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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie wird man hundezüchter?



fabiansmama1
09.12.2010, 15:56
ich wills nicht werden. nicht falsch verstehen, ich würde es nur gerne wissen. dass man rüde und hündin braucht weiss ich eh.
wo muss man das anmelden? oder was muss man da machen genau? danke

Pegasus
09.12.2010, 16:29
Am Besten gar net - gibt eh schon viel zu viele dieses Schlages... :cool:

fabiansmama1
09.12.2010, 16:55
bitte keine komischen kommentare. sondern nur die frage beantworten. ich bin gegen züchten . ich finde dass es im tierheim mehr als genug hunde gibt

Nasti27
09.12.2010, 17:25
Du brauchst eine Zuchtzulassung mit deinem Hund/deiner Hündin. Das ist unterschiedlich je nach Rasse, was man braucht. Für einen Collie brauchst du z.B.
HD-Röntgen
MDR-Gentest ( ist nur ein Kann Kriterium)
Untersuchung auf CEA (das ist eine Erbkrankheit der Augen bei Collies)
einen Formwert Sehr Gut für Rüden auf einer Ausstellung in Österreich, einen Formwert Gut für Hündinnen
Mindestalter des Hundes: 13 Monate
etc.
etc.

siehe da: http://www.huetehunde.at/zuechterservice/zuchtbestimmungen.html

Dann braucht man noch einen Zwingernamen und den muss man beim ÖKV / bei der FCI anmelden und bewilligt bekommen.
Dann ist man offizieller ÖKV Züchter. Der Wurf wird dann von einem Zuchtwart abgenommen und erst nach der Abnahme kann man die Hunde "offiziell" als Züchter verkaufen.

elektra
09.12.2010, 18:26
ich wills nicht werden. nicht falsch verstehen, ich würde es nur gerne wissen. dass man rüde und hündin braucht weiss ich eh.
wo muss man das anmelden? oder was muss man da machen genau? danke

und genau DAS ist falsch.:rolleyes:

fabiansmama1
09.12.2010, 19:35
naja 2 hündinnnen können nur schwer welpen zeugen und 2 rüden auch nicht. hast in bio nicht aufgepasst? :)
scherz.
deckrüden brauchst halt. ist mir eh klar dass man nicht beide geschlechter haben muss

lucky75
09.12.2010, 20:31
http://www.parents.at/forum/showthread.php?t=669703&highlight=hund%E9z%FCchter

wurde hier schon recht ausführlich diskutiert!

Amica32
09.12.2010, 20:36
http://www.cosgan.de/images/smilie/verschiedene/f048.gif

elektra
10.12.2010, 07:20
naja 2 hündinnnen können nur schwer welpen zeugen und 2 rüden auch nicht. hast in bio nicht aufgepasst? :)
scherz.
deckrüden brauchst halt. ist mir eh klar dass man nicht beide geschlechter haben muss

ich meinte, dass DU keinen deckrüden haben kannst. 2 hündinnen ja, aber nicht den deckrüden. seriöse züchter decken ihre hündinnen woanders. weit weg, oft in einem anderen land, um den genpool zu erweitern.:rolleyes:

warum fragst du überhaupt?

fabiansmama1
10.12.2010, 07:31
nur so. weil da oft geschrieben wird seriöse züchter und vermehrer usw. ich wollte nur wissen wie leicht bzw schwer es ist ein seriöser züchter zu sein. nur deshalb.

fabiansmama1
10.12.2010, 07:32
http://www.cosgan.de/images/smilie/verschiedene/f048.gif

super :) was da alles gibt :)

DOJO2
10.12.2010, 10:54
nur so. weil da oft geschrieben wird seriöse züchter und vermehrer usw. ich wollte nur wissen wie leicht bzw schwer es ist ein seriöser züchter zu sein. nur deshalb.


Wie schon geschrieben wurde , haben alle Rassen bzw deren eigene Vereine ihre eigenen Zuchtbestimmungen und die können sehr unterschiedlich sei .
Es gibt auch unterschiedliche Zuchtverbände wie ÖKV .. ÖHU .. EHU und noch einige kleinere Verbände .
Und zu diesem ganzen , gibt es noch die Vermehrer . Auch da gibt es zwei Sorten .
Die einen die Rassehunde vermehren , aber eben nicht einem Zuchtverband angehören wollen . Diese können aber dennoch die Auflagen wie HD-Röntgen und Ausstellen des Hundes erfüllen incl. TA .. Welpen Chippen und liebevoller artgerechter Aufzucht .
Dann gibt es noch die Vermehrer denen alles egal ist und/oder einfach Mischlinge auf den Markt bringen , wo die Eltern vielleicht schon krank sind .

Und zur Aussage : Seriöser Züchter .
MMN kann man dies nicht an einem Verband festmachen , sondern nur an der Person des Züchters/Vermehrers und dessen Einstellung zu Hunden bzw generell zur Zucht .
Abgesehen davonn , wer legt die Messlatte von " Seriös " . ? Obwohl , ja immer ein Verein/Verband vom anderen behauptet .........
Für mich stellen offt Behauptungen einfach nur einen Futterneid dar .

Noch eines .
Man kann sehr wohl einen Deckrüden und eine Zuchthündin in einem Haushalt haben . Sagt ja immer noch nicht aus , das beide miteinander verwandt sind .


Josef

morty
10.12.2010, 11:36
Und zur Aussage : Seriöser Züchter .
MMN kann man dies nicht an einem Verband festmachen , sondern nur an der Person des Züchters/Vermehrers und dessen Einstellung zu Hunden bzw generell zur Zucht .
Abgesehen davonn , wer legt die Messlatte von " Seriös " . ? Obwohl , ja immer ein Verein/Verband vom anderen behauptet .........
Für mich stellen offt Behauptungen einfach nur einen Futterneid dar .

Noch eines .
Man kann sehr wohl einen Deckrüden und eine Zuchthündin in einem Haushalt haben . Sagt ja immer noch nicht aus , das beide miteinander verwandt sind .


Josef
es gibt halt verbände wo die züchter meistens seriös sind und wo züchter, die sich nicht an die richtlinien halten gesperrt werden.

und zum letzten absatz: wieviel ahnung hast du vom züchten? es geht überhaupt nicht darum dass die elterntiere verwandt sind (wie kommt man überhaupt auf so eine idee? :eek:). ein engagierter züchter sucht immer neue verpaarungen um gutes erbmaterial möglichst optimal zu verteilen. selbst wenn eine hündin mit einem rüden einen "jahrhundertwurf" hat würde ein seriöser züchter trotzdem nicht dann nur mehr die 2 paaren weil es eben auch um die vielfalt geht.

DOJO2
10.12.2010, 13:01
es gibt halt verbände wo die züchter meistens seriös sind und wo züchter, die sich nicht an die richtlinien halten gesperrt werden.

Das ist auch so ein Punkt : Richtlinien
Wenn diese Richtlinien bedeuten , das Leute gesperrt werden nur weil sie eine andere Meinung haben oder für eine Hunderasse etwas positives machen wollen .. dann hast du recht ... das passiert und ist passiert .

und zum letzten absatz: wieviel ahnung hast du vom züchten?

Ich denke mal .. GENUG .
Hab zumindest diese Vereins-meierei und Intriegenspielerei zum Glück hinter mir .
es geht überhaupt nicht darum dass die elterntiere verwandt sind (wie kommt man überhaupt auf so eine idee? :eek:). ein engagierter züchter sucht immer neue verpaarungen um gutes erbmaterial möglichst optimal zu verteilen. selbst wenn eine hündin mit einem rüden einen "jahrhundertwurf" hat würde ein seriöser züchter trotzdem nicht dann nur mehr die 2 paaren weil es eben auch um die vielfalt geht.

Recht viel an Erfahrung von Zucht dürftest du auch nicht haben ... oder an was liegt es sonst ..
Wenn ich zum Beispiel 2 Hündinnen habe die nicht miteinander verwandt sind und ich kauf mir von dieser Rasse einen Rüden aus dem Ursprungsland , was ist dann . Bin ich dann kein engagierter Züchter . ? Oder bist du nur gegen diese Paarhaltung . ?
Und wenn es nicht so ist , wie gerade beschrieben . Was fällt dir zu dem Thema Linienzucht ein . ? Oder sollen auch dies engagierte Züchter nicht machen . ?

Aber was solls ....


Josef

6erMAMA
11.12.2010, 15:25
Recht viel an Erfahrung von Zucht dürftest du auch nicht haben ... oder an was liegt es sonst ..
Wenn ich zum Beispiel 2 Hündinnen habe die nicht miteinander verwandt sind und ich kauf mir von dieser Rasse einen Rüden aus dem Ursprungsland , was ist dann . Bin ich dann kein engagierter Züchter . ? Oder bist du nur gegen diese Paarhaltung . ?
Und wenn es nicht so ist , wie gerade beschrieben . Was fällt dir zu dem Thema Linienzucht ein . ? Oder sollen auch dies engagierte Züchter nicht machen . ?

Aber was solls ....


Josef

Aber die jeweilige verpaarung mit ein und der selben Hündinn ist nur einmal zulässig. Höchstens ein zweites Mal - und da brauchst Du die Zustimmung des Zuchtvereins. Also bringt es dir nicht sehr viel wenn Du dir dann einen eigenen Rüden zum Decken kaufst. Weil Du könntest ihn theoretisch nur zwei Mal (bei 2 Hündinnen) selbst "verwenden"

SundanceKid
11.12.2010, 16:28
ich wills nicht werden. nicht falsch verstehen, ich würde es nur gerne wissen. dass man rüde und hündin braucht weiss ich eh.
wo muss man das anmelden? oder was muss man da machen genau? danke




Zuerst such Dir einen guten Zuchtverband (vom ÖKV würd ich Dir abraten) und überleg Dir was Dir wichtig ist. Und kauf Dir ein Buch über Hundezucht mal zum Reinschmökern.

Ich hab heuer angefangen Hunde zu züchten (Labrador).

Du musst Dir überlegen ob Du mit Papieren züchten magst oder nicht, ob Du auf Ausstellungen gehen magst oder nicht (nicht bei jedem Zuchtverband muss man seine Hunde wie Bilder zur Schau stellen).
Du musst die Hunde tierärztlich untersuchen lassen - je nach Rasse (HD ED PL)
Du solltest Dir überlegen dass enorme Kosten anfangs auf Dich zukommen. Du brauchst eine Wurfkiste (groß genug!) wo die Mama mit den Welpen die ersten Wochen größtenteils verbringt, Du wirst jeden Tag Wäsche haben - und davon recht viel, sie machen viiiel arbeit auch wenn die Mutter anfangs den Großteil selbst erledigt.

achja.. gaaanz wichtig: überleg Dir ob Du die Hunde auch echt anbringen kannst. es gibt schon zu viele Tierheime wo zu viele arme Hunde hocken die keiner mehr will...
oder was Du halt dann machst solltest Du einen oder mehrere Wuffis übrig haben..


wenn Du spezielle Fragen hast, kannst mir gern eine PN schreiben..

morty
11.12.2010, 16:38
Zuerst such Dir einen guten Zuchtverband (vom ÖKV würd ich Dir abraten) und überleg Dir was Dir wichtig ist. Und kauf


warum das?

SundanceKid
11.12.2010, 16:47
warum das?

persönliche Gründe UND.. dass die teils Linienzucht betreiben Und weil ich meine Hunde nicht auf Hundeausstellungen schleifen möchte.

- mein Rüde war 1 Mal auf einer Rassehundeschau um zu sehen wie es ihm damit ginge.. es war schrecklich.. zwischen den ganzen geföhnten und gefärbten Pudeln, irgendwelchen halb kahl geschorenen Hunden wo man net mal mehr sehn konnte, dass es eigentlich ein Hund ist usw..

jeder muss wissen was ihm wichtig ist - das schrieb ich ja. Mein Rüde kommt auch vom ÖKV aber da bin ich froh, dass ich mit denen nix mehr zu tun hab. Wie gesagt, das ist aber eine rein persönliche Sache..

Nasti27
11.12.2010, 16:59
Es gibt aber auch kleine, feine Schauen von den Zuchtverbänden vom ÖKV. Muss ja nicht immer eine große Schau sein.:winken:
Ich halte auch nix von den großen Shows und werde meinen Hund gegebenenfalls entweder bei der Niederösterreich- oder Oberösterreichschau vom Hütehundeclub ausstellen. Die sind im Freien, überschaubar und angenehm.

fabiansmama1
11.12.2010, 17:15
Zuerst such Dir einen guten Zuchtverband (vom ÖKV würd ich Dir abraten) und überleg Dir was Dir wichtig ist. Und kauf Dir ein Buch über Hundezucht mal zum Reinschmökern.

Ich hab heuer angefangen Hunde zu züchten (Labrador).

Du musst Dir überlegen ob Du mit Papieren züchten magst oder nicht, ob Du auf Ausstellungen gehen magst oder nicht (nicht bei jedem Zuchtverband muss man seine Hunde wie Bilder zur Schau stellen).
Du musst die Hunde tierärztlich untersuchen lassen - je nach Rasse (HD ED PL)
Du solltest Dir überlegen dass enorme Kosten anfangs auf Dich zukommen. Du brauchst eine Wurfkiste (groß genug!) wo die Mama mit den Welpen die ersten Wochen größtenteils verbringt, Du wirst jeden Tag Wäsche haben - und davon recht viel, sie machen viiiel arbeit auch wenn die Mutter anfangs den Großteil selbst erledigt.

achja.. gaaanz wichtig: überleg Dir ob Du die Hunde auch echt anbringen kannst. es gibt schon zu viele Tierheime wo zu viele arme Hunde hocken die keiner mehr will...
oder was Du halt dann machst solltest Du einen oder mehrere Wuffis übrig haben..


wenn Du spezielle Fragen hast, kannst mir gern eine PN schreiben..
danke für die info: aber wie geschrieben ich will nicht züchten mir hat mein welpe vor 6 jahren gereicht. ich bin froh dass sie schon erwachsen ist, und wir jetzt die gott sei dank eher ruhigeren jahre geniessen können. ich liebe welpen aber ich will keine haben. ich könnte es mir nicht mit ansehen wie sich meine paart, und die geburt wäre auch ein horror für mich. ich als 2 fache mama :) weiss wie das ist :)

SundanceKid
11.12.2010, 18:55
danke für die info: aber wie geschrieben ich will nicht züchten mir hat mein welpe vor 6 jahren gereicht. ich bin froh dass sie schon erwachsen ist, und wir jetzt die gott sei dank eher ruhigeren jahre geniessen können. ich liebe welpen aber ich will keine haben. ich könnte es mir nicht mit ansehen wie sich meine paart, und die geburt wäre auch ein horror für mich. ich als 2 fache mama :) weiss wie das ist :)


ich hab auch 2 Kinder.. :D ;)

naja das Angenehme bei den Welpen ist, dass die Arbeit dann eh die neuen Herrln haben.. Stubenrein werden etc.

ich hab die kleinen (2 Wo heut genau) sind derzeit in ihrer Wurfkiste im Haus und nächste Woche ziehen sie in ein eigens für sie errichtetes Hundehaus.. (3 x 4 m) mit Dämmung, Fußbodenheizung usw.. somit hab ich sie nicht direkt in unserem Lebensraum.. - ist gut für Welpen und Kinder... :D

morty
11.12.2010, 20:25
ich hab die kleinen (2 Wo heut genau) sind derzeit in ihrer Wurfkiste im Haus und nächste Woche ziehen sie in ein eigens für sie errichtetes Hundehaus.. (3 x 4 m) mit Dämmung, Fußbodenheizung usw.. somit hab ich sie nicht direkt in unserem Lebensraum.. - ist gut für Welpen und Kinder... :D
das bezweifel ich.
ehrlich, wenn ich mir einen welpen anschau, und der wird ohne menschenanschluss im hundehaus gehalten bist mich als interessent los. genau das versteh ich nicht und gut sozialisierter aufzucht.

SundanceKid
11.12.2010, 20:30
das bezweifel ich.
ehrlich, wenn ich mir einen welpen anschau, und der wird ohne menschenanschluss im hundehaus gehalten bist mich als interessent los. genau das versteh ich nicht und gut sozialisierter aufzucht.



Sie kommen natürlich mit rein auch ins Haus.. aber auch junge Hunde brauchen mal ihre Ruhe und einen Rückzugsbereicht... - meine Tochter ist 3 und das wär zu viel Stress die ganze Zeit für die Kleinen... das solltest Du schon auch so sehen..
Sie dürfen sich frei bewegen, drin, im Garten oder bei uns - je nach Wetter, schließlich sollen sie alles kennenlernen (Kinder, Staubsauger, diverse Menschen, Garten usw).. wie die großen auch

Sonst hält niemand 7 Welpen mit im Wohnraum... ich persönlich kenne so einige Züchter.. und keiner hat das kleine Rudel im Wohnzimmer oder einem anderen Wohnraum. - alle haben eigene Zimmer, Stockwerke oder gar Zwinger (von dem halt ich halt nix)

elektra
11.12.2010, 20:30
ich habe meinen welpen stubenrein vom züchter übernommen. die welpen wuchsen mitten im wohnzimmer der züchterin auf. und nicht abseits in einem hundehaus.....

ich bin also ganz bei morty.

lucky75
11.12.2010, 20:39
Alle unsere 3 Hunde kommen aus "Wohnzimmeraufzucht" :winken: - es geht also sehr wohl, aber natürlich viel mühsamer, das ist klar. Wenn nur!! das eigene Kind das Gegenargument dafür ist, dann war es wohl kein guter Zeitpunkt eine Zucht zu starten, oder?!?

Sollten wir wirklich die Idee weiterverfolgen mit unserer Papillon-Hündin uns an der Hundezucht mal zu versuchen, werden wir auch diese Welpen, genauso wie unsere Katzenbabies, in einem abgegrenzten Bereich im Wohnraum aufziehen (es gibt da so tolle Absperrungen, damit kann man auch leicht Kind und Welpen trennen - übrigens - und den Welpen einen "begrenzten und sicheren Platz zur Verfügung stellen... www.kittenlaufstall.de).

SundanceKid
11.12.2010, 20:50
Alle unsere 3 Hunde kommen aus "Wohnzimmeraufzucht" :winken: - es geht also sehr wohl, aber natürlich viel mühsamer, das ist klar. Wenn nur!! das eigene Kind das Gegenargument dafür ist, dann war es wohl kein guter Zeitpunkt eine Zucht zu starten, oder?!?

Sollten wir wirklich die Idee weiterverfolgen mit unserer Papillon-Hündin uns an der Hundezucht mal zu versuchen, werden wir auch diese Welpen, genauso wie unsere Katzenbabies, in einem abgegrenzten Bereich im Wohnraum aufziehen (es gibt da so tolle Absperrungen, damit kann man auch leicht Kind und Welpen trennen - übrigens - und den Welpen einen "begrenzten und sicheren Platz zur Verfügung stellen... www.kittenlaufstall.de (http://www.kittenlaufstall.de)).



Du weißt aber schon wie groß Labradore sind im Vergleich zu Deiner Rasse oder?? Die kann man nicht mal eben nebenbei in einer Ecke aufziehen, die brauchen Platz zum Toben - anderenfalls wäre das nicht artgerecht.
Das kannst ja wohl mit Deinen Hunden oder Katzen nicht vergleichen..
mal abgesehen ist Hundelulu und Hundekot im Lebensraum net wirklich genial oder? Hygienerichtlinien sind für Tier und Mensch einzuhalten wenn man prof. Züchtet.
Man muss auch zwischen Hobbyzüchtern und Züchtern unterscheiden.

Meine Welpen sind 14 Tage und haben über 1 kg - soweit ich informiert bin bekommt ein Papillon 3 - 6 kg als ausgewachsenes Tier - das ist das untere Gewicht mit dem ich dann 7 Welpen mit 8 Wochen anfange abzugeben.

Mal abgesehen davon war der Zuchtwart vor Ort und wir haben Bestnote bekommen für unsere Aufzuchtstätte. Vorbildlich und gut überlegt, Sauber und absolut hundegerecht.

Ein Hund stammt vom Wolf ab und ist kein Mensch... Manche lassen ihre Hunde auf die Couch oder aufs Bett, ziehen ihnen Jackerl an... - das find ich schlimm.

und.. was hier wohl keiner weiß, die SOZIALISIERUNGSPHASE eines Welpen ist mit 8 - 12 Wochen... nicht davor. sprich: die richtige Sozialisierung sollte der Welpe in der neuen Familie erleben, wo er hoffentlich auch bleibt.

Das Buch "Hundezucht für Einsteiger" kann ich sehr empfehlen. Da steht drin (was mir auch so einige Züchter ans Herz gelegt haben) dass es falsch ist, dass nervenfeste Hunde inmitten des Wohnzimmers aufgezogen werden. Die Eindrücke können viel zu viel sein und da die Kleinen noch viel schlafen fehlt ihnen die absolute Ruhe die sie oft benötigen. Sie brauchen Abgrenzung (keine Isolation!) und viele Stunden Beschäftigung am Tag aber nur inmitten des Haushaltsgeschehens zu leben bringt den Welpen nicht sehr viel.
Mal abgesehen davon kämpfen viele Hunde-neu-Besitzer damit, dass ihre Hunde kein Gras etc. kennen und überall hinmachen weil sie es gewohnt sind ins Wohnzimmer/ die Wurfkiste/ das Hundezimmer etc. zumachen...

lucky75
11.12.2010, 22:43
Du weißt aber schon wie groß Labradore sind im Vergleich zu Deiner Rasse oder?? Die kann man nicht mal eben nebenbei in einer Ecke aufziehen, die brauchen Platz zum Toben - anderenfalls wäre das nicht artgerecht.

Du weißt, aber schon, dass ich geschrieben habe, dass alle unsere 3 Hunde IM Wohnraum aufgezogen wurden und nur einer davon ein Papillon ist ;).

Die größte unserer Hündinnen, größer als ein Labrador übrigens ;) ist mit ihren 4 Geschwistern in einer Stadtwohnung aufgezogen worden, war nicht "absichtlich" dieser Wurf und hatte wieder andere Nachteile .. die andere ist ein Australian Shepard, da wurden die Welpen allerdings im Haus und "draußen" im Pferdestall wechselweise gehalten, also eine Pferdebox als "Laufstall" verwendet, also wenn die Züchterin länger nicht da war etc., kamen sie als ältere Welpen in den Stall.

Klar geht es mit den kleinen Papillons einfacher, andererseits hat diese Züchterin dafür sehr viele Papillons und trotzdem eine ganz tolle Aufzucht mitten IN der Familie.

Das kannst ja wohl mit Deinen Hunden oder Katzen nicht vergleichen..
Doch kann ich, da wir eben nur einen einzigen Papillon haben, die anderen würd ich allerdings nicht züchten wollen (sind auch alle beide kastriert) - auch elektra und morty haben geschrieben sie kennen/haben Welpen, die im Haus aufgezogen wurden - weiß nicht, wieso Du Dich jetzt so auf mich einschießt?


mal abgesehen ist Hundelulu und Hundekot im Lebensraum net wirklich genial oder? Hygienerichtlinien sind für Tier und Mensch einzuhalten wenn man prof. Züchtet.
Katzenkot und -lulu auch nicht, sind halt nur kleinere Portionen :D, aber das gehört halt dazu ;).

Man muss auch zwischen Hobbyzüchtern und Züchtern unterscheiden.
Hihi, nein ich starte nicht die 12376 diskussion über Hobbyzüchter und Züchter - unserr Aussie und auch der Papillon sind beides von "richtigen " Züchtern, die trotzdem nicht davon leben... (und solange man das nicht tut, ist es bei MIR eine Hobbyzucht, aber ich weiß ja inzwischen, das allgemeine Verständnis liegt da anders - also es waren/sind Profis :))

Meine Welpen sind 14 Tage und haben über 1 kg - soweit ich informiert bin bekommt ein Papillon 3 - 6 kg als ausgewachsenes Tier - das ist das untere Gewicht mit dem ich dann 7 Welpen mit 8 Wochen anfange abzugeben.

Mal abgesehen davon war der Zuchtwart vor Ort und wir haben Bestnote bekommen für unsere Aufzuchtstätte. Vorbildlich und gut überlegt, Sauber und absolut hundegerecht.

Das streitet Dir ja auch keiner ab. Trotzdem versteh ich, dass es Vielen eine gewisse Skepis und Unbehagen bereitet, wenn die Aufzucht mehr oder weniger in Zwingern erfolgt.

Ein Hund stammt vom Wolf ab und ist kein Mensch... Manche lassen ihre Hunde auf die Couch oder aufs Bett, ziehen ihnen Jackerl an... - das find ich schlimm.
Ja wir sind so schlechte Menschen ;), alle unsere Hunde dürfen es sich auf der Couch mit uns gemütlich machen, der Papillon darf bei Tochter im Bett schlafen und weil Papillonchen einfach leider wirklich leicht friert und Nässe nicht ausstehen kann, hat sie bei Kält+/ Nässe auch einen Mantel - ich bin auch kein Fan davon, aber es ist einfach notwendig, allerdings gibt es auch große Hunderassen, die leicht frieren. Sonst kann ich Dir versprechen, sind unsere Hunde ganz normale Hunde, auch der Papillonzwerg macht wie die anderen Agility, Unterordnung und Dog Dancing - und steht den große Hunden um nix nach - im Gegenteil, z.B. die Welpenkursabschluß -Prüfung, da hat mit Abstand unser Zwerg, sämtl. große Hunde, auch die "Gebrauchshunderassen" übrigens, geschlagen und wurde Erste.


und.. was hier wohl keiner weiß, die SOZIALISIERUNGSPHASE eines Welpen ist mit 8 - 12 Wochen... nicht davor. sprich: die richtige Sozialisierung sollte der Welpe in der neuen Familie erleben, wo er hoffentlich auch bleibt.
Ach ja, na das ist ja dann urpraktisch, also einfach Welpen bekommen, irgendwo ein einsperren und mit 8 Wochen abgeben und weil wenn eh alles nach 8 Wochen passiert... - ich hätte schon längst auf Hundezucht umsteigen soll, ist ja eigentlich viel einfacher ;).

Nur komisch, wieso haben dann so viele Welpen/Junghunde große Schwierigkeiten, wenn sie aus so einer "seltsamen" Aufzucht kommen - während sich die "in der Familie" aufgezogen, sehr leicht tun :confused:.

Das Buch "Hundezucht für Einsteiger" kann ich sehr empfehlen. Da steht drin (was mir auch so einige Züchter ans Herz gelegt haben) dass es falsch ist, dass nervenfeste Hunde inmitten des Wohnzimmers aufgezogen werden. Die Eindrücke können viel zu viel sein und da die Kleinen noch viel schlafen fehlt ihnen die absolute Ruhe die sie oft benötigen. Sie brauchen Abgrenzung (keine Isolation!) und viele Stunden Beschäftigung am Tag aber nur inmitten des Haushaltsgeschehens zu leben bringt den Welpen nicht sehr viel.
Danke für die Buchempfehlung, hab mir aufgrund der besseren Kritiken für die "Technik der Hundezucht" zunächst entschieden. Das gerade Welpen auch Ruhe brauchen, ist sehr wichtig, da hast völlig recht. Ich weiß jetzt auch nicht so ganz, wie Du Dir das vorstellst, in der Familie mit direktem Familienanschluß, wie auch immer man das jetzt nennen mag, heißt ja nicht, dass sie rund um die Uhr durch das ganze Haus wuseln und/oder ganze Zeit Trubel um sie herum ist?!?

Mal abgesehen davon kämpfen viele Hunde-neu-Besitzer damit, dass ihre Hunde kein Gras etc. kennen und überall hinmachen weil sie es gewohnt sind ins Wohnzimmer/ die Wurfkiste/ das Hundezimmer etc. zumachen...

Aber ist ja schon mal gut wenn sie auch Gras kennen und nicht in einem betonierten Zwinger aufwachsen, weil auch das gibt es ja leider :(

Ich denke ein Mittelmaß machts, weil auch die Hunde, die im Haus aufgezogen wurden, auch der Papillon übrigens ;), kamen täglich mehrmals in Freie - je nach Wetter halt auch.

Genius4
11.12.2010, 23:24
Ich muss auch sagen, die Hunde "unserer" Züchterin kennen alles bevor sie adoptiert werden, Wohnung, Garten, Auto fahren, öffentliche Verkehrsmittel - Leine,..... einfach alle Dinge die das tgl. Leben betreffen!

DOJO2
12.12.2010, 06:08
Zitat:
Zitat von DOJO2 http://www.parents.at/forum/images/par/buttons/viewpost.gif
Recht viel an Erfahrung von Zucht dürftest du auch nicht haben ... oder an was liegt es sonst ..
Wenn ich zum Beispiel 2 Hündinnen habe die nicht miteinander verwandt sind und ich kauf mir von dieser Rasse einen Rüden aus dem Ursprungsland , was ist dann . Bin ich dann kein engagierter Züchter . ? Oder bist du nur gegen diese Paarhaltung . ?
Und wenn es nicht so ist , wie gerade beschrieben . Was fällt dir zu dem Thema Linienzucht ein . ? Oder sollen auch dies engagierte Züchter nicht machen . ?

Aber was solls ....


Josef




Aber die jeweilige verpaarung mit ein und der selben Hündinn ist nur einmal zulässig. Höchstens ein zweites Mal - und da brauchst Du die Zustimmung des Zuchtvereins. Also bringt es dir nicht sehr viel wenn Du dir dann einen eigenen Rüden zum Decken kaufst. Weil Du könntest ihn theoretisch nur zwei Mal (bei 2 Hündinnen) selbst "verwenden"


Da hast du scho tw recht ... NUR

Steht solch ein Rüde auch für andere Hündinnen des Vereins als Deckrüde zur Verfügung
und ...
.. zweitens wachsen die Welpen mit beiden Geschlechtern auf , auch wenn dieser Rüde nicht der Vater von ihnen ist .

So gesehen , hat es sicher mehr Vorteile als Nachteile .


Josef

6erMAMA
12.12.2010, 15:30
Das schon...Ich bin nur davon ausgegangen das jemand sich einen Rüden und eine Hündin kauft und außschließlich mit denen züchtet - denn das wäre verboten.
Mir persönlich wäre es zu stressig mit beiden Geschlechtern da man zum einen die Hunde 2 Mal im Jahr auseinandersperren muß und dann ist da noch meiner Meinung nach der arme Rüde der total kirre wird wenn im Zimmer nebenan eine läufige Hündin sitzt.

DOJO2
12.12.2010, 16:52
Das schon...Ich bin nur davon ausgegangen das jemand sich einen Rüden und eine Hündin kauft und außschließlich mit denen züchtet - denn das wäre verboten.
So allgemein kann man das auch nicht sagen und es ist auch nicht ganz richtig , deine Aussage .
Habe dies nähmlich damals beim ÖKV mit den " Amis " gemacht und meine Hündin mit dem eigenen Rüden 2 x decken lassen .
Aber wie immer gibt es diese Papier und Titelzüchter . Ob daraus aber wircklich die "Super Hunde " entstehen , bezweifle ich mal stark .
Mir persönlich wäre es zu stressig mit beiden Geschlechtern da man zum einen die Hunde 2 Mal im Jahr auseinandersperren muß und dann ist da noch meiner Meinung nach der arme Rüde der total kirre wird wenn im Zimmer nebenan eine läufige Hündin sitzt.
Und siehst du , nicht einmal das ist bei mir so . Die Rüden verändern ihr Verhalten nicht wircklich .. allso keine Belästigung/Bedrängung der Hündin oder winseln/heulen . Und ich muß nur während der Läufigkeit eine Woche aufpassen .. wo ich sie nicht unbedingt allein lassen würde .


Josef