Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen mit Krabbelstuben (ab ca. 18 Monaten)
Hallo!
Könntet ihr mir mal über eure erfahrungen in krabbelstuben, für kinder ab ca. 18 monaten, berichten.
wir haben in krems eine kleine, echt feine kinderstube, wo anna ab april einen betreuungsplatz hätte. :)
(ich möchte aber bitte keine grundsatzdiskússionen führen "so früh schon in die krabbelstube/kiga" usw...)
bitte berichtet mir eure erfahrungen, was war gut, was würdet ihr anders machen,....
;)
danke:herz:
Hallo,
Melanie kam mit 2J3M in die Krippe - die Gruppe hatte damals 4 Kinder!!!! Jetzt sind es 9 - also auch super.
Sie hat sich schon beim Schnuppern im Sommer dort sehr wohlgefühlt. Die Schnupperstunden würde ich auf jeden Fall machen vorher. Da siehst schon ungefährt, wie Dein Kind reagiert.
Ich merkte damals schon, daß Mel sehr kontaktfreudig ist auch mit den größeren Kindern (im Garten zB) und ging voll positiv in die Eingewöhnungszeit mit ihr.
Tja nach drei Tagen konnte ich schon heimgehen und sie 4-5h dort lassen :)
Anfangs gab es Probleme mit dem Mittagsschlaf. Sie wollte dort nicht schlafen. Was natürlich eine schreckliche Laune am NM zur Folge hatte :(
Lösung: sie schläft in den Waschräumen :) - dort ist es dunkel und ruhig.
Das klappt echt super, sie schläft brav und ich hol ein gut gelauntes Kind um 14.00.
Sehr wichtig finde ich, daß man die Gewohnheiten und Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt soweit es geht: Kuscheltier, Schnuller, Schlafplatz.....(Mel war immer schon so, daß sie nur bei kompleter Ruhe&Dunkelheit einschlafen konnte).
Viel Erfolg und Spaß!!!
julia kam mit 23 monaten in die krippe...
die kleineren in der gruppe haben mir persönlich a bisserl leidgetan,
aber mein gott...kinder sind verschieden...
es war auch bei den drei kindern die ich mein ,so, daß sie wieder rausgenommen wurden von ihren mamis ...nach kurzer zeit.
jeder kennt sein kind und wird wissen ab welchem alter eine krippe angemessen ist .
allerdings ganztags mag ich die julia heut noch nicht dortlassen !
lg
susi
bine2412
21.01.2004, 23:17
Hi!
Philip ist jetzt knappe 19 Monate und geht seit 2 Wochen in die Kindergrippe. Zuerst wollt ich es mir eigentlich nur ansehen und dann mal abwarten. Ich habe damit gerechnet, dass Philip weinen wird und bei Mama sein möchte. Nun ja - weit gefehlt -schon am Schnuppertag war Mama doch eher unwichtig. In der ersten Woche hat er sich nichteinmal von mir verabschiedet. Er geht Mo Di Mi von 8.00 bis ca. 12.30 Uhr ( mit Mittagessen) - die erste Woche nur bis 10.20 Uhr die zweite Woche bereits normal. Diese Woche hat er beim verabschieden schon kurz geweint - kurz heißt: Mama sagt baba - Philip weint - Kindergartentante sagt: schau Philip ein Vogerl - Mama ist im Moment unwichtig!!!
Am Nachmittag ist Philip diese Woche doch sehr anhänglich - allerdings weiß ich dzt. noch nicht, ob es an der Kinderkrippe oder an der Tatsache liegt, dass die nächtsten Zähne im Anmarsch sind. Insgesamt gefällt es Philip aber sehr, sehr gut in der Gruppe. Wenn ich ihn abholen will, macht er keine Anstalten mit mir nach Hause zu gehen - vielmehr darf ich mich zum Lego dazusetzen und mit ihm spielen.
Ganztags hätte ich wohl schon Probleme - wohlgemerkt "ICH" hätte Probleme - ob Philip sie hätte, bewage ich dzt. zu bezweifeln ....
Probiere es einfach mal aus - dein Kind zeigt dir klar und deutlich, ob es bereit für die Kinderkrippe ist. Die Leiterin meiner Krippe hat mir gesagt, meistens haben die Eltern (MAMAS) mehr Probleme als die KIDS.
lg
hallo - hannah kam mit 13monaten in eine kinderkrippe (voerher war sie schon vier monate bei einer ganz lieben tagesmutter, aber wir sind dann ins ausland gezogen..).
die ersten drei wochen hat sie recht geweint & blieb sehr ungern, wobei ich denke, dass das groesste problem die sprache (engl.) & das anders aussehen der meisten leute dort (so-asien) war. muss zugeben, da war ich schon kurz davor, das projekt abzubrechen & meinen job zu kuendigen...
jedenfalls nach drei wochen aenderte sich die situation schlagartig: sie blieb ohne protest und begann mit zu machen. sie begann auch offensichtlich was zu verstehen. nach weiteren drei bis vier wochen war sie eine begeisterte kinderkrippen-geherin. jetzt ist sie 26mon., geht zwei voll- und zwei halbtage und geht nachwievor sehr gern. lt. den tanten ist sie immer froehlich und aktiv .... und soooooo brav (letzteres kann ich von zuhaus aus nicht bestaetigen...) lge va
DANKE!! für eure Antworten!
MamaMarcel
27.01.2004, 10:10
Hallöchen,
also Marcel ging mit 14 Monaten das erste Mal in die Krabbelstube und es hat ihm von Anfang an sehr gefallen. Die Eingewöhnungsphase ist ohne Probleme und ohne Tränen abgelaufen. Seit er mit den Kindern in KG ißt, hat er auch zu Hause brav angefangen zu essen, was vorher nicht der Fall war und er sich meistens von einem Flascher ernährt hat. Auch geht er seit dieser Zeit viel selbstbewußter auf andere Kinder zu. Wenn wir ihm in der Früh fragen ob er zu den Kindern spielen gehen will, kommt immer ein "ja" von ihm. Auch bemerke ich, dass er fast jeden Tag etwas Neues gelernt hat. Die Kinder in der Krabbelstube kümmern sich auch um ihm, sie gehen im Garten mit ihm die Runden, bringen ihm Spielsachen,... (sind alle älter als er). Alle Tanten im KG kennen ihm, weil er immer lacht und allen winkt. Als er nach 2 Tagen wegen Krankheit wieder in den KG kam, wurde er mit "Ah, der Sunnyboy" ist wieder da. Als ich hab es bis jetzt nicht bereut und mein anfängliches schlechtes Gewissen ist total verflogen!
Christine33
02.02.2004, 14:09
Hallo!
Mein Sohn kam im Alter von 14 Monaten in die Krabbelstube. Er war von 7-16 Uhr dort – das erste Jahr nur 3 Tage die Woche, die restlichen 2 bei Oma. Aber danach ging er 5 Tage die Woche hin.
Es gab nie Probleme. Er ist gerne hingegangen, hat von Anfang an brav geschlafen und gegessen.
Er war eher traurig, wenn ich ihn abgeholt habe, denn er wollte noch mit den anderen Kindern spielen.
Da er ein Einzelkind ist, sind ihm daheim die Kinder abgegangen.
Er war dann bis zum Alter von 3,5 J. in der Krabbelstube und hat dann in den KiGa gewechselt.
Für ihn war die Zeit in der Krabbelstube angenehm und ohne gröbere Probleme.
Nochwas zur Gruppengröße – es waren max. 15 Kinder mit 2 Betreuerinnen, wobei nicht alle Kinder
täglich dort waren.
Mit der Eingewöhnung habe ich 1 Monat vor meinem tatsächlichen Arbeitsbeginn angefangen.
Am 1. Tag war ich mit ihm dort – ca. eine knappe Stunde. Am 2. Tag habe ich ihn nur für eine knappe
Stunde abgegeben. Die Betreuerinnen haben mir geraten, nicht zu lange mit ihm dort zu bleiben,
da er dann glaube, ich sei immer mit ihm dort. Sie würden mich sofort rufen, wenn er anfängt zu weinen. Beim Abgeben hat er hin und wieder kurz geweint, aber sobald ich außer Sicht war, war
alles okay und er hat zu spielen begonnen. Zwischendurch hat er nie nach mir geweint etc.
Das Dortbleiben wurde dann von Tag zu Tag gesteigert, die letzten 2 Wochen hat er dann bereits
den ganzen Tag samt Schlafen dort verbracht.
Somit konnte ich beruhigt wieder zu arbeiten beginnen, denn ich wußte meinen Sohn gut aufgehoben.
So weit meine Erfahrungen bezüglich Krabbelstube.
lG Christine
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