teresa
31.05.2004, 18:21
Ganz pünktlich am errechneten Geburtstermin ist unsere Tochter Laura Sophie am 12. Mai 2004 um 14:45 in Windeseile bei strahlendem Sonnenschein in die grosse Badewanne der Privatklinik Döbling geschlüpft.
Sie war 50 cm gross und 3,28 kg schwer und -eh klar- sie ist die Allerschönste.
Und hier endlich der Geburtsbericht:
11.5. - 1 Tag vor Termin und ich bin ganz grantig auf mich selbst weil ich so dumm war, mir ganz sicher zu sein, dass das Baby früher kommt. Raunze alle an; auch die Hebamme beim Kontrolltermin. Die gibt uns den Tipp: Viel Bewegung und viel Sex :D
Gesagt getan, noch schnell ein Grosseinkauf, und dann zur Geburtseinleitung :D und was soll ich sagen, es hat echt funktioniert.
Zuerst war ich mir noch nicht sicher, aber nach einem warmen Bad war klar - das sind jetzt Wehen, nur ganz leicht, so in 5-7 Minuten-Abständen.
Um 10 Uhr abends hab ich dann die Hebamme angerufen, und gefragt ob ich noch schlafen gehen kann, ich war nämlich auf einmal unglaublich müde...Sie meinte, wenn ich noch schlafen kann, dann soll ich das ruhig tun.
Wir haben uns also hingelegt, und ich hab wirklich die ganze Nacht noch geschlafen, bin alle paar Stunden aufgewacht, und hab gesehen, dass die Wehen nur mehr alle 10-15 Minuten kommen.
12.5. - Nach dem Frühstück leichte Wehen so alle 5-10 Minuten, also hab ich nochmal mit der Hebamme telefoniert, die ist um 10:30 zu uns gekommen, Muttermund 2 Finger breit. Und sie hat gemeint, das kann 2 Tage auch noch dauern. Ich war mir aber ganz sicher, dass es nicht so ist, und dass heute der grosse Tag ist. Es war nämlich bis dahin eigentlich alles genauso wie bei Ians Geburt, und der ist dann, nach einem ebenso gemütlichen Beginn, sehr schnell auf die Welt gekommen.
Also sind wir, wie damals, spazieren gegangen, bei strahlend schönem Wetter im Pötzleinsdorfer Schlosspark, was sehr nett war weil wir ganz viel junge Rehe gesehen haben. Und siehe da, nach einer Runde Wehen im 2 Minuten Abstand, und schon so unangenehm dass ich nicht mehr sitzen konnte dabei. Also hab ich wieder mit der Hebamme telefoniert und gemeint, ich möcht jetzt doch ins Spital fahren...
Um 13 Uhr haben wir uns also in Döbling getroffen und den Kreissaal bezogen, Walter ist Formulare ausfüllen gegangen, ich hab mich umgezogen, Hebamme hat mich untersucht, MM 3 Finger. Die nächste Stunde bin ich halt mit Wehen auf und ab spaziert, immer zwischen Bett und Fenster hinundher - aus irgendeinem Grund waren die Wehen am Fenster stehend leichter auszuhalten - ist auch so ein schöner Blick in den Garten.
Um 14 Uhr wars dann schon so schmerzhaft, dass ich ein Schmerzmittel verlangt hab - und auch bekommen :D - um 14:20 bin ich in die Badewanne (das ist sooo nett in Döbling, da steht die Gebärwanne in so einer Art Wintergarten vor dem Kreissaal, wo man alle Fenster in den Garten hin aufmachen kann...schwärm, es war echt schön :) allerdings konnte ichs glaub ich nur wegen den Drogen so geniessen :D)
Das warme Wasser war herrlich und gemeinsam mit dem Schmerzmittel hat es die Wehen erträglich gemacht. MM 5-6cm, Wehen im 1-Minuten-Abstand.
14:40 Blasensprung, die Wehen waren auf einmal wieder unerträglich, ich schreie laut nach einer zweiten Dosis Schmerzmittel, die Hebamme sagt, das Baby ist gleich da, und wirklich, mit 3 Presswehen ist Laura Sophie um 14:45 auf die Welt gekommen.
50cm, 3,28kg
Ich hab mich aus dem Vierfüsser-Stand umgedreht auf den Rücken, und die Hebamme hat mir Laura in die Arme gegeben - erst konnte ich gar nicht sehen ob sie ein Bub oder ein Mädchen war, weil die Nabelschnur zwischen ihren Beinen war. Sie war unglaublich blau, das Wasser blutrot, die Sonne hat gescheint (geschienen?) es war irgendwie sehr surreal :)
Laura war aber GsD bald nicht mehr so blau, und ich bin mit ihr - nach Abnabelung - aus der Wanne auf das Gebärbett, wo wir dann noch ein paar Stunden die Nachmittagssonne genossen haben.
Dann ist auch der Gyn gekommen, Laura war schneller als er :D
Die Nachgeburt war diesmal auch problemlos (bei Ians Geburt wollte die Plazenta nicht rauskommen... furchtbar viel geblutet und schliesslich Plazentalösung unter Narkose) und so wollte ich eigentlich, nachdem die Kinderärztin Laura untersucht hatte, gleich nach Hause gehen. Leider hat mein Kreislauf da nicht mitgespielt, und so sind wir alle 3 noch eine Nacht im Krankenhaus geblieben.
Jetzt sind wir schon über 2 Wochen daheim, Ian gewöhnt sich langsam an seine kleine Schwester, und langsam kehrt wieder Alltag ein.
Diese Geburt war für mich so schön, weil ich diesmal das Gefühl hatte, ICH gebäre; bei Ians Geburt war es eher so, dass ETWAS mit mir passiert ist, was mich total überfordert und überrumpelt. Deshalb wollte ich diesmal unbedingt - trotz intensiver Vorbereitung auf die Geburt - Schmerzmittel.
Ach ja, ich war mit Nussdorf-Hebamme (Andrea, die auch schon bei Ians Geburt dabei war :herz: ) in der Privatklinik Döbling -- sehr zu empfehlen :)
Teresa
Sie war 50 cm gross und 3,28 kg schwer und -eh klar- sie ist die Allerschönste.
Und hier endlich der Geburtsbericht:
11.5. - 1 Tag vor Termin und ich bin ganz grantig auf mich selbst weil ich so dumm war, mir ganz sicher zu sein, dass das Baby früher kommt. Raunze alle an; auch die Hebamme beim Kontrolltermin. Die gibt uns den Tipp: Viel Bewegung und viel Sex :D
Gesagt getan, noch schnell ein Grosseinkauf, und dann zur Geburtseinleitung :D und was soll ich sagen, es hat echt funktioniert.
Zuerst war ich mir noch nicht sicher, aber nach einem warmen Bad war klar - das sind jetzt Wehen, nur ganz leicht, so in 5-7 Minuten-Abständen.
Um 10 Uhr abends hab ich dann die Hebamme angerufen, und gefragt ob ich noch schlafen gehen kann, ich war nämlich auf einmal unglaublich müde...Sie meinte, wenn ich noch schlafen kann, dann soll ich das ruhig tun.
Wir haben uns also hingelegt, und ich hab wirklich die ganze Nacht noch geschlafen, bin alle paar Stunden aufgewacht, und hab gesehen, dass die Wehen nur mehr alle 10-15 Minuten kommen.
12.5. - Nach dem Frühstück leichte Wehen so alle 5-10 Minuten, also hab ich nochmal mit der Hebamme telefoniert, die ist um 10:30 zu uns gekommen, Muttermund 2 Finger breit. Und sie hat gemeint, das kann 2 Tage auch noch dauern. Ich war mir aber ganz sicher, dass es nicht so ist, und dass heute der grosse Tag ist. Es war nämlich bis dahin eigentlich alles genauso wie bei Ians Geburt, und der ist dann, nach einem ebenso gemütlichen Beginn, sehr schnell auf die Welt gekommen.
Also sind wir, wie damals, spazieren gegangen, bei strahlend schönem Wetter im Pötzleinsdorfer Schlosspark, was sehr nett war weil wir ganz viel junge Rehe gesehen haben. Und siehe da, nach einer Runde Wehen im 2 Minuten Abstand, und schon so unangenehm dass ich nicht mehr sitzen konnte dabei. Also hab ich wieder mit der Hebamme telefoniert und gemeint, ich möcht jetzt doch ins Spital fahren...
Um 13 Uhr haben wir uns also in Döbling getroffen und den Kreissaal bezogen, Walter ist Formulare ausfüllen gegangen, ich hab mich umgezogen, Hebamme hat mich untersucht, MM 3 Finger. Die nächste Stunde bin ich halt mit Wehen auf und ab spaziert, immer zwischen Bett und Fenster hinundher - aus irgendeinem Grund waren die Wehen am Fenster stehend leichter auszuhalten - ist auch so ein schöner Blick in den Garten.
Um 14 Uhr wars dann schon so schmerzhaft, dass ich ein Schmerzmittel verlangt hab - und auch bekommen :D - um 14:20 bin ich in die Badewanne (das ist sooo nett in Döbling, da steht die Gebärwanne in so einer Art Wintergarten vor dem Kreissaal, wo man alle Fenster in den Garten hin aufmachen kann...schwärm, es war echt schön :) allerdings konnte ichs glaub ich nur wegen den Drogen so geniessen :D)
Das warme Wasser war herrlich und gemeinsam mit dem Schmerzmittel hat es die Wehen erträglich gemacht. MM 5-6cm, Wehen im 1-Minuten-Abstand.
14:40 Blasensprung, die Wehen waren auf einmal wieder unerträglich, ich schreie laut nach einer zweiten Dosis Schmerzmittel, die Hebamme sagt, das Baby ist gleich da, und wirklich, mit 3 Presswehen ist Laura Sophie um 14:45 auf die Welt gekommen.
50cm, 3,28kg
Ich hab mich aus dem Vierfüsser-Stand umgedreht auf den Rücken, und die Hebamme hat mir Laura in die Arme gegeben - erst konnte ich gar nicht sehen ob sie ein Bub oder ein Mädchen war, weil die Nabelschnur zwischen ihren Beinen war. Sie war unglaublich blau, das Wasser blutrot, die Sonne hat gescheint (geschienen?) es war irgendwie sehr surreal :)
Laura war aber GsD bald nicht mehr so blau, und ich bin mit ihr - nach Abnabelung - aus der Wanne auf das Gebärbett, wo wir dann noch ein paar Stunden die Nachmittagssonne genossen haben.
Dann ist auch der Gyn gekommen, Laura war schneller als er :D
Die Nachgeburt war diesmal auch problemlos (bei Ians Geburt wollte die Plazenta nicht rauskommen... furchtbar viel geblutet und schliesslich Plazentalösung unter Narkose) und so wollte ich eigentlich, nachdem die Kinderärztin Laura untersucht hatte, gleich nach Hause gehen. Leider hat mein Kreislauf da nicht mitgespielt, und so sind wir alle 3 noch eine Nacht im Krankenhaus geblieben.
Jetzt sind wir schon über 2 Wochen daheim, Ian gewöhnt sich langsam an seine kleine Schwester, und langsam kehrt wieder Alltag ein.
Diese Geburt war für mich so schön, weil ich diesmal das Gefühl hatte, ICH gebäre; bei Ians Geburt war es eher so, dass ETWAS mit mir passiert ist, was mich total überfordert und überrumpelt. Deshalb wollte ich diesmal unbedingt - trotz intensiver Vorbereitung auf die Geburt - Schmerzmittel.
Ach ja, ich war mit Nussdorf-Hebamme (Andrea, die auch schon bei Ians Geburt dabei war :herz: ) in der Privatklinik Döbling -- sehr zu empfehlen :)
Teresa