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Sandra1989
01.05.2012, 10:37
Hat jemand von euch ein Haus zur miete?
Ich stell mir das nett vor, hab allerdings auch irgendwie bedenken.
Das Haus was wir im AUge haben ist 115 qm groß, hat garten und Terasse und Keller der ausgebaut ist mit Sauna und Dusche und einem Büroraum.
Miete: 950 Euro ohen wasser,strom....ohen alles hald
Wieviel betriebskosten/strom/heizung fallen denn bei einem haus so an (ich hab absolut keine ahnung)
Was wird es uns also ca. im Monat insgesamt kosten?
Wie ist das wenn wir mieten?Dürfen wir etwas verändern?Es wird unbefristet vermietet?was wenn der Vermieter das Haus selber wieder haben will???
Wir schaun uns mehrere Objekte an, da wir uns aber kaum auskennen, ists hald bisserl blöd.
Sollen wir uns vorher irgendwo informieren?Oder ist es wie bei einer Wohnung mieten???

Erzählt mir alles was ihr wisst :-)

Danke

sonnengelb
01.05.2012, 13:21
Hi!

Auch wir haben mal überlegt ein haus zu mieten - vor allem wegen der Kinder da wir ihnen halt auch Garten bieten wollten solange sie noch klein sind. Wir sind dann allerdings über ein Objekt gestolpert das günstig zu kaufen war.

Was die laufenden kosten betrifft zahlen wir im Monat ca 350 Euro inklusive Strom und Heizung.

Und was du bei einem EFH von privaten Vermietern unbedingt beachten solltest: die unterliegen nicht dem MRG, d.h. zb dass der Vermieter auch bei unbefristeten Verträgen ohne Angabe von gründen kündigen kann. Unser Nachbar hat das so gelöst, dass ein Kündigungsverzicht seitens des Vermieters für 20 Jahre in den Vertrag reingenommen wurde.

Schau auch wie andere Dinge wie Erhaltung und Indexanpassung der miete geregelt sind!

LG sonnengelb

Ps die Kinder genießen das leben im haus und im Garten wirklich sehr - und wir Eltern auch!

karin76
01.05.2012, 14:00
Wir haben jeztz fast sieben Jahre lang in einem gemieteten Haus gewohnt... Und eigentlich war es eine sehr günstige Variante des Wohnens. Wir hatten (in WU) 140 m² Wohnfläche mit ca. 800 m² Garten um ca. 900€ monatlich. Dazu kamen im Jahr um die 1000€ um den Gastank zu füllen. Die Kosten für Grundgebühr, Kanal und Müllabfuhr wurden im Quartal abgerechnet, wie viel das war, weiß ich allerdings nicht mehr so genau.
Wir hatten all die Jahre keinerlei Probleme und haben es sehr genossen. Rechtliche Details weiß ich jetzzt aus dem Stegreif auch nicht ... Wenn du willst, kann ich da genauer nachschauen, bzw. meinen Mann fragen, der kenn sich da besser aus.

Sandra1989
01.05.2012, 18:09
Jetzt hab ich noch ein anderes Gefunden ^^, aber ich glaub man muss sich sowieso einige anschaun um das zu finden wo alles passt :-). Haus kaufen, können wir uns JETZT einfach nicht leisten, in 10 Jahren vl. aber wir sind erst 22 Jahre und irgendwie wär mir das auch zu früh.
Einen Garten wollen wir hald Philip sehr gerne bieten, ein Haus in wien können wir und eher nicht leisten, aber in WIen umgebung muss es hald sein, wegen der arbeit.
Aber jetzt müssen wir erst mal schaun und es muss ja nicht SOFORT sein, eben in naher zukunft :-)
Ich danke euch mal und bin gespannt auf weiter erfahrungen oder jemand der mir eins empfehlen kann :D so einfach ist es nämlich nicht, etwas unter 1000 euro zu finden.

Bettinawe
01.05.2012, 18:44
Ich rate eher ab, ein Haus um einen so hohen Betrag zu mieten. Du schreibst, dass ihr erwägt, euch in etwa 10 Jahren was zu kaufen - bis dahin habt ihr dann bereits Euro 114.000,- Miete ausgegeben (von den laufenden Kosten red ich jetzt gar nicht - die fallen ja immer an)! Traut ihr Euch wirklich zu, da NEBENBEI noch so viel zu sparen, dass ihr Euch DANN ein Haus kaufen könnt? (Nur so zum Vergleich - meine Eigentumswohnung hat Euro 111.000,- GEKOSTET - und die gehört MIR und sonst niemanden!).

Es gibt außerhalb von Wien neue, rund 100m² große Niedrigenergie-Reihenhäuser mit kleinem Garten (Euro 20.000,- Genossenschaftsanteil), wo man eine montliche Miete inkl. BK von knapp Euro 800,- bezahlt und nach 10 Jahren eine Kaufoption hat. Die laufenden Kosten sind da natürlich auch noch nicht dabei, aber mMn ist das eine wesentlich bessere Option als Euro 950,- Miete, wo einem nichts gehört und man sich dann irgendwann (so weit es dann überhaupt finanziell möglich ist) erst wieder was Neues suchen kann (mit allen Auszugskosten, ev. Job- und Schulwechseln usw.). Bei einem Mietobjekt ist ja auch immer zu überlegen, was man reinsteckt, weil man - wenn überhaupt - nur einen kleinen Teil der Eigenkosten beim Auszug ersetzt bekommt.

Mein Mann und ich haben uns auch für so was interessiert, daher wissen wir, dass es da teilweise noch verhältnismäßig günstige Möglichkeiten gibt. Wir haben es aber aus Kostengründen auf mindestens 2-3 Jahre aufgeschoben, weil die laufenden Kosten doch zu hoch wären und ein Umzug jetzt auch nicht gerade billig kommen würde. Dher warten wir mal, wie´s ausschaut, wenn Bauchzwergi 2 Jahre alt ist - wenn wir da sehen: es klappt halbwegs mit zeitweiser Fremdbetreuung, wir haben beide noch unsere Jobs und sidn gesund, es gibt günstige Möglichkeiten - dann wollen wir schon zuschlagen:).

Auf Wohn-Fixkosten von Euro 1.000,- oder mehr (Miete, BK, Heizung, Strom, Gas, Versicherung,...) OHNE Eigentumsoption würde ich mich auf so viele Jahre nicht einlassen.

Nicht, dass für mich grundsätzlich etwas dagegen spricht, ein Haus zu mieten, aber mit dem Vorsatz später etwas zu kaufen, ist das nicht mein Weg.

Sandra1989
01.05.2012, 18:50
Ich rate eher ab, ein Haus um einen so hohen Betrag zu mieten. Du schreibst, dass ihr erwägt, euch in etwa 10 Jahren was zu kaufen - bis dahin habt ihr dann bereits Euro 114.000,- Miete ausgegeben (von den laufenden Kosten red ich jetzt gar nicht - die fallen ja immer an)! Traut ihr Euch wirklich zu, da NEBENBEI noch so viel zu sparen, dass ihr Euch DANN ein Haus kaufen könnt?

Es gibt außerhalb von Wien neue, rund 100m² große Niedrigenergie-Reihenhäuser mit kleinem Garten (Euro 20.000,- Genossenschaftsanteil), wo man eine montliche Miete inkl. BK von knapp Euro 800,- bezahlt und nach 10 Jahren eine Kaufoption hat. Die laufenden Kosten sind da natürlich auch noch nicht dabei, aber mMn ist das eine wesentlich bessere Option als Euro 950,- Miete, wo einem nichts gehört und man sich dann irgendwann (so weit es dann überhaupt finanziell möglich ist) erst wieder was Neues suchen kann (mit allen Auszugskosten, ev. Job- und Schulwechseln usw.). Bei einem Mietobjekt ist ja auch immer zu überlegen, was man reinsteckt, weil man - wenn überhaupt - nur einen kleinen Teil der Eigenkosten beim Auszug ersetzt bekommt.

Mein Mann und ich haben uns auch für so was interessiert, daher wissen wir, dass es da teilweise noch verhältnismäßig günstige Möglichkeiten gibt. Wir haben es aber aus Kostengründen auf mindestens 2-3 Jahre aufgeschoben, weil die laufenden Kosten doch zu hoch wären und ein Umzug jetzt auch nicht gerade billig kommen würde. Auf Wohn-Fixkosten von Euro 1.300,- oder mehr (Miete, BK, Heizung, Strom, Gas, Versicherung,...) würde ich mich auf so viele Jahre nicht einlassen.

Nicht, dass für mich grundsätzlich etwas dagegen spricht, ein Haus zu mieten, aber mit dem Vorsatz später etwas zu kaufen, ist das nicht mein Weg.

Bei uns is ja nix fix, das mit dem Haus kaufen, meinte ich vl.
Bei uns ist nix fix, auch ein auswandern nach griechenland in jaaaaahren zu Lg´s familie ist nicht ausgeschlossen.
Wir wissen einfach nix, eine größere Wohnung muss her, aber eine Wohnung mit miete, ist auch geld, dass wir nie wieder sehen und in wien kosten wohnungen auch schon mal 700/800 euro.
Es ist eine schwierige entscheidung, die wir auch sicher nicht,von heute auf morgen treffen werden.

sonnengelb
01.05.2012, 20:40
Also wenn es um "nur" zb 200 Euro mehr im Monat geht dann würde ich mir auch sehr überlegen gleich ein haus statt Wohnung zu nehmen. Vor allem dann wenn der künftige wohnort noch ungewiss ist.

Natürlich solltet ihr euch durchrechnen ob ihr mit einem Kredit nicht ungefähr gleiche Belastung haben würdet. Aber das hängt massiv vom kaufpreis, eigenkapital und nutzungsdauer ab. Bei ca10 % nebenkosten bei kauf sind zwei Jahre absolutes Minimum, mehr ist auf alle fälle besser.

Wie gesagt, EFH unterliegen nicht dem MRG, da lässt sich im Vertrag sehr viel festlegen. Stichworte Erhaltung Kündigung etc. Geht ev zum Mieterschutzbund oder zur AK.

LG

Bettinawe
01.05.2012, 22:20
Bei uns is ja nix fix, das mit dem Haus kaufen, meinte ich vl.
Bei uns ist nix fix, auch ein auswandern nach griechenland in jaaaaahren zu Lg´s familie ist nicht ausgeschlossen.
Wir wissen einfach nix, eine größere Wohnung muss her, aber eine Wohnung mit miete, ist auch geld, dass wir nie wieder sehen und in wien kosten wohnungen auch schon mal 700/800 euro.
Es ist eine schwierige entscheidung, die wir auch sicher nicht,von heute auf morgen treffen werden.

Vor allem beim letzten Satz gebe ich Dir vollkomen recht!

Man weiß nie was noch kommt - in keinerlei Hinsicht. Ich vertraue meinem Mann, aber ich habe auch früher schon mal einem langjährigen Lebenspartner vertraut und bin ganz schlimm eingefahren:o.

Es gibt da eine alte Faustregel dass man für Wohnraum nicht mehr als maximal ein Drittel seiner Einküfte bezahlen sollte. Wenn ich meinen Mann und mich als eine Familie sehe kommt das (so bald ich wieder Vollzeit arbeite) auch beim Kauf eines Reihenhauses samt Rückzahlungsrate an die Bank und meine Eltern (bei denen ich noch Schulden habe) hin. Wenn mein Mann aber - aus welchen Gründen auch immer - ausfallen sollte, kann ich mir das auf die Dauer sicher nicht leisten.

Das ist der Grund, warum ICH mich noch nicht für diesen Schritt entscheiden kann. Vielleicht berechtigte Sorgen - vielleicht nicht! Garantieschein gibt´s sowieso nie und das ganze Leben ist ein Risiko. Im nachhinein weiß man es immer besser, aber das hilft dann nix mehr:o.

Aber es paßt wirklich bei jedem was anderes. In meiner Verwandtschaft hat ein junges Paar ein Haus zur Miete und ist sehr zufrieden damit. Die wohnen aber nicht in Wien/Umgebung und zahlen nur Euro 600,- pro Monat;).

Sandra1989
02.05.2012, 09:04
Vor allem beim letzten Satz gebe ich Dir vollkomen recht!

Man weiß nie was noch kommt - in keinerlei Hinsicht. Ich vertraue meinem Mann, aber ich habe auch früher schon mal einem langjährigen Lebenspartner vertraut und bin ganz schlimm eingefahren:o.

Es gibt da eine alte Faustregel dass man für Wohnraum nicht mehr als maximal ein Drittel seiner Einküfte bezahlen sollte. Wenn ich meinen Mann und mich als eine Familie sehe kommt das (so bald ich wieder Vollzeit arbeite) auch beim Kauf eines Reihenhauses samt Rückzahlungsrate an die Bank und meine Eltern (bei denen ich noch Schulden habe) hin. Wenn mein Mann aber - aus welchen Gründen auch immer - ausfallen sollte, kann ich mir das auf die Dauer sicher nicht leisten.

Das ist der Grund, warum ICH mich noch nicht für diesen Schritt entscheiden kann. Vielleicht berechtigte Sorgen - vielleicht nicht! Garantieschein gibt´s sowieso nie und das ganze Leben ist ein Risiko. Im nachhinein weiß man es immer besser, aber das hilft dann nix mehr:o.

Aber es paßt wirklich bei jedem was anderes. In meiner Verwandtschaft hat ein junges Paar ein Haus zur Miete und ist sehr zufrieden damit. Die wohnen aber nicht in Wien/Umgebung und zahlen nur Euro 600,- pro Monat;).


Ja weiter weg von Wien, bekommt man für 1000 euro miete ein Villa ^^

In meinem Heimatort, wo all meine Verwandten leben, ca. 70 km von Wien, gibts Häuser, in der gleichen größe oder teils noch größer m. Garten auch so um 600 Euro. Aber dann müsste Lg sich versetzen lassen und das wär echt doof, denn er würde dann sicher 300 Euro weniger verdienen und er arbeitet nur 30 Stunden und hat immer sonntag,montag dienstag frei, woanders würde er keine 30 Stunden kriegen(was aber perfekt für uns ist) und wenn er es bekommt, hat er sicher sonntag, dienstag und freitag oder so frei. Also wollen wir hier ein Haus, ich würde sofort aus Wien wegziehen.

Bettinawe
02.05.2012, 14:40
Also wenn es um "nur" zb 200 Euro mehr im Monat geht dann würde ich mir auch sehr überlegen gleich ein haus statt Wohnung zu nehmen. Vor allem dann wenn der künftige wohnort noch ungewiss ist.

Natürlich solltet ihr euch durchrechnen ob ihr mit einem Kredit nicht ungefähr gleiche Belastung haben würdet. Aber das hängt massiv vom kaufpreis, eigenkapital und nutzungsdauer ab. Bei ca10 % nebenkosten bei kauf sind zwei Jahre absolutes Minimum, mehr ist auf alle fälle besser.

Wie gesagt, EFH unterliegen nicht dem MRG, da lässt sich im Vertrag sehr viel festlegen. Stichworte Erhaltung Kündigung etc. Geht ev zum Mieterschutzbund oder zur AK.

LG

Vorsicht mit Vergleichen! Die TE meinte, das Haus würde die Euro 950,- OHNE BETRIEBSKOSTEN kosten. Die meisten Wohnungs-Mietpreise sidn aber INKL. BETRIEBSKOSTEN angegeben. Daher liegt der Unterschied bei der monatlichen Belastung sehr wahrscheinlich bei weit über Euro 300,-!

Und Betriebskosten sind nicht etwa Strom, Heizung oder Haushaltsversicherung (die natürlich auch bei Mietwohnungen noch zusätzlich anfallen) sondern die Kosten für Rauchfangkehrer, Wasser- und Abwassergebühren, Müllabfuhr, Gebäudeversicherung,...

Da sollte man wirklich darauf achten, Äpfel mit Äpfel zu vergleichen. Außerdem sind die Heiz- und Stromkosten bei einem Haus meistens auch um einiges höher als bei einer Wohnung und es ist auch unbedingt abzuklären wer für anfallende größere Reparaturen (z.B. Kombitherme, Dach, Fasssade,...) aufkommt.

Selbst wenn es "nur" Euro 350,- monatliche Differenz sind - GERADE wenn man noch nicht weiß, wie man konkret weiterleben will (und wer weiß das schon ganz genau;)) dann kann man sich so in 5 Jahren immerhin Euro 21.000,- (ohne Zinsen gerechnet!) auf die Seite legen - z.B. für einen Genossenschaftsanteil oder als Eigenmittel für späteres Eigentum oder auch um ganz wo anders ganz neu anzufangen.

schnuffi1979
04.05.2012, 20:05
warum sucht ihr nicht nach einer genossenschaftswhg mit garten? ist sicher guenstiger als ein haus zu mieten und das geld fuer den genossenschaftsbeitrag bekommt man ja wieder zurueck.
schau mal auf diversen genossenschaftsseiten, es wird soviel gebaut.
wir haben uns auch fuer diese loesung entschieden und freuen uns schon sehr auf den garten, vorallem fuer die kleine.

Sandra1989
04.05.2012, 20:55
warum sucht ihr nicht nach einer genossenschaftswhg mit garten? ist sicher guenstiger als ein haus zu mieten und das geld fuer den genossenschaftsbeitrag bekommt man ja wieder zurueck.
schau mal auf diversen genossenschaftsseiten, es wird soviel gebaut.
wir haben uns auch fuer diese loesung entschieden und freuen uns schon sehr auf den garten, vorallem fuer die kleine.


das bringt mir aber nix, wenn ichs zurück krieg. Ich find schöne Wohnungen m. Garten nur mit 40-50.000 EUro Gn-Anteul und dann noch 600 Miete. und 50.000 haben wir nicht!

schnuffi1979
04.05.2012, 21:24
das bringt mir aber nix, wenn ichs zurück krieg. Ich find schöne Wohnungen m. Garten nur mit 40-50.000 EUro Gn-Anteul und dann noch 600 Miete. und 50.000 haben wir nicht!

ok, ja da hatten wir glueck. unsere ist billiger.
aber es gibt auch dieses eigenmittelersatzdarlehn von der stadt.
http://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/landesdarlehen/

Schnuffelinchen
07.05.2012, 09:43
Hat jemand von euch ein Haus zur miete?
Ich stell mir das nett vor, hab allerdings auch irgendwie bedenken.
Das Haus was wir im AUge haben ist 115 qm groß, hat garten und Terasse und Keller der ausgebaut ist mit Sauna und Dusche und einem Büroraum.
Miete: 950 Euro ohen wasser,strom....ohen alles hald
Wieviel betriebskosten/strom/heizung fallen denn bei einem haus so an (ich hab absolut keine ahnung)
Was wird es uns also ca. im Monat insgesamt kosten?
Wie ist das wenn wir mieten?Dürfen wir etwas verändern?Es wird unbefristet vermietet?was wenn der Vermieter das Haus selber wieder haben will???
Wir schaun uns mehrere Objekte an, da wir uns aber kaum auskennen, ists hald bisserl blöd.
Sollen wir uns vorher irgendwo informieren?Oder ist es wie bei einer Wohnung mieten???

Erzählt mir alles was ihr wisst :-)

Danke

Wir wohnen seit 1 Jahr in einem Haus zur Miete.Wir waren davor in einer Mietwohnung ohne Garten was ein ziemlicher Fehler war.Haben es dort nur 6 Monate ausgehalten.
Wir haben 85m² Wohnfläche, wir bewohnen aber nur 1 Stockwerk.Dachgeschoß ist quasi rohbau und dient als Abstellfläche, im Kellergeschoß ist eine kleine Wohnung(Ferienwohnung der Vermieterin, aber im letzten Jahr war sie nie da) Waschraum,Heizraum usw.(also insgesamt hat das Haus über 240m²) Bis auf die untere Wohnung dürfen wir alles benutzen.
Wir haben eine große Garage und einen riesen Garten um € 450 Miete ohne alles.Betriebskosten Gemeinde sind ca €45,- alle 3 Monate, Strom €50,- und 1mal im Jahr Heizöl(letztes Jahr €1300,-)
Rauchfangkehrer kommt auch noch dazu.Da das Haus 1966 gebaut wurde fallen auch öfter mal kleinere Renovierungen an. Das Meiste wird aber von der Vermieterin übernommen.
Wir genießen das Leben im Haus sehr.Ist aber auch einiges an Arbeit.

Ob man am Haus was verändern darf oder nicht kommt drauf an was der Vermieter dazu sagt. Uns wurde gesagt wir dürfen alles machen außer tragende Wände einreissen und Apfelbäume umschneiden:D Ist halt dann immer die Frage was man reinstecken will. Wir dürften uns auch das Dachgeschoß ausbauen und würden dann auf 170m² wohnen und das zur gleichen Miete. Allerdings wollen wir dann doch nicht sooviel reinstecken.:boes:

Wenn der Vermieter das Haus selbst braucht wirst du wohl ausziehen müssen.
Unsere Vermieter lassen sich gerade scheiden, ich hoffe nicht das jetzt einer selbst einzieht, aber letzte Woche haben wir noch die Info bekommen das unser Mietvertrag jetzt auf unbefristet geändert wird.Also hoffe ich es bleibt alles beim Alten. Sollten sie das Haus mal verkaufen wollen, werden wir es vielleicht nehmen. Allerdings müsste es dann von grund auf saniert werden.Keine Ahnung ob wir darauf Lust haben. Allerdings würden sie fürs Haus nichts verlangen nur fürs Grundstück das in dieser Lage einiges Wert ist. :o
Naja mal sehen was die nächsten Jahre bringen.

Ich bin auf jeden Fall für ein Haus zur Miete.Man sollte halt wirklich gut überlegen was man reinsteckt.:cool:

Hexi68
07.05.2012, 14:10
@sandra
Ich persönlich würde auch eher dazu raten, z.B ein genosenschaftsreihenhaus anzustreben, das man nach 10 jahren kaufen kann, aber nicht muss.
Ich selbst ziehe in kürze in ein solches haus, eigenmittel waren 58.000.-, miete für 111 m2 ist € 820.-, und das in wien.
Wie schon gesagt wurde, gibt es sehr günstige eigenmittelersatzdarlehen, damit ist es nicht so schwierig, so etwas zu finanzieren, weil die monatliche rate sehr niedrig ausfällt.
Am rand von wien, bekommt man so etwas noch günstiger.
Der vorteil ist, das man recht flexibel agieren kann, was die zukunftsplanung angeht.
Man muss ja nicht kaufen, zieht man aus, bekommt man die eigenmittel minus 1% pro jahr wieder zurück. Man kann auch nach 10 jahren weiterhin nur mieten.
Es gibt laufend neue projekte sowohl in wien als auch NÖ, am besten alle genossenschaften durchtelefonieren. Bei diesen häusern kann man auch bei geringem einkommen, wohnbeihilfe beziehen.
Also rundum so gut wie kein risiko.;)