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majos
24.06.2013, 12:26
HD Wedding Peach Opening 1~Hab dich in Traum gesehen Deutsch German - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=z0RAJpHenLo)

ich bin verheiratet und es ist WUNDERSCHÖN!

mein ganzes leben lang hab ich drauf gewartet, dass sowas passiert. und zwar hat mich mein mann nach zwei wochen beziehung gleich gefragt, mit kniefall und ring :love:


So verschieden können menschen sein. Hätte mein lg mich nach 2 wochen durch eine ehe an sich binden wollen hätte ich auf der Türschwelle kehrt gemacht und wäre davongerannt:D

majos
24.06.2013, 12:30
Ich kann auch mit einem menschen mein leben teilen und gemeinsam alt werden, dem ich das nicht vor dem Staat versichert hab....

Die alltagsprobleme und alltagsfreuden hab ich so oder so.

lavie
24.06.2013, 12:32
als scheidungskind dachte ich immer, heiraten is nix, das kann eh nicht gutgehen. ich kann mich noch an mehrere diskussionen mit meinem ersten "ernsten" freund im erwachsenenalter erinnern, der aus glücklichem elternhaus kam. ich fand heiraten eher wurscht und ar der überzeugung, irgendwann bin ich halt mal geschieden und fertig.

mein mann hat mir gezeigt, was liebe is, was bedingungsloses füreinanderdasein bedeutet, ohne spielchen, ohne blödes rumgetue, einfach man selbst sein und zwar zusammen. ich halts da ganz mit max herre...

ZvZilCnNs_o

miauzi
24.06.2013, 12:35
So verschieden können menschen sein. Hätte mein lg mich nach 2 wochen durch eine ehe an sich binden wollen hätte ich auf der Türschwelle kehrt gemacht und wäre davongerannt:D

wir kennen uns ja schon seit 8 jahren, waren mit 16 ein monat zusammen :D
ich erinner mich an eine situation damals, wo ich mich an seinen arm geschmiegt und gesagt habe: "ach weißt du, ich möchte eigentlich mit 18 heiraten und 4 kinder bekommen!". da hat er mich noch so "weiche satan!"-mäßig angeschaut.

im nachhinein hab iche erfahren, dass er seither immer gewusst hat, dass er wenn er mal wen heiratet, nur mich heiraten wird :love:

ich wollte mein leben lang immer schon einen traumprinzen haben, der sofort weiß, dass er mich will, ohne dass er sich das "auf probe" anschauen muss ^^

majos
24.06.2013, 12:55
ich wollte mein leben lang immer schon einen traumprinzen haben, der sofort weiß, dass er mich will, ohne dass er sich das "auf probe" anschauen muss ^^

Wieso auf probe?
Ich empfinde meine Lebensgemeinschaft nicht als einen Probestatus - sondern als gemeinsamen alltag, der genauso gut wie eine ehe darin enden kann, dass wir gemeinsam alt werden - oder eben auch nicht. Und da mein LG meine erste große liebe ist und ich mit ihm zwei gemeinsame kinder habe werden wir - ehe oder nicht - sowieso ein leben lang miteinander zu tun haben und er wird immer ein wichtiger Teil meines lebens ein.

morle
24.06.2013, 12:55
Verheiratet seit fast 7 Jahren, zusammen sind wir seit fast 11 Jahren. Die "Probezeit" war gut und wichtig, wir waren noch Teenager als wir uns kennenlernten.

Wir sind beide altmodisch, traditionell, wie auch immer man es nennen möchte, wir wollten einfach gerne zusammenziehen, heiraten, den selben Nachnamen tragen (meiner war abgesehen davon furchtbar und ich hasse Bindestrich-Doppelnamen), Kinder bekommen, das sind für uns allesamt schöne Ereignisse die wir nicht missen möchten.
Nun klappt es schon eine Weile mit allen Höhen und Tiefen die es im Leben so gibt und auch wenn wir manchmal straucheln, reichen wir uns doch immer wieder die Hand und gehen unseren Lebensweg gemeinsam. Das geht auch ohne Trauschein, klar aber wir sind wir und glücklich so.

majos
24.06.2013, 13:05
zusatzfrage: Wieviele von euch haben mit der Ehe ihren Nachnamen aufgegeben? Gehört das dazu für euch - gleich zu heißen?
Und welchen namen tragen eure Kinder? (Bei verheirateten wie unverheirateten)?

morle
24.06.2013, 13:12
zusatzfrage: Wieviele von euch haben mit der Ehe ihren Nachnamen aufgegeben? Gehört das dazu für euch - gleich zu heißen?
Und welchen namen tragen eure Kinder? (Bei verheirateten wie unverheirateten)?

Ich habe meinen aufgegeben. Da ich von klein an damit aufgezogen wurde und meine Familie ziemlich zerrissen ist, war meine Bindung dazu jetzt auch nicht wirklich groß. Ich finde es auch schön wenn alle gleich heißen und ich mag den Nachnamen meines Mannes. Möglicherweise hätte ich unter anderen Umständen anders entschieden.

bibersente
24.06.2013, 13:19
zusatzfrage: Wieviele von euch haben mit der Ehe ihren Nachnamen aufgegeben? Gehört das dazu für euch - gleich zu heißen?
Und welchen namen tragen eure Kinder? (Bei verheirateten wie unverheirateten)?

Wir sind seit (bald) 4 Jahren verheiratet und seit (genau) 8 Jahren ein Paar :)
Ich hab mit der Ehe meinen Mädchennamen aufgegeben, was für mich klar war. Ich liebe den Familiennamen meines Mannes und ich fühle mich, was die (familiären) Werte angeht, seiner Familie wesentlich näher als meiner. Deswegen auch ein logisches Resultat, dass unsere Kinder auch diesen (seinen) Namen tragen.

Ich hab aber immer schon den Prinzessinnentraum gelebt, dass es für mich dazugehört bei meiner Hochzeit ein weißes Kleid zu tragen und als Familie den selben Namen zu tragen. Ich wollte diesen Ring an meinem Finger und ich wollte einen gemeinsamen Namen :herz2:

majos
24.06.2013, 13:29
Wir sind seit (bald) 4 Jahren verheiratet und seit (genau) 8 Jahren ein Paar :)
Ich hab mit der Ehe meinen Mädchennamen aufgegeben, was für mich klar war. Ich liebe den Familiennamen meines Mannes und ich fühle mich, was die (familiären) Werte angeht, seiner Familie wesentlich näher als meiner. Deswegen auch ein logisches Resultat, dass unsere Kinder auch diesen (seinen) Namen tragen.

Ich hab aber immer schon den Prinzessinnentraum gelebt, dass es für mich dazugehört bei meiner Hochzeit ein weißes Kleid zu tragen und als Familie den selben Namen zu tragen. Ich wollte diesen Ring an meinem Finger und ich wollte einen gemeinsamen Namen :herz2:

ich hätte das gefühl mit meinem Namen einen teil meiner eigenen geschichte aufzugeben. Sowas wie einen neuanfang zu setzten, den ich aber nicht suche (weil die vergangenheit zu mir gehört) und 2) hätte ich deshalb das gefühl mich mit der aufgabe meines namens unterzuordnen. (was ich gar nicht ertragen würde;)). Unsere kinder tragen die vornamen die er sich (eher)gewünscht hat und meinen nachnamen. Ich find das einen guten kompromiss. Auch wenn seine mutter mir damit in den ohren liegt wie schön es doch wäre wenn der sein Nachname an die kinder weitergegeben wird,,....
Das versteh ich noch weniger. Denn dieser Nachname ist ja auch nicht ihrer, sondern der ihres Mannes...
Schlußfolgernd: Ich bin für die Herstellung matriarchaler Namenstraditionen! Die wiegen find ich mehr als die Männlichen, denn schließlich sind frauen immer noch hauptsächlich mit der Erziehung befasst.

bibersente
24.06.2013, 13:34
ich hätte das gefühl mit meinem Namen einen teil meiner eigenen geschichte aufzugeben. Sowas wie einen neuanfang zu setzten, den ich aber nicht suche (weil die vergangenheit zu mir gehört) und 2) hätte ich deshalb das gefühl mich mit der aufgabe meines namens unterzuordnen. (was ich gar nicht ertragen würde;)). Unsere kinder tragen die vornamen die er sich (eher)gewünscht hat und meinen nachnamen. Ich find das einen guten kompromiss. Auch wenn seine mutter mir damit in den ohren liegt wie schön es doch wäre wenn der sein Nachname an die kinder weitergegeben wird,,....
Das versteh ich noch weniger. Denn dieser Nachname ist ja auch nicht ihrer, sondern der ihres Mannes...
Schlußfolgernd: Ich bin für die Herstellung matriarchaler Namenstraditionen! Die wiegen find ich mehr als die Männlichen, denn schließlich sind frauen immer noch hauptsächlich mit der Erziehung befasst.

In deinem Fall kann ich das verstehen. Bei mir ist es so, dass ich mich mit der Familie meines Mannes besser identifizieren kann bzw. ich mich mit den Wertvorstellungen und der Lebensart meiner Schwiegerfamilie wesentlich mehr verbunden fühle als mit meiner eigenen. Meine Eltern haben sich vor mehr als 10 Jahren ziemlich schirch scheiden lassen, da ist relativ wenig an das ich mich gerne erinner, auch an meine Kindheit hab ich kaum Erinnerungen und Geschwister gibt es (leider) keine, mit denen ich mich über meine Vergangenheit austauschen kann.
Für mich war es somit sogar fast befreiend meinen Familiennamen abzugeben, wenn auch nicht alles in meiner Kindheit/Vergangenheit Scheiße war, aber 2009 war dahingehend schon so ein kleiner Neuanfang, vor allem dann mit der weiterführenden Familiengründung.

Ribiselschnitte
24.06.2013, 13:36
Das selbe argument gilt aber nicht, wenn bereits eigentum ohne gemeinsame anschaff und vorhanden ist ;) - bzw. muss Frau dann einen guten ehevertrag abschließen

Es kommt darauf an worum's einem geht. Wenn du willst, dass dein LG abgesichert ist wenn du stirbst, dann hilft eine Heirat - ob das Haus vor der Ehe nun dir alleine gehörte oder nicht. Ansonsten erben deine/eure Kinder und er steht da. Außer man macht ein ordentliches Testament, und ich glaube selbst da gibt's Lücken.

Wenn du allerdings von einer Scheidung ausgehst schaut natürlich alles anders aus, dann brauchst sicher einen Ehevertrag für drin Eigentum VOR der ehe ;)

Am wenigsten verstehen allerdings kann ich, dass es unverheiratete Väter gibt. Die haben ja praktisch gar keine Rechte :(

morle
24.06.2013, 13:40
Ich bin dafür, dass jeder tun darf womit er glücklich ist. Man hat schon eine sehr große Bandbreite bei der ehelichen Namenswahl, Wahlfreiheit ist für mich meist der beste Weg.

mommytobe
24.06.2013, 13:41
Seit fast 11,5 Jahren verheiratet und seit bald 19,5 Jahren zusammen - meinen NN habe ich aufgegeben, weil es für mich dazugehört, dass alle Familienmitglieder den gleichen NN tragen. Weil ich den NN meines Mannes schöner finde, habe ich meinen aufgegeben.

Ribiselschnitte
24.06.2013, 13:57
Es kommt darauf an worum's einem geht. Wenn du willst, dass dein LG abgesichert ist wenn du stirbst, dann hilft eine Heirat - ob das Haus vor der Ehe nun dir alleine gehörte oder nicht. Ansonsten erben deine/eure Kinder und er steht da. Außer man macht ein ordentliches Testament, und ich glaube selbst da gibt's Lücken.

Wenn du allerdings von einer Scheidung ausgehst schaut natürlich alles anders aus, dann brauchst sicher einen Ehevertrag für drin Eigentum VOR der ehe ;)

Am wenigsten verstehen allerdings kann ich, dass es unverheiratete Väter gibt. Die haben ja praktisch gar keine Rechte :(

Ich glaube ich muss mich korrigieren. Wird bei der Scheidung nicht nur geteilt, was IN der ehe angeschafft wurde? Da müsste das Haus das man vorher schon hatte im persönlichen Eigentum bleiben. So wärs zumindest bei der Scheidung meiner Schwester, wenn ich mich richtig erinnere.

Lunara
24.06.2013, 14:00
Da Leben mit jemand anderem zu teilen ist wunderschön und auch sehr schwierig.

Ich glaube das viele dazu einfach nicht in der Lage sind sich wirklich mit ihren Partnern langfristig auseinanderzusetzen, an der Beziehung mit allen Facetten zu arbeiten und va auch ihr eigenes Verhalten zu reflektieren - weil sie nicht wollen oder nicht können. Dazu kommt das beide "ehe bzw partnerschaftstauglich" sein müssen.

Das Leben bringt so viele Veränderungen und es ist so einfach bei Schwierigkeiten einfach zum nächsten zu hüpfen oder alleine zu sein.

Ich bewundere Eheleute die 40+ Jahre verheiratet sind und sich nach wie vor mit Liebe begegnen. Ich hoffe ich darf einmal zu ihnen gehören.

Genauso sehe ich es auch...dieses unverbindliche "solange es paßt sind wir zusammen und bei Bedarf tun wir einfach so als wären diese JAhre nicht gewesen und jeder geht seinen Weg " Lebensart ist für mich ein Zeichen das immer mehr Menschen nicht beziehungsfähig sind und statt Vertrauen und wirklich einlassen nur Angst und Mißtrauen vorherschen.
Mein GG und ich sind nun mit 31/35 schon 10 1/2Jahre verheiratet und 15 Jahre zusammen.....nie auch nur eine Sekunde bereuht...auch wenn es manchmal schwer war und wir haben es wirklich nicht immer leicht gehabt aber es war udn ist es wert !!!!!!!
Für mich ist das Ja zur Ehe (zu diesem Vertrag) nicht nur ein Zeichen das man sich wirklich liebt sondern einfach der absolute Beweiß das man 100 pro zusammenbleiben will und dem anderen vertraut das er einem beisteht egal was kommt ....das ist mMn das größte Geschenk das man seinem Partner machen kann !!!
LG
Lunara

edit: Ich habe seinen NAchnamen angenommen. Wir haben drüber viel gesprochen und für mich wäre auch mein NN gegangen aber da es mir dann doch weit weniger wichtig war als ihm (eigentlich eher weil er Streit mit seinen Eltern vermeiden wollte) haben wr uns drauf geeinigt. In einer Beziehung heißt es nunmal Kompromisse schließen und er hat auch schon oft mir nachgegeben. Hätten wir usn schon nicht auf einen gemeinsamen Namen einigen können wie erst wenn es um wirklich wichtige Entscheidungen geht. Doppelname hätte bei unseren eigenartig geklungen und ich würde keinen so langen Namen schreiben müssen. Eine liebe Freundin von mir hat nen Doppelnamen und findet es im NAchhinein schon störend weil eben so lang.

chiana
24.06.2013, 14:01
Nicht verheiratet, seit 10 Jahren zusammen, 2 gemeinsame Kinder und ein Haus.
Wir brauchen beide keinen Trauschein, um zu wissen, dass wir den Rest unseres Lebens zusammen bleiben wollen. Ich seh's auch nicht als Probe oder unverbindlich... mit 2 Kindern und gemeinsamen Haus trennt man sich auch nicht einfach mal so.
Für mich war das "Ja-Wort" eher der Entschluss, gemeinsam Kinder zu bekommen.

Andrea22
24.06.2013, 14:05
Bin mit meinem Mann seit 18 Jahren zusammen. Vor 11 Jahren haben wir geheiratet. Wir haben 4 Kinder im Alter von 14,10,7,5. Ich werde diese Woche 34 Jahre alt. Ich habe nichts betreut. Ich liebe meinen Mann noch immer sehr. Von durchhalten keine Rede, denn wenn ich mal so denken würde, dann rennt da gewaltig etwas schief.

PiQuadrat
24.06.2013, 14:06
Ich war nie, bin nicht, und werde auch nie verheiratet sein. Und schon gar nicht würde ich meinen Namen aufgeben. Das ist MEIN Name! Genauso wie mein Vorname - den würde dich sicher niemand so einfach ändern... :confused:

Augusta
24.06.2013, 14:07
Ich habe den Namen meines Mannes angenommen. Doppelnamen find ich schrecklich (vor allem, wenn beide Namen sehr lange sind und sich gemeinsam anhören wie ein Zungenbrecher).
Für mich gehört es einfach dazu, dass man, wenn man eine Familie ist, auch einen gemeinsamen Namen hat. Mein Nachname war auch nicht so toll, deswegen war ich auch froh, dass ich ihn abgeben konnte ;)
Ich kenne ein Paar, die haben sich für ihren Nachnamen entschieden, finde ich auch ok. Ich persönlich möchte, dass alle in meiner Familie denselben Namen tragen, also auch unsere Kinder.

majos
24.06.2013, 14:13
Ich glaube ich muss mich korrigieren. Wird bei der Scheidung nicht nur geteilt, was IN der ehe angeschafft wurde? Da müsste das Haus das man vorher schon hatte im persönlichen Eigentum bleiben. So wärs zumindest bei der Scheidung meiner Schwester, wenn ich mich richtig erinnere.

Ja, aber nicht wenn es der gemeinsame lebensmittelpunkt ist/war. Dann bist du zur Schaffung einer alternative mitverpflichtet soviel ich weiß

Ribiselschnitte
24.06.2013, 14:13
Behalten. Kinder haben einen Doppelnamen aus seinem plus meinem.

Seit wann geht denn das??? Das war 2005 bei meiner Hochzeit noch nicht möglich.

chiana
24.06.2013, 14:14
zusatzfrage: Wieviele von euch haben mit der Ehe ihren Nachnamen aufgegeben? Gehört das dazu für euch - gleich zu heißen?
Und welchen namen tragen eure Kinder? (Bei verheirateten wie unverheirateten)?

Unsere Kinder haben meinen Familiennamen.
Meinen Nachnamen würde ich auch nicht aufgeben. Erstens weil's eine Verschlechterung wäre, zweitens aus Prinzip nicht. Sehe das auch als Identitätsverlust.

majos
24.06.2013, 14:15
Seit wann geht denn das??? Das war 2005 bei meiner Hochzeit noch nicht möglich.

Dieses jahr ist ein neues namensgesetz in kraft getreten. Es geht mittlerweile (fast) alles in der hinsicht