Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum Hausgeburten so oft als positiv empfunden werden
trollina
03.05.2007, 10:14
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.
Also uninformierte Mütter können genauso im KH eine schlechte Geburt erleben, detto einen KS ;)
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.
da hast du völlig recht, das würde mit sicherheit schiefgehen. der ansatz muß anders sein. es muß - egal an welchem potentiellen geburtsort - gewährleistet werden, daß die geburt so störungsfrei und natürlich wie möglich ablaufen kann - mit der für die frau individuellen unterstützung (manche möchten gerne alleine gelassen werden, manche kriegen schon beim gedanken ans alleinsein panik etc.)
aber schon früher muß die vorbereitung besser werden. bereits in der schwangerschaft. und noch früher, beim "erleben" der frau/des mädchens. bei den erwartungen, die gewecket werden. bei den erfahrungen, die geteilt werden. bei den vorbereitungen, die wissentlich und unwissentlich gemacht werden.
beispiel. wenn mädchen zeitlebens nur horrorgeschichten hören, welche erwartungen an die geburt des eigenen kindes bekommen sie dann?
oder: wenn mädchen/frauen niemals mit schwangerschaft und geburt im laufe ihres lebens "konfrontiert" werden und die schwangerschaft mit dem ersten eigenen kind auch die erste begegnung mit schwangerschaft und geburt überhaupt ist, wenn das eigene baby das erste ist, daß eine frau im arm hält - welche betreuung und vorbereitung braucht eine solche frau, damit sie schwangerschaft und geburt positiv erleben kann?
wie wird in der gesellschaft mit schwangerschaft und geburt umgegangen, welches bild wird vermittelt? das eines hoffnungsvollen, schönen und befriedigenden ereignisses oder das einer immerwährenden potentiellen gefahr? werden "freudige erwartungen" "geschürt" oder nur angst?
ich glaube, es gibt für uns alle viel zu tun...
Mad.Lena
03.05.2007, 10:53
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.
Ja, ich finde deinen Gedankengang recht interessant und logisch.
Da frau sich doch sehr bewußt für eine HG entscheidet, ist sie meist besser informiert (auch über die möglicherweise negativen Aspekte einer Geburt), als viele der KH-Geherinnen.
Mich schreckt der gedanke ins KH zum entbinden zu gehen aber auch sehr ab. Stelle mir die HG einfach "runder" und "entspannter" vor.
lg
madlena
Berg-Carolin
03.05.2007, 11:05
mir hat mal wer gesagt: da Du ja nicht so leicht ss wirst bist Du eben besorgter ums Kind.
Lollipop
03.05.2007, 11:18
Ich hab dazu folgenden Artikel ganz interessant gefunden (Er ist sehr lang und etwas mühsam, aber es zahlt sich aus ihn ganz zu lesen):
http://www.geburtskanal.de/Wissen/Kurzmeldungen/NotwendigkeitMenschenwuerdigerGeburtshilfe_BDH.11. 2002.pdf
Ich hab mich auch für die KH-Geburt entschieden. Bei einer weiteren Geburt würde ich mich für eine Hausgeburt entscheiden, wenn sich nicht schon im Vorfeld Komplikationen abzeichnen...
Ich habe durch die erste Geburt mehr Vertrauen in mich selbst gewonnen und mich inzwischen auch besser informiert. Ich traue auch Hebammen sehr viel mehr zu als früher im Vergleich zu Ärzten und glaube inzwischen, dass im Notfall genug Zeit bleibt ins KH zu fahren. Und wenns schief geht, gehts da und dort schief. Zu Hause würde ich mich in jedem Fall wohler fühlen, auch wenn ich mich über mein KH nicht beschweren kann, bemüht haben sie sich - aber wie es zu Hause wäre, haben sie dort nicht mal annähernd hingekriegt. Ich hab leider die falsche Hebamme erwischt, eine die nicht zu mir passte.
Am wichtigsten scheint mir rückblickend zu sein, dass man seine Hebamme vorher schon gut kennt, sich mit ihr wohlfühlt und ihr vertraut. Wenn man so eine in einem bemühten KH mit hat, spricht meiner Meinung auch nicht viel gegen das KH, bloß der Umstand, dass man sich erst hinbegeben muss in einer Lage wo Ruhe und ein gewohntes Umfeld am besten wäre.
Außerdem ist es nach der ersten Geburt viel leichter so etwas zu sagen, weil man dann wenigstens weiss, was man alles nicht will. Vor der Geburt war ich zu unsicher und furchtsam, leider.
ich weiß nicht, ich wollte mich vor der geburt über nichts infomieren. ich wollte keine hebamme kennen, ich wollte keinen arzt kennen, ich wollte die räumlichkeiten nicht kennen, ich wollte keinen geburtsvorbereitungskurs besuchen.
ich wollte mir nichts vorstellen.
und schon gar nicht wollte ich wissen, wie eine geburt von sich geht.
für mich war einzig und alleine wichtig, dass, falls es probleme mit flo geben sollte, direkt eine kinderklinik im krankenhaus ist.
aus dem grund bin ich nach graz gefahren, als es losging.
ich hab mich über die blonde nette Hebamme gefreut, die mich unbekannterweise total lieb in empfang genommen hat, ich hab mich über das grüne kreissaalzimmer gefreut, ich hab mich gefreut als man mir sagte, dass ich ohne wehen schon nen 6 cm offenen muttermund hatte...
ich hab mich gefreut, dass mein gg mit dabei war - und ich hab mich gefreut, dass ich rumspazieren durfte.
ich freute mich über jede kleinigkeit, einfach weil ich mit null vorstellung dorthin gefahren bin...
ich hab mich gefreut, dass nach nur 2 presswehen flo da war, ich hab mich gefreut, dass ich nicht gerissen bin, ich hab mich gefreut, dass er mir direkt auf den bauch gelegt wurde u ich hab mich gefreut, dass mein gg ihm dann irgendwann die nabelschnur durchgeschnitten hatte.
ich hab mich gefreut, dass jemand kam, wenn ich gerufen hatte u ich hab mich gefreut, dass wir als familie dann alleine gelassen wurden...
also, ich war definitiv uninformiert, naiv und fragt mich nicht was noch alles...
trotzdem hatte ich ne wunderschöne geburt.
SpiritualDoula
03.05.2007, 11:57
Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen - nach meinen Hausgeburten - und ich krieg immerhin das sechste Kind und freu mich auf eine weitere HG - Zuhause fühle ich mich geborgen und sicher - es gab nie irgendwelche kritischen Situationen oder Komplikationen.
Eine Geburt ist ein natürlicher, von Instinkten gesteuerter, intimer ...Vorgang - mein erstes Kind kam im KH zur Welt - ständiges Tür aufreißen von Hebammen, Ärzten und Schwestern die nur kurz den Arzt was fragen mußten ließen mich immer zusammenzucken. Ich konnte einfach nicht loslassen, immer verkrampfte ich mich aus Angst es kommt wieder wer oder was. Das Tönen kam mir nicht über die Lippen weils immer Kommentar gab.
Der eine wollte nur da ein bischen Blut abnehmen, die andere meinte so wieder CTG ... ich fand überhaupt nicht mehr zu mir. Die Schmerzen waren schlimm, aber ich wollte keine Mittel.
Nach 14 Std. hieß es, na wenn sich nichts tut in einer halben Stunde gibts KS.
Ich dachte mir damals - jetzt hab ich so hart gearbeitet, versucht mich zurecht zu finden und dann erst schneiden - ich verzog mich aufs Klo und kam 15min nicht raus - endlich keiner der hereinplatzte, endlich konnte ich kontrollieren - entspannen.
Als ich wieder raus kam war plötzlich alles offen und Presswehen :), ich wurde 2mm geschnitten:mad: meiner Meinung nach fürs Protokoll, denn 4 weitere Geburten mit 4 Kilo Babys liefen ohne Schnitt oder Riß nicht mal eine Abschürfung.
Meine Hausgeburten waren ruhig, ich kuschelte mich ins Bett, oder ging in die Wanne hörte Musik - ich hatte echt das Gefühl ich bestimme, ich weiß was mir gut tut - eine selbstbestimmte Geburt
Die Hebamme unterstützte bei der Geburt, ging auf mich ein ohne weitere Anrdnungen von "oben" berücksichtigen zu müssen.
Ich hatte in keiner Situation Angst das was mit dem Baby nicht passt, wäre aber jederzeit bereit gewesen ins KH zu gehen wenn ich ein schlechtes Gefühl gehabt hätte.
Nun das war nur meine Sicht der Dinge, meine geborgene HG, wenn eine Frau diese Sicherheit und das gute Gefühl hat kann auch eine KH - Geburt schön sein - vorausgesetzt man lässt die Frau gebären und schätzt Eingriffe und Komplikationen individuell ab.
also, ich war definitiv uninformiert, naiv und fragt mich nicht was noch alles...
trotzdem hatte ich ne wunderschöne geburt.
Gut ok *GG* ... würde meine Meinung ausbessern mit: Uniformiert und mit den falschen Erwartungen kanns schief gehen :D :cool:
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.
zustimmung.
allerdings:
- glaub ich, dass mehr starke frauen sich für hg entscheiden würden, wenn diese möglichkeit bekannter wäre.
- gibt es halt auch viele, die einmal da und einmal dort geboren haben, die geburten sehr unterschiedlich erlebt haben und doch dieselben frauen waren. (mehr oder weniger;)).
weisst, wie ich mein?
theinsane
03.05.2007, 15:21
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.
deswegen find' ich es schon sehr merkwürdig, dass kaum ein gyn, vor allem die erstgebärenden, fragt: "und wie schaut's denn mit der geburt aus? wie haben Sie sich das vorgestellt? wie geht's Ihnen damit? wissen Sie, welche möglichkeiten es gibt?etc." eigentlich sollte der sich doch um die frauen auch ein wenig kümmern und nicht nur um den uterus und "dessen inhalt", muttermund, vaginalbereich , oder? nachher interessiert es die wenigen, wie es gesundheitlich um das kind steht, da sind dann wieder die kinderärzte zuständig, die meiner meinung nach wieder viel zu wenig nach dem geburtsverlauf fragen ...
habt' ihr da andere erfahrungen???
(hatte übrigens 'ne schöne erste geburt mit superhebamme zuhause)
habt' ihr da andere erfahrungen???
Also meiner hat mir gleich gesagt: so schauts aus, wie fühlst du dich, was kann ich für dich tun :D :cool:
Berg-Carolin
03.05.2007, 16:39
Also meiner hat mir gleich gesagt: so schauts aus, wie fühlst du dich, was kann ich für dich tun :D :cool:
meiner auch. :) Ich denke Frauen sind wirklich nicht so dumm dass sie nicht wissen dass es Hgs gibt.....:rolleyes:
Der grund warum es viele nicht tun ist eben das Sicherheitsdenken.
der grund, warum es viele tun, ist eben das sicherheitsdenken
siehe auch Sichere Geburt (http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=331779)
Ich denke Frauen sind wirklich nicht so dumm dass sie nicht wissen dass es Hgs gibt.....:rolleyes:
Meiner Erfahrung nach (also wenn ich mir mein Umfeld so anschau und an Erlebnisse beim SS Turnen und dgl. denke) wissen viele Frauen nichtmal ueber Hebammen bescheid, geschweige denn das, egal wie und wo sie entbinden, einige Visiten von Hebammen von der Krankenkasse bezahlt werden. Und ein nicht zu unterschaetzender Prozentsatz der Bevoelkerung glaubt, das Hausgeburten verboten sind. Ich wurde von vielen gefragt, als sie erfahren haben, das ich einen Tag nach der Geburt nach Hause ging, ob das denn ueberhaupt erlaubt sei. Das allein spricht schon Baende find ich ...
Berg-Carolin
03.05.2007, 18:39
der grund, warum es viele tun, ist eben das sicherheitsdenken
siehe auch Sichere Geburt (http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=331779)
das ist aber keine Statistik sondern eine einseitige Darstellung.
Berg-Carolin
03.05.2007, 18:41
Meiner Erfahrung nach (also wenn ich mir mein Umfeld so anschau und an Erlebnisse beim SS Turnen und dgl. denke) wissen viele Frauen nichtmal ueber Hebammen bescheid, geschweige denn das, egal wie und wo sie entbinden, einige Visiten von Hebammen von der Krankenkasse bezahlt werden. Und ein nicht zu unterschaetzender Prozentsatz der Bevoelkerung glaubt, das Hausgeburten verboten sind. Ich wurde von vielen gefragt, als sie erfahren haben, das ich einen Tag nach der Geburt nach Hause ging, ob das denn ueberhaupt erlaubt sei. Das allein spricht schon Baende find ich ...
also in meinem Umfeld wissen eigentlich alle dass es Hgs gibt, entscheiden sich aber aus guten Gründen dagegen. 2 hatten eine ambulante Geburt, sie wollten keinen KH Aufenthalt aber Sicherheit war ihnen sehr wichtig.
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.
du hast nicht unrecht*gg* habich vor einiger zeit schon mal behauptet:cool:
ABER - ich hatte eine wunderschöne kh geburt mit wahlhebamme(ambulant) und das nur weil gg gegen eine HG war und ich wollte eine gemeinsame entscheidung
ABER - ein 3. kind kommt zu hause zur welt:cool: :D
JEDE SOLL DORT IHR KIND BEKOMMEN WO SIE WILLL - BASTA:cool:
Erdbaerin
03.05.2007, 19:16
Also, ich wollte ins KH, weil ich danach noch 2-3 Tage "betüttelt" werden wollte. Beim 1. Kind ist es doch ganz gut, wenn man ein bißchen Schonfrist hat, bevor man mit dem Alltag konfrontiert wird.
Und eine HG wollte ich nicht wegen der Sauerei. Jaja, ich weiß, daß soll gar nicht so schlimm sein, aber ich mag mich nicht mit Fragen beschäftigen wie "Wie entsorg ich die Nachgeburt?".
Ich würde eine "erfolgreiche" Geburt auch nicht vom Grad der informierten Frau abhängig machen, sondern von deren Bereitschaft, sich auf das Erlebnis Geburt einzulassen. Eine Wahlhebamme kann da schon ausreichen, daß man sich einfach fallen lässt und die Sache ganz entspannt und ruhig angeht.
deswegen find' ich es schon sehr merkwürdig, dass kaum ein gyn, vor allem die erstgebärenden, fragt: "und wie schaut's denn mit der geburt aus? wie haben Sie sich das vorgestellt? wie geht's Ihnen damit? wissen Sie, welche möglichkeiten es gibt?etc." eigentlich sollte der sich doch um die frauen auch ein wenig kümmern und nicht nur um den uterus und "dessen inhalt", muttermund, vaginalbereich , oder? nachher interessiert es die wenigen, wie es gesundheitlich um das kind steht, da sind dann wieder die kinderärzte zuständig, die meiner meinung nach wieder viel zu wenig nach dem geburtsverlauf fragen ...
habt' ihr da andere erfahrungen???
(hatte übrigens 'ne schöne erste geburt mit superhebamme zuhause)
find ich auch. mit der frage, wo sich die frau anmeldet (oder mit der mitteilung der frau, dass sie zu hause gebären will) ists schon erledigt, das thema.
die hebammen-broschüren kann frau sich selbst im wartezimmer rausklauben (wenn überhaupt welche rumliegen)
Aeffchen
03.05.2007, 19:53
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.Sehe ich absolut nicht so. Und stimmt auch nicht. Gut informierte aufgeklärte Frauen haben im Krankenhaus die gleichen Probleme wie uninformierte. Und echte Hoppala-Hausgeburten von uninformierten Frauen sind so problemlos wie geplante Hausgeburten.
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.Doch, natürlich wäre das die Lösung.
also in meinem Umfeld wissen eigentlich alle dass es Hgs gibt, entscheiden sich aber aus guten Gründen dagegen. 2 hatten eine ambulante Geburt, sie wollten keinen KH Aufenthalt aber Sicherheit war ihnen sehr wichtig.
also in meinem umfeld wissen auch alle dass es hgs gibt und entscheiden sich aus guten günden (nämlich wegen der sicherheit) DAFÜR.
Berg-Carolin
03.05.2007, 20:11
also in meinem umfeld wissen auch alle dass es hgs gibt und entscheiden sich aus guten günden (nämlich wegen der sicherheit) DAFÜR.
ich weiß manche auf Biegen und Brechen, gell :D
Berg-Carolin
03.05.2007, 20:14
JEDE SOLL DORT IHR KIND BEKOMMEN WO SIE WILLL - BASTA:cool:
UND auch WIE sie es bekommen will :cool: mit oder ohne Schmerzmittel, mit PDA oder Ohne mit KS oder ohne.
UND auch WIE sie es bekommen will :cool: mit oder ohne Schmerzmittel, mit PDA oder Ohne mit KS oder ohne.
danke, carolin, dass du uns das erlaubst. was täten wir ohne deine postings?
ich weiß manche auf Biegen und Brechen, gell :D
komischerweise haben mir weder kh noch fä ( 2 verschiedene) von der hg abgeraten.. (von den hebammen ganz abgesehen)
hm...
Berg-Carolin
03.05.2007, 20:22
komischerweise haben mir weder kh noch fä ( 2 verschiedene) von der hg abgeraten.. (von den hebammen ganz abgesehen)
hm...
mußt Du mit deiner Streitlust den Thread verderben? Ich meine nicht Dich, nimm Dich nicht so wichtig.
Aeffchen
03.05.2007, 20:28
mir hat mal wer gesagt: da Du ja nicht so leicht ss wirst bist Du eben besorgter ums Kind.Nein, das ist nicht so. Sondern es haben Frauen, die schwer schwanger geworden sind, oft eine tiefgreifende Unsicherheit bezüglich der Fähigkeiten ihres Körpers. Sie könnten natürlich genauso flocker-lockig gebären, aber sie trauen es sich nicht zu. DESHALB gehen sie öfter ins Krankenhaus, nicht weil sie besorgter sind. Das sind sie nämlich mit Sicherheit nicht
Berg-Carolin
03.05.2007, 20:40
Nein, das ist nicht so. Sondern es haben Frauen, die schwer schwanger geworden sind, oft eine tiefgreifende Unsicherheit bezüglich der Fähigkeiten ihres Körpers. Sie könnten natürlich genauso flocker-lockig gebären, aber sie trauen es sich nicht zu. DESHALB gehen sie öfter ins Krankenhaus, nicht weil sie besorgter sind. Das sind sie nämlich mit Sicherheit nicht
weiß ich nicht ich nahm die Aussage damals auf und dachte mir naja bin auch beim 1. ins Sanatorium (die ist samt Pille passiert) auch da wäre es mir nicht im traum eingefallen daheim zu entbinden.
Ich genieße dank Sonderklasse ja ein Einbettzimmer, Wahlhebamme, Wahlarzt und ganz ehrlich das ist super, warum um Himmels Willen sollte man auf das verzichten? Und zusätzlich auf die hoffentlich eh nicht benötigen medizinischen Resourcen im Notfall?
Wobei mir immer mehr folgendes bewußt wird: Manche wollen glaube ich eine HG aus Gründen die ich im Sanatorium eh habe.....Dort bin ich mit Hebi und Begleitperson (wenn gewollt) völlig alleine, der Arzt ist für den Notfall auf standby danach verbringe ich ein wunderbares Wochenbett habe den ganzen Tag ausschließlich zeit für mein Kind und brauche mich um sonst nix kümmern, naja Besuche empfangen und geschenke entgegen nehmen. :rolleyes:
Nach der geburt verbleibt man eh ungestört im kreissaal bzw. wird zurück aufs Einzelzimmer gebracht wo aber auch wieder keiner stört.
Ich müßte völlig verblöded sein wenn ich zuhause gebäre mir die Monsterorganisation dazu überlegen müßte wenn ich woanders verhegt und gepflegt werde ..........UND die Sicherheit habe.
Falls Dich die Größe meines Sanatoriums interessiert. 30 Betten aber mit voller OP Ausstattung wenn nötig. Und zu den stillfreundlichsten KH in Europa gewählt.
JEDE SOLL DORT IHR KIND BEKOMMEN WO SIE WILLL - BASTA:cool:
Kann man das nicht einfach akzeptieren?????
Ich würde niemals jemanden vorschreiben wie er bzw. sie ihr Kind bekommen soll....manche sollten vielleicht einen Kurs in Toleranz besuchen http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e025.gif
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
die statistik liest sich also andersherum:
- frauen, die sich fuer eine hausgeburt entscheiden gehören mit einer sehr viel höheren wahrscheinlichkeit der ersten gruppe an als der zweiteren.
- umgekehrt findet man schwache und ängstliche frauen statistisch gesehen eher in einem KH - weil das der normale weg ist. so wie ich es beim ersten mal auch getan habe.
die lösung kann also nicht sein, alle frauen fuer die geburt in ihren haeusern zu einzusperren und die tuer zu verrammeln - denn das wuerde ohne die richtige innere einstellung keineswegs zu einem positiven geburtserlebnis fuehren.
und dann gibts noch die frauen, die ambulant mit hebamme oder überhaupt mit team (wie das nussdorfteam) entbinden und seehr informiert sind und im kh schöne geburten haben.
ich war übrigens auch seehr informiert und habe die kh geburt als schrecklich empfunden. gerade WEIL ich informiert war.
also ich glaub da kann frau keine allgemeinen schlüsse ziehen. ich find deine these interessant.
aber z.b. die erfahrung von flo widerlegt das auch.
und das selbe was flo passiert ist kann auch einer passieren, die blauäugig in eine hg geht.
ruebchen
03.05.2007, 20:59
Mir geht das alles schon seeeehhhhr auf die Nerven!!! Ständig werden die, die ins KH gehen, als naiv und uninformiert hingestellt und nur die, die zu Hause gebären, haben´s voll durchschaut:rolleyes:
Sonst sag ich aber schon gar nix mehr dazu, weil ich das schon alles nicht mehr lesen kann - ehrlich!:(
Kann man das nicht einfach akzeptieren?????
Ich würde niemals jemanden vorschreiben wie er bzw. sie ihr Kind bekommen soll....manche sollten vielleicht einen Kurs in Toleranz besuchen http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e025.gif
wer schreibt denn wieder wem vor, wie er (interessant!) oder sie ihr kind bekommen soll!
hast du das ausgangsposting gelesen?
ruebchen
03.05.2007, 21:01
Kann man das nicht einfach akzeptieren?????
Ich würde niemals jemanden vorschreiben wie er bzw. sie ihr Kind bekommen soll....manche sollten vielleicht einen Kurs in Toleranz besuchen http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e025.gif
GENAU!!!!!!!!!
ruebchen
03.05.2007, 21:05
Und noch was: warum wissen hier immer einige sooo genau, warum andere Frauen sich wie entschieden haben - diese Psychotanten wissen ja anscheinend mehr als die Betroffenen selbst!!!
Tschuldigung, ist sonst nicht so meine Art, aber das Thema KH gg. HG ist schon nicht mehr auszuhalten!!!!! *Kopfschmerz* *Rote Punkte*
Berg-Carolin
03.05.2007, 21:25
Und noch was: warum wissen hier immer einige sooo genau, warum andere Frauen sich wie entschieden haben - diese Psychotanten wissen ja anscheinend mehr als die Betroffenen selbst!!!
Tschuldigung, ist sonst nicht so meine Art, aber das Thema KH gg. HG ist schon nicht mehr auszuhalten!!!!! *Kopfschmerz* *Rote Punkte*
zu Punkt eins: meist sind diejenigen die sich als Psychotanten betätigen diejenigen mit dem eigentlichen Problem......aber um vom eigenen problem abzulenken wirft man dann anderen vor dass diese ein Problem haben......
Der sigi freud hätt ah freud :rolleyes:
trollina
03.05.2007, 21:28
Mir geht das alles schon seeeehhhhr auf die Nerven!!! Ständig werden die, die ins KH gehen, als naiv und uninformiert hingestellt und nur die, die zu Hause gebären, haben´s voll durchschaut:rolleyes:
Sonst sag ich aber schon gar nix mehr dazu, weil ich das schon alles nicht mehr lesen kann - ehrlich!:(nein nein halt, hier werde ich misverstanden! ich habe die statistik ja nur in die eine richtung gelesen --> frauen, die sich fuer hausgeburten entscheiden sind wahrscheinlich aufgeklaert, selbstbewusst und positiv eingestellt. das heisst aber im umkehrschluss nicht dass alle aufgeklaerten und selbstbewussten frauen sich fuer eine hg entscheiden!
und schon gar nicht heisst es dass alle frauen mit kh-geburt aengstlich, unsicher und negativer eingestellt sind.
trollina
03.05.2007, 21:38
Gut informierte aufgeklärte Frauen haben im Krankenhaus die gleichen Probleme wie uninformierte. NA ABER definitiv nicht! den beweis werd ich mir ersparen aber jetzt wo ich weiss wie das gebaeren richtig geht, da waer's mir grad wurscht ob ich zu hause, in einem kh oder auf nem kreuzfahrtdampfer waer. im kh wuerd mir mein mann das personal vom leib halten waehrend ich des mache was ich zu machen habe. und wenn ich dann die PDA haette, wuerd ich mich trotzdem aufrecht hinhocken und nicht so bekloppt auf dem ruecken liegen wie beim ersten mal und drauf warten dass man mir des kind entbindet.
Und echte Hoppala-Hausgeburten von uninformierten Frauen sind so problemlos wie geplante Hausgeburten. dazu kenn ich persoenlich ein gegenbeispiel. und der rest ist glaub ich einfach nur froh dass es eben so "hoppala" gegangen ist aber wenn's muehsamer gegangen waer (und man sie trotzdem zu hause eingesperrt haette), glaub ich nicht dass die erfahrung schoen waer.
wer schreibt denn wieder wem vor, wie er (interessant!) oder sie ihr kind bekommen soll!
hast du das ausgangsposting gelesen?
Das Ausgangsposting von Trollina ist vollkommen ok ... es kommt aber immer wieder auf das Gleich raus - leider:rolleyes:
Ich denke Mal du weißt ganz genau, was gemeint ist:boes:
das ist aber keine Statistik sondern eine einseitige Darstellung.
hast du das buch gelesen???? ist ja noch gar nicht erschienen. oder hast du etwa die englische originalausgabe?
Mir geht das alles schon seeeehhhhr auf die Nerven!!! Ständig werden die, die ins KH gehen, als naiv und uninformiert hingestellt und nur die, die zu Hause gebären, haben´s voll durchschaut:rolleyes:
Sonst sag ich aber schon gar nix mehr dazu, weil ich das schon alles nicht mehr lesen kann - ehrlich!:(
wenns dich nicht interessiert und du es nicht ertragen kannst, wieso liest du dann hausgeburts-threads? lass es doch einfach :)
lauraantonia
04.05.2007, 07:33
JEDE SOLL DORT IHR KIND BEKOMMEN WO SIE WILLL - BASTA:cool:
Das ist doch eh erlaubt..und alle machens..
Warum mußt du uns mit solchen Banalitäten so anschrein???
Es gibt Leute, die gerne über das Thema reden, und wenns dich nicht interessiert:
DU MUSST DIESEN THREAD NICHT LESEN!
Das ist doch eh erlaubt..und alle machens..
Warum mußt du uns mit solchen Banalitäten so anschrein???
Es gibt Leute, die gerne über das Thema reden, und wenns dich nicht interessiert:
DU MUSST DIESEN THREAD NICHT LESEN!
Wer schreit denn:D
Achja und noch was, wenn mich das Thema nicht INTERESSIEREN würd, müsste ich den thread wirklich nicht lesen - da hast Recht;)
ABER - ich hatte eine wunderschöne kh geburt mit wahlhebamme(ambulant) und das nur weil gg gegen eine HG war und ich wollte eine gemeinsame entscheidung
ABER - ein 3. kind kommt zu hause zur welt:cool: :D
ebenso. Er wendet es zwar schon wieder ab, hat es mir aber beim Abschiedstreff im Beisein der Hebi versprochen :D .
deswegen find' ich es schon sehr merkwürdig, dass kaum ein gyn, vor allem die erstgebärenden, fragt: "und wie schaut's denn mit der geburt aus? wie haben Sie sich das vorgestellt? wie geht's Ihnen damit? wissen Sie, welche möglichkeiten es gibt?etc." eigentlich sollte der sich doch um die frauen auch ein wenig kümmern und nicht nur um den uterus und "dessen inhalt", muttermund, vaginalbereich , oder? nachher interessiert es die wenigen, wie es gesundheitlich um das kind steht, da sind dann wieder die kinderärzte zuständig, die meiner meinung nach wieder viel zu wenig nach dem geburtsverlauf fragen ...
habt' ihr da andere erfahrungen???
(hatte übrigens 'ne schöne erste geburt mit superhebamme zuhause)
ja meiner.
"Sie sind zusatzversichert? Lassen Sie sich die Versicherung auszahlen und nehmens damit eine eigene Hebamme"
- danke :love:
Und für die erste Untersuchung danach bittet er grundsätzlich um Mitnahme des Kindes und fragt nach der Geburt und obs eh mitm Stillen klappt. Danach jedes Mal die Frage, obs gut geht und der nächste Termin entweder in einem Jahr oder nach Abstillen stattfinden wird.
Der Kia ist interessiert, wenn Frau es zulässt.
Gut informierte aufgeklärte Frauen haben im Krankenhaus die gleichen Probleme wie uninformierte.
muß dir widersprechen.
Gut infomierte aufgeklärte Frauen, die die Klappe aufreissen und ihren Standpunkt klarmachen und uninformierte Frauen, die einfach ihrem Instinkt folgen und auf unnötige Anweisungen pfeifen, haben keine Probleme im KH.
Berg-Carolin
04.05.2007, 20:16
muß dir widersprechen.
Gut infomierte aufgeklärte Frauen, die die Klappe aufreissen und ihren Standpunkt klarmachen und uninformierte Frauen, die einfach ihrem Instinkt folgen und auf unnötige Anweisungen pfeifen, haben keine Probleme im KH.
klingt gut
Gut infomierte aufgeklärte Frauen, die die Klappe aufreissen und ihren Standpunkt klarmachen und uninformierte Frauen, die einfach ihrem Instinkt folgen und auf unnötige Anweisungen pfeifen, haben keine Probleme im KH.
*g* so könnts bei mir gewesen sein - absolut null ahnung u stur wie ein esel. :D :D hab mir nix sagen lassen u gemacht, was ich in dem moment meinte machen zu müssen. :D :D *g*
Lollipop
05.05.2007, 00:17
Bei mir wars so: mittelmäßig informierte Frau, die immer ihre Klappe aufreisst und das sagt was sie will - nur dass ich in der Situation mich vor Schmerzen nicht mehr auskannte und mich daher nicht mehr äußern konnte, geschweige denn meine räumliche Position hätte ändern können, zumindest nur brüllen konnte und keinen deutschen Satz mehr rausbrachte, den jemand interpretieren hätte können. Ich konnte keinem Gedanken mehr Ausdruck verleihen, sondern war in innerer Schweigsamkeit - quasi paralysiert vor Schmerz - allem ausgeliefert, was mir nicht passte, ich aber nicht ändern konnte, weil ich eben nichts sagen konnte. Daher hatte ich Probleme im KH. Eine Hebamme, mit der ich vorher gesprochen hätte, hätte mich vielleicht interpretieren können oder ich hätte mich äußern können....
Als ein grosses Manko empfinde ich, dass bei den Schwangerschaftsuntersuchungen für den Muki-Pass keine verpflichtende ordentliche Stillinfo ausgegeben wird und keine umfassende Geburtsinfo. Ich würde mir 2 ordentlich dicke Broschüren erwarten, stattdessen gabs Werbung fürs KH und Werbung für Ersatznahrung, etc...
Meinen Gyn interessierte das Kind, meine Geburtswünsche oder Stillen nicht die Bohne, nur mein physiologischer Zustand. Hausgeburt gab es in seinem Vokabular nicht.
Mein Kinderarzt war sehr bemüht und auch informiert.
Mein Hausarzt kritisierte mich nach zwei Jahren, dass ich noch stillte, ein normaler Mensch aus der Urzeit hätte da schon sein 2. Kind abgestillt und wäre mit dem 3. schwanger - dabei hat er selber 4 relativ kleine Kinder und müßte mehr zu dem Thema wissen. Was für ein Tro...* in dieser Beziehung, dabei weiss er sonst so viel Gutes und Wichtiges, kapier ich nicht..... :mad:
Aeffchen
05.05.2007, 01:35
muß dir widersprechen.
Gut infomierte aufgeklärte Frauen, die die Klappe aufreissen und ihren Standpunkt klarmachen und uninformierte Frauen, die einfach ihrem Instinkt folgen und auf unnötige Anweisungen pfeifen, haben keine Probleme im KH.Stimmt nicht. Klappe aufreißen und Standpunkt klarmachen geht bei einer Geburt nicht. Da muss frau gebären. Das ist unvereinbar.
theinsane
05.05.2007, 12:46
hier meine rationalen gründe, warum ich meine geburt zuhause als positiv empfunden habe (natürlich auf die gefahr hin "angefeindet" zu werden), zitiert aus meinem geburtsbericht:
" ... im nachhinein stellte sich nur noch deutlicher heraus, wie gut es doch war, uns für eine hausgeburt mit eigener hebamme entschieden zu haben: die möglichkeit einen eigenen rhythmus bei der wehenarbeit zu finden – ohne verfälschung durch gabe von zu starken wehentropfen oder wehenhemmer oder betäubung durch einen kreuzstich und ohne das stressende geräusch durch die übertriebene kontrolle, ständige überwachung und bewegungseinschränkung durch ein CTG –, erwies sich als um und auf. durch die entscheidung für eine geburt zuhause gab es keine chance für die angstmache der hypermedizin, keine chance für ärzte mit zu flinken skalpellen.
was sich als noch wichtiger herausstellte, war die tatsache, dass durch die hausgeburt mit unserer hebamme keine unnötigen eingriffe in den gesunden organismus eines neugeborenen (keine automatische augenprophylaxe, kein PKU-test (und wenn, nicht innerhalb der ersten 48 stunden nach der geburt), keine automatische vitamin-K-gabe (vor allem nicht direkt nach der geburt), kein antibiotisches puder oder sonst irgendein "mittelchen" auf den nabel, kein automatische sondieren des magens nach der geburt, keine automatische bad (vor allem nicht mit einem badezusatz) nach der geburt) gemacht wurden beziehungsweise dass unser kind dieser ungewöhnlich hohen menge an bakterien, welche nun mal in einem krankenhaus vorhanden sind, diesem infektionsrisiko nicht ausgesetzt worden war.
was meine geburtsverletzungen anging, waren diese kaum der rede wert (meine rechte schamlippe war weiter hinten zum after hin einen halben zentimeter eingerissen; das war alles, es musste nicht mal genäht werden.) auch diese tatsache ist für mich eindeutig ein pluspunkt mehr auf dem konto „hausgeburt“, da mein körper die zeit bekommen hatte, die er brauchte, um einen neuen menschen zu gebären, ohne dabei die ärgsten verletzungen durch stressende vorgehensweisen, behandlungsmethoden oder eine ungewohnte umgebung zu erleiden. des weiteren konnte ich durch die geburt zuhause folgende maßnahmen umgehen: nicht gezwungen zu werden liegend zu gebären, kein automatischer zugang bei der ankunft im krankenhaus, keine ständige CTG-überwachung während der eröffnungsphase, kein aufdehnen des muttermundes, kein anraten zur beckenbodengymnastik vor den ersten 10 bis 14 tagen nach der geburt, kein wegschicken meines Partners, kein dammschnitt, kein drängen auf einen kaiserschnitt.
die intime, private atmosphäre in einem der bedeutensten momente in seinem leben, welche man nur bei einer geburt in seinen eigenen vier wänden vorfindet, hat sich für mich als absolut notwendig herausgestellt und mein geburtserlebnis mit meinem töchterchen und meinem lebensgefährten intensiviert und unvergesslich gemacht."
hier meine rationalen gründe, warum ich meine geburt zuhause als positiv empfunden habe (natürlich auf die gefahr hin "angefeindet" zu werden), zitiert aus meinem geburtsbericht:
" ... im nachhinein stellte sich nur noch deutlicher heraus, wie gut es doch war, uns für eine hausgeburt mit eigener hebamme entschieden zu haben: die möglichkeit einen eigenen rhythmus bei der wehenarbeit zu finden – ohne verfälschung durch gabe von zu starken wehentropfen oder wehenhemmer oder betäubung durch einen kreuzstich und ohne das stressende geräusch durch die übertriebene kontrolle, ständige überwachung und bewegungseinschränkung durch ein CTG –, erwies sich als um und auf. durch die entscheidung für eine geburt zuhause gab es keine chance für die angstmache der hypermedizin, keine chance für ärzte mit zu flinken skalpellen.
was sich als noch wichtiger herausstellte, war die tatsache, dass durch die hausgeburt mit unserer hebamme keine unnötigen eingriffe in den gesunden organismus eines neugeborenen (keine automatische augenprophylaxe, kein PKU-test (und wenn, nicht innerhalb der ersten 48 stunden nach der geburt), keine automatische vitamin-K-gabe (vor allem nicht direkt nach der geburt), kein antibiotisches puder oder sonst irgendein "mittelchen" auf den nabel, kein automatische sondieren des magens nach der geburt, keine automatische bad (vor allem nicht mit einem badezusatz) nach der geburt) gemacht wurden beziehungsweise dass unser kind dieser ungewöhnlich hohen menge an bakterien, welche nun mal in einem krankenhaus vorhanden sind, diesem infektionsrisiko nicht ausgesetzt worden war.
was meine geburtsverletzungen anging, waren diese kaum der rede wert (meine rechte schamlippe war weiter hinten zum after hin einen halben zentimeter eingerissen; das war alles, es musste nicht mal genäht werden.) auch diese tatsache ist für mich eindeutig ein pluspunkt mehr auf dem konto „hausgeburt“, da mein körper die zeit bekommen hatte, die er brauchte, um einen neuen menschen zu gebären, ohne dabei die ärgsten verletzungen durch stressende vorgehensweisen, behandlungsmethoden oder eine ungewohnte umgebung zu erleiden. des weiteren konnte ich durch die geburt zuhause folgende maßnahmen umgehen: nicht gezwungen zu werden liegend zu gebären, kein automatischer zugang bei der ankunft im krankenhaus, keine ständige CTG-überwachung während der eröffnungsphase, kein aufdehnen des muttermundes, kein anraten zur beckenbodengymnastik vor den ersten 10 bis 14 tagen nach der geburt, kein wegschicken meines Partners, kein dammschnitt, kein drängen auf einen kaiserschnitt.
die intime, private atmosphäre in einem der bedeutensten momente in seinem leben, welche man nur bei einer geburt in seinen eigenen vier wänden vorfindet, hat sich für mich als absolut notwendig herausgestellt und mein geburtserlebnis mit meinem töchterchen und meinem lebensgefährten intensiviert und unvergesslich gemacht."
dann hatte ich wohl eine hausgeburt im krankenhaus...
mindestens 90% der negativen dinge, die du hier aufgezählt hast, sind bei mir im krankenhause ebenso nicht gemacht worden.
kein drängen, keine dauerüberwachung via ctg, kein mittelchen gegen irgendwas, kein riss, kein schnitt, keine naht, ...
... ... *fg* :)
theinsane
05.05.2007, 14:01
darf ich fragen, in welchen kh du entbunden hast?
war bei dir eine wahlhebamme dabei?
was waren die restlichen 10 % genau?
dann hatte ich wohl eine hausgeburt im krankenhaus...
mindestens 90% der negativen dinge, die du hier aufgezählt hast, sind bei mir im krankenhause ebenso nicht gemacht worden.
kein drängen, keine dauerüberwachung via ctg, kein mittelchen gegen irgendwas, kein riss, kein schnitt, keine naht, ...
... ... *fg* :)
bitte, ich will auch das kh wissen! *neugierig bin*
Aeffchen
05.05.2007, 17:36
Solche Glücksfälle hängen nicht vom Krankenhaus ab, sondern davon, wer grad Dienst hat und wie die Leut grad bei Laune sind. Wenn sie voller Hurra und Tatendrang sind, fummeln und springen sie herum bis sie einen Muskelkater haben, und wenn sie deprimiert sind, gehen sie ins Raucherkammerl und denken sich, sollen die Weiber doch alleine zurecht kommen.
Es kann in ein und dem selben Haus das allerschlimmste und das allerschönste passieren.
Stimmt nicht. Klappe aufreißen und Standpunkt klarmachen geht bei einer Geburt nicht. Da muss frau gebären. Das ist unvereinbar.
ich hab echt einen haufen emanzipierte selbstbewusste freundinnen/bekannte, die bei der geburt total überfahren/ausgetrickst wurden. dass der partner oder die hebamme die frau schützt, kann leider so gar nicht zutreffen.
da kann ich gschichtln ohne ende erzählen.
ja schade. die frage ist ob frau bei totaler aufgeklärtheit eben den zustand bei der geburt hat, jetzt anzuschaffen/zu entscheiden.
bei mir ist 3 mal son junger turnusarzt bei den übergangswehen reinmarschiert, als ob hier grad ein fußballspiel im fernsehen laufen würd und er kommt mal nachsehen wie es steht, weil ihm grad fad ist.
den hab ich dann kurz vor den presswehen anschnauzen müssen, was er da sucht. war echt super, so fürs im-körper-sein, wenn da dieser teil vom gehirn aktiviert werden muss.:rolleyes:
theinsane
05.05.2007, 18:00
ich hab' mich erst sehr spät (ungefähr 36. SSW) für eine hausgeburt entschieden; auch aus dem grund, weil wir erst in der 34. SSW umgezogen sind. (habe halt die wehen zwischen den umzugskartons verarbeitet :) ).
aber unsere DO NOT-Liste fürs krankenhaus wurde länger und länger und länger. für mich wurde klar, dass ich mich während des gebärens auf nichts anderes konzentrieren wollte außer aufs gebären. mein lg wäre mit der liste auch überfordert gewesen, vor allem da ich mir wünschte, dass er an meiner seite sein sollte und nicht "wie ein haftlmacher" aufpassen muß, welche maßnahmen an einen im krankenhaus herangetragen werden, egal ob nötig oder unnötig. zu dem zeitpunkt, zu welchem wir uns auf den weg ins krankenhaus gemacht hätten, bin ich schon nackt durch unsere wohnung gesprungen und habe wehen verarbeitet, war total konzentriert. der weg ins krankenhaus wäre purer stress gewesen. bin froh, dass ich das mir, meiner tochter und meinem lg das nicht angetan habe.
darf ich fragen, in welchen kh du entbunden hast?
war bei dir eine wahlhebamme dabei?
was waren die restlichen 10 % genau?
ich hab im LKH graz entbunden - war die einzige im gesamten Kreissaal an dem morgen u hab's genossen.
die zehn prozent könnten sich hier finden:
(keine automatische augenprophylaxe, kein PKU-test (und wenn, nicht innerhalb der ersten 48 stunden nach der geburt), keine automatische vitamin-K-gabe (vor allem nicht direkt nach der geburt), kein antibiotisches puder oder sonst irgendein "mittelchen" auf den nabel, kein automatische sondieren des magens nach der geburt, keine automatische bad (vor allem nicht mit einem badezusatz) nach der geburt) gemacht wurden beziehungsweise dass unser kind dieser ungewöhnlich hohen menge an bakterien, welche nun mal in einem krankenhaus vorhanden sind, diesem infektionsrisiko nicht ausgesetzt worden war.
ich weiß leider nicht, was mit flo alles gemacht wurde, also direkt nach der geburt hab ich ihn bekommen, dann wurden wir 2 stunden in ruhe gelassen, dann war er mal ganz kurz weg u es wurde mir gesagt wie schwer u groß er ist, und dann kamen wir aufs zimmer...
dort wurde er angekleidet... was mit seinem magen etc passiert ist, weiß ich nicht... mitbekommen hab ich's nicht, nachgefragt hab ich auch nicht... *schäm*
aber er war dann tag u nacht bei mir in meinem zimmer u ich musste ihn nie mehr hergeben... also... 10% mal wieder keine ahnung... *fg*
Berg-Carolin
05.05.2007, 20:39
Stimmt nicht. Klappe aufreißen und Standpunkt klarmachen geht bei einer Geburt nicht. Da muss frau gebären. Das ist unvereinbar.
es scheint welche zu geben die mit dem gebären nicht so überfordert sind, dass sie nicht mal sagen können sorry das will ich nicht.....hängt wahrscheinlich davon ab wie man sich auf das ganze einstellt.
es scheint welche zu geben die mit dem gebären nicht so überfordert sind, dass sie nicht mal sagen können sorry das will ich nicht.....hängt wahrscheinlich davon ab wie man sich auf das ganze einstellt.
ich konnte meinen standpunkt auch vertreten - u mein gg war dabei, dem ich ganz genau erklärt hab, dass ich keine schmerzmittelchen bekommen will u dass jede idee eines KS genauestens hinterfragt werden muss - das hätte er dann für mich übernommen, wenn ich nicht mehr in der lage gewesen wäre...
Aeffchen
05.05.2007, 20:47
es scheint welche zu geben die mit dem gebären nicht so überfordert sind, dass sie nicht mal sagen können sorry das will ich nicht.....hängt wahrscheinlich davon ab wie man sich auf das ganze einstellt.Stimmt nicht. Nur eine Frau, die es mit dem Gebären wirklich ernst meint, konzentriert sich nur darauf. Es hat außerdem jeder Mensch - egal ob gebärend oder nicht - das Recht, nicht ständig belästigt zu werden, auch wenn man ja eh immer sagen kann, man möge bitte in Ruhe gelassen werden. Und in solchen störanfälligen Situationen sollten sich die lieben Mitmenschen erst recht zsammreißen können.
Ich meine die Vernünftigen hören nicht auf so dumme Ratschläge wie: geh nicht ins KH da stören sie dich, sondern gehen ins KH weil dort eben jede auftretende Schwirigkeit behandelt werden kann.
wir müssen jetzt trollinas theorie ergänzen:
man findet schwache, ängstliche und vernünftige frauen eher in einem kh und selbstbewusste, aufgeklärte und unvernünftige frauen eher in der hausgeburtssituation.
so jetzt ist die theorie komplett, finde ich.
Berg-Carolin
05.05.2007, 21:07
Stimmt nicht. Nur eine Frau, die es mit dem Gebären wirklich ernst meint, konzentriert sich nur darauf. Es hat außerdem jeder Mensch - egal ob gebärend oder nicht - das Recht, nicht ständig belästigt zu werden, auch wenn man ja eh immer sagen kann, man möge bitte in Ruhe gelassen werden. Und in solchen störanfälligen Situationen sollten sich die lieben Mitmenschen erst recht zsammreißen können.
na was Du wieder weißt......:rolleyes: Und weißt Ärzte und Hebammen haben eine verantwortung und müssen sich um eine gebärende kümmern.....nicht auszudenken wenn das Kind auf einem keinen Herzschlag mehr hat und es merkt keiner weil die frau in Ruhe gelassen wurde.....:eek: das würde dann bestimmt die Strafgerichte beschäftigen....
Trotzdem die meisten Frauen sind in der Lage trotz Gebären noch zu denken und ein hoher Prozentsatz dieser Frauen sind wiederrum in der Lage zu kommunizieren.....aber man muss es wollen, woran es bei Dir wahrscheinlich scheidert.
Bei Dir kann ich mir gut vorstellen dass Du Dich derartig hysterisch aufführst, dass schon deshalb alle nachschauen weil sie fürchten dass mit Dir sowieo was nicht in Ordnung ist.
Berg-Carolin
05.05.2007, 21:08
wir müssen jetzt trollinas theorie ergänzen:
man findet schwache, ängstliche und vernünftige frauen eher in einem kh und selbstbewusste, aufgeklärte und unvernünftige frauen eher in der hausgeburtssituation.
so jetzt ist die theorie komplett, finde ich.
Du beginnst zu lernen hätte ich gar nicht erwartet......
nein, das ist övp-logik à la carolin.
Berg-Carolin
05.05.2007, 21:14
nein, das ist övp-logik à la carolin.
:confused: :confused: :confused:
fängst schon wieder an :confused: , Du hast keine Argumente mehr und schreibst irgendwas das mit dem Thema gar nix zu tun hat? Mittlerweile gehts Dir ja überhaupt nicht mehr ums Thema sondern nur um den Versuch mir irgendwas "rüberzuschmieren" .......
oh entschuldige, während du natürlich IMMER ganz beim thema bleibst...s.u.
:rolleyes:
Bei Dir kann ich mir gut vorstellen dass Du Dich derartig hysterisch aufführst, dass schon deshalb alle nachschauen weil sie fürchten dass mit Dir sowieo was nicht in Ordnung ist.
Berg-Carolin
05.05.2007, 21:20
oh entschuldige, während du natürlich IMMER ganz beim thema bleibst...s.u.
:rolleyes:
:herz2: krieg Dich ein Du warst gar net gemeint. :D
eowyn140677
05.05.2007, 22:10
da hast du völlig recht, das würde mit sicherheit schiefgehen. der ansatz muß anders sein. es muß - egal an welchem potentiellen geburtsort - gewährleistet werden, daß die geburt so störungsfrei und natürlich wie möglich ablaufen kann - mit der für die frau individuellen unterstützung (manche möchten gerne alleine gelassen werden, manche kriegen schon beim gedanken ans alleinsein panik etc.)
aber schon früher muß die vorbereitung besser werden. bereits in der schwangerschaft. und noch früher, beim "erleben" der frau/des mädchens. bei den erwartungen, die gewecket werden. bei den erfahrungen, die geteilt werden. bei den vorbereitungen, die wissentlich und unwissentlich gemacht werden.
beispiel. wenn mädchen zeitlebens nur horrorgeschichten hören, welche erwartungen an die geburt des eigenen kindes bekommen sie dann?
oder: wenn mädchen/frauen niemals mit schwangerschaft und geburt im laufe ihres lebens "konfrontiert" werden und die schwangerschaft mit dem ersten eigenen kind auch die erste begegnung mit schwangerschaft und geburt überhaupt ist, wenn das eigene baby das erste ist, daß eine frau im arm hält - welche betreuung und vorbereitung braucht eine solche frau, damit sie schwangerschaft und geburt positiv erleben kann?
wie wird in der gesellschaft mit schwangerschaft und geburt umgegangen, welches bild wird vermittelt? das eines hoffnungsvollen, schönen und befriedigenden ereignisses oder das einer immerwährenden potentiellen gefahr? werden "freudige erwartungen" "geschürt" oder nur angst?
ich glaube, es gibt für uns alle viel zu tun...
Danke - dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen :) *unterschrieben*
es scheint welche zu geben die mit dem gebären nicht so überfordert sind, dass sie nicht mal sagen können sorry das will ich nicht.....hängt wahrscheinlich davon ab wie man sich auf das ganze einstellt.
:eek: Geht´s bitte noch tiefer?
jetzt muß ich mich zu diesem thema auch mal zu wort melden!
Ich bin weder eine totale verweigerin von HG noch eine totale befürworterin fürs KH!
Das einzige was ich nicht verstehen kann sind Plankaiserschnitte.......wenn es nicht aus gesundheitlichen gründen notwendig ist!
Nur um keine schmerzen ( das danach beachtet ja keiner! ) zu haben, einfach so ein Erlebnis auszulassen und dem kind nicht die möglichkeit zu geben das lciht der welt auf noramlen weg zu erblicken finde ich egoistisch!
Aber ich entbinde auch mein 3. kind im KH aus verschiedenen gründen und ich traue mich von mir zu behaupten daß ich schon sehr gut vorbereitet und sehr belesen bin!
Ich kann auch überhaupt nicht sagen, daß ich von jemanden gestört wurde im Kh, denn das ist ja pflicht der hebamme, die mutter von jeglichen störfaktoren zu schonen ( war bei meiner hebamme so )
Ich hatte wirklich nur die hebamme und die ärztin, aber die auch nur wegen der stammzellenabnahme, daß muß im KH ein Arzt machen.
Von der atmosphäre her, kann man sich ja auch den kreissaal schon sehr gemütlich machen ( eigene cd`s mitnehmen, aromaöle uvm. )
der hauptgrund warum ich ins kh gehe ist eigentlich der, damit ich mein kind nachher in ruhe kennen lernen kann......ich hatte nie ein überfülltes zimmer weil nur der Vater ins zimmer darf ( mit den geschwistern) aber jeder hatte soviel anstand daß sie den besuch mitnehmen ins besucherzimmer!
soviel zu meinem kh-aufenthalt....mir hat es gefallen
lg
Aeffchen
06.05.2007, 11:40
Nur um keine schmerzen ( das danach beachtet ja keiner! ) zu haben, ...Und während? Ein Kaiserschnitt tut ja nur deswegen nicht weh, weil die Frau betäubt ist, entweder ganz oder nur teilweise. Aber die Verletzung ist da, der Körper nimmt sie wahr, auch wenn die Schmerzempfindung blockiert ist. Wenn eine Frau den Kaiserschnitt spüren könnte, würde sie allein von den Schmerzen ohnmächtig werden. Die Schmerzen bei einer Geburt sind ein Lercherlschaß dagegen, bzw. eine Geburt ist schmerzlos möglich, ein Kaiserschnitt niemals.
trollina
06.05.2007, 21:30
wir müssen jetzt trollinas theorie ergänzen:
man findet schwache, ängstliche und vernünftige frauen eher in einem kh und selbstbewusste, aufgeklärte und unvernünftige frauen eher in der hausgeburtssituation.
so jetzt ist die theorie komplett, finde ich.
ich dachte mir schon dass das passiert... aber ich werde schon wieder misverstanden! sorum wuerde ich es naemlich niemals formulieren. meine theorie lautet:
- in einer hausgeburtssituation findet man wahrscheinlich selbstbewusste und aufgeklaerte frauen
- schwache und aengstliche frauen wahrscheinlich in einem kh.
angenommen es gibt 30 frauen.
10 sind selbstbewusst und aufgeklaert - entbinden zu hause
10 sind selbstbewusst und aufeklaert - entbinden im kh
10 sind schwach und aengstlich - entbinden im kh
daraus kann man lesen, dass alle schwachen und aengstlichen frauen im kh entbinden, aber im umkehrschluss nicht alle frauen mit kh-entbindung schwach und aengstlich sind (es gibt dort ja auch noch 10 weitere, die selbstbewusst und aufgeklaert sind).
ausserdem laesst sich daraus lesen, dass alle frauen die zu hause entbinden selbstbewusst und aufgeklaert sind. aber nicht alle selbstbewussten und aufgeklaerten frauen, entbinden zu hause (es gibt ja noch die 10, die im kh entbinden).
aus diesem beispiel wird auch klar, warum hausgeburten als positiv empfunden werden. die 10 HG's haben ein positives erlebnis (alle), die 10 selbstbewussten und aufgeklaerten frauen im KH auch (die haelfte aller kh-geburten), aber die 10 schwachen und aengstlichen frauen haben negative erlebnisse (die haelfte aller kh-geburten).
Berg-Carolin
06.05.2007, 21:39
ich dachte mir schon dass das passiert... aber ich werde schon wieder misverstanden! sorum wuerde ich es naemlich niemals formulieren. meine theorie lautet:
- in einer hausgeburtssituation findet man wahrscheinlich selbstbewusste und aufgeklaerte frauen
- schwache und aengstliche frauen wahrscheinlich in einem kh.
angenommen es gibt 30 frauen.
10 sind selbstbewusst und aufgeklaert - entbinden zu hause
10 sind selbstbewusst und aufeklaert - entbinden im kh
10 sind schwach und aengstlich - entbinden im kh
daraus kann man lesen, dass alle schwachen und aengstlichen frauen im kh entbinden, aber im umkehrschluss nicht alle frauen mit kh-entbindung schwach und aengstlich sind (es gibt dort ja auch noch 10 weitere, die selbstbewusst und aufgeklaert sind).
ausserdem laesst sich daraus lesen, dass alle frauen die zu hause entbinden selbstbewusst und aufgeklaert sind. aber nicht alle selbstbewussten und aufgeklaerten frauen, entbinden zu hause (es gibt ja noch die 10, die im kh entbinden).
aus diesem beispiel wird auch klar, warum hausgeburten als positiv empfunden werden. die 10 HG's haben ein positives erlebnis (alle), die 10 selbstbewussten und aufgeklaerten frauen im KH auch (die haelfte aller kh-geburten), aber die 10 schwachen und aengstlichen frauen haben negative erlebnisse (die haelfte aller kh-geburten).
dumme frage: gibts dazu eine aussagekräftige Statistik ? oder nur so ein Fallbeispiel? Außerdem danach würden 33% der frauen eine HG haben was natürlich absolut nicht stimmt.
ich dachte mir schon dass das passiert... aber ich werde schon wieder misverstanden! sorum wuerde ich es naemlich niemals formulieren. meine theorie lautet:
- in einer hausgeburtssituation findet man wahrscheinlich selbstbewusste und aufgeklaerte frauen
- schwache und aengstliche frauen wahrscheinlich in einem kh.
angenommen es gibt 30 frauen.
10 sind selbstbewusst und aufgeklaert - entbinden zu hause
10 sind selbstbewusst und aufeklaert - entbinden im kh
10 sind schwach und aengstlich - entbinden im kh
daraus kann man lesen, dass alle schwachen und aengstlichen frauen im kh entbinden, aber im umkehrschluss nicht alle frauen mit kh-entbindung schwach und aengstlich sind (es gibt dort ja auch noch 10 weitere, die selbstbewusst und aufgeklaert sind).
ausserdem laesst sich daraus lesen, dass alle frauen die zu hause entbinden selbstbewusst und aufgeklaert sind. aber nicht alle selbstbewussten und aufgeklaerten frauen, entbinden zu hause (es gibt ja noch die 10, die im kh entbinden).
aus diesem beispiel wird auch klar, warum hausgeburten als positiv empfunden werden. die 10 HG's haben ein positives erlebnis (alle), die 10 selbstbewussten und aufgeklaerten frauen im KH auch (die haelfte aller kh-geburten), aber die 10 schwachen und aengstlichen frauen haben negative erlebnisse (die haelfte aller kh-geburten).
ähem. das war eigentlich ironisch, mein posting.
aber mit deiner fiktiven statistik kann ich auch was anfangen. nur hab ich schon weiter oben gepostet, dass ich glaube, dass frau auch als aufgeklärte, selbstbewusste ein negatives kh-erlebnis haben kann. wäre schön wenn frau einfach nur informiert sein muss, um eine schönes kh-erlebnis zu haben.... ich glaube, das spielts leider nicht...
dumme frage: gibts dazu eine aussagekräftige Statistik ? oder nur so ein Fallbeispiel? Außerdem danach würden 33% der frauen eine HG haben was natürlich absolut nicht stimmt.
in NL schon :rolleyes: :D
trollina
07.05.2007, 08:40
die zahlen (10/10/10) sind natuerlich voellig aus der luft gegriffen, sie sollten nur meine theorie veranschaulichen. und natuerlich gilt die theorie auch nur als wahrscheinlichkeitsrechnung, denn es haben ja nicht ALLE starke und selbstbewusste frauen automatisch ein positives erlebnis und alle schwachen und aengstlichen frauen ein negatives. die tendenz ist eben in beiden faellen nur wahrscheinlicher.
worum es mir hauptsaechlich geht ist, mit dieser theorie zu zeigen, dass die örtlichkeit bei der positiven statistik von hausgeburten nicht die grosse rolle spielt, sondern die frage welche frauen sich fuer eine hausgeburt entscheiden.
deswegen sollte man hier vielleicht aufhoeren, den frauen hausgeburten einreden zu wollen, wenn sie dort vielleicht gar nicht gebaeren wollen. sondern helfen, die grundsaetzliche einstellung und heransgehensweise zu geburten zu aendern. denn wenn frau stark, selbstbestimmt und aufgeklaert ist, kann sie von mir aus auch auf ner strassenkreuzung gebaeren, wenn sie sich dort am wohlsten fuehlt.
deswegen sollte man hier vielleicht aufhoeren, den frauen hausgeburten einreden zu wollen, wenn sie dort vielleicht gar nicht gebaeren wollen. sondern helfen, die grundsaetzliche einstellung und heransgehensweise zu geburten zu aendern. denn wenn frau stark, selbstbestimmt und aufgeklaert ist, kann sie von mir aus auch auf ner strassenkreuzung gebaeren, wenn sie sich dort am wohlsten fuehlt.
so ist es, das ist der knackpunkt. der ort an sich ist völlig egal, so lange die von dir genannten punkte passen.
die HG wird auch deshalb immer nur ALS BEISPIEL genommen, weil dort fast immer die voraussetzungen für eine selbstbestimmte und ungestörte geburt gegeben sind.
Lollipop
07.05.2007, 09:40
Wenn man im KH so ungestört wie zu Hause gebären könnte, würde ich sofort wieder das KH nehmen. Da ich daran aber nicht glaube, weil ich in einem sehr bemühten KH war und mir das trotzdem nicht gereicht hat, würde ich bei einer weiteren Geburt eine Hausgeburt ansteuern.
Ich bin eine sehr selbstbestimmte Frau und trotzdem mit dem KH nicht zurecht gekommen bin, weil man mir die Selbstbestimmung nahm, aber sehr freundlich und um mich bemüht und sicher in dem Glauben für mich das beste zu tun... - was soll man da sagen? Ich kann ihnen keinen Vorwurf daraus machen, dass sie KH-typisch, aber vorsichtig vorgegangen sind, dass ja nichts passieren kann, ich kann nur sagen nicht nochmal mit mir, denn es haben Dinge unheimlich gestört, die bei einer Hausgeburt nicht der Fall gewesen wären.
Ich frag mich ob es bessere KHs gibt und kann nicht daran glauben..., und wenn, zumindest nicht in meinem Einzugsbereich.
worum es mir hauptsaechlich geht ist, mit dieser theorie zu zeigen, dass die örtlichkeit bei der positiven statistik von hausgeburten nicht die grosse rolle spielt, sondern die frage welche frauen sich fuer eine hausgeburt entscheiden.
Ich geb Äffchen in vielem recht, ich seh das ähnlich.
Ich würd mich sehr wohl als aufgeklärt und informiert bezeichnen, was Schwangerschaft und Geburt betrifft. Aber ich war (wegen Sicherheitsdenken) im Krankenhaus. Und meine Entbindung ist von vorn bis hinten schief gegangen, weil meine bis dahin ganz nette Hebamme einen schlechten Tag hatte und mir ihre Persönlichkeitsstörung am Tablett präsentierte, dass mir Hören und Sehen vergangen ist.
Und wegen Mundaufmachen. Ich halt normalerweise nicht meine Klappe, aber in dem Moment war mir echt nicht nach Streiten, weil ich sowieso als Erstgebärende in einer denkbar ungünstigen Position war und eh nicht wusste, was auf mich zukommt, da hatte ich keinen Kopf für die Hebamme, eigentlich hätt ich meinen Kopf gar nicht einsetzen sollen in dem Moment, sondern nur meinen Körper wahrnehmen, aber das hat sie mit ihrer depperten Art boykottiert, und das war die Crux. Die hat mich dann so verunsichert, so dass ich meinem Körper gar nix mehr zugetraut habe, hat mir eine PDA eingeredet, mir den aus meiner heutigen Sicht völlig unnötigen (!) Wehentropf angehängt. Letztendlich hamms mir das Kind mit der Saugglocke rausgezaht, während mir ein Arzt auf dem Bauch gelegen ist und hinten angedrückt hat. Und das hat sehr wohl was mit dem Krankenhaus zu tun, weil Saugglocke und bauchdrückende Ärzte hab ich zuhause ned.
Eine mies gelaunte Hebamme hätt ich zuhause auch erwischen können. Aber andererseits denk ich mir, eine Hebamme, die auch nur ein bissl was vom natürlichen Geburtsverlauf verstanden hat, wird sich hüten, eine Gebärende zu Hause, wo's keine nennenswerten technischen Hilfsmittel und Notfallhilfe gibt, so klein zu machen, wie meine das mit mir gemacht hat.
Kurz gesagt: Bei der Hausgeburt geht's um was. Da muss man sich zusammenreißen und kann nicht die eigenen Befindlichkeiten so in den Vordergrund stellen. Bei der Klinikgeburt geht's (für die Hebamme) bestenfalls um mein Entbindungserlebnis (weil ja vieles, was schief geht, durch das technische Equipment aufgefangen werden kann), und das kann der Hebamme auch am A.... vorbei gehen.
lg
paprika
Ich finde, von den HG-befürworterinnen in diesem forum wird oft irreführend argumentiert. meiner meinung nach besteht der kausale zusammenhang zwischen einer hausgeburt und einer glücklichen geburt nicht darin, dass WO geboren wird sondern WER sich fuer eine HG entscheidet.
es geht viel mehr um die innere einstellung als um die örtlichkeit. selbstbewusste, informierte und aufgeklärte frauen haben eher positive erlebnisse und ängstliche, uninformierte und schlecht vorbereitete frauen haben eher negative erlebnisse.
ich bin mir da gar nicht so sicher. ich denke, dass auch viele gut informierte frauen in einer klinik gebären.
ich kann mir schon vorstellen, dass es einfach ungeheuer entspannend ist, wenn ich in gewohnter umgebung mit gewohnten menschen bin und mich nicht irgendwelche "experten" über meinen körper und mein körpergefühl aufklären wollen und damit (zusätzliche) stressoren darstellen.
ich bin mir da gar nicht so sicher. ich denke, dass auch viele gut informierte frauen in einer klinik gebären.
ich kann mir schon vorstellen, dass es einfach ungeheuer entspannend ist, wenn ich in gewohnter umgebung mit gewohnten menschen bin und mich nicht irgendwelche "experten" über meinen körper und mein körpergefühl aufklären wollen und damit (zusätzliche) stressoren darstellen.
glaub ich auch.
ich bediene mich mal wieder des gerne genommenen vergleichs mit dem groß-aufs-klo-gehen. da brauch ich meine ruhe dafür. das kann ich am besten ganz allein. wenn nur jemand an die tür klopft und mich was fragt, bin ich schon genervt. geht die tür auf, ziehts ma alles zsamm und es geht nix mehr voran ;)
geburt ist ähnlich, wenn auch vom ergebnis her viel viel interessanter :D
Berg-Carolin
07.05.2007, 15:43
in NL schon :rolleyes: :D
warum nur 30%? und warum nur in den NL?
warum nur 30%? und warum nur in den NL?
weil die anderen in geburtshäusern (ohne ärzte) zur welt kommen und nur ein geringer teil in kliniken. insgesamt kommen nur 7-10% der kinder dort per KS zur welt. weil mehr gar nicht notwendig ist.
warum dort? weil die geschnallt haben, was wir erst (wieder) lernen müssen?
weil dort die hebammenausbildung und die gewichtung und anerkennung des berufs dort bereits so ist, wie es bei uns erst noch werden muss?
(mit uns meine ich D und Ö gleichermaßen)
Berg-Carolin
07.05.2007, 16:22
weil die anderen in geburtshäusern (ohne ärzte) zur welt kommen und nur ein geringer teil in kliniken. insgesamt kommen nur 7-10% der kinder dort per KS zur welt. weil mehr gar nicht notwendig ist.
warum dort? weil die geschnallt haben, was wir erst (wieder) lernen müssen?
weil dort die hebammenausbildung und die gewichtung und anerkennung des berufs dort bereits so ist, wie es bei uns erst noch werden muss?
(mit uns meine ich D und Ö gleichermaßen)
Aber wählen darf man dort auch wie ich von einer Bekannten gehört habe. Sind die Geburtshäuser wie bei uns oder mit OP für den Notfall?
Ich glaube nicht dass die Hebammen je die Gewichtung wie Ärzte hier bekommen würden. Ich weiß nicht ob es ja oder nein erstrebenswert wäre ich für meinen Teil bin ja mit dem bei uns herrschenden System recht zufrieden. Ich bin aber auch sehr gut versichert :) und das macht für mich einen bedeutenden Unterschied.
Was ich auch gerne wissen würde wie ist dort die Lage mit Behandlungsfehlern? Ein Großteil der häufigen KS bei uns ist kommt mir vor eine "Versicherungsfrage für die Ärzte" weil wehe es geht was schief......
Ich persönlich würde wirklich NIE eine HG wollen aus vielen Gründen (von Sicherheit über Bequemlichkeit bis zu ich würde NIE wollen dass irgendein nachbar was mitkriegen würde) und Geburtshäuser sind in Ö kaum überlebensfähig. Und das nicht weil nicht ausgelastet sondern vielleicht weil die betriebskosten zu hoch?
In graz gibts ein geburtshaus und da sind aber auch viele hin weil sie keine zusatzversicherung hatten und nicht ins alte lkh wollten.....
Ich selber habe meine twins zwar per KS aber in einem ehemaligen Geburtshaus bekommen das jetzt umgebaut wurde.....das war total super dort stört niemand man hat ein einzelzimmer beste stillbetreuung und natürlich wahlarzt und hebamme.
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