Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Rassen/Mischungen sind sehr familientauglich?
fischerl05
16.04.2012, 11:12
wir überlegen schon seit geraumer zeit, uns einen hund anzuschaffen! die kinder wünschen sich auch schon lange einen, und wir wollten eigentlich eh immer mal einen haben.
und jetzt sind wir im haus,...der garten ist eigentlich auch halbwegs fertig,....also spricht nicht mehr viel dagegen. :D
nun wissen wir aber nicht, worauf wir achten sollten bei der anschaffung. wir würden uns gerne einen jungen hund aus dem tierheim holen,....oder von privat. rassehund oder nicht ist uns egal!
er soll nicht zu klein und nicht zu groß sein (also weder ratte noch kalb :D ).
was sind denn gute rassen oder mischungen für eine laute, turbulente familie mit 4 kindern? ;)
ich persönlich würde z.b. keine spitzmischlinge wollen.
soll es unbedingt ein welpe werden oder dürfte es ein "jugendlicher" auch sein?
fischerl05
16.04.2012, 12:02
spitze mag ich auch nicht so! :o die sind so "keifert", find ich! ;)
wegen des alters: naja, jung genug, um an unsre kinder gewöhnt zu werden! vor allem aber an das baby.
vronella1983
16.04.2012, 13:40
also wir haben uns nach ewiglangem überlegen für einen braunen labrador entschieden - und bis jetzt haben wir's nicht bereut... sie ist im großen und ganzen sehr brav (für eine pubertierende), ist sehr lernwillig, kann bis zu 4 stunden allein bleiben, liebt es im büro zu sein, weicht unserem "großen" nicht von der seite, wenn er da ist... und ich denk mit dem baby wird's auch kein problem. wobei ich eine sehr vorsichtige bin, die kinder niemals mit hund allein lassen würde...
Wir haben einen Labrador - sehr kinderlieb, total brav, ruhig, einfach ein Herz:herz2: - Nachteil: die Haare :eek: überall sind Haare
Dann haben wir noch einen Mischling (dürft ein Jagdhund auch drinnen sein) - sehr aktiv, braucht sehr viel Beschäftigung und viel Auslauf (leider geht es nicht ohne Leine, da sie alles jagt was 4 Pfoten hat).
Fremde Kinder haben vor dem Labrador keine Angst, vor dem Mischling (nur ein bissi größer als der Labrador) aber schon (man sieht ihr irgendwie an das sie aktiver ist).
Sternenzauber
08.05.2012, 16:39
Berner Sennenhund grenzt schon an Kalb, aber da gibts "robustere" und schlankere. Genauso wie gaaaanz ruhige und quirlige. Wir lieben diese Rasse über alles. Unsere Hündin ist die absolut beste Freundin unseres Jüngsten (1,5 Jahre alt). Ein Herz und eine Seele. Sehr verschmust, allerdings keine Hunde, die ewig lang Steckerl apportieren. Spielen, spazieren gehen usw aber sehr gern.
Sternenzauber
08.05.2012, 16:43
Ach ja, wir haben auch 3 lebhafte Kinder (1,5 - 5,5 Jahre). Was man zu den Sennenhunden allgemein noch anmerken sollte, ist, dass sie sehr kinderlieb sind aber auch kleine Dickschädel. Heißt in der Hundeschule waren meine meist begeistert bei der Sache, aber an manchen Tagen wollten sie sich zB partout nicht hinlegen. No way. :D Damit muss man leben können.
Lilligirl
08.05.2012, 17:05
Was ich dir vorher noch zu bedenken rate:
ein Hund macht echt viel Arbeit! Klärt vorher, wer wofür zuständig ist.
Und vor allem: du musst dir bewusst sein, dass die meiste Arbeit an dir hägen bleibt. Wenn DU net 1000%ig von einem Hund überzeugt bist, dann würd ich noch warten.
Haare, Dreckpfotentapser überall, Sand überall wo sich der Hund bewegt, Sabberspuren an den Wänden wenn Hund sich schüttelt, Kratzer im Holzboden, Dreckfettfellspuren wo sich der Hund an eine Wand anlehnt
Ich wollte es vorher nicht glauben, 2 Wochen nach Hundeeinzug hab ich schon einen neuen, stärkeren Staubsauger gekauft. :rolleyes:
labrador od. retriever ist nett,
und wenn er beschäftigt wird , dann ist auch ein border collie total lieb und familientauglich:
http://www.border-collie.info/charaktermerkmale/charaktermerkmale-eines-border-collies.html
dem bordercollie darf es nicht zu ruhig sein,...
er braucht beschäftigung , ansprache , auslauf usw... sonst ist er arm.
da bordercollies als hütehunde ihre hüteobjekte nicht beissen durften, sondern nur behüten sollten....
wurden früher bei der zucht bissige hunde elimiert und nur sehr unterwürfige , friedfertige
weitergezüchtet.... das merkt man auch heute am charakter der hunde.
zapruder
08.05.2012, 20:05
Ein Border der nicht hüten darf ist einfach nur arm.
Ich würde prinzipiell keinen "Arbeitshund" nehmen. Jagdhunde,Hütehunde etc brauchen alle eine recht spezielle Form von Auslastung,die man,wenn man selber nicht unbedingt in dem Bereich tätig ist,diesen Hunden kaum bieten kann.
Jack Russel Terrier sind recht lustige und quirlige Gesellen,haben aber das Terrier-Temperament. Pudel haaren nicht und sind total gscheit,aber treffen nicht jedermanns Geschmack.
Geht ins Tierheim,schaut euch um,vielleicht ist wirklich euer Herzenshund dabei,bei dem es sofort *klick* macht. Mit den Eigenheiten arrangiert man sich dann ;)
ich finde, man sollte auch schauen, wo der Hund her ist.... bitte beachte, ein junger Hund ist irgendwie auch wie ein kleines Kind, er braucht Erziehung und das bedeutet viel Zeit.... ich sehe in der Huschu immerwieder Leute, die es sich einfacher vorgestellt haben. Ich kenne auch Leute/Familien, die sich einen älteren Hund aus dem Tierheim genommen haben, der "fertig" war, also nicht mehr pupertiert etc und die total glücklich mit diesen Tieren waren, weil sie die Gelassenheit und Ruhe mitgebracht haben, alleine bleiben konnten, man ihn nicht erst sauber kriegen musste.... Deswegen würde ich eventuell auch einen älteren Hund in betracht ziehen. In den Tierheimen kennen die Betreuer ihre Pappenheimer und können dir sagen, welcher Hund was aushält.
Wg Rasse, puh, schwierig, Pudel sind eigentlich sehr freundlich, aber sehr intelligent und gehören gefordert, genauso wieder Border Collie. Der gehört geistig und körperlich ausgelastet und die geistige Auslastung gehört da echt groß geschrieben! Meine Freundin hatte eine belgische Schäferhündin und jetzt einen Sheltie. Sie trainiert auch mit den Hunden, hat beides funktioniert... Die Belg. Schäferhündin hat die Geburt der Kids mitgemacht und der Sheltie kennt die Kids seit sie 6 und 4 sind... sie sagt, nur mehr Sheltie... sanfte, aber auch verspielte Hunde... Aber es ist auf jedenfall so... man muss sie sich anschauen, Hund ist nicht gleich Hund.... Sheltie ist nicht gleich Sheltie....
Ein Border der nicht hüten darf ist einfach nur arm.
wenn man ihn anderweitig geistig und körperlich auslastet dann nicht.
meine schwester macht agility mit dem hund,.... und wenn ihm langweilig ist hütet
er die freilaufenden hühner vom nachbarn samt gockel.....:cool:
ich hatte eigentlich immer arbeitshunde - davor einen jagdhund-mischling (den ich mit 14 bekommen habe),
und ich kanns mir garnicht anders vorstellen.... -
da wir eine sehr aktive, sportliche und naturverbunde familie waren/sind, hat das auch gepasst.
Marlies86
11.05.2012, 22:26
labrador od. retriever ist nett,
.
Nur Mal so nebenbei, ein Labrador ist ein Retriever.
Anscheinend wissen die meisten nicht was für eine Arbeit Hunde sein können, wenn man sie ordentlich auslasten und beschäftigen möchte.
Sich einfach nur einen Hund als Familienhund zu nehmen und ihn dann den ganzen Tag im Garten zu lassen und vielleicht 3 Mal am Tag 20min mit ihm eine Runde zu drehen, das wäre sogar meiner Golden-Hündin zu doof.
Du musst dir im klaren sein, wenn du einen Hund haben möchtest, der ausgeglichen ist, also zu Hause kaum auffällt, den du überall mit hin nehmen kannst,... dann bedeutet das eine Menge Arbeit.
Ich habe 2 große Hunde, 60cm Schulterhöhe, ca 30kg schwer jeder, einer Kurzhaar einer Langhaar, beide machen gleich viel Schmutz was Haare,usw belangt. Habe beide mit 8 Wochen bekommen, sind jetzt 5 und 6 Jahre alt und besuchen seitdem regelmäßig wöchentlich die Hundeschule, am Anfang Welpenkurse, jetzt Agiltiy.
Mir tut jeder Hund leid der nur mit stinknormalen Gassirunden "beschäftigt" wird. Sei dir im Klaren, dass der Hund auch bei Regen und minus 10 Grad seine Beschäftigung und Bewegung braucht, denn sonst nervt er nur zu Hause. Egal ob Border Collie oder Retriever.
Ich habe auch beides zu Hause, einen Arbeitshund durch und durch und einen Plüschie der aber ohne Arbeit und Beschäftigung genauso leiden würde.
Wozu ich dir absolut nicht raten würde wären Dackel und Terrier, da beide eine sehr niedrige Reizschwelle haben im Gegensatz zu Retrievern zB und Terrier sehr viel Beschäftigung auch brauchen, da die sonst völlig gaga werden.
Vielleicht konnte ich dir ja einen Einblick geben. Ich glaube ne Katze ist bei 4 Kindern einfacher. Sorry!!!!
Nur Mal so nebenbei, ein Labrador ist ein Retriever.
vielleicht schlecht ausgedrückt -
das oder war eher verallgemeinernd gemeint,
es gibt ja noch andere retriever, die ebenfalls alle als familienhunde infrage kommen
und als solche beliebt sind. mich hat gestört das hier nur vom labrador die rede war. :)
Lieber eine "Rundnase" als eine Spitznase.
Lieber Knie hoch als kleiner oder größer.
Lieber Kurzhaar als Langhaar (wobei es auch sehr einfaches Längerhaar gibt)
Lieber Männchen als Weibchen
Lieber schon ein bissl älter als ganz jung.
Lieber ein Mischling als reinrassig.
Kein Jagdhund. Kein klassischer Wachhund, wie zb Schäferhund.
Es ist viel Arbeit. Was Anfang noch nicht so viel ausmacht.
Va. viel mehr Hausarbeit.
Urlaub, künftige Arbeit(szeiten) wollen gut bedacht sein.
Im Auto soll genug Platz sein!
Viel Freude mit dem neuen Familienmitglied!
Jedenfalls ist es eine große Bereicherung. Gerade für Kinder!
Man lernt Verantwortung übernehmen und hat einen wirklichen Freund gefunden!
Wir haben einen Westi - für uns der optimale Hund :love:
Wir (Mama, Papa, Sohn 7, Tochter 5) haben einen Pudel. Ich wollte einen Begleithund und kein Arbeitstier.
Wir haben Abby als Welpen bekommen, mittlerweile ist sie 1,5 Jahre. Sie ist ein unkomplizierter, fröhlicher Hund, mag alle Menschen und Hunde.
Unsere liebt es zu apportieren, Tricks lernt sie gerne und auch rasch, Suchspiele findet sie auch ganz nett. Nur spazieren gehen wäre zu wenig.
Wenn man den Pudel kurz schert, hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen.
Negativ (wir haben nur eine Wohnung und kein Haus) ist, das sie relativ viel und gerne meldet. Das kann man ihr auch nicht abgewöhnen. Bei uns ists so das ich sie rufe wenn sie bellt. Sie kommt dann sofort zu mir. Das haut ganz gut hin.
Lilliani
13.05.2012, 15:42
wir haben auch einen pudel. frau lillihund ist ein kleinpudel, hat also etwa die größe eines foxterriers.
sie ist kurz geschoren und daher hält sich der pflegeaufwand in grenzen. optisch ist sie nicht als pudel zu erkennen.
sie ist überaus kinderfreundlich, immer lustig und gut gelaunt ( obwohl - der pudel meiner eltern war sehr mürrisch). sie kann im notfall 6 stunden alleine bleiben ( sie ist da sehr ruhig und schläft, länger lacki zurückhalten würd ich ihr nicht antun).
man kann sie problemlos auf wanderungen mitnehmen, sie ist sehr fit. regen macht ihr nichts aus und schnee liebt sie.
wenn sie sehr schmutzig ist, heb ich sie in die badewanne, bei 8 kg kein problem.
wie bei kumiko ist ihre einzige etwas nervende eigenschaft, dass sie freudig jeden besucher meldet. und das lautstark. wirklich abgewöhnen konnten wir ihr das nicht.
Doertie-Goertie
16.05.2012, 17:19
Nur Mal so nebenbei, ein Labrador ist ein Retriever.
Anscheinend wissen die meisten nicht was für eine Arbeit Hunde sein können, wenn man sie ordentlich auslasten und beschäftigen möchte.
Sich einfach nur einen Hund als Familienhund zu nehmen und ihn dann den ganzen Tag im Garten zu lassen und vielleicht 3 Mal am Tag 20min mit ihm eine Runde zu drehen, das wäre sogar meiner Golden-Hündin zu doof.
Du musst dir im klaren sein, wenn du einen Hund haben möchtest, der ausgeglichen ist, also zu Hause kaum auffällt, den du überall mit hin nehmen kannst,... dann bedeutet das eine Menge Arbeit.
Ich habe 2 große Hunde, 60cm Schulterhöhe, ca 30kg schwer jeder, einer Kurzhaar einer Langhaar, beide machen gleich viel Schmutz was Haare,usw belangt. Habe beide mit 8 Wochen bekommen, sind jetzt 5 und 6 Jahre alt und besuchen seitdem regelmäßig wöchentlich die Hundeschule, am Anfang Welpenkurse, jetzt Agiltiy.
Mir tut jeder Hund leid der nur mit stinknormalen Gassirunden "beschäftigt" wird. Sei dir im Klaren, dass der Hund auch bei Regen und minus 10 Grad seine Beschäftigung und Bewegung braucht, denn sonst nervt er nur zu Hause. Egal ob Border Collie oder Retriever.
Ich habe auch beides zu Hause, einen Arbeitshund durch und durch und einen Plüschie der aber ohne Arbeit und Beschäftigung genauso leiden würde.
Wozu ich dir absolut nicht raten würde wären Dackel und Terrier, da beide eine sehr niedrige Reizschwelle haben im Gegensatz zu Retrievern zB und Terrier sehr viel Beschäftigung auch brauchen, da die sonst völlig gaga werden.
Vielleicht konnte ich dir ja einen Einblick geben. Ich glaube ne Katze ist bei 4 Kindern einfacher. Sorry!!!!
naja, ich hab einen amstaff und ich hab noch nie die grenze seiner reizschwelle miterlebt.
und beschäftigung braucht jeder hund, wurscht ob kamikaze-chi oder sabberbacke-dogo :)
wir haben einen amstaff und er passt ideal in unsere familie - ich hasse das wort familienhund, das ist das gleiche unwort wie kampfhund - er ist eben unser jüngstes familienmitglied.
klar braucht er erziehung, das braucht jeder hund, und er kann stur wie nur irgendwas sein, und er neigt hin und wieder zum leichten rüpeltum, aber, er ist ein absoluter kuschler, ein absolutes kuschelbaby, er versucht mit seinen 26kg immer noch auf meinen schoß zu hüpfen, er bellt sehr selten (meistens wenn er sich über irgendwas ärgert), er ist lärmunempfindlich, er will immer und überall mit dabei sein, wurscht ob die kinder ballspielen, wir grillen, oder jemand in der sonne liegt und er ist dennoch ein guter aufpasser, ohne ungut, penentrant oder aufdringlich zu sein.
freundlich zu kindern etc sind alles eigenschaften, die man trainieren kann, bzw die man in der hundeschule macht - wichtig war mir ein hund mit charakter, kein dauerkläffender, bösartiger taschenfiffi und auch keinen hütehund, der dazu neigt, hypernervös zu sein. ich krieg wenn in der huschu nebenan agility ist, immer kopfweh vom dauergekläffe der beiden border collies
sunflower81
16.05.2012, 18:40
Ich weiß ja nicht, von wo in GU ihr seid, aber ich find den Hundebuben hier so süß.
Dass Pudel tolle Familienhunde sind hört man immer wieder. Interessant wäre, wie stark hier der Spaniel durchschlägt, im Wesen, was ich weiß, sind Spaniels gelegentlich eher stur :o
http://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/tiere-zubehoer/fipsy-sucht-ein-liebevolles-zuhause-40412012?adId=40412012
Ich weiß ja nicht, von wo in GU ihr seid, aber ich find den Hundebuben hier so süß.
Dass Pudel tolle Familienhunde sind hört man immer wieder. Interessant wäre, wie stark hier der Spaniel durchschlägt, im Wesen, was ich weiß, sind Spaniels gelegentlich eher stur :o
http://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/tiere-zubehoer/fipsy-sucht-ein-liebevolles-zuhause-40412012?adId=40412012
Moi, der ist aber süß :herz2:
Doertie-Goertie
17.05.2012, 10:17
Moi, der ist aber süß :herz2:
wobei "gegen eine kleine spende von 240,-" für einen mischling auch nicht ohne ist.
und die schwester gleich dazu, macht dann 500,-
wirsindwir
17.05.2012, 10:41
Wir haben eine goldie-angeblich auch australian-shepard Mischung. Wir lieben sie heiß, doch sie ist echt manchmal ein sehr nervöses Tier.
Da kötzt sie wie ein Dackel, wenn draußen nur ein Gebüsch wackelt!
Sie ist sehr unterwürfig und hat bislang noch nie jemanden auch nur angeknabbert, auch wenns mal laut wird, da immer wieder Kinder zu unseren 3en zu Besuch sind. Unsere war ein "katastrophenwurf". Ich hab sie auch auf willhaben gefunden, und mich sofort in die Dame verliebt. Sie kommt zwar nicht irgendwoher, man weiß wie sie vorher gelebt hat, doch es ist sicher nicht optimal.
Sie hauste die ersten 12 Wochen in einer Schachtel mit sechs Geschwistern und ihrer ausgezehrten Mutter. Sie kannte keine Frischluft, keine Wiese, keinen Staubsauger, keinen Garten. Sie war zwar sehr angehänglich, kaum schüchtern-Menschen gegenüber, von anfang an nicht. Doch sie kannte auch keine Autofahrten, keine Ausflüge und keine -beí manchen Züchtern schon vorher eingeübten "Befehle".
Sie hat auch den Umgang mit anderen nicht so "draußen" wie andere Hunde. Wir waren Hundeschule und co, es ist wunderschön mit ihr, einfach weil wir sie lieb haben, doch ich würds mir zweimal überlegen, wenn ich nochmal die Wahl hätte.
Ich erzähl euch das weil ich euch echt raten möchte, dass ihr euch noch vor der Rasse/oder nicht einfach in erster Linie, die umstände in der der Hund aufwuchs anschaut.
Es nutzt die "Beste Familierasse" nichts, wenn sie nichts kennt und nervös ist, vor allem mit Baby!!
Unser Hund kommt aus einer verrauchten, Wiener 40 m² Wohnung, wo sicher 20 Tiere lebten (mit den Wlepen), weil der Besitzer der Hündin, ins Gefängnis musste. Die Dame, die die Hunde hielt hat sie liebevollst behandelt, deswegen auch wohl keine Angst vor Fremden, kaum schüchtern, doch kennenlernen durfte sie auch nichts.
Und wenn man nimmt, dass die ersten Wochen die wichtigsten sind, kann man sich vorstellen, warum sie so ist wie sie ist.
Wir haben damals 150 Euro bezahlt, und ein paar große Säcke Hundefutter mitgebracht, nachdem die Züchterin, die sie für die Frau vermittelt hat, uns die Umstände erzählt hat.
Ich bin froh, dass sie bei uns ist, aber raten würd ich zu so einem Projekt niemanden mit Baby.
Es ist eben alle neu für sie, was nicht der Routine entspricht, was dann oft vollgekotzte Autos und angeknabberte Wände zum Ausdruck bringen. Zum Glück arbeite ich meistens nur vier Stunden am Stück, dadurch ist sie echt wenig allein.
Zum Vergleich. Meine Eltern nahmen sich damals mit 10 Kindern, einige noch klein, eine reinrassige Berner Sennenhündin vn einem sehr guten Züchter. Das war viel viel weniger Arbeit. Weil einfach das Wesen und die innere Stärke und Gelassernheit des Hundes eine andere war. Der Hund war zwar unglaublich stur und als kleines genauso lebhaft, trotzdem lagen Weltne dazwischen.
sunflower81
17.05.2012, 14:35
wobei "gegen eine kleine spende von 240,-" für einen mischling auch nicht ohne ist.
und die schwester gleich dazu, macht dann 500,-
Die meisten Orgas sind schon so hoch (oder höher) was die höhe des Schutzbetrages bei Hunden angeht.
Zumindest die, die ich immer wieder sehe bei tieranzeigen oder willhaben (tierschutzorgas).
Ich schau ja immer wieder, obwohl ich eh weiß, dass ich nicht genug Zeit für einen hund habe :o :(. Gottseidank bin ich vernünftig genug. Irgendwann kommt hoffentlich doch die Pension, Zeit inkludiert.
fischerl05
17.05.2012, 20:13
mah, danke für eure vielen beiträge!
haben uns jetzt entschlossen noch ein jahr zu warten.
ein kleines baby UND ein hund sind mir heuer noch echt zuviel. :D
und dann wirds eh ganz sicher ein hund aus dem tierheim.
charakter werden wir halt dort erfragen müssen, denk ich!
ich schätz auch, dass wir uns einfach in einen der hunde verlieben werden,...und der solls dann auch sein.
Hallo,
das finde ich vernünftig, dass Ihr da zuwarten wollt :), weil ein Welpe, wir bekommen jetzt dann zwei, ist eine echte Aufgabe und vergleichbar mit einem Menschenkleinkind vom Aufwand her, so mal nebenbei den "mitlaufen" lassen ist suboptimal.
Trotzdem wollte ich noch etwas zu einem Hund aus dem Tierheim schreiben. Es ist schön und lobenswert, wenn sich jemand einen Hund von dort nimmt, aber bedenken sollte man auch, dass dieser Hund "kein unbeschriebenes Blatt" mehr ist, Ihr nicht wisst, was er kennengelernt hat in den ersten, prägendsten Wochen, was nicht, welche Erfahrungen er gesammelt hat mit anderen Menschen und Tieren - was sich aber erst oft im Nachhinein herausstellt als Problem, als Problem für den Hund und dessen neuen Besitzer.
So wird zb. ein Hund, der niemals in den ersten Wochen mit der Straßenbahn gefahren ist, immer irgendwo Angst davor haben oder wenn er in den ersten Wochen zb. von einem älteren Mann sikiert worden ist, dann wird er zukünftig viele ältere Männer nicht mögen mitunter - muss nicht sein, aber kann sein... Weißt wie ich das meine?
Mir/uns ist es eben wichtig, dass wir unsere/n Hund/e möglichst gut fürs kommende Leben vorbereiten und sie richtig sozialisieren - und das erfolgt leider nur bis zur 14. Lebenswoche in etwa. Freilich lernt der Hund später noch viel, aber die Sozialisierungsphase ist eben vorbei und alles, was er in dieser Zeit nicht kennengelernt hat bzw. noch schlimmer, schlechte Erfahrungen gemacht hat, zeigt sich eben erst viel später und schon so manche Hundebesitzer haben sich gewundert, warum der Hund plötzlich vor irgendwas Angst hat oder können sich nicht erklären, warum der Hund wie reagiert.
Klingt blöd, aber deswegen ist es wichtig, dass der Hund eben in diesem Zeitraum möglichst viel kennenlernt, angefangen vom Restaurant, Straßenbahn, Tierpark, andere Menschen, andere Tiere, möglichst viele Eindrücke erhält von dem, was in der Welt auf ihn wartet.
Und wichtig ist eben die Erziehung vom Welpenalter an, man beginnt ja beim Kind auch nicht erst damit, wenn es schon ein Teenager ist ;).
Und ich habe meinen CockerSpaniel mit 2 Jahren bekommen und es war bereits der 4. Platz für ihn. Trotzdem ist er mit mir durch dick und dünn gegangen und ich konnte mich auf ihn verlassen. Und wenn das Wesen eines Hundes sehr sensibel ist, dann trotz der besten Welpenerziehung irgendwann anders das Vertrauen kippen. Vieles ist mM nach eine Wesensfrage.
Heute ist mein alter Herr übrigens tatsächlich blind und etwas gehbehindert und ich bin immer sehr gerührt, wie sehr er mir vertraut! (zB. Wenn er Stiegen hinuntergehen muss - es muss für ihn sein, als stürze er sich in einen Abgrund. Mit mir und für mich macht er das :love:)
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