Parents.at | Das Elternforum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Handyspielzeit 11-12jährige
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Heliamphora
 
14.01.2017, 10:50

Zitat:
Zitat von Voland Beitrag anzeigen
Das oberflächlich Wissen per se stört mich weniger als die Tatsache, dass sie auch in Bereichen, die sie interessieren, nicht mehr in der Lage sind anders Wissen zu erwerben. Es kann einen nicht alles interessieren, man kann nicht alles wissen, ist auch bei jedem Studium so, auch wenn man sich global für das Fach interessiert. Aber dieses Tippen und dann nicht mehr weiter Wissen erwerben geht mir extrem auf den Geist. Hauptsache schnell und ja nicht zu viel Zeit aufwenden. Am besten den Wiki Studienlehrgang einführen
Ah, o.k. Ja das stimmt natürlich, dazu gehört ja dann auch Zusammenhänge herstellen und verstehen können.
Anderes Wissen, also die Bandbreite erweitern, ist aber wahrscheinlich auch im gewissen Maß von der Informationsflut abhängig. Bevor etwas im Gehirn gefestigt werden kann, kommen schon die nächsten Infos zur Verarbeitung und es kann gar nicht mehr gefestigt werden.


Zitat:
Zitat von bixi Beitrag anzeigen
Aktivitäten wie Sport, lesen, basteln, Lego, im Garten toben, mit dem Hund spielen, usw usf SIND für mich besser als auf YouTube Videos von fremden Leuten beim Zocken anzuschauen, Spiele auf welcher Spielekonsole auch immer zu spielen oder vorm TV zu hocken.

Und nein, wir sind keine weltfremden Technikverweigerer, PCs, Tablets, Smartphones, PS2-4 usw zeugen davon, GG ist Softwareentwickler. Aber wir sind davon überzeugt, dass die Dosis das Gift macht, so gesehen hast du gar nicht unrecht. Kinder gehören raus, sollen sich aktiv beschäftigen, statt passiv berieseln lassen.
Ich bin technikbegeistert und trotzdem halte ich das was du beschreibst für äußerst wichtig und ich finde, dass wir als Eltern die Aufgabe haben zu versuchen den Kindern ein Gefühl für die Ausgewogenheit zu vermitteln - eben wie du sagst "die Dosis macht das Gift".
Aus diesem Grund reglementiere ich auch und so lange ich sehe, dass es ihnen nicht leicht fällt eine gewisse Ausgeglichenheit herzustellen, dann werde ich das auch weiter machen.

Es spricht ja nichts dagegen, wenn es auch mal Zeiten im normalen Ablauf gibt, wo man sich völlig der Elektronik hingibt. Ich möchte aber nicht, dass sich das als Dauerzustand einschleift und die Kinder auch in der Lage sind, nicht ständig z.B. am Handy Nachrichten abfragen müssen, sondern das Teil auch mal Stunden aus der Hand legen.
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