Asatsuyu
21.02.2004, 04:12
Als die Immunschwächekrankheit AIDS in den 80er Jahren bekannte wurde, wurde von den Medien das Bild einer um sich greifenden Seuche gezeichnet, die in wenigen Jahren nahezu die ganze Menschheit infizieren sollte. Dies ist allerdings nicht geschehen.
In den Industrieländern ist die Risikogruppe der Infizierten weitestgehend die gleiche geblieben wie vor 15 Jahren, was dem Merkmal einer Seuche - eine hohe Ansteckungsgefahr - nicht entspricht. In Afrika allerdings ist die Risikogruppe nicht so eng begrenzt; hier wird auch eher von einer "Seuche" gesprochen: Die Risikogruppe zieht sich, ganz anders als in den Industrieländern, durch alle Bevölkerungsschichten. Wie kommt es zu diesen Unterschieden?
Weiterhin ist bemerkenswert, daß bis heute noch kein AIDS-Virus nachgewiesen wurde. Das HIV-Virus wurde als Retrovirus einem Modell (!) nachgebildet, was aber noch lange nicht heißt, daß es sich bei AIDS um eine Virusinfektion handelt.
Vielleicht hat AIDS - eine erworbene Immunschwächekrankheit, wie der Name schon sagt - ganz andere Ursachen, die aus verschiedenen Gründen nicht erkannt oder an die Öffentlichkeit gebracht werden.
Über die Geschichte von AIDS
Eigentlich beginnt die Geschichte von AIDS schon 1970. Damals war die medizinische Wissenschaft bemüht, Viren als mögliche Ursache für Krebs zu finden. Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen kam es zu einer revolutionären Entdeckung. Um diese zu verstehen, muß ich etwas weiter ausholen.
Laut Vererbungslehre ist die DNS (oder DNA) das chemische Molekül, auf dem die genetische Information des Lebens gespeichert ist. Die so gespeicherte genetische Information wird in die Botensubstanz RNS (oder RNA) umgeschrieben (transkribiert), die wiederum den Aufbau der Eiweiße aus anderen Bausteinen, den Aminosäuren, bestimmt. 1970 wurde die Aktivität eines Enzyms (ein biologischer Katalysator) in Extrakten von bestimmten Zellkulturen nachgewiesen, das in der Lage war, ein RNS-Molekül in ein DNS-Molekül zurückzuverwandeln. Dies wiederlegte das zentrale Dogma der Molekulargenetik, wonach der Fluß der genetischen Information nur in eine Richtung ging und man eine Umkehrung für ausgeschlossen hielt.
Das entdeckte Enzym wurde Reverse Transkriptasegenannt. Es wurde geglaubt, daß das neue Enzym ein Anzeichen für Virus-Aktivität darstellt, den die Labor-Zellkulturen, in denen es nachgewiesen wurde, wurden benutzt, um zu studieren, ob Krebs durch Viren ausgelöst werde. Die nach dieser Entdeckung mögliche neue Form von Viren wurde "Retroviren" genannt und vermutet, daß das Einschleusen bestimmter retroviraler Gene in die Zellen nach einer nicht vorhersagbaren Zeit Krebs auslöse.
Die Hypothese der vermeintlichen krebsauslösenden Viren verbreitete sich rasch weltweit, doch hielt sie weiteren Untersuchungen nicht stand. Interessanterweise beschuldigte man schon damals Homosexuelle, Prostituierte und Schwarze der Ausbreitung von Krebs, ähnlich wie es 13 Jahre später bei AIDS der Fall war.
Immer und überall, wo die Aktivität der Reversen Transkriptase nachgewiesen wurde, folgerte man überstürzt, daß Retroviren am Werk wären. Dies war aber ein schwerer Irrtum, denn es stellte sich später heraus, daß die Aktivität dieses Enzyms in allen Lebensformen nachweisbar ist und damit die Reverse Transkriptase nichts mit Retroviren per se zu tun hat.
Nun aber zu AIDS. Ende der 70er Jahre, der Jahre der Liberalisierung gegenüber Drogen und Homosexuellen, wird ein neues Krankheitsbild beschrieben: eine Vielzahl von Krankheiten (bis zu 25), die man bisher alle schon einzeln kannte, traten bei bestimmten Menschen in so heftiger, zum Tode führender Form auf, daß man annehmen mußte, daß bei diesen Menschen das Immunsystem versagt hatte. 1979 wurde diese Krankheit in New York das erste Mal bemerkt, 1981 wurde sie von Dr. Gottlieb als "erworbenes Immunmangelsyndrom", englisch Acquired Immunodeficiency Syndrome" (AIDS) beschrieben. Die ersten beschriebenen Erkrankten waren Homosexuelle und Drogenbenutzer. Und folgerichtig für das westliche Medizinsystem, suchte man nach einem Erreger, einem "Bösewicht". 1983 beschrieben Francoise Barre-Sinoussi und Prof. Luc Montagnier in Frankreich, 1984 Prof. Robert Gallo in USA einen neuen Retrovirus, der zuerst HTLV-1, später HIV Human Immunodeficiency Virus genannt wurde. Von Prof. Gallo kam dann bald die Behauptung, das HI-Virus sei Verursacher von AIDS. Es begann ein vehementer Streit, wer diesen Virus zuerst entdeckt habe - ging es doch um viel Geld und Ehre - , der schließlich auf politischer Ebene von den beiden Staatshäuptern von Frankreich und den USA bereinigt wurde. Eine Vielzahl von Diskussionen lief an, woher das Virus stamme: aus Afrika, als mutierter Erreger einer Affenart, der grünen Meerkatze, oder aus den US-militärischen Versuchslabors, verabreicht an Gefangene, die die Krankheit nach New York schleppten. Eine neue Seuche war geboren: der Virus komme in vielen Körperflüssigkeiten vor und werde hauptsächlich über Blut und Sperma übertragen, die Krankheit entwickle sich langsam und unaufhaltsam bis zum sicheren Tod, hieß es. Die These ist, daß der HI-Virus die T4- oder CD4-Lymphozyten des Immunsystems zerstöre, und der Körper dann wehrlos den verschiedensten "opportunistischen" Infektionen ausgesetzt sei, die ohne die normale Immunabwehr zum Tode führten. Genannt wurden z.B. Herpesinfektionen, Mykosen, atypische Pneumonien mit dem Pneumocystis-carinii-Erreger, Tuberkulose, Kaposi-Sarkom, in den letzten Jahren auch hirnorganische Erkrankungen. Viele Moralisten frohlockten: mit dieser Krankheit gab es eine Strafe für den "freien Sex", die Promiskuität, die Homosexualität, so, wie es in den letzten Jahrhunderten die Syphilis gewesen war.
Im Rahmen einer historischen Pressekonferenz wurde am 23. April 1984 HIV als Ursache von AIDS vorgestellt - das Patent für den Antikörpertest wurde am selben Tag eingereicht! - , ohne daß das zugrundeliegende Beweismaterial zuvor veröffentlicht worden war. Das große Testen, die große Angst vor dem Ergebnis begann.
Im Januar 1987 schrieben die Zeitungen, AIDS sei schlimmer als die schwarze Pest, es wurde vorhergesagt, in zehn Jahren würden die Menschen millionenweise an AIDS sterben, in 20 Jahren würden 100 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt sein. Die WHO hebt ihr "Globales Programm" aus der Taufe und macht sich mit straffer Organisation, in enger Zusammenarbeit mit Industrie- und Staatsvertretern, mit viel Geld im Rücken, an die Arbeit.
Die Risikogruppen werden definiert: Homosexuelle, Promiskuitive, Schwarze, Puertoricaner, Hämophile (an Störung der Blutgerinnung Erkrankte, die auf Blutplasmaersatz angewiesen sind). Es wird vorausgesagt, daß sich die Krankheit auch bei heterosexuellen Paaren ausbreiten wird, Babys von AIDS-kranken Müttern werden HIV-positiv geboren. Seitdem wird mit Milliarden von Dollars nach einer Impfung geforscht, alle paar Jahre wird uns mitgeteilt, daß es nun bald so weit sei. Inzwischen werden immer neue Medikamente gegen AIDS eingesetzt. Mit das Erste war das Aziclovir oder AZT. Dieses Medikament wurde schon früher gegen Krebs eingesetzt, mußte aber wegen seiner massiven Nebenwirkungen vom Markt genommen werden. Gegen AIDS erlebte es seine Auferstehung. AZT schädigt das Blutbildungssystem, es schädigt und zerstört auf direkte Weise die Zellen. AZT schädigt und zerstört somit auch das Immunsystem! Kurz, es ist anzunehmen, daß mit diesem Mittel behandelte Erkrankte möglicherweise eher an der Therapie als an der Erkrankung sterben. Große Anti-AZT-Kongresse haben dies inzwischen nachgewiesen.
In den Industrieländern ist die Risikogruppe der Infizierten weitestgehend die gleiche geblieben wie vor 15 Jahren, was dem Merkmal einer Seuche - eine hohe Ansteckungsgefahr - nicht entspricht. In Afrika allerdings ist die Risikogruppe nicht so eng begrenzt; hier wird auch eher von einer "Seuche" gesprochen: Die Risikogruppe zieht sich, ganz anders als in den Industrieländern, durch alle Bevölkerungsschichten. Wie kommt es zu diesen Unterschieden?
Weiterhin ist bemerkenswert, daß bis heute noch kein AIDS-Virus nachgewiesen wurde. Das HIV-Virus wurde als Retrovirus einem Modell (!) nachgebildet, was aber noch lange nicht heißt, daß es sich bei AIDS um eine Virusinfektion handelt.
Vielleicht hat AIDS - eine erworbene Immunschwächekrankheit, wie der Name schon sagt - ganz andere Ursachen, die aus verschiedenen Gründen nicht erkannt oder an die Öffentlichkeit gebracht werden.
Über die Geschichte von AIDS
Eigentlich beginnt die Geschichte von AIDS schon 1970. Damals war die medizinische Wissenschaft bemüht, Viren als mögliche Ursache für Krebs zu finden. Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen kam es zu einer revolutionären Entdeckung. Um diese zu verstehen, muß ich etwas weiter ausholen.
Laut Vererbungslehre ist die DNS (oder DNA) das chemische Molekül, auf dem die genetische Information des Lebens gespeichert ist. Die so gespeicherte genetische Information wird in die Botensubstanz RNS (oder RNA) umgeschrieben (transkribiert), die wiederum den Aufbau der Eiweiße aus anderen Bausteinen, den Aminosäuren, bestimmt. 1970 wurde die Aktivität eines Enzyms (ein biologischer Katalysator) in Extrakten von bestimmten Zellkulturen nachgewiesen, das in der Lage war, ein RNS-Molekül in ein DNS-Molekül zurückzuverwandeln. Dies wiederlegte das zentrale Dogma der Molekulargenetik, wonach der Fluß der genetischen Information nur in eine Richtung ging und man eine Umkehrung für ausgeschlossen hielt.
Das entdeckte Enzym wurde Reverse Transkriptasegenannt. Es wurde geglaubt, daß das neue Enzym ein Anzeichen für Virus-Aktivität darstellt, den die Labor-Zellkulturen, in denen es nachgewiesen wurde, wurden benutzt, um zu studieren, ob Krebs durch Viren ausgelöst werde. Die nach dieser Entdeckung mögliche neue Form von Viren wurde "Retroviren" genannt und vermutet, daß das Einschleusen bestimmter retroviraler Gene in die Zellen nach einer nicht vorhersagbaren Zeit Krebs auslöse.
Die Hypothese der vermeintlichen krebsauslösenden Viren verbreitete sich rasch weltweit, doch hielt sie weiteren Untersuchungen nicht stand. Interessanterweise beschuldigte man schon damals Homosexuelle, Prostituierte und Schwarze der Ausbreitung von Krebs, ähnlich wie es 13 Jahre später bei AIDS der Fall war.
Immer und überall, wo die Aktivität der Reversen Transkriptase nachgewiesen wurde, folgerte man überstürzt, daß Retroviren am Werk wären. Dies war aber ein schwerer Irrtum, denn es stellte sich später heraus, daß die Aktivität dieses Enzyms in allen Lebensformen nachweisbar ist und damit die Reverse Transkriptase nichts mit Retroviren per se zu tun hat.
Nun aber zu AIDS. Ende der 70er Jahre, der Jahre der Liberalisierung gegenüber Drogen und Homosexuellen, wird ein neues Krankheitsbild beschrieben: eine Vielzahl von Krankheiten (bis zu 25), die man bisher alle schon einzeln kannte, traten bei bestimmten Menschen in so heftiger, zum Tode führender Form auf, daß man annehmen mußte, daß bei diesen Menschen das Immunsystem versagt hatte. 1979 wurde diese Krankheit in New York das erste Mal bemerkt, 1981 wurde sie von Dr. Gottlieb als "erworbenes Immunmangelsyndrom", englisch Acquired Immunodeficiency Syndrome" (AIDS) beschrieben. Die ersten beschriebenen Erkrankten waren Homosexuelle und Drogenbenutzer. Und folgerichtig für das westliche Medizinsystem, suchte man nach einem Erreger, einem "Bösewicht". 1983 beschrieben Francoise Barre-Sinoussi und Prof. Luc Montagnier in Frankreich, 1984 Prof. Robert Gallo in USA einen neuen Retrovirus, der zuerst HTLV-1, später HIV Human Immunodeficiency Virus genannt wurde. Von Prof. Gallo kam dann bald die Behauptung, das HI-Virus sei Verursacher von AIDS. Es begann ein vehementer Streit, wer diesen Virus zuerst entdeckt habe - ging es doch um viel Geld und Ehre - , der schließlich auf politischer Ebene von den beiden Staatshäuptern von Frankreich und den USA bereinigt wurde. Eine Vielzahl von Diskussionen lief an, woher das Virus stamme: aus Afrika, als mutierter Erreger einer Affenart, der grünen Meerkatze, oder aus den US-militärischen Versuchslabors, verabreicht an Gefangene, die die Krankheit nach New York schleppten. Eine neue Seuche war geboren: der Virus komme in vielen Körperflüssigkeiten vor und werde hauptsächlich über Blut und Sperma übertragen, die Krankheit entwickle sich langsam und unaufhaltsam bis zum sicheren Tod, hieß es. Die These ist, daß der HI-Virus die T4- oder CD4-Lymphozyten des Immunsystems zerstöre, und der Körper dann wehrlos den verschiedensten "opportunistischen" Infektionen ausgesetzt sei, die ohne die normale Immunabwehr zum Tode führten. Genannt wurden z.B. Herpesinfektionen, Mykosen, atypische Pneumonien mit dem Pneumocystis-carinii-Erreger, Tuberkulose, Kaposi-Sarkom, in den letzten Jahren auch hirnorganische Erkrankungen. Viele Moralisten frohlockten: mit dieser Krankheit gab es eine Strafe für den "freien Sex", die Promiskuität, die Homosexualität, so, wie es in den letzten Jahrhunderten die Syphilis gewesen war.
Im Rahmen einer historischen Pressekonferenz wurde am 23. April 1984 HIV als Ursache von AIDS vorgestellt - das Patent für den Antikörpertest wurde am selben Tag eingereicht! - , ohne daß das zugrundeliegende Beweismaterial zuvor veröffentlicht worden war. Das große Testen, die große Angst vor dem Ergebnis begann.
Im Januar 1987 schrieben die Zeitungen, AIDS sei schlimmer als die schwarze Pest, es wurde vorhergesagt, in zehn Jahren würden die Menschen millionenweise an AIDS sterben, in 20 Jahren würden 100 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt sein. Die WHO hebt ihr "Globales Programm" aus der Taufe und macht sich mit straffer Organisation, in enger Zusammenarbeit mit Industrie- und Staatsvertretern, mit viel Geld im Rücken, an die Arbeit.
Die Risikogruppen werden definiert: Homosexuelle, Promiskuitive, Schwarze, Puertoricaner, Hämophile (an Störung der Blutgerinnung Erkrankte, die auf Blutplasmaersatz angewiesen sind). Es wird vorausgesagt, daß sich die Krankheit auch bei heterosexuellen Paaren ausbreiten wird, Babys von AIDS-kranken Müttern werden HIV-positiv geboren. Seitdem wird mit Milliarden von Dollars nach einer Impfung geforscht, alle paar Jahre wird uns mitgeteilt, daß es nun bald so weit sei. Inzwischen werden immer neue Medikamente gegen AIDS eingesetzt. Mit das Erste war das Aziclovir oder AZT. Dieses Medikament wurde schon früher gegen Krebs eingesetzt, mußte aber wegen seiner massiven Nebenwirkungen vom Markt genommen werden. Gegen AIDS erlebte es seine Auferstehung. AZT schädigt das Blutbildungssystem, es schädigt und zerstört auf direkte Weise die Zellen. AZT schädigt und zerstört somit auch das Immunsystem! Kurz, es ist anzunehmen, daß mit diesem Mittel behandelte Erkrankte möglicherweise eher an der Therapie als an der Erkrankung sterben. Große Anti-AZT-Kongresse haben dies inzwischen nachgewiesen.