Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufräumen im Kinderzimmer
Kirschenesserin
16.05.2007, 10:14
Hallo Ladies,
eigentlich ist das ein Suderposting von mir an andere Mütter, die auch ein "überhöhtes Ordnungsbedürfnis" haben. Bin echt schon so entnervt vom Kinderzimmer meiner Tochter (5). Ich weiß, sie braucht Platz um sich zu entfalten und auszutoben ABER MUSS ES IMMER SO WÜST AUSSCHAUEN? Besonders an den Nachmittagen wo sie Freundinnen oder Freunde zu Besuch hat, sieht es in ihrem Zimmer am Abend aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte oder Einbrecher da waren! Man kann kaum bis zu ihrem Bett vordringen, in den Regalen ist alles komplett durcheinander, etc. Dann könnte ich ausrasten! Wir haben erst unlängst ihr Zimmer renoviert und ganz tolle Körbe für die verschiedenen Spielsachen, also ist ein wunderbares Ordnungssystem vorhanden, das aber einfach ignoriert wird! Habe es auch schon versucht mit "bitte nimm erst ein neues Spielzeug wenn das erste weggeräumt ist" - wurde ignoriert. Wenn ich mich dazu durchringe, ihr Zimmer aufzuräumen brauche ich zwei bis drei Stunden bis alles wieder ordentlich ist! Muss dazu sagen, dass mein Mann und ich beide recht ordentliche Menschen sind und am Abend nur entspannen können wenn die Wohnung aufgeräumt ist....Bin ja nur froh, dass wir sie jetzt endlich dazu gebracht haben, die Spielsachen in ihrem Zimmer zu lassen und nicht mehr in allen Zimmer spielt. Aber natürlich will sie trotzdem ins Wohnzimmmer ausweichen wenn sie in ihrem Zimmer so ein Chaos hat! Beim Aufräumen hilft sie leider auch nicht obwohl wir schon zahlreiche freundliche Gespräche mit ihr geführt haben und leider auch schon öfter heftig mit ihr gestritten haben deswegen!
Wie macht Ihr das? Natürlich möchte ich weiterhin ihre Freunde einladen aber immer wenn ich das Kinderzimmer am Abend denke, graut mir schon...Soll ich härter durchgreifen? Bitte um Tipps!
Bei uns ist es üblich, dass die Kinder bevor die Freunde nach Hause gehen, gemeinsam aufräumen, was sie an Chaos verursacht haben.
Michael1976
16.05.2007, 10:29
bei uns wird gemeinsam aufgeräumt...
unsre kleine ist jetzt 1,5 Jahre...und bevor sie schlafen geht wird aufgeräumt...mit Mami und Papi zusammen...
es gibt ein eigenes tägliches Ritual das um ca. 18:30 beginnt und dann damit endet das sie eben ins Bett kommt...
sie geht sogar schon selbstständig zum Mistkübel und schmeisst den Schmutz weg...oder das was sie für Schmutz hält...... :) ....muss man halt aufpassen bevor man das Sackerl wegschmeisst...:rolleyes:
Geht mir genauso wie dir;)
Wir versuchen dann halt auch zusammen aufzuräumen denn alleine geht gar nichts.:rolleyes: Da wird vorsichhin geträumt und weitergespielt und sie könnten so nie fertig werden.
Aber zeitweise ist es schon zum verzweifeln.........;)
Hab ich das richtig verstanden, dich stört schon, dass die Kinder beim Spielen so einen Saustall machen??? Also bitte, wenn ein 5-jähriges mit anderen Kindern spielt, dann landet alles am Boden, das ist doch normal.
Nur sollte am Abend dann gemeinsam zusammengeräumt werden. Ich vertrete die Ansicht, dass dies spielerisch geschehen soll, denn sonst wird zusammenräumen immer ein Frust sein und das Kind nie Freude daran haben.
Anregungen: Du hältst die Kiste, das Kind wirft die Sachen rein. Oder wer findet mehr Duplosteine???
Wenns gar ned funktioniert bei uns, meist, wenn wir wohin fahren wollen, dann bekommen meine Kinder auch zu hören. Wenn nicht zusammengeräumt ist, dann könnt ihr einfach ned mitfahren, denn einen so einen Saustall können wir ned einfach so lassen. Dann werdens plötzlich ganz schnell!! Oder abends, die Flascherl schon fertig, Matthias will es lieber trinken als zusammenräumen, aber Flascherl gibts bei uns erst zum Bettgehen und das erst nach dem zusammenräumen, also: Flascherl gibts erst ins Bett und dort kannst erst hin, wenn das Bett aufgeräumt ist (da liegt immer besonders viel Spielzeug), da ist ja gar kein Platz für dich, weil so viel .... rumliegt. Dann gehts plötzlich irre schnell mit dem Zusammenräumen, weil er weiß, dann gibts Flascherl.
denn alleine geht gar nichts.:rolleyes: Erwartest du das?? Ich finde nicht, dass man das von solch kleinen Kindern erwarten kann.
Kirschenesserin
16.05.2007, 10:55
Wenn sie noch klein sind, sind ja noch süss und sehen das Aufräumen fast als Spiel aber wenn sie mal durchschaut haben worum es geht, schlägt wie bei allen Menschen der innere Schweinehund durch! Wünsche Dir, dass Deine Maus auch in ein paar Jahren so gerne aufräumt, Michael1976 aber glaube es ehrlich gesagt nicht! ;) Bewundere Dich auch fürs Durchziehen des Rituals weil jeden Abend würd ich das nicht packen! Sehe es bei einer Fünfjährigen auch nicht ganz ein wieso sie es nicht allein macht!
@Edith: das klingt nicht übel! Darf ich Dich ein paar Dinge fragen: wie alt sind Deine Kids? Sprichst Du Dich da vorher den Eltern der Gastkinder ab? Fordern die Eltern ihre Kinder beim Abholen dazu auf, in Eurem Kinderzimmer aufzuräumen oder du? Wie viel Zeit veranschlagst Du für das Aufräumen? Und räumen dann Deine Kinder auch bei ihren Freunden im Kinderzimmer auf wenn sie dort eingeladen sind? Räumen da die Gastkinder auch wirklich mit? Die eigenen? Bleibst Du dabei im Zimmer oder schaust Du nur immer wieder vorbei? Frage deswegen soviel weil ich da bei uns schon wieder ein paar Knackpunkte sehe, an denen es scheitern könnte...
Erwartest du das?? Ich finde nicht, dass man das von solch kleinen Kindern erwarten kann.
Naja vom Ältesten mit 6 Jahren!? Kann man schon ein bißchen erwarten. Nicht pickobello aber doch die Bücher auf die Komode oder Autos in die Kiste,...Wir haben ausschließlich Kisten und sie müßen eigentl. (obwohl mit Zeichnungen beschriftet) nicht einmal sortieren! Das mach ich dann halt ab und zu!
Bei mehreren Kinder wird man sonst nicht fertig.
Kirschenesserin
16.05.2007, 11:01
@nbnb: ist mir schon klar, dass die Kids eine Unordnung machen aber es muss doch nicht das komplette Chaos herrschen! Meine Tochter kommt im Herbst in die Vorschule und ich vertrete die Ansicht, dass es bei Menschen im Kopf immer so ausschaut wie in ihrem Umfeld und sie mit fünf durchaus in der Lage sein sollte, auf ihre eigenen Dinge zu achten und sie wegzuräumen. :( Sie kann ja dann später auch ihre Schulsachen nicht überall herumliegen lassen. Wie ich in den Siebzigern ein Kind war, haben meine Schwester und ich auch jeden Abend aufräumen müssen, meine Mutter war VIEEEL strenger war als ich und da hätte es Granada gespielt wenn wir uns geweigert hätten! :)
Naja vom Ältesten mit 6 Jahren!? Kann man schon ein bißchen erwarten. Nicht pickobello aber doch die Bücher auf die Komode oder Autos in die Kiste,...Wir haben ausschließlich Kisten und sie müßen eigentl. (obwohl mit Zeichnungen beschriftet) nicht einmal sortieren! Das mach ich dann halt ab und zu!
Bei mehreren Kinder wird man sonst nicht fertig.Von einem 6-jährigen schon, aber es geht das ja auch um Kleinere Kinder, die meinte ich.
Von einem 6-jährigen schon, aber es geht das ja auch um Kleinere Kinder, die meinte ich.
Das sehe ich auch so;) . Mein bald 4jähr. hat die Konzentration noch nicht und von ihm erwart ich das ja selbstverständlich auch noch nicht!
6. Juni 2007: Ordnung halten im Kinderzimmer - 1. Teil (0 bis 6 Jahre)
Wie junge Kinder lernen, Ordnung zu halten
12. juni 2007: Ordnung halten im Kinderzimmer - 2. Teil (6 - 12 Jahre)
"Das ist mein Zimmer" - ja, klar. Und wer putzt es und holt die Schmutzwäsche raus?
Uhrzeit: 09:30-11:00
Preis: 20€
Ort: 1140 Wien
mehr infos hier (http://www.montessori.at/eltern_coaching.htm)
lg L.
Kirschenesserin
16.05.2007, 11:37
Hallo DoubleL,
vielen Dank für den Tipp! Leider werde ich gerade zu diesem Zeitpunkt im Spital sein bei der Geburt meines Zweiten! Weißt Du zufällig ob diese Seminare öfters angeboten werden? Danke und lG
Hallo DoubleL,
vielen Dank für den Tipp! Leider werde ich gerade zu diesem Zeitpunkt im Spital sein bei der Geburt meines Zweiten! Weißt Du zufällig ob diese Seminare öfters angeboten werden? Danke und lGweiß ich leider nicht. diese seminare sind ganz neu.
alles gute L.
meine 4-jährige räumt auch überhaupt nicht auf.
wir müssen immer mithelfen- damit hab ich ja auch kein problem- ich ärgere mich immer nur, wenn sie dann beginnt, mit den sachen zu spielen, statt sich an der "arbeit" zu beteiligen:D
ich bemerke bei meiner maus nur immer wieder, je größer das chaos, umso planloser ist sie.
ich muss ihr richtige anweisungen erteilen, damit das ordnung machen funktioniert.
lg
toneli
SammyJoe
16.05.2007, 11:52
also bei uns fruchtet der satz: wenn du nicht aufräumst dann kannst du nicht mitfahren gaaaaaaaaaaaaaaaar nicht. julian wird stur fängt an zu weinen und macht dann schon gar nicht was ich von ihm verlange!
bis vor ca 1monat herreschte in julians zimmer auch das chaos... und ich muss gestehen, oft habs ich dann so lassen weil ich nach einem anstrengenden arbeitstag keine lust mehr hatte sauber zu machen...
irgendwann hab ich mir dann gedacht das kann nicht so weiter gehen.
ich habe auch ein system in seine unordentlichkeit gebracht die bis dato nicht mehr vorhanden war!
julian räumt jetzt beiweiten nicht mehr alles auf den boden ohne es wieder wegzuräumen... vorallem bin auch ich jetzt animierter julian zu helfen denn wenn ich sehe das ein paar autos auf dem boden liegen weiss ich sofort wohin jetzt damit... somit gehe ICH der unordnung auch aus dem weg...
und was das wegräumen nach besuchen betrifft, so handhabe ich das genauso wie oben schon erwähnt... die freunde helfen mit die unordnung zu beseitigen...weil sonst das nächste mal kein spielzeug mehr ausgeräumt wird...:rolleyes: das ist aber der druck den die kleinen bei uns haben...muss aber dazu sagen das beim wegräumen immer alle mithelfen, das bedeutet, wir mütter und/oder väter sitzen dann gemeinsam mit den kids am boden und räumen ein... sie müssens nicht alleine machen!:hug:
Vorweg, ich habe (spätestens nach dem 1.Kind) mein Ordnungsbedürfniss stark reduziert (was das Kinderzimmer betrifft).
Mein jüngster (5) räumt sein Zimmer eigentlich schon "gerne" zusammen, aber meistens hat er keine Lust es alleine zu machen (je nachdem wie es aussieht), dann bittet er mich um Hilfe.
Bevor die Besuchskinder heimgehen, würde ich alle beim Ordnung machen einbinden.
.....ich vertrete die Ansicht, dass es bei Menschen im Kopf immer so ausschaut wie in ihrem Umfeld ....
Jössas, da müßte ich ja bereits irr im Kopf sein..:D
SammyJoe
16.05.2007, 11:59
meine 4-jährige räumt auch überhaupt nicht auf.
wir müssen immer mithelfen- damit hab ich ja auch kein problem- ich ärgere mich immer nur, wenn sie dann beginnt, mit den sachen zu spielen, statt sich an der "arbeit" zu beteiligen:D
ich bemerke bei meiner maus nur immer wieder, je größer das chaos, umso planloser ist sie.
ich muss ihr richtige anweisungen erteilen, damit das ordnung machen funktioniert.
lg
toneli
ja das war bei julian auch so, bis ich erfahren habe das kinder struktur und anweisungen ;) brauchen ... bei diesen sollte mann aber daneben sitzen und ihnen zeigen wie es denn gemeint ist und was man von ihnen erwartet...bei uns (julian hat nur regale und kaum kisten)liegt alles offen in den regalen...autos bei autos, spielfiguren bei spielfiguren usw... julian sieht somit klar wo was liegt und muss nicht unnötig die kisten durchstöbern!das hilft ihm beim ein und ausräumen sehr...klar, julian beginnt auch manchmal zu spielen obwohl er zusammen räumen sollte jedoch sag ich ihm dann immer das er das spielzeug gerne auf die seite legen kann um nachher noch ein wenig damit zu spielen...wobei es dann meistens so ist das es nachher eh uninteressant ist...:) die zwerge merken halt jetzt schon das es viel lustiger ist auszuräumen und zu spielen als das chaos wieder wegzuräumen!
Kirschenesserin
16.05.2007, 12:01
Ja, das mit dem gemeinsamen Aufräumen mit den Gastkindern ist wirklich eine gute Idee, dann geht es bestimmt auch schneller. Ich denk mir auch immer wieder, ich sollte meine Ansprüche zurückschrauben aber irgendwie schaff ich es nicht - bin so ein Kontrollmensch! Glaube auch, dass wir (wie die meisten) VIEL ZU VIELE Spielsachen haben obwohl ich eh dauernd ausmiste...na, wie das erst wird wenn sie zu zweit sind und Bob der Baumei**er bei uns Einzug hält...kann nur noch ärger werden! :eek:
Kirschenesserin
16.05.2007, 12:02
@ S.I.A :) :) Du sagst es - irr ist bei mir gar kein Ausdruck trotz Kontrollwahn!;) Vergleiche mein Hirn immer mit einem Riesenapothekerschrank mit diversen halboffenen Laden, aus denen Millionen von Post-Its quellen....:winken:
bei uns (julian hat nur regale und kaum kisten)liegt alles offen in den regalen...autos bei autos, spielfiguren bei spielfiguren usw... julian sieht somit klar wo was liegt und muss nicht unnötig die kisten durchstöbern!das hilft ihm beim ein und ausräumen sehr...klar, julian beginnt auch manchmal zu spielen obwohl er zusammen räumen sollte jedoch sag ich ihm dann immer das er das spielzeug gerne auf die seite legen kann um nachher noch ein wenig damit zu spielen...bei uns ist es auch so. von anfang an. keine großen kisten, sondern offene regale, wo alles seinen platz hat (auch in kleineren kisten, schachteln, auf tabletts - alles sortiert). dazu hat sie noch kleine teppiche, wo ihre sachen dann länger liegen können und man sie, nach bedarf, mit dem teppich zur seite schieben kann. sie hat auch schon mehr als 1,5J montessori-erfahrung (spielgruppe, kinderhaus) hinter sich und das spielt dabei sicherlich auch eine rolle. klar hat sie nicht immer lust aufzuräumen und klar gibt es tage, wo ich schlecht drauf bin und mehr ordnung brauche...
laut montessori besteht bei kindern gerade in den ersten lebensjahre ein starkes bedürfnis ("sensible phase für ordnung") nach einer überschaubar und fest geordneten umgebung („Die Ordnung stellt für das Kind den Anreiz, eine Aufforderung zum Handeln dar und bildet so etwas wie den Boden, auf dem man steht.“)
lg L.
susanne.f
16.05.2007, 12:58
bei uns wird gemeinsam mit dem besuch weggeräumt
Tamy1984
16.05.2007, 13:10
bei uns wird gemeinsam mit dem besuch weggeräumt
:D stimmt :D
Also ich kann ja nur berichten, wie es üblich war, als ich noch Kind war (ich hab das System super gefunden, es war einfach verständlich und ich möchte es bei meinen Zwergen genauso machen):
Es gab immer zwei Bereiche: einen allgemeinen Bereich (alle Räume außer dem Kinderzimmer) und einen privaten Bereich (das Kinderzimmer). Im privaten Bereich konnten wir leben, wie wir wollten. Kein einziges Mal wurden wir dazu ernsthaft oder mit Androhung von Konsequenzen angehalten, dort Ordnung zu machen. Einzige Voraussetzung: es durfte nichts gemacht werden, was Ungeziefer anzog (zB Speisereste liegen lassen) oder was die Substanz des Raumes (Wände, Möbel etc.) beschädigt oder verschmutzt. Schmutzwäsche wurde ab Kindergartenalter nur gewaschen, wenn wir sie selbst in die Waschküche transportiert haben.
Alle allgemeinen Räume mussten allerdings generell sauber gehalten werden, dh tägliches Aufräumen stand dort auf der Tagesordnung. Das war auch für mich als Kind nachvollziehbar, aber ich hatte immer einen Rückzugsraum, in dem ich es anders hätte handhaben können (ich war allerdings - im Gegensatz zu meiner Schwester - schon immer sehr ordnungsbewusst).
Weiß zwar nicht, ob euch diese Sicht der Dinge irgendwie in der Diskussion was nutzt, aber schaden tut's hoffentlich auch nichts. Bin ja gespannt, wie meine Kids werden (der Vater ist leider ein hoffnungsloser Chaot :D ).
wenn wir wo zu besuch sind, räumen wir immer mit auf. der besuch der zu uns kommt ist gespalten einige räumen mit auf, einige gehen einfach. ich seh das nicht so eng.
der lucas "kann" sein zimmer aufräumen, wenn er will ;) meistens machen wir das zusammen, am meisten räumt dann der leon weg :D
alle paar wochen gehe ich dann her und mach feintuning, div. kaputtes wird weggeworfen und wieder alles richtig sortiert, das hält dann meist einen nachmittag, aber ich weiss - in der früh war alles ordentlich :D.
in leons zimmer liegt wenn, lego duplo und stofftiere rum die sidn schnell in der kiste (lego) und regal verstaut.
da ich selber ein chaot bin, kann ich nicht von meinen kinder erwarten ordentlich zu sein. ich muss mich selbst oft am riemen reissen damit was weiter geht.
lg, carmen
meine große ist sehr ordnungsliebend, sie regt sich immer furchtbar auf, wenn die kleine in ihrem zimmer alles ausräumt. :D selbst aufräumen tut sie allerdings nicht sooo gern, aber sie hat es gern schön! ;)
mit der kleinen räume ich nur konkrete, einzelne dinge gemeinsam weg, also ein spiel wieder in die schachtel oder die puppis wieder in die puppikiste. das 'große' aufräumen mache ich, ich glaube, das überblickt sie noch nicht.
Sophie69
16.05.2007, 15:13
@nbnb: ist mir schon klar, dass die Kids eine Unordnung machen aber es muss doch nicht das komplette Chaos herrschen! Meine Tochter kommt im Herbst in die Vorschule und ich vertrete die Ansicht, dass es bei Menschen im Kopf immer so ausschaut wie in ihrem Umfeld und sie mit fünf durchaus in der Lage sein sollte, auf ihre eigenen Dinge zu achten und sie wegzuräumen. :( Sie kann ja dann später auch ihre Schulsachen nicht überall herumliegen lassen. Wie ich in den Siebzigern ein Kind war, haben meine Schwester und ich auch jeden Abend aufräumen müssen, meine Mutter war VIEEEL strenger war als ich und da hätte es Granada gespielt wenn wir uns geweigert hätten! :)
Und, war das gut so? Hast Du deshalb liebevolle Gefühle für Deine Mutter, weil sie so streng war?
Nun, bei uns ist es so, dass im Kinderzimmer der Weg zu den Betten frei sein muss, vor allem keine kleinen Legos herumliegen dürfen (reiner Eltern-Selbstschutz). Einmal in der Woche kriegt dann einer der Eltern einen Rappel, und schlichtet gemeinsam mit den Kindern Lego zu Lego, Bücher zu Büchern, Stifte zu Stiften (dann kommt der Tisch wieder zum Vorschein), etc.
Seit wir voriges Jahr ein Zimmer dazugebaut haben, ist das (bis die Kinder nicht mehr zusammenwohnen wollen) ein Spielzimmer, dort dürfen die großen Sachen (aufgebautes Lego, Brio-Zug etc.) sowieso stehen bleiben.
Im Wohnzimmer werden jeden Abend die Kindersachen in die Kinderfächer des Kastens geräumt, das halt ich sonst nicht aus.
Aber, weder mein Mann noch ich sind ein leuchtendes Vorbild, was sichtbare Ordnung betrifft, woher sollen es die Kinder also haben? Auch wir lassen unsere "Spielsachen" manchmal tagelang liegen, und haben z.B. keinem "weggeräumten" Platz für Videokamera oder Handy, das liegt einfach auf dem (großen) Arbeitstisch. In unseren Hirnen ist es jedoch sehr zusammengeräumt :) . Vielleicht solltest Du Dich ein bisschen mehr mit den Vorgängen im Gehirn beschäftigen, bevor Du so hanebüchene Vergleiche ziehst...
Deine Tochter wird's Dir vielleicht danken, wenn Du sie altersgerecht behandelst. Das, an das Du Dich aus Deiner Schulzeit erinnerst, ist wohl auch nicht genau das, was Du als 5jährige konntest...
Kirschenesserin
16.05.2007, 15:23
Wenn das für Deine Familie so funktioniert, ist das ja auch okay so. Du schreibst Dein Mann und Du sind auch nicht gerade die Ordentlichsten, darum stört es Dich auch nicht so wie mich wenn nicht alles immer aufgeräumt ist - es sind nicht alle Menschen gleich! Verbiete ja der Kleinen auch nicht das Chaos zu machen, sondern möchte nur, dass sie es wegräumt. Unsere Wohnung ist auch nicht groß, deswegen wirkt es noch enger wenn alles in Schutt und Asche versinkt.
Habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mutter und rückblickend finde ich es wirklich gut, dass sie so streng war, was die Ordnung angeht denn aufgeräumt lebt es sich nun mal leichter, zumindest für uns! Ich für meinen Teil kann vor einem vollgeräumten, chaotischen Schreibtisch sitzend keinen klaren Gedanken fassen und deswegen halte ich es auch für wichtig, dass meine Tochter bezeiten lernt, ordentlich zu sein! Ich hasse es auch, Dinge wie Schlüssel, Dokumente, etc. zu suchen! Finde meinen Vergleich mit Kopf und Ordnung nicht hahnebüchen - siehe Feng Shui! :)
katyes1978
16.05.2007, 15:40
Bei uns wird auch mit den Gastkindern aufgeräumt. Und zusätzlich ist am Freitag Aufräumtag. Da muss der Große (bald 8) sein Zimmer ordenlich aufräumen, also auch die Kisten sortieren (zumindest, Playmobil zu Playmobil, Lego zu Lego). Früher herschte auch immer CHaos in seinem Zimmer, irgendwann hatte ich es dann satt immer 2-3 Stunden seinen "Sauhaufen zusammen zu räumen und zu sortieren, deshalb gibt es bei uns jetzt Smilies:
-für ein ordentlich aufgeräumtes Zimmer einen lachenden Smilie
-für ein unaufgeräumtes Zimmer einen traurigen Smilie
für 3 lachende Smilies darf er sich etwas besonderes aussuchen - kein Spielzeug, sondern Hallenbad, Zoo, ....
Für drei traurige Smilie muss er auf irgendwas eine Woche lang verzichten.
Seitdem klappt das ganz gut, er hat nur ein einziges Mal einen 3 traurige Smilies zusammengebracht ;)
Mit dem Kleinen räume ich gemeinsam auf.
Ohaj das problem kenn ich auch.meine Maus ,4 Jahre, räumt immer aus und wütet in ihrem Zimmer ist kein platz mehr weicht sie ins Wozi aus.
Aber sie wütet manchmal richtig alles wird ausgeräumt damit mein ich alles alle Puzzleteile,spielteile liegen zerstreut und warten aufs wieder geschlichtet werden.:rolleyes: Dazwischen Spielzeug,Puppen,ein Haufen Barbiesachen,lego.... zum verrückt werden. Selber aufräumen> No way hysterisches Gebrüll. gemeinsam wie schon geschreiben wurde funkt auch nicht richtig weil ich es eh alleine mache und sie jeden stein nochmal begutachtet und eine geschichte dazu erzählt.
Da pfeif fich dann a uch oft drauf und mache es eh alleine weil ich auch ordnungsliebend bin und alles ordentlich geschlichtet haben will alles soll da stehen wo es hingehört.
Und ich weiß auch nicht weiter alles reden ,schimpfen ,loben hilft nicht:(
panterchen26
16.05.2007, 15:55
Ich wollte gerade schreiben meine zwei .räumen auch alles im zimmer aus bis sie keinen platz mehr finden wo sie es noch hinräumen sollen ,dann muss ich wieder einschreiten ,erkläre ihnen warum und wieso es nicht so ausschauen soll...
zeige ihnen wie man auch aufräumen kann das es spass macht und seit 2 oder 3 tagen räumt felix immer imgemeinsamen zimmer zusammen ,was mir auch grosse freude macht das er daswegräumt was sie hergeräumt haben
Im Zimmer (sofern es diesen Namen verdient) meiner Kinder sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Von Zeit zu Zeit räum ich den Weg von der Tür zum Fenster frei, damit man gefahrlos lüften kann, ohne sich was einzutreten. Aber ehrlich, im Grunde ist es mir wirklich wurscht, wie es da drin ausschaut. Ich bin auch sehr unordentlich. Ab und zu wird groß aufgeräumt, das muss reichen.
Sophie69
16.05.2007, 17:53
Verbiete ja der Kleinen auch nicht das Chaos zu machen, sondern möchte nur, dass sie es wegräumt. Unsere Wohnung ist auch nicht groß, deswegen wirkt es noch enger wenn alles in Schutt und Asche versinkt.
Ja, wenig Platz ist definitiv ein Problem, aber "Schutt und Asche" ist schon wieder durchaus bezeichnend. Für Dein Kind ist dieser Schutt und die Asche womöglich eine Spielwelt. Meine Kinder bespielen diesen Haufen, sie machen das nicht, um mich zu ärgern, sondern das ist eine Welt, in der die Barbies zu den Legos auf Besuch kommen, die Piraten die Burg angreifen und die Ritter verteidigen sie, und zwischendurch fahren alle miteinander mit dem Zug. Dann wird wieder alles liegengelassen, aus den Pölstern und Decken wird auf dem Bett eine Höhle gebaut, und Puppen und Kuscheltiere sind die Kinder. *Dann* sind natürlich die Barbies und Legos und Ritter vergessen, ein Haufen, aber wenn's um's Wegräumen geht, müssen die Legos und Ritter und Piraten auch ins Bett. Das ist kein Schutt...
Habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mutter und rückblickend finde ich es wirklich gut, dass sie so streng war, was die Ordnung angeht denn aufgeräumt lebt es sich nun mal leichter, zumindest für uns!
*DAS* hab ich nicht gefragt. Sondern, ob Du liebevolle Gefühle Deiner Mutter gegenüber hast, wenn Du ans Zusammenräumen denkst. Und ich würde zumindest einmal den Gedanken zulassen, dass Du deswegen so auf Ordnung bestehst, weil Du selbst so konditioniert worden bist. Muss nicht sein, Menschen sind sehr oft so von Geburt an, aber Deiner Ordnung wohnt so etwas Gezwungenes, Pflichtbewusstes, eben Antrainiertes an.
Ich sage gar nicht, dass ich Ordnung im Kinderzimmer schlecht finde, nein, sie ist für mich sogar sehr wichtig, weil sich Kinder nur dann ihre Spielsachen gezielt suchen können. Wenn alles ein Haufen ist, findet man am Ende ja den Wald vor lauter Bäumen nicht... Aber Du darfst nicht annehmen, dass Dein Kind dieselbe Sicht von Ordnung, das selbe Verlangen nach ordnung und auch die selben Fähigkeiten, Ordnung zu schaffen hat, wie Du.
Auch ich musste seinerzeit - kleine Wohnung, andere gesellschaftliche Normen - zusammenräumen, und es war immer konfliktbehaftet. Witzigerweise habe ich aber, trotz täglicher Ordnung immer Kleinzeug (Barbieschuhe, kleine Legos) verloren, das selbe Zeug meiner Kinder ist jetzt schon recht lange - teilweise jahrelang - vollständig, wenn wir es wieder einmal alles zusammenschlichten.
Ich für meinen Teil kann vor einem vollgeräumten, chaotischen Schreibtisch sitzend keinen klaren Gedanken fassen und deswegen halte ich es auch für wichtig, dass meine Tochter bezeiten lernt, ordentlich zu sein! Ich hasse es auch, Dinge wie Schlüssel, Dokumente, etc. zu suchen! Finde meinen Vergleich mit Kopf und Ordnung nicht hahnebüchen - siehe Feng Shui! :)
Ach, aus der Ecke kommt das, da habe ich es ja mit hanebüchen gut getroffen :D . Mir kommen die besten Gedanken beim Radlfahren, morgens in die Arbeit in bezug auf die Arbeit, abends heim in bezug auf die Familie. Oder unter der Dusche. *Da* wird Ordnung in mein Hirn geblasen, das ist die richtige Mischung aus Entspannung und Ablenkung. Mein Schreibtisch, leer (im Büro) oder voll (daheim) kann nur mehr dem Umsetzen der Gedanken dienen.
Besonders an den Nachmittagen wo sie Freundinnen oder Freunde zu Besuch hat, sieht es in ihrem Zimmer am Abend aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte
wenn meine kinder freunde einladen, räumen wir vorher immer einiges weg, v.a. die kleinen sachen, damit wir danach nicht stundenlang aufräumen müssen. ;) erleichtert einiges.
wenn meine kinder freunde einladen, räumen wir vorher immer einiges weg, v.a. die kleinen sachen, damit wir danach nicht stundenlang aufräumen müssen. ;) erleichtert einiges.
das ist eine guuute idee :D!
... ich vertrete die Ansicht, dass es bei Menschen im Kopf immer so ausschaut wie in ihrem Umfeld
na dich lad ich sich NIEEEEEEEEEEEEEE zu mir nachhause ein!! du lässt mich vermutlich auf direktem weg in die psych einweisen :eek:
Wir machen das so: (Mein Sohn ist 3 Jahre alt)
Ordentlich aufgeräumt wird ca alle 3 Tage, wenn´s ganz schlimm ausschaut auch schon früher. Zumindest zu den Betten muss man kommen, da räumen wir abends noch alles weg.
Wenn er nicht aufräumen hilft, dann landet alles was noch herumliegt ganz oben am Kleiderschrank... bekommt er dann nach ein paar Tagen wieder. Das mußte ich erst zwei mal machen, hat er sich ganz schnell gemerkt.
Wir machen das so: (Mein Sohn ist 3 Jahre alt)
Ordentlich aufgeräumt wird ca alle 3 Tage, wenn´s ganz schlimm ausschaut auch schon früher. Zumindest zu den Betten muss man kommen, da räumen wir abends noch alles weg.
Wenn er nicht aufräumen hilft, dann landet alles was noch herumliegt ganz oben am Kleiderschrank... bekommt er dann nach ein paar Tagen wieder. Das mußte ich erst zwei mal machen, hat er sich ganz schnell gemerkt.
oder,
er baut sich aus den kinder sesseln und dem kindertisch und der grosser legokiste (natrülich auch vorher geleert) einen turm und klettert daran hoch damit er bis ganz nach oben kommt. und dann zeigt er es dir gaaaaanz stolz und du kannst nicht mal schimpfen weil du so über seinen enfallsreichtum staunst und zugleich glücklich bist, dass DER turm gehalten hat.
:cool: ich spreche aus erfahrung :D
hmm,wir sind komisch.
ich hab von meiner 2 jährigen noch nie verlangt dass sie aufräumen muss und werds auch weiterhin nicht verlangen.
ich frage sie schon ob sie mir helfen will,manchmal tut sie es und manchmal nicht.
wir (mein mann und ich) haben kein problem mit diesem umstand zumal wir auch nicht gerade musterbeispiele an ordnung sind.
kommt jemand zu besuch ist ordnung bis in den letzten winkel aber sonst tu ich das worauf ich lust habe (oder auch nicht)
wenn ich mich richtig erinnere mussten wir daheim auch nie aufräumen bis wir in die schule kamen und dann haben wir es sogar ab und zu von alleine getan weil das zimmer zusammengeräumt viel schöner war *g*
Kirschenesserin
18.05.2007, 12:34
*DAS* hab ich nicht gefragt. Sondern, ob Du liebevolle Gefühle Deiner Mutter gegenüber hast, wenn Du ans Zusammenräumen denkst. Und ich würde zumindest einmal den Gedanken zulassen, dass Du deswegen so auf Ordnung bestehst, weil Du selbst so konditioniert worden bist. Muss nicht sein, Menschen sind sehr oft so von Geburt an, aber Deiner Ordnung wohnt so etwas Gezwungenes, Pflichtbewusstes, eben Antrainiertes an.
Ich sage gar nicht, dass ich Ordnung im Kinderzimmer schlecht finde, nein, sie ist für mich sogar sehr wichtig, weil sich Kinder nur dann ihre Spielsachen gezielt suchen können. Wenn alles ein Haufen ist, findet man am Ende ja den Wald vor lauter Bäumen nicht... Aber Du darfst nicht annehmen, dass Dein Kind dieselbe Sicht von Ordnung, das selbe Verlangen nach ordnung und auch die selben Fähigkeiten, Ordnung zu schaffen hat, wie Du.
Ach, aus der Ecke kommt das, da habe ich es ja mit hanebüchen gut getroffen :D . Mir kommen die besten Gedanken beim Radlfahren, morgens in die Arbeit in bezug auf die Arbeit, abends heim in bezug auf die Familie. Oder unter der Dusche. *Da* wird Ordnung in mein Hirn geblasen, das ist die richtige Mischung aus Entspannung und Ablenkung. Mein Schreibtisch, leer (im Büro) oder voll (daheim) kann nur mehr dem Umsetzen der Gedanken dienen
Verstehe noch immer nicht, was an Feng Shui hahnebüchen sein soll, hast Du Dich schon mal ein wenig damit beschäftigt? Natürlich habe ich meiner Mutter gegenüber alle möglichen Gefühle (wer hat das schon nicht?) aber was das Aufräumen betrifft, bin ich ihr gegenüber weder positiv noch negativ eingestellt. Sie war damals einfach was man als "streng" bezeichnet während ich nur auf bestimmt Dinge Wert lege und meine Tochter eigentlich ziemlich viele Freiheiten lasse.
Jeder Mensch hat ein anderes Ordnungsbedüftnis, klar - nehme schon an, dass ich von Haus aus eher ordentlich bin. Allerdings bin ich eben ein Mensch, der am Schreibtisch seine Gedanken entwickelt und in die Tat umsetzt und ich arbeite auch von zu Hause aus. Ich finde Ordnung eben kein notwendiges Übel sondern schlichtweg notwending und als Eltern hat man auch ein Recht darauf nicht um drei Uhr in der Früh im dunklen Zimmer mit dem nackten Fuss in ein Playmobilteil treten zu müssen wenn man sein Kind zudeckt! :)
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