Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie damit umgehen...
folgendes: bei uns is so, dass meine kleine viel tun kann, aber es gibt auch gewisse regeln und grenzen...die sie schon sehr gut versteht...
bei uns wird das so gehandhabt, wenn tabea etwas tut, was sie nicht darf, dann gibts ne ermahnung, dann ne ermahnung mit erklärung der konsequenz, dann ne konsequenz, die auch eingehalten wird, hier zu hause
wenn meine madame allerdings bei meiner schwimu ist, darf sie alles, da gibts kein nein...wenn die kleine dann heimkommt, is es immer ein totaler kampf mit ihr, weils ja zu hause grenzen gibt(dies bei der oma nicht gibt)
auch wenn ich dabei bin und etwas nicht erlaube, dann erlaubt es die oma immer
hab schon viele gespräche mit der schwiemu gehabt, sie argumentiert so: "sie is ja nicht oft bei mir, ich kann sie nicht weinen sehen, des bizeln kann ich nicht sehen, bei der oma darfs halt einfach alles" usw...
auf der einen seite is mir klar, dass die omas nicht für die erziehung zuständig sind, aber eine gewisse einhaltung meiner regeln und grenzen is doch nicht verkehrt, oder?
und ich brauch diese schwiemu zum aufpassen, weil ich ja nebenbei arbeite, also fällt ein nicht mehr hinbringen weg
mich würd interessieren, was ihr dazu sagt, und vor allem argumente, um die oma bissl einsichtiger zu machen(mir gehens nämlich langsam aus...)
danke
claudia-fgs
21.04.2007, 15:48
mich würd interessieren, was ihr dazu sagt, und vor allem argumente, um die oma bissl einsichtiger zu machen(mir gehens nämlich langsam aus...)
danke
ich sage dazu: lass es mit dem "einsichtigmachen" - bringt nicht wirklich was :D und unterschätz deine tochter nicht ;) . die weiß sehr wohl, was für regeln bei der oma und bei dir zu hause gelten, sie probiert nur aus, ob sie die regeln von der oma auch nach hause transportieren kann :D - find ich echt klug von deiner tochter, wenns auch für dich im moment anstrengend ist.
meine tochter wird auch von schwiegertiger einmal die woche fix betreut und manchmal auch ein wochenende und ich misch mich nicht in ihre regeln ein. sie in meine - bei uns zu hause - auch nicht. omas/opas dürfen "großzügiger" sein, sie sollens auch.
:winken:
wahrscheinlich hast recht
Melody22
21.04.2007, 16:56
naja... gewisse regeln sollten schon bei allen gelten.
zb. darf tanja nirgendwo kasteln und ladeln aufmachen, sich selber bei naschsachen oder so bedienen, sie darf niemden hauen oder zwicken und sich nirgendwo ausser in einem taschentuch den rotz reinwischen.
ist das zuviel?
ich denke nicht.
lg
daniela
Prinzipiell bin ich claudia-fgs' Meinung.
Dennoch denke ich, dass es Regeln gibt, die auch bei den Omas eingehalten werden müssen. Das sind für mich alle Regeln, die mit Gefahrenvermeidung zu tun haben. Z.B. es wird nicht mit gefährlichen Sachen gespielt oder was weiss ich wo hochgeklettert etc. Oder wenn die Kinder bestimmte Dinge nicht essen dürfen erwarte ich von den Omas, dass sie sich 100 %-ig dran halten.
Wenn das Kind regelmäßig dort ist möchte ich schon, dass sie eine gewisse "Erziehungsarbeit" leisten. Die Kleine soll was anständiges zu Essen bekommen (darf im Anschluss natürlich einen Nachtisch mehr bekommen, weil es die Oma ist ;) ), sie soll nicht den ganzen Tag fern sehen, etc...
Hm, schwierige Frage.
Ganz klar, wo es um körperliche Sicherheit geht, müssen die Reglen eingehalten werden: Kindersitz im Auto, bestimmte Nahrungsmittel nicht geben bei Allergiegefährdung, kindersichere Umgebung (Putzmittel, Medikamente, Gartenteich, ...), Gewalt als Erziehungsmittel. Wenn das nicht eingehalten wird, würde ich mein Kind tatsächlich nicht unbeaufsichtigt dortlassen.
Dann gibt es bestimmte Dinge, die mir persönlich sehr wichtig sind, anderen wahrscheinlich weniger: absolute Selbstbestimmung, was das Essen betrifft (aufessen müssen, kosten müssen, Essen als Belohnung oder Strafe) und was Körperkontakt betrifft (Küsschen geben, Schoß sitzen) - da wäre ich auch empfindlich.
Alles andere ist mir ziemlich wurscht, da dürfen die Omas (oder auch die Kindergartenpädagoginnen) ihre Grenzen frei abstecken oder auch nicht, das ist ihr Problem, und das Kind soll ja auch lernen, daß Menschen verschieden sind und verschiedene Meinungen haben können. Heute hat sie mir z.b. erzählt, daß die Oma ihr das Kreuzzeichen und Gebete beigebracht hat, und daß man überhaupt jeden Abend beten soll - gut, das darf ihr die Oma erzählen, wenn ihr das wichtig ist. Ich erzähl meinem Kind halt etwas anderes.
Ich hab halt erst ein gutes Gefühl gehabt mit dem Allein-dortlassen, als meine Maus gut sprechen und mir Vorfälle auch erzählen konnte - sonst hätte ich die ersten beiden Punkte ja nicht kontrollieren können.
Ich habs auch versucht meiner Mutter und sonstigen zu erklären, dass es fürs Kind leichter sein würde( und für mich in weiterer Folge), wenn sich alle an die Regeln halten- leider kamen dieselben Argumente wie bei deiner Schwiemu.
Jetzt ist er 4,5 Jahre und ich kann sagen er wußte es damals schon und heute noch viel mehr- letztens eine Aussage: dann zieh ich halt zur Oma, weil dort darf ich das! Er kennt die Grenzen die bei jedem gelten und die Uroma ist fast noch die Strengste von uns und auch dort ist er gerne- allerdings nie solange wie bei meiner Mama;)
Bspl. bei der Uromi ist hüpfen toatl verboten im Bett, bei uns daheim auch, aber weil er ein Hochbett hat und das Ehebett etwas instabil( lattenrost kanllte immer mal runter und seit wir einen Neune haben- haben wir nicht erwähnt, dass nun das Hüpfen möglich wäre) und bei der Oma darf er im Ehebett hupfen- da hat sich selbst die Uromi aufgeregt, dass nicht überall dieselben Regeln gelten- also mit ihr kann man besser kooperieren als mit der Oma- dürfte eine Statusfrage sein!
Es macht sehr wohl einen großen Unterschied, ob man ein Kind ab und zu mal für eine kurze Zeit( und mögen es einmal die Woche für 4h sein) oder den Rest der Woche hat!
Hm, schwierige Frage.
Ganz klar, wo es um körperliche Sicherheit geht, müssen die Reglen eingehalten werden: Kindersitz im Auto, bestimmte Nahrungsmittel nicht geben bei Allergiegefährdung, kindersichere Umgebung (Putzmittel, Medikamente, Gartenteich, ...), Gewalt als Erziehungsmittel. Wenn das nicht eingehalten wird, würde ich mein Kind tatsächlich nicht unbeaufsichtigt dortlassen.
Dann gibt es bestimmte Dinge, die mir persönlich sehr wichtig sind, anderen wahrscheinlich weniger: absolute Selbstbestimmung, was das Essen betrifft (aufessen müssen, kosten müssen, Essen als Belohnung oder Strafe) und was Körperkontakt betrifft (Küsschen geben, Schoß sitzen) - da wäre ich auch empfindlich.
Alles andere ist mir ziemlich wurscht, da dürfen die Omas (oder auch die Kindergartenpädagoginnen) ihre Grenzen frei abstecken oder auch nicht, das ist ihr Problem, und das Kind soll ja auch lernen, daß Menschen verschieden sind und verschiedene Meinungen haben können. Heute hat sie mir z.b. erzählt, daß die Oma ihr das Kreuzzeichen und Gebete beigebracht hat, und daß man überhaupt jeden Abend beten soll - gut, das darf ihr die Oma erzählen, wenn ihr das wichtig ist. Ich erzähl meinem Kind halt etwas anderes.
Ich hab halt erst ein gutes Gefühl gehabt mit dem Allein-dortlassen, als meine Maus gut sprechen und mir Vorfälle auch erzählen konnte - sonst hätte ich die ersten beiden Punkte ja nicht kontrollieren können.
Ich bin da bei dir.
Ich denke, dass die Oma einfach auch ein Ort sein soll, an dem man mehr Freiheiten hat. Ich kann mich auch noch gut an meine Großelternbesuche erinnern. Einfach schön, was man da alles darf und daheim nicht. Und ich denke auch, dass die Kinder sehr wohl wissen, was sie wo dürfen.
Und so ein Regelbruch ist ja was aufregendes ;)
Mamaaaaaaaaa
23.04.2007, 12:11
Ich würde ihr ganz klar sagen, daß es bei der Oma anders ist als zu Hause. Das würde ich immer wieder tun, solange sie das akzeptiert und versteht.
Grundsätzlich sehe ich es auch als ziemlich unproblematisch, wenn Kinder mit unterschiedlichen Regeln aufwachsen. Oft sind ja die Eltern sogar schon nicht gleicher Meinung.
Wichtig ist aber sicher Klarheit, damit die Kinder verstehen wo welche Regeln gelten.
auch wenn ich dabei bin und etwas nicht erlaube, dann erlaubt es die oma immer
aber eine gewisse einhaltung meiner regeln und grenzen is doch nicht verkehrt, oder?
ich seh das komplett anders ;) wenn die oma bei uns zu hause sind, gelten klar unsere regeln und daran hat sich die oma auch zu halten und da würd ich ihr sogar beinhart den mund verbieten, wenn sie dagegen redet.
wenn wir aber bei oma sind, gelten ihre regeln. auch wenn das bedeutet, dass es keine regeln gibt!
"sie is ja nicht oft bei mir"
und ich brauch diese schwiemu zum aufpassen, weil ich ja nebenbei arbeite, also fällt ein nicht mehr hinbringen weg
das ist ein widerspruch. was stimmt jetzt?
bei ersterem: siehe oben geschriebenes!
bei zweiterem, sprich, wenn die oma sie regelmäßig und häufig betreut und ich deshalb z.b. 2x die woche einen machtkampf hab, würd ich schon ein ernstes wort mit der oma reden und wir stellen gemeinsam zumindest die wichtigsten regeln auf.
ansonsten können die kinder schon unterscheiden zwischen: das darf ich daheim und das darf ich bei oma.
ich sage dazu: lass es mit dem "einsichtigmachen" - bringt nicht wirklich was :D und unterschätz deine tochter nicht ;) . die weiß sehr wohl, was für regeln bei der oma und bei dir zu hause gelten, sie probiert nur aus, ob sie die regeln von der oma auch nach hause transportieren kann :D - find ich echt klug von deiner tochter, wenns auch für dich im moment anstrengend ist.
meine tochter wird auch von schwiegertiger einmal die woche fix betreut und manchmal auch ein wochenende und ich misch mich nicht in ihre regeln ein. sie in meine - bei uns zu hause - auch nicht. omas/opas dürfen "großzügiger" sein, sie sollens auch.
:winken:
find ich auch!!;) omas u. opas dürfen anders sein!
folgendes: bei uns is so, dass meine kleine viel tun kann, aber es gibt auch gewisse regeln und grenzen...die sie schon sehr gut versteht...
bei uns wird das so gehandhabt, wenn tabea etwas tut, was sie nicht darf, dann gibts ne ermahnung, dann ne ermahnung mit erklärung der konsequenz, dann ne konsequenz, die auch eingehalten wird, hier zu hause
wenn meine madame allerdings bei meiner schwimu ist, darf sie alles, da gibts kein nein...wenn die kleine dann heimkommt, is es immer ein totaler kampf mit ihr, weils ja zu hause grenzen gibt(dies bei der oma nicht gibt)
auch wenn ich dabei bin und etwas nicht erlaube, dann erlaubt es die oma immer
hab schon viele gespräche mit der schwiemu gehabt, sie argumentiert so: "sie is ja nicht oft bei mir, ich kann sie nicht weinen sehen, des bizeln kann ich nicht sehen, bei der oma darfs halt einfach alles" usw...
auf der einen seite is mir klar, dass die omas nicht für die erziehung zuständig sind, aber eine gewisse einhaltung meiner regeln und grenzen is doch nicht verkehrt, oder?
und ich brauch diese schwiemu zum aufpassen, weil ich ja nebenbei arbeite, also fällt ein nicht mehr hinbringen weg
mich würd interessieren, was ihr dazu sagt, und vor allem argumente, um die oma bissl einsichtiger zu machen(mir gehens nämlich langsam aus...)
danke
Hallo!
Argumente für die Schwiegermutter hab ich jetzt auf die Schnelle keine, aber die Kleine soll ruhig und muss! begreifen, dass sie jetzt wieder zu Hause ist und dass das hier nicht erlaubt ist, hier andere Regeln gelten!
Das verstehen sie schon und es ist auch durchaus okay - sonst hast du, wenn sie etwas älter ist, nichts mehr zu melden und keine Chance mehr und ihr das dann noch abzugewöhnen ist fast unmöglich...
Grenzen müssen schon sein, mach das nur!! :love:
Liebe Grüße,
Mauki.
P.s.: "DU möchtest das nicht!" - sag ihr das ruhig!! Empfiehlt übrigens auch die Supernanny!!
@ xenchen:
Zitat von cosma Beitrag anzeigen
"sie is ja nicht oft bei mir"
und ich brauch diese schwiemu zum aufpassen, weil ich ja nebenbei arbeite, also fällt ein nicht mehr hinbringen weg
das ist ein widerspruch. was stimmt jetzt?
na sie is 2x die woche für ca 6 stunden bei ihr, aber die oma bringt oft das argument "sie is ja ned oft bei mir"...
im großen und ganzen is mir schon klar, dass bei den omas und opas andere regeln gelten und die kleine viel mehr darf, aber grundsätzliche sachen mag ich einfach ned...da gehts zb darum : ich erlaube vor dem essen keine süssen sachen, bei der oma nimmt sie sich das einfach nur um ein kleines beispiel zu nennen
oder wir sind bei der oma, ich schimpf mit der kleinen, weils ins auto klettert und am gang rumspielt/oder sie haut ab und rennt zum nachbarhaus...die oma nimmts in schutz und gibt ihr was dafür
und das problem is halt einfach, dass die kleine zu hause dann oft dinge tut, wo sie genau weis, dass sie das nicht darf oder dass das gefährlich is
@ xenchen:
na sie is 2x die woche für ca 6 stunden bei ihr, aber die oma bringt oft das argument "sie is ja ned oft bei mir"...
dachte mir schon, dass die wahrnehmung der oma mit "nicht oft" meiner wahrnehmung (und deiner ;)) nicht ganz entspricht :D :cool:
für mich wäre es bei ca. 12 stunden/woche schon wichtig, dass gewisse regeln eingehalten werden. sie müssen - meiner meinung nach! - nicht generell gleich sein zu deinen regeln, aber mir wären gewisse dinge (z.b. süßigkeiten vorm essen) einfach wichtig. setzt euch mal zusammen und findet eine gemeinsame lösung. wenn du ihr vorher ein wenig "honig ums maul" schmierst, gehts vermutlich leichter. z.b. sagst ihr, das wär ja auch gar nicht gelogen, dass sie ein sehr wichtiger teil im leben deiner tochter ist und sie ja auch einen großen anteil an der erziehung hat!
sagst ihr, das wär ja auch gar nicht gelogen, dass sie ein sehr wichtiger teil im leben deiner tochter ist und sie ja auch einen großen anteil an der erziehung hat!
ja stimmt, grad deswegen is ma des auch so wichtig...
werd mich wirklich mal mit ihr nochmal zamsetzen, und versuchen ein paar dinge einheitlich zu gestalten...
danke
ja stimmt, grad deswegen is ma des auch so wichtig...
werd mich wirklich mal mit ihr nochmal zamsetzen, und versuchen ein paar dinge einheitlich zu gestalten...
danke
Ganz ehrlich ... ich mußte mit meiner Schwiemu genauso reden wie mit einem Kind :cool: D.h. wahnsinnig oft, bis sie kapiert hat, um was es wirklich ging ...
Und gewisse Sachen hab ich trotzdem *extra* noch beim Opa in Auftrag gegeben, damit es so funktioniert, wie es sein sollte ... ;)
Nur, gewisse Sachen sind klar: Es sind die Oma´s und somit auch zum Verwöhnen da :D
sugababe3
26.04.2007, 13:44
@cosma
als ich deine zeilen las dachte ich echt "das könnt' von mir sein!"
ich habe das gleiche problem. leider weiß ich keine lösung. mit ihr reden hilft nichts, denn sie redet sich immer raus und dreht sich alles so wie sie's braucht. selbst wenn ich ihr manches verbiete, zb. den kindern süßigkeiten zu geben, so macht sie's trotzdem. nachdem meine tochter irrsinnig gerne zu ihr geht, muss ich das wohl hinnehmen. viele jahre dauert der kampf schon, und ich kann einfach nicht mehr!!! wenn's so sein soll, dann bitte!!!
eines noch am rande: meine oma, die direkt neben meinen eltern wohnte, war genauso. vielleicht habe ich hier nur ein muster übernommen, wenn man's von der spirituellen seite betrachtet.
wie sagte niebuhr schon so schön: gott gebe mir die gelassenheit hinzunehmen, was nicht zu ändern ist. den mut zu ändern, was ich ändern kann. und die weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.
lg, daniela
und die weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.
das eine vom anderen zu unterscheiden.
Liebe Grüße,
Mauki.
Copyright ©2000-2013, Parents.at Internet Service GmbH.