anja
18.07.2008, 09:57
Hallo,
freue mich sehr, Euch die Geburt unseres Sohnes Benedikt Gabriel bekanntgeben zudürfen.
Am 13.07.2008 um 2.28 Uhr hat er das Licht der Welt erblickt.
Doch nun von Anfang an:
Da bei meinem kleinen Mann die Diagnose Makrosomie gestellt wurde und mir ein Geburtsgewicht von ganz sicher über 4 Kilo vorausgesagt wurde, hatten mein Mann und ich uns entschlossen, das Risiko für das Kind so gering wie möglich zu halten und einen Termin für einen Kaiserschnitt ausgemacht.
Dieser wäre am 18.7.2008 gewesen. Ich muss dazu sagen, vom Kaiserschnitt war ich nicht sehr begeistert, ja, hatte sogar Angst vor den Schmerzen ect.
Aber es kam ja dann doch anders. Am Abend des 12.07.2008 spürte ich mal wieder ein leichtes ziehen im Unterbauch, schob es aber darauf, das ich heute viel auf den Beinen war, hatte mit einer Freundin noch eine Messe besucht. Ausserdem war es nicht regelmässig und keinesfalls schmerzhaft. (und die 38. SSW hatten wir auch erst begonnen, also stufte ich das mal als Senkwehen ein)
Ich genehmigte mir sogar noch eine Maniküre und Pediküre, schaute den 20 Uhr Film und gegen 23 Uhr ging ich schlafen. Naja, dann spürte ich es langsam im Kreuz und eine gewisse Regelmässigkeit stellte sich auch ein.
Aber es war immer noch nicht schmerzhaft, eher so wie leichte Regelschmerzen. Mein Mann meinte nur, ob er sich noch schlafen legen sollte, oder ob wir schon fahren sollen. Ich sagte nur, er kann sicher noch schlafen.
Gut, nachdem ich dann zweimal das Klo besucht hatte, meinte ich doch, das wir fahren sollten, mehr als uns wieder heimschicken kann nicht passieren.
Gegen 1.24 trafen wir in der Aufnahme ein, ich war immer noch gut aufgelegt und meinte zu der Dame am Aufnahmeschalter noch, als sie fragte weswegen wir kommen, "Einmal Kind kriegen, bitte".
Gut, der Weg zum Kreissaal ist im LKH Vöcklabruck etwas weiter und da musste ich dann das erstemal stehenbleiben und versdchnaufen.
Soweit so gut. Im zweiten Stock angekommen kamen wir ins Aufnahmezimmer.
Eine nette Hebamme begann sogleich mit dem Schriftkram und ich durfte mich derweil in ein schickes Nachthemd kleiden. Die Wehen konnte ich immernoch gut verschnaufen. Da wir ja einen Termin für eine Sectio hatten, rief die Hebamme dann auch den diensthabenden Oberarzt. Ich musste dann noch sämtliche Zettel unterschreiben mit allen möglichen Risken ect. (wir hätten den Termin beim Narkosearzt auch erst in der nächsten Woche gehabt)
Dann kontrollierte die Hebamme der Muttermund und sagte sehr erstaunt, oh, der ist ja schon verstrichen! Der Oberarzt machte dann noch einen Ultraschall, bestätigte mir wiederum die 4000g und meinte, er macht schon einen Kaiserschnitt, aber da wir schon so weit sind, ist es einer umsonst.
Und er meinte, ich werde es sicher schaffen auf normalen Wege zu entbinden.
Endlich mal ein Arzt der eine Mut machte und sagte was Sache ist!
Denn bisher wurde immer nur drumherum geredet...
Dann kam die zweite Hebamme hinzu und ich war sehr erfreut diese zu sehen, denn es war die, die ich schon von der Geburt meiner Tochter kannte!
Auch sie machte mir Mut und sagte das wir das schaffen werden, ich vertraute ihr und fühlte mich sehr gut betreut.
Um 1.50 Uhr übersiedelten wir in den Kreissaal. Die Wehen kamen nun schon heftiger und ich musste sie gut veratmen. Doch dann wurde die Fruchtblase geöffnet und was dann kam, damit hatte ich nicht gerechnet!
Von Null auf Hundert, so kann man es sich vorstellen, überrollten mich regelrecht die Wehen. Ich wurde dann auch etwas lauter, weil die Wehen so heftig waren. Gut zu hören war, als die Hebamme sagte, noch ein, zwei Wehen, dann ist das Köpfchen da. Und was soll ich sagen, um 2.28 Uhr war unser Bursche dann geschlüpft. Wir haben also sage und schreibe eine gute dreiviertel Stunde im Kreissaal zugebracht! Und, er ist auch noch das Sonntagsbaby in Vöcklabruck gewesen und führt mit einem Gewicht von 4160 g momentan die Krankenhaushitliste an. :O)
Bis auf einen Dammschnitt, der aufgrund der Grösse des Kindes und einem Kopfumfang von 38 gemacht wurde, ging alles superschnell und gut.
Gestern sind wir nun nach Hause gekommen und gewöhnen uns aneinander.
Ich wünsche allen noch kugelnden Mamas eine wunderschöne und komplikationslose Geburt!
LG Anja
Foto findet Ihr im Babykalender des LKH Vöcklabruck (Internet)
freue mich sehr, Euch die Geburt unseres Sohnes Benedikt Gabriel bekanntgeben zudürfen.
Am 13.07.2008 um 2.28 Uhr hat er das Licht der Welt erblickt.
Doch nun von Anfang an:
Da bei meinem kleinen Mann die Diagnose Makrosomie gestellt wurde und mir ein Geburtsgewicht von ganz sicher über 4 Kilo vorausgesagt wurde, hatten mein Mann und ich uns entschlossen, das Risiko für das Kind so gering wie möglich zu halten und einen Termin für einen Kaiserschnitt ausgemacht.
Dieser wäre am 18.7.2008 gewesen. Ich muss dazu sagen, vom Kaiserschnitt war ich nicht sehr begeistert, ja, hatte sogar Angst vor den Schmerzen ect.
Aber es kam ja dann doch anders. Am Abend des 12.07.2008 spürte ich mal wieder ein leichtes ziehen im Unterbauch, schob es aber darauf, das ich heute viel auf den Beinen war, hatte mit einer Freundin noch eine Messe besucht. Ausserdem war es nicht regelmässig und keinesfalls schmerzhaft. (und die 38. SSW hatten wir auch erst begonnen, also stufte ich das mal als Senkwehen ein)
Ich genehmigte mir sogar noch eine Maniküre und Pediküre, schaute den 20 Uhr Film und gegen 23 Uhr ging ich schlafen. Naja, dann spürte ich es langsam im Kreuz und eine gewisse Regelmässigkeit stellte sich auch ein.
Aber es war immer noch nicht schmerzhaft, eher so wie leichte Regelschmerzen. Mein Mann meinte nur, ob er sich noch schlafen legen sollte, oder ob wir schon fahren sollen. Ich sagte nur, er kann sicher noch schlafen.
Gut, nachdem ich dann zweimal das Klo besucht hatte, meinte ich doch, das wir fahren sollten, mehr als uns wieder heimschicken kann nicht passieren.
Gegen 1.24 trafen wir in der Aufnahme ein, ich war immer noch gut aufgelegt und meinte zu der Dame am Aufnahmeschalter noch, als sie fragte weswegen wir kommen, "Einmal Kind kriegen, bitte".
Gut, der Weg zum Kreissaal ist im LKH Vöcklabruck etwas weiter und da musste ich dann das erstemal stehenbleiben und versdchnaufen.
Soweit so gut. Im zweiten Stock angekommen kamen wir ins Aufnahmezimmer.
Eine nette Hebamme begann sogleich mit dem Schriftkram und ich durfte mich derweil in ein schickes Nachthemd kleiden. Die Wehen konnte ich immernoch gut verschnaufen. Da wir ja einen Termin für eine Sectio hatten, rief die Hebamme dann auch den diensthabenden Oberarzt. Ich musste dann noch sämtliche Zettel unterschreiben mit allen möglichen Risken ect. (wir hätten den Termin beim Narkosearzt auch erst in der nächsten Woche gehabt)
Dann kontrollierte die Hebamme der Muttermund und sagte sehr erstaunt, oh, der ist ja schon verstrichen! Der Oberarzt machte dann noch einen Ultraschall, bestätigte mir wiederum die 4000g und meinte, er macht schon einen Kaiserschnitt, aber da wir schon so weit sind, ist es einer umsonst.
Und er meinte, ich werde es sicher schaffen auf normalen Wege zu entbinden.
Endlich mal ein Arzt der eine Mut machte und sagte was Sache ist!
Denn bisher wurde immer nur drumherum geredet...
Dann kam die zweite Hebamme hinzu und ich war sehr erfreut diese zu sehen, denn es war die, die ich schon von der Geburt meiner Tochter kannte!
Auch sie machte mir Mut und sagte das wir das schaffen werden, ich vertraute ihr und fühlte mich sehr gut betreut.
Um 1.50 Uhr übersiedelten wir in den Kreissaal. Die Wehen kamen nun schon heftiger und ich musste sie gut veratmen. Doch dann wurde die Fruchtblase geöffnet und was dann kam, damit hatte ich nicht gerechnet!
Von Null auf Hundert, so kann man es sich vorstellen, überrollten mich regelrecht die Wehen. Ich wurde dann auch etwas lauter, weil die Wehen so heftig waren. Gut zu hören war, als die Hebamme sagte, noch ein, zwei Wehen, dann ist das Köpfchen da. Und was soll ich sagen, um 2.28 Uhr war unser Bursche dann geschlüpft. Wir haben also sage und schreibe eine gute dreiviertel Stunde im Kreissaal zugebracht! Und, er ist auch noch das Sonntagsbaby in Vöcklabruck gewesen und führt mit einem Gewicht von 4160 g momentan die Krankenhaushitliste an. :O)
Bis auf einen Dammschnitt, der aufgrund der Grösse des Kindes und einem Kopfumfang von 38 gemacht wurde, ging alles superschnell und gut.
Gestern sind wir nun nach Hause gekommen und gewöhnen uns aneinander.
Ich wünsche allen noch kugelnden Mamas eine wunderschöne und komplikationslose Geburt!
LG Anja
Foto findet Ihr im Babykalender des LKH Vöcklabruck (Internet)