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treble.clef
 
was kann ich tun, dass es diesmal klappt!? - 18.06.2012, 23:47

ich krieg in kürze mein 2. kind.

der ältere ist jetzt eineinhalb, ist einen monat zu früh geboren worden nach blasensprung, keinen wehen und einleitung, war ein schreibaby, stillen hat gar nicht funktioniert. er hat vielleicht in den 2 monaten, in denen ich es immer wieder probiert hab, 5-10 mal bei mir an der brust gesaugt, nur ganz kurz, bevor er dann wieder gebrüllt hat. er hatte stauungszynose, musste in die phototherapie, wo der auch gebrüllt hat wegen hohem bili wert usw. hab dreieinhalb monate muttermilch abgepumpt und mir dem fläschchen gefüttert. allerdings hatte ich nicht genug milch um 100% muttermilch zu füttern, es waren wohl so 60% und 40& pre ha.

wie auch immer - was tu ich, dass es diesmal klappt?

stillhütchen hab ich ganz furchtbar gefunden, und genutzt haben sie auch nix.

der milcheinschuss kam sicher erst nach einer woche oder so, ist das normal? verhungert mir mein kind bis dahin nicht?

wieviel abnahme ist ok in der ersten woche, ich meine vor allem - wie kann ich ein ablehnen, dass zugefüttert wird?

wie oft soll ich tatsächlich anlegen, in den ersten stunden, der ersten nacht, den ersten tagen? am besten dauernd, wenn möglich? alle 15 minuten, keine ahnung, jede stunde, oder halt sobald kind wach ist?

was tu ich, wenn es wieder schreit nach dem trinken?

meine fragen klingen blöd, ich weiß, ich bin schon gut informiert, war ich auch das letzte mal, aber nach den erlebnissen war ich doch sehr ernüchtert, von wegen, stillen ist immer möglich.

ach ja, abpumpen kommt diesmal nicht in frage, das schaff ich nicht mehr, neben einem neugeborenen und einem wilden kleinkind. entweder es funkt, oder es gibt flascherl. wenigstens damit hab ich schon erfahrung. ich möchte allerdings, dass es diesmal funktioniert.
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Benutzerbild von Josima
Josima
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
was kann ich tun, dass es diesmal klappt!? - 19.06.2012, 08:46

Such dir eine gute Stillberaterin, bei der für dich die Chemie klappt, zb. von der LaLecheLiga. Mir hat das damals wirklich geholfen - auch, weil mir mein selbstauferlegter Druck genommen wurde, unbedingt alles richtig machen zu müssen.
Alles Gute!
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(#3) [Permalink]
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Benutzerbild von muffi
muffi
 
19.06.2012, 09:19

such dir eine gute stillberaterin, am besten jetzt schon und besprich alles mit ihr!
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Dieser Beitrag von muffi gefällt: anamama
(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von Anno1701
Anno1701
 
19.06.2012, 11:22

Zitat:
Zitat von treble.clef Beitrag anzeigen
der milcheinschuss kam sicher erst nach einer woche oder so, ist das normal? verhungert mir mein kind bis dahin nicht?

wieviel abnahme ist ok in der ersten woche, ich meine vor allem - wie kann ich ein ablehnen, dass zugefüttert wird?

wie oft soll ich tatsächlich anlegen, in den ersten stunden, der ersten nacht, den ersten tagen? am besten dauernd, wenn möglich? alle 15 minuten, keine ahnung, jede stunde, oder halt sobald kind wach ist?

was tu ich, wenn es wieder schreit nach dem trinken?

meine fragen klingen blöd, ich weiß, ich bin schon gut informiert, war ich auch das letzte mal, aber nach den erlebnissen war ich doch sehr ernüchtert, von wegen, stillen ist immer möglich.

ach ja, abpumpen kommt diesmal nicht in frage, das schaff ich nicht mehr, neben einem neugeborenen und einem wilden kleinkind. entweder es funkt, oder es gibt flascherl. wenigstens damit hab ich schon erfahrung. ich möchte allerdings, dass es diesmal funktioniert.
den letzten absatz kann ich auch unterschreiben. ich hab ja auch gepumpt.

wg. anlegen: ständig, sobald kind wach ist.

gewichtsabnahme bis 10% ist normal und natürlich kannst du dich weigern ein flascherl geben zu lassen. wenn zugefüttert wird, dann mit spritze, wenn überhaupt.

du hast vor dem milcheinschuss kolostrum, das ist sehr nahrhaft. und diesmal wirds vermutlich schneller gehen bei dir, weil stress wegfällt durch frühgeburt usw.
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(#5) [Permalink]
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treble.clef
 
19.06.2012, 12:05

Zitat:
Zitat von Anno1701 Beitrag anzeigen

wg. anlegen: ständig, sobald kind wach ist.
ja, das hab ich diesmal dann wirklich vor. mein armes kind wird gar nicht wissen, was ihm passiert, weil ich es dauernd an die brust drücken werd .

Zitat:
Zitat von Anno1701 Beitrag anzeigen
du hast vor dem milcheinschuss kolostrum, das ist sehr nahrhaft. und diesmal wirds vermutlich schneller gehen bei dir, weil stress wegfällt durch frühgeburt usw.
kolostrum hab ich diesmal jetzt schon, wenn ich ein bissi drück. hab ja damals auch das kolostrum abgepumpt, mit einer spritze aufgezogen und ihm gefüttert. das war aber soooo wenig, ich denke nicht, dass davon ein kind eine woche lang leben kann, oder doch?

ich hoffe sehr, dass es diesmal schneller geht mit dem einschuss. und dass kind saugen mag, ich glaub, dann ist eh schon alles viel leichter. wer weiß, was mir bei dieser geburt wieder für überraschungen bevor stehen ... hätte so gern eine normale, die langsam beginnt, dann sich schnell steigert, ohne komplikationen, so dass man nicht über einen kaiserschnitt nachdenken muss, wo die schmerzen bis zum schluss halbwegs erträglich sind ... und das kind nach der geburt gleich kräftig saug .. tja, das wär's.
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von Anno1701
Anno1701
 
19.06.2012, 12:13

beim pumpen kommt viel weniger, als wenn kind saugt.
und kolostrum ist extrem nahrhaft. mutter natur checkt das schon
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(#7) [Permalink]
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Valentino
 
19.06.2012, 12:17

Ich würd auch sagen, besorg dir eine Stillberaterin oder eine Hebamme, die dir das gut erklärt und dir dann beisteht!

Bei meinem Großen hatte ich auch solche Probleme. Und die Kleine ist jetzt mittlerweile 17 Monate alt und wir stillen noch immer Ich hatte eine HG und somit die ersten 2 Wochen täglich die Hebamme daheim, die hat mich sehr unterstützt!

Ach ja, und besorg dir vielleicht
das hab ich mir von meiner Schwester ausgeborgt und hatte es wochenlang in Verwendung.
Vor der Geburt hab ichs einmal komplett gelesen, aber auch danach, wenn ich Fragen oder Probleme hatte, wars mir sehr hilfreich!
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(#8) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Pezi
Pezi
 
19.06.2012, 13:13

hallo!

wichtig finde ich, dass du dir bewusst machst, dass dein zweites kind ganz anders als dein erstes ist, und dass es mit der geschichte deines großen nichts zu tun hat. in den meisten fällen klappt das stillen, auch wenn es am anfang oft einige wochen dauert, bis es sich eingespielt hat.
ich würde dir ebenfalls empfehlen, schon jetzt eine stillberaterin anzurufen, um sie schon zu kennen und bei problemen gleich zu wissen, wenn du anrufen kannst (auch aus dem spital, wo du evtl. fünf verschiedene meinungen zum stillen hören wirst...). du kannst dich auch schon vor der geburt mit ihr treffen und genau diese fragen mit dir durchbesprechen. stillberaterinnen findest du unter www.stillen.at

stillhütchen: wirst du wahrscheinlich nicht brauchen. gut ist es, viel luft an die brustwarzen zu lassen und diese evtl. mit muttermilch einzureiben und lufttrocknen zu lassen, damit sie nicht wund werden. am anfang kann es sein, dass das ansaugen schmerzhaft ist (kennst du ja vielleicht), aber nach einigen wochen sollte es damit vorbei sein.

milcheinschuss: eine woche ist schon sehr lang, normal sind 3-4 tage. dafür bringen die babys fettreserven aus der zeit im bauch mit. wenn du dein kind sofort nach der geburt anlegst, und das in den ersten tagen sehr häufig, wird die milch früher einschießen, als wenn das nicht möglich ist (ich habe nicht herauslesen können, wie das bei deinem ersten kind war).

zufüttern: solltest du trotzdem zufüttern müssen, dann nicht mit dem flascherl, sondern mit der pipette, sodass es das saugen nicht verlernt. bevor du dem zufüttern zustimmstr, unbedingt deine stillberaterin anrufen, genau dafür ist es gut, eine zu haben!
am besten vermeidet man zufüttern, in dem man das kind rund um die uhr bei sich hat und ständig anlegt, dann sind die babys auch zufrieden, wenn der milcheinschuss etwas auf sich warten lässt (und "heimliches" zufüttern oder schnullergeben ist ausgeschlossen).

wie oft anlegen: ständig. ich habe meine kinder nicht ins gitterbett gelegt, sondern hatte sie bei mir im bett, dann kann man sogar schlafend stillen. und wenn ihr wach seid, sowieso. so gesehen, gibt es "schreien nach dem stillen" gar nicht, weil es kein "nach dem stillen" gibt. solltest du aber trotzdem einmal eine pause brauchen, ist herumtragen oder bekuscheln eine gute alternative. und zwischendurch evtl. einmal aufstoßen lassen (brauchen aber nicht alle babys).

lg
pezi
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