Backedmum
17.08.2008, 23:03
Ich hatte den Termin für den geplanten KS am 5.8.2008.
Am 4.8.2008 musste ich zwecks der vorhergehenden Untersuchungen schon "einchecken".
Die Nacht war der blanke Horror...ich hatte zwar das Glück alleine im 2-Bett-Zimmer liegen zu können, dennoch war es mir durch die Nervosität nicht möglich zu schlafen.
Hab mir dann einen Beruhigungscocktail mischen lassen(irgendwas pflanzliches) und ich merkte, daß ich ruhiger wurde, jedoch durfte ich immer wieder Babyweinen lauschen. :o
Tag der Entbindung, 5.8.2008:
Ich bin schon um 5 Uhr aufgestanden, weil ich unbedingt noch frisch geduscht sein wollte und die Nachthebamme dann noch alles für die OP vorbereiten wollte.
Somit bekam ich ca. um 6:30 Uhr Stützstrümpfe angezogen, einen Venflon und den Katheter gesetzt.
Um 7:15 Uhr kam mein Mann ins KH und wir sprachen noch über belanglose Dinge, einfach um uns abzulenken, ich weiß nicht, wer in den letzten Minuten von uns beiden nervöser war.
Ca. um 7:45 Uhr kam der "Träger", der mich in den OP-Bereich führen sollte, zuvor musste ich noch so eine wirklich eklige Natriumcitrat-Lösung trinken....*bäh*...
Im OP angekommen wurde nochmal alles kontrolliert, also ob der Katheter und alles richtig sitzt und ich streichelte währenddessen noch den Babybauch, schliesslich würde er jetzt bald weg sein.
Um 8:00 Uhr füllte sich der OP, es waren geschätzte 10 Leute, Ärzte, Anästhesist, Hebamme etc. im Raum.
Mein Mann zog sich währenddessen um und musste abwarten, bis der 1. Schnitt gesetzt war, bis er dann zu uns durfte.
Der Anästhesist(seinen Namen weiß ich leider nicht mehr, war einfach zu nervös um mir solche Dinge zu merken) war ein ganz Netter. Er hatte so eine beruhigende Ausstrahlung und redete mir gut zu.
Ich musste mich somit buckelig hinsetzen, was mit Babybauch und Katheter gar nicht so leicht war...
Nach einer Betäubungsspritze wurde dann die Spinalanästhesie gesetzt, es war ein komischer Druck nach unten und es zog teilweise unangenehm.
Dann musste ich mich wieder hinlegen und schon bemerkte ich, wie alles zu kribbeln begann und warm wurde.
Dann wurde noch ca. 1/4 Stunde gewartet und dann hiess es, dass begonnen wird, meine Sorge, daß ich was spüren würde war völlig unbegründet.
Ich wusste, bald würde ich meine Süsse hören und dürfte sie begrüssen. Dann durfte mein Mann auch schon in den OP und ich musste doch schmunzeln ihn so "grün" zu sehen und wir scherzten etwas rum.
Alle redeten viel mit mir und ich hab geschätzte 10x im OP gesagt, wie die Süsse denn heissen würde. :love:
Zwischendurch sackte mein Blutdruck ab und ich merkte wie die Übelkeit(wie ich sie schon von meinem ersten KS kannte) aufkam und ich bekam sofort etwas gespritzt, was auch sofort wirkte.
Ich spürte rütteln und ziehen am bzw. im Bauch und dann kam die Aussage schon mal auf die Uhr zu schauen....:herz3:
Um 8:35 Uhr hörten wir ein süsses Schreien und ich brach sofort in Tränen aus(danke nochmal an die liebe Krankenschwester, die mir ständig die Tränen wegwischte). Ich freute mich so sehr Cécile nach dieser wirklich schwierigen Schwangerschaft zu hören und ich dankte in diesem Moment Gott dafür es geschafft zu haben.
Mein Mann bekam Cécile sofort in die Arme gelegt und ich durfte sie kurz betrachten. Dann gingen sie zur Untersuchung und mir wurde sofort versichert, dass es ihr sehr gut geht und sie eine "starke" ist(50 cm, 3450 g).
Dann wurde ich genäht, was mir wie eine Ewigkeit vorkam, schliesslich wollte ich schon meine Maus kuscheln.
Fertig genäht wurde ich in den Aufwachraum geführt, wo der Blutdruck und alles noch beobachtet wurde, mir ging es aber soo gut, dass meine 2 Lieben schon nach ca. 1/4 Stunde zu mir durften und wir zum ersten Mal richtig kuscheln konnten.
Abschliessend möchte ich mich bei allen Ärzten, Hebammen, Krankenschwestern und natürlich dem tollen Anästhesisten bedanken. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und kann jedem dieses KH empfehlen.
Auch die Wochenbettstation mit den lieben Hebammen war einfach SPITZE, ganz besonderes DANKE an Elisabeth, die beim KS dabei war und mir in den 5 Tagen so lieb half. :love::hug:
Am 4.8.2008 musste ich zwecks der vorhergehenden Untersuchungen schon "einchecken".
Die Nacht war der blanke Horror...ich hatte zwar das Glück alleine im 2-Bett-Zimmer liegen zu können, dennoch war es mir durch die Nervosität nicht möglich zu schlafen.
Hab mir dann einen Beruhigungscocktail mischen lassen(irgendwas pflanzliches) und ich merkte, daß ich ruhiger wurde, jedoch durfte ich immer wieder Babyweinen lauschen. :o
Tag der Entbindung, 5.8.2008:
Ich bin schon um 5 Uhr aufgestanden, weil ich unbedingt noch frisch geduscht sein wollte und die Nachthebamme dann noch alles für die OP vorbereiten wollte.
Somit bekam ich ca. um 6:30 Uhr Stützstrümpfe angezogen, einen Venflon und den Katheter gesetzt.
Um 7:15 Uhr kam mein Mann ins KH und wir sprachen noch über belanglose Dinge, einfach um uns abzulenken, ich weiß nicht, wer in den letzten Minuten von uns beiden nervöser war.
Ca. um 7:45 Uhr kam der "Träger", der mich in den OP-Bereich führen sollte, zuvor musste ich noch so eine wirklich eklige Natriumcitrat-Lösung trinken....*bäh*...
Im OP angekommen wurde nochmal alles kontrolliert, also ob der Katheter und alles richtig sitzt und ich streichelte währenddessen noch den Babybauch, schliesslich würde er jetzt bald weg sein.
Um 8:00 Uhr füllte sich der OP, es waren geschätzte 10 Leute, Ärzte, Anästhesist, Hebamme etc. im Raum.
Mein Mann zog sich währenddessen um und musste abwarten, bis der 1. Schnitt gesetzt war, bis er dann zu uns durfte.
Der Anästhesist(seinen Namen weiß ich leider nicht mehr, war einfach zu nervös um mir solche Dinge zu merken) war ein ganz Netter. Er hatte so eine beruhigende Ausstrahlung und redete mir gut zu.
Ich musste mich somit buckelig hinsetzen, was mit Babybauch und Katheter gar nicht so leicht war...
Nach einer Betäubungsspritze wurde dann die Spinalanästhesie gesetzt, es war ein komischer Druck nach unten und es zog teilweise unangenehm.
Dann musste ich mich wieder hinlegen und schon bemerkte ich, wie alles zu kribbeln begann und warm wurde.
Dann wurde noch ca. 1/4 Stunde gewartet und dann hiess es, dass begonnen wird, meine Sorge, daß ich was spüren würde war völlig unbegründet.
Ich wusste, bald würde ich meine Süsse hören und dürfte sie begrüssen. Dann durfte mein Mann auch schon in den OP und ich musste doch schmunzeln ihn so "grün" zu sehen und wir scherzten etwas rum.
Alle redeten viel mit mir und ich hab geschätzte 10x im OP gesagt, wie die Süsse denn heissen würde. :love:
Zwischendurch sackte mein Blutdruck ab und ich merkte wie die Übelkeit(wie ich sie schon von meinem ersten KS kannte) aufkam und ich bekam sofort etwas gespritzt, was auch sofort wirkte.
Ich spürte rütteln und ziehen am bzw. im Bauch und dann kam die Aussage schon mal auf die Uhr zu schauen....:herz3:
Um 8:35 Uhr hörten wir ein süsses Schreien und ich brach sofort in Tränen aus(danke nochmal an die liebe Krankenschwester, die mir ständig die Tränen wegwischte). Ich freute mich so sehr Cécile nach dieser wirklich schwierigen Schwangerschaft zu hören und ich dankte in diesem Moment Gott dafür es geschafft zu haben.
Mein Mann bekam Cécile sofort in die Arme gelegt und ich durfte sie kurz betrachten. Dann gingen sie zur Untersuchung und mir wurde sofort versichert, dass es ihr sehr gut geht und sie eine "starke" ist(50 cm, 3450 g).
Dann wurde ich genäht, was mir wie eine Ewigkeit vorkam, schliesslich wollte ich schon meine Maus kuscheln.
Fertig genäht wurde ich in den Aufwachraum geführt, wo der Blutdruck und alles noch beobachtet wurde, mir ging es aber soo gut, dass meine 2 Lieben schon nach ca. 1/4 Stunde zu mir durften und wir zum ersten Mal richtig kuscheln konnten.
Abschliessend möchte ich mich bei allen Ärzten, Hebammen, Krankenschwestern und natürlich dem tollen Anästhesisten bedanken. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und kann jedem dieses KH empfehlen.
Auch die Wochenbettstation mit den lieben Hebammen war einfach SPITZE, ganz besonderes DANKE an Elisabeth, die beim KS dabei war und mir in den 5 Tagen so lieb half. :love::hug: