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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Genossenschaftswhg in Wien?



Seifenblase
31.05.2011, 13:15
Wir ziehen ueberraschend und neu nach Wien und jetzt versuche ich mal einen Ueberblick ueber die Wohnungen zu kriegen. Kann mir mal wer ein paar Sachen erklaeren? Ich will nicht in den 21,22 oder 23. Bezirk, sonst ists mir eher wurscht, aber 9,2,20 waeren guenstig. Wir haben eine Whg im 20. aber die ist auf Dauer zu klein.

Freier Markt....teuer und ausserdem heftige Maklergebuehren die dann weg sind? Stimmt das?

Gemeindewohnung: gibts erst nachdem man 2 Jahre in Wien war? Dann aber billig? Ich hab aber nicht kapiert wie das mit der Vormerkung funktioniert? WO gibts ueberhaupt Gemeindewohnungen und wie kann man sich das aussuchen? Wir haben drei Kinder und die muessen in die Schule, ich glaub nicht, dass es eine gute Idee sein wird da dann mittendrin zu wechseln? Vorausgesetzt Sohn gefaellt das Gymnasium, wird er ja dort bleiben wollen?

Eigentumswohnungen: unerschwinglich. Jedenfalls fuer uns.

Genossenschaftswhg: da bin ich haengengeblieben. Foerderung muessten wir ja auch kriegen, wenn wir noch keine 2 Jahre in Wien wohnen? Stimmt das?

Wie genau funktioniert das? Wir zahlen Grund und Baukosten, dafuer gibts auch guenstige Finanzierungen und ziehen ein und zahlen dann eine bezahlbare Miete? Stimmt das so?
Wenn wir ausziehen wuerden, wuerden wir diese Grund und Baukosten wieder zurueck kriegen? Genau gleiche Summe, weniger, mehr????

Fuer viele Projekte muss man sich wohl lang anmelden... da waeren wir dann wieder fast bei den 2 Jahren Wartezeit wie fuer eine Gemeindewhg, aber es waere eher absehbar WAS man kriegt? Oder ist da ein Denkfehler drin?

Ich hab mich bei Wiener Wohnen jetzt bei ein paar Sachen angemeldet und ausserdem direkt bei einer Genossenschaft ein Projekt in Planung gesehen das genau dort waere wo wir gern wohnen wuerden.... wie genau geht das weiter?
Wenn man mal angemeldet ist, wie sind dann die weiteren Schritte und wann weiss man ob man die Wohnung kriegt? In dem Fall ist alles in Planung, sie sind wohl dabei die Baubewilligung zu kriegen und Fertigstellung waere im Mai 2013.... was meint ihr wann ich dann sicher wuesste ob wir DAS kriegen?

Und kann mir wer was zu den Projekten im 3. Bezirk und im 10. rund um den neuen Zentralbahnhof sagen? Da scheint ja irre viel gebaut zu werden und einiges klingt ja echt toll mit Pool und Sauna im Haus.... sowas waer ja schon schoen.

Ist es schwierig grosse Whg zu kriegen? Wir wuerden gute 100qm wollen.

Viele Fragen, aber das Forum ist so toll, ich hoffe ihr koennt mir helfen und ich finds auch nett wenn ein thread etwas abdriftet, und Dinge rauskommen an die man selber erstmal gar nicht dachte.

Lilawelle
31.05.2011, 13:38
Genossenschaftswohnungen sind an gewisse Einkommensgrenzen gekoppelt, das hat nichts damit zu tun wie lange man schon in Wien wohnt. Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig eine Genossenschaftswohnung zu erhalten, weil aufgrund der günstigen Mieten viele Leute eine wollen. Die Wartezeiten sind sehr lange. Wenn es schnell gehen muss, wird Euch wohl nichts anderes als eine Mietwohnung übrig bleiben. Innerhalb vom Gürtel sind die Preise für Miete und Eigentum sehr hoch. Der 10, 11, 15, 16 und 20 Bezirk sind sehr günstige Bezirke, haben aber auch einen sehr hohen Anteil an Bürger mit Migrationshintergrund. Teile des 13, 14 und 17 Bezirks sind sehr teuer, 18 und 19 sind nahezu unerschwinglich. Der 21, 22 und 23 Bezirk sind günstig, liegen allerdings nicht besonders zentral. Kommt halt darauf an wo man arbeitet. Wünsche Euch viel Glück bei der Wohnungssuche.

bumblebears
31.05.2011, 13:48
hallo,
ich hatte sieben jahre eine genossenschaftswohnung, die ich gerade zurückgegeben habe. hierzu kann ich dir etwas sagen.

wenn du eine genossenschaftswohnung nimmst, zahlst du eine einmalige "einschreibgebühr" bei der genossenschaft (ich glaube, das waren bei mir um die 400 euro), zahlst einen genossenschaftsbeitrag und hernach monatlich miete. die miete bestand bei mir aus betriebskosten, (warm)wasser, fernwärme, rücklagen usw. strom zahlst du selbst = extra. zumeist hat man einmal im jahr eine nachzahlung betreffend warmwasser/heizung. - das ist einmal die simple erklärung.

obacht: man darf ein gewisses jahreseinkommen nicht überschreiten.

viele genossenschaftsobjekte haben eine kaufoption, dh. nach zehn jahren kann das objekt gekauft werden und in eigentum übergehen. meist haben diese dann von anfang an einen hohen genossenschaftsanteil, der später auch angerechnet wird.

klar ist, du verlierst jedes jahr ein ganz klein wenig von deinem beitrag.
d.h. du ziehst nicht mit 30.000,- ein und ziehst nach 13 jahren mit 30.000,- wieder aus.

du kannst dich direkt bei den div. genossenschaften anmelden bzw. vormerken lassen. du kannst dich auch auf wartelisten stellen lassen für bereits bestehende wohnanlagen etc. zieht hier ein mieter aus, werden jene auf der warteliste nach reihung verständigt. manche genossenschaften erlauben den mietern auch ein weitergaberecht. hier sucht der mieter direkt einen nachfolger und schnapst sich mit diesem ablöse etc. aus. der genossenschaftsbeitrag muss natürlich auch übernommen werden.

es ist geschickter, sich direkt für projekte bei den genossenschaften selbst auf wartelisten geben zu lassen, da es der genossenschaft am ende egal ist, ob du als einzelperson 3-zimmer mit garten möchtest oder zu zweit 120qm suchst. bei wiener wohnen ist das schon schwieriger - ich denke, das können dir andere besser sagen, aber soweit ich weiß, hätte ich als einzelperson keine 83qm mit garten dort bekommen.

grundsätzlich ist es auch so, dass jede dritte genossenschaftswohnung, die zurückgegeben wird, an wiener wohnen retour geht. da haben die genossenschaften selbst keinen einfluss 'drauf.

du solltest dich für ganz viel vormerken lassen, denn am ende weißt du nie, wie gebaut wird, wie es aussehen wird, ob es euch gefällt usw.

viel glück

lg u

bumblebears
31.05.2011, 13:49
Genossenschaftswohnungen sind an gewisse Einkommensgrenzen gekoppelt, das hat nichts damit zu tun wie lange man schon in Wien wohnt. Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig eine Genossenschaftswohnung zu erhalten, weil aufgrund der günstigen Mieten viele Leute eine wollen. Die Wartezeiten sind sehr lange. Wenn es schnell gehen muss, wird Euch wohl nichts anderes als eine Mietwohnung übrig bleiben. Innerhalb vom Gürtel sind die Preise für Miete und Eigentum sehr hoch. Der 10, 11, 15, 16 und 20 Bezirk sind sehr günstige Bezirke, haben aber auch einen sehr hohen Anteil an Bürger mit Migrationshintergrund. Teile des 13, 14 und 17 Bezirks sind sehr teuer, 18 und 19 sind nahezu unerschwinglich. Der 21, 22 und 23 Bezirk sind günstig, liegen allerdings nicht besonders zentral. Kommt halt darauf an wo man arbeitet. Wünsche Euch viel Glück bei der Wohnungssuche.

hi,
nur eine kleine korrektur: der 23. bezirk ist überhaupt nicht günstig :(
lgu

Seifenblase
31.05.2011, 13:58
Genossenschaftswohnungen sind an gewisse Einkommensgrenzen gekoppelt, das hat nichts damit zu tun wie lange man schon in Wien wohnt. Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig eine Genossenschaftswohnung zu erhalten, weil aufgrund der günstigen Mieten viele Leute eine wollen. Die Wartezeiten sind sehr lange. Wenn es schnell gehen muss, wird Euch wohl nichts anderes als eine Mietwohnung übrig bleiben. Innerhalb vom Gürtel sind die Preise für Miete und Eigentum sehr hoch. Der 10, 11, 15, 16 und 20 Bezirk sind sehr günstige Bezirke, haben aber auch einen sehr hohen Anteil an Bürger mit Migrationshintergrund. Teile des 13, 14 und 17 Bezirks sind sehr teuer, 18 und 19 sind nahezu unerschwinglich. Der 21, 22 und 23 Bezirk sind günstig, liegen allerdings nicht besonders zentral. Kommt halt darauf an wo man arbeitet. Wünsche Euch viel Glück bei der Wohnungssuche.

Das mit den Einkommensgrenzen fuer die Foerderungen ist klar, da kommen wir aber eh nie hin, schoen waers.

Ich kenne Wien, ich hab da studiert, also mir ist das mit den Bezirken schon klar, nur hab ich da eben im Wohnheim und in WGs gewohnt und mit 3 Kindern ist das jetzt nimmer ganz so guenstig. ;) Vorerst haben wir eine Whg, aber zu klein, ich moechte also in absehbarer Zeit was erschwingliches finden und keine xxxx Euro kalt bezahlen.
Wenn du sagst: "sehr schwer zu bekommen".... genau darum gehts: woran haengt es ob man eine Genossenschaftswhg kriegt und wie sind die Vorlaufzeiten? 21,22,23 will ich nicht, das ist mir zu weit weg. Und "Migrationshintergrund" ist nicht so das Problem, den haben mein Mann und meine Kinder auch und man sieht es ihnen auch an.

Seifenblase
31.05.2011, 14:05
klar ist, du verlierst jedes jahr ein ganz klein wenig von deinem beitrag.
d.h. du ziehst nicht mit 30.000,- ein und ziehst nach 13 jahren mit 30.000,- wieder aus.



es ist geschickter, sich direkt für projekte bei den genossenschaften selbst auf wartelisten geben zu lassen, da es der genossenschaft am ende egal ist, ob du als einzelperson 3-zimmer mit garten möchtest oder zu zweit 120qm suchst. bei wiener wohnen ist das schon schwieriger - ich denke, das können dir andere besser sagen, aber soweit ich weiß, hätte ich als einzelperson keine 83qm mit garten dort bekommen.

grundsätzlich ist es auch so, dass jede dritte genossenschaftswohnung, die zurückgegeben wird, an wiener wohnen retour geht. da haben die genossenschaften selbst keinen einfluss 'drauf.

du solltest dich für ganz viel vormerken lassen, denn am ende weißt du nie, wie gebaut wird, wie es aussehen wird, ob es euch gefällt usw.

viel glück

lg u

danke, das hilft. Wie genau wird berechnet was man spaeter noch zurueck kriegt? Weisst du das? Und wie kann man die Whg weitergeben? Genauso wie auch die Gemeindewhg, also an Kinder und Partner? Eh wurscht im Moment, wir wollen ja eine Whg fuer uns und auch fuer mind 10 Jahre, aber so im Prinzip? Diese Mietkaufgeschichten hab ich auch gesehen, wie wird das dann gerechnet? Wir haben halt nicht grad die riesigen Ruecklagen, also fuer so eine Genossenschaftswhg muesst es sich ausgehen, aber es ist halt schon alles eher knapp, weil ich noch auf jobsuche bin und mein Mann derzeit noch nichtmal die Aufenthaltsgenehmigung hat, dieser Antragskram dauert ewig.

Und diese Vormerkungen.... genau das meine ich: ich bin jetzt also da online vorgemerkt, hab aber sonst noch nichts gehoert, wie laeuft das dann? Wer entscheidet wer die Whg kriegt, und wann und wie?
Eigentlich ists mir ja egal, ich will halt mind. 100 qm und mind. 3 Zimmer, hell solls sein und mind. 3. Stock. Aber die Lage waer mir schon wichtig, ich will nicht irgendwo am Stadtrand sein, wir wohnen jetzt noch am Land, und wenn schon Umzug, dann ganz in die Stadt und nicht so, dass ich erst recht wieder 45 Minuten brauch um ins Theater gehen zu koennen.

Lilawelle
31.05.2011, 14:10
[QUOTE=Seifenblase;12251022]Das mit den Einkommensgrenzen fuer die Foerderungen ist klar, da kommen wir aber eh nie hin, schoen waers.

Ich kenne Wien, ich hab da studiert, also mir ist das mit den Bezirken schon klar, nur hab ich da eben im Wohnheim und in WGs gewohnt und mit 3 Kindern ist das jetzt nimmer ganz so guenstig. ;) Vorerst haben wir eine Whg, aber zu klein, ich moechte also in absehbarer Zeit was erschwingliches finden und keine xxxx Euro kalt bezahlen.
Wenn du sagst: "sehr schwer zu bekommen".... genau darum gehts: woran haengt es ob man eine Genossenschaftswhg kriegt und wie sind die Vorlaufzeiten? 21,22,23 will ich nicht, das ist mir zu weit weg. Und "Migrationshintergrund" ist nicht so das Problem, den haben mein Mann und meine Kinder auch und man sieht es ihnen auch an.[/QUOTE

Ich kann Dir da nur aus Erfahrungen im Freundeskreis berichten, da ich selbst in einer Eigentumswohnung wohne. Man meldet sich für ein Projekt bzw. für eine konkrete Wohnung an und kommt auf eine Warteliste. Dann kommt irgendwann eine Verständigung, dass man als erster gereiht ist und dann muss man innerhalb weniger Tagen zu oder absagen. Ich habe eine Freundin, die ist noch nie an die erste Stelle gerückt. Die wartet schon ewig und drei Tage auf eine Genossenschaftswohnung. Die meisten die ich kenne haben um die zwei Jahre warten müssen. Viele haben das Wunschobjekt nicht erhalten und einen Kompromiss eingehen müssen.

bumblebears
31.05.2011, 14:36
danke, das hilft. Wie genau wird berechnet was man spaeter noch zurueck kriegt? Weisst du das? Und wie kann man die Whg weitergeben? Genauso wie auch die Gemeindewhg, also an Kinder und Partner? Eh wurscht im Moment, wir wollen ja eine Whg fuer uns und auch fuer mind 10 Jahre, aber so im Prinzip? Diese Mietkaufgeschichten hab ich auch gesehen, wie wird das dann gerechnet? Wir haben halt nicht grad die riesigen Ruecklagen, also fuer so eine Genossenschaftswhg muesst es sich ausgehen, aber es ist halt schon alles eher knapp, weil ich noch auf jobsuche bin und mein Mann derzeit noch nichtmal die Aufenthaltsgenehmigung hat, dieser Antragskram dauert ewig.

Und diese Vormerkungen.... genau das meine ich: ich bin jetzt also da online vorgemerkt, hab aber sonst noch nichts gehoert, wie laeuft das dann? Wer entscheidet wer die Whg kriegt, und wann und wie?
Eigentlich ists mir ja egal, ich will halt mind. 100 qm und mind. 3 Zimmer, hell solls sein und mind. 3. Stock. Aber die Lage waer mir schon wichtig, ich will nicht irgendwo am Stadtrand sein, wir wohnen jetzt noch am Land, und wenn schon Umzug, dann ganz in die Stadt und nicht so, dass ich erst recht wieder 45 Minuten brauch um ins Theater gehen zu koennen.

hi,
solltest du hernach eine genossenschaftswohnung mit weitergaberecht haben, dann kannst du der genossenschaft jeden mieter vorschlagen (ich gehe aber davon aus, dass er den vorgaben mit einkommensgrenze etc. entsprechen muss). man stolpert doch immer wieder über inserate, in der eine genossenschaftswohnung angeboten wird (natürlich in kombi mit ablöse und übernahme des beitrages). der vorteil bei einer wohnung mit weitergaberecht ist eindeutig der, dass du später auch ablöse für deine investitionen bekommen kannst. sprich: du hast die standardauslegeware durch vollholzparkett ersetzt oder das bad ein bisschen besser ausgestattet - oder schlichtweg: du kannst dir jemanden suchen, der die wohnung UND die küche auch nimmt.

die genossenschaft selbst wird dir keinerlei ablöse zahlen. man muss auch für veränderungen (austausch von heizkörpern etc) sich die erlaubnis einholen. also hast du den heizkörper im bad gegen einen handtuchwärmer austauschen lassen - das wird dir abgelöst. doch wenn du statt teppich und linoleum in eigenregie parkett verlegt hast, muss die genossenschaft dir das nicht ersetzen im gegenteil: du musst eigentlich die wohnung so zurückgeben, wie du sie bekommen hast. natürlich wird sich die genossenschaft nicht über parkett beschweren - aber! will der nachmieter doch linoleum im vorzimmer (ein beispiel) bist du verpflichtet, das parkett 'rauszureißen... gut, das ist jetzt aber schon zu sehr ins detail gegangen...

wie das nach zehn jahren gerechnet wird, kann ich dir nicht sagen. das ist verschieden. als ich vor über sieben jahren meine wohnung übernommen habe, habe ich damals zufällig einen artikel gelesen, in dem stand, dass sich allein die bundesländer schon nicht einig sind, wie das abzurechnen wären. damals sind die ersten genossenschaftswohnung zum verkauf frei geworden.

als die wirtschaftskrise vor kurzem war, sind bei manchen objekten die klauseln auch kurz außer kraft gesetzt worden und den mietern ist ein kauf frühzeitig möglich geworden. so wie ichs bei einer freundin mitbekommen habe, sogar recht günstig (in ihrem fall!).

es gilt ehrlich gesagt auch zu überdenken, ob man die wohnung hernach auch noch will. so wie ichs mitbekommen habe, sind da oftmals noch horrende preise zu zahlen. aber: auch hier gibt's andere, die das schon selbst erfahren haben und gut nacherzählen können.
ich hätte meine wohnung, ehrlich gesagt, nicht kaufen wollen. zuviel rigips und zu viel doch eher "günstig" gelöst und gemacht.

am besten wäre, du rufst einmal bei einer genossenschaft an und lässt dich beraten. normalerweise lässt man sich vormerken und wenn alles spruchreif ist, dann wird man verständigt (abhängig wann man einsteigt). nach einem telefonat kannst du schon schlauer sein, auch was die ganzen rechnereien betrifft.
ich denke wirklich, einfach einmal drei oder vier anrufen und nachfragen, was es jetzt so gäbe.

grundsätzlich gilt bei der genossenschaft: first in, first serve. (meines wissens nach).
wenn du die 78. interessentin für eine 4-zimmer wohnung bist... naja. das kann dauern...

manche suchen ewig, ich habe damals eine rücktrittswohnung erhalten - zwei wochen vor schlüsselvergabe. ich hatte einfach auf gut glück angerufen und sie hatten tatsächlich etwas!

bedenken musst du auch, dass die meisten genossenschaftsprojekte am stadtrand gebaut werden. es gibt auch immer wieder etwas eher "drinnen", aber da reden wir vom 3., 10. oder 11. bezirk.


lgu

apresski
31.05.2011, 15:43
hi all,

genossenschaftsanteil -1% pro jahr

lg apresski:winken:

bluebaby
31.05.2011, 15:59
na dann viel Glück.

bei ca. 100m² kannst Miete egal bei welcher Form an die 700-1200 Miete rechnen egal wie und wo.
Gemeindewohnung lange wartezeit, kannst nicht wirklich aussuchen man bekommt 3 maximal zur Auswahl wobei das natürlich nicht gleichzeitig passiert sondern in der zwischenzeit ruhig 1-2 Jahre vergehen bis das nächste Angebot bekommst. Anspruch Gemeindewohnung erst nach 2 Jahren wobei "billig" ist es auch nicht mehr. Mußte vor 16 Jahren genauso einen eigenmittelkredit aufnehmen von ca 20.000,- bei älteren Gebäuden dann natürlich weniger Miete zahle ich an die 500,- für 70m² im 21 Bezirk.

Wohne etwas weiter draußen aber trotzdem ist alles öffentlich gut erreichbar. 1 Stunde Fahrzeit in Wien ist eh normal egal von welchem Eck man startet. Natürlich hängt es davon ab wo man arbeitet.

Ihr wohnt jetzt am Land und wollt nur in die Stadt - das werdet ihr sicher schnell bereuen. Ich bin froh nach der Arbeit (nähe Stadthalle) zurück in meine Pampa zu kommen (21 Bezirk nähe Stammersdorf) 40 Minuten Fahrzeit.

Mit 3 Kids für mich unvorstellbar sooooooooo zentral zu leben. Ich brauche Grün, fahrradwege, sparzierwege und keine Betonklötze vor meinem fenster. Aber jeder hat da andere Vorstellungen.

Genossenschaft wurde eh schon supi erklärt - wobei "billige" Miete findest nirgendwo.
Privat genausowenig
Aktuelle weiß ich - nähe Westbahnhof 45m² Miete 450,- 10 Bezirk 53m² 600,- 17. Bezirk 30m² 400,- usw. aus dem freundeskreis.

lg blue

SteffiUndLeonie
31.05.2011, 16:13
Gemeinde hat wircklich lange warte Zeiten.Du bekommst zwischen 2 und 3 zum ansehn nimmst du keine bist du für 3 jahre gesperrt.Und günstig sind sie auf keinen Fall.Oft ist Genossenschaft von der Miete schon günstiger als gemeinde.

Seifenblase
31.05.2011, 16:34
.


Ihr wohnt jetzt am Land und wollt nur in die Stadt - das werdet ihr sicher schnell bereuen. Ich bin froh nach der Arbeit (nähe Stadthalle) zurück in meine Pampa zu kommen (21 Bezirk nähe Stammersdorf) 40 Minuten Fahrzeit.

Mit 3 Kids für mich unvorstellbar sooooooooo zentral zu leben. Ich brauche Grün, fahrradwege, sparzierwege und keine Betonklötze vor meinem fenster. Aber jeder hat da andere Vorstellungen.
lg blue

Unsere Pampa ist so sehr Pampa, dass du dir das wohl nicht vorstellen kannst und wenn ich in Wien arbeite, dann will ich nicht ständig endlos rumgurken. Für die Kinder wird das sowieso ein Kulturschock, sie sprechen zwar gut deutsch, aber können es nicht schreiben und das wird in der Schule sicher schwierig werden. Nur: wenns nicht anders geht, gehts nicht anders und ohne job ist die schönste Pampa nichts wert.

Diese Genossenschaftsprojekte klingen jedenfalls wirklich sehr schön zum Teil. Also mit Balkon oder Terrasse, gute Anbindung auch schöne Grundrisse. Ich denke vielleicht wär das wirklich keine schlechte Option, auch wenns 2 oder 3 Jahre dauern sollte, aber auch 700 Euro Miete sind noch günstiger als die 1400 die ich wohl am freien Markt mindestens hinlegen müsste um was vergleichbares zu finden. Denn ein ordentliches Bad wär da ja wohl schon drin und ausgemalt und Böden etc. auch? Und einen Kredit zurückzahlen für einen Genossenschaftsbeitrag den man dann fast wieder zurück kriegt ist doch sinnvoller als alles jemandem privat ins Börsl zu stecken, oder?
Unter 100qm wär halt arg klein, bisschen Platz brauchen die Kinder schon, grad wenn sie grösser werden.

Birke
31.05.2011, 16:47
Gemeindewohnung kommt für Euch höchstwahrwscheinlich nicht infrage, weil die Vergabe an gewisse soziale Kriterien (z.B. Gesundheitsschädlichkeit der derzeitigen Wohnung, Überbelag, d.h. zu viel Personen in der Wohnung etc.) gebunden sind. Außerdem sind in den meisten Gemeindebauten die Zimmer ziemlich klein und man muss damit leben, dass die Nachbarn sich auch (aber nicht nur!) aus den unteren 10% der Bevölkerung rekrutieren (mit allen negativen Folgeerscheinungen, die man sich da ausmalen kann).

Seifenblase
31.05.2011, 16:52
Gemeindewohnung kommt für Euch höchstwahrwscheinlich nicht infrage, weil die Vergabe an gewisse soziale Kriterien (z.B. Gesundheitsschädlichkeit der derzeitigen Wohnung, Überbelag, d.h. zu viel Personen in der Wohnung etc.) gebunden sind. Außerdem sind in den meisten Gemeindebauten die Zimmer ziemlich klein und man muss damit leben, dass die Nachbarn sich auch (aber nicht nur!) aus den unteren 10% der Bevölkerung rekrutieren (mit allen negativen Folgeerscheinungen, die man sich da ausmalen kann).

Hm, ja, was meint ihr, ist meine Einschätzung dass eine Genossenschaftswhg die beste Lösung wäre richtig oder soll ich mich doch auf den freien Wohnungsmarkt werfen und da versuchen was zu finden? Die immobilienseiten schrecken mich ziemlich ab. Abgewohnt, schiache Bäder oder sauteuer scheinen irgendwie das einzige zu sein was ich finde :confused:

bluebaby
31.05.2011, 16:58
https://www.wohnservice-wien.at/ schon mal hier geguckt?
meld dich an da bekommst gleich ein gefühl wieviel etwa was kostet

sasu
31.05.2011, 17:06
also ich befürchte, dass ihr am freien wohnungsmarkt auch nichts finden werdet. wir haben auch 1 jahr lang gesucht und dann endlich den zuschlag für eine genossenschaftswohnung bekommen. wir hatten aber andere voraussetzungen.
ich kann dir nur raten: verlass dich nicht aufs wohnservice. dort bist du wirklich nur eine nummer und wenn du auf ein projekt angemeldet bist, bist du noch lange nicht für eine wohnung angemeldet. die wohnungen gehen dann extra in vergabe und da musst du schnell sein und unter die ersten 10 kommen.
immer bei den genossenschaften direkt anmelden und dort auch mal nervig sein und anrufen/hingehen und nachfragen. je mehr du denen auf den nerv gehst, umso schneller gehts (die wollen ja endlich "ruhe" haben). ich würd dort ruhig auch mit den 3 kindern aufschlagen, damit sie sehen dass ihr dringenden bedarf habt.
für euch ist eine rückgabewohnung wohl das beste, dann könnt ihr gleich rein. die bauprojekte haben doch eine ordentliche wartezeit (1 jahr oder länger) bis man einziehen kann und sind noch dazu meistens teuer (unsere zb: 3 zi, 90 m², 46.000,- genossenschaftsanteil, 600,- miete)

viel erfolg bei der suche!

schnuffi1979
31.05.2011, 17:24
also ich habe mich vor rund 8 monaten fuer ein projekt beim wohnservice wien angemeldet, vor 2 wochen kams dann zur vergabe und ich konnte meine wunschwhg ergattern. wartezeit bis das haus fertig ist, noch ca 1 jahr. ich denke das ist eh recht schnell.

den freien whgmarkt finde ich auch erschreckend teuer.

schau mal da: http://www.wien.gv.at/ma50/ndyn/bu.htm

da siehst du alle bautraeger und kannst nachschauen obs freie whg gibt oder bauprojekte. ich wuerde dir empfehlen taeglich reinzuschauen.

viel glueck :winken:

bumblebears
31.05.2011, 17:27
eine rücktrittsgenossenschaftswohnung (super wort) ist sicher g'scheit. ich glaube nämlich auch, dass da gute chancen vorhanden sind... denn selbst wenn man nicht weit oben gereiht ist, hat man trotzdem aussichten.

die dame, die jetzt meine wohnung genommen hat, war auf platz 8 oder 9. die leute vor ihr gereiht, waren entweder gar nimmer interessiert oder hatten vorort wahnwitzige vorstellungen von einer wohnung ("da ist es aber nicht so hell, wie im dachgeschoss!!!" --> erdgeschoss, "da bekomme ich aber nicht meinen großen amerikanischen kühlschrank hinein" --> küche ist tatsächlich nur so groß, wie auf dem plan, nanu?! ;) ) usw. usf.

für viele ist am ende auch der genossenschaftsbeitrag eine hürde, die sie nicht nehmen können: 30.000 oder 40.000 euro sind selbst bei zweitbezug keine seltenheit.

du kannst dir online ja die vorhandenen anlagen zumeist ansehen und melde dich hierfür einfach wirklich direkt bei der genossenschaft melden. anrufen, anrufen, anrufen!

vielleicht wäre am ende die alternative ein stark gefördertes wohnprojekt in niederösterreich, in der nähe von wien?
eine freundin hat ein genossenschaftsreihenhaus bei korneuburg genommen. sie zahlt einen sehr geringen beitrag und die miete wird von NÖ auch noch gefördert. aber ja klar... ohne auto etc. geht es dort dann gar nicht mehr :(

lgu

Bebicat
31.05.2011, 17:43
Wenn du nicht zu stark auf Wien fixiert bist, geb ich dir den Tipp im benachbarten NÖ zu suchen.

Hier sind die Vergaberegeln für Genossenschaftswhg. weit weniger streng. Du kannst dich für fast jede Wohnung direkt bei der Genossenschaft anmelden und diese entscheidet dann, ob du in Frage kommst. In Wien bekommst du eine gewisse Größe nur bei einer gewissenen Personenanzahl (zB zu Zweit nur eine 3-Zi-Whg), das wäre zwar bei euch egal, aber in NÖ ist das alles kein Problem.

Das einzige Problem ist die Wohnungssuche. Es gibt keine gemeinsame Seite für alle Wohnungen (wie Wiener Wohnen), sondern du musst wirklich jede Genossenschaft einzeln durchsehen und dich dann ev. vormerken lassen.

Grundsätzlich hilft es natürlich auch einen Bekannten in der Genossenschaft sitzen zu haben. Sowas kann die objektive Vergabe schon mal schnell beeinflusse. :cool:

Alles Gute und lg!

sasu
31.05.2011, 17:48
Wenn du nicht zu stark auf Wien fixiert bist, geb ich dir den Tipp im benachbarten NÖ zu suchen.

Hier sind die Vergaberegeln für Genossenschaftswhg. weit weniger streng. Du kannst dich für fast jede Wohnung direkt bei der Genossenschaft anmelden und diese entscheidet dann, ob du in Frage kommst. In Wien bekommst du eine gewisse Größe nur bei einer gewissenen Personenanzahl (zB zu Zweit nur eine 3-Zi-Whg), das wäre zwar bei euch egal, aber in NÖ ist das alles kein Problem.

Das einzige Problem ist die Wohnungssuche. Es gibt keine gemeinsame Seite für alle Wohnungen (wie Wiener Wohnen), sondern du musst wirklich jede Genossenschaft einzeln durchsehen und dich dann ev. vormerken lassen.

Grundsätzlich hilft es natürlich auch einen Bekannten in der Genossenschaft sitzen zu haben. Sowas kann die objektive Vergabe schon mal schnell beeinflusse. :cool:

Alles Gute und lg!

also die vergabe ist in wien auch nur beim wohnservice so streng (hat weiter oben schon wer geschrieben) - wir hätten bei unserer genossenschaft sehr wohl auch eine größere haben können.

und für niederösterreich gibt es schon auch eine seite (jedoch ohne anmeldung mit reihung wie beim wohnservice wien): http://www.noe-wohnservice.at/

Bebicat
31.05.2011, 17:52
also die vergabe ist in wien auch nur beim wohnservice so streng (hat weiter oben schon wer geschrieben) - wir hätten bei unserer genossenschaft sehr wohl auch eine größere haben können.

und für niederösterreich gibt es schon auch eine seite (jedoch ohne anmeldung mit reihung wie beim wohnservice wien): http://www.noe-wohnservice.at/

Ehrlich? Also ich hab einige Arbeitskollegen die direkt durch eine Gen. die Wohnung bekommen haben, aber auch die konnten sich die Größe nicht aussuchen. Habe auch selbst von unserer Gen. die Auskunft bekommen, dass in Wien diesbezügliche strengere Regeln gelten.

Das noe-wohnservice bietet nur eine kleine Auswahl an Wohnungen. Die Chancen stehen bei den Genossenschaften selbst viel besser. In unserem Block hat die Vergabe durch das Wohnservice noch gar nicht angefangen, als wir anderen alle schon eingezogen waren.

sasu
31.05.2011, 18:08
Ehrlich? Also ich hab einige Arbeitskollegen die direkt durch eine Gen. die Wohnung bekommen haben, aber auch die konnten sich die Größe nicht aussuchen. Habe auch selbst von unserer Gen. die Auskunft bekommen, dass in Wien diesbezügliche strengere Regeln gelten.

Das noe-wohnservice bietet nur eine kleine Auswahl an Wohnungen. Die Chancen stehen bei den Genossenschaften selbst viel besser. In unserem Block hat die Vergabe durch das Wohnservice noch gar nicht angefangen, als wir anderen alle schon eingezogen waren.

ich kann dir nur sagen wie es bei uns (2 personen) war, da wurde mir ohne nachfragen gleich eine 4zimmer-wohnung angeboten (heimbau). haben freunde im 22., die wohnen auch zu 2. in einer 4-zimmer wohnung (ich glaub neues leben, bin aber nicht sicher), die noch dazu nur auf ihn alleine läuft, da sie sonst über die einkommengrenze gekommen wären.... also ausnahmen gibt es in wien genug. kommt wohl auch auf die genossenschaft an. aber ich glaub über die größe braucht sich die TE bei 3 kindern ohnehin keine sorgen machen...

die chancen stehen in wien deto bei den genossenschaften direkt besser. in wien wird ja auch nur ein kleiner teil übers wohnservice angeboten (weil die genossenschaften aufgrund der förderungen das müssen).

was mir für die TE noch eingefallen ist: beim anrufen bei den genossenschaften auch nach projekten nachfragen, die bald bezug haben. da springen auch oft noch leute ab.

Seifenblase
31.05.2011, 18:10
https://www.wohnservice-wien.at/ schon mal hier geguckt?
meld dich an da bekommst gleich ein gefühl wieviel etwa was kostet

Ja, klar, ich hab mich da jetzt auch für alle Sachen die noch frei sind eingetragen. Also im 3. und im 10. Bezirk. 3. Bezirk klingt auch ganz gut, allerdings wird das wohl dann auf Jahre noch Großbaustelle sein... und ob das dann so toll ist?

Seifenblase
31.05.2011, 18:13
immer bei den genossenschaften direkt anmelden und dort auch mal nervig sein und anrufen/hingehen und nachfragen. je mehr du denen auf den nerv gehst, umso schneller gehts (die wollen ja endlich "ruhe" haben). ich würd dort ruhig auch mit den 3 kindern aufschlagen, damit sie sehen dass ihr dringenden bedarf habt.
für euch ist eine rückgabewohnung wohl das beste, dann könnt ihr gleich rein. die bauprojekte haben doch eine ordentliche wartezeit (1 jahr oder länger) bis man einziehen kann und sind noch dazu meistens teuer (unsere zb: 3 zi, 90 m², 46.000,- genossenschaftsanteil, 600,- miete)

viel erfolg bei der suche!

Ah, gut, danke für den Tipp....lol, meine Kinder mitnehmen. Die beiden Mädchen sind so zuckersüß da kann sicher niemand widerstehen. Nur Sohn lass ich wohl besser daheim, der frühpubertiert schon :D

Wie funktioniert das mit den Rückgabewohnungen?

Seifenblase
31.05.2011, 18:17
also ich habe mich vor rund 8 monaten fuer ein projekt beim wohnservice wien angemeldet, vor 2 wochen kams dann zur vergabe und ich konnte meine wunschwhg ergattern. wartezeit bis das haus fertig ist, noch ca 1 jahr. ich denke das ist eh recht schnell.

den freien whgmarkt finde ich auch erschreckend teuer.

schau mal da: http://www.wien.gv.at/ma50/ndyn/bu.htm

da siehst du alle bautraeger und kannst nachschauen obs freie whg gibt oder bauprojekte. ich wuerde dir empfehlen taeglich reinzuschauen.

viel glueck :winken:

Danke, ja, Bauprojekte hab ich 2 gefunden die ich echt toll fände, die sind halt erst 2013 bzw 2014 fertig. 2013 wär okay, wenn ich relativ bald wüßte, dass es das wird, aber so eine Rückgabewhg wär vielleicht auch was. Wobei ich grad denke, dass neu schon auch toll wäre, ich hab bisher mein ganzes Leben in alten Whg und Häusern gewohnt und mal ein NEUES Bad etc. wär schon cool. Wie gefällt euch eure Whg? Seid ihr glücklich damit? Auch wenns noch ein Jahr hin ist? Obwohl selber bauen ja auch dauert und sicher stressiger ist, das würd ich eh nicht wollen, wir haben nur linke Hände.

Seifenblase
31.05.2011, 18:23
vielleicht wäre am ende die alternative ein stark gefördertes wohnprojekt in niederösterreich, in der nähe von wien?
eine freundin hat ein genossenschaftsreihenhaus bei korneuburg genommen. sie zahlt einen sehr geringen beitrag und die miete wird von NÖ auch noch gefördert. aber ja klar... ohne auto etc. geht es dort dann gar nicht mehr :(

lgu

Nein, das wäre eine absolute Albtraumvariante. Auto will ich keins. Wir hatten mal eins, aber wozu, ich brauch das nicht. Car sharing ist genau für mich erfunden worden ;) Einmal alle 3 Monate für ein Wochenende, das ist so mein Autogebrauch. Alles andere mach ich mit Öffis. Und Reihenhaus will ich auch nicht, ich möchte eine Whg in einem großen Haus, Geschäfte drumrum, Schulen in der Nähe und gut von der Arbeit zu erreichen. Mindestens 3. Stock ;-) und ich denke wenn man eben dann 40000 hinblättert will man schon dass es passt..... wie leicht kommt man eigentlich raus aus der einen Genossenschaft in die andere rein? Würde sich ja fast auszahlen eine Rückgabewohnung zu nehmen und dann eben auf ein anderes Projekt zu warten? Wenn das eh erst 2014 fertig wär?

philicous
31.05.2011, 18:25
Ich würde auf den Homepages der Genossenschaften selbst nachschauen. Da gibt es Rücktrittswohnungen (Neubau, als auch Wiedervermietung). Diese bekommst du entweder gleich (bei Wiedervermietung) oder bei Neubau eben paar Monate Wartezeit. Je nachdem, wann das Projekt fertig wird. Entweder du kommst auf eine Liste oder sie ist sowieso frei und du kannst sie gleich haben.

Der Genossenschaftsanteil verringert sich meist um 1% pro Jahr.
Beispiel:
Genossenschaftsanteil: 40.000€
Beanspruchung: 5 Jahre
Solltest du nach 5 Jahren ausziehen, bekommst du 38.000€ zurück.

Was ich gehört habe, können die Genossenschaften nicht gleich berechnen, wieviel man nach 10 Jahren zahlen muss, damit die Wohnung ins Eigentum übergeht.

Hier ein Link mit Genossenschaften in Wien: Genossenschaftsliste (http://www.stadt-wien.at/immobilien/immobilien/bautraeger.html)

schnuffi1979
31.05.2011, 18:36
Danke, ja, Bauprojekte hab ich 2 gefunden die ich echt toll fände, die sind halt erst 2013 bzw 2014 fertig. 2013 wär okay, wenn ich relativ bald wüßte, dass es das wird, aber so eine Rückgabewhg wär vielleicht auch was. Wobei ich grad denke, dass neu schon auch toll wäre, ich hab bisher mein ganzes Leben in alten Whg und Häusern gewohnt und mal ein NEUES Bad etc. wär schon cool. Wie gefällt euch eure Whg? Seid ihr glücklich damit? Auch wenns noch ein Jahr hin ist? Obwohl selber bauen ja auch dauert und sicher stressiger ist, das würd ich eh nicht wollen, wir haben nur linke Hände.

naja ich habs erst einmal im rohbau gesehen. aber ja die whg ist super. klar, das bad ist klein, die kueche auch, aber wir haben einen kleinen garten dabei und es ist guenstig sodass wir bei anderen dingen nicht so sparen muessen.


schau mal eurogate im 3. bezitk. vl ist da noch was frei.

Seifenblase
31.05.2011, 18:51
naja ich habs erst einmal im rohbau gesehen. aber ja die whg ist super. klar, das bad ist klein, die kueche auch, aber wir haben einen kleinen garten dabei und es ist guenstig sodass wir bei anderen dingen nicht so sparen muessen.


schau mal eurogate im 3. bezitk. vl ist da noch was frei.

Da hab ich mich bei wiener wohnen angemeldet.... also das steht da jetzt so.... wie geht es dann weiter?

Ich wünsch euch eine schöne Wohnung, ist schon aufregend, oder?

schnuffi1979
31.05.2011, 19:08
Da hab ich mich bei wiener wohnen angemeldet.... also das steht da jetzt so.... wie geht es dann weiter?

Ich wünsch euch eine schöne Wohnung, ist schon aufregend, oder?

bei wiener wohnen? oder bei wohnservice wien? an welcher stelle bist du?

geh mal all die bautraeger durch ( den link den ich vorher gepostet habe) und schau nach aktuellen freien wohnungen und nach bauprojekten.

wieviel miete koennt ihr denn zahlen? und wieviel ga anteil?

ja es ist aufregend, vorallem auch meine erste neue whg und ich darf zum ersten mal kueche usw planen :D

allerdings machten wir auch abstriche. wir wollten in den 16,17,18 oder 19 bezrik und geworden ist es der 22. gan draussen fast bei gross enzersdorf. aber es gibt einen bus wo man in 15 min bei der u2 ist. also man kann auch oeffentlich ( haben unser auto verkauft und planen in den naechsten 2 jahren auf alle faelle keines )

-sandra85-
31.05.2011, 20:18
Wir haben jetzt seit 5 Jahren eine Wohnung gesucht. Bei uns war hauptsächlich das Problem dass es kaum 4 Zimmer Wohnungen gibt die gut angelegt waren und eine Freifläche hatten - zumindest in unsren Wunschbezirken.
Wir zahlen aber in der neuen Wohnung dafür um einiges mehr Miete als jetzt. (aber das ists uns wert)

Generell würd ich nicht sagen dass Gemeindewohnungen immer billiger als Genossenschaftswohnungen sind, wir haben einige Bekannte die haben eine kleinere Gemeindewohnung und zahlen mehr Miete als wir in der Genossenschaft.

Wir haben unsre neue Wohnung zufällig übers Wohnservice bekommen. Ich war zwar schon für 2 Bauprojekte angemeldet aber mich hat immer der hohe Genossenschaftsanteil/Baukostenanteil abgeschreckt und es war mir ein Graus nochmal 2 Jahre auf eine Wohnung warten zu müssen.

Ich wünsch dir viel Glück bei der Suche.

tartoletta
31.05.2011, 20:34
Wenn du nicht zu stark auf Wien fixiert bist, geb ich dir den Tipp im benachbarten NÖ zu suchen.

Hier sind die Vergaberegeln für Genossenschaftswhg. weit weniger streng. Du kannst dich für fast jede Wohnung direkt bei der Genossenschaft anmelden und diese entscheidet dann, ob du in Frage kommst. In Wien bekommst du eine gewisse Größe nur bei einer gewissenen Personenanzahl (zB zu Zweit nur eine 3-Zi-Whg), das wäre zwar bei euch egal, aber in NÖ ist das alles kein Problem.

Das einzige Problem ist die Wohnungssuche. Es gibt keine gemeinsame Seite für alle Wohnungen (wie Wiener Wohnen), sondern du musst wirklich jede Genossenschaft einzeln durchsehen und dich dann ev. vormerken lassen.

Grundsätzlich hilft es natürlich auch einen Bekannten in der Genossenschaft sitzen zu haben. Sowas kann die objektive Vergabe schon mal schnell beeinflusse. :cool:

Alles Gute und lg!

stimmt überhaupt nicht, bei uns kann man sich ausschließlich bei der stadtgemeinde anmelden und die entscheidet dann, wer was bekommt

Sereknitty
31.05.2011, 23:07
Gemeindewohnung kommt für Euch höchstwahrwscheinlich nicht infrage, weil die Vergabe an gewisse soziale Kriterien (z.B. Gesundheitsschädlichkeit der derzeitigen Wohnung, Überbelag, d.h. zu viel Personen in der Wohnung etc.) gebunden sind. Außerdem sind in den meisten Gemeindebauten die Zimmer ziemlich klein und man muss damit leben, dass die Nachbarn sich auch (aber nicht nur!) aus den unteren 10% der Bevölkerung rekrutieren (mit allen negativen Folgeerscheinungen, die man sich da ausmalen kann).
War jetzt doch leicht amüsiert wie ich Dein Post gelesen habe und ich frage mich ein bißchen wieso du eine gar so negative Einstellung hast :confused:.
Meine Wohnung (von der Gemeinde) ist super aufgeteilt. Gefällt jedem der sie bis gesehen hat. Ziemlich hohe Räume, super hell, gut zum Durchlüften und wirkt wesentlich größer als sie ist. Auch meine Eltern wohnen in einer sehr schönen Gemeindewohnung (Neubau). Nachbarn sind auch alle in Ordnung, Häuser sind sehr sauber....aber wer weiß vielleicht gehören wir ja zu den "unteren 10% der Bevölkerung" ;).
Die Nachbarn sind, sowohl bei mir als auch bei meinen Eltern auch in Ordnung. Sicherlich gibt es ein zwei Ausnahmen aber ich wage zu behaupten das sowas auch in privaten Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen vorkommt.
Alle Gemeindewohnungen die ich bis jetzt gesehen habe waren eigentlich recht nett. Will gar nicht behaupten das das überall so ist und es gibt sicherlich Problembauten aber gibt auch genug wo es keine Schwierigkeiten gibt, hängt sicherlich auch vom Bezirk ab.


So und damit ich auch was nützliches hier beitrage :)
Grundsätzlich kann man bei der Anmeldung für eine Gemeindewohnung auch Wunschbezirke angeben und seinen finanziellen Rahmen. Erfüllt man die Vorraussetzungen bekommt man dann bis zu 3 Wohnungen angeboten. Die Größe der Wohnungen die euch angeboten werden hängt davon von der Anzahl der Familienmitglieder ab. Grundsätzlich hat man Anspruch auf einen Raum pro Person. Der Nachteil ist halt das man nicht weiß wie lange man warten muß. Ich habe damals nur relativ kurz gewartet 3-4 Monate, habe allerdings als Überbelag gegolten, bevor mir meine derzeitige Wohnung angeboten. Habe damals eigentlich gleich zugesagt da Wohnung im Bezirk meiner ersten Wahl war und die Wohnung wie gesagt super war.

Seifenblase
01.06.2011, 00:09
So und damit ich auch was nützliches hier beitrage :)
Grundsätzlich kann man bei der Anmeldung für eine Gemeindewohnung auch Wunschbezirke angeben und seinen finanziellen Rahmen. Erfüllt man die Vorraussetzungen bekommt man dann bis zu 3 Wohnungen angeboten. Die Größe der Wohnungen die euch angeboten werden hängt davon von der Anzahl der Familienmitglieder ab. Grundsätzlich hat man Anspruch auf einen Raum pro Person. Der Nachteil ist halt das man nicht weiß wie lange man warten muß. Ich habe damals nur relativ kurz gewartet 3-4 Monate, habe allerdings als Überbelag gegolten, bevor mir meine derzeitige Wohnung angeboten. Habe damals eigentlich gleich zugesagt da Wohnung im Bezirk meiner ersten Wahl war und die Wohnung wie gesagt super war.

Das klingt ja eigentlich wieder aufbauend. Solang wir in der jetzigen Whg bleiben, wär das ein Überbelag, aber ich bin nicht sicher ob ich eben wirklich länger als 2 Jahre bleiben will. Lage super, Ausstattung auch, aber eben eigentlich ein wenig zu eng für 5. Mein Mann meint es sei Dauercamping ;-) ich bin aber eher der Wellnesstyp :cool: andererseits klingt natürlich 5Zimmerwhg schon gut? Wie wird die Miete berechnet, weißt du wovon das abhängt?

Wenn du sagst Wunschbezirk. Das wär bei mir der 9. Wie sieht es da überhaupt aus mit Gemeindewhg? Ich hab irgendwie nix drüber gefunden wo eigentlich überall welche sind? Kann man auch so Wünsche angeben wie mindestens 3. Stock? Ich mag Whg unten gar nicht, dagegen sind mir kleine Bäder und Küchen egal. Und wie sieht das mit Teppichböden aus? Ich hab eine Stauballergie und Teppich ist mein Albtraum. Besonders wenn vorher noch wer Katzen hatte.

Birke
01.06.2011, 09:00
War jetzt doch leicht amüsiert wie ich Dein Post gelesen habe und ich frage mich ein bißchen wieso du eine gar so negative Einstellung hast :confused:.
Meine Wohnung (von der Gemeinde) ist super aufgeteilt. Gefällt jedem der sie bis gesehen hat. Ziemlich hohe Räume, super hell, gut zum Durchlüften und wirkt wesentlich größer als sie ist. Auch meine Eltern wohnen in einer sehr schönen Gemeindewohnung (Neubau). Nachbarn sind auch alle in Ordnung, Häuser sind sehr sauber....aber wer weiß vielleicht gehören wir ja zu den "unteren 10% der Bevölkerung" ;).
Die Nachbarn sind, sowohl bei mir als auch bei meinen Eltern auch in Ordnung. Sicherlich gibt es ein zwei Ausnahmen aber ich wage zu behaupten das sowas auch in privaten Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen vorkommt.
Alle Gemeindewohnungen die ich bis jetzt gesehen habe waren eigentlich recht nett. Will gar nicht behaupten das das überall so ist und es gibt sicherlich Problembauten aber gibt auch genug wo es keine Schwierigkeiten gibt, hängt sicherlich auch vom Bezirk ab.



Ja, weiss ich, es wohnen ja glaube ich 25% oder 30% der Wiener in Gemeindewohnungen, da ist es schon klar, dass die meisten davon "normal" sind. Ich habe ja auch geschrieben "aber nicht nur!". Klar ist aber auch, dass eben Gemeindebauten AUCH von Leuten bewohnt werden, die sonst keine Wohnung finden würden, das habe ich mit den "unteren 10%" gemeint. Ist ja auch Sinn und Zweck des sozialen Wohnbaues.

Bebicat
01.06.2011, 12:35
stimmt überhaupt nicht, bei uns kann man sich ausschließlich bei der stadtgemeinde anmelden und die entscheidet dann, wer was bekommt

Vielleicht hängt das wieder von gewissen Faktoren ab, aber hier im südlichen NÖ hab ich das überhaupt noch nie gehört. Da läuft alles über die Gen. direkt oder eben das noe-wohnservice.

Interessant, dass es da absolut überhaupt keine einheitlichen Regelungen gibt. Man lernt nie aus. :o