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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufsunfähigkeitspension-wer Bezog Sie Schon Mal



gabi36
14.12.2007, 15:04
meine freundin hatte im jahr 2005 lymphdrüsenkrebs. sie bekam 6 mon. lang chemos und wurde danach (2006) als "geheilt" entlassen. jetzt ende okt. lief ihre pension aus und sie beantragte die verlängerung, weil ihr gesundheitzustand aufgrund der chemos (nachwirkungen??) sich seit diesem sommer wieder rapide verschlechtert hatte.
das heißt, sie hat schmerzen, kann sich nicht bücken, die hüfte ist irgendwie in mitleidenschaft gezogen worden, sie humpelt, nimmt noch immer schmerzmittel usw.
vor kurzem hatte sie eine therapie gemacht, es wurden infusionen gegeben, pysikalische, turnen usw. das wurde alles im spiatal gemacht. sie muss wieder in die röhre, weil man an der schulter was gesehen hatte.
meine freundin ist fix und fertig, weil sie zuvor auch probleme mit der weiterversicherung hatte. glaubte sie sei eigentlich versichert, weil sie ja rechtzeitig um weitergewährung der pension angesucht hatte und als sie medikamente aus der apotheke holen wollte, sagte man ihr die ecard sei gesperrt :eek: lt. auskunft der PVA hätte sie das selber wissen müssen. jetzt hat sie schon 1 monat kein geld mehr bekommen und dies wird auch nicht rückwirkend vom AMS bezahlt.
es ist alles ein heilloses durcheinander. patienananwalt wurde auch eingeschalten. sie wollten alles schneller bearbeiten und heute bekommt sie den bescheid "verlängerung abgelehnt" grund: sie hat ja keinen krebs mehr und wurde als geheilt entlassen.

bitte wie kann sowas sein :confused: ihr angeschlagener gesundheitszustand ist ja die folge der krebserkrankung. leider sehen die behörden und die ärzte der PVA das nicht so. :eek:
alles einbildung und gespielt, dass können sie sich nicht vorstellen, dass es ihr so schlecht geht :eek:
jetzt schickt sie grad alle befunde und alles was sie hat der ombudsfrau der WGKK
sie fragt sich schon wirklich für was sie den krebs besiegt hat, wenn ihr das leben jetzt so schwer gemacht wird. :(
was kann man in dem fall denn tun??? sie ist völlig fertig und weiß überhaupt nicht mehr was sie tun soll??

gabi36
17.12.2007, 14:33
ich bin ja froh, dass ihr alle gesund seid, aber kennt niemand jemand in seinem bekanntenkreis der mal krebs hatte und den man fragen kann, wie das danach war??

AmJ
17.12.2007, 17:12
Ich hatte zwar nicht wegen Krebs sondern wegen eines Schlaganfalls mal vorübergehende Berufsunfähigkeitspension. Die bekommt man ja immer auf ein Jahr und vor Ablauf desselbigen bekam ich ein Schreiben der PVA, dass ich - sollte ich weiterhin berufsunfähig sein - die Pension verlängern lassen müsste. Ich habe dann um Verlängerung angesucht und einen Termin beim Gutachter bekommen, der mir dann ein weiteres Jahr bewilligt hat. Das ist eigentlich alles ganz schnell und problemlos abgelaufen.

Dass die Pension einfach so beendet wird, ohne Bescheid oder Sonstiges kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, da ich immer vor Ablauf irgendeiner Frist verständigt wurde. Was sagen denn die Zuständigen in der PVA?

Drücke deiner Freundin die Daumen, dass sich alles so schnell wie möglich aufklärt,
lg
Andrea

gabi36
17.12.2007, 22:03
das die pension mit ende okt. ausläuft, darüber bekam sie bescheid und auch, dass sie um eine verlängerung ansuchen könne. dies tat sie auch, schon 2 mon. vorher, und bekam auch einen termin beim gutachter.
ABER diese gutachterin war total unfreundlich hat sie gesagt und stempelte sie ziemlich schnell als "gibts ja nicht", ist viell. psychisch usw., ab. meine freundin hatte alle befunde mit, ihre hüfte ist chronisch entzunden, darum kann sie auch nicht gscheit gehen. durch diese "fehlhaltung" sind die knie falsch beansprucht und schlussendlich überbeansprucht worden. muskulatur ist gleich null. deshalb bekam sie auch dann diese therapie verschrieben. durch die chemo sind ihre venen zu "dünn" oder so :confused:
die ersten infusionen klappten grad mal so, die letzten konnten sie ihr gar nicht mehr geben, weil die sofort platzten.
ich meine, dass sie nicht berufsfähig noch ist, sieht wirklich ein blinder!!

nach den ganzen untersuchungen auf der PVA wartete sie auf ihren bescheid. dies dauerte und dauerte... so wars dann okt. sie bekam das letzte geld und wartete immer noch. nach wochen rief sie dann mal an und da hieß es, dass es noch in bearbeitung sei.
dann war es fast ende nov. und in der zwischenzeit waren auch die behandlungen im krankenhaus aus und aufgrund neuer medikamente ging sie dann in die apotheke. dort sagte man ihr, dass die ecard gesperrt sei.
daraufhin rief sie bei der PVA an und die sagte ihr dann, eben diese unfreundliche, dass sie ja bei ihnen nicht mehr versichert sei, zumindest solange nicht, bis geklaärt ist ob die pension verlängert wird oder nicht.
DAS finde ich total arg :eek: man muss doch die leute mit einem schreiben warnen, dass, auch wenn ihr antrag in bearbeitung ist, sie KEINEN versicherungsschutz mehr haben.
ich meine an sowas denkt man doch nicht und vor allem rechnet mit sowas niemand.
das geld für nov. ist natürlich auch futsch. :mad:
und dann kam die ablehnung! für das ganze brauchten sie glaub ich so ca. 3 mon. :eek:

was soll meine freundin am arbeitsamt?? sie ist ja auf grund ihrer gesundheit nicht arbeitsfähig und nicht vermittelbar. was soll sie tun?? in den krankenstand gehen??
ich verstehe diese dame auf der PVA nicht, die war so arg zu ihr. meine freundin war am telefon irgendwannmal schon so verzweifelt, dass sie zu ihr gesagt hat, sie stellt ihr die kinder vor die tür. darauf die: na kommens nur.... dann hat meine freundin gemeint, dass das ja eigentlich in die zeitung gehört und die wieder so eine präpotente antwort...
ich weiß auch nicht, was ich der alles erzählt hätt, aber muss man den menschen die soviel leid erfahren haben, dann das leben noch so schwer machen???
meine freundin würd wirklich gern wieder arbeiten gehen, die ist eh so ein arbeitstier, aber das geht nun mal nicht.
ob die ombudsfrau auf der wgkk was bewirken kann ist auch eher aussichtslos... :(

cosma
18.12.2007, 11:06
so da kann ich dir gleich 2 geschichten erzählen:

meine schwiemu hatte nierenkrebs, ihr wurde sofort eine niere rausgenommen, einige zeit später hatte sie den auch in der blase, sie bekam ne direkte chemo in die blase(alle paar monate spülen). für die dauer der chemo war sie krank geschrieben...anschließend hat sie auf anraten ihres hausarztes um die pension angesucht und diese für ein jahr bekommen
heuer im frühling is diese ausgelaufen, da sie gesundheitlich noch nicht wirklich am damm is, sie kann weder lange stehen,sitzen oder gehen und muss nun auch psychopharmaka nehmen. diese pension wurde ihr abgehlehnt, mit der begründung sie könne doch geringfügig für ein paar stunden arbeiten gehen

so mein vater hatte vor 2 jahren nen alkentzug, ein jahr später nen schlaganfall, psychotherapie, reha, dazu kommt noch ne chronische leberentzündung die immer schlechter wird
hat auch in diesem jahr um die pension angesucht, weil er in seinem erlernten beruf(lackierer und tischler) aufgrund der leberentzündung und leichter lähmung eines beines nach dem schlaganfall nicht mehr vermittelbar is
mein vater steht sowieso nur mehr ein paar jahre vor der pension, er hat sie nicht bekommen, ebenso mit der begründung: er könne ja geringfügig arbeiten gehen

beide haben dies nun an die ak weitergegeben, und erheben einspruch, denn sie sind beide psychisch und physisch nicht in der lage, arbeiten zu gehen
dieser einspruch läuft nun wahrscheinlich bis ins nächste jahr und beide hoffen, wenigstens dann für ein jahr die pension zu bekommen
die ak regelt den gesamten ablauf, das is kostenlos, einzig sie müssen zu allen möglichen ärzten laufen(psychologen, spezialisten) und befunde zamsammeln

finds ne absolute frechheit, was da so abgeht, beide haben ihr leben lang gearbeitet wie die tiere...ich sag ja nix, wenns nie arbeiten waren und faul waren, aber das war ja nun mal nicht so

ich rate deiner freundin auf die ak zu gehen, die helfen super weiter
aja und beide mussten aufs ams und bekommen, solange der einspruch läuft vom ams die pension vorbezahlt

gabi36
18.12.2007, 13:13
so da kann ich dir gleich 2 geschichten erzählen:

meine schwiemu hatte nierenkrebs, ihr wurde sofort eine niere rausgenommen, einige zeit später hatte sie den auch in der blase, sie bekam ne direkte chemo in die blase(alle paar monate spülen). für die dauer der chemo war sie krank geschrieben...anschließend hat sie auf anraten ihres hausarztes um die pension angesucht und diese für ein jahr bekommen
heuer im frühling is diese ausgelaufen, da sie gesundheitlich noch nicht wirklich am damm is, sie kann weder lange stehen,sitzen oder gehen und muss nun auch psychopharmaka nehmen. diese pension wurde ihr abgehlehnt, mit der begründung sie könne doch geringfügig für ein paar stunden arbeiten gehen

so mein vater hatte vor 2 jahren nen alkentzug, ein jahr später nen schlaganfall, psychotherapie, reha, dazu kommt noch ne chronische leberentzündung die immer schlechter wird
hat auch in diesem jahr um die pension angesucht, weil er in seinem erlernten beruf(lackierer und tischler) aufgrund der leberentzündung und leichter lähmung eines beines nach dem schlaganfall nicht mehr vermittelbar is
mein vater steht sowieso nur mehr ein paar jahre vor der pension, er hat sie nicht bekommen, ebenso mit der begründung: er könne ja geringfügig arbeiten gehen

beide haben dies nun an die ak weitergegeben, und erheben einspruch, denn sie sind beide psychisch und physisch nicht in der lage, arbeiten zu gehen
dieser einspruch läuft nun wahrscheinlich bis ins nächste jahr und beide hoffen, wenigstens dann für ein jahr die pension zu bekommen
die ak regelt den gesamten ablauf, das is kostenlos, einzig sie müssen zu allen möglichen ärzten laufen(psychologen, spezialisten) und befunde zamsammeln

finds ne absolute frechheit, was da so abgeht, beide haben ihr leben lang gearbeitet wie die tiere...ich sag ja nix, wenns nie arbeiten waren und faul waren, aber das war ja nun mal nicht so

ich rate deiner freundin auf die ak zu gehen, die helfen super weiter
aja und beide mussten aufs ams und bekommen, solange der einspruch läuft vom ams die pension vorbezahlt

wahnsinn :eek: wie können die das einfach machen??? ich mein diese menschen haben sich die krankheit ja nicht ausgesucht. ich find das echt eine frechheit. :mad:
danke, ich werds meiner freundin auf jeden fall sagen. viel glück und kraft den beiden. :hug:

gabi36
18.12.2007, 21:04
ich hab das meiner freundin heute gesagt und sie wartet jetzt mal ab, was die dame der WGKK noch machen kann.
ihre "pension" bekommt sie jetzt dann auch vom ams vorausbezahlt, allerdings nur die hälfte was so ca. 600,- sind :rolleyes:
wie sich das ausgehen soll, weiß sie aber nicht, weil sie, auch mit einem mietzinszuschuss noch mind. 400,- selber zahlen muss. nochdazu ist sie alleinerziehend und hat noch 2 minderj. kinder zu hause. :(

cosma
19.12.2007, 10:56
ich hab das meiner freundin heute gesagt und sie wartet jetzt mal ab, was die dame der WGKK noch machen kann.
ihre "pension" bekommt sie jetzt dann auch vom ams vorausbezahlt, allerdings nur die hälfte was so ca. 600,- sind :rolleyes:
wie sich das ausgehen soll, weiß sie aber nicht, weil sie, auch mit einem mietzinszuschuss noch mind. 400,- selber zahlen muss. nochdazu ist sie alleinerziehend und hat noch 2 minderj. kinder zu hause. :(

bekommt sie alimente und die fambh?

cosma
19.12.2007, 10:58
wahnsinn :eek: wie können die das einfach machen??? ich mein diese menschen haben sich die krankheit ja nicht ausgesucht. ich find das echt eine frechheit. :mad:
danke, ich werds meiner freundin auf jeden fall sagen. viel glück und kraft den beiden. :hug:

ja is ein wahnsinn...danke auf jeden fall

gabi36
19.12.2007, 13:14
bekommt sie alimente und die fambh?

ja bekommt sie eh, aber die ganzen nebenkosten sind einfach so hoch, dass sich das fast nie ausgeht :(

was mich ja noch etwas stutzig macht: wenn du beim ams gemeldet bist und von denen die bezüge kassierst, musst du ja auch vermittelbar sein, sprich arbeitsfähig.
wäre es da nicht besser, wenn sie sich krank melden würde?? ich mein das ist sie ja auch! so wie sie jetzt beinander ist, kann sie absolut nicht arbeiten gehen, weil sie auch weder lange sitzen, noch lange gehen oder stehen kann. geschweige denn, sich bücken um etwas aufzuheben.
wie ist das bei deinen leuten??? akzeptiert das ams das auf dauer??

cosma
19.12.2007, 13:23
ja bekommt sie eh, aber die ganzen nebenkosten sind einfach so hoch, dass sich das fast nie ausgeht :(

was mich ja noch etwas stutzig macht: wenn du beim ams gemeldet bist und von denen die bezüge kassierst, musst du ja auch vermittelbar sein, sprich arbeitsfähig.
wäre es da nicht besser, wenn sie sich krank melden würde?? ich mein das ist sie ja auch! so wie sie jetzt beinander ist, kann sie absolut nicht arbeiten gehen, weil sie auch weder lange sitzen, noch lange gehen oder stehen kann. geschweige denn, sich bücken um etwas aufzuheben.
wie ist das bei deinen leuten??? akzeptiert das ams das auf dauer??

ich an ihrer stelle würd zur ak gehen, und sich dort beraten lassen, krank schreiben lassen und den einspruch machen

ich weis nicht wie das jetz is, ob meine leute krank geschrieben sind oder nicht, da müsst ich dir nachfragen

hat sie nen hausarzt? der kann da auch ganz sicher tips geben