Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rotaviren Impfung
Rosa-Rot
15.08.2008, 23:03
Rotaviren Impfung: Ja oder Nein
Bin am überlegen, ob ich meine Kleine beim nächsten Kinderarztbesuch gegen Rotaviren impfen lassen soll und ob das notwendig ist.
Was meint ihr dazu? Ich bin noch unschlüssig... :rolleyes:
Ich hab meinen Süßen impfen lassen.
Eine Bekannte von mir hat ihre Tochter nicht impfen lassen (war vor 3 Jahren noch relativ neu) und die hat dann das Virus bekommen und war ein paar Tage im KH mit Infusionen und so... Nicht besonders lustig!
Mein Bub hat bei der 1. Impfung als Nebenwirkung Durchfall (grün!) gehabt und Bauchweh auch. War nach 3 Tagen wieder weg.
lena0809
16.08.2008, 10:01
auch elias ist geimpft... hatte das erste mal etwas bauchweg, glaube ich, es war die zeit, als er noch mit bähungen etc eh gekämpft hat, also weiß ich nicht, ob es nur von der impfung war. das zweite mal nichts...
rota ist gerade für die ganz kleinen sehr gefährlich, da stellte sich für mich die frage nie, ob ja oder nein...
alles liebe,
lena.
mietzekatz
18.08.2008, 20:16
Ich hab auch lang überlegt und mich dan dagegen entschieden. Die Kleinen werden eh noch genug geimpft. Das schlimmste, dass bei einer Rota-Viren Infektion passieren kann ist, dass der Durchfall zu spät therapiert wird und ihr ins KH wegen Infusionen müßt. Es gibt aber auch Ärzte, die die Infusionen zu Hause geben, wenn sich die Eltern trauen.
Wird die Krankheit gleich entdeckt, kann gegengesteuert werden und es muss nicht zwingend zu einem KH Aufenthalt kommen.
ja habe ihn impfen lassen
Oberwabn
19.08.2008, 22:24
Ich hab meinen Kleinen nicht impfen lassen und er war immer pumperlgsund!
WolfgangM
20.08.2008, 09:16
Ich hab meinen Kleinen nicht impfen lassen und er war immer pumperlgsund!
Ist ja schön für dich- aber 3500-5000 Kinder werden in Ö jährlich stationär aufgenommen wegen Brechdurchfall verursacht durch Rotaviren. Aber dass ein Kind durch Rotaviren stirbt oder einen bleibenden Schaden davonträgt ist eine Rarität.
Keine Rarität ist das bei Pneumokokkeninfektionen oder bei HPV-Infektionen- deswegen sind vom Sterberisiko und vom Schadenspotentiol her, diese Impfungen wichtiger als die Rotavirusimpfung- müssen aber praktisch gänzlich privat bezahlt werden. Die Zweiklassenmedizin läßt grüßen.
meine kinder sind nicht geimpft
ich war im mai mit meiner tochter 6 tage im kh wegen durchfall: aber nicht rotavirus!
neben uns lag ein kind, das rotavirus hatte - also ich hätt mir das gewünscht statt dem, was meine tochter hatte! (das war sowas von harmlos gegen den heftigen durchfall, den sie hatte!)
damit meine ich nicht, dass der rotavirus harmlos ist. ich meine nur: durchfall kann immer ein problem sein, auch wenns ein scheinbar harmloser virus ist. hingegen kann ein rotavirus auch harmlos verlaufen. und in zivilisierten ländern ist eine durchfallerkrankung zwar mit einem kh-aufenthalt verbunden, aber dort gut behandelbar (und ja, ich weiß: auch nicht immer harmlos: meine tochter musste, weil ihre harnmenge wegen des ständigen flüssigen stuhls zurückgegangen ist, sogar 1 1/2 tage einen dauerkatheder bekommen. ich meine nicht, dass es harmlos ist. aber behandelbar. und nochmals: es war definitiv nicht der rotavirus!)
WolfgangM
20.08.2008, 13:35
40% der Brechdurchfälle bei Kindern unter 5 Jahren sind durch Rotaviren bedingt- das ist weltweit so.
Hallo!
Also ich habe in meinem Bekanntenkreis festgestellt, das die Kinder die alle Impfungen bekommen eigentlich mehr krank sind als meine die nicht geimpft sind....da frag ich mich schon warum die so anfällig sind ...?
Sadira
breinig77
20.08.2008, 13:59
Ich habe mich gegen die Impfung entschieden, weil es so viele "Zweige" der Rotaviren gibt, aber mit der Impfung nur sehr wenige abgedeckt sind.
Klar kann man jetzt denken, dass wenigstens ein Teil abgedeckt ist, aber ich habe mich trotzdem dagegen entschieden.
LG Yvonne
mein jüngster wurde geimpft, in meinen augen ist diese impfung ein segen!
der einzige, der sich nicht angespieben hat und durchfall hatte bis zum "inskrankenhausfahren". herrlich.
eva
daniela270973
20.08.2008, 14:37
Ich hätte es machen lassen wenn es die Impfung damals schon gegeben hätte!
Isabel2007
20.08.2008, 14:44
.
Eine Bekannte von mir hat ihre Tochter nicht impfen lassen (war vor 3 Jahren noch relativ neu) und die hat dann das Virus bekommen und war ein paar Tage im KH mit Infusionen und so... Nicht besonders lustig!
Eine gute Freundin von mir hat ihren Sohn vor zwei Jahren Rota geimpft, genau aus Angst vor dem von Dir zitierten Fall, leider war er dann trotzdem wegen eines solchen Virus im Spital:( (die Impfung schützt ja leider nur vor gewissen Stämmen). Ich hab mich dann - in Absprache mit meiner KiÄ - gegen eine Rotaimpfung entschieden...
WolfgangM
20.08.2008, 17:07
Ich habe mich gegen die Impfung entschieden, weil es so viele "Zweige" der Rotaviren gibt, aber mit der Impfung nur sehr wenige abgedeckt sind.
Die "Zweige" die aber im Impfstoff drinnen sind, bewirken aber auch eine Immunität gegen alle anderen "Zweige"- Jedenfalls werden durch Impfung die schweren Fälle die eine Krankenhausaufnahme bewirken um 85-95% reduziert.
Klar kann man jetzt denken, dass wenigstens ein Teil abgedeckt ist, aber ich habe mich trotzdem dagegen entschieden.
LG Yvonne
Grundlage deiner Entscheidung war eine Fehlinformation- das ist immer schlecht.
Die "Zweige" die aber im Impfstoff drinnen sind, bewirken aber auch eine Immunität gegen alle anderen "Zweige"- Jedenfalls werden durch Impfung die schweren Fälle die eine Krankenhausaufnahme bewirken um 85-95% reduziert.
Und warum gehst du dann 2008 noch immer mit den gleichen 3500 - 5000 jährlichen Fällen einer stationären Aufnahme wegen Rotavirusinfektion hausieren (man beachte hier auch die "Präzision" von +/- 40%!), die du auch schon 2006 genannt hast, als die Impfung gerade auf den Markt kam?
Müsste doch schon deutlich zurückgegangen sein diese Zahl, selbst wenn nur die Hälfte der Eltern impfen lässt, bei dieser angeblichen Wirksamkeit der Impfung von 85-95%.
War wohl wieder nix mit dem gross angekündigten Einspar-Effekt durch eine neue Impfung. Jetzt haben wir halt Impf- und Pflegekosten, und den Babies geht's auch nicht besser.
Grundlage deiner Entscheidung war eine Fehlinformation- das ist immer schlecht.
Nachdem deine Informationen dazu auch nichts taugen, war die Entscheidung gar nicht so schlecht.
LG - Gnorpf.
JerseyGirl
20.08.2008, 21:02
Ja, ich habe Robin impfen lassen.
WolfgangM
21.08.2008, 09:09
Und warum gehst du dann 2008 noch immer mit den gleichen 3500 - 5000 jährlichen Fällen einer stationären Aufnahme wegen Rotavirusinfektion hausieren (man beachte hier auch die "Präzision" von +/- 40%!), die du auch schon 2006 genannt hast, als die Impfung gerade auf den Markt kam?
Hi Berufsnörgler- aus dem Urlaub zurück? Ganz einfach ab August 2007 wurde die Impfung kostenfrei angeboten, ab 2008 gabs eine Verzögerung- ausschreibungsbedingt- die Zahlen von 2008 (des ersten ganzen Jahres liegen noch nicht vor)
Müsste doch schon deutlich zurückgegangen sein diese Zahl, selbst wenn nur die Hälfte der Eltern impfen lässt, bei dieser angeblichen Wirksamkeit der Impfung von 85-95%.
Daten aus anderen Ländern zeigen den Rückgang.
War wohl wieder nix mit dem gross angekündigten Einspar-Effekt durch eine neue Impfung. Jetzt haben wir halt Impf- und Pflegekosten, und den Babies geht's auch nicht besser.
Speziell bei der Rotavirusimpfung bezweilfe ich, dass sie kostensparend ist, deswegen versteh ich auch nicht warum gerade diese kostenfrei angeboten wird und zB die Pneumokokkenimpfung und die HPV Impfung nicht- die letzteren sind klar kostensparend- nur muss man vorher investieren.
Aber eins ist ein Unsinn: klar gehts den geimpften Babies besser- sie haben ihr Rotavirusinfektionsrisiko drastisch reduziert.
Sunnysideup
21.08.2008, 09:54
Ich war mit meiner Tochter eine Woche wegen Rotaviren im Spital. Es ging ihr wirklich schlecht, sie war sehr ausgetrocknet und erhielt Infusionen. Ich habe mir in der Zeit immer gedacht, hätte ich sie doch impfen lassen. Wir haben damals nicht geimpft weil wir gelesen haben dass der erste Impfstoff in den USA vom Markt genommen wurde weil es Komplikationen gab. Das Risiko eines "Impfschadens" war uns im Vergleich zum Durchfall dann doch zu hoch und ich würde mir auch heute mit der Entscheidung schwer tun.
WolfgangM
21.08.2008, 10:14
Wir haben damals nicht geimpft weil wir gelesen haben dass der erste Impfstoff in den USA vom Markt genommen wurde weil es Komplikationen gab.
Ja das waren schwere ursächliche Darmeinstülpungen.
Das Risiko eines "Impfschadens" war uns im Vergleich zum Durchfall dann doch zu hoch und ich würde mir auch heute mit der Entscheidung schwer tun.
Das Risiko war bei den jetzt zugelassenen Impfstoffen (Rotateq und Rotarix) sowohl den Herstellern als auch den Behörden zu groß, und deswegen mußten die Klinischen Studien vor Antrag auf Zulassung auf über 70.000 Kinder ausgeweitet werden um klar zu zeigen, dass dieses Risiko bei den nun zugelassenen Impfstoffen nicht gibt.
Es gibt natürlich Darmeinstülpungen vor Impfung und nach Impfung und nach Placebo- aber eben nach Impfung nicht häufiger als nach Placebo. Daher zwar NACH Impfung aber nicht DURCH.
Hättest also dein Kind ohne Sorgen impfen lassen können
Hi Berufsnörgler- aus dem Urlaub zurück? Ganz einfach ab August 2007 wurde die Impfung kostenfrei angeboten, ab 2008 gabs eine Verzögerung- ausschreibungsbedingt- die Zahlen von 2008 (des ersten ganzen Jahres liegen noch nicht vor)
Naja, irgendwer muss ja dir Berufs-Falschinformator hier etwas Paroli bieten:
Die Rotaviren-Impfung wurde bereits im Öst. Impfplan 2006 allgemein empfohlen und es ist daher anzunehmen, dass sehr viele Eltern diese Empfehlung auch bereits 2006 befolgt haben, auch wenn der Impstoff erst seit Juli 2007 "kostenfrei" angeboten wurde, wobei das ja auch so ein Impfpropaganda-Schmäh ist - es zahlen jetzt halt alle dafür, auch die die's nicht brauchen oder wollen.
Es müsste daher schon seit 2006 einen deutlichen Rückgang der stationären Aufnahmen von Säuglingen und Kleinkindern wegen Brechdurchfall durch Rota-Infektion geben, samt den dafür verprochenen Einsparungen.
Seltsamerweise sind es jetzt aber sogar mehr Fälle solcher stationären Aufnahmen als vor 2006, nämlich 3500 - 5000, während 2006 noch von "knapp 4000" jährlichen Fällen gesprochen wurde. Hat die segensreiche Impfung als Nebenwirkung vielleicht gar zu einem Anstieg der Fälle von schwerem Brechdurchfall geführt? Mit der Änderung der Geburtenrate kann das jedenfalls nicht plausibel erklärt werden.
Daten aus anderen Ländern zeigen den Rückgang.
Ich würde das aber gerne durch Daten aus Ö belegt haben, denn mit diesen Daten wurde der Impfstoff schliesslich auch propagiert.
Speziell bei der Rotavirusimpfung bezweilfe ich, dass sie kostensparend ist, deswegen versteh ich auch nicht warum gerade diese kostenfrei angeboten wird ...
Auch diese Aussage widerspricht den Behauptungen, mit denen diese Impfung 2006 von dir beworben wurde.
Alle meine Aussagen lassen sich mit dem Zitat eines Beitrages belegen, den du am 28.04.2006 hier ins Forum gestellt hast:
Eigentlich sollen ja nach dem Impfkonzept von 1998 alle allgemein empfohlenen Impfungen also auch die Rotavirus Impfung und die Pneumokokkenimpfung für Säuglinge kostenfrei gegeben werden.
symptomatische Rotavirusinfektionen bekommt praktisch jeder in den ersten 2 Lebensjahren, knapp 4000 Kinder werden stätionär aufgenommen pro Jahr bei ca 75.000 Geburten. Finanziert man den Impfstoff sind die Kosten bald herinnen (bei einem entsprechenden Preis des Impfstoffes). Es stirbt allerding nur alle paar Jahre ein Kind an Rotavirusinfektionen.
LG - Gnorpf.
WolfgangM
21.08.2008, 13:25
Naja, irgendwer muss ja dir Berufs-Falschinformator hier etwas Paroli bieten:
Deine Blödheiten kannst dir aber sparen.
Die Rotaviren-Impfung wurde bereits im Öst. Impfplan 2006 allgemein empfohlen und es ist daher anzunehmen, dass sehr viele Eltern diese Empfehlung auch bereits 2006 befolgt haben, auch wenn der Impstoff erst seit Juli 2007 "kostenfrei" angeboten wurde, wobei das ja auch so ein Impfpropaganda-Schmäh ist - es zahlen jetzt halt alle dafür, auch die die's nicht brauchen oder wollen.
deine Annahmen sind falsch. RV-Impfstoff wird erst seit August 2007 kostenfrei angeboten.
Es müsste daher schon seit 2006 einen deutlichen Rückgang der stationären Aufnahmen von Säuglingen und Kleinkindern wegen Brechdurchfall durch Rota-Infektion geben, samt den dafür verprochenen Einsparungen.
auch diese Annahme läßt sich nicht belegen.
Seltsamerweise sind es jetzt aber sogar mehr Fälle solcher stationären Aufnahmen als vor 2006, nämlich 3500 - 5000, während 2006 noch von "knapp 4000" jährlichen Fällen gesprochen wurde.
Du meine Güte, dürfen Häufigkeiten von Infektionskrankheiten nicht eine gewisse Schwankungsbreite haben.
Hat die segensreiche Impfung als Nebenwirkung vielleicht gar zu einem Anstieg der Fälle von schwerem Brechdurchfall geführt? Mit der Änderung der Geburtenrate kann das jedenfalls nicht plausibel erklärt werden.
Diese Annahme ist ein unglaublicher Schwachsinn.
Ich würde das aber gerne durch Daten aus Ö belegt haben, denn mit diesen Daten wurde der Impfstoff schliesslich auch propagiert.
Ich auch, aber ich hab da mehr Geduld.
Auch diese Aussage widerspricht den Behauptungen, mit denen diese Impfung 2006 von dir beworben wurde.
Alle meine Aussagen lassen sich mit dem Zitat eines Beitrages belegen, den du am 28.04.2006 hier ins Forum gestellt hast:
LG - Gnorpf.
Das habe ich tatsächlich vor 28 Monaten geschrieben, ich hatte damals solche Informationen aus Österreich- wir hatten ja auch ein gutes Surveillance System. Inzwischen gibt es aber andere Kosten/Nutzen Rechnungen aus anderen Ländern, die auch publiziert sind, die zeigen, dass der Rotavirusimpfstoff evtl mehr kostet als die Therapie und sonstigen Kosten der Erkrankung. Ich hab trotzdem nichts gegen die Rotavirusimpfung, wenn da viele Leute meinen, das möcht ich meinem Kind ersparen- bitte wir sind ein reiches Land.Und man muss auch die landestypischen Bedingungen berücksichtigen. Wenn ich einen Säugling im hinteren Ötztal habe, muss ich in der winterlichen Rotavirussaison mit 2 h Fahrt ins Spital rechnen- Holland hats da einfacher.
Im übrigen hatte ich folgendes geschrieben:
symptomatische Rotavirusinfektionen bekommt praktisch jeder in den ersten 2 Lebensjahren, knapp 4000 Kinder werden stätionär aufgenommen pro Jahr bei ca 75.000 Geburten. Finanziert man den Impfstoff sind die Kosten bald herinnen (bei einem entsprechenden Preis des Impfstoffes). Es stirbt allerding nur alle paar Jahre ein Kind an Rotavirusinfektionen.
Bei einem entsprechendem Preis- es gab damals die Meinung, dass wenn zwei Anbieter da sind, der Preis wohl geringer wird.War aber nicht- also frag ich mich was bei meinem damaligen posting ausser für Berufsnörgler eigentlich falsch war.
Nur ist mit einem kostenfreien Rotavirusimpfstoff keinerlei Argumentation mehr gegeben für kostenpflichtige Pneumokokken und HPV Impfstoffe.
Das ist halt der Unterschied zwischen uns ich bin lernfähig und kann -in diesem Fall nichtmedizinische- Aussagen vor ca 28 Monaten im Lichte neuer Erkenntnisse korrigieren-falls das überhaupt notwendig ist- du nörgelst konstant herum- immer die gleiche Leier unfähig zur Korrektur.
Deine Blödheiten kannst dir aber sparen.
Sind nicht blöder als dein "Berufsnörgler". Den sparst du dir aber auch nicht - also....
deine Annahmen sind falsch. RV-Impfstoff wird erst seit August 2007 kostenfrei angeboten.
Meine Angaben sind korrekt:
Seit Juli 2007 gratis!
Gegen Rotaviren kann Ihr Kind auch im Rahmen der Gratisimpfaktion mit dem Scheckheft Gesundheit für Mutter und Kind geimpft werden.
http://www.impfwissen.at/gesunde-kinder-eltern/Impfplan/5_1_5.php?navid=56
Ausserdem geht es ja nicht darum, seit wann die Impfung gratis ist, sondern seit wann sie verfügbar und allgemein empfohlen ist. Und das war bereits Anfang 2006 der Fall und hätte sich schon in der Hospitalisierungsstatistik 2006 erstmals auswirken müssen. Du behauptetest damals knapp 4000 solcher Fälle und heute, zwei Jahre später, 3500 - 5000. Das ist irgendwie inkonsistent.
auch diese Annahme läßt sich nicht belegen.
Doch, weil nach deinen aktuellen Aussagen die Fälle hospitalisierter Kinder seit 2006 sogar angestiegen sind.
Du meine Güte, dürfen Häufigkeiten von Infektionskrankheiten nicht eine gewisse Schwankungsbreite haben.
Sollen sie sogar, insbesondere wenn vor 2 Jahren eine neue Impfung dagegen eingeführt wurde. Sie sind seither aber leider nur nach oben geschwankt.
Diese Annahme ist ein unglaublicher Schwachsinn.
Das relativiert sich ziemlich wenn man berücksichtigt, dass die erste (zugelassene!) Version eines Rota-Impfstoffes Darmoperationen bei Kleinkindern erforderlich machte und auch einige von ihnen getötet hat.
Ich auch, aber ich hab da mehr Geduld.
Glaub' ich dir gerne - du wartest einfach, bis niemand mehr lästige Fragen dazu stellt.
(...) also frag ich mich was bei meinem damaligen posting ausser für Berufsnörgler eigentlich falsch war.
An deinem damaligen Posting war sicher gar nichts falsch, und an deinen heutigen Postings dazu stimmt natürlich auch alles. Denn deine Postings sind immer vollkommen korrekt, wirst du ja nicht müde immer wieder zu behaupten.
Manchmal widersprechen sie halt einander, aber zum Glück merkt das ja kaum jemand.
Das ist halt der Unterschied zwischen uns ich bin lernfähig (...)
Der war gut, aber leider schon alt.
LG - Gnorpf.
WolfgangM
21.08.2008, 16:29
Meine Angaben sind korrekt:
auch wenn du das mit einer www Quelle belegst, es ist trotzdem falsch.
Ausserdem geht es ja nicht darum, seit wann die Impfung gratis ist, sondern seit wann sie verfügbar und allgemein empfohlen ist. Und das war bereits Anfang 2006 der Fall und hätte sich schon in der Hospitalisierungsstatistik 2006 erstmals auswirken müssen.
Wenn alle den Impfempfehlungen unter entsprechendem Kostenaufwand nachgekommen wären- das war aber nicht der Fall. Werden wir sehen wie nach einer Anlaufphase die Rotavirusimpfung angenommen wird, dann muss die Zahl der RV-Hospitalisierungen zurückgehen.
Du behauptetest damals knapp 4000 solcher Fälle und heute, zwei Jahre später, 3500 - 5000. Das ist irgendwie inkonsistent.
Wieso, bei geringer Durchimpfungsrate?
Doch, weil nach deinen aktuellen Aussagen die Fälle hospitalisierter Kinder seit 2006 sogar angestiegen sind.
Das ist eine Zahl die sich in einem gewissen rahmen durch die Jahre bewegt hat und bei einer niedrigen Durchimpfungsrate sich nicht wesentlich ändert.
Sollen sie sogar, insbesondere wenn vor 2 Jahren eine neue Impfung dagegen eingeführt wurde. Sie sind seither aber leider nur nach oben geschwankt.
Sie wurde zugelassen, allgemein empfohlen aber kaum verwendet- kapierst du den Unterschied?
Das relativiert sich ziemlich ...
na gut dann ists halt relativ unglaublicher Schwachsinn- der Unterschied ist vernachlässigbar.
An deinem damaligen Posting war sicher gar nichts falsch, und an deinen heutigen Postings dazu stimmt natürlich auch alles. Denn deine Postings sind immer vollkommen korrekt, wirst du ja nicht müde immer wieder zu behaupten.
Ja das ist mein Problem, dass ich so häufig korrekte Postings schreibe- das unterscheidet uns- aber die Ursache liegt einfach darin, dass ich mich beim Impfen auskenne und du nur unsachlich herumnörgelst.
Der war gut, aber leider schon alt.
LG - Gnorpf.
alt und gut- ist ja nicht schlecht oder?
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