Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : An alle Alleingeburtlerinnen
Eisbär25
20.09.2004, 20:22
Wer füllt die Seite MKP aus? Wer untersucht Euer Baby das erste Mal?
Wer näht Euch, sollte doch was passieren?
Is überhaupt irgendwer da, der Euch im Notfall unterstützen kann?
Wer leistet erste Hilfe, wenn was mit dem Baby is?
Wohin bringt ihr die Plazenta und die Nabelschnur?
Legt Ihr alles in Gottes Hand?
Bitte informiert mich! Ich will kein schnelles Urteil fällen, ohne wirklich Bescheid zu wissen.
lg
Guten Abend, hier sprechen "alle" Alleingeburtlerinnen.
Wer füllt die Seite MKP aus?
Die kann unausgefüllt bleiben, oder ich fülle sie aus. Nur gibt es dann halt kein "Stempel und Unterschrift des Arztes".
Wer untersucht Euer Baby das erste Mal?
Unmittelbar nach der Geburt ich. Innerhalb der ersten Lebenswoche der Kinderarzt.
Wer näht Euch, sollte doch was passieren?
Ich werde garantiert nicht reißen, weil ich weiß, wie ich es verhindern kann. Ich weiß, ob die Lambdanaht am Muttermund liegt. Ich weiß, wie groß der Kopf ist. Ich weiß, ob mein Kind mit dem Gesicht nach hinten liegt, und wenn nicht, werd ich alles tun, dass es sich dreht. Ich weiß, wie ich mit entsprechender Behandlung das Gewebe weicher und nachgiebiger machen kann. Und dass ich mich nicht auf den Rücken lege, ist eh klar. Ich KANN also gar nicht reißen.
Eventuelle kleinere Risse müssen nicht genäht werden.
Is überhaupt irgendwer da, der Euch im Notfall unterstützen kann?
Ich. (Was für ein Notfall genau? Beispiele)
Wer leistet erste Hilfe, wenn was mit dem Baby is?
Ich. (Was für ein "was is" genau? Beispiele)
Wohin bringt ihr die Plazenta und die Nabelschnur?
Wegschmeißen ist verboten. Vermutlich werde ich sie zu Trockenfutter für Hunde verarbeiten.
(Plazenta in dicke Streifen schneiden, über den Backrohrrost hängen und bei leicht geöffnetem Backrohr bei 90°C trocknen lassen.)
Vielleicht mache ich mir daraus aber auch ein gutes Lebergericht.
(Plazenta in 4-5 cm lange Streifen schneiden. Zwiebeln in der Pfanne in Öl anbrutzeln, Plazentastreifen dazugeben, Mit Petersilie, Majoran und halbem zerbröselten Suppenwürfel würzen. Mit Rotwein von Wenzl-Kast aus Gols ablöschen, mit Mehl stauben, einem bisschen Wasser aufgießen und einköcheln lassen. Mit Weißbrot servieren.)
Legt Ihr alles in Gottes Hand?
Nein, alles nur in meine.
eisbär: meintest du, die alleingebärenden, die von der geburt überrascht wurden, oder die absichtlich alleine gebären.....?`?
`der beitrag von dagmaR hört sich ein wenig verarschend an........sorry:cool:
fruchtzwerg
21.09.2004, 08:28
eisbär: meintest du, die alleingebärenden, die von der geburt überrascht wurden, oder die absichtlich alleine gebären.....?`?
`der beitrag von dagmaR hört sich ein wenig verarschend an........sorry:cool:
ich denke dagmarR meint ihr posting schon ernst :)
trollina
21.09.2004, 09:22
ich denke dagmarR meint ihr posting schon ernst :)
das befuerchte ich auch...! wuerg @ plazenta-gericht... mein magen dreht sich gerade um.
dealight
21.09.2004, 09:47
also das ist ja mit abstand das grausigste was ich bisher gelesen hab *würg - ich hab grad was genascht*
das kann doch ned ihr ernst sein oder? ich finds arg!
Was bitte soll an einer Plazenta so grauslich sein? Sie ist genetisch aus demselben Material wie Euer Kind!!!! Schaut nur anders aus! Eine Plazenta ist etwas Wunderschönes und überhaupt nicht grauslich, und wenn viele Säugetiere die Plazenta aufessen, dann wird das schon gut so sein. Es wird ja niemand gezwungen, seine Plazenta zu essen. Mir grauserts übrigens nicht. Ich esse sie aber nicht, weil ich nicht weiß, wo sie überall im Spital gelegen ist, bevor sie sie mir eingepackt haben, auch ist sie schon 10 Monate im Tiefkühler, also net mehr ganz frisch. Bevor ich sie vergrabe, wird sie aber aufgetaut, und ich schau sie mir genau an und würdige sie und ihre Leistung.
Liebe Grüße
Sabine
Wenn man hierforums die entsprechenden Suchworte zum Plazentaessen eingibt, findet man einiges. Allerdings sind diese Freds ziemlich von unnötigen Ekelbekundungen verseucht. Ich hab mich schon mehrmals über diese wenig konstruktiven Würgkommentare geärgert, die jede Diskussion stören, und die Würgerinnen gebeten, besser nix als Speibgeräusche zu schreiben. Aber da hat sich keine dran gehalten.
Vielleicht funktioniert's diesmal:
Bitte nicht auf die Tastatur speiben, sondern sich einfach zum nächsten Thema weiterklicken!
Freut mich aber, dass sonst nix is.
Bussibaer
21.09.2004, 13:09
Bin nur Besucherin in diesem Forum, halts aber nicht aus, muss was dazu sagen. Ich denke, das ist doch nur Verarscherei, mir kann keine erzählen, dass sie vollkommen auf sich gestellt, ihr Baby entbinden will und noch dazu die Plazenta frißt, ist doch krank. Mich würde interessieren, ob du schon ein Kind auf diese Weise auf die Welt gebracht hast....
hallo!
spontan würde mir zum thema notfall oder situaton die schnelles handeln erfordert folgendes einfallen
schulterdystokie
uterusruptur
kollaps
plazentalösungsstörung und starke nachblutung
embolie
asphyxie des kindes
mekoniumaspiration
sind dinge die auch du liebe dagmar nicht verhindern würdest können
ich bezweifle das du genauso schnell reagieren würdest wie eine hebamme.abgesehen davon das du weder sauerstoff noch sonstiges bei dir hättest.wenn du dir deiner sache so sicher bist wunderbar aber versuche nicht ständig es anderen frauen so zu vermitteln als ob es völlig risikolos wäre.
grüße ansama
trollina
21.09.2004, 13:53
Ich hab mich schon mehrmals über diese wenig konstruktiven Würgkommentare geärgert, die jede Diskussion stören, und die Würgerinnen gebeten, besser nix als Speibgeräusche zu schreiben. Aber da hat sich keine dran gehalten.
moment moment, in einen plazentafressen-fred haette ich bestimmt keine wuergbekundungen geschrieben, das waere ja wohl fehl am platz aber sorry in diesem fred war ich nicht darauf vorbereitet!
ich verstehe die Hysterie um die Alleingeburt echt nicht. Ein guter Teil der Frauen auf dieser Welt verzieht sich in den Wald oder in eine Hütte und hat max. eine erfahrene Frau bei sich.
Wäre ich vor der Geburt von Jannis auf DagmarR gestoßen, hätte ich vermutlich die Hebamme auch auf einen Stuhl in der Küche gebunden und sie nur im Notfall von meinem GG losbinden lassen ;)
Plazenta essen: Es gibt viele Dinge, die ich nicht essen würde und die anderen Menschen sehr gut schmecken. ZB jegliche Insekten, vergammelte Fische, Hirn, Leber, Plazenta, Tintenfische, Eier,...
Jeder Mensch sieht das anders und hat eine andere Ekelgrenze.
Eisbär25
21.09.2004, 20:35
Liebe dagmar!
Danke für Deine Antwort und ich hoffe, du hast es ernst gemeint. Mich interessiert das wirklich, weil ich mir das einfach nicht vorstellen kann. So ganz allein ... Nicht, dass ich Angst vor Komplikationen hätte, die hatte ich auch bei meiner Spitalsentbindung nicht. Ich bin einfach davon ausgegangen, mein Kind im Krankenhaus zu bekommen mit Hebamme und meinem Mann. Genauso bin ich davon ausgegangen, dass es keine Probleme geben wird. Ich habe meine Wünsche geäussert und mein Kind so bekommen, wie ich es wollte.
Ich wusste nicht, wie gross der Kopf ist und ob das Gesicht nach hinten schaut. Und ich weiss auch jetzt noch nicht, was diese Lamdanaht ist. Ich habe einfach im grössten Vertrauen an meinen Körper mein Kind entbunden. Und in dem Wissen, dass ich nicht allein bin. Und ich bin nicht enttäuscht worden.
Ich bewundere Dein Selbstvertrauen.
Ein Notfall wäre vielleicht, wenn du einfach umkippst und dein Baby nicht gleich versorgen kannst. Ist das nicht möglich?
Wenn das Baby nicht atmet, aus welchen Gründen auch immer.
Ich wünsch dir eine schöne Geburt, aber das ist wohl überflüssig, denn die wirst du ohnehin haben.
spontan würde mir zum thema notfall oder situaton die schnelles handeln erfordert folgendes einfallen
schulterdystokie
Kann man ausschließen, weil diese Komplikation ausschließlich dadurch zu Stande kommt, dass das Kind aus der Ideallinie gebracht wird. Meistens durch junge Geburtsberufler, die wirklich drehen, weil sie noch nicht wissen, dass man nur so tun darf, als ob.
uterusruptur
Ich habe mir das ein bisschen angeschaut, und es scheint so, als ob sowas wirklich nur in Extremfällen vorkommt. Ich habe zum Beispiel hier (http://www.endometriose.de/info/porostaglandine-zystitis/Uterusruptur.htm) das gefunden:
Zu einer solchen Zerreißung kommt es, wenn ein Kind wegen eines unüberwindlichen Geburtshindernisses (z. B. wenn das Kind falsch liegt) nur bis in den unteren Uterusanteil „ausgetrieben“ werden kann.
Die Schwangere wird zunächst sehr unruhig, hat extrem starke Schmerzen und schließlich kommt es unter ununterbrochenen Krampfwehen zur Zerreißung der Gebärmutter.
Und natürlich bei Sollbruchstellen nach Kaiserschnitten.
Geburtshindernisse kann man ausschließen, und ununterbrochene Krampfwehen gibt es bei ungestörten Geburten nicht. Die Wehen sind im Gegenteil butterweich. Deswegen sind ja Haus- und Alleingeburten so sicher.
kollaps
Dass ich in Ohnmacht falle? Oder wie? Der Kraftverlust durch Essverbot und überlange nichtsbringende Wehen kommt ja bei Haus- und Alleingeburten nicht vor. Deswegen sind sie ja so sicher.
plazentalösungsstörung und starke nachblutung
Dass ich stark nachblute, kann ich ausschließen, weil ich mich entsprechend verhalte (nicht gleich die Plazenta rausfetzen, vagische Reflexe ungestört walten lassen,...). Dass sich die Plazenta zu früh (schon vor der Geburt) löst, ist immerhin recht unwahrscheinlich, weil sie sich nicht im unteren Bereich der Gebärmutter befindet. Dass sich die Plazenta nachher nicht ablöst, kann natürlich sein. Oft wird aber von der Plazenta viel zu früh erwartet, dass sie endlich kommen soll, und dann entsteht eine Komplikation, die es gar nicht gibt. Da aber meine Gebärmutter und damit die Fläche, wo die Plazenta angewachsen war, zu dem Zeitpunkt, wo die Plazenta rauskommen soll, bereits kleiner ist als bei "normalen" Geburten, wird das Problem mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit auftreten.
embolie
Da kenn ich mich nicht aus. Wie kommt es zu sowas?
asphyxie des kindes
Nachdem ich ja weiß, woher der Sauerstoffmangel kommt, werde ich ihn natürlich nicht provozieren. Das ist ja auch ein Grund, warum Haus- und Alleingeburten so sicher sind, weil die Sauerstoffzufuhr zur Gebärmutter besser funktioniert. Dass ich mich auf die vena cava lege, ist ja sowieso ausgeschlossen, aber auch sonst vermeide ich als verantwortungsvolle Alleingebärerin alles, was die Blutzufuhr zu meinem Kind drosseln könnte.
mekoniumaspiration
Das musst du mir genauer erklären.
sind dinge die auch du liebe dagmar nicht verhindern würdest können
ich bezweifle das du genauso schnell reagieren würdest wie eine hebamme.abgesehen davon das du weder sauerstoff noch sonstiges bei dir hättest.
Ich hab neulich mit einer Hausgeburtshebamme geredet, die hat erzählt, dass sie noch nie ihr Sauerstoffgerät verwendet hat. Bei Hausgeburten ist das eben nicht so oft notwendig.
wenn du dir deiner sache so sicher bist wunderbar aber versuche nicht ständig es anderen frauen so zu vermitteln als ob es völlig risikolos wäre.
Man kann die Risiken natürlich abchecken. Das sollte man auch bei allen anderen Geburtsmöglichkeiten tun. Oder meinst du, dass eine Alleingeburt riskanter ist als eine überwachte? Ich weiß, dass es nicht so ist. Deshalb könnte ich es auch nicht verantworten, zur Geburt in ein Krankenhaus zu gehen, auch wenn mir dann die Last der Verantwortung dafür abgenommen wird, wenn "was is". Da ist es mir lieber, es geht alles gut.
grüße ansama
@ Bussibär:
Ja, ich habe schon einmal selbst ein Kind zur Welt gebracht, aber die Plazenta hab ich damals nicht gefressen.
Ich wusste nicht, wie gross der Kopf ist und ob das Gesicht nach hinten schaut.
Beim Ultraschall schaut das meiner immer. Ich werde auch noch kurz vor der Geburt (obwohl ich laut MuKiPass nicht mehr müsste) noch einmal abmessen gehen.
Wenn das Gesicht nach hinten zeigt, ist logischerweise der Rücken vorne. Das kannst du ganz einfach tasten.
Und ich weiss auch jetzt noch nicht, was diese Lamdanaht ist.
Am Hinterkopf stoßen drei Schädelknochen zusammen. Diese Naht schaut aus wie der griechische Buchstabe Lambda. Wird auch "Kleine Fontanelle" genannt, ist nämlich nicht ganz zu. Wenn diese Stelle am Muttermund zu spüren ist, liegt der Kopf des Babys genau richtig.
Ein Notfall wäre vielleicht, wenn du einfach umkippst und dein Baby nicht gleich versorgen kannst. Ist das nicht möglich?
Nein, das ist nicht möglich. Oder halt genauso möglich wie dass ich jetzt sofort zsammbrech. Diese Angst davor kommt aber vor allem davon, dass man bei der Vorstellung SELBER gern ohnmächtig wird. Ich hab zB neulich mit einem Bekannten diskutiert, der wollte mir auch in schillerndsten Farben alle möglichen Komplikationen erklären, und der ist kurz bevor er mir die Umkippkomplikation aufgezählt hat, plötzlich ganz blass geworden. Besonders Männer kriegen oft eine kleine Panik, wenn sie zu intensiv an eine Geburt denken...........
Senftube
21.09.2004, 21:56
...soll angeblich auch gebärmutterrückbildend wirken und seeehr kräftigend sein.
mir wäre dennoch nicht in den sinn gekommen, sie zu essen, da ich lebriges generell nicht mag.
minnas plazenta liegt im garten vergraben unter einem primelbusch :)
was ich selbst ein wenig skurril finde, ist eine lotusgeburt.
senftube
@senftube
hab jetzt im ersten moment gelesen:
minnas plazenta liegt im garten vergraben unter einem primelbusch
was ich selbst ein wenig skurril finde, sie ist eine lotusgeburt
senftube
PRIMELbuschgrab trotz LOTUSgeburt wär auch wirklich skurill irgendwie :D
(ist vielleicht jetzt gar nicht so lustig, aber ich lach noch immer :D )
PRIMELbuschgrab trotz LOTUSgeburt wär auch wirklich skurill irgendwie :D
(ist vielleicht jetzt gar nicht so lustig, aber ich lach noch immer :D )
:D
da lach ich doch mal mit!
eowyn140677
21.09.2004, 23:58
So, jetzt mach' ich mich restlos zum Affen: was, bitte ist eine "Lotusgeburt"??
@plazentaessen: ich glaub' ned, dass man beurteilen kann (rein geschmacklich gesehen) ob's gut oder schlecht ist, bevor man's gekostet hat. Oder kann irgendwer von Euch sagen, wie Sushi schmeckt, bevor er's gegessen hat? Oder graust Euch so davor weil ihr selbst am besten wisst, was Ihr in der Schwangerschaft in Euch reingestopft habt? *gg* Na, im Ernst, Euch graust ned, ein Stück Fleisch von einem Euch unbekannten Rind oder Schwein zu essen, aber bei Eurem eigenen Fleisch setzts aus? Des find' ich genauso witzig wie Mütter, die's komisch finden einen 2-3 jährigen zu stillen, aber es für ganz normal halten, einem 5 jährigen ein Frühstücksflascherl zu machen.
So, jetzt mach' ich mich restlos zum Affen: was, bitte ist eine "Lotusgeburt"??Mittlerweile hast eh schon gegoogelt, gö?
Nalso das heißt, dass Plazenta und Baby so lange zusammen bleiben, bis die Plazenta von selber abfällt. Ich finde ja den Anblick von Baby und Plazenta, wenn sie noch zusammenhängen, sehr schön. Da begreift frau erst, dass die zwei neun Monate lang zusammen gehört haben. Fast wie Zwillinge. Aber damit hat sich's bei mir auch schon. Wenn ich das eine Weile bewundert hab, schneid ich's auseinander, die zwei. Bein hart.
Vindobona
22.09.2004, 22:25
vor allem an Dagmar: Wenn eh nix passieren kann, warum sind bis vor kurzem zahlreiche Frauen vor, während oder nach der Geburt gestorben?
Ohne KS wären meine Tochter und ich nimmer am Leben.
Sorry am Anfang vom Forum hab i jetzt echt geglaubt, dass das alles ein Joke ist. Jetzt fühl i mi wie hinterm Mond.
Hätte um mein Baby einfach viel zu viel Angst, könnt damit glaub ich nicht umgehen, wenn doch Komplikationen eintreten. (die gibts auch wenn sie nicht vorhersehbar sind), und dann würd ich mich durch die gburtschmerzen, die Angst um mein Kind restlos überfordert fühlen.
Heißt das auch, dass frau ihr BAby ganz alleine hohlt. Mein ich stell mir das grad irgendwie bildlich vor. hockend, undmit beiden Händen selber tastend ob Kopf richtig liegt,Schulter usw.
würd mi auf alle Fälle sicherer fühlen, auch wenn die Hebmme oder Arzt von mir aus einstweilen im Wohnzimmer ist, nur kommt wenn frau ihn braucht. Sicher ist sicher.
Glaub ja immer noch an einen Joke, und das mit den Plazenta-Rezepten hab ich Naivling überhaupt noch nie ghört, bzw. darüber nachgedacht.
Hätte um mein Baby einfach viel zu viel AngstDas ist auch bei mir der Grund, warum ich die sicherstmögliche Form der Geburt wähle.
könnt damit glaub ich nicht umgehen, wenn doch Komplikationen eintreten.Ich auch nicht, deshalb versuche ich, sie von vornherein zu vermeiden. (Du hast nur die Überschrift des Freds gelesen, stimmt's?)
(die gibts auch wenn sie nicht vorhersehbar sind)Muss ehrlich sagen, dass die allermeisten sehr wohl vorhersagbar sind. Manchmal werden sie geradezu herbeigeführt.
Heißt das auch, dass frau ihr BAby ganz alleine hohlt.Wie "holt"? Die Mutter presst es heraus. Da muss nix "geholt" werden.
Mein ich stell mir das grad irgendwie bildlich vor. hockend, undmit beiden Händen selber tastend ob Kopf richtig liegt,Schulter usw.Das Tasten, ob alles (vor allem der Kopf) richtig liegt, findet schon vorher statt, nicht erst bei der Geburt. Muss auch nicht im Hocken sein, im Gegenteil, da geht es eher schlecht.
Sicher ist sicher.Eben.
ich find das echt traurig, dass zu einer ernsten frage, nur blöde meldungen kommen.........
@eisbär: du bedankst dich noch?? fühlst dich nicht ein wenig verarscht?
also echt, für sowas, sollte es kein forum geben................bin entsetzt....
:mad:
nein, atti, die dagmar meint es bitter ernst! ;) lies dich ein bisschen rum...
Mikiundbaby
23.09.2004, 09:14
Atti, die Dagmar meint das wirklich ernst!!! Die verarscht die Leute hier ned!
Eisbär25
23.09.2004, 11:34
ich find das echt traurig, dass zu einer ernsten frage, nur blöde meldungen kommen.........
@eisbär: du bedankst dich noch?? fühlst dich nicht ein wenig verarscht?
also echt, für sowas, sollte es kein forum geben................bin entsetzt....
:mad:
hi atti und alle anderen natürlich!
Ich hab eine Frage gestellt und habe Antworten bekommen. Weisst, ich hab mich vorher (in meiner Schwangerschaft) nie mit dem Thema auseinandergesetzt. Mir war nicht bewusst, dass so etwas möglich ist.
Dagmar schreibt zwar manchmal Dinge, die sonderbar und durchgeknallt erscheinen, aber es ist es doch wert, diese zu hinterfragen.
Gestern hab ich z.b den ganzen Abend auf der Seite www.attachment-partenting.de (http://www.attachment-partenting.de)
verbracht. Hab mir alles durchgelesen und fand eben diese Dinge wieder, von denen Dagmar immer berichtet. Und es war alles gar net so übel. Irgendwie logisch und die Storys von den Geburten haben mich berührt. Ich hatte danach sogar irgendwo ein schlechtes Gewissen meinem Kind gegüber. Aber das darf ich mir net einreden. Ich handle IMMER nach meinem Gefühl. Sicher werde ich aber bei der Geburt des "kleinen Bruders" ein anderes, selbstbewussters Verhalten an den Tag legen. :)
Ich finde, dieses allein gebären ist das Gegenteil zum Wunschkaiserschnitt. Beides würde für mich nie in Frage kommen. Aber trotzdem beschäftige ich mich damit, irgendwie muss man sich doch eine Meinung bilden ;)
Zu Dagmar möchte ich noch sagen, dass ich denk, sie wirft ihre Statements hier zu hart rein. Da sind Mütter, die noch niemals von diesen "alternativen" Methoden gehört haben - wie ich auch eine war/bin - und für diese scheinen sie sicher hirnrissig und seltsam. Vielleicht sollte sie ein bissl mehr Gefühl zeigen und sich mehr auf das "Lehren" konzentrieren, und es nicht als so selbstverständlich hinstellen. Für sie ist es das, aber für die Meisten hier nicht. Sätze wie "Eine Geburt tut nicht weh" kann schon eine Menge auslösen. Wenn sie schreiben würde: Eine Geburt muss nicht weh tun, wenn du folgendes beachtest ..." hört sich das schon anders an und man könnte viele Frauen selbstbewusster machen und sie dazu bringen, auf ihren Körper zu hören und die Geburtsschmerzen anzunehmen, denn dann tut es vielleicht wirklich nicht so weh.
Das Plazenta-Essen kommt ja wirklich im Tierreich vor. Meine Freundin, sie ist Kosmetikerin, erzählte mir, dass in vielen Produkten Plazenta-Extrakt enthalten ist, weil sie eben so reichhaltig ist. Sie ist wirklich ein wunderbares Organ, welches ich neugierige betrachtet habe, als sie geboren wurde, aber mehr nicht. Was andere damit machen ist mir so egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. :D
Das Thema Komlikationen bei Alleingeburten möchte ich nicht nochmal ansprechen, es wurde schon ausreichend diskutiert, dazu gibts eigentlich nix mehr zu sagen.
Jede Mutter und jeder Vater muss selber entscheiden, wie das eigene Kind in diese Welt gebracht wird. Dazu gehört meiner Meinung nach auch mehr, als die Art und der Ort der Geburt.
Ich fühle mich nicht verarscht, denn ich weiss jetzt, das Dagmar sicher hier EINE Wahrheit sagt und alle anderen auch.
Und das Forum hier sehe ich als Informations- und Meinungsaustausch und das war/ist auch dieser Fred.
lg und danke an alle, die sich so rege beteiligen.
ich find das echt traurig, dass zu einer ernsten frage, nur blöde meldungen kommen.........
@eisbär: du bedankst dich noch?? fühlst dich nicht ein wenig verarscht?
also echt, für sowas, sollte es kein forum geben................bin entsetzt....
:mad:Ich nehme einmal an, dass du meine "blöden Meldungen" ganz einfach nicht verstanden hast. Die waren nämlich alles andere als blöd. Wenn du mir sagst, wo genau dein Verständnisproblem liegt, kann ich es dir genauer erklären.
Zu Dagmar möchte ich noch sagen, dass ich denk, sie wirft ihre Statements hier zu hart rein. Da sind Mütter, die noch niemals von diesen "alternativen" Methoden gehört haben - wie ich auch eine war/bin - und für diese scheinen sie sicher hirnrissig und seltsam. Vielleicht sollte sie ein bissl mehr Gefühl zeigen und sich mehr auf das "Lehren" konzentrieren, und es nicht als so selbstverständlich hinstellen.Ich find nicht, dass ich "hart" bin, im Gegenteil, ich halte mich eh ziemlich zurück und erkläre immer alles ganz genau. Klar, wenn ich wenig Zeit habe, kommt ein "Eine Geburt tut nicht weh - selber schuld" dabei heraus, aber ich habe sicher schon hundertmal sehr genau und unbezahlt (!) die Ursachen des Geburtsschmerzes beschrieben, und dass sie eben NICHT so harmlos sind, wie das viele gerne hätten.
Vindobona
23.09.2004, 17:32
ich habe sicher schon hundertmal sehr genau und unbezahlt (!)
Ui, das ist mir aber neu? Kann man mit Postings im Forum Geld verdienen? Wo kann ich mich anmelden?? ;-))
Ich nehme einmal an, dass du meine "blöden Meldungen" ganz einfach nicht verstanden hast. Die waren nämlich alles andere als blöd. Wenn du mir sagst, wo genau dein Verständnisproblem liegt, kann ich es dir genauer erklären.
Hallo Dagmar, ich weiß nicht was du in deinem Leben schon alles erlebt hast aber deine Meldungen finde ich so was von überheblich :confused: , es gibt immer viele Möglichkeiten und nicht nur ein Weg ist richtig!
Ich wünsche dir und deinem Baby alles Gute :herz:
dolores1974
23.09.2004, 19:26
sag mal, ist das dein ernst, dagmarR ????????????
nicht bös sein, aber ob du reisst oder nicht, kannst du vorher sicher nicht wissen!!!!!! ich hatte so einige freundinnen die meinten, MIR passiert das nicht - ICH hab vorgesorgt mit massieren und dehnen usw. na, und gerade die sind gerissen!
und das mit der plazenta trocknen: es ist ja jedem seine sache was er damit macht, aber zu Hundsfutter verarbeiten - sei ma bitte ned bös, aber das ist ja doch a bissl abstoßend !!!!!!!!!!!!!!!!!! ich mein, wenn es quasi das gleiche "material" ist wie das, aus dem dein kind ist, wirst es ja nicht nem hund verfüttern, oder???
..........und nach der geburt kann s jedem mies gehn! oder es kann während der geburt zu komplikationen kommen, wo du UNBEDINGT ne hebamme oder nen arzt brauchst. da kann man wegen dem streß und der aufregung und alles was noch dazukommt schon mal kurz "wegkippen". ist halt die frage wie gut das dann fürs baby ist.
nicht bös sein, aber deine antworten sind vielleicht ehrlich gemeint, aber hören sich sehr unwahr an.
trotzdem
dolores1974
23.09.2004, 19:34
ah ja , noch was: wegem dem kopf, ob der richtig liegt:
du schreibst, das wird schon vorher bei den untersuchungen festgestellt. tja, ich hatte genau so untersuchungen wie alle anderen auch - sogar noch mehrere weil ich nen hohen blutdruck hatte und alle 3 tage zur kontrolle ins spital mußte. und da wurde auch nicht festgestellt, daß nico nicht "richtig" liegt. er rutschte nicht in den geburtskanal, da sein kopf nicht richtig lag. und DAS kann man vorher nicht feststellen. war deshalb übrigens ein kaiserschnitt !!!! und wer macht dir dann daheim einen kaiserschnitt?????????
@ dolores1974:
Ja, die gibt es leider, die Ärzte, die sich nicht dafür interessieren. Aber die Kopfhaltung kann man sehr wohl sehr genau feststellen.
hi dolores,
wie viele frauen, die zuhause bzw. alleine entbinden, brauchen denn einen kaiserschnitt?
und wie viele im KH???
wie viele frauen, die zuhause bzw. alleine entbinden, brauchen denn einen kaiserschnitt?
und wie viele im KH???Und das Gespenstische dran: Die, wo weder Mutter noch Kind eine Hausgeburt überlebt hätten, gehen alle ins Krankenhaus. Das muss irgendwie weibliche Intuition sein...
(Falls sich jemand verarscht fühlt: Diesmal stimmt's.)
Eisbär25
24.09.2004, 17:05
Ich versteh Euch net! Warum muss denn immer das Eine alles Andere ausschliessen.
Soviel ich jetzt mitbekommen habe, gibt es Haus- oder Geburtshausgeburten, die im Krankenhaus enden, und genauso gibt es Krankenhausgeburten, die ungerissen, ungeschnitten, unkompliziert und wunderschön sind (so, wie es bei mir war)
Seids doch bitte net so engstirnig!
Wenn man sich so umschaut auf der Welt und mal beobachtet, was Menschen mit ihrem Körper anrichten können aus reiner psychischer Kraft, positiv wie negativ,
dann kann man doch auch ein bissl einsehen, dass eine werdende Mutter sich soweit auf das Kind auswirken kann, dass bei der Geburt alles gut geht oder auch nicht!
Am besten find ich übrigens, nicht zu viel darüber nachzudenken, einfach zu VERTRAUEN! Der weibliche Körper bringt schon so lange Kinder auf die Welt.
Meine Urgrossmutter hat 13 Kinder entbunden, zu Hause, ohne lange darüber nachzudenken, weil sie dazu keine Zeit hatte. Ohne Komplikationen.
Meine Oma is 15 Kilometer zu Fuss zum Entbinden gegangen, sie wusste einfach, wann es Zeit war.
Seids doch einfach froh, dass es uns heut so gut geht, dass wir es uns aussuchen können, wann, wo, wie und mit wem wir unsere Kinder bekommen.
Alles andere macht unser Körper und das ganz supergut!
lg
Ich versteh Euch net! Warum muss denn immer das Eine alles Andere ausschliessen.
Soviel ich jetzt mitbekommen habe, gibt es Haus- oder Geburtshausgeburten, die im Krankenhaus enden, und genauso gibt es Krankenhausgeburten, die ungerissen, ungeschnitten, unkompliziert und wunderschön sind (so, wie es bei mir war)
Seids doch bitte net so engstirnig!
Wenn man sich so umschaut auf der Welt und mal beobachtet, was Menschen mit ihrem Körper anrichten können aus reiner psychischer Kraft, positiv wie negativ,
dann kann man doch auch ein bissl einsehen, dass eine werdende Mutter sich soweit auf das Kind auswirken kann, dass bei der Geburt alles gut geht oder auch nicht!
Am besten find ich übrigens, nicht zu viel darüber nachzudenken, einfach zu VERTRAUEN! Der weibliche Körper bringt schon so lange Kinder auf die Welt.
Meine Urgrossmutter hat 13 Kinder entbunden, zu Hause, ohne lange darüber nachzudenken, weil sie dazu keine Zeit hatte. Ohne Komplikationen.
Meine Oma is 15 Kilometer zu Fuss zum Entbinden gegangen, sie wusste einfach, wann es Zeit war.
Seids doch einfach froh, dass es uns heut so gut geht, dass wir es uns aussuchen können, wann, wo, wie und mit wem wir unsere Kinder bekommen.
Alles andere macht unser Körper und das ganz supergut!
lg
:) :) :) :herz: :herz: :herz:
MamaTina
24.09.2004, 19:19
Am besten find ich übrigens, nicht zu viel darüber nachzudenken, einfach zu VERTRAUEN! Der weibliche Körper bringt schon so lange Kinder auf die Welt.
Meine Urgrossmutter hat 13 Kinder entbunden, zu Hause, ohne lange darüber nachzudenken, weil sie dazu keine Zeit hatte. Ohne Komplikationen.
lg
!!!!! ganz genau !!! aber statt selbstvertrauen setzen die meisten ja heute nur noch auf die (vermeintliche und trügerische) Sicherheit von Technik & Krhs.
Weil es ja soviel einfacher ist, wenn man selbst nichts machen muß sondern einfach alles "mit sich machen läßt". Statt Eigeninitiative und Selbstvertrauen lieber "...die sagen mir schon was ich machen muss...".
LG, Tina
ja, und dann sprechen sie bei einer eingeleiteten geburt mit pda und dammrissen und -schnitten, auf der sie verkabelt bis an die zähne aufm rücken gelegen haben, von einem tollen und wunderschönen geburtserlebnis...
ja, und dann sprechen sie bei einer eingeleiteten geburt mit pda und dammrissen und -schnitten, auf der sie verkabelt bis an die zähne aufm rücken gelegen haben, von einem tollen und wunderschönen geburtserlebnis...
wie kommst du eigentlich dazu, mein subjektives erleben zu qualifizieren?
ja, ich lag auf dem rücken und ja ich hatte einen (völlig schmerz- und komplikationslosen) schnitt und es war eine WUNDERSCHÖNE geburt!
und das musst du schon mir überlassen, wie ich empfunden hab!
Barbara+Zwuck
24.09.2004, 20:53
Also irgendwie schnall ich es nicht ganz:(
Ich unterscheide zwischen " Alleingeburt" oder " HAusgeburt"
Ich finde eine HAusgeburt ist mit Hebamme, und Familie oder wen man halt dabei haben will.
Unter Alleingeburt versteh ich das sich eine Frau irgendwo abschotet und ohne Kommunikation zu Außenwelt ihr Baby zur Welt bringt.
Oder lieg ich da falsch????
Also eine Hausgeburt stell ich mir wunderschön und wenn eine Hebamme oder jemand dabei ist auch sehr sicher vor.
Von einer Alleingeburt kann ich das nicht behaupten.Ich fände es zu Risikoreich und würd mich nicht allein darauf verlassen wollen das wenn ich alleine bin ja sicher eh nix schief gehen wird.
Ich würd zumindest gerne jemanden dabei haben der im Notfall hilfe holen könnte.
Leider würde mein Mann niemals einer Hausgeburt zustimmen, obwohl die Geburt unserer Tochter wunderschön, unverkabelt, ungeschnitten oder gerissen im KH in einer selbstbestimmten Situation in selbstgewähler Position zu Welt kam.
Ich fand das hätt ich genausogut zu Hause machen können. Die Heabmme war Zierde, GsD sehr zurückhaltend und ließ mich selber gebären.
Aber da mein Mann halt so dagegen ist, werden wir unsere Zwuckeline wieder im KH zur welt bringen.
Und hoffen das die Hebamme die dabei sein wird genaus toll ist wie die bei Sarah`s Geburt
Von einer Alleingeburt kann ich das nicht behaupten.Ich fände es zu Risikoreich und würd mich nicht allein darauf verlassen wollen das wenn ich alleine bin ja sicher eh nix schief gehen wird.Ich lese sowas immer wieder, aber Fakt ist, dass das höchste Risiko von Krankenhausgeburten ausgeht, selbst dann, wenn man Risikogeburten wegrechnet. Der Nutzen des nicht-gestört-werdens hebt alle theoretischen Komplikationen (die immer nur theoretisch bleiben) auf.
Hier ein Beispiel: Ich übernehme SELBST die Verantwortung dafür, dass sich in meiner Gebärmutter immer genug Sauerstoff befindet (und damit steh ich ziemlich allein da). Den meisten im Geburtsgewerbe Tätigen ist das ziemlich blunzn, das ist nicht einmal Thema in irgendeiner Ausbildung. Okay, Hausgeburtshebammen gehen da auch kein Risiko ein, würden zB niemals von einer Gebärenden verlangen, auf dem Rücken liegend zu gebären. Im Krankenhaus hingegen ist man sogar so fahrlässig, wirklich NICHTS dazu beizutragen, dass genug Sauerstoff in die Gebärmutter kommt, sondern sie kontrollieren nur, wann es dem Baby so grottenschlecht geht, dass es besser schnell herausgeschnitten wird. Das ist einfach verantwortungslos und hat nichts mit Geburtshilfe zu tun. Da wird das Kind erst in Gefahr gebracht und dann "gerettet". Was soll das?
Ich selbst Verantwortung übernehmend hingegen sehe eventuelle Schmerzen als möglichen Indikator für eine Unterversorgung an und vermeide diese Schmerzen daher konsequent.
Wenn ich im Krankenhaus wäre, würde ich natürlich auch nichts tun, was auf technischem Weg zu einem Sauerstoffmangel des Kindes führen könnte, d.h. Alleingeburten sind bis zu einem gewissen Grad sogar im Krankenhaus möglich, also dass ICH SELBST die Geburt mache und niemanden stören lasse, sondern ausschließlich zulasse, dass nur im Notfall eingegriffen wird. Aber erstens gibt es sowas nicht (oder weiß wer was?), und zweitens könnte ich nichts dagegen tun, dass auf Grund der Situation meine Gebärreflexe nicht ordnungsgemäß funktionieren. Aber ich wär ja blöd, wenn ich den glatten Ablauf stören würde und damit Komplikationen überhaupt erst provoziere.
Übrigens sind Alleingeburten auch MIT Hebamme möglich. Es gibt ein paar, die wissen, was am besten ist und einfach nur daneben oder im Nebenzimmer sitzen. Wenn sie sich selbst präsentieren, machen sie zwar oft auf sicherheitsbedachte Kuschelhebamme, aber wenn frau sie genauer befragt, ob sie eine auch in Ruhe lassen können, kommt plötzlich heraus, dass sie es selber auch so am liebsten hätten.
Barbara+Zwuck
25.09.2004, 07:57
HAllo Dagmar,
Dann hatte ich das Riesenglück eine "Alleingeburt" im Kh zu haben.
Ich sah die Hebamme vielleicht alle Stunde 1x und sie hat immer nur gesagt sie sieht das ich super zurecht komme und mich völlig in Ruhe gelassen:)
Ich wählte ein aufrecht knieende Position zum gebären, das war optimal für mich und mein BAby.
Sie hat halt dann das Kind versorgt. Auch für die Plazenta wurde nix unternommen um sie zu gebären, sondern als ich das Gefühl hatte es tut sich was hab ich gepresst und sie ist vollständig rausgekommen.
Irgenwo kann ich deinen Wunsch zum Alleinsein bei der Geburt sehr gut verstehen.
Die Geburt meiner 1. Tochter vor 19 Jahren war ein 24 Stunden Albtraum.
mit Wehentropf und 3 x geschnitten usw.
Ich mußte damals 24 Stunden am Rücken liegen, na ja, diese Geburten kennen eh noch die meisten die damals Kinder geboren haben:(
Ich kann mir auch gut vorstellen, das ein ungestörter Geburtsverlauf die Komplikationen mindert.
Aber im Leben gibt es halt keine Garantien, weder im Spital noch zu HAuse.
Durch meinen Beruf weiß ich auch leider zu gut wieviel in den KH gepfuscht wird. Und es gab Zeiten da sagte ich wenn ich ins KH gebracht würde würde ich solange als möglich auf allen 4ren wieder raus.
Aber trotzdem möchte ich die Sicherheit einer Begleitperson bei einer GEburt micht vermissen, und wenn sie nur Imstande sein sollte Hilfe zu holen. Das wäre für mich Sicherheit genug für eine Alleingeburt.
Ich versuche mir vorzustellen wie deine Geburten wohl abgelaufen sind, das du so vehement jede Art von Geburtsbegleitung ablehnst?
Ich glaub man kann nicht alle Hebammen in einen Topf werfen, das fänd ich nicht fair.
Aber so ohne eine einzige Person dabei das wäre nix für mich:)
eine andere fast-alleingeburt:
meine schwägerin kam ins spital und hatte ihren 'mann' nicht dabei. dort hatte sie stundenlang ganz allein ihre wehen, weil die hebamme(n) lieber in ihrem kammerl gesessen sind und kaffee getrunken haben. meine schwägerin hatte während dieser stunden alleinsein große angst und war nur froh, dass sich zur eigentlichen geburt doch jemand herbequemte. sie hatte also ihre vielgepriesene ruhe und wollte genau das gegenteil: jemand, der sich um sie kümmert.
diese geburt bleibt meiner schwägerin als angstvolles und unerfreuliches erlebnis in erinnerung, und zwar ausschließlich wegen der stunden des angstvollen alleinseins.
nein, meine schwägerin ist nicht ganz jung und es war auch nicht ihre erste geburt. sie hätte einfach gewollt, nicht allein sein zu müssen, dann wär alles viel leichter und beruhigender für sie gewesen. (hab eh mit ihr geschimpft, dass sei mich nicht angerufen hat, aber sie hat einfach nicht dran gedacht, sie war ganz 'gefangen' von den (trotz alleinseins) schmerzhaften wehen)
bitte hörts doch auf mit 'wir wissen besser, was für alle frauen dieser welt gut ist'!
so, und jetzt setz ich mich wirklich auf meine hände zu dem thema, weil man intoleranz bekanntlich nicht wegdiskutieren kann. wer intolerant ist, bleibt es meistens, da kommt üblicherweise kein noch so gutes argument an!
trollina
25.09.2004, 16:56
also ich finde auch dass jede ihren eigenen weg finden muss und es gehoert niemandem vorgeschrieben wie er wo zu gebaehren hat. und ich glaube auch dass es wunderschoene geburtserlebnisse in krankenhaeusern gibt, genauso wie zu hause. ist ja subjektiv.
was mich persoenlich angeht kann ich nur sagen dass ich letztes mal ja eine ziemlich klassische kh-geburt hatte und es alles andere als *wunderschoen* war. darum bin ich ja hier, um mich ueber andere optionen zu informieren. und ich muss sagen ich bin wirklich dankbar dass sich soviele die zeit nehmen mir ihre erlebnisse und ansichten zu schildern und mir ganz neue alternativen naeherbringen.
ob ich mich dann am ende WIRKLICH fuer diese art der geburt entscheide ist ja meine sache. vielleicht wird es auch ein ks, mal schaun. ist ja auch noch etwas zeit und sicher noch ein langer weg bis dorthin.
Hier ein Beispiel: Ich übernehme SELBST die Verantwortung dafür, dass sich in meiner Gebärmutter immer genug Sauerstoff befindet (und damit steh ich ziemlich allein da). Den meisten im Geburtsgewerbe Tätigen ist das ziemlich blunzn, das ist nicht einmal Thema in irgendeiner Ausbildung. Okay, Hausgeburtshebammen gehen da auch kein Risiko ein, würden zB niemals von einer Gebärenden verlangen, auf dem Rücken liegend zu gebären. Im Krankenhaus hingegen ist man sogar so fahrlässig, wirklich NICHTS dazu beizutragen, dass genug Sauerstoff in die Gebärmutter kommt, sondern sie kontrollieren nur, wann es dem Baby so grottenschlecht geht, dass es besser schnell herausgeschnitten wird. Das ist einfach verantwortungslos und hat nichts mit Geburtshilfe zu tun. Da wird das Kind erst in Gefahr gebracht und dann "gerettet". Was soll das?
Ich selbst Verantwortung übernehmend hingegen sehe eventuelle Schmerzen als möglichen Indikator für eine Unterversorgung an und vermeide diese Schmerzen daher konsequent.
Wenn ich im Krankenhaus wäre, würde ich natürlich auch nichts tun, was auf technischem Weg zu einem Sauerstoffmangel des Kindes führen könnte, d.h. Alleingeburten sind bis zu einem gewissen Grad sogar im Krankenhaus möglich, also dass ICH SELBST die Geburt mache und niemanden stören lasse, sondern ausschließlich zulasse, dass nur im Notfall eingegriffen wird. Aber erstens gibt es sowas nicht (oder weiß wer was?), und zweitens könnte ich nichts dagegen tun, dass auf Grund der Situation meine Gebärreflexe nicht ordnungsgemäß funktionieren. Aber ich wär ja blöd, wenn ich den glatten Ablauf stören würde und damit Komplikationen überhaupt erst provoziere.
Übrigens sind Alleingeburten auch MIT Hebamme möglich. Es gibt ein paar, die wissen, was am besten ist und einfach nur daneben oder im Nebenzimmer sitzen. Wenn sie sich selbst präsentieren, machen sie zwar oft auf sicherheitsbedachte Kuschelhebamme, aber wenn frau sie genauer befragt, ob sie eine auch in Ruhe lassen können, kommt plötzlich heraus, dass sie es selber auch so am liebsten hätten.
:eek: :eek:
@dagmar
also soooweit darfst die definition von alleingeburt bitte nicht fassen, weil sonst kommen hier etliche drauf, daß sie in wirklichkeit eine alleingeburt hatten und dann simma alle im nachhinein ganz erschrocken
(und außerdem kannst dann nicht mehr so nette sätze schreiben wie: guten abend, hier sprechen "alle" alleingeburtlerinnen - für den versuch ich dich schon seit tagen zu bewerten :D )
:eek: :eek:
@dagmar
also soooweit darfst die definition von alleingeburt bitte nicht fassen, weil sonst kommen hier etliche drauf, daß sie in wirklichkeit eine alleingeburt hatten und dann simma alle im nachhinein ganz erschrocken
(und außerdem kannst dann nicht mehr so nette sätze schreiben wie: guten abend, hier sprechen "alle" alleingeburtlerinnen - für den versuch ich dich schon seit tagen zu bewerten :D )Na oja, kamma schon. Weil so wirklich SELBST macht ja keine ihre Geburt. Auch wenn einige zB im Krankenhaus allein gelassen werden, warten sie ja trotzdem drauf, dass ihnen wer was sagt und sind auch bereit, Anweisungen zu befolgen. Und würden nicht im Traum auf die Idee kommen, sich einen Sessel in die Dusche zu stellen, damit sie ihr Kreuz berieseln lassen können, oder ihren Analduschaufsatz draufzuschrauben. Und keine würde freundlich aber bestimmt zum Personal sagen: "Ich hol Sie dann, wenn ich Sie brauche." (also nie)
(Übrigens: Wenn mich eine einmal pro Stunde belästigt, dann erzähl ich ihr aber was. Die kann ja anrufen, wenn sie mich besuchen möchte, aber nicht einfach so wie eine Schwiegermutter reinplatzen. Und bei der Geburt wollen sie alle zuschauen - ohne Einladung! Und da braucht frau ja am meisten das Alleinsein.)
Ich bin deswegen "alle Alleingebärerinnen", weil ich es
1. vorsätzlich mache
2. am besten kann
und
3. dazu stehe und keine Hoppala-Gschichtln mehr erzähl, wie bei Geburt 2.
Aber bin ich selber inkonsequent und eine Doppelagentin: Ich hab ja eine Hebamme, und zwar die beste der Welt, und die weiß auch, was sie zu tun hat. Scheiße, ich kann mich nicht mehr in den Spiegel schauen!
so wie ich das sehe ist der einzige unterschied der vorsatz
übrigens sind zum glück auch die frauen, die ins krankenhaus gehen oft keine waserln, sondern wissen schon recht genau was sie wollen und fragen auch nicht lang drum und so solls auch sein ("sessel in dusche" oder "analaufsatz"- gschicht erinnere ich mich an keine, aber eine krankenhausbadezimmersache fällt mir grad ein: eine frau sitzt gemütlich in der gebärwanne, sagts zu ihrem mann: "geh, kimm eina a wenk und hoit mi", springt er aus der hose und zu ihr dazu, hat mich auch keiner gfragt :D )
Senftube
25.09.2004, 22:46
Ich hab ja eine Hebamme, und zwar die beste der Welt, und die weiß auch, was sie zu tun hat. Scheiße, ich kann mich nicht mehr in den Spiegel schauen!
schau an - wo hast du denn DIE gefunden? hast doch vor einiger zeit noch recht kritisch über hebammen und ihre manchmal penetrante sanftheit geschrieben...?
staunend,
senftube
@ Senftube:
Sie hat sich unter einem Vorwand hinterlistig an mich herangepirscht und sich mir dann überfallsartig aufgedrängt. Sie macht genau das, was sie darf. Ihren Namen hab ich jetzt aber vergessen.
@ joi:
Dass welche drauf bestehen, dass die Tür, hinter der sie sich befinden, die absolute Grenze für Neugiersnasen ist, gibt's aber nicht, oder? Und dass eine selber das Baby versorgt? Wie viele Mütter schneiden eigentlich selber die Nabelschnur durch? Und wie viele ziehen das Baby dann nachher selber an?
(Weißt, dass ich immer noch ganz fasziniert bin von deiner 9-Mondmonate-Schwangerschaftsberechnung?)
@ joi:
Dass welche drauf bestehen, dass die Tür, hinter der sie sich befinden, die absolute Grenze für Neugiersnasen ist, gibt's aber nicht, oder? Und dass eine selber das Baby versorgt? Wie viele Mütter schneiden eigentlich selber die Nabelschnur durch? Und wie viele ziehen das Baby dann nachher selber an?
(Weißt, dass ich immer noch ganz fasziniert bin von deiner 9-Mondmonate-Schwangerschaftsberechnung?)
gibts alles und ist alles nicht die regel
(freut mich aber, daßd so eine freud hast damit :D )
Eisbär25
26.09.2004, 20:19
Ich bin deswegen "alle Alleingebärerinnen", weil ich es
1. vorsätzlich mache
2. am besten kann
und
3. dazu stehe und keine Hoppala-Gschichtln mehr erzähl, wie bei Geburt 2.
Aber bin ich selber inkonsequent und eine Doppelagentin: Ich hab ja eine Hebamme, und zwar die beste der Welt, und die weiß auch, was sie zu tun hat. Scheiße, ich kann mich nicht mehr in den Spiegel schauen!Bist du wirklich die einzige? Das wusste ich nicht! Wie bist du denn eigentlich auf die Idee gekommen? Hast schlimme Erfahrungen gemacht?
lg
Bist du wirklich die einzige? Das wusste ich nicht!Ich kenn sonst keine, zumindest nicht in Österreich.
Wie bist du denn eigentlich auf die Idee gekommen?Du solltest eigentlich die anderen Frauen fragen, wie sie auf die Idee kommen, sich bei der Geburt stören und gesundheitlich beeinträchtigen zu lassen und dafür auch noch extra wo hin zu fahren.
Hast schlimme Erfahrungen gemacht?Lesbische Frauen werden auch immer gefragt, welche schlechten Erfahrungen sie mit Männern gemacht haben, dass sie lieber Frauen haben. Dabei wollen sie einfach nur die erotischeren Körper haben. Frau muss keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, um sich für das richtige zu entscheiden.
Ja, ich hab schlechte Erfahrungen gemacht, und zwar eine ganz normale schmerzhafte, gehemmte Krankenhausgeburt, aber eigentlich noch relativ harmlos, die meisten Frauen machen viel schlimmere Erfahrungen. Ich wollte schon VOR dieser schlechten Erfahrung lieber allein zuhause bleiben, bin aber dann aus reiner Dummheit hingefahren, einfach, weil mir fad war. Das war einer der größten Fehler meines Lebens.
bellbird
27.09.2004, 09:28
Für mich sind Dagmars Ausführungen mehr als ein Denkanstoß!
Wir stellen die übliche Entbindungsweise zuwenig in Frage, bzw. haben die Entbindung an Andere abgegeben und lassen nur mehr mit uns machen! - Überspitz formuliert. O. K., vor 15, 20 Jahren wars noch schlimmer, da war alles Natürliche beim Kinderkriegen fast hinterwältlerisch (Stichwort Stillen...).
Mittlerweile findet eh schon ein Umdenken statt. Dagmar ist da eben schon weiter und ich finde es sehr schade, sie erst nach den Geburten meiner Kinder "kennengelernt" zu haben....!
Zum Thema:
1. Geburt: Termingeburt, rießiges Kind, Saugglogge - große Schmerzen
2. Geburt: 3,5 Wo vor GT, Zwillinge - keine nennenswerten Schmerzen
bellbird
27.09.2004, 09:30
Zum Thema: 1. Geburt: Termingeburt, rießiges Kind, Saugglogge - große Schmerzen 2. Geburt: 3,5 Wo vor GT, Zwillinge - keine nennenswerten Schmerze
Tschuldigts, falscher Fred!!! *rotwerd* :rolleyes: :D
wie kommst du eigentlich dazu, mein subjektives erleben zu qualifizieren?
ja, ich lag auf dem rücken und ja ich hatte einen (völlig schmerz- und komplikationslosen) schnitt und es war eine WUNDERSCHÖNE geburt!
und das musst du schon mir überlassen, wie ich empfunden hab!
es war mitnichten dein persönliches erleben gemeint. die aussage war ganz allgemein gehalten. weil es eben vielen frauen so geht. wenn du das auf dich persönlich gemünzt hast, tut es mir leid, war nicht meine absicht.
es war mitnichten dein persönliches erleben gemeint. die aussage war ganz allgemein gehalten. weil es eben vielen frauen so geht. wenn du das auf dich persönlich gemünzt hast, tut es mir leid, war nicht meine absicht.
ja, aber wen hast du denn dann gemeint? ich meine, irgendwen - wenn auch nur eine abstrakte gruppe von frauen - hast du ja wohl gemeint... ich zitier dich nochmal:
ja, und dann sprechen sie bei einer eingeleiteten geburt mit pda und dammrissen und -schnitten, auf der sie verkabelt bis an die zähne aufm rücken gelegen haben, von einem tollen und wunderschönen geburtserlebnis...
wer sind denn 'sie', wenn du nicht (unter anderem) auch etwa mich gemeint hast...?
wenn du dich dazuzählst, bitte.
ich denke, ein geburtserlebnis ist unbeschreiblich und schön. ich glaube, sogar fast jedes geburtserlebnis kann als schön empfunden werden. selbst unter den widrigsten umständen. denn was juckt mich noch, was mit mir gemacht wurde (notwendig oder nicht sei mal dahingestellt), wenn ich dieses winzige hilflose würmchen im arm halte und das erste mal anschaue?
trotzdem: sollten wir nicht dafür sorgen, daß die umstände so angenehm wie möglich sind? für mutter UND kind?
und wie kann es für das kind angenehm sein, wenn die mutter voll- oder teilnarkotisiert ist? diese medikamente passieren die plazentaschranke, das kann doch nicht gut sein??
wenn du dich dazuzählst, bitte.
ich denke, ein geburtserlebnis ist unbeschreiblich und schön. ich glaube, sogar fast jedes geburtserlebnis kann als schön empfunden werden. selbst unter den widrigsten umständen. denn was juckt mich noch, was mit mir gemacht wurde (notwendig oder nicht sei mal dahingestellt), wenn ich dieses winzige hilflose würmchen im arm halte und das erste mal anschaue?
trotzdem: sollten wir nicht dafür sorgen, daß die umstände so angenehm wie möglich sind? für mutter UND kind?
und wie kann es für das kind angenehm sein, wenn die mutter voll- oder teilnarkotisiert ist? diese medikamente passieren die plazentaschranke, das kann doch nicht gut sein??
natürlich zähle ich mich dazu, wenn die kriterien, die du aufzählst, auf mich passen! und ich find den ton, in dem du dich geäußert hast, einfach herablassend und despektierlich. so kams bei mir an.
und zur narkose: also, wenn eine mutter vollnarkotisiert wird, gibts ja wohl nur einen kaiserschnitt, oder? und ob die pda überhaupt in den blutkreislauf kommt, weiß ich garnicht. bitte um genaue belehrung. ich dachte immer, da wird die betäubung nur lokal an den entsprechenden nerven angewendet.
wie auch immer: wenns so schlimm wäre, müssten ja alle babies nach pda oder vollnarkose immer benommen und schläfrig sein, oder? sind sie aber generell nicht, denke ich.
ich hatte übrigens in der 19. woche eine vollnarkose und meinem baby gings und gehts ausgezeichnet! ist munter und fit! tritt mich grad wieder in die blase! :D
und nochwas... weißt du, was noch alles die plazentaschranke passiert? jeder atemzug im straßenverkehr... jedes konservierungsmittel, das wir 'mitessen'... jeder atemzug rauch, auch passiv... jedes futzerl ozon im sommer... da regst du dich wegen einem bisserl narkotikum (das sicher eh ein ganz spezielles, auf babies abgestimmtes ist) auf? also bitte...
ich persönlich lehne die pda (aus ganz anderen gründen - kann ich dir gern erklären, gehört aber nicht hierher) ab, aber warum sollte sich eine frau damit das geburtserlebnis nicht entspannen und verschönern lassen? jede wie sie will!
Eisbär25
27.09.2004, 12:26
Jetzt würd ich gern noch eines wissen.
WIE zum Himmel noch mal stell ich es an, dass ich keine Schmerzen bei der Geburt habe?????
Bitte nicht die Antwort, ich müsse dazu allein sein, denn das kann ich net glauben. Ich hatte auch "Wehen" als ich noch allein des Nachts durchs Wohnzimmer gelaufen bin.
Warum bin ich von den Schmerzen aufgewacht?
lg
viele antworten findest du hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0897893778/qid=1096280930/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-0310555-1917333
wenn ich zeit hab, übersetz ich das mal (hab ich teilweise schon), muß das aber erst noch mit dem verlag klären.
Für mich sind Dagmars Ausführungen mehr als ein Denkanstoß!
Wir stellen die übliche Entbindungsweise zuwenig in Frage, bzw. haben die Entbindung an Andere abgegeben und lassen nur mehr mit uns machen! - Überspitz formuliert. O. K., vor 15, 20 Jahren wars noch schlimmer, da war alles Natürliche beim Kinderkriegen fast hinterwältlerisch (Stichwort Stillen...).
Mittlerweile findet eh schon ein Umdenken statt. Dagmar ist da eben schon weiter und ich finde es sehr schade, sie erst nach den Geburten meiner Kinder "kennengelernt" zu haben....!Bussi, danke!
@ cyn:
Ich hab mir schon in einem anderen Fred hierforums Gedanken gemacht, wie das ist eigentlich juristisch zu bewerten ist, wenn jemand ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung verkörperletzt wird, dann aber sagt, es hat ihm eh nix ausgemacht. Da werden meiner Meinung nach grundsätzliche Rechte auf gesundheitliche Unversehrtheit aufgeweicht - und zwar von den willigen Opfern selbst!
Liebe cyn, es gibt keinen komplikations- und schmerzlosen Schnitt. Dass du die an dir begangene Verletzung einfach nicht wahrnimmst, ist etwas anderes, aber du wurdest geschnitten. Und wenn du jetzt sagst, es macht dir grundsätzlich nichts aus, (wohin auch immer) geschnitten zu werden, krieg ich einen Schreikrampf.
fruchtzwerg
27.09.2004, 18:04
es gibt keinen komplikations- und schmerzlosen Schnitt. Dass du die an dir begangene Verletzung einfach nicht wahrnimmst, ist etwas anderes, aber du wurdest geschnitten. Und wenn du jetzt sagst, es macht dir grundsätzlich nichts aus, (wohin auch immer) geschnitten zu werden, krieg ich einen Schreikrampf.
das stimmt..
beim ersten kind wurde ich geschnitten, heilungsprozess war lang und schmerzhaft. hatte bis zum 2. kind schmerzen beim GV, eigentlich ein wunder dass das 2 kind überhaupt entstanden ist, so selten wie wir damals sex hatten.
nicht der schnitt an sich hat mir probleme gemacht, sondern die länge! mein kind ist ab stirnhöhe gesteckt, also hätte wenn schon, ein kleiner schnitt gereicht, aber die hebi hat mich fast bis zum after aufgeschlitzt.. ich hatte monatelang schmerzen, knötchen haben sich gebildet, musste mehrmals zum gyn. bei der 2. geburt habe ich der hebi gesagt dass ich nicht geschnitten werden will. (las kurz vorher, das risse besser heilen und kaum beschwerden verursachen) ...ich bin damals ein wenig gerissen und mit wenigen stichen genäht worden und war absolut beschwerdefrei..
Bussi, danke!
@ cyn:
Ich hab mir schon in einem anderen Fred hierforums Gedanken gemacht, wie das ist eigentlich juristisch zu bewerten ist, wenn jemand ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung verkörperletzt wird, dann aber sagt, es hat ihm eh nix ausgemacht. Da werden meiner Meinung nach grundsätzliche Rechte auf gesundheitliche Unversehrtheit aufgeweicht - und zwar von den willigen Opfern selbst!
Liebe cyn, es gibt keinen komplikations- und schmerzlosen Schnitt. Dass du die an dir begangene Verletzung einfach nicht wahrnimmst, ist etwas anderes, aber du wurdest geschnitten. Und wenn du jetzt sagst, es macht dir grundsätzlich nichts aus, (wohin auch immer) geschnitten zu werden, krieg ich einen Schreikrampf.
oissa... is eh ganz einfach, juristisch... wozu habts mich studieren lassen! :D
jeder eingriff in die körperliche integrität ist an sich eine zu verfolgende körperverletzung, wenn ihr nicht in vorhinein in nicht sittenwidriger weise zugestimmt wird. der klassische fall der nicht sittenwidrigen zustimmung ist die zustimmung vor einer operation.
erfolgt keine zustimmung ist die operation nur dann gerechtfertigt, wenn gefahr im verzug besteht, etwa, wenn der patient nicht bei bewusstsein ist ud nicht abgewartet werden kann, bis er etwa aufwacht, ohne dass ein weiterer schaden entstehen könnte (das ist jetzt etwas schlampig formuliert, aber du verstehst sicher, was ich meine).
wenn aber der patient ansprechbar und entscheidungsfähig ist, muss ein einverständnis eingeholt werden. ich bin mir sicher, dass jeder operateur aus reiner professionalität und aus dem wunsch heraus, nicht andauernd prozesse am hals zu haben, einen operativen eingriff rechtzeitig so anzutragen, dass jeder patient die möglichkeit hat, durch ein simples 'nein' abzulehnen.
würde eine solche operative handlung (abgesehen von gefahr im verzug) ohne vorherige zustimmung (die natürlich auch aus einer mündlichen oder schlüssigen [nicken, etc.] erklärung bestehen!) durchgeführt, wäre sie selbstverständlich rechtswidrig, eine nachträgliche zustimmung ist nicht möglich.
und zu meinem dammschnitt: du musst es mir einfach glauben! ;)
genau wars so: mein arzt hat, als er nach mehreren presswehen gesehen hat, dass es schwierig sein würde, den kopf zu gebähren, zu mir gesagt, er möchte jetzt gern einen kleinen schnitt machen, um mir die geburt zu erleichtern. (übrigens hat er mir vorher in gleicher weise eine pda angetragen, die ich aber abgelehnt habe, also ist sie nicht erfolgt.) ich hab sowas wie ok gesagt (ist schon länger her), er hat mir eine kleine lokale betäubung gesetzt (winziger stich, kaum gespürt) und wie ich dann mit einem entsprechenden schmerz gerechnet und drauf gewartet hab, wars schon vorbei... nix gespürt!
mit der nächsten wehe war mein mausi geboren. :herz:
nach der geburt hat er gesagt, er wirds jetzt nähen, wieder nix gespürt! die lokale betäubung hat anscheinend noch gewirkt.
auch weiterhin hab ich - im laufe der nächsten tage - nichts von dem schnitt, von dem faden, von der verheilung gespürt. auch das ziehen des fadens war schmerzlos.
was soll ich sagen! es hat einfach nicht wehgetan! ;) tut mir echt leid!
das stimmt..
beim ersten kind wurde ich geschnitten, heilungsprozess war lang und schmerzhaft. hatte bis zum 2. kind schmerzen beim GV, eigentlich ein wunder dass das 2 kind überhaupt entstanden ist, so selten wie wir damals sex hatten.
nicht der schnitt an sich hat mir probleme gemacht, sondern die länge! mein kind ist ab stirnhöhe gesteckt, also hätte wenn schon, ein kleiner schnitt gereicht, aber die hebi hat mich fast bis zum after aufgeschlitzt.. ich hatte monatelang schmerzen, knötchen haben sich gebildet, musste mehrmals zum gyn. bei der 2. geburt habe ich der hebi gesagt dass ich nicht geschnitten werden will. (las kurz vorher, das risse besser heilen und kaum beschwerden verursachen) ...ich bin damals ein wenig gerissen und mit wenigen stichen genäht worden und war absolut beschwerdefrei..
tut mir echt leid! :(
ich hab nach der geburt am standesamt eine frau wiedergetroffen, die mit mir im spital war und sie hat mir erzählt hat, dass sie mit einer hebamme entbunden und die hat das kind 'ungebremst kommen lassen' (ihre worte) und sie sei so fürchterlich gerissen, dass sie immer noch nicht schmerzfrei sitzen könne. mir dagegen gings mit einem kleinen, gut gemachten schnitt immer gut, nie schmerzen.
glaube aber trotzdem nicht, dass man aus deinem schlimmen erlebnis schließen kann, dass es schmerzlose schnitte und heilprozesse nicht geben kann! ;)
wenn aber der patient ansprechbar und entscheidungsfähig ist, muss ein einverständnis eingeholt werden. ich bin mir sicher, dass jeder operateur aus reiner professionalität und aus dem wunsch heraus, nicht andauernd prozesse am hals zu haben, einen operativen eingriff rechtzeitig so anzutragen, dass jeder patient die möglichkeit hat, durch ein simples 'nein' abzulehnen.
wui, die k**** kann froh sein, dass mein kind schneller war als sie mit der scher'. niemals nicht hatte sie die absicht, mich zu fragen, die blede gurkn.
ich hab nach der geburt am standesamt eine frau wiedergetroffen, die mit mir im spital war und sie hat mir erzählt hat, dass sie mit einer hebamme entbunden und die hat das kind 'ungebremst kommen lassen' (ihre worte) und sie sei so fürchterlich gerissen, dass sie immer noch nicht schmerzfrei sitzen könne.
solche riesenrisse passieren, ob mit schnitt oder ohne (mit reissts dann einfach weiter), ob daheim oder im spital. ist so.
Matthias
28.09.2004, 08:13
solche riesenrisse passieren, ob mit schnitt oder ohne (mit reissts dann einfach weiter), ob daheim oder im spital. ist so.
Und die heroischen Alleingebärenden nähen dann natürlich den eigenen Riss.
du scheinst keine ahnung zu haben, wie oft so etwas vorkommt im vergleich kh/zuhause/alleine. sonst würdest du solche abwertenden äußerungen sein lassen. informier dich erst mal richtig!
Matthias
28.09.2004, 08:49
Wichtig ist, dass es auch bei Alleingebärenden passieren kann, und die sind dann alleine zuhause. Um eine Alleingeburt verantworten zu können müßte man garantieren können, dass es nie vorkommt, genauso wie andere Zwischenfälle. Und da das nicht so ist, sind Alleingeburten unverantwortlich.
Kann man daran theoretisch eigentlich verbluten?
wenn du so argumentierst, dann müßte man jedes krankenhaus als unverantwortlich hinstellen. denn dort geht viel mehr schief. aber dann ist es ja schicksal und es wurde ja alles versucht.
trollina
28.09.2004, 10:15
also wirklich matthias, in dieser theorie duerfte man auch niemals alleine zu hause zwiebeln schneiden weil dabei koennte man sich boes schneiden (--> verbluten)! und auch nicht alleine zu hause fenster putzen, sondern nur im krankenhaus. weil wie wir alle wissen passieren soundsoviel prozent aller unfaelle im haushalt!
und auch nicht alleine zu hause fenster putzen, sondern nur im krankenhaus.
ja, und jedesmal die fenster ausbauen und mitnehmen! *looool*
sorry, gehört nicht dazu, war aber so ein netter gedanke!!!! :D
Matthias
28.09.2004, 10:54
Na ja, man sollte ja Ärzte generell nicht an seinen Körper ranlassen.
Das nächste Mal ein Loch im Zahn?
Kleinbohrmaschine und 2-Komponentenkleber her, selbst ist die Frau.
Steinleiden? Niere, Blase? Die werden doch durch Schall zertrümmert. Das kann Frau selber, schliesslich hat die Frau von Welt ja einen Vibrator.
Matthias
28.09.2004, 10:56
Und jetzt im Ernst:
Egal ob die Häufigkeit geringer ist oder nicht:
Was macht eine Alleingebärerin, die reisst? Dann erst in die Klinik fahren lassen?
Und jetzt im Ernst:
Egal ob die Häufigkeit geringer ist oder nicht:
Was macht eine Alleingebärerin, die reisst? Dann erst in die Klinik fahren lassen?
im fall von dagmar jetzt ?(@dagmar: ich weiß eh, daß du nicht reißt :D ) dann wird die hebamme im nebenraum von ihren fesseln befreit und näht den riss *gg*
aber echt, ein riss tät mir keine sorgen machen, weil er wie gesagt nicht sein muß, zweitens nicht unbedingt versorgt werden muß und drittens ein arzt/hebamme ins haus geholt werden kann zum nähen und letztendlich immer noch das krankenhaus bleibt für den fall der fälle
Na ja, man sollte ja Ärzte generell nicht an seinen Körper ranlassen.
Das nächste Mal ein Loch im Zahn?
Kleinbohrmaschine und 2-Komponentenkleber her, selbst ist die Frau.
Steinleiden? Niere, Blase? Die werden doch durch Schall zertrümmert. Das kann Frau selber, schliesslich hat die Frau von Welt ja einen Vibrator.
genau das ist der punkt. ärzte sind für krankheiten da. geburt ist aber keine krankheit.
genau das ist der punkt. ärzte sind für krankheiten da. geburt ist aber keine krankheit.
oder man könnte agen:
ärzte sind für medizinische ausnahmesituationen da... dann könnt ma schon drüber diskutieren, oder? ;)
alles nur eine frage der definition!
und: gehst du nur zum frauenarzt, zum zahnarzt, mit deinen kindern zum kinderarzt, zum orthopäden, wenn du/sie krank bist/sind?
großes thema der heutigen zeit: krebsvorsorge! sollt man wirklich nur zum arzt gehen, wenn man (schon) krank ist?
manchmal nicht, denke ich.
Matthias
28.09.2004, 11:20
genau das ist der punkt. ärzte sind für krankheiten da. geburt ist aber keine krankheit.Kann aber eine werden, und zwar zeitlich viel wahrscheinlicher als eine Alltagssituation und viel schneller kritisch.
Ein gewisser Schwund ist bei der Geburt von der Evolution eigentlich einkalkuliert, nur denkende Menschen wollen das nicht akzeptieren, die wollen das Risiko nicht individuell auf sich nehmen und treffen abgestufte Vorsorge.
eigentlich schon. bin nicht so der arzt-renner. und zum zahnarzt geh ich nur, weil die krankenkasse das so will zwecks bonusanspruch im falle eines falles. der würd sonst verfallen.
bei einer normalen geburt hat mE ein arzt jedenfalls nix zu suchen. ist auch in der hebammenordnung so festgelegt. keine hebamme muß einen arzt zu einer geburt hinzuziehen, geburtsbegleitung ist hebammensache. will ein arzt eine geburt begleiten, darf er das allerdings nicht alleine, er MUSS eine hebamme hinzuziehen.
ehrlich? du gehst/gingst mit deinen kindern nicht zum kinderarzt, zahnarzt, orthopäden, augenarzt? vorsorglich?
na bumm!
tja, dann...
ehrlich? du gehst/gingst mit deinen kindern nicht zum kinderarzt, zahnarzt, orthopäden, augenarzt? vorsorglich?
na bumm!
tja, dann...
hab ich nicht gesagt. zahnarztvorsorge ja, weils die krankenkasse so will, wie oben beschrieben. und wenn die kasse nicht so wäre, würd ich gar nicht hingehen, denn bis auf guten tag und auf wiedersehen war noch nie was. augenarzt bleibt mir nicht erspart, weil ich brillenträgerin bin. wenn ich das gefühl habe, die sehkraft wird schlechter, geh ich hin, sonst nicht. in zukunft genügt es, dies beim optiker zu machen, also wieder arzt gespart. was ich beim orthopäden soll, weiß ich nicht. und beim kinderarzt laß ich die U's und die Impfungen machen, ansonsten geh ich hin, wenn die zwerge krank sind.
und das soll ein grund für mich sein, mich zu einer geburt in "ärztliche obhut" zu begeben? da gibt es geeignetere menschen, um mir dabei zur hand zu gehen, wenn ich das möchte.
du, ich erklär dir jetzt sicher nicht, warum es notwendig ist, mit kindern zu diversen vorsorgeuntersuchungen zu gehen... das ist mir eigentlich zu blöd.
und warum ich bei meiner geburt meinen arzt dabei haben möchte? ganz einfach! weil ich ihm vertraue! und eben nicht irgendeiner hebamme. so isses! :D
ich würd auch nicht irgendeiner hebamme vertrauen. aber einem arzt schon gar nicht. allein schon weil er ein mann ist und deshalb alles wissen über geburt nur aus 2. hand kennen kann. das ist mir nicht genug.
ach ja, die U's, die ich vorhin angesprochen hatte, SIND vorsorgeuntersuchungen. weiß nicht, ob das in Ö auch so heißt wie in D ?
ich würd auch nicht irgendeiner hebamme vertrauen. aber einem arzt schon gar nicht. allein schon weil er ein mann ist und deshalb alles wissen über geburt nur aus 2. hand kennen kann. das ist mir nicht genug.
also, das find ich - sorry! soll nicht respektlos sein! - lachhaft.
fragst du denn auch jede hebamme, ob sie eh auch schon kinder hat? ob sie schon alle denkbaren schwierigen situationen, die sich im laufe von schwangerschaft und geburt ergeben können, durchgemacht und gemeistert haben?
wenn du dir mal ein bein brichst, fragst du den operateur, (den sogar du dann brauchen wirst!), ob er sich eh selbst schon mal ein bein gebrochen hat?
oder den reanimierenden notarzt, ob er selbst schon mal einen herzstillstand hatte?
fragst du den zahnarzt, ob er selbst auch schon füllungen hat, bevor er dich bohren darf?
unendliche weitere bespiele erspare ich uns beiden!
trollina
28.09.2004, 11:52
Was macht eine Alleingebärerin, die reisst? Dann erst in die Klinik fahren lassen?
was machst du denn wenn du dich ZU HAUSE, ALLEIN beim zwiebelschneiden in den finger schneidest? faehrst du DANN erst in krankenhaus? das kann zu spaet sein! frag dich doch mal selbst, ob es da nicht wirklcih viel sicherer waere gleich im kh zu kochen. am besten gleich im OP.
also, das find ich - sorry! soll nicht respektlos sein! - lachhaft.
fragst du denn auch jede hebamme, ob sie eh auch schon kinder hat? ob sie schon alle denkbaren schwierigen situationen, die sich im laufe von schwangerschaft und geburt ergeben können, durchgemacht und gemeistert haben?
wenn du dir mal ein bein brichst, fragst du den operateur, (den sogar du dann brauchen wirst!), ob er sich eh selbst schon mal ein bein gebrochen hat?
oder den reanimierenden notarzt, ob er selbst schon mal einen herzstillstand hatte?
fragst du den zahnarzt, ob er selbst auch schon füllungen hat, bevor er dich bohren darf?
unendliche weitere bespiele erspare ich uns beiden!
nenee, so war das nicht gemeint. ich glaub ich muß das näher ausführen. laß mir ein bißchen zeit, ok? ich schau, daß ich das heute noch zu papier äh.. zu forum kriege.
Wichtig ist, dass es auch bei Alleingebärenden passieren kann, und die sind dann alleine zuhause. Um eine Alleingeburt verantworten zu können müßte man garantieren können, dass es nie vorkommt, genauso wie andere Zwischenfälle. Und da das nicht so ist, sind Alleingeburten unverantwortlich.
Kann man daran theoretisch eigentlich verbluten?Also ich für mich kann es garantieren, dass es nicht vorkommt. Klingt für manche seltsam/überheblich/obergscheit, ist aber schlicht und einfach so. Ich kann auch viele andere "Zwischenfälle" ausschließen, weil ich sie nicht aus Dummheit oder Ignoranz herbeiführe oder provoziere. Und damit bin ich verantwortungsvoll, im Gegensatz zu einem ängstlichen und verunsicherten Doktor, der nur überlegt, wenn er jetzt schneidet, egal wohin, is er juristisch ausn Schneider.
Nein, frau kann nicht daran verbluten. Eher noch Infektionen holen.
(Hiasl, ich hab in letzter Zeit immer stärker das Gefühl, dass du medizinisch ziemlich wenig Ahnung hast. Hab ich Recht?)
nur denkende Menschen wollen das nicht akzeptieren, die wollen das Risiko nicht individuell auf sich nehmen und treffen abgestufte Vorsorge.du solltest deinen ton mäßigen. und nicht denen, die nicht deiner meinung sind, das denken absprechen!
die frauen, die sich bewußt gegen klinik aussprechen, tun dies meistens nach einem sehr langen informations- und reifungsprozeß, in deren verlauf sie sich EINGEHEND informieren. wohingegen die mehrheit der frauen (nicht alle, klar, aber viele) einfach ins kh fahren, weil frau das eben so macht und ihre verantwortung an der pforte abgeben.
im Gegensatz zu einem ängstlichen und verunsicherten Doktor, der nur überlegt, wenn er jetzt schneidet, egal wohin, is er juristisch ausn Schneider.
wie kommstn drauf, dass ein arzt bei einem absoluten routine-eingriff ängstlich und verunsichert ist? :confused:
die frauen, die sich bewußt gegen klinik aussprechen, tun dies meistens nach einem sehr langen informations- und reifungsprozeß, in deren verlauf sie sich EINGEHEND informieren. wohingegen die mehrheit der frauen (nicht alle, klar, aber viele) einfach ins kh fahren, weil frau das eben so macht und ihre verantwortung an der pforte abgeben.
ehrlich gesagt hab ich eher den eindruck (wenn ich mich hier so rumlese), dass die meisten frauen, die daheim gebähren wollen das tun, weil sie entweder eine unspezifizierte und geradezu panische abneigung gegen krankenhäuser haben oder es einfach kuschelig und heimelig daheim haben wollen. von besonderer risikominimierung oder besserer medizinischer versogtheit zuhause (oder eben im hotel, jaja) habe ich (außer von dagmar) noch nix gelesen bei den heimgeburtlerinnen.
schade, wenn dieser eindruck entsteht. aber wenn du möchtest, schicke ich dir gerne meine materialsammlung zu dem thema. wenn es meine zeit erlaubt, wird zumindest eine website darüber entstehen wenn nicht gar ein buch. zum thema sicherheit bei der geburt sieht es bei den krankenhäusern jedenfalls ziemlich mau aus. so daß ich eigentlich sagen muß, hut aber vor jeder frau, die den mut hat, ins kh zu gehen!
wie kommstn drauf, dass ein arzt bei einem absoluten routine-eingriff ängstlich und verunsichert ist? :confused:Nicht "bei", sondern davor. Und nicht wegen des Schneidens selbst, sondern wegen der ENTSCHEIDUNG dazu.
Hast du eine Ahnung, was in den Köpfen der Doktors so vorgeht! Die überlegen bei jedem Atemzug, ob und wie sie jetzt für was belangt werden können. Und bevor sie gar nix machen, machen sie lieber IRGENDWAS, denn das ist immerhin "alles versucht", nur nix-tun kann man ihm zum Vorwurf machen.
Übrigens wissen die meisten Entbindungsabteilungsangestellten gar nicht, wie dehnbar der Damm ist. Sie sehen nur das pralle Gewebe und glauben, das reißt gleich, weil sie es einfach noch nie gesehen haben, wie weit sich das noch dehnen kann. Sie wissen es einfach nicht, kennen nur die geschnittene Version. Das ist eine große Bildungslücke. Und Unwissen schafft Ängste, das ist halt einmal so.
Sie wissen auch vieles andere nicht. Was glaubst, wie vielen Doktors ich erklären müssen hab, dass das Baby nicht durch die Nabelschnur verbluten kann, wenn man sie vernünftiger Weise erst dann durchschneidet, wenn sie nicht mehr durchblutet ist. Die glauben teilweise, dass der Nabel erst ganz zugewachsen und der Nabelschnurrest abgefallen sein muss, sonst kommt es zu Blutsturzbächen. Dass Menschen, die so wenig echte Erfahrungen auf "ihrem" Gebiet haben, alles andere als so souverän sind, wie sie tun, verstehst aber schon, oder?
Oder noch ein Beispiel, eh schon öfter durchgekaut: Bildungslücke Beckenendlagenentbindung. Die sagen nicht "Das kann ich nicht, da kenn ich mich nicht aus.", sondern ganz doktorhaft "Das Risiko ist zu hoch." So einer leidet ja nicht nur an Angst und Unsicherheit, weil er sich technisch nicht auskennt, sondern auch noch daran, wie er das jetzt seiner BEL-Klientin erklären soll, ohne dass sie den Respekt vor ihm verliert.
Glaub mir: Die haben alle eine panische Angst, dass sie was falsch machen.
Matthias
28.09.2004, 12:40
Hast du eine Ahnung, was in den Köpfen der Doktors so vorgeht! Na Dagmar, in einem früheren Leben Doktor gewesen?
Oder ausführliche Soziologiestudien betrieben in Zentralgumpendorf?
Eventuell auch einen alternativen Gedankenleseworkshop mit Trommelkurs an der Ardeche mitgemacht?
Was Du so alles meinst zu wissen was andere Leute denken.
...
Glaub mir: Die haben alle eine panische Angst, dass sie was falsch machen.
*lol* also meiner sicher nicht! *lach*
du dagmar, redest du vielleicht auch nur so selbstsicher daher, weil du in wirklichkeit panische angst hast? genausogut könnte ich dir das 'ungschaut' unterstellen...
echt, manchmal frag ich mich, ob du nicht doch fakest! obst nicht in wirklichkeit schon lang zum wunschkaiserschnitt in döbling angemeldet bist... ;) :D
ehrlich gesagt hab ich eher den eindruck (wenn ich mich hier so rumlese), dass die meisten frauen, die daheim gebähren wollen das tun, weil sie entweder eine unspezifizierte und geradezu panische abneigung gegen krankenhäuser haben oder es einfach kuschelig und heimelig daheim haben wollen. von besonderer risikominimierung oder besserer medizinischer versogtheit zuhause (oder eben im hotel, jaja) habe ich (außer von dagmar) noch nix gelesen bei den heimgeburtlerinnen.Ich hab aber auch noch nix von kuschelig und heimelig bei Hausgeburtlerinnen gelesen, immer nur als Vorwurf bei den Gegenstimmen. "wohlfühlen" kommt manchmal vor. (Muss glatt einmal suchen gehen, was da so die genannten Motive sind.) Die "unspezifizierte" Angst heißt oft "Da fühle ich mich nicht gut aufgehoben.". Stimmt ja oft. Und ich hab auch schon gehört "Da kann ich mich nicht so gehen lassen." oder "Ich kann es mir einfach nicht vorstellen." Klingt alles sehr nach rein gefühlsmäßigen Entscheidungen, ist aber im Prinzip nix anderes als das, was ich immer sag.
Gewisse Dogmen bei den Hausgeburtlerinnen mag ich auch nicht, zB dass gekachelte Räume abgelehnt werden. Ich tu mir auf glattem, gut abwaschbaren Boden viel leichter, unten aufzumachen. Oder dass es nicht laut oder hell sein darf. Laut ist es drinnen noch viel mehr, und helles Licht muss ja nicht von Operationstischlampen kommen, kann ja auch die gute alte Sonne sein. Ich mag auch keine Düfte bei der Geburt. Nicht, dass ICH sie nicht mag, aber das Baby hat das Recht auf eine unverfälschte Wahrnehmung, wenn es den ersten Schnupperer macht.
Ich mag auch dieses bewusst eng gemachte Verhältnis zur Hebamme nicht. Um mit einer so intim zu werden, dass sie das alles mit mir machen darf, was man da immer so bei den Filmen sieht, muss ich mit ihr mindestens schon im Bett gewesen sein. Ansonsten wär mir das peinlich.
Aber da zähle ich sowieso nicht dazu. Ich bin ja eben keine Haus-, sondern eben eine Alleingebärerin. Das ist was ganz anderes, da möchte ich mich schon abgrenzen. Hausgeburtlerinnen geben ja auch die Verantwortung ab, zwar an jemand sehr Kompetenten, aber Alleingeburtlerinnen tragen sie selbst. Daher müssen sich letztere auch - ohne Hebamme im Rücken (oder nur heimlich) - mit den ganzen Sicherheitsanwürfen auseinandersetzen.
Na Dagmar, in einem früheren Leben Doktor gewesen?
Oder ausführliche Soziologiestudien betrieben in Zentralgumpendorf?
Eventuell auch einen alternativen Gedankenleseworkshop mit Trommelkurs an der Ardeche mitgemacht?
Was Du so alles meinst zu wissen was andere Leute denken.Sie sagen es von sich aus zu mir persönlich. Wirst es nicht glauben.
Ich hab aber auch noch nix von kuschelig und heimelig bei Hausgeburtlerinnen gelesen, immer nur als Vorwurf bei den Gegenstimmen.Und noch ein aktuelles Beispiel für kreative Lächerlichmachung durch die Gegenseite, diesmal vom Hiasl:
Eventuell auch einen alternativen Gedankenleseworkshop mit Trommelkurs an der Ardeche mitgemacht?
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