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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Wie heilen bloss meine seelischen Wunden!!!"



Auenfee
30.09.2004, 08:30
Hallo Mädels,

jetzt bin auch in diesem Forum am rechten Platz!!!

Wahrscheinlich haben viel im Forum "Vor der Geburt" gelesen wie es mir nach dem KS erging.

Schmerzen-Schmerzen-Schmerzen-Fieber-Fieber-die Wunde ging auf-Infektion
2 Wochen Spitalsaufenthalt und mit offener Wunde heimgeschickt worden.
Sie ist jetzt noch auf 2 Stellen offen (1x 3 cm und 1x 1 cm)

Ich weiss nicht ob es jemanden von euch so erging - ob jemand von euch solche Komplikationen durchmachen musste - vielleicht kann mir jemand Rat geben - wie schaffe ich es diese 2 Wochen psychisch aufzuarbeiten.

Ich bin körperlich und seelisch am Ende - ich habe keine Kraft - ich wusste gar nicht, dass man so kraftlos sein kann.

Die Schmerzen, das Heimweh, die Verzweiflung die ich durchgemacht habe brachten mich teilweise an den Rand meines Daseins. Ich lag oft stundenlang im Spital in meinem Bett und weinte aus Angst dass sie mir die Narbe nochmals aufschneiden, aus Angst es wird nie gut, aus Angst ich müsste sterben und meinen Kleinen alleine lassen - "ich möchte nur weinen - auch jetzt noch wenn ich daran zurückdenke"

Ich bin zwar jetzt seit Montag daheim, doch ich fühle mich teilweise sogar zu schwach um etwas zu essen - die ganze Kraft die ich aufbringen kann, verwende ich für die Pflege meines Kleinen.

Wenn jemand das selbst durchmacht und durchgemacht hat wie ich, würde ich mich über Tips freuen - wie ich dieses Trauma wieder loswerde.


Danke Nina

shopping
30.09.2004, 09:48
ich finde du solltest dir dabei helfen lassen. Entweder von einer guten Hebamme, die dich einfach intensiv nachbetreut und dir auch psychologisch zur Seite steht. Oder einen guten Arzt.
Mach das nicht allein mit dir aus - du bist jetzt eh in "Wochenbettdepressionsgefahr" - einfach vom timing her - und du hast wirklich viel zu verarbeiten.
Hast du einen arzt oder hebamme deines vertrauens, der dir einen Fachmann/Frau nennen kann - oder dir selbst helfen könnte?

alles gute
shopping

Mausale
30.09.2004, 10:04
Hallo!

Ich hatte selbst einen KS. GsD im Vergleich zu Dir relativ problemlos. Meine Wund ist gut verheilt, doch ich hatte sehr lange Schmerzen. Ich hatte Schwierigkeiten den KS psychisch zu verarbeiten. Not-KS, nicht geplant,....

Ich würde Dir dringend raten, daß Du ärztliche Hilfe in Anspruch nimmst. Ich habe den Fehler gemacht und hab mich mit meinem Problem nicht an einen Professionisten gewandt.

Diddl2
30.09.2004, 10:18
Ich bin zwar jetzt seit Montag daheim, doch ich fühle mich teilweise sogar zu schwach um etwas zu essen - die ganze Kraft die ich aufbringen kann, verwende ich für die Pflege meines Kleinen.


Ich kann dir leider nicht helfen. Ich hab aber eine Frage: kann dein GG/Freund dir nicht wenigstens bei der Pflege helfen? Mein GG hat sich 2 Wochen frei genommen und das war für mich sehr wichtig. Ich hatte noch ziemliche Schmerzen (obwohl ich nicht solche Komplikationen hatte) und war froh, wenn er mir die Kleine abgenommen hat. Außerdem hat er für mich gekocht - sonst hätte ich wohl auch nichts gegessen.

Ansonsten schließe ich mich den Vorschreiberinnen an: such dir professionelle Hilfe.

Hoffentlich wirds bald besser *drück*

Auenfee
30.09.2004, 11:55
Ich habe eh eine gute Psychotherapeutin, die bei mir auch im Spital war. Bin jetzt am Freitag wieder bei ihr - hoffe sie wird mich wieder aufbauen.

Danke Eure Nina

shopping
30.09.2004, 12:00
Ich habe eh eine gute Psychotherapeutin, die bei mir auch im Spital war. Bin jetzt am Freitag wieder bei ihr - hoffe sie wird mich wieder aufbauen.

Danke Eure Nina


super - alles gute!
shopping

gerlina
30.09.2004, 12:05
bitte such dir professionelle hilfe, ich hab meinen not-ks psychisch nicht verkraftet und hab mir keine hilfe geholt - leider. erst jahre später, als es echt nicht mehr ging. dann ist man draufgekommen, dass ich u.a. eine verschleppte postnatale depression hatte :(

wünsch dir alles liebe :herz:
und ganz viel kraft, dass du dich gut erholst, körperlich und auch seelisch und viel freude mit deinem süßen baby :herz:

lg, gerlina

dreifachmami
02.10.2004, 00:48
hi, ich will dich ja nicht entmutigen, aber die seelischen wunden werden nie verheilen. es werden immer wieder dinge, gesagt, die weh tun.
die einem zum nach denken bringen.

aber wer weiss, die zeit heilt ja schliesslich alle wunden

lg

jasmine

Mavis
03.10.2004, 21:31
Tut mir leid, das zu lesen (ich hatte damals entsetzliches Heimweh, aber sonst ist es gut gegangen, nur war ich auch in der ersten Zeit viel müder als jetzt danach). Nina, Du machst das ganz wunderbar, Dich auf die Kleine und Dich zu konzentrieren, alles andere, auch die therapeutische Aufarbeitung, braucht Zeit. Mit der Zeit wird alles heilen, in einem Monat wird Dir schon ein kleines bisschen besser sein, und in einem Jahr noch viel mehr. Die Erfahrung bleibt, die ist ein Teil von Dir, aber dieser existentielle Schrecken, der Dir jetzt noch so in den Knochen sitzt, wird dann nachlassen. Alles Liebe!!! :herz:

Rabenmutter1
02.11.2004, 21:12
Hallo Nina,

auch ich habe eine, wie die Ärzte so schön sagen, p.s.-Heilung gehabt (soll, glaube ich, heißen: per secundam, auf den zweiten Versuch, im Gegensatz zu einer normalen p.p. - per primam - Heilung).

(Vielleicht ist es im übrigen ganz gut, dass mittlerweile Deine Sectio schon eine Zeitlang her ist, denn mittlerweile wird Dein Bauch wohl verheilt sein und Du wirst beruhigt "meine" Geschichte lesen können.)

Allerdings war es bei mir ganz anders: Ich hatte nach meinem (zweiten, kurzfristig angesetzten) Kaiserschnitt relativ wenig Schmerzen, wie es mir überhaupt auch nach der ersten Sectio körperlich ziemlich gut ging. Einen solchen Horror wie Du habe ich also Gott sei Dank nicht durchmachen müssen.

Nach vier Tagen merke ich beim Gehen, dass etwas bei der Narbe nicht stimmt, aber es ist nichts zu sehen - Nähte werden am 6. Tag gezogen, ohne dass irgendwas auffällt. Am Abend des 6. Tages krieg ich Fieber und werde sofort an eine Infusion gehängt - nur vertrage ich die Antibiotika nicht und bin schon am nächsten Tag rot-fleckig am ganzen Körper - und jucken tut´s auch - bei über 30 Grad Außentemperatur war das eher mühsam. Na gut, andere Antibiotika, fiebersenkende Mittel, Bestrahlung mit Rotlicht, damit sich die Narbe "organisiert" und von selber aufgeht. Tut sie nicht, genau eine Woche nach der Sectio wird die Narbe "gespreizt" - hat wider Erwarten nicht weh getan, aber ich habe nun eine nicht verheilte Bauchwunde, was irgendwie spooky ist, aber eigentlich nicht weh tut. Gottlob ist die Infektion ca 3 Tage nach Erstauftreten des Fiebers offenbar unter Kontrolle, der CRP sinkt, die Narbe wird täglich gespült und mit einem heilungsfördernden Zeugs befüllt, und 16 Tage nach der Sectio darf ich wieder heim - die Wunde ist stellenweise 2 cm tief (offen ist sie so ziemlich über die ganze Breite der Sectio-Narbe) und soll sich nach Aussage einer zugezogenen plastischen Chirurgin in 7 - 10 Tagen schließen.

Mein Mann darf mir täglich in der Früh das heilungsfördernde Zeugs - sieht aus wie Engelshaar - in die Wunde stopfen, ich schaff das selber nicht (das Gefühl ist einfach absurd komisch, auch wenn es nur unangenehm ist). Meine Freundin, die auch plastische Chirurgin ist, beobachtet den Verlauf und ist sehr für eine Sekundärnaht (also Vollnarkose, ausschneiden und neu nähen) - meine Gyn ist dagegen.

Fünf Wochen nach der Sectio - da nehme ich seit einer Woche keine oralen Antibiotika mehr - ist mein Bauch immer noch offen, ganz offensichtlich "steht" die Wunde, in Summe ist sie nur geringfügig zugewachsen und immer noch mindestens 1 cm tief. Mittlerweile - es ist Sommer, heiß, ein Ende irgendwie nicht abzusehen - bin ich schon fast so weit, eine Sekundärnaht machen zu lassen - besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende (na ja, ganz so schlimm wars auch nicht, aber irgendwie möchte man in einem heißen Sommer dann doch mal ein Schwimmbad von innen sehen).

Da krieg ich wieder hohes Fieber (fünfeinhalb Wochen nach der Sectio), das Fieber ist nicht herunterzudrücken. Ich werde bei einem Besuch in einer Krankenhausambulanz nicht mehr heimgelassen, da die Blutwerte zu schlecht sind. Schlußendlich werde ich - nach einem diagnostischen Marathon, da ich offenbar etwas seltenes, ausgerissenes habe, wieder operiert, wobei vor der Operation unklar ist, was genau los ist. Jedenfalls weiß ich vorher nicht, ob meine Gebärmutter erhalten werden kann, und will ja noch ein drittes Kind ...

Die Operation dauert fast drei Stunden und ist nichts anderes als eine mühsame Flickerei, weil der Keim (staph aureus - war es wahrscheinlich auch bei Dir?) auch in meiner Gebärmutter saß und dort sein Unwesen getrieben hat (ich hatte auch einen sonderbaren Wochenfluss ...) und das Gewebe schlecht nähbar ist. Für den behandelnden Arzt - einen Mann mit absolut erstklassigem fachlichem Ruf - ist es jedenfalls eine ziemliche Herausforderung, den Uterus zu erhalten. Das ist gelungen, und nach der Operation ist der Bauch gut verheilt.

So, so viel zur Vorgeschichte - ich bin davon ausgegangen, dass Dich das interessiert. Außerdem gibt es ja offenbar kaum Frauen mit einer Sekundärheilung - Du bist die erste, die mir "über den Weg läuft", seitdem ich mich vor ca 3 Jahren begann, in diversen KS-Foren herumzutreiben, mal mehr, mal weniger intensiv.

Zur Aufarbeitung Deiner Geschichte denke ich, ist zu unterscheiden:

1. überhaupt das Faktum, dass man einen KS hatte, kann bekanntlich leicht zu Depressionen führen
2. der bei Dir schmerzhafte, mühsame Heilungsverlauf mit der Ungewissheit und dem Warten aufs Besserwerden zehrt und kostet Nerven (und vergrößert die seelische Narbe natürlich zusätzlich)
(und dann hat man noch ein kleines Kind, beim ersten kommt auch noch diese gewaltige Lebensumstellung dazu, die alleine ja schon ausreichen würde ...).

Zeit ist sicherlich ein wichtiger Faktor, und die Distanz, die die Zeit bringt, der Umstand, dass das Kind in seiner Entwicklung immer mehr in den Vordergrund rückt, hilft auch. Aber spätestens bei der zweiten SS kommt vieles wieder hoch ...

Ich denke, dass zunächst einmal Reden bzw. ein Erfahrungsaustausch wohl das beste Mittel ist - in diesem Forum, in einer KS-Selbsthilfegruppe (irgendwie habe ich es dorthin nie geschafft, es gibt aber eine in Wien), mit Bekannten (obwohl man davon ausgehen muss, dass das Gros auch der Frauen - der Männer sowieso - üüüüberhaupt nicht verstehen kann, warum einem das Faktum Sectio Probleme bereitet, Hauptsache, alle sind wieder gesund. Ich bin auch froh, dass meine Kinder auf die Welt kommen konnten und keiner zu Schaden gekommen ist, aber trotzdem hat mir der Umstand, "nur" zwei Kaiserschnitte zustande gebracht zu haben, und nicht die ideale tolle vaginale Geburt, einfach Probleme gemacht, ich war ziemlich unglücklich darüber.)

Wahrscheinlich siehst - bzw. spürst - Du ohnehin, ob Du im Austausch mit anderen "Leidensgenossinnen" Erleichterung erfährst bzw. ob Dir die Beschäftigung mit dem Thema nutzt - oder vielleicht auch nach einiger Zeit schadet. Ich bin sehr fürs Reden und Aufarbeiten, meiner Erfahrung nach sollte man aber nach einer Zeit des intensiven Sich-Auseinander-Setzens auch ein bisschen Ruhe geben, da dann einfach Zeit für anderes ist. Um mich nicht falsch zu verstehen, ich spreche nicht vom Verdrängen oder Negieren des Problems, sondern von einer Pause in der Beschäftigung damit (wenn´s denn geht). Du wirst sehen, in dieser Zeit heilt die seelische Wunde auch weiter zu.

Vielleicht helfen Dir auch die einschlägigen Bücher: KS - Narben an Seele und Bauch als Klassiker, ich glaube, da sind zwischenzeitlich ein paar weitere Bücher erschienen.

Grundsätzlich stimmt es aber sicherlich, dass man mit professioneller Hilfe generell nicht zu lange zuwarten sollte. Absolut keinen Genierer in diesem Punkt!!!

Und wie schaut´s mit der Verarbeitung bei mir aus?
Nach der ersten Sectio, die ja problemlos verheilte (notwendig wegen protrahierter Geburt und schlechter Herztöne), hatte ich gewaltige Probleme mit der Verarbeitung. Ich wollte das zweite Kind unbedingt vaginal bekommen, habe mit meiner Ärztin wahre "Ringkämpfe" ausgefochten - hätte doch wechseln sollen! - damit es nicht von vornherein eine geplante Sectio gibt. Das zweite Kind dann doch eine Sectio, angeblich wegen Schädel-Becken-Mißverhältnis und zweimaliger Nabelschnurumschlingung. Allerdings wollte ich die Geschichte mit dem zu engen Becken einfach nicht glauben, und die Gebetsmühle in meinem Kopf ging wieder los: hätte ich doch, wäre doch, usw. ..... Ich war vier Wochen nach der Sectio wieder sehr niedergeschlagen und teilweise den Tränen nahe. Irgendwie ist es in dieser Situation ein schwacher Trost, wenn man weiß, dass die Zeit hilft - man will ja, dass es einem jetzt gut geht und nicht erst nach einer gewissen mühsamen Zeit.

Na ja, ich trau es mich kaum zu sagen, aber irgendwie war wohl diese Nachoperation für die Verarbeitung extrem wichtig, denn seither ist es für mich so, dass ich zwei Kaiserschnitte hatte, aber das ist halt einfach so. Punkt, kein schlechtes Gefühl dabei.

Vielleicht hilft Dir mein Beitrag ein wenig. Ich wäre ja gespannt, zu erfahren, wie es Dir im Moment geht, da ja doch schon wieder einige Zeit vergangen ist!

Alles Liebe auch von mir!!

Sigrun 1967
Judith 07/01
Konstantin 06/03
Bub - Name gesucht!! 02/05

sabineh
09.11.2004, 22:35
Liebe Nina,
Ich kann nur unterstreichen, was Sigrun geschrieben hat, eine Selbsthilfegruppe würde ich Dir auch ans Herz legen, ich bin selbst in einer (Gestose-Frauen) und es hat bisher sehr, sehr gutgetan. Allein das Gefühl, nicht allein zu sein mit dem Problem ist phantastisch und die Geschichten der anderen helfen, die eigene Geschichte mit der Zeit besser einordnen zu können.
Die "Trauer um die versäumte Geburt" und die Erinnerung an die Schmerzen werden bleiben, aber Du lernst mit der Zeit, sie zu akzeptieren und sie in Dein Leben zu integrieren.
Alles Liebe,
Sabine

Frida
28.11.2004, 18:27
hallo auenfee!

zuerst einmal mein tiefstes mitgefühl für dich. das muss wirklich eine schlimme zeit gewesen sein, die du da durchgemacht hast.
es ist mir selbst nicht so ergangen wie dir, weil ich vaginal entbunden habe -
aber ich weiß von meiner freundin, die vor kurzem eine frau mit denselben komplikationen nach einem kaiserschnitt behandelt hat, wie schmerzhaft das ist und welche seelischen belastungen da aufkommen.
diese freundin arbeitet hauptberuflich als praktikerin der grinberg-methode.
mithilfe einer grinberg-praktikerin könntest du diese schlimme zeit körperlich und seelisch durcharbeiten. du lernst durch verschiedene techniken, die schlimme zeit nach der geburt, die sich in einigen körperarealen vermutlich auch in form von blockaden und verspannungen manifestiert haben könnte, loszulassen. du arbeitest diese zeit mit dem körper und allen dazugehörenden emotionen noch einmal begleitet durch.
aus eigener erfahrung kann ich diese methode wärmstens empfehlen.
falls du dir das vorstellen könntest, schreib mir einfach eine mail. ich kann dir dann auch nähere informationen dazu geben.

alles liebe tanja

Romana-und-Zwerg
30.11.2004, 11:19
hallo nina!

ich kann echt nachvollziehen, wie es dir ergangen ist .... ich hatte auch irre probleme mit meiner naht .... die nähte wurden am 6 tag gezogen und ich bin dann am nächsten tag nach hause gegangen .... hatte immer noch wahnsinnige schmerzen beim gehen usw .... konnte mich nur sehr sehr schlecht ohne hilfe aufsetzen und das aufstehen war immer noch die hölle .... ich bin am freitag also nach hause gegangen und am sonntag bin ich wieder ins spital gefahren .... meine naht ging auf :eek: im spital angekommen wurde die narbe gespült (höllische schmerzen) dann wieder nach hause .... zwei tage später wieder zur kontrolle ... naht immer noch nicht besser .... die naht wird weiter aufgemach (gut 1 cm sind nun offen) ein komisches sekret kommt raus ... wieder wird unter schmerzen gespült ..... dann geh ich wieder nach hause und die schmerzen werden schlimmer .... ich leg was kühlendes drauf aber es hilft nix ... ich hab dann sicher am tag verteilt 3 voltaren genommen ..... wieder 3 tage später zur kontrolle die naht ist nicht zu gegangen und ist auf einer anderen stelle auch noch aufgegangen .... ich bin am boden zerstört und der arzt sagt, dass es zwar schon besser aussieht aber sicher noch dauert, bis sich die naht wieder schließt .... wieder wird gespült .... ich komme also nach hause und bin fix und fertig .... erstens weil die naht nicht verheilt und zweitens, weil ich das gefühl hatte, dass ich was verpasst haben (also geburtstechnisch) ..... ich nehm meinen kleinen rauf und heule einfach drauf los ... ich hab meinen kleinen nicht mehr losgelassen .... meine naht ist dann gott sei dank zugewachsen .... sieht aber total schirch aus ....

... oft wurde mir schon gesagt, dass ich meinen sohn zu sehr verwöhne, weil ich ihn viel zu oft herumtrage oder zum schlafen einhutsche ... keiner kann verstehen, dass ich einfach länger brauchte, um eine richtige verbindung zu ihm aufzubauen .... ich bekam ihn ja nicht gleich zu mir gelegt sondern erst fast 2 stunden später .... sich mit dem gedanken abzufinden dauert nun mal ... immerhin war der ks nicht geplant sondern mein zwerg blieb stecken und musste geholt werden ... ich hab den ganzen ks lang nur geweint und geweint und geweint ... ich war ja so verzweifelt .... hatte angst, dass was nicht in ordnung ist ... meine gefühle spielten verrückt ....

.... ich kann dich echt gut verstehen und drück dich ganz ganz fest virtuell und schicke dir ganz viel kraft und noch mehr energie damit du mit dir ins reine kommst ......