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mountain
14.03.2007, 19:19
Tut mir leid, ich muss mich da jetzt mal kurz aufregen.
Ich arbeite als Kindergärtnerin in einem Kiga mit zwei Gruppen - ich habe die Krippengruppe und dann gibts noch die Gruppe der 3 1/2-6 jährigen.

und grad stehts ma an... nicht nur, dass der unterschied zwischen den stadt und land kindern so arg ist. nein....

mich regts so auf, dass mindestens 3/4 der eltern anscheinend überhaupt keine ahnung haben, wie man mit einem kind umgeht.
das eine kind tritt uns halbert die tür ein, der sollt schon längst zu einem psychologen, was auch von der mutter ausgegangen ist - aber die tut nichts. statt dessen schauts zu, wie der die tür fast ruiniert und will ihn nur abschieben und ja lang im kiga lassen, was ihr kind aber überhaupt nicht aushält.

dann gibts wieder eltern/mütter, die DEN GANZEN TAG zuhause sind und nichts machen. und die kinder, auch die 2, 3 jährigen kinder DEN GANZEN TAG im kiga lassen und dann entweder ZU SPÄT abholen oder sie von irgendjemanden abholen lassen. obwohl sie den ganzen tag zuhause sind. aber hauptsache aufregen, wenn is kind mal für kurze zeit die haube bei 18 grad unten hat....

die andern wieder findesn lustig, wenn is eigene kind auf sie hintritt.

die nächsten erziehen is kind so, dass es vorm schlafen angst hat, eine panikattacke bekommt, wenn es nur ein kleines bröserl auf der hose hat... weil er so perfekt sein muss. auf der andern seite ist er aber wieder der arme kleine bub....

na, man könnte zu fast jedem kind was schreiben.

wo man sich denkt - hallo????? was ist da mit den eltern los????

es sind nicht alle so. aber 3/4 davon sicher.

schlimm.... echt schlimm... ich mein, vor allem, wie sich das später alles mal auf die kinder auswirkt. da denkt keiner dran..

:mad: :mad: :mad: :mad:

so, das musste jetzt sein.
vl gibts andere kindergärtnerinnen oder eltern die mich ein bisschen verstehen...

moon3002
14.03.2007, 19:34
kann dich verstehen auch wenn ich mich oft frag ob ich alles richtig mach .und schon gespannt bin was er mal so liefert im kiga ... mein zwerg bringt mich auch momentan schwerstens an meine grezen ... ich erklär mir nen wolf - er tut als verstünde er und is "einsichtig" und 2 sekunden später hama das selbe wieder (z.b. weglaufen/auf die straße laufen)

zum thema kiga hab ich grad ein wunderbares beispiel von meiner freundin gehört deren bub bereits in dem kiga ist in den mein zwerg ab herbst gehen wird ....
die haben eine super dame in der gruppe die ihr kind mit wipo in den kiga schickt (wissentlich) weils erst am abend mit ihm zum arzt kann wenns mit arbeiten fertig is .... ihr kommentar nachdems von meiner freundin angesprochen wurde: jetzt is e schon wurscht ob er den ganzen tag bleibt es waren ja e erst vor 2 wochen die wipo´s im kiga da hams e schon fast alle gehabt jetzt :eek: ich mein das is doch hammer oda? :eek: :eek: :eek:

odette
14.03.2007, 19:51
bin zwar keine kindergä aber ich finde auch das der gros der kinder und eltern einfach einen huscher haben.
traurig aber wahr :)

Liwia
14.03.2007, 19:52
Hi!!

Na so gesehn bin ich auch eine böse mutter!:) Lena geht von ca 9 bis 2 in den kindergarten und ich bin zuhause. Und manchmal darf sie auch bis drei bleiben damit sie mit in den Garten gehn kann. Und ja ich geniese es (mit neun monatsbauch) und denk mal lena hat auch ihre freude (zumindest ist ihr jetzt nimma so fad weil vormittag nix los is)
Und wenn wer andrer (Papa. Oma, Tante ) zeit hat wird sie von denen geholt - und freut sich jedesmal total!!
Und ja ich hab immer wieder ein schlechtes gewissen weil ich sie abgebe, obwohl i eh daham bin.

Lg

Karin und Kinder

Bealee
14.03.2007, 20:01
dann gibts wieder eltern/mütter, die DEN GANZEN TAG zuhause sind und nichts machen. und die kinder, auch die 2, 3 jährigen kinder DEN GANZEN TAG im kiga lassen und dann entweder ZU SPÄT abholen oder sie von irgendjemanden abholen lassen. obwohl sie den ganzen tag zuhause sind. und du weißt das, weil du dich schon mal vergewissert hast, dass diese Menschen weder erwerbstätig sind noch hochschwanger...

ich glaub einfach, du hast den falschen Beruf, weil der Ärger, den du hier rauskotzt, überträgt sich 1:1 auf die Kindergartenkinder...

Martina23
14.03.2007, 20:08
Sorry, dass dich solche Eltern ankotzen,
aber ich habe leider auch die Erfahrung gemacht das Kindergartenpädagogen die eigentlich die Ausbildung dazuhaben, Sachen machen die kinder langfristig schädigen, am Gang raussperren weil Kind nicht sofort tut was ich will, drohungen gegen 3 jährige ausstossen und dann wundern wenn solches den Frust an anderen schwächeren nach Vorbild der Kigapädagogin auslassen. mah ich hab soviel erlebt dass es mir die jahre aufstellt!

Achja und mir wurde auch geraden mein Kind dem Psychologen vorzustellen, und dieser hat dann nur gemeint, dass es besser wäre die Kindergartenpädagogin sucht solchen auf!........

Achja und zum Thema Eltern können ihre Kinder nicht mehr erziehen, gsd gibt es noch Eltern die wissen was ihren Kindern gut tut und das obwohl sie keine Pädagoginnen sind!!!

Denk mal drüber nach das es auch diese gibt!!! Lg M

LisaMarina
14.03.2007, 20:10
ich lasse Lisa nur 1/2 tags und nur 4x die Woche, alles andere wäre für sie zuviel. Sie geht sehr gerne in den KiGa, aber es sind trotz allem viele Eindrücke und auch emotionaler Stress.
Weiß nicht, ob es Kinder gibt, die es besser packen und auch schon das Längerbleiben unproblematisch ist. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass ich von den meisten Freunden und Bekannten nicht verstanden wurde, als ich sagte: Lisa kommt erst mit ungefähr 3 Jahren in den KiGa und dann auch nur 1/2 tags ohne Essen, weil ich sowieso zu Hause bin. Allerdings kann man so pauschal nicht sagen, dass wenn man zu Hause ist, nix zu tun hat. Ich bin auch zu Hause, habe ja noch unsere kleine Maus, und finde eigentlich nicht, dass mir viel Freizeit bleibt. Im Gegenteil für mich habe ich kaum eine Minute.
Auch glaube ich nicht, dass alles anerzogen ist. Unsere Große hat etwa panische Angst vor einem Hund (und sei es ein kleiner Dackel, der vorbei rennt). Das hatte sie schon im Alter von 5 Monaten. Julia, die Kleine, hat das überhaupt nicht. Also vieles ist schon eine Charaktersache.
Allerdings muss ich sagen, ich bewundere wirklich jede KiGärtnerin. Das ist so ein unglaublicher Job, ich finde es mit 2 schon anstrengend und im Kiga hat man eine ganze Horde.

ginni
14.03.2007, 20:12
Entschuldige aber ich habe mich auch grad ein bißerl erschreckt. Ich bewundere echt alle Kiga-pädagoginnen, weil sie wirklich viel leisten müssen. zB die Bedürfnisse der Kleinen erkennen, sie motivieren, ihnen beim basteln helfen, Streit schlichten, beim Anziehen, beim Klo gehen helfen, ....

Es wäre kein Beruf für mich! Vielleicht ist es auch nicht der richtige Beruf für dich????

Squeaky
14.03.2007, 20:16
Entschuldige aber ich habe mich auch grad ein bißerl erschreckt. Ich bewundere echt alle Kiga-pädagoginnen, weil sie wirklich viel leisten müssen. zB die Bedürfnisse der Kleinen erkennen, sie motivieren, ihnen beim basteln helfen, Streit schlichten, beim Anziehen, beim Klo gehen helfen, ....

Es wäre kein Beruf für mich! Vielleicht ist es auch nicht der richtige Beruf für dich????

Da kann ich mich nur anschließen! :winken:

Floh04
14.03.2007, 20:16
mich würd jetzt der unterschied zwischen den land u stadtkindern interessieren. :)


flo wird frühestens mit 4 in den kindergarten kommen...
ich persönlich finde, dass er im moment auch noch nicht reif für so große kindergruppen ist.

bei eltern, die arbeiten müssen, versteh ich aber schon, dass kinder früh in den kiga müssen... bei müttern, die den ganzen tag zuhause sind, kann ich das nicht verstehen.

Floh04
14.03.2007, 20:18
Vielleicht ist es auch nicht der richtige Beruf für dich????

woraus schließt du das?
weil sie mit den eltern nicht klarkommt?

das heißt ja noch lange nicht, dass sie nicht wahnsinnig gut mit (kleinen) kindern umgehen kann...
die anstrengenderen sind ja meist die eltern.

LisaMarina
14.03.2007, 20:19
bei eltern, die arbeiten müssen, versteh ich aber schon, dass kinder früh in den kiga müssen... bei müttern, die den ganzen tag zuhause sind, kann ich das nicht verstehen.

ich verstehe es auch nicht, aber jeder hat eben andere Motivationen. Ich habe eine Freundin, die meint, es wäre viel besser für das Kind, sie könne sie zu Hause nie so gut fördern, wie es eben im KiGa getan wird. Also bitte, es muss doch wirklich jeder frei für sich entscheiden und ich gehe jetzt mal davon aus, dass die meisten doch wirklich das Beste für das Kind wollen und nicht aus böswilliger Absicht die Kinder in den KiGa stecken.

Physalis
14.03.2007, 21:00
Ich denke, wenn du wirklich den Eindruck hast, dass ein Kind es durch den Einfluss der Eltern schwer hat,
dass du es dann gerade diesem Kind im Kindergarten ermöglichst,
einen ihm gerechten Weg zu beschreiten.

MaryPoppins
14.03.2007, 21:11
und du weißt das, weil du dich schon mal vergewissert hast, dass diese Menschen weder erwerbstätig sind noch hochschwanger...

ich glaub einfach, du hast den falschen Beruf, weil der Ärger, den du hier rauskotzt, überträgt sich 1:1 auf die Kindergartenkinder...

das mag schon sein. ABER ich wohn neben einer VOLKSSCHULE und hör von vielleicht 8jährigen sätzte (micht zu mir)sagen ala : du fotzte i hau dir gleich eine.
dann gibts welche die im gebüsch rauchen
dann gibts welche die dir halbert den kiwa ins gebüch werfen weils sie JETZ UNBEDINGT SOFORT DA durch müssen....
mich hat so a gschropp sogar scho mal angespuckt weil ichs gewagt hab erm zu bitten ned die piraten da zu schiessen....
und ich kann mir gut vorstelln das sowas schon im kiga "losgeht"

wo der fehler liegt? keine ahnung, ich glaub ja nicht das 3/4 aller eltern asoziale idioten sind. ich glaub auch nicht das es nur am fernsehn liegt. keine ahunug , an den pädagogen kanns ja auch nicht liegen.....


:confused:

S.i.a.
15.03.2007, 08:47
Eigentlich kann dir das egal sein, weshalb Kinder in den Kindergarten gehen und noch gleichgültiger kann dir sein, was die Mütter in dieser kinderfreien Zeit machen.;)

Türe eintreten - na das könnte ich mir bei unserer kindergartenpädagogin nicht vorstellen - wie hast DU denn da reagiert???

Mausal2
15.03.2007, 12:16
und du weißt das, weil du dich schon mal vergewissert hast, dass diese Menschen weder erwerbstätig sind noch hochschwanger...

ich glaub einfach, du hast den falschen Beruf, weil der Ärger, den du hier rauskotzt, überträgt sich 1:1 auf die Kindergartenkinder...

das waren eben auch meine Gedanken.

lg

Mausal2
15.03.2007, 12:19
woraus schließt du das?
weil sie mit den eltern nicht klarkommt?

das heißt ja noch lange nicht, dass sie nicht wahnsinnig gut mit (kleinen) kindern umgehen kann...
die anstrengenderen sind ja meist die eltern.

auf mich wirkt sie überfordert, denn Kinder sind nun mal nicht massgeschneidert und darüber sollte sich ne Kindergärtnerin bereits vor Berufseintritt im Klaren sein.

lg

Sandra203
15.03.2007, 12:47
kommt sicher darauf an, wo und in welchem kindergarten.
kann ich mir schon vorstellen, dass das extrem belastend ist, wenn man gleich mehrere problemfälle in einer gruppe hat und eltern, die sich nicht wirklich um die kinder kümmern.
und die kindergartenpädagoginnen bekommen das tagtäglich mit und können nicht viel tun um die familiensituation zu ändern.
aber ich denke, gerade für diese kinder ist der kindergarten ein segen, damit sie nicht den ganzen tag zuhause sitzen...
und ich finde den kindergarten für ältere kinder sehr wichtig.
bin momentan noch zuhause, bringe meinen sohn halbtags in den kindergarten, was für mich mehr aufwand bedeutet als ihn zuhause zu lassen (abholen, bringen, termine einhalten...), aber für ihn ist die gruppenerfahrung sehr wichtig und er geht gerne hin.

undercover2005
15.03.2007, 13:00
mein kleiner kommt auch im herbst in den kiga. er ist ein einzelkind und ich finde es tut ihm gut mit anderen zusammenzusein. ich arbeite im moment nur 12 stunden und werde vielleicht wenn es sich eingewöhnt hat mehr arbeiten.

ich finde aber daß die kinderfreie zeit den müttern auch gut tut! man kann auch mal was für sich machen...

ach ja wenn alle die zu hause sind die kinder nicht in den kiga geben hast du bald keinen job mehr, daran schon mal gedacht?????

claudia.wien
15.03.2007, 13:19
warum bist du kindergärtnerin geworden?

...und hast du eigene kinder? ...wenn ja wo würdest du die unterbringen ?
und würdest du sie zu dir geben?

wie haben sich deiner meinung nach eltern tunlichst zu verhalten?

muki03
15.03.2007, 13:33
Also ich meine die Mütter die Ihren Kinder her geben > in den Kindergarten, obwohl sie zu Hause sind, ist es voll okay! Denn es hat auch viele Vorteile: 1. Das Kind lernt das soziale Umfeld mit anderen Kindern, 2. Kinder haben im Gruppen mehr spass an Spielen, bastelen, usw. 3. Die Mütter haben es genau so mal verdient sich eine Auszeit zu nehmen, wenn sie etwas zum erledigen haben bzw einfach mal relaxen wollen. Aber sie müssten natürlich nicht das Kind ganzen Tag hin schicken.

Über die Mütter die Arbeiten gehen:
Glaubst du es fällt denen sehr leicht, einfach arbeiten zu gehen?
Ich meine wenn das Finanzielle SEite passen würde, würden viele nicht arbeiten gehen. Sie würden ihren Kind ja gerne und viel lieber groß werden sehen, als jeden Tag arbeiten gehen... meine Ansicht.

Bezüglich Pädagogen: ich habe Pädagogen gesehen die voll in Ihrer Arbeit total aufgehen, das heißt sie machen das mit liebe, geduld und und und .... und auch welche die nur wollen das das Kind still sitzt und sich nur die meiste Zeit alleine beschäftigen sollen und wenn das Kind mal was anderes mal machen möchte, regen sich die Pädagogen total auf: so geht das nicht. Tja meine lieben ihr seid gelernte Pädagogen, das heißt ihr solltets in "schwirige Situationen" gelernt haben wie ihr mit Kinder um gehen sollst.
Ihr habt euch diesen Beruf ausgesucht, und wusstet das es nicht immer toll und nach Plan gehen kann, denn nicht jedes Kind ist jeden Tag gut drauf, oder nicht jedes Kind macht das was man will. Deshalb sind sie KINDER.

Falls du mal eine Mutter oder Vater erwischt die vielleicht sich um das Kind nicht sorgt, dann kannst du mal mit ihr/ihm reden. Und offen darüber sprechen. Vielleicht gibt es da Missverständnisse. Und Kinder die kein gutes Benehmen haben sollten oder wo die Mütter selber nicht mehr weiter wissen, solltet ihr als gelernte Pädagogen Rat geben können und euch mal Zeit nehmen und mit die Mütter reden, schlussendlich sind die Kinder bei euch um zu lernen und nicht einfach nur zum spielen da, denn die Kindergartenzeit ist eine wichtige Lebenserfahrung, da lernen sie wie sie sich durch setzen und was sie alles können oder verbessern.


Kinder sind Kinder, keine Erwachsene! Sie werden aber oft so behandelt! Das finde ich schade. Erwachsen werden sie alle früh genug!!

muki03
15.03.2007, 13:34
Also ich meine die Mütter die Ihren Kinder her geben > in den Kindergarten, obwohl sie zu Hause sind, ist es voll okay! Denn es hat auch viele Vorteile: 1. Das Kind lernt das soziale Umfeld mit anderen Kindern, 2. Kinder haben im Gruppen mehr spass an Spielen, bastelen, usw. 3. Die Mütter haben es genau so mal verdient sich eine Auszeit zu nehmen, wenn sie etwas zum erledigen haben bzw einfach mal relaxen wollen. Aber sie müssten natürlich nicht das Kind ganzen Tag hin schicken.

Über die Mütter die Arbeiten gehen:
Glaubst du es fällt denen sehr leicht, einfach arbeiten zu gehen?
Ich meine wenn das Finanzielle SEite passen würde, würden viele nicht arbeiten gehen. Sie würden ihren Kind ja gerne und viel lieber groß werden sehen, als jeden Tag arbeiten gehen... meine Ansicht.

Bezüglich Pädagogen: ich habe Pädagogen gesehen die voll in Ihrer Arbeit total aufgehen, das heißt sie machen das mit liebe, geduld und und und .... und auch welche die nur wollen das das Kind still sitzt und sich nur die meiste Zeit alleine beschäftigen sollen und wenn das Kind mal was anderes mal machen möchte, regen sich die Pädagogen total auf: so geht das nicht. Tja meine lieben ihr seid gelernte Pädagogen, das heißt ihr solltets in "schwirige Situationen" gelernt haben wie ihr mit Kinder um gehen sollst.
Ihr habt euch diesen Beruf ausgesucht, und wusstet das es nicht immer toll und nach Plan gehen kann, denn nicht jedes Kind ist jeden Tag gut drauf, oder nicht jedes Kind macht das was man will. Deshalb sind sie KINDER.

Falls du mal eine Mutter oder Vater erwischt die vielleicht sich um das Kind nicht sorgt, dann kannst du mal mit ihr/ihm reden. Und offen darüber sprechen. Vielleicht gibt es da Missverständnisse. Und Kinder die kein gutes Benehmen haben sollten oder wo die Mütter selber nicht mehr weiter wissen, solltet ihr als gelernte Pädagogen Rat geben können und euch mal Zeit nehmen und mit die Mütter reden, schlussendlich sind die Kinder bei euch um zu lernen und nicht einfach nur zum spielen da, denn die Kindergartenzeit ist eine wichtige Lebenserfahrung, da lernen sie wie sie sich durch setzen und was sie alles können oder verbessern.


Kinder sind Kinder, keine Erwachsene! Sie werden aber oft so behandelt! Das finde ich schade. Erwachsen werden sie alle früh genug!!

dorislea
15.03.2007, 13:38
wenn so "Rabenmütter" wie ich z.B. ihre kinder nicht in den kiga schicken würden... hättest du keinen job :cool:

wobei.... was ist schlimmer... rabenmutter die ihr kind daheim hat, od dich als aufpasserin fürs rabenkind:confused:


ich hoffe dieser fred artet nicht in einen fred a la...

"entschuldigt daß ich mein kind in einen kiga abschiebe"

:D

twinis2005
15.03.2007, 13:54
Ich bin auch kindergärtnerin(zur zeit in karenz).Wir haben 32 kinder im alter von 1,5 bis 12 jahren und muß sagen,das es mein job ist alle kinder zu beaufsichtigen und diese zu fördern und mir es egal sein kann,ob diese mutter arbeitet oder den ganzen tag daheim sitzt.Sicher ist man nicht jeden tag in der gleichen verfassung und hier und da regt einem etwas mehr auf als sonst.Aber das muß man "draußen lassen"und seine arbeit nach besten gewissen verrichten.
Ich stelle mir immer die frage "Würdest du das bei deinen eigenen auch so machen?" wenn ja,dann ist es meiner meinung in ordnung.
Sicher geht dieser job oft an die menschliche belastungsgrenze,aber um sonst geht man nicht 5 jahre schule um auf solche situationen vorbereitet zu werden.

mountain
15.03.2007, 15:53
tut mir leid, wenn ich da jetzt ein paar beleidigt habe.

und ja, es ist der richitge job für mich, ich könnt mir keinen besseren vorstellen und es ist nur die letzten tage extrem zusammengekommen.

von den müttern, die zuhause sind, weiß ich, dass sie weder schwanger sind haben noch erwerbstätig sind.

nein, ich freu mich über die kinder, die da sind, auch die am nachmittag, vor allem, weil man da oft viel besser auf sie eingehen kann, weil dann oft weniger kinder da sind und man sich dann oft besser mit ihnen beschäftigen kann.

ich bin sicher nicht perfekt - keiner mutter, keine kindergärtnerin ist das. aber ich tu mein bestes.

und die letzten tage gabs vor allem mit einer mutter ein problem - weil sie bewusst das kind weg haben will, weil es anders ist.
und ich bwz wir haben schon einige male mit ihr gesprochen und ihr erklärt, um was es geht.
das kind bekommt bei der begrüßung nicht einmal ein bussi und sie telefoniert nur die gane zeit... sicher, sie hört auf auch mal.... aber um das gehts nicht, einfach weil sie das kind bewusst weg haben will.
auf jeden fall kam das alles auch durch viele gespräche mit der mutter raus - nicht nur durch meine, auch die leiterin hat mit ihr gesprochen

das ärgert mich einfach.
und ich glauber, dass würde euch alle ärgern, oder etwa nicht?




Dass die Kinder nichts dafür können, das ist mir klar.
Mit denen bin ich auch sehr geduldig... Setze mich hin, erkläre ihnen, wie sie die Schuhe an und ausziehen.... spiele mit ihnen, zeige ihnen neue dinge....

elterngespräche gehören genauso dazu.

schwierigkeiten auch.

natürlihc genauso schöne sachen (wenn ein kind auf einmal herkommt und einem ein bussi geben will, was vor allem bei den jüngeren kindern noch ehrlich ist, .wenn sie sich schon in der früh freuen kommen zu dürfen....), oder erfolge !!!!
genau das ist es, was ich so mag....

ich wollt einfach nur meine wut kurz rauslassen.

denn wie gesagt, ihr alle mögt doch eure kinder, oder?
was würdet ihr denn denken, wenn ihr jetzt wüsstet, dass z.B. eine Mutter ihr Kind echt einfach abschieben will???
das stört mich....
oder dass manche kinder ihre eigenen kinder nicht kennen - bestimmte verhaltensweisen....
das ärgert mich.

die kinder können nichts dafür, rein gar nichts. deswegen lass ich es doch nicht an den kindern aus, sondern wollt einfach mal meine meinung da reinstellen.

tut mir leid, wenn ich wen verletzt hab

mountain
15.03.2007, 16:23
und noch was:

ich hab doch nichts dagegen, wenn die Kinder in den Kiga kommen. Wie sollte ich Kindergärtnerin sein, wenn ich den Kindergarten für schlecht halten würde???

ich denke mir aber auch (ist meine persönliche Meinung), dass ein Kind, dass 2 Jahre alt ist, um 7:15 gebracht wird und erst um 16:30 geholt wird (eine Freundin von mir hat einen 2 Jährigen, der um 7 kommt und um 7 geholt wird.... die Mutter ist aber den ganzen Nachmittag zu Haus), sich sicher auch mehr Zeit mit seiner Mama wünschen würde, die den ganzen Tag zu Hause wäre....
Ist meine Einstellung.
Denn ich weiß, dass meine Schwester und ich auch nur 2 Jahre im Kiga waren, zu Hause aber SEHR VIEL mit meiner Mama, Oma und Opa gemacht haben, dadurch, dass wir am Land lebten auch so schon viel Umgang mit anderen Kindern gehabt haben...
Die Situationen sind immer unterschiedlicht... Aber weil jemand geschrieben hat, dass sie keine Zeit mehr für sich hat:

DAs find ich verständlihc! Auf jeden Fall!!!!
DA sag ich nix dagegen und dass was zum tun ist, weiß ich.


>>>Eigentlich kann dir das egal sein, weshalb Kinder in den Kindergarten gehen und noch gleichgültiger kann dir sein, was die Mütter in dieser kinderfreien Zeit machen.http://elternforum.hebammen.at/htdocs/ubb/wink.gif

Türe eintreten - na das könnte ich mir bei unserer kindergartenpädagogin nicht vorstellen - wie hast DU denn da reagiert???<<<

Ich war zu der Zeit in der Schlafstunde mit den Kindern, und habe die, die wach geworden sind, beruhigt... die haben sich nämlich auch ganz schön geschreckt. die andere Kigärtnerin war draußen und die hat natürlich schon was zu ihm gesagt. Die Mutter hat nichts gesagt.



und ich würd mein Kind doch auch in einem Kiga geben. Wenn ich arbeiten gehe, dann schon früher, ansonsten erst mit 4 oder so....

Ich find halt, dass die Zeit,die die Kinder mit ihren Müttern verbringen mindestens genauso wichtig ist, wie die, die sie im Kiga verbringen... wenn nicht sogar wichtiger!!!!



und das jetzt alle glauben ich wäre eine schlechte Kigärtnerin.. na gut, kann ich nicht ändern.
Ich weiß, dass ich mein bestes gebe, die Kinder mag... aber was dagegen habe, wenn die Eltern Kinder abschieben wollen oder mit ihren Kindern umgehen, als wären sie irgendwas, nur nicht ihre Kinder....
Und das hat nichts mit meinem Beruf zu tun.... Ich denke mir, dass sich das jeder andere von euch in diesen Situationen auch denken würde.
das mit den 3/4 war schon übertrieben... Ich bin halt heimgekommen und war etwas aufgeladen.
ABer wie gesagt - die Kinder können nix dafür und warum sollt ichs an ihnen auslassen? Mit den Eltern rede ich regelmäßig....

nicitier
15.03.2007, 16:44
@mountain: ich kann dich verstehen und deinen Ärger nachvollziehen, halte dich aufgrund deiner Schilderungen auch nicht für eine ungeeignete Kindergärtnerin! :hug:

Die, die hier lesen und schreiben, sind wahrscheinlich nicht die, die sich wenig für ihre Kinder und das, was sie tun, interessieren...

Ich habe auch schon einiges an Eltern gesehen/kennengelernt;
von VolksschullehrerInnen höre ich ähnliche Erzählungen, da geht dann das Abschieben (der Verantwortung und des Kindes) weiter.

Dass es einen Stadt-Land-Unterschied gibt, kann ich mir auch gut vorstellen.

mountain
15.03.2007, 16:54
danke für deinen lieben beitrag!:hug:
ich hätt schon geglaubt, jetzt hab ichs ma mit allen verscherzt...naja

ich hoff, ich bin echt nicht ungeeigent... ich will doch auch nur, dass es den Kindern gut geht...


>>>Die, die hier lesen und schreiben, sind wahrscheinlich nicht die, die sich wenig für ihre Kinder und das, was sie tun, interessieren...<<<

so denk ich mir das auch


>>Ich habe auch schon einiges an Eltern gesehen/kennengelernt;
von VolksschullehrerInnen höre ich ähnliche Erzählungen, da geht dann das Abschieben (der Verantwortung und des Kindes) weiter.<<<

das is ja das traurige.... leider..
für was bekomm ich dann ein Kind? Das muss ich mir z.B. oft denken...

xandimama
15.03.2007, 22:11
Ich versteh deinen Frust auch. Zum Glück ist das Problem im Kiga meines Sohnes nicht so krass. Aber ein Mädchen in seiner Gruppe ist auch so ein Fall: den ganzen Tag im Kiga seitdem sie 1,5 ist. Als Ausgleich kommen die Eltern nicht einmal zu Familienveranstaltungen. Zu Geburtstagsfeiern wird sie inzwischen schon gar nicht mehr eingeladen, weil sich die Eltern eh nie melden bzw. sowieso gleich verkünden, dass sie nicht darf. Ihre "Kunstwerke" liegen oft ewig lang auf ihrem Platz, bevor sie mit nach Hause genommen werden...
Mein Kind wäre total traurig, wenn ich ihm gegenüber so eine Gleichgültigkeit an den Tag legen würde - Job hin oder her...

@ Tür eintreten: da hast recht - die Eltern REAGIEREN oft gar nicht auf die Art ihrer Kinder!

@Mutter zuhause: da muss ich dir leider widersprechen - ein paar Stunden am Tag sind schon notwendig, dass das Kind in eine Gruppe kommt, sonst werdens richtige Eigenbrötler und lernen kein vernünftiges Sozialverhalten. Aber ganztags muss dann ja net sein...

Es wird halt immer mehr Erziehungsarbeit auf Kiga und Schule abgeschoben - mit den Kindern, leider. Die lernen oft nicht einmal, andere ausreden zu lassen oder bitte/danke zu sagen oder Hand vorhalten beim Husten usw. - und das ist NICHT die Hauptaufgabe des KIGA, das solltens dort schon wissen!!!

Stell dich aber der Konfrontation mit den Eltern. Als Pädagogen sind wir schon aufgefordert, eventuelle "Missstände" mit den EB zu besprechen.

Alles Gute und überleg mal, vielleicht in einen anderen Kiga zu wechseln. Es gibt auch viele, wo das Publikum OK ist (zumindest bis auf wenige Ausnahmen) - wir haben so einen, zum Glück!

mountain
16.03.2007, 17:04
>>>@Mutter zuhause: da muss ich dir leider widersprechen - ein paar Stunden am Tag sind schon notwendig, dass das Kind in eine Gruppe kommt, sonst werdens richtige Eigenbrötler und lernen kein vernünftiges Sozialverhalten. Aber ganztags muss dann ja net sein...<<<

jaja, so hab ich das ja eh gemeint!! ganztags find ich passt, wenn das Kind gut eingelebt ist und die Eltern arbeiten müssen... ich finds halt nicht so gut, wenn ein kleines Kind ganztags ist und eh wer den ganzen tag zu haus ist..



naja, wechseln werd ich daweil nicht... ich hab ja erst im september angefangen, ich bin voriges Jahr erst mit der Schule fertig geworden.
Die meisten von meiner Klasse sind in Wien... Und da gehts mir noch recht gut, wenn ich mir deren ihre Geschichten anhör... :-)


>>>Stell dich aber der Konfrontation mit den Eltern. Als Pädagogen sind wir schon aufgefordert, eventuelle "Missstände" mit den EB zu besprechen<<<

das tu ich auf alle Fälle! Ich red so ziemlich jeden TAg mit den Eltern - vor allem, wenns eben ein Problem gibt... Manche sind extrem einsichtig. Mit einer Mutter rede ich fast täglich über ihr Kind, wie es sich grad tut, sie will das jha alles wissen - im Gegensatz dazu erzählt sie mir immer, wie es grad mit seiner Therapie ist, was die dort sagen....
Aber es gibt halt auch uneinsichtige...

Wobei ich sagen muss, dass ich sicher auch nicht alles richtig mach.. Vor allem in meinem ersten Jahr. ABer die Kinder kommen gerne, die Eltern sind auch zufrieden (glaubt man gar nicht.. *g*), aber mich störn halt die oben genannten Dinge...

Und du hast auch recht damit, dass wir vieles machen müssen.
Bitte, DAnke, ... die grundlegensten SAchen. Von denen haben vor allem die älteren Kinder der anderen Gruppe noch nie was gehört.. Und stoßen und beißen war ja da fast alltäglich. Aber das haben wir gottseidank schon recht im Griff...

Vielleicht kommt aber auch der "Kulturschock" dazu :) Ich bin aus einem kleinen Dorf mit nicht mal 1000 Einwohnern... Da is halt alles ganz anders, als in Wien... Oder auch als in Wiener Neustadt oder so... DA haben wir ja auch Praxis gehabt....


Aber wie gesagt, trotzdem bin ich gern Kindergärtnerin. Und ich könnt ma keinen schöneren Beruf vorstelln

gigi76
16.03.2007, 18:07
Ich habe meine Praxis immer in Kindergärten im Bezirk Mödling und Perchtoldsdorf absolviert.
Nach der Matura bin ich umgezogen und fand mich in einem Kindergarten in Wien wieder, noch dazu nicht in der "besten" Gegend, aber das wusste ich als NÖ ja nicht.
Jedenfalls waren in meiner Krippengruppe von 16 Kindern meist höchstens 7 , deren Eltern etwas für den Kinderg. bezahlten, alle anderen schwere Sozialfälle.
Ich hatte so ziemlich alles...Betrunkene Väter, die ihre Kinder abholen wollten, eine Mutter, die gegenüber unseres Garten sich von 15 bis 17.30 zu schüttete im Wirtshaus und immer wieder auf die Straße kam um "Hallo Schatzi!" in den Garten zu ihrem Kind zu rufen. Das Kind verstand die Welt nicht mehr, warum die Mutter so nah ist und doch so fern...
Drogensüchtige, Prostituierte, Kinder, die mißbraucht worden waren usw.usw.
Ich kam aus einer heilen Welt in diesen Kindergarten und war total geschockt. Nicht von den Kindern, aber von den Eltern. Es ist schwierig einem Vater die Hand zu schütteln, der sein Kind mißbraucht hat,
einer Mutter zu ihrem 5. Kind zu gratulieren , die 4 Kinder ins Heim gegeben hat und obwohl sie keinen Kontakt zu ihnen hält, einer Adoption nicht zustimmt, einer Mutter zum 3. Mal zu sagen, dass das Leintuch trotzdem nochmal gewaschen werden muß, weils eben nicht mehr sauber ist, wenn die Katzte draufgepisst hat und und und - ich will ehrlich gesagt gar nicht mehr so darüber nachdenken. Wieviele Kinder ich gewaschen habe, weil sie derart dreckig waren, ihr Gewand gewaschen, weil es stank...den Müttern gesagt, das Kind habe sich mit Fingerfarbe beschmiert, weil das Waschen eines Kindes nicht erlaubt ist, aber das vorherige Reden mit der Mutter half ja nicht, die war ja genauso schmutzig...
Wenn man mal den ersten Schock überwunden hat, dann merkt man mit der Zeit, dass man doch etwas bewirken kann, dort, wo wir Kindergärtnerinnen ja am meisten etwas bewirken wollen, im Herzen der Kinder!
Anfangs erscheint einem das oft viel zu wenig, aber wenn man die Kinder nach 1,2 Jahren Betreuung wirklich ansieht, dann sieht man "die eigene Handschrift" !
Das bestärkt einem von Jahr zu Jahr mehr und macht einem sicherer und irgendwann kommt so ziemlich jeder aus einer heilen Welt zu dem Punkt, an dem er seine rosarote Brille absetzten muß und erkennen, dass es jemand aus einer nicht so heilen Welt - manchmal sogar aus einer ziemlich beschissenen Welt - einfach nicht so leicht hat, aus seinem Leben und seinen Kindern eine heile Welt zu gestalten.

Die Kinder sind alles was zählt, lass dich nicht unterkriegen :love: !

gartenzwerg
16.03.2007, 18:17
Tut mir leid, ich muss mich da jetzt mal kurz aufregen.
Ich arbeite als Kindergärtnerin in einem Kiga mit zwei Gruppen - ich habe die Krippengruppe und dann gibts noch die Gruppe der 3 1/2-6 jährigen.

und grad stehts ma an... nicht nur, dass der unterschied zwischen den stadt und land kindern so arg ist. nein....

mich regts so auf, dass mindestens 3/4 der eltern anscheinend überhaupt keine ahnung haben, wie man mit einem kind umgeht.
das eine kind tritt uns halbert die tür ein, der sollt schon längst zu einem psychologen, was auch von der mutter ausgegangen ist - aber die tut nichts. statt dessen schauts zu, wie der die tür fast ruiniert und will ihn nur abschieben und ja lang im kiga lassen, was ihr kind aber überhaupt nicht aushält.

dann gibts wieder eltern/mütter, die DEN GANZEN TAG zuhause sind und nichts machen. und die kinder, auch die 2, 3 jährigen kinder DEN GANZEN TAG im kiga lassen und dann entweder ZU SPÄT abholen oder sie von irgendjemanden abholen lassen. obwohl sie den ganzen tag zuhause sind. aber hauptsache aufregen, wenn is kind mal für kurze zeit die haube bei 18 grad unten hat....

die andern wieder findesn lustig, wenn is eigene kind auf sie hintritt.

die nächsten erziehen is kind so, dass es vorm schlafen angst hat, eine panikattacke bekommt, wenn es nur ein kleines bröserl auf der hose hat... weil er so perfekt sein muss. auf der andern seite ist er aber wieder der arme kleine bub....

na, man könnte zu fast jedem kind was schreiben.

wo man sich denkt - hallo????? was ist da mit den eltern los????

es sind nicht alle so. aber 3/4 davon sicher.

schlimm.... echt schlimm... ich mein, vor allem, wie sich das später alles mal auf die kinder auswirkt. da denkt keiner dran..

:mad: :mad: :mad: :mad:

so, das musste jetzt sein.
vl gibts andere kindergärtnerinnen oder eltern die mich ein bisschen verstehen...*räusper* hast du kinder?
ich habe nämlich schon von einigen kindergärtnerinnen mitbekommen, dass ihre überheblichkeit (ich weiß wie es richtig geht und ihr seid idioten) beim eigenen kind flöten gegangen ist, weil es eben nicht so einfach ist, wie man sich das so vorstellt.
der berufliche umgang mit kindern ist meist anders (möglicherweise weil man nicht so persönlich betroffen ist) als mit den eigenen kindern. (das war bei mir zwar nur kurze zeit aber ich merkte den unterschied. ebenso merkte ich, dass sich die kinder bei mir anders verhielten als bei den eltern, genauso wie mein kind das auch tut)
sogar bei erwachsenen: der umgang mit dementen alten leuten beruflich ist relativ unbelastend und man wundert sich oft über diese komischen angehörigen die sich total bescheuert aufführen und dann kommt der punkt wo man selbst so einen angehörigen pflegt oder an der pflege beteiligt ist und genau dann merkt man, dass man selbst genauso auf dieser schiene landet die man zuvor als so unprofessionell und bescheuert abgetan hat.

ach ja eine ernstgemeinte frage: wie hättest du die kinder gern? wenn drei viertel nicht deinen vorstellungen entsprechen muss das ja leicht zu beantworten sein.

mountain
16.03.2007, 19:17
hab ja schon gesagt, mit den dreiviertel war übertrieben. außerdem gings dabei nicht um die kinder, sondern um die eltern.

und du kannst mir glauben, ich bin bei weitem nicht so, dass ich mir überheblich vorkomme. im gegenteil. ich habe erst angefangen und probiere einfach mein bestest zu geben.
aber bestimmte dinge erkennt man auch, wenn man keine "Pädagogin" wäre... wirklich, glaub mir.

überhaupt den beitrag von gigi find ich arg.. wirklich. so schlimm ists bei mir gott sei dank nicht.

aber es stimmt trotzdem... es gibt leider viele eltern, die nicht mehr die zeit für ihr kind haben oder haben wollen. da sind nicht nur die eltern schuld - ich geb da auch der politik die schuld, weil ich denk mir, die karenzzeit könnte ruhig etwas länger sein.
und wenn man täglich sieht, wie manche eltern mit ihren kindern umgehen, oder wie wenig manche (es sind nicht alle, aber einige) eltern über ihr eigenes kind wissen...
da werd ich grantig. aber nicht, weils mich betrifft, sondern weils die kinder betrifft.
und die kriegen sehr wohl mit, wenn sie "abgeschoben" werden....
und das ärgert mich.
ich kann mir nicht vorstellen, dass du über bestimmte dinge, die ich erlebt habe, froh wärst!!

abgesehen davon, gibts natürlich auch wieder eltern, wo ich mir denke: "Super! Die haben das echt toll gemacht, die freuen sich, wenn sie ihr Kind abholen, das Kind freut sich auch. Dem Kind gehts gut." Man merkt schon Unterschiede, das kannst du mir glauben.
Und das hat nichts damit zu tun, dass ich vl. überheblich wäre.... MIr liegt nämlich schon das Wohl der Kinder am Herzen.


>>>>>>Die Kinder sind alles was zählt, lass dich nicht unterkriegen :love: <<<

danke :hug:
und du hast recht, die Kinder sind das wichtigste :)

04Cinderella
16.03.2007, 20:20
Hallo Mountain!
Ich verstehe dich gut :hug:! Ich bin auch Kindergärtnerin.
Von wegen diese Sprüche du hättest den falschen Beruf, im Gegenteil - wenn dich dich es kalt lassen würde, wie manche Eltern mit ihren Kindern umgehen und sich folglich auch die Kinder danach verhalten - DANN wäre es vielleicht nicht der richtige Beruf!
Und:
Ich habe mir öfters gedacht, so möchte ich es nicht machen, wenn ich ein Kind habe - jetzt habe ich ein Kind - und habe keine meiner Meinungen geändert.
Beispiele:
Wenn ich von der Arbeit gestresst und müde bin, hole mein Kind vom Kiga ab, dann werde ich es immer freundlich begrüßen und nicht etwa: " Komm komm, beeil dich endlich, und wie schaust du denn überhaupt aus, dein Shirt ist nicht ordentlich in der Hose ....

Dann diese Milchschnitten, Pingui, Knabbernossi, pinkfarbene Zuckerjoghurts....das ist die tägliche Mahlzeit von sehr vielen Kindern, die die Eltern mitgeben. Am schlimmsten war bei einem (Neurodermitis!) Kind: Es bekam außschließlich ein Knabbernossi und ein Pingui jeden Tag, als ich dann vorschlug, Obst einzupacken: " Das wird in der Hitze kaputt und das ist dann sooo ungesund....:eek:

Kinder zur Selbständigkeit Erziehen, ist auch nicht selbstverständlich,.. alleine anziehen, alleine Essen...

Es ist schade, wenn Kinder den Spaß in einer Sandkiste nicht erleben dürfen, weil es könnte ja das schöne neue Markengewand Sand abbekommen, oder die schönen neuen Lackschuhe, na das geht wirklich nicht...

und das ein 2 jähriges,"anstrengendes Kind" erst um 17.30 abgeholt wird, obwohl die Mutter zuhause ist, kenne ich auch.

Es gibt halt alle Typen von Eltern. Und es hat ja einen Grund, warum man sich für den Beruf Kindergärtnerin entschieden hat: Das man Kinder bestmöglichst betreuen will, das sie sich wohlfühlen, das es ihnen gut geht, weil man gern mit Kindern zusammen ist.
Da ist es nur logisch, wenn man auf viele Situationen und Handlungen trifft, die man dann nicht nachvollziehen kann und will...

Alles Liebe

Conny

xandimama
17.03.2007, 09:58
@ gigi74: Es ist so schockierend - und das obwohl ich in einer Schule in einem ähnlichen Viertel im Norden unterrichte und nach 13 Dienstjahren schon etwas "abgehärtet" bin... Unsere Mädels kommen dann halt mit 15 mit dem eigenen Kind in die Schule, die Burschen, die grad noch diese kindlichen Knuddelgesichter hatten, hängen betrunken im EKZ herum usw. Auch da sind keine Eltern, die sich kümmern bzw. ist es dann zu spät, weil sie sich im Kindergartenalter keine Zeit genommen haben.
Ich arbeite auch und nehme mir auch öfters die Zeit, nach der Arbeit für MICH was zu tun. Mein Kind raunzt sowieso, wenn ich ihn zu früh abhole - er hat keine Geschwister und genießt den Freundeskreis im KIGA. Aber ich will zumindest so viel Zeit haben, dass ich mit ihm noch z.B. Radfahren oder sonstwie rausgehen kann bzw. einfach zu Hause sein und quatschen oder ihm beim Spielen zuschauen.
Das Problem ist, dass sich die Verwahrlosung (körperlich UND psychisch) fortpflanzt. Diejenigen, die jetzt Eltern sind, haben oft schon dasselbe Schicksal gehabt wie jetzt ihre Kinder. Und ich sehs bei unseren jungen Müttern - die glauben meistens, Baby waschen, wickeln und füttern heißt schon "ein Kind großziehen". Wörter wie Konsequenz oder Gespräch sind ihnen oft fremd, genauso wie Vorlesen oder Fingerspiele oder Lieder und Gedichte. Und mit 3 könnens dann noch nicht einmal richtig reden und gehen in den KIGA.

mink
17.03.2007, 13:45
Entschuldige aber ich habe mich auch grad ein bißerl erschreckt. Ich bewundere echt alle Kiga-pädagoginnen, weil sie wirklich viel leisten müssen. zB die Bedürfnisse der Kleinen erkennen, sie motivieren, ihnen beim basteln helfen, Streit schlichten, beim Anziehen, beim Klo gehen helfen, ....

Es wäre kein Beruf für mich! Vielleicht ist es auch nicht der richtige Beruf für dich????

das war auch mein Gedanke,
bin auch Kindergärtnerin und ok ich ärger mich auch ab und zu aber ich versuche aus der Situation immer das beste zu machen,
damit es dem Kind, den Eltern und auch mir damit gut geht.

mink
17.03.2007, 13:51
Hallo Mountain!
Ich verstehe dich gut :hug:! Ich bin auch Kindergärtnerin.
Von wegen diese Sprüche du hättest den falschen Beruf, im Gegenteil - wenn dich dich es kalt lassen würde, wie manche Eltern mit ihren Kindern umgehen und sich folglich auch die Kinder danach verhalten - DANN wäre es vielleicht nicht der richtige Beruf!
Und:
Ich habe mir öfters gedacht, so möchte ich es nicht machen, wenn ich ein Kind habe - jetzt habe ich ein Kind - und habe keine meiner Meinungen geändert.
Beispiele:
Wenn ich von der Arbeit gestresst und müde bin, hole mein Kind vom Kiga ab, dann werde ich es immer freundlich begrüßen und nicht etwa: " Komm komm, beeil dich endlich, und wie schaust du denn überhaupt aus, dein Shirt ist nicht ordentlich in der Hose ....

Dann diese Milchschnitten, Pingui, Knabbernossi, pinkfarbene Zuckerjoghurts....das ist die tägliche Mahlzeit von sehr vielen Kindern, die die Eltern mitgeben. Am schlimmsten war bei einem (Neurodermitis!) Kind: Es bekam außschließlich ein Knabbernossi und ein Pingui jeden Tag, als ich dann vorschlug, Obst einzupacken: " Das wird in der Hitze kaputt und das ist dann sooo ungesund....:eek:

Kinder zur Selbständigkeit Erziehen, ist auch nicht selbstverständlich,.. alleine anziehen, alleine Essen...

Es ist schade, wenn Kinder den Spaß in einer Sandkiste nicht erleben dürfen, weil es könnte ja das schöne neue Markengewand Sand abbekommen, oder die schönen neuen Lackschuhe, na das geht wirklich nicht...

und das ein 2 jähriges,"anstrengendes Kind" erst um 17.30 abgeholt wird, obwohl die Mutter zuhause ist, kenne ich auch.

Es gibt halt alle Typen von Eltern. Und es hat ja einen Grund, warum man sich für den Beruf Kindergärtnerin entschieden hat: Das man Kinder bestmöglichst betreuen will, das sie sich wohlfühlen, das es ihnen gut geht, weil man gern mit Kindern zusammen ist.
Da ist es nur logisch, wenn man auf viele Situationen und Handlungen trifft, die man dann nicht nachvollziehen kann und will...

Alles Liebe

Conny

ich denke wir können nur das beste für jedes Kind tun, soweit es in unserem Rahmen steht. Habe selbst auch Kinder und obwohl wir im Kindergarten 26 Kinder haben, stoße ich auch Zuhause öfters an meine Grenzen.

Es ist nicht das Selbe Kinder von anderen oder das eigene zu betreuen!
damit will ich nicht sagen dass alle Eltern ihre Kinder richtig erziehen aber viele können es einfach nicht besser (anders). Und geben doch ihr "Bestes"!
Ich denke wenn man als Kindergärtnerin auch Mama ist sieht man vieles aus einer anderen Sicht ( da man einfach beide Seiten kennt)

mountain
17.03.2007, 14:17
>>>>das war auch mein Gedanke,
bin auch Kindergärtnerin und ok ich ärger mich auch ab und zu aber ich versuche aus der Situation immer das beste zu machen,
damit es dem Kind, den Eltern und auch mir damit gut geht.<<<

na sicher, ich probier auch immer das beste drauß zu machen und die kinder können ja nix dafür.
aber ich hab mich jetzt einfach mal extrem geärgert.. und auch wenn ich erst ein schlechtes gewissen gehabt habe, dass ich das da reingeschrieben habe nach euren antworten.... darf man sich denn nicht mal drüber ärgern, wenn man schon sein bestes versucht, sich die mutter von heut auf morgen auf einmal gegen alles quer stellt, man eh alles probiert und das kind drunter leiden muss??? jetzt nur zum beispiel... wenn einem das egal wär, wärs vl auch nicht der richtige beruf

mountain
17.03.2007, 14:28
>>>Und mit 3 könnens dann noch nicht einmal richtig reden und gehen in den KIGA<<<

jaja.. ich mein, ok, sie lernen is reden ja sicher auch dann leichter, wenns unter anderen sind.
aber jetzt ein beispiel:
wir haben ein kind, der vater lebt in china, die mutter is chinesin (kann aber echt gut deutsch u. redet mit dem kind deutsch). manchmal is mitn kind in china beim vater. so. (die mutter is den ganzen tag zu haus, nur so nebenbei)
jetzt kann das kind mit über drei jahren noch immer nicht ordentlich reden. es spricht immer noch in diesen zweiwortsätzen (z.B. "bitte trinken" "noch essen?"), geht in einen italienisch-kurs und jetzt hats die mutter noch für englisch angemeldet.... obwohl das englisch erst für die ältern kinder in der anderen gruppe ist.. und das kind überhaupt nix mitkriegt.
so, jetzt war das kind nach ihrem drängen hin schon 3mal in englisch... jetztn is sie zu spät gekommen und ich hab ihr gesagt, sie hätten mit englisch schon begonnen. und auf einmal heißts: "aso? sie haben schon mit englisch begonnen?" - abgesehen davon, dass es überall groß angeschrieben war.... so viel kriegen manche mit.

ein anderes kind mussten wir im kiga "sauber" bekommen. angeblich funktionierte es zu hause eh ohne probleme... das kind kam aber dann einmal mit, dann wieder ohne windel in den kiga. ich hab der mutter ein paar mal gesagt, dass sich as kind dann nicht mehr auskennt - darf es jetzt in die hose machen, oder nicht? aber naja...
das kind war aber täglich mehrmals voll (ohne windel) obwohl wir ein paar mal mit ihm aufs klo gegangen sind..
dann hats eigentlcih eh schon gut funktioniert, weil ich immer mit ihr regelmäßig gegangen bin. beim schlafen hats halt nicht hingehaut. dann hab ich zu ihr gesagt: "wir könnten ihr beim schlafen ja eine windel rauf geben. das macht ja nix und sie is ja noch jung.. beim schlafen ist das sicher noch gut - wie sie das zu hause mit dem kind macht" - ihre antwort: "das weiß ich nicht. ich hab da nicht so erfahrung mit dem mittagsschlaf. naja, aufd nacht hat sie dann doch eine windel oben, aber sonst weiß ich das nicht..." die mutter war aber ein monat zuvor das ganze monat mit dem kind auf urlaub bei verwandten. da hab ich mir dann auch gedacht - wer hat denn dann das kind hingelegt?? naja

gartenzwerg
17.03.2007, 14:50
und du kannst mir glauben, ich bin bei weitem nicht so, dass ich mir überheblich vorkomme. im gegenteil. hm, ich würde sagen selbsteinschätzung ist nicht immer das besete. ob du nur aus einem momentanen frust geschrieben hast, diese geforterte perfektion von kindergartenkindern nur daher rührte und in wahrheit nicht von dir erwartet wird, dann ja, ansonsten, wenn du das was du geschrieben hast auch so meinst, dann würde ich dich schon als massiv überheblich bezeichnen. ich habe erst angefangen und probiere einfach mein bestest zu geben.

dann fang doch bitte mal mit ein wenig verständnis an. mit dem wissen, dass kinder unterschiedlich sind, dass sie (die kinder und die eltern) erst zu dir vertrauen finden müssen. was zumindest von elternseite nicht geschehen wird, wenn deine forderungen gegenüber eltern und kindern so extrem ist. du bist im kindergarten die bezugs- und betreuungsperson und es deine aufgabe ist IM kindergarten dafür zu sorgen, dass die sicherheit der kinder und natürlich auch der einrichtungsgegenstände größtmöglich gesichert ist. also ist es deine aufgabe im kindergarten dafür zu sorgen, dass die kinder zb. nicht mit den türen schaukeln, wenn du befürchtest die kinder könnten sich verletzen oder die türe könnte beschädigt werden. die eltern sind nicht da.

xandimama
17.03.2007, 14:52
Nicht ärgern, nur wundern... :(

gartenzwerg
17.03.2007, 14:57
>>>Und mit 3 könnens dann noch nicht einmal richtig reden und gehen in den KIGA<<<

jaja.. ich mein, ok, sie lernen is reden ja sicher auch dann leichter, wenns unter anderen sind.
aber jetzt ein beispiel:
wir haben ein kind, der vater lebt in china, die mutter is chinesin (kann aber echt gut deutsch u. redet mit dem kind deutsch). manchmal is mitn kind in china beim vater. so. (die mutter is den ganzen tag zu haus, nur so nebenbei)
jetzt kann das kind mit über drei jahren noch immer nicht ordentlich reden. es spricht immer noch in diesen zweiwortsätzen (z.B. "bitte trinken" "noch essen?"), geht in einen italienisch-kurs und jetzt hats die mutter noch für englisch angemeldet.... obwohl das englisch erst für die ältern kinder in der anderen gruppe ist.. und das kind überhaupt nix mitkriegt.
so, jetzt war das kind nach ihrem drängen hin schon 3mal in englisch... jetztn is sie zu spät gekommen und ich hab ihr gesagt, sie hätten mit englisch schon begonnen. und auf einmal heißts: "aso? sie haben schon mit englisch begonnen?" - abgesehen davon, dass es überall groß angeschrieben war.... so viel kriegen manche mit.
also zwei dinge dazu: zwei oder mehrsprachig aufwachsende kinder können zwar oft erst später die sprachen perfekt einsetzen, jedoch haben sie den nicht unerheblichen vorteil dass sie danach zwei oder mehr sprachen perfekt können.
je jünger sie sind, desto besser können sie diese sprachen lernen, daher versteh ich nicht, warum bei euch der englischkurs erst für ältere kinder ist. bei uns ist die jüngste zwei gewesen (wobei die sowieso schon zweisprachig aufwächst) und die zweitjüngste 21/2) die kinder profitieren wirklich sehr davon.
ein anderes kind mussten wir im kiga "sauber" bekommen. angeblich funktionierte es zu hause eh ohne probleme... das kind kam aber dann einmal mit, dann wieder ohne windel in den kiga. ich hab der mutter ein paar mal gesagt, dass sich as kind dann nicht mehr auskennt - darf es jetzt in die hose machen, oder nicht? aber naja...
das kind war aber täglich mehrmals voll (ohne windel) obwohl wir ein paar mal mit ihm aufs klo gegangen sind..
dann hats eigentlcih eh schon gut funktioniert, weil ich immer mit ihr regelmäßig gegangen bin. beim schlafen hats halt nicht hingehaut. dann hab ich zu ihr gesagt: "wir könnten ihr beim schlafen ja eine windel rauf geben. das macht ja nix und sie is ja noch jung.. beim schlafen ist das sicher noch gut - wie sie das zu hause mit dem kind macht" - ihre antwort: "das weiß ich nicht. ich hab da nicht so erfahrung mit dem mittagsschlaf. naja, aufd nacht hat sie dann doch eine windel oben, aber sonst weiß ich das nicht..." die mutter war aber ein monat zuvor das ganze monat mit dem kind auf urlaub bei verwandten. da hab ich mir dann auch gedacht - wer hat denn dann das kind hingelegt?? naja
wenn ich denk, wie oft ich hier im forum lese, dass eltern bei der anmeldung behaupten das kind wäre schon windelfrei nur damit es den kindergartenplatz bekommt, wundert mich das nicht. ;)
und was den mittagsschlaf betrifft: meine große machte seit sie 11/2 war keinen mittagsschlaf mehr, somit hätte ich dir diese frage auch nicht beantworten können.

xyz
17.03.2007, 15:03
mir gefällt nicht wie du über deine "kunden sprichst"....

mountain
17.03.2007, 15:06
>>>>>>diese geforterte perfektion von kindergartenkindern <<<

ich fordere doch von den kindern keine perfektion!!!!!!!!!!!!! ich tät mir nur manchmal wünschen, dass manche eltern mehr auf ihre kinder eingehen würden!!!!!!
ich versteh dich auch irgendwie... aber andererseits muss man gewisse situatinoen einfach selber erlebt haben um sie verstehen zu können... als außenstehender kann mans dann vl auch nicht verstehen

mountain
17.03.2007, 15:14
>>>>>also zwei dinge dazu: zwei oder mehrsprachig aufwachsende kinder können zwar oft erst später die sprachen perfekt einsetzen, jedoch haben sie den nicht unerheblichen vorteil dass sie danach zwei oder mehr sprachen perfekt können.<<<<<<<

es ist ein unterschied, ob das kind jetzt zweisprachig aufwächst oder ob es einfach die sprachen dazulernen soll.
also (ich hab mehrere mehrsprachige kinder, also ein bisschen kenn ich mich doch aus).
mit dem kind wird ja nur deutsch gesprochen. chinesisch nur, wenn es beim vater ist, weil der nichts anderes kann. aber dauernd nach china fliegen kann man ja auch nicht.
für was gehts einmal in die woche in einem italienisch-kurs? weil die freundin dort hingeht. gut ok.. wenns meinen
so - und jetzt englisch

sicher, man lernt andere sprachen wenn man jünger ist besser, als wenn man älter ist.
aber das kind kann doch noch nicht mal normale sätze sagen!!! hat einen schlechten wortschatz.
und im englischkurs sitzt sie da und bekommt NICHTS mit... und das weiß ich, ich mein, ich sehs ja!!
und warum soll ich ein kind viersprachig aufwachsen lassen??? wenns vor allem mit zwei der sprachen gar nix am hut hat
und wie gesagt, es ist ein unterschied, obs zu hause gesprochen wird oder ob es einmal in der woche in einen kurs geht.. und das bringt bei ihr nix. so ists nun mal


>>>wenn ich denk, wie oft ich hier im forum lese, dass eltern bei der anmeldung behaupten das kind wäre schon windelfrei nur damit es den kindergartenplatz bekommt, wundert mich das nicht<<<

da es bei uns eine krippengruppe ist und wir noch viele wickelkinder haben ist das doch bei uns egal, ob das kind beim eintritt noch eine windel hat ode rnicht... das ist doch logisch


>>>meine große machte seit sie 11/2 war keinen mittagsschlaf mehr, somit hätte ich dir diese frage auch nicht beantworten können.<<<
das kind braucht aber noch den mittagsschlaf. sie ist nach dem essen so müde, dass sie schon fast während des essens einschläft

4erMama
17.03.2007, 15:14
Tut mir leid, ich muss mich da jetzt mal kurz aufregen.
Ich arbeite als Kindergärtnerin in einem Kiga mit zwei Gruppen - ich habe die Krippengruppe und dann gibts noch die Gruppe der 3 1/2-6 jährigen.

und grad stehts ma an... nicht nur, dass der unterschied zwischen den stadt und land kindern so arg ist. nein....

mich regts so auf, dass mindestens 3/4 der eltern anscheinend überhaupt keine ahnung haben, wie man mit einem kind umgeht.
das eine kind tritt uns halbert die tür ein, der sollt schon längst zu einem psychologen, was auch von der mutter ausgegangen ist - aber die tut nichts. statt dessen schauts zu, wie der die tür fast ruiniert und will ihn nur abschieben und ja lang im kiga lassen, was ihr kind aber überhaupt nicht aushält.

dann gibts wieder eltern/mütter, die DEN GANZEN TAG zuhause sind und nichts machen. und die kinder, auch die 2, 3 jährigen kinder DEN GANZEN TAG im kiga lassen und dann entweder ZU SPÄT abholen oder sie von irgendjemanden abholen lassen. obwohl sie den ganzen tag zuhause sind. aber hauptsache aufregen, wenn is kind mal für kurze zeit die haube bei 18 grad unten hat....

die andern wieder findesn lustig, wenn is eigene kind auf sie hintritt.

die nächsten erziehen is kind so, dass es vorm schlafen angst hat, eine panikattacke bekommt, wenn es nur ein kleines bröserl auf der hose hat... weil er so perfekt sein muss. auf der andern seite ist er aber wieder der arme kleine bub....

na, man könnte zu fast jedem kind was schreiben.

wo man sich denkt - hallo????? was ist da mit den eltern los????

es sind nicht alle so. aber 3/4 davon sicher.

schlimm.... echt schlimm... ich mein, vor allem, wie sich das später alles mal auf die kinder auswirkt. da denkt keiner dran..

:mad: :mad: :mad: :mad:

so, das musste jetzt sein.
vl gibts andere kindergärtnerinnen oder eltern die mich ein bisschen verstehen...


Kann dich vielleicht ein wenig verstehen aber es gibt auch eine andere Seite
Kindergärtnerinnen die Mädchen bevorzugen,sich viel liebevoller um die kümmern.oder beispiel mein Sohn bekam von einem Mädchen einen Stein am Kopf geschmissen hatte Beule er sagte es der tante die hat nicht zugehört auch als ich sie darauf angeredet habe meinte sie kann sich nicht erinnern.
Dieses Mädchen ist ziemlich oft der Störpunkt ißt den Kindern die Jause weg und meint sonst hau ich dich oder ich bin dafür deine Freundinn.
ich finde da sollten die Kindergärtnerinnen auch mehr darauf schauen und kann mir nicht vorstellen das du wirklich genau weißt das die Mütter nur alle zuhause sitzen
lg Eva

mountain
17.03.2007, 15:15
>>>mir gefällt nicht wie du über deine "kunden sprichst"....<<<

und mir gefällt nicht, wies manchen gleichgültig sein kann, wenn das kind schon verzweifelt ist und die mutter braucht. oder eine spezielle betreuung brauchen würde

mountain
17.03.2007, 15:16
>>>ich finde da sollten die Kindergärtnerinnen auch mehr darauf schauen und kann mir nicht vorstellen das du wirklich genau weißt das die Mütter nur alle zuhause sitzen<<<
doch, schon. in den fällen, was ich geschrieben habe, weiß ich das schon

mountain
17.03.2007, 15:25
>>>>>>>>>dann fang doch bitte mal mit ein wenig verständnis an. mit dem wissen, dass kinder unterschiedlich sind, dass sie (die kinder und die eltern) erst zu dir vertrauen finden müssen. was zumindest von elternseite nicht geschehen wird, wenn deine forderungen gegenüber eltern und kindern so extrem ist. du bist im kindergarten die bezugs- und betreuungsperson <<<<

bitte, ich hab ansonsten viel verständnis, aber keins, wenn eltern die kinder nur weg haben wollen oder es leiden lassen............. grrrrrrrrrrrrrrrrrrr, ich weiß nicht... ihr habts nicht gesehn.... und einmal seit kiga anfang reg ich mich halt dann mal auf.. und krieg eine am deckel.

ich finds halt nicht gut, wie manche eltern trotzdem mit ihrem kind umgehen. gar nicht.
vielleicht müssten das manche sehen von euch...

abgesehen davon haben die kinder alle vertrauen zu mir. auch mit den eltern bin ich immer im kontakt und rede mit ihnen und sie mit mir.... es gibt überhaupt keine probleme

ich hab mich doch nur mal aufgeregt, weil ich will, dass es den kindern gut geht. und in bestimmten fällen ist es nicht so - zumindest in der hinsicht, was manche eltern tun... und dass ist bei mir noch extrem harmlos, wenn ihr schauts, was gigi geschrieben hat.
aber wenn ich seh, dass ein kind leiden muss, weils die mutter auf einmal nicht mehr haben will oder so wenig wie möglich und ich und die anderen eh schon alle zureden, möglichkeiten vorschlagen und sie nur abblockt, dann steigts ma auf... zumindest zuhause einmal. und das hab ich halt jetzt mal auslassen.
oder seid ihr immer mit allem glücklich und zufrieden?
oder glaubt ihr, dass es in euren kigas noch nie ein problem mit jemanden gegeben hat?

gigi76
17.03.2007, 15:29
Man kann natürlich auf beiden Seiten tausende Beispiele anführen!

Ich kenne einige Kindergärtnerinnen, denen ich meine Kinder niemals anvertrauen würde, und ich kenne Eltern, die sollten meiner Meinung nach lieber alles andere betreuen, nur kein Kind!

Tatsache ist, je kürzer man als Kindergärtnerin arbeitet, desto schlechter kann man mit manchen Dingen umgehen. Sicherlich weniger aus Unerfahrenheit, sondern weil man solche Sachen viel mehr an sich heranlässt!
Man muß lernen, die Dinge höflich aber bestimmt anzusprechen und versuchen zu akzeptieren, dass verschiedene Eltern verschiedene Wege haben, ihre Ziele zu erreichen. Das ist wie mit dem Ehemann :D ! Man braucht gar nicht erst zu versuchen ihn zu verändern, so kams mir auch oft bei Ratschlägen vor, die ich den Eltern nahebringen wollte.
Viel denken drüber nach, manche hören dir gar nicht zu.

S.i.a.
17.03.2007, 15:47
....ich finds halt nicht gut, wie manche eltern trotzdem mit ihrem kind umgehen. gar nicht.

vielleicht müssten das manche sehen von euch...


Nein, mir reicht alleine schon das lesen im Forum, da frage ich mich auch oft....:(

Ich bewundere manch Kindergärtnerin, ich könnte mich (in solch gravierenden, öffensichtlichen Fällen) auch nicht wirklich abgrenzen. :love:

gartenzwerg
17.03.2007, 15:57
bitte, ich hab ansonsten viel verständnis, aber keins, wenn eltern die kinder nur weg haben wollen oder es leiden lassen............. grrrrrrrrrrrrrrrrrrr, ich weiß nicht... ihr habts nicht gesehn.... und einmal seit kiga anfang reg ich mich halt dann mal auf.. und krieg eine am deckel.

ich finds halt nicht gut, wie manche eltern trotzdem mit ihrem kind umgehen. gar nicht.
vielleicht müssten das manche sehen von euch... finde ich auch schlimm wie manche eltern mit den kindern umgehen. betonung auf MANCHE!
das finde ich sehr übertrieben und eben wie gesagt auch überheblich: mich regts so auf, dass mindestens 3/4 der eltern anscheinend überhaupt keine ahnung haben, wie man mit einem kind umgeht.


abgesehen davon haben die kinder alle vertrauen zu mir. auch mit den eltern bin ich immer im kontakt und rede mit ihnen und sie mit mir.... es gibt überhaupt keine probleme aber warum regst du dich denn dann auf?


ich hab mich doch nur mal aufgeregt, weil ich will, dass es den kindern gut geht. und in bestimmten fällen ist es nicht so - zumindest in der hinsicht, was manche eltern tun... und dass ist bei mir noch extrem harmlos, wenn ihr schauts, was gigi geschrieben hat. schau wenn ein kind wirklich vernachlässigt wird (wobei ein ganztägiger kindergartenaufenthalt nicht dazu zählt, denn dann ist ja das kind tagsüber gut versorgt). sogar kinder die in einer WG der MA11 wohnen sind manchmal ganztags im kindergarten, obwohl ja jemand daheim in der WG wäre- zumindest am nachmittag-.
eine freundin von mir hat anonym das jugendamt eingeschalten - sie ist kindergärtnerin- weil ein kind wirklich massiv vernachlässigt wurde und seitens des kindergartens das jugendamt nicht informiert hätte werden dürfen. DAS finde ich übrigens völlig ok!
aber wenn ich seh, dass ein kind leiden muss, weils die mutter auf einmal nicht mehr haben will oder so wenig wie möglich und ich und die anderen eh schon alle zureden, möglichkeiten vorschlagen und sie nur abblockt, dann steigts ma auf... zumindest zuhause einmal. und das hab ich halt jetzt mal auslassen. für manche kinder ist ein ganztägiger aufenthalt im kindergarten sinnvoller als den nachmittag daheim verbringen zu müssen - es gibt sogar kinder bei denen es die auflage des jugendamtes ist, dass das kind ganztägig betreut werden muss. und es gibt kinder die wollen ganztags gehen, weil ihre besten freundinnen und freunde auch ganztags bleiben (hatte meine große mal ein halbes jahr lang, dann nicht mehr, also meldete ich sie wieder für halbtags um - natürlich nach rücksprache mit der kindergartenleiterin)
oder seid ihr immer mit allem glücklich und zufrieden?
oder glaubt ihr, dass es in euren kigas noch nie ein problem mit jemanden gegeben hat? gabs mit sicherheit!

aber deine relationen von "mindestens drei viertel!" reduziert auf "nicht ganz soviel" (was ich als noch immer weit mehr als die hälfte deuten muss, außer du schreibst, es würde sich wie sonst auch überall nur um einzelfälle handeln) sind auf jeden fall absolut übertrieben und unrealistisch.
und genau hier hoffe ich, dass du im laufe der zeit etwas mehr verständnis aufbringst für das eine oder andere und dich auf die wirklich wichtigen dinge beschränkst.

gartenzwerg
17.03.2007, 16:02
ich fordere doch von den kindern keine perfektion!!!!!!!!!!!!! ich tät mir nur manchmal wünschen, dass manche eltern mehr auf ihre kinder eingehen würden!!!!!! MANCHE! auf jeden fall hier stimme ich dir zu.
ich versteh dich auch irgendwie... aber andererseits muss man gewisse situatinoen einfach selber erlebt haben um sie verstehen zu können... als außenstehender kann mans dann vl auch nicht verstehen weißt, eigentlich ist die kindergärtnerin irgendwie die außenstehende.
vorhin hab ich in einem meiner postings die pflegetätigkeit erwähnt. hier bin ich wenn ich beruflich pflege die außenstehende, die pflegenden angehörigen jedoch nicht. man merkt sehr stark den unterschied und schätzt manchmal die pflegenden angehörigen falsch ein. sie geben ihr bestes machen das oft wirklich gut und dann kommt jemand und meint es besser zu können (was in dem einen oder anderen bereich mit sicherheit auch stimmt, allerdings muss auch die plfegende die unterschiedlichen familiensituationen respektieren können, solange diese im bereich der legalität bleiben. den unterschied merkt man erst wenn man einmal als krankenpfleger selbst zum pflegenden angehörigen wird- das ist einfach ein totaler unterschied. genauso bei kindergärnterinnen und eltern. die die beides kennen, kennen den unterschied (zumindest die die ich kenne ;) )

mountain
17.03.2007, 16:12
ich hab doch schon geschrieben - wenn du alles gelesn hättest, dass das mit den 3/4 übertrieben war... so.


aber warum regst du dich denn dann auf?



ich hab doch schon geschrieben, worüber ich mich aufrege. das hat aber nichts damit zu tun, ob ich mit den eltern gut kommunizieren kann oder nicht. ob sie mit mir reden oder nicht (was sie ja tun).
der unterschied ist, dass manche, insbesondere eine zur zeit ganz besonders es überhaupt nicht einsehen kann, was wir ihr sagen, dass ihr kind bestimmte dinge noch nicht aushält, es ihm zu lang ist...



für manche kinder ist ein ganztägiger aufenthalt im kindergarten sinnvoller als den nachmittag daheim verbringen zu müssen


also, wenn ich dran denke, wie unsere mama mit uns herumgewurschelt hat und unser papa auch noch, wenn er dann zuhause war. was die alles mit uns gemacht haben.. gebastelt - die tollsten dinge, gespielt, gesungen, getanzt, mit uns gekocht, im bett geblieben, gekuschelt und geschichten erzählt... also das war auf jeden fall eine sehr schöne zeit. und da war ich als kind lieber zu hause... ich bin zwar auch in den kindergarten gegangen. aber nur am vormittag und auch nur für nicht mal 2 jahre.
wenn das manche eltern auch mit ihren kindern veranstalten würden, dann würden manche vl nicht den ganzen tag im kiga bleiben wollen... wie du schreibst.

abgesehen davon hat meine mutter auch den ganzen haushalt geschmissen, meine schwester und ich waren/sind nur 13 monate auseinander, dazwischen war meine mutter wieder schwanger (leider eine fehlgeburt) und dann kam noch mein bruder. der kam dann schon mit so 3 1/2 in den kiga, weil meine mutter dann halbtags arbeiten ging,weil wir dann halt auch mehr geld brauchten.
da schauten dann halt auch noch meine großeltern auf ihn, wenn meine mama halt ein bisschen später kam... gut das glück haben vl viele nicht.
aber alleine schon, wenn ich mir meine nachbarin anschau, der ein 1 jähriges kind zu viel ist, weil sie kann ja nicht einkaufen gehen, wenn sie das kind mithat...... sie hat so viel stress..

warum hat das meine mutter geschafft??
warum schaffen das so viel andere???
und warum haben so viele ein problem damit, sich mit ihrem kind zu beschäftigen?? aber in solchen fällen ists dann leider wirklcih sinnvoller, wenn das kind den ganzen tag im kiga ist.



wirklich wichtigen dinge beschränkst


das ist für mich, wenns dem kind gut geht... und wenn das nicht der fall ist, dann ärgerts mich.

gartenzwerg
17.03.2007, 18:19
der unterschied ist, dass manche, insbesondere eine zur zeit ganz besonders es überhaupt nicht einsehen kann, was wir ihr sagen, dass ihr kind bestimmte dinge noch nicht aushält, es ihm zu lang ist... dass es diese probleme gibt ist mir bekannt. bei meiner großen kam auch eine mutter am zweiten tag angerauscht lieferte ihr kind ab und sagte während sie durch die tür verschwand, dass sie um 17 uhr wieder da wäre, weil sie zeit zum einkaufen braucht :eek: .
dass das schlimm ist ist mir klar, dass das für kindergärtnerinnen- vor allem wenn sie die plötzlich abgerauschte mutter nichtmal mehr telefonisch erreichen können- furchtbar ärgerlich ist, nicht zuletzt weil es dem kind ja dabei sehr schlecht geht ist klar. aber das sind ausnahmefälle, bei den meisten geht es mit der eingewöhnungszeit ganz gut (und bei denen wo nicht mehr viel zeit bis zum arbeitsbeginn ist, wird - zumindest in den kindergärten die ich kenne- ein zeitplan erstellt um es in der übrigbleibenden zeit ausreichend auszudehnen um eine erwerbstätigkeit möglich zu machen.


also, wenn ich dran denke, wie unsere mama mit uns herumgewurschelt hat und unser papa auch noch, wenn er dann zuhause war. was die alles mit uns gemacht haben.. gebastelt - die tollsten dinge, gespielt, gesungen, getanzt, mit uns gekocht, im bett geblieben, gekuschelt und geschichten erzählt... also das war auf jeden fall eine sehr schöne zeit. und da war ich als kind lieber zu hause... ich bin zwar auch in den kindergarten gegangen. aber nur am vormittag und auch nur für nicht mal 2 jahre. wir haben auch immer viel unternommen. trotzdem gab es einfach auch eine zeit in der sie lieber bleiben wollte, weil sie halt nicht mit uns was erleben wollte, sondern mit ihren freundinnen die halt ganztagskinder waren. manchmal holten wir auch freundinnen mit ab vom kindergarten und nahmen sie mit (egal ob nur spielplatz, oder tiergarten, oder sonstwas)
es gibt jedoch auch kinder die nichts erleben, nichts unternehmen, mit denen keiner spielt, die zuhause nicht gut betreut werden, für die es einfach besser ist, wenn sie ganztags bleiben, auch wenn ein elternteil oder gar beide daheim ist/sind.
wenn das manche eltern auch mit ihren kindern veranstalten würden, dann würden manche vl nicht den ganzen tag im kiga bleiben wollen... wie du schreibst. war eben nicht so. von sieben tagen in der woche haben wir mindestens fünf tage etwas unternommen, die anderen zwei tage halt nur am naheliegenden spielplatz, aber sonst : museum, schwimmbad, tiergarten, wanderungen, rodeln, besondere spielplätze, radausflüge und trotzdem gab es eine zeit in der sie lieber bleiben wollte.
auch die kleine fragte mal, ob sie einmal ganztags bleiben darf, wegen ihrer besten freundin.
dh. wenn sie wirklich mal will, dann darf sie auch bleiben, sei es einzelne tage oder täglich, wie sie halt möchte. es ist einfach etwas anderes, ob man mit mama und großer schwester etwas unternimmt, oder eben mit den besten freunden spielt. ein rollenspiel mit gleichaltrigen gefällt zb. meiner kleinen besser als mit mir - versteh ich auch!-und genau daher kommt halt dann der wunsch des kindes (bei DEN kindern die es sich selbst aussuchen!)

abgesehen davon hat meine mutter auch den ganzen haushalt geschmissen, meine schwester und ich waren/sind nur 13 monate auseinander, dazwischen war meine mutter wieder schwanger (leider eine fehlgeburt) und dann kam noch mein bruder. der kam dann schon mit so 3 1/2 in den kiga, weil meine mutter dann halbtags arbeiten ging,weil wir dann halt auch mehr geld brauchten. und? sehr sehr viele mütter arbeiten halbtags und haben mehrere kinder und unternehmen was mit ihnen.
da schauten dann halt auch noch meine großeltern auf ihn, wenn meine mama halt ein bisschen später kam... gut das glück haben vl viele nicht. viele (vor allem) frauen sind alleinerzieherinnen. tägliche betreuung durch großeltern über einen nicht zeitlich begrenzten zeitraum wäre unverschämt - außer die großeltern reißen sich drum, aber auch sie haben ja diverse verpflichtungen, oder auch hobbies.
aber alleine schon, wenn ich mir meine nachbarin anschau, der ein 1 jähriges kind zu viel ist, weil sie kann ja nicht einkaufen gehen, wenn sie das kind mithat...... sie hat so viel stress.. dann reg dich nicht über sie auf, sondern nutz deine pädagogische ausbildung und unterstütz sie, oder leb damit.
übrigens ein einjähriges kind ist zwar nicht sooo anstrengend wie ein älteres, allerdings ist es weit angenehmer und stressfreier ohne kind einkaufen zu gehen als mit kind.

warum hat das meine mutter geschafft??
warum schaffen das so viel andere??? die teilweise auch schauen dass sie ohne kind einkaufen gehen können - das war für mich immer fast sowas wie ein feiertag- kein kind im tuch, nicht zwischendurch trösten oder füttern müssen, keinen stress wenn mitten in der feinkostabteilung es in der hose kracht, .....
und warum haben so viele ein problem damit, sich mit ihrem kind zu beschäftigen?? aber in solchen fällen ists dann leider wirklcih sinnvoller, wenn das kind den ganzen tag im kiga ist.
ich glaube nicht dass es so viele sind. ;)
aber für die bei denen es so ist, ist eben kindergarten besser

das ist für mich, wenns dem kind gut geht... und wenn das nicht der fall ist, dann ärgerts mich.
ja eh! aber eben abschätzen wo es sinnvoll ist etwas zu unternehmen etwas unternehmen, und wo es nicht so wichtig ist, dort einiges akzeptieren - solange es im rahmen des legalen ist)

MaryPoppins
17.03.2007, 18:25
Ich habe meine Praxis immer in Kindergärten im Bezirk Mödling und Perchtoldsdorf absolviert.
Nach der Matura bin ich umgezogen und fand mich in einem Kindergarten in Wien wieder, noch dazu nicht in der "besten" Gegend, aber das wusste ich als NÖ ja nicht.
Jedenfalls waren in meiner Krippengruppe von 16 Kindern meist höchstens 7 , deren Eltern etwas für den Kinderg. bezahlten, alle anderen schwere Sozialfälle.
Ich hatte so ziemlich alles...Betrunkene Väter, die ihre Kinder abholen wollten, eine Mutter, die gegenüber unseres Garten sich von 15 bis 17.30 zu schüttete im Wirtshaus und immer wieder auf die Straße kam um "Hallo Schatzi!" in den Garten zu ihrem Kind zu rufen. Das Kind verstand die Welt nicht mehr, warum die Mutter so nah ist und doch so fern...
Drogensüchtige, Prostituierte, Kinder, die mißbraucht worden waren usw.usw.
Ich kam aus einer heilen Welt in diesen Kindergarten und war total geschockt. Nicht von den Kindern, aber von den Eltern. Es ist schwierig einem Vater die Hand zu schütteln, der sein Kind mißbraucht hat,
einer Mutter zu ihrem 5. Kind zu gratulieren , die 4 Kinder ins Heim gegeben hat und obwohl sie keinen Kontakt zu ihnen hält, einer Adoption nicht zustimmt, einer Mutter zum 3. Mal zu sagen, dass das Leintuch trotzdem nochmal gewaschen werden muß, weils eben nicht mehr sauber ist, wenn die Katzte draufgepisst hat und und und - ich will ehrlich gesagt gar nicht mehr so darüber nachdenken. Wieviele Kinder ich gewaschen habe, weil sie derart dreckig waren, ihr Gewand gewaschen, weil es stank...den Müttern gesagt, das Kind habe sich mit Fingerfarbe beschmiert, weil das Waschen eines Kindes nicht erlaubt ist, aber das vorherige Reden mit der Mutter half ja nicht, die war ja genauso schmutzig...
Wenn man mal den ersten Schock überwunden hat, dann merkt man mit der Zeit, dass man doch etwas bewirken kann, dort, wo wir Kindergärtnerinnen ja am meisten etwas bewirken wollen, im Herzen der Kinder!
Anfangs erscheint einem das oft viel zu wenig, aber wenn man die Kinder nach 1,2 Jahren Betreuung wirklich ansieht, dann sieht man "die eigene Handschrift" !
Das bestärkt einem von Jahr zu Jahr mehr und macht einem sicherer und irgendwann kommt so ziemlich jeder aus einer heilen Welt zu dem Punkt, an dem er seine rosarote Brille absetzten muß und erkennen, dass es jemand aus einer nicht so heilen Welt - manchmal sogar aus einer ziemlich beschissenen Welt - einfach nicht so leicht hat, aus seinem Leben und seinen Kindern eine heile Welt zu gestalten.

Die Kinder sind alles was zählt, lass dich nicht unterkriegen :love: !

schön geschrieben :herz3:

Sahne
17.03.2007, 22:22
Entschuldige aber ich habe mich auch grad ein bißerl erschreckt. Ich bewundere echt alle Kiga-pädagoginnen, weil sie wirklich viel leisten müssen. zB die Bedürfnisse der Kleinen erkennen, sie motivieren, ihnen beim basteln helfen, Streit schlichten, beim Anziehen, beim Klo gehen helfen, ....

Es wäre kein Beruf für mich! Vielleicht ist es auch nicht der richtige Beruf für dich????

Also ich bewunder das generell auch. Aber ich weiß das die unterschiede bei den Kindergärtnerinnen wie bei allem anderen auch sind. Groß! Aber ich finde es gehört schon enormer optimismus und liebe zum job dazu um, um so wenig geld (wurde hier ja mal gepostet was kigärtnerinnen verdienen). wer diese einstellung nicht hat, sollte sich vielleicht wirklich mal über seine berufswahl gedanken machen - aber das ist in allen sparten so.

und eltern sind bestimmt auch unterschiedlichst bis zum geht nimma!!!!!!

aber ich - für meinen teil - bin happy mit der kindergärtnerin meines sohnes. sie ist ca. so alt wie ich, eine total herzliche, eine mit der ich reden kann - die mit mir redet, also permanenter austausch! die versteht wenn ich morgens sage dass es bestimmt heute länger wird (zu spät geholt hab ich ihn noch nie - DAFÜR HAB ICH KEIN VERSTÄNDNIS AUSSER ICH BEKOMME EINEN UNFALLBERICHT!) aber dafür kann ich beim abholen dann meist stolz sagen. und morgen brauch ich nicht ins büro zu kommen, ich hab alles fertig bekommen. wir machen uns morgen einfach einen schönen tag :winken:

aber flo war auch 2 wochen in unserem landeskiga. nein, danke! nix für uns!

Sahne
17.03.2007, 23:51
>>>ich finde da sollten die Kindergärtnerinnen auch mehr darauf schauen und kann mir nicht vorstellen das du wirklich genau weißt das die Mütter nur alle zuhause sitzen<<<
doch, schon. in den fällen, was ich geschrieben habe, weiß ich das schon

was du jedoch nicht weißt ist, warum sie es tut. zb gibts ja auch noch die möglichkeit, dass die mutter zb gegen eine depression kämpft und zu klug ist, ihrem kind lieber das spielen mit anderen kindern im kiga zu ermöglichen als es bei sich zu hause sitzen zu haben und als mutter einfach nicht zu können .... weißt was ich meine. sowas gibts auch! klar - gehört behandelt und dient hier nur als eine möglichkeit die man oft nicht in betracht zieht, weil man das so auch oft nicht erkennt!

gartenzwerg
18.03.2007, 00:42
>>>>>also zwei dinge dazu: zwei oder mehrsprachig aufwachsende kinder können zwar oft erst später die sprachen perfekt einsetzen, jedoch haben sie den nicht unerheblichen vorteil dass sie danach zwei oder mehr sprachen perfekt können.<<<<<<<

es ist ein unterschied, ob das kind jetzt zweisprachig aufwächst oder ob es einfach die sprachen dazulernen soll.
also (ich hab mehrere mehrsprachige kinder, also ein bisschen kenn ich mich doch aus).
mit dem kind wird ja nur deutsch gesprochen. chinesisch nur, wenn es beim vater ist, weil der nichts anderes kann. aber dauernd nach china fliegen kann man ja auch nicht.
für was gehts einmal in die woche in einem italienisch-kurs? weil die freundin dort hingeht. gut ok.. wenns meinen
so - und jetzt englisch

sicher, man lernt andere sprachen wenn man jünger ist besser, als wenn man älter ist.
aber das kind kann doch noch nicht mal normale sätze sagen!!! hat einen schlechten wortschatz.
und im englischkurs sitzt sie da und bekommt NICHTS mit... und das weiß ich, ich mein, ich sehs ja!!
und warum soll ich ein kind viersprachig aufwachsen lassen??? wenns vor allem mit zwei der sprachen gar nix am hut hat
und wie gesagt, es ist ein unterschied, obs zu hause gesprochen wird oder ob es einmal in der woche in einen kurs geht.. und das bringt bei ihr nix. so ists nun mal


>>>wenn ich denk, wie oft ich hier im forum lese, dass eltern bei der anmeldung behaupten das kind wäre schon windelfrei nur damit es den kindergartenplatz bekommt, wundert mich das nicht<<<

da es bei uns eine krippengruppe ist und wir noch viele wickelkinder haben ist das doch bei uns egal, ob das kind beim eintritt noch eine windel hat ode rnicht... das ist doch logisch


>>>meine große machte seit sie 11/2 war keinen mittagsschlaf mehr, somit hätte ich dir diese frage auch nicht beantworten können.<<<
das kind braucht aber noch den mittagsschlaf. sie ist nach dem essen so müde, dass sie schon fast während des essens einschläftder englischkurs bei meiner kleinen ist auch nur einmal wöchentlich und auch die kleinen haben was davon.
wegen des kindes mit dem mittagsschlaf: meine kinder hatten auch angst im kindergarten schlafen zu müssen. sie waren beide so, dass sie lieber bei mir schlafen wollten, aber im kindergarten angst gehabt hätten zu schlafen- bzw. einzuschlafen.
etwas geduld wäre vielleicht angebracht.
übrigens bei der kleinen hab ich beim abholen mal gesehen wie die kindergärtnerin ein kind am schoß geschaukelt hat und es so eingeschlafen ist. der kleine hat halt die nähe gebraucht zum einschlafen.
andere wieder schlafen gar nicht. und selbst wenn mal ein kind beim spiel einschläft ist es kein drama, dann legt mans halt auf eine matte deckt es zu und wartet ab, bis es wieder aufwacht.

das mit der krippe und der windel ist nicht überall so. bei der großen sind sie mir schon auf die zehen getreten weil die große mit zwei noch eine windel brauchte und ich gesellschaftliches zwangstopfsitzen - alle kinder mussten im kreis auf einem topf sitzen- für nicht richtig erachtete und darauf bestand, dass dies sofort wieder unterlassen werde. wobei ich hinzufügen muss, dass sie kurz vor der zwangssauberkeitserziehungstherapie im kindergarten schon erstes interesse hatte aufs klo zu gehen und es sogar zeitweise mit unterhose probieren wollte - was tw. auch klappte, aber halt natürlich noch nicht zuverlässig- das war dann vorbei. monate später kam es dann von ganz alleine wieder (übrigens haben sich mehrere eltern gegen das gemeinschaftliche pinkeln ausgesprochen)

mountain
18.03.2007, 14:11
Also ich bewunder das generell auch. Aber ich weiß das die unterschiede bei den Kindergärtnerinnen wie bei allem anderen auch sind. Groß! Aber ich finde es gehört schon enormer optimismus und liebe zum job dazu um, um so wenig geld (wurde hier ja mal gepostet was kigärtnerinnen verdienen). wer diese einstellung nicht hat, sollte sich vielleicht wirklich mal über seine berufswahl gedanken machen - aber das ist in allen sparten so.


das versteh ich nicht... warum solls nicht der richtige job für mich sein?? wenn ich mich einmal drüber ärger oder auslass (einmal.. in diesem forum...), weil ich manche dinge nicht verstehen kann - die offensichtlich sind. und die nicht nur ich so sehe, sondern die anderen auch...
ich glaub, der richtige job wärs nicht, wenn ich es nicht gerne machen würde oder wenn mir das wohlergehen eines kindes egal wäre.
meine meinung.


kindergarten angst gehabt hätten zu schlafen- bzw. einzuschlafen.
etwas geduld wäre vielleicht angebracht.


nein, um das gehts nicht - abgesehen davon sitz ich jedesmal bei diesem kind und streichle ihn so lange die hand, bis er schläft, da er sonst nicht einschlafen kann.
das problem ist ein anderes.
der war schon extrem früh sauber, da waren die eltern echt dahinter.
und jetzt eben beim schlafen (er ist erst vor kurzem drei geworden)
die eltern sind so (hab ich auch schon erlebt, ich hab auch mit der mutter gesprochen), dass sie wegen fast jeder kleinigkeit ein theater machen. wenn vom patschen ein schnürl weg steht, ist am nächsten tag ein neuer da, wenn die hose einen fleck hat - tragödie....

so. folgende situation, wegen dem schlafen:
unterm mittagessen muss das kind aufs klo. ok, es geht. nach dem mittagessen muss es aufs klo, drei minuten später schon wieder, fünf minuten später, wenn ich ihn ins bett legen will, wieder. und wenn er dann liegt nach fünf minuten muss er wieder aufs klo. dann schläft er ein - schläft vl 10 minuten u. wird munter, weil er wieder aufs klo muss... meistens kommt gar nix. aber wenn ich ihn sage, dass er eh erst war, bekommt er eine "leichte" panikattake...

und dann erzählt mir die mutter, dass sie ihn halt immer aufs klo schicken, dass er ja nicht ins bett macht.
er hat nicht angst im kiga zu schlafen - er hat angst, dass er nass wird. weil seine eltern, wenn das bett dann mal nass ist, wieder sagen: "Na geh, warst nicht am Klo oder warum is es schon wieder nass?" - und das nicht grad freundlich.

er bekommt seit ein paar tagen jetzt eine höschenwindel vor dem schlafen (mit den eltern abgesprochen) - so kann er trotzdem einfach aufs klo gehen, braucht aber keine angst zu haben, dass er ins bett macht.
und siehe da - er ist wieder viel entspannter.


alle kinder mussten im kreis auf einem topf sitzen- für nicht richtig erachtete und darauf bestand, dass dies sofort wieder unterlassen werde



na gut, aber die methode halt ich auch überhaupt NICHT für richtig. ich kann ein kind nicht zwingen sauber zu werden - wenn es so weit ist, dann ergibt es sich eh von alleine und man kann es darin unterstützen.


der englischkurs bei meiner kleinen ist auch nur einmal wöchentlich und auch die kleinen haben was davon.



ich bin mir nicht sicher, dass es so viel bringt. gut, ich hab noch nicht viel erfahrung damit. es würd sich glaub ich was bringen, wenn es öfters in der woche gemacht wird.
und auch erst ab 3, 4 jahren.. gut, es kommt auch sicher aufs kind drauf an. wir haben eine 2-jährige die ist extrem gescheit...
aber ich bin mir nicht sicher, ob das kind z.B. nach den Ferien noch viel weiß davon (also ein 1 oder 2 jähriges kind..)
aber in diesem fall hat das kind absolut gar nichts davon. so ist es. ich sehs ja



übrigens ein einjähriges kind ist zwar nicht sooo anstrengend wie ein älteres, allerdings ist es weit angenehmer und stressfreier ohne kind einkaufen zu gehen als mit kind


naja, das kommt sicher auch drauf an.
ich hab ja noch keine erfahrungen mit eigenen kindern, das wird noch ein bisschen dauern.

aber ich hab z.B. in den ferien einen monat lang ferienbetreuung gemacht.. in einem kleinen ort, daher waren da nicht immer viel kinder.
aber da bin ich mit meistens 3-6 kindern (im alter von 3-6 jahren) einkaufen gegangen (war überhaupt kein problem - man kann die kinder ja einbinden), habe im angebote gemacht (waren manchmal auch etwas mehr kinder), spazieren gegangen, picnics habe ich gemacht... da nur ich war, habe ich nebensbei auch etwas zusammengeräumt, geschirrspüler aus u. eingeräumt, habe das gelieferte essen noch fertig zubereitet, ab u. zu mit den kindern etwas gekocht u.v.m.
das war überhaupt kein problem.. und das mit mehreren kindern. sicher, um 4 bin ich dann heimgefahren. aber ich seh da trotzdem nicht so ein großes problem darin.
und die kinder waren zufrieden und die eltern auch. die haben nämlich gemeint, ob ich das nächstes jahr eh wieder machen würde, weil das alles so super war

und sicher, man braucht auch mal zeit für sich, oder für sich und seinen partner oder seine freunde. da sag ich ja nix dagegen.
andererseits muss ich wissen, was auf mich zukommt, wenn ich ein kind bekomme. und ich muss wissen, dass mich das kind auch braucht.
und ich bekomme doch kein kind, wenn ich diese dinge nicht (gerne!!!) auf mich nehmen will, oder??
(sicher ists schwerer, wenn man dann z.B. alleinerziehend ist oder andere probleme hat.. aber jetzt im "Normal"fall gesprochen...)

viell. seh ich das ganze auch mal anders, wenn ich eigene kinder habe....
aber ich will auf jeden fall mal kinder haben und zwar nicht nur eins.
aber ich weiß auch, was das dann bedeutet.

findefuxmama
18.03.2007, 14:53
Wenn die Mama den ganzen Tag zu Hause ist, das Kind gerade mal erst drei Jahre alt geworde ist, dann sehe ich auch nicht ein warum dieses kleine Kind der Faulheit der Mutter so hilflos ausgesetzt ist und den ganzen Tag im Kindergarten bleiben muß. Und ja - ich spreche hier von FAULHEIT.
Eine gesunde Mischung aus Mama/Papa und Kindergarten sollte es sein - mehr nicht!!!
Wenns nicht anders geht, weil man eben arbeiten muß ect., dann kann man halt nichts machen, aber als Elternteil sollte man ich doch immer im Sinne des Kindes handeln, und das ist garantiert nicht die fast gänzliche Fremdbetreuung.
Und wenn die Kinder dann abends geholt werden, dann kommens vor den Fernseher...:(

Das schlimmste das ich einmal gesehen habe war, daß ein Kind als allerletztes ( fast eine halbe Stund zu spät) von seinen Eltern abgeholt wurde, beide in Flipflops mit der Badetasche in der Hand nach Sonnenöl riechend...
Es war damals tagelang brütend heiß, ich habne meine Freundin ( Kindergärtnerin) von der Arbeit abgeholt und gemeinsam mit dem unglücklichen Kind auf seine ELtern gewartet.
Nachdem die Familie nach Hause gegangen ist hat meine fReundin mir erzählt, daß BEIDE Elternteile nicht arbeiten gehen, und die ELtern das Kind jeden Tag von 8.30 bis zum Schluss in der Betreuungsstätte lassen, und eben die ganzen letzten Tage im Bad liegen.

DA DENKE ICH SCHON, DIESES KLEINE MÄDERL HÄTTE SICHER AUCH EINMAL SEHR GERNE EINEN TAG MIT MAMA UND PAPA IM STADIONBAD VERBRACHT; oder????

Warum hat man Kinder wenn sie einem so lästig sind, daß man sie nur abschiebt?
Wer mich kennt, der weis das ich keine Glucke bin, meine Kinder auch schon mal bei der Oma schlafen ect., aber es sollte eben ein gesundes Mittelding sein....

mountain
18.03.2007, 15:41
Wenn die Mama den ganzen Tag zu Hause ist, das Kind gerade mal erst drei Jahre alt geworde ist, dann sehe ich auch nicht ein warum dieses kleine Kind der Faulheit der Mutter so hilflos ausgesetzt ist und den ganzen Tag im Kindergarten bleiben muß. Und ja - ich spreche hier von FAULHEIT.
Eine gesunde Mischung aus Mama/Papa und Kindergarten sollte es sein - mehr nicht!!!
Wenns nicht anders geht, weil man eben arbeiten muß ect., dann kann man halt nichts machen, aber als Elternteil sollte man ich doch immer im Sinne des Kindes handeln, und das ist garantiert nicht die fast gänzliche Fremdbetreuung.
Und wenn die Kinder dann abends geholt werden, dann kommens vor den Fernseher...:(

Das schlimmste das ich einmal gesehen habe war, daß ein Kind als allerletztes ( fast eine halbe Stund zu spät) von seinen Eltern abgeholt wurde, beide in Flipflops mit der Badetasche in der Hand nach Sonnenöl riechend...
Es war damals tagelang brütend heiß, ich habne meine Freundin ( Kindergärtnerin) von der Arbeit abgeholt und gemeinsam mit dem unglücklichen Kind auf seine ELtern gewartet.
Nachdem die Familie nach Hause gegangen ist hat meine fReundin mir erzählt, daß BEIDE Elternteile nicht arbeiten gehen, und die ELtern das Kind jeden Tag von 8.30 bis zum Schluss in der Betreuungsstätte lassen, und eben die ganzen letzten Tage im Bad liegen.

DA DENKE ICH SCHON, DIESES KLEINE MÄDERL HÄTTE SICHER AUCH EINMAL SEHR GERNE EINEN TAG MIT MAMA UND PAPA IM STADIONBAD VERBRACHT; oder????

Warum hat man Kinder wenn sie einem so lästig sind, daß man sie nur abschiebt?
Wer mich kennt, der weis das ich keine Glucke bin, meine Kinder auch schon mal bei der Oma schlafen ect., aber es sollte eben ein gesundes Mittelding sein....


schöner beitrag!!
so sollts nämlich echt sein!! ein miteinander.
und wenn man das kind dann weghaben will oder so wenig wie möglich sieht - dann hätt man sich das vorher überlegen müssen, bevor man ein unschuldiges Kind in die Welt setzt


Und das mit dem Fernseher stimmt leider auch...
Wenn ich höre, was die Kinder sich (und in welchem Alter!!) schon im Fernsehen ansehen.... arg
Oder was es für "Kinder"sendungen gibt... :eek:

gartenzwerg
18.03.2007, 18:39
nein, um das gehts nicht - abgesehen davon sitz ich jedesmal bei diesem kind und streichle ihn so lange die hand, bis er schläft, da er sonst nicht einschlafen kann.
das problem ist ein anderes.
der war schon extrem früh sauber, da waren die eltern echt dahinter.
und jetzt eben beim schlafen (er ist erst vor kurzem drei geworden)
die eltern sind so (hab ich auch schon erlebt, ich hab auch mit der mutter gesprochen), dass sie wegen fast jeder kleinigkeit ein theater machen. wenn vom patschen ein schnürl weg steht, ist am nächsten tag ein neuer da, wenn die hose einen fleck hat - tragödie.... ja sowas seh ich auch öfter. finde es irgendwie seltsam. gerade im kindergarten ist es ja klar, dass sie sich schmutzig machen, somit werden normal den kindern die sachen angezogen wo keine tränen fließen wenn sie kaputt werden, oder mit farbe angepatzt.

so. folgende situation, wegen dem schlafen:
unterm mittagessen muss das kind aufs klo. ok, es geht. nach dem mittagessen muss es aufs klo, drei minuten später schon wieder, fünf minuten später, wenn ich ihn ins bett legen will, wieder. und wenn er dann liegt nach fünf minuten muss er wieder aufs klo. dann schläft er ein - schläft vl 10 minuten u. wird munter, weil er wieder aufs klo muss... meistens kommt gar nix. aber wenn ich ihn sage, dass er eh erst war, bekommt er eine "leichte" panikattake...

und dann erzählt mir die mutter, dass sie ihn halt immer aufs klo schicken, dass er ja nicht ins bett macht.
er hat nicht angst im kiga zu schlafen - er hat angst, dass er nass wird. weil seine eltern, wenn das bett dann mal nass ist, wieder sagen: "Na geh, warst nicht am Klo oder warum is es schon wieder nass?" - und das nicht grad freundlich.

er bekommt seit ein paar tagen jetzt eine höschenwindel vor dem schlafen (mit den eltern abgesprochen) - so kann er trotzdem einfach aufs klo gehen, braucht aber keine angst zu haben, dass er ins bett macht.
und siehe da - er ist wieder viel entspannter.
ist natürlich schlimm wenn das kind so utner druck gesetzt wird, aber mal ehrlich, DIESES problem habt ihr (kindergarten, eltern und kind) gemeinsam gelöst.



na gut, aber die methode halt ich auch überhaupt NICHT für richtig. ich kann ein kind nicht zwingen sauber zu werden - wenn es so weit ist, dann ergibt es sich eh von alleine und man kann es darin unterstützen. genau diese ansicht vertrete ich auch.

ich bin mir nicht sicher, dass es so viel bringt. gut, ich hab noch nicht viel erfahrung damit. es würd sich glaub ich was bringen, wenn es öfters in der woche gemacht wird.
und auch erst ab 3, 4 jahren.. gut, es kommt auch sicher aufs kind drauf an. wir haben eine 2-jährige die ist extrem gescheit...
aber ich bin mir nicht sicher, ob das kind z.B. nach den Ferien noch viel weiß davon (also ein 1 oder 2 jähriges kind..)
aber in diesem fall hat das kind absolut gar nichts davon. so ist es. ich sehs ja
es geht eigentlich gar nicht so sehr darum, dass die kinder (vor allem jetzt die kleinen, die großen (über drei) lernen wirklich richtig toll englisch) englisch lernen, sondern darum ein gefühl für diese sprache zu bekommen. und das bekommen sie auf jeden fall mit den liedern, spielen, und geschichten.

naja, das kommt sicher auch drauf an.
ich hab ja noch keine erfahrungen mit eigenen kindern, das wird noch ein bisschen dauern.

aber ich hab z.B. in den ferien einen monat lang ferienbetreuung gemacht.. in einem kleinen ort, daher waren da nicht immer viel kinder.
aber da bin ich mit meistens 3-6 kindern (im alter von 3-6 jahren) einkaufen gegangen (war überhaupt kein problem - man kann die kinder ja einbinden), habe im angebote gemacht (waren manchmal auch etwas mehr kinder), spazieren gegangen, picnics habe ich gemacht... da nur ich war, habe ich nebensbei auch etwas zusammengeräumt, geschirrspüler aus u. eingeräumt, habe das gelieferte essen noch fertig zubereitet, ab u. zu mit den kindern etwas gekocht u.v.m.
das war überhaupt kein problem.. und das mit mehreren kindern. sicher, um 4 bin ich dann heimgefahren. aber ich seh da trotzdem nicht so ein großes problem darin.
und die kinder waren zufrieden und die eltern auch. die haben nämlich gemeint, ob ich das nächstes jahr eh wieder machen würde, weil das alles so super war als kindermädchen hatte ich auch meist drei kinder (wenn freundinnen da waren warens halt auch mal fünf oder sechs) und es funktionierte problemlos. ich wusste aber von der mutter, dass sie bei ihr nicht so pflegeleicht wären. ich dachte damals noch (kinderlos) "na irgendwie wird sie es wohl falsch machen". weil es wirklich fast nie irgend ein problem gab.
aber im endeffekt weiß ich jetzt, dass die kinder einfach gegenüber den leuten zu denen sie das meiste vertrauen haben - von denen sie wissen, dass sie sie auch lieb haben, wenn sie noch so riesigen mist gebaut haben, oder bei denen sie ihren gefühlen freien lauf lassen können- sich anders verhalten und auch wenn es für die mütter und väter anstrengend ist, es ist trotzdem ein zeichen von vertrauen ;)

und sicher, man braucht auch mal zeit für sich, oder für sich und seinen partner oder seine freunde. da sag ich ja nix dagegen.
andererseits muss ich wissen, was auf mich zukommt, wenn ich ein kind bekomme. und ich muss wissen, dass mich das kind auch braucht.
und ich bekomme doch kein kind, wenn ich diese dinge nicht (gerne!!!) auf mich nehmen will, oder??
(sicher ists schwerer, wenn man dann z.B. alleinerziehend ist oder andere probleme hat.. aber jetzt im "Normal"fall gesprochen...)

viell. seh ich das ganze auch mal anders, wenn ich eigene kinder habe....
aber ich will auf jeden fall mal kinder haben und zwar nicht nur eins.
aber ich weiß auch, was das dann bedeutet. *gg* weißt ich hab zwei kinder, beim ersten kind war ich das erste mal abends alleine weg als sie 3 war- hatte nachtdienste aber papa war da-, bei der kleinen als sie 41/2 war, einfach deshalb weil sie mich zum schlafengehen brauchten, oder ich davon überzeugt war sie würden mich brauchen (ein bissl glucke darf ich auch sein).

und ganz ehrlich: ich wusste schon aus erzählungen und aus meiner kindermädchentätigkeit in groben zügen was auf mich zukommen würde, aber es ist trotzdem etwas völlig anderes, als es von außen in einem arbeitsverhältnis zu sein scheint ;) .
übrigens so anstrengend meine kinder in meiner gegenwart auch waren, woanders waren sie immer die sanften lämmchen :D .

supi
18.03.2007, 19:10
@Mountain: Ärgere dich nicht - auch nicht über die Posts, die meinen, du hättest deinen Beruf verfehlt! Das ist normal und kommt in jedem Beruf vor, dass man sich mal "auskot*tzen muss" und dieses vll. im Eifer des Gefechts etwas pauschalisiert rüberkommt.

Meine Mutter arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Kita-Erzieherung und zuvor 2-3 Jahre als Heimerzieherin. Sie liebt ihren Beruf, aber auch sie hat Tage, an denen sie kopfschüttelnd aus der Kita kam bzw. kommt. Sie hat auch solche Beispiele parat, wo das Kind von 8.00 - 18 Uhr in der Kita ist und beim Spazierengehen die arbeitslosen Eltern im Eiscafe sitzen. Klar, gönnt man den Eltern das Eis, aber wenn das oft vorkommt, dann sollte sich doch jeder fragen, ob das Kind wirklich bis 18 Uhr in der Kita sein sollte. Ich selbst bin Verfechterin des Prinzips, dass ein Kind in die Kita gehört, um soziales Miteinander zu erlernen, insbes. wenn die Eltern nicht in der Lage sind, aber bis 18 Uhr :eek:? Oder wenn die Eltern trotz Ernährungshinweisen seitens des Kiga dem übergewichtigen Mädchen die Milchschnitte oder ähnlichen Süßkram als reguläre Nachmittagsmahlzeit mitgeben. *seufz* Es gibt noch andere Geschichten, mal mehr und mal weniger lustig...

Klar gibt es auch Kita-Erzieherinnen, die ihren Beruf verfehlt haben, aber nur weil eine Kita-Erzieherin sich hier im Forum die Seele erleichtert, ist das noch lange kein Zeichen dafür, dass sie ihren Beruf verfehlt hat. Ich frage mich, ob diejenigen, die hier mit der "Du hast deinen Beruf verfehlt"-Keule um sich schlagen, bisher jeden Tag ihres Berufes ohne Ärger über Kunden erleben durften - herzlichen Glückwunsch, ich kenne leider niemand der dieses Glück hat. (Auch einer Mutter würde ich nie sagen: "Du wolltest doch die Kinder", also jammer nicht. Das wäre das letzte.)

(Klar, Mountain hätte den Beruf verfehlt, wenn sie erzählt hätte, dass sie die Kinder zur Strafe auf Knien in der Ecke sitzen lassen würde etc., aber darüber konnte ich nichts lesen.)

Katrin08
18.03.2007, 19:22
Hallo!!

Ja, das leid einer Kindergärtnerin hier zu klagen, gerät oftmals in den falschen Hals. Schnell wird man verurteilt und als überfordert, unfähig dargestellt. Ist auch irgendwo vorprogrammiert, da es hier um Erziehung geht, die jeder Mensch anders interpretiert und das bei einem solch rießigen Thema die Welten sehr weit auseinander liegen und konflikte vorprogrammiert sind ist irgendwo "normal"

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass es einem manchmal echt zuviel wird, man Einstellungen und Verhaltensweisen mancher Eltern oft nicht und nicht nachvollziehen kann.

Man lernt schnell, sich das nicht mehr allzu sehr zu herzen nehmen. Man kann nur sein bestes tun, und die eltern in freundlichen und qualifizierten Gesprächen auf das Problem aufmerksam machen.
Man kann leider niemandem zu seinen Glück zwingen.
Wenn die Gespräche nichts nützen, kann man da leider nicht viel tun, außer sich dem Kind anzunehmen.

Auch ich hab ein Kind bei uns, dass kommt in der Früh um 8.30 manchmal auch um 9 und bleibt JEDEN TAG! bis 17 Uhr. Das Kind wurde im September 3 Jahre alt und hat im Dezember einen Bruder bekommen. Es gab bisher keinen einzigen Tag, an dem das Kind einmal früher abgeholt wurde. Oftmals erzählte uns die Mutter, dass sie in der SCS waren und so viel Verkehr war.

Ich kanns verstehen, dass sie auch Zeit mit ihrem Baby braucht und das
genießen möchte. Die Zeit hat sie ja auch den ganzen Tag über. Die große raunzt oft schon mittags, sie will zur mama und zum baby nach hause. Ich teile der Mutter das mit, kommt zur antwort, ich wollt eh eine halbe stunde früher da sein (16.30 also), aber der Bus hatte einen unfall.... naja mehr brauch ich glaub ich eh nicht dazu sagen.

Man kann zuhören oder zuhören - entweder man nimmt es auf, verinnerlicht das gehörte und denkt darüber nach, oder man nimmt es auf und verwirrft es gleich wieder weils für einen selbst nicht wichtig erscheint.

Ich kenn auch so einige Problemgespräche mit Eltern und man stoßt entweder auf Gegenwehr oder auf offene Ohren, die interessiert sind.

NadjaX
18.03.2007, 19:37
Gleich vorweg: Ich hab jetzt mal nur den Eingangspost gelesen und bin schon entsetzt. Also ehrlich, es tut mir leid. Aber kann es sein, dass Du Deinen Beruf verfehlt hast? Wenn 3/4 der Kinder soooo schrecklich sind, vielleicht ist dann eher Dein Nervenkostüm für diesen Beruf zu dünn? (Meines zB wäre es definitiv, aber ich bin auch nicht KiGä. geworden.) Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass 3/4 der Kinder einfach "falsch" sind.

Ok, wenn ein Kind eine Tür halb eintritt (wobei mir nicht klar ist, was genau Du damit meinst), verstehe ich, dass das natürlich nicht geht.

ABER:

1. Wer um Himmels Willen sagt Dir, dass eine Mama, die "zu Hause" ist, nix zu tun hat. Ich selbst arbeite in 3 Tagen 30 Stunden und die 2 Tage, die ich zu Haus bin, hab ich jede Menge zu tun. Und ich kann mir vorstellen, selbst wenn jemand die ganze Zeit "zu Haus" ist, heißt das noch nicht, dass Däumchen-Drehen angesagt ist. Ich finde diese Herabwürdigung von Frauen, die "zu Haus" geblieben sind, nicht in Ordnung. Du kannst wohl kaum ein Urteil über diese Mamas fällen. Ganz abgesehen davon, schließlich wird diese Kinderbetreuung ja auch bezahlt und ist kein Almosen.

2. Wenn ein Kind nicht schlafen kann, kann das 100 Ursachen haben.

3. Wenn ein Kind wegen eines Brösels eine Panikattake bekommt (wie schaut denn das aus?), dann wäre es ev sinnvoll, liebevoll mit diesem Kind dem Problem auf den Grund zu gehen und das mit den Eltern zu besprechen.

etc.

Mein Vorschlag: Wenn Du die Kinder magst, dann versuch doch, Probleme zu lösen statt darüber den Kopf zu schütteln. Als Kindergartenpädagogin bist Du für viele Kinder die erste Bezugsperson außerhalb des Elternhauses und in der Funktion enorm wichtig. Du hast dafür eine Ausbildung gemacht und solltest versuchen, das Beste für die Kinder zu tun.

Die Art, wie Du hier in Deinem Eingangspost virtuell den Kopf schüttelst ist wohl wenig zielführend und lässt mich schon erschaudern. Wenn Du wirklich so über die von Dir betreuten Kinder denkst, dann solltest Du es besser sein lassen - denn das vermittelt sich auch ganz non-verbal an die Kinder, und die tun mir dann leid.

lg
Nadja

xandimama
19.03.2007, 18:14
Generell 3/4 der Eltern sind sicher nicht so daneben, aber es gibt sicher Siedlungen, wo es sich häuft. Viele Arbeitslose, die sooo wenig Zeit haben für ihr Kind.
Soll ich ein Schul-Posting zum Thema eröffnen? Ich unterrichte nämlich die "Folgeerscheinungen" dieser armen Kindergartenkinder...
Ich bin auch froh, dass es das im Kiga meines Kindes nicht gibt (oder sag ma KAUM), aber nehmt's zur Kenntnis, dass es sehr wohl sozial sehr benachteiligte Fleckchen Wien gibt, in dem du kaum eine "Durchschnittsfamilie" finden wirst.

Sahne
19.03.2007, 20:08
Generell 3/4 der Eltern sind sicher nicht so daneben, aber es gibt sicher Siedlungen, wo es sich häuft. Viele Arbeitslose, die sooo wenig Zeit haben für ihr Kind.
Soll ich ein Schul-Posting zum Thema eröffnen? Ich unterrichte nämlich die "Folgeerscheinungen" dieser armen Kindergartenkinder...
Ich bin auch froh, dass es das im Kiga meines Kindes nicht gibt (oder sag ma KAUM), aber nehmt's zur Kenntnis, dass es sehr wohl sozial sehr benachteiligte Fleckchen Wien gibt, in dem du kaum eine "Durchschnittsfamilie" finden wirst.

und da frag ich mich was für das kind besser ist? den tag im kiga zu verbringen oder daheim den äschinger vom vattern zu leeren ..... so in die richtung gehts ja, oder?

ich kenne situationen in denen es für das kind besser ist den ganzen tag im kiga zu sein - auch wenn mutter oder beide elternteile zu hause sind :(

man kann meist nicht hinter die fassade schaun und das machts halt umso schwerer, manchmal denke ich wenn die menschen ehrlicher miteinander umgehen würden, würde man sich so einige missverständnisse ersparen - in der realität kann man das wohl kaum so umsetzen ;)

MaryPoppins
19.03.2007, 20:46
hmm, das isses ja - was denkt sich ein mensch der nicht mal im geringsten sein eigenes leben auf die reihe bringt, dabei ein kind auf die welt zu bringen? die kinder sind dan halt die leidtragenden, und später oftmals "wiederholungstäter".

ich komm zawar nicht aus einer "sozial präkeren" gegend, bin aber schon sehr früh von zuhause ausgezogen worden, und kenne sehr viele menschen die von solch "wundervollen" eltern erzogen wurden.

natürlich kann man sich als erzieher drüber aufregen, jeder hat das recht auf emotionen, aber es ist auch wichtig den menschen zu zeigen wie es anderst möglich ist.

Angelina07
20.03.2007, 10:08
Hey,

also zu unserer persönlichen Situation: unsere Kleine geht im Herbst (mit 3 1/2 Jahren) in einem privaten Kindergarten ... halbtags mit Essen. Wir sind nicht den ganzen Tag zuhause ... bei uns ist das sehr flexibel ... mal sind wir vormittags mal nachmittags zuhause (studieren noch und arbeiten auch nebenbei). Daher wird die Kleine entweder von uns aus dem KIGA abgeholt oder von der Oma, wenn wir mal nicht können. Ich möchte sie nicht ganztags dort lassen, da es einfach zu viel für sie wäre. Warum Mittagessen im KIGA? Nun, sie isst nicht besonders viel und daher dachten wir, dass sie sich das Essen bei den anderen Kids abschauen könnte;) ... mal sehen ob das dann auch funktioniert!

Wir haben uns bewusst für einen privaten Kindergarten entschieden (haben schon seit ihrer Geburt zum Sparen für den privaten KIGA angefangen!), da ich von den staatlichen KIGAs sehr enttäuscht bin!! Meine Schwester ist fast elf Jahre jünger als ich und ich habe damals ihre KIGA-Zeit sehr genau mitbekommen. Sie war schon immer ein eher schüchternes Mädchen und hat sich in Gruppen immer recht schwer getan. Die KIGA-Tanten haben sich aber nie um sie und ihre soziale Integration gekümmert. Sie durfte sich still beschäftigen und mittags endlich nachhause gehen. Meine Eltern haben damals öfter versucht mit den Tanten darüber zu sprechen. Es hat alles nicht wirklich viel genutzt. Die Ausrede war immer, dass sie so viele Kinder zu betreuen hätten, dass sie sich für meine Schwester nun wirklich keine Zeit nehmen können. Diese Isolation im KIGA hat meine Schwester irrsinnig frustriert, dass sie dann mit der Zeit aggressive Ausbrüche hatte (sowohl im KIGA als auch zuhause). Meine Eltern haben sie schließlich versetzen lassen, doch der Schaden war schon da. Meine Schwester ist heute 16 Jahre alt und hat ihre isolierte Rolle von damals noch immer nicht abschütteln können. Sie ist ungerne in größeren Gruppen und beschäftigt sich noch immer lieber still mit sich selber als mit mehreren Leuten in einer Gruppe!

Ich weiß, dass nicht alle Kids "leicht" sind. Doch es sind Kinder und die Tanten sind dazu ausgebildet worden mit Kids umgehen zu können und sich einen Zugang zu ihnen verschaffen zu können. Was lernt man bitte sonst als Pädagoge??? Wenn man das nicht gern macht und dann die Kids eher an den Psychologen abschiebt ... sorry, dann ist das echt nicht der richtige Job!!!! Denkt mal eine von diesen tollen Tanten daran, was für einen Schaden diese Kinder von ihrem Verhalten abkriegen können??????? Was ist los mit den Kindern??? Nein, ich würde eher die Frage stellen, was mit manchen Eltern und vor allem auch was mit manchen KIGA-Tanten los ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

.... daher privater KIGA .... auch wenn es einen Haufen Geld kostet! Doch die Tanten in unserem KIGA sind ein wahrer Segen!!!! Solche Kommentare könnte ich mir von denen überhaupt nicht vorstellen!!!

LG

dorislea
20.03.2007, 10:25
gegenfrage (unabhängig aus welchem sozialen "umfeld" die ursprungsfamilie stammt):

welches kind entwickelt sich schneller/besser/früher o.ä, bzw. ist kommunikativer, geselliger, umgänglicher:

ein kind das erst mit 4j in den kia kommt, od eines das schon mit 2j in den kia geht?
speziell jetzt auf einzelkinder gemünzt.


meine meinung nach kann 1 mutter nie 15 kleinkinder/minifreunde, die in der kia-gruppe sind, ersetzen.
das hat jetzt nichts mit fehlender mutterliebe od faulheit zu tun.
im gegenteil: ich glaube JEDES kind geht gerne in den kindergarten,- welcher kleine mensch hat nicht gerne freunde, getümmel um sich? ....außer die mutter lässt es nicht zu.

Angelina07
20.03.2007, 12:01
@doris&lea: ich kann mich dem nur anschließen. Ich glaube auch, dass der Kindergarten sehr wichtig für die Kleinen ist. Wir können noch so viel mit ihnen unternehmen und spielen ... sie brauchen auch ihre kleinen Spielfreunde um glücklich und zufrieden aufzuwachsen ... der Umgang mit anderen Kids ist wichtig für ihre Entwicklung!
Daher finde ich auch, dass eine professionelle Pädagogin gefragt sein sollte, die für die Kids die richtigen Rahmenbedingungen schafft, gerne bei ihnen ist und sich auch gerne mit ihnen und ihren "Problemen" auseinandersetzt und nicht jemand der nur über die Kids meckert und sich sichtlich nicht wohl fühlt im Job.

Weiter oben habe ich in einem Beitrag gelesen, dass es normal wäre sich hin und wieder, wie in JEDEM Job, unwohl zu fühlen und Dampf abzulassen. Das Problem ist nur, dass das nicht ein Job wie jeder andere ist!!! Man ist für die kleinen Zwerge und für ihre Entwicklung VERANTWORTLICH!!!! Da sollte man sich dann echt Gedanken machen, ob man diese anspruchsvolle Arbeit machen kann oder nicht!!

GLG

mountain
20.03.2007, 14:59
anscheinend haben manche die restlichen antworten u. beiträge nicht gelesen.
das mit den 3/4 war übertrieben.
ich sag auch nichts, dass ein kind nicht in den kiga gehen sollte (wär ja blöd - wieso sollt ich im kiga arbeiten, wenn ich was dagegen hätte, dass die kinder kommen???:rolleyes: )

wegen dem kind mit dem schlafen: ich hab schon geschrieben um was da ging
auch wegen dem "brösel-kind":
mit beiden eltern habe ich gesprochen. steht aber auch schon wo

das kind mit dem psycholgen: das ging von der mutter aus. und das kind hat etwas.. ich mein, ich weiß nicht was, aber irgendetwas in der entwicklung (ev. entwicklungsverzögert) oder autismus oder sonst was. das kann keine kigä feststellen. aber ich weiß dass es unverantwortlich ist, wies zur zeit mit dem kind ist. die mutter wollts abschieben (ich hoff, sie hat nach den vielen gesprächen nun verstanden, wie wichtig es ist, dass er mal den vormittag gut übersteht und sie braucht...) und wir im kiga müssten den ganzen tag auf das kind eingehen. und das geht leider nicht. ich geh zwar auf alle kinder so gut wie möglich (UND DAS GERNE - ICH MAG MEINEN BERUF) ein aber dieses eine kind bräuchte einfach eine spezielle betreuung, ev in einer integrationsgruppe. so ist es.


Das Problem ist nur, dass das nicht ein Job wie jeder andere ist!!! Man ist für die kleinen Zwerge und für ihre Entwicklung VERANTWORTLICH!!!! Da sollte man sich dann echt Gedanken machen, ob man diese anspruchsvolle Arbeit machen kann oder nicht!!


sicher ist es kein job, wie jeder andere. und ich kann das sehr wohl machen. ich bin nach meinem noch nicht mal ersten jahr aber schon etwas verwundert oder denke oft über manche verhaltensweisen mancher eltern nach.
sicher, ich rede ständig mit den eltern.... wie kathrin schon geschrieben hat:
Ich kenn auch so einige Problemgespräche mit Eltern und man stoßt entweder auf Gegenwehr oder auf offene Ohren, die interessiert sind.
das is es...
und ich weiß nicht, ob ich meinen beruf verfehlt habe, wenn ich 1. den beruf extrem gerne ausübe 2.die kinder gerne kommen u. nach mir fragen, wenn ich mal nicht da bin und 3. mir um das wohl der kinder gedanken mache.
und wenn ich mich dann einmal drüber auslass, hier im forum und sicher nicht an den eltern oder schon gar nicht an den kindern, dann tuts mir wie gesagt leid, wenn ich wen verletzt habe. aber auch wenns manche nicht sehen wollen - es gibt leider trotzdem eltern, die fürs kind einfach keine zeit haben/haben wollen oder in gewissen dingen einfach etwas schlechtes für das kind tun.... (wie z.B. der schlaf - fall (wo ich gottseidank mit den eltern eine gute lösung gefunden habe) oder das kind, welches gute betreuung bräuchte u. die eltern auf einmal abblocken u. das kind nicht mehr zu hause haben wollen) und das darf mich doch auch mal ärgern, oder?????? wär das den meisten von euch egal????? das würd ich dann nicht richtig finden.

gartenzwerg
20.03.2007, 15:27
Generell 3/4 der Eltern sind sicher nicht so daneben, aber es gibt sicher Siedlungen, wo es sich häuft. Viele Arbeitslose, die sooo wenig Zeit haben für ihr Kind. arbeitslos heißt nicht dass man sich nicht um seine kinder kümmert. außerdem gibt es arbeitslose, die in einem schulungsprogramm sind, wo sie tatsächlich ganztags beschäftigt sind. wollte ich nur klarstellen.

gartenzwerg
20.03.2007, 15:33
Weiter oben habe ich in einem Beitrag gelesen, dass es normal wäre sich hin und wieder, wie in JEDEM Job, unwohl zu fühlen und Dampf abzulassen. es IST nötig, gerade bei einem job der an den nerven nagt. gerade in berufen wo "burn out" nur das wort für etwas ist, was es schon lange lange zeit vor der "inbetriebnahme" dieses ausdruckes gab.
es war auch mir zu heftig und zu verallgemeinernd vormuliert, aber dampf ablassen an der richtigen stelle (also überall nur nicht an den kindern und eigentlich auch nicht an deren eltern) ist zwingend notwendig.
Das Problem ist nur, dass das nicht ein Job wie jeder andere ist!!! stimmt, er ist schlechter bezahlt - gemessen an der verantwortung und der dafür nötigen ausbildung- als jeder andere ausbildungsmäßig gleichwertige job.

Man ist für die kleinen Zwerge und für ihre Entwicklung VERANTWORTLICH!!!! Da sollte man sich dann echt Gedanken machen, ob man diese anspruchsvolle Arbeit machen kann oder nicht!! für die entwicklung des kindes sind die eltern verantwortlich. der kindergarten leistet seinen beitrag dazu, aber die hauptverantwortung liegt nach wie vor an den eltern, daran ändern auch vier rufzeichen nichts.

mountain
20.03.2007, 15:48
schöner beitrag!


Man ist für die kleinen Zwerge und für ihre Entwicklung VERANTWORTLICH!!!! Da sollte man sich dann echt Gedanken machen, ob man diese anspruchsvolle Arbeit machen kann oder nicht!! für die entwicklung des kindes sind die eltern verantwortlich. der kindergarten leistet seinen beitrag dazu, aber die hauptverantwortung liegt nach wie vor an den eltern, daran ändern auch vier rufzeichen nichts.


:goodpost:

Sahne
20.03.2007, 15:55
und was ist eine mutter die sich extra stresst weil sie den sohnemann früher abholen will, sich freut schon um 3 im kiga zu sein wenn sie dann hört: mama, ich will nicht dass du mich immer abholst wenn die anderen im garten spielen. komm später wieder :boes:

ne, ich hab ihn mitgenommen und bin mit ihm zuhaus in den garten. aber seither nehm ich aufs wetter rücksicht (auch egal, weil dann ist die bauecke/...... alles mögliche so super toll, dass ich trotzdem zu früh komm ;) ).

ich bin froh das er sich wohl fühlt und drum hab ich ihn lieber an manchen tagen lang im kiga und kann dafür an anderen tagen "ganz" mit ihm zuhause bleiben. dass ist schön!!!!! :love:

xandimama
20.03.2007, 17:16
und da frag ich mich was für das kind besser ist? den tag im kiga zu verbringen oder daheim den äschinger vom vattern zu leeren ..... so in die richtung gehts ja, oder?

Ja, da hast aus pädagogischer Sicht auf jeden Fall recht, ist für die Entwicklung des Kindes besser.
Ich mein ja nur, egal wie arg die Eltern sind, das Kind möchte vielleicht trotzdem etwas Zeit mit ihnen verbringen, oder? Aber wenn sie's nicht anders kennen, wird ihnen vielleicht auch nichts fehlen :confused: - weiß ich nicht, kann zum Glück hier nicht mitreden (familienfreundlicher Job!).

@sahne: DAS kenn ich: Mama hetzt sich ab, freut sich auf Sohnemann - und der??? "Was machst DU schon da?" - um 16 Uhr oder einmal noch später! Eine Zeitlang hat er so geweint und gesudert, wenn ich ihn geholt hab, dass es schon peinlich war. Die Kigä müssen sich ja gedacht haben, wir quälen unser Kind zu Hause...

Katrin08
20.03.2007, 19:38
Ich weiß, dass nicht alle Kids "leicht" sind. Doch es sind Kinder und die Tanten sind dazu ausgebildet worden mit Kids umgehen zu können und sich einen Zugang zu ihnen verschaffen zu können. Was lernt man bitte sonst als Pädagoge??? Wenn man das nicht gern macht und dann die Kids eher an den Psychologen abschiebt ... sorry, dann ist das echt nicht der richtige Job!!!!

Es geht nicht darum dass Kinder leicht oder schwer zu betreuen sind. Das ein Zusammenleben mit Kindern nicht ohne Zusammenstößen funktionieren kann ist ja allen klar. Hierbei geht es um auffällige Verhaltensweisen von Kindern, die zu beobachten und abzuklären sind. Wir sind Pädagogen, die ein Kind in seiner Entwicklung unterstützen und begleiten, es aber nicht "heilen" können. Wenn eine Auffälligkeit beobachtet wurde muss gemeinsam ein Weg überlegt werden, wie man dem Kind helfen kann, wie man auf das Kind zugeht. Und da müssen Erziehungsberaterinnen und Psychologen genauso wie Ärtze und Entwicklungsdiagnostiker einmal zu rate gezogen werden.

Es schiebt niemand ein Kind zum Psychologen ab! Und ein Psychologe ist nichts schlechtes! Er hilft Erfahrungen der Kinder zu verarbeiten, ihre Gefühlswelt wieder ins Reine zu bringen.

Ich hatte mal ein Kind, dass aufgrund seiner Krankengeschichte und seiner familären Verhältnisse im Kindergarten sehr auffällig war, agressiv sich selbst und anderen gegenüber, machte vor nichts halt, zerstörte des öfteren manche dinge, lief in andere räume, schrie und tobte. es war oft eine extreme gedulds und nervenprobe sie wieder zu beruhigen und gleichzeitig sich um die anderen kinder zu kümmern. Wir standen sehr oft in Kontakt zur Mutter und auch zur Erziehungsberatung. Die Mutter war selbst überfordert mit der Situation, die sich zu Hause auch nicht besserte. Die Mutter war aber auch willig, etwas zu tun, da sie selbst keine Kraft mehr hatte und hat auch immer wieder das Gespräch zur Erziehungsberatung gesucht. Es wurde dann auch eine Spieltherapie angefangen einmal in der Woche und ich muss sagen: das Kind ist wie ausgewechselt! Schon seit über einem Jahr gab es keine Wutausbrüche mehr, ihre soziale Ader hat sich wesentlich ins positive gewendet, man konnte sie wieder in die Gruppe eingliedern, sie vom Sonderstatus herunterholen, man konnte sich wieder um die gesamte Gruppe kümmern und es war und ist wieder eine Freude in der Früh in den Kindergarten zu kommen. Ich hab zu diesem Kind eine sehr innige Beziehung aufgebaut, da wir sehr viel miteinander erlebten, dass ich jetzt schon hundertprozent sagen kann, wenn sie uns heuer im Sommer verlässt, weil sie in die Schule kommt dass ich heul wie ein Schlosshund, weil sie für mich ein ganz besonderes Kind geworden ist. UND: ich bin der Mutter sehr dankbar für ihre Kooperation, denn ohne die wären wir heute noch nicht weiter.

Berthold
26.03.2007, 02:35
Eigentlich kann dir das egal sein, weshalb Kinder in den Kindergarten gehen und noch gleichgültiger kann dir sein, was die Mütter in dieser kinderfreien Zeit machen.;)

Schon - es ist aber sicher nicht lustig, wenn Kinder verspätet abgeholt werden. Da versteh ich ihren Zorn auch. Sie will ja auch mal mit ihrem Job aufhören und sich ihren Privatsachen und ihrer Familie widmen können. Deswegen muss sie noch lange nicht ihren Beruf verfehlt haben, wie manche meinen!

maribah
26.03.2007, 03:56
Allein beim Wort "Tanten" kommt mir das kotzen.:rolleyes:

Und nein, ich bin explizit keine Kindergartenpädagogin (komme aus einer anderen pädagogischen Richtung) habe aber jahrelang in einem Kiga eine altersgemischte Gruppe geführt und bin heute in der Schülerbetreuung tätig.

Ich hab jetzt auch nicht alle posts gelesen, hol ich aber morgen nach.
Nur soviel: typischerweise sag ich mal, werden posts wie das Eingangspost von einigen hier sofort als Angriff interpretiert, respektive als Unfähigkeitserklärung der Threaderstellerin.

Dabei wird meist vergessen, dass diejenigen die sich hier in diesem Forum so aufhalten, im Grunde ein fundiertes Interesse an ihren Kids haben. Ein Umstand der sich eben leider nicht 1:1 auf die wirkliche Situation in Kindergarten und Betreuungseinrichtungen umlegen lässt.

Und die Erregung der Threaderstellerin bezieht sich ja weniger auf die Kinder, sondern auf das Resultat, dass sie aufgrund konsquenter Nichtbeachtung im allgemeinen und der ganz bestimmten Sachen bei denen gegenzusteuern wär - aber mein Kind hat das ja nicht :rolleyes: - tagtäglich beobachtet.

Und an diesen Elterntypen liebe ForumsuserInnen kratz ich persönlich selber gern:
-an denen die wirklich ihr Kind erst um 17 Uhr beim absoluten Toreschluß abholen, obwohl sie zuhause sind respektive nur halbtags arbeiten...
-an denen die sich aufpudeln, weil ihrer Meinung nach nicht gebastelt genug wird obwohl das Kind aufgrund absoluter Ungeübtheit von Zuhause her feinmotorisch so am Sand ist, dass es noch nicht mal die Schere richtig halten kann.
-an denen deren Kinder durch ihr Verhalten schon nicht mehr nach Hilfe rufen, sondern im Prinzip lauthals danach schreien und die sich aber nur auf den elterlichen Schlipps getreten fühlen, wenn man ihnen dann sagt das und das passt nicht... was für ein Affront.:rolleyes:

Endlos fortsetzen ließe sich die Liste.

Und ich würd weniger die Threaderstellerin angehen, als die Eltern die indirekt direkt für dieses Burn-Out verantwortlich sind. Denn würde diese ihren Beruf nicht lieben und lägen ihr die Kinder nicht am Herzen, hätte sie dieses Burn-Out nicht.

Die Kinder - liebe nicht in pädagogischen Berufen Tätige - die Kinder schupfen wir mit links. Das unendlich mühsame, unendlich demotivierende, zuweilen auch ziemlich anmaßende Drumherum machts und zehrt aus.

MaryPoppins
26.03.2007, 08:36
ein kind das erst mit 4j in den kia kommt, od eines das schon mit 2j in den kia geht?
speziell jetzt auf einzelkinder gemünzt.


.

das ist von kind zu knd verschieden. mein cousin zb ist mir 22monat in kiga gekommen. und er war so überfordert das er sich einfach verschlossen hat. er hat aber weiter müßen ist jetzt fast 6 und noch immer ein sehr verschlossenes kind, das andauernd panikanfälle kriegt. meine schwerster hats damals auch nicht gepack sooo früh in kiga zu kommen und die war ca 3. wohingegwen die kleine von ner freundin jetzt gerade 16monate schon reingeschnuppert hat in kindergruppen, und auch bei einer am nachmittag dabei ist 1xdie woche für 3 stunden - und es ist fantastisch für sie :winken:

Katrin08
26.03.2007, 16:38
Die Kinder - liebe nicht in pädagogischen Berufen Tätige - die Kinder schupfen wir mit links. Das unendlich mühsame, unendlich demotivierende, zuweilen auch ziemlich anmaßende Drumherum machts und zehrt aus.

DANKE für diesen satz!!
Es steckt so viel Arbeit, Zeit, Hingabe in diesem Beruf, was für außenstehende nicht sichtbar ist, was aber die Arbeit im Kindergarten ausmacht. Und dafür wird man nicht einmal gewürdigt oder belohnt.

Heut war wieder mal so ein gutes Beispiel. Wir reservieren einen Platz in der Marzipan Osterhasenwerkstatt in Schönbrunn. Hab die Mitteilung am Mittwoch aufgehängt. Und was ist? 3 Eltern wussten von dem Ausflug nichts, kamen aber rechtzeitig in den Kindergarten aus beruflichen Gründen, so dass das Kind mitgehen konnte, und eine Mutter kam wie immer erst so gegen halb 10 und wusste auch nichts.

Und das ärgert mich sehr. Wir schaffen keinen einzigen Ausflug an dem alle Kinder mitgehen können. Und die Ausrede ich habs nicht gewusst lass ich absolut nicht mehr gelten. Die Eltern haben jeden Tag beim bringen die Möglichkeit die Info tafel zu lesen. Hab eh schon extra einen gelben -leucht-pfeil mit WICHTIG hingeklebt. Auch beim Abholen haben sie die Möglichkeit nachzuschauen wenn wir in der Gruppe sind. Und wenn sie wirklich interesse an dem Geschehen haben, fragen sie so und so einige Tage vorher nach gibts an dem und dem Tag einen Ausflug.
Auffallend ist auch, dass es immer wieder die selben Kinder betrifft, die von Ausflügen ausgeschlossen werden, was ich sehr schade finde. Vor allem man weiß nicht warum, wenn es aus finanziellen Gründen wäre, dann könnte man es ja besprechen ob es nicht vielleicht eine andere Möglichkeit gibt. UND: ich achte eh immer darauf, dass es nicht allzuviel kostet und wir auch ausgänge machen die gratis sind!

Vielleicht gibts hier ein paar Eltern die mir erklären können, warum man die Infotafel nicht liest..... wäre dankbar darüber.

anton
26.03.2007, 17:23
Ich hab mir nur die erste Seite gelesen, also bitte nicht böse sein- sollte ich irgendwas wiederholen!

Anton geht das dritte Jahr in den KG. Ab dem zweiten war er Ganztagskind- auf eigenem Wunsch!!!!! Dort hat er seine Freunde- und gerade am Nachmittag ist es dort am Lustigsten. Im Sommer wird im Garten geplantscht oder zum See baden gegangen. Im Winter werden lustige Schneerutschen gebaut,... Das alles ist in der Gruppe viel lustiger als alleine zuhause.

Mein Kleiner schläft von ca. 13 Uhr bis ca. 15.30 Uhr- somit hat der auch seine Ruhe.

Und ja- ich bin auch die meiste Zeit zuhause und geniesse es trotzdem, dass Anton der Tag im Kindergarten so gut gefällt.
Wenn ich ihm eine halbe Stunde vor Schluß hole- kann ich mir anhören- dass ich nächstes Mal später kommen soll.

anton
26.03.2007, 17:27
DANKE für diesen satz!!
Es steckt so viel Arbeit, Zeit, Hingabe in diesem Beruf, was für außenstehende nicht sichtbar ist, was aber die Arbeit im Kindergarten ausmacht. Und dafür wird man nicht einmal gewürdigt oder belohnt.

Heut war wieder mal so ein gutes Beispiel. Wir reservieren einen Platz in der Marzipan Osterhasenwerkstatt in Schönbrunn. Hab die Mitteilung am Mittwoch aufgehängt. Und was ist? 3 Eltern wussten von dem Ausflug nichts, kamen aber rechtzeitig in den Kindergarten aus beruflichen Gründen, so dass das Kind mitgehen konnte, und eine Mutter kam wie immer erst so gegen halb 10 und wusste auch nichts.

Und das ärgert mich sehr. Wir schaffen keinen einzigen Ausflug an dem alle Kinder mitgehen können. Und die Ausrede ich habs nicht gewusst lass ich absolut nicht mehr gelten. Die Eltern haben jeden Tag beim bringen die Möglichkeit die Info tafel zu lesen. Hab eh schon extra einen gelben -leucht-pfeil mit WICHTIG hingeklebt. Auch beim Abholen haben sie die Möglichkeit nachzuschauen wenn wir in der Gruppe sind. Und wenn sie wirklich interesse an dem Geschehen haben, fragen sie so und so einige Tage vorher nach gibts an dem und dem Tag einen Ausflug.
Auffallend ist auch, dass es immer wieder die selben Kinder betrifft, die von Ausflügen ausgeschlossen werden, was ich sehr schade finde. Vor allem man weiß nicht warum, wenn es aus finanziellen Gründen wäre, dann könnte man es ja besprechen ob es nicht vielleicht eine andere Möglichkeit gibt. UND: ich achte eh immer darauf, dass es nicht allzuviel kostet und wir auch ausgänge machen die gratis sind!

Vielleicht gibts hier ein paar Eltern die mir erklären können, warum man die Infotafel nicht liest..... wäre dankbar darüber.

Vielleicht weil manche Mütter das einfach vergessen? Ich fotografier ab und zu die Ausflüge des Kindergartens. Dann häng ich sie im Kindergarten auf- und die Eltern werden ALLE schriftlich darüber informiert. Nehm ich die Fotos nach 2 Wochen wieder runter und bestelle sie- kann ich mir sicher sein, dass es 2-3 Mütter gibt die sich beschweren, weil sie das Bestellen übersehen haben.:eek:

Bei uns ist es so- dass die Kinder aus einer Pringles-Dose eine "Heimbringdose" gebastelt haben. Dort werden KG-Infos- Monatsberichte sowie Infos über Ausflüge,... nach Hause gebracht. So kann keine Mutter sagen, dass sie das nicht bekommen hat.
Klappt ganz gut.

Katrin08
26.03.2007, 17:39
ich hab auch schon mal in kigä gesehen, dass sie in der Garderobe einen Platz haben wo viele Pringels Dosen als Postfächer hängen und hier auch infos hineinkommen. die idee find ich super, geht sich aus platzmangel bei uns leider nicht aus.
Die Pringles Dosen als Transport-Box würd bei uns nicht funktionieren, da manche eltern die sachen dann rausnehmen in ihre tasche stecken und die box erst wieder im kiga lassen oder sie boxen nicht wieder mit in den kiga kommen oder gar nicht erst mitgenommen werden- und wohin soll ich die boxen stellen?
nicht mal infos die wir auf den platz des kindes mit tixo kleben werden von allen mitgenommen.
Ich hab auch schon einmal bei einem Ausflug den Zettel für jeden kopiert und mitgegeben - es waren trotzdem nicht alle mit.

Traurig ist ja auch dass es seit september noch immer nicht alle Eltern geschafft haben zb Turngewand mitzubringen, obwohl es beim Elternabend gesagt wurde, im Elternbrief drinnen stand, eine Erinnerung an der Pinnwand gehangen ist und wir den Eltern bei der Eingewöhnung das auch gesagt haben.

Ich glaub das ist ein Phänomen dass sich wahrscheinlich nicht so einfach lösen wird.

anton
26.03.2007, 17:46
ich hab auch schon mal in kigä gesehen, dass sie in der Garderobe einen Platz haben wo viele Pringels Dosen als Postfächer hängen und hier auch infos hineinkommen. die idee find ich super, geht sich aus platzmangel bei uns leider nicht aus.
Die Pringles Dosen als Transport-Box würd bei uns nicht funktionieren, da manche eltern die sachen dann rausnehmen in ihre tasche stecken und die box erst wieder im kiga lassen oder sie boxen nicht wieder mit in den kiga kommen oder gar nicht erst mitgenommen werden- und wohin soll ich die boxen stellen?
nicht mal infos die wir auf den platz des kindes mit tixo kleben werden von allen mitgenommen.
Ich hab auch schon einmal bei einem Ausflug den Zettel für jeden kopiert und mitgegeben - es waren trotzdem nicht alle mit.

Traurig ist ja auch dass es seit september noch immer nicht alle Eltern geschafft haben zb Turngewand mitzubringen, obwohl es beim Elternabend gesagt wurde, im Elternbrief drinnen stand, eine Erinnerung an der Pinnwand gehangen ist und wir den Eltern bei der Eingewöhnung das auch gesagt haben.

Ich glaub das ist ein Phänomen dass sich wahrscheinlich nicht so einfach lösen wird.

Bei uns hängen die Pringlesdosen auf einem Wagerl wo die Kinder auch die Taschen hinhängen. Hauptsächlich ist das Ganz ja für die "Bus-Mütter" gedacht, die nicht in den KG kommen. Den Anderen wird es ohnehin nochmal gesagt.
Bei uns hab ich noch niemand gesehen- der die Zettel gleich im KG rausnimmt.

Zudem ist es bei uns ich sag mal zu 90% so, dass die Kinder ihre Gatschhose- Skianzug- Badesachen,... im Kindergarten deponiert haben.
Niemand will anscheinend dass sein Kind ausgegrenzt wird. Vielleicht gibt es da doch einen Land- Stadt Unterschied.

Wir haben zwei Gruppen mit jeweils 22 Kindern. (Nächstes Jahr werden es 25 pro Gruppe sein!!:eek: )

Die Kindergartenabläufe und Anforderungen werden auch ganz ausführlich beim Anmelden besprochen und dann nochmal am Probetag. Da will niemand hinten an stehen!!

Aber ich versteh, dass Dich das ärgert!!!:hug:

Katrin08
26.03.2007, 17:55
es leiden ja im endeffekt die kinder darunter, weil sie ausgegrenzt werden. Oft sind es ja ausgänge die zu unserem Thema passen, die unser Thema nocheinmal veranschaulichen. und das fehlt dem kind dann. das ist das schade daran.
oft denk ich mir echt - das gibts nicht, ich organisier sicher keinen ausflug mehr, wenn dann von momentan 18 kindern 10 oder 11 im durchschnitt mitgehen.

Vielleicht find ich ja noch irgendeine Methode dass es klappt, mal sehen.

anton
26.03.2007, 18:13
es leiden ja im endeffekt die kinder darunter, weil sie ausgegrenzt werden. Oft sind es ja ausgänge die zu unserem Thema passen, die unser Thema nocheinmal veranschaulichen. und das fehlt dem kind dann. das ist das schade daran.
oft denk ich mir echt - das gibts nicht, ich organisier sicher keinen ausflug mehr, wenn dann von momentan 18 kindern 10 oder 11 im durchschnitt mitgehen.

Vielleicht find ich ja noch irgendeine Methode dass es klappt, mal sehen.
Und wenn Du beim nächsten Elternabend die bewussten Mütter mal direkt ansprichst???

Katrin08
26.03.2007, 18:47
ob das beim elternabend dann auch "ankommt" als angenommen, oder eben nur jaja red nur is ma eh egal, oder will ich nicht....
ich leg mir auf alle fälle ein heft an, wo ich all das sammel was ich am nächsten elternabend sagen möchte.

ich möcht den eltern nicht dauernd hinterher rennen müssen, ich wünsch mir eltern, die ein bissl mitarbeit und interesse zeigen.

Yogasonne73
26.03.2007, 19:12
du arme, wo bist denn du stationiert?
ich kenn das aus meinem job, ich darf mich dann genau mit diesen eltern auseinandersetzen, die folgen anderen lebensstrategien, anders kann ich es auch nicht erklären und ich bin immer heilfroh wenn diese kids in den kiga gehen weil sie dort wenigstens was sinnvolles fürs leben mitbekommen :rolleyes:
daheim bekommen sie das oft leider nicht geboten :( oft nicht mal ein anständiges essen und nur zigarettenrauch, der kiga ist vielmals deren zu hause
und den eltern was klar machen ist wie gegen windmühlen kämpfen :confused: , sie verstehen oft nicht was gemeint ist, das sind generationen die so leben

anton
26.03.2007, 19:23
Nochmal: Es kann auch anders sein!
Bei uns zuhause wird jeden Tag frisch gekocht- da GG und Kleinkind ja auch zu versorgen sind.
Rauchen ist absolut tabu.
Trotzdem ist er lieber im Kindergarten- einfach weil da seine Freunde sind- weil das Essen dort mehr Spaß macht und weil einfach kindgerecht umgegangen wird. Zuhause wird doch auch mal gebügelt und staubgesaugt und Wohnung geputzt. Das ist bei weitem nicht so interessant.

Natürlich ist es bei uns zuhause niemals fad- da wird mit dem Traktor mitgefahren- mit dem Quad herumgedüst,... Aber alleine oder mit seinen Cousinen.:rolleyes:
Da sind die Freunde im KG viel cooler.

Bei uns gibt es im KG sehr engagierte Mütter- interessierte Mütter- Mütter die dann das mitmachen was die anderen machen und eben auch solche die bei keinem Elternabend dabei sind und auch bei keinem Treffen.
Beim letzten Muttertagsfrühstück musste ein Mäderl die ganze Zeit weinen, weil ihre Mutter nicht gekommen ist.:( Unsere Kindergärtnerin hätte ja auch angerufen- aber die Mutter spricht kein Wort Deutsch.

Eure Kämpfe sind sicher anstrengend und mühsam!! Aber die Kinder werden es Euch danken.

Yogasonne73
26.03.2007, 19:52
@anton
es geht ja nicht darum, dass sich die kinder nicht im kiga wohl fühlen dürfen, oder weils gern dort sind, dass es daheim so schlecht ist, meine beste freundin hat ihre kleine nie aus dem kiga gebracht weils so gern dort war und die hat ein super leben daheim, es geht um die einstellung der eltern, um das sich nix scheren und das merkt man sehr wohl an den kindern, dieses erziehungslose spiegelt sich im verhalten der kinder wieder, und mit diesen eltern zu arbeiten ist mühsam

Squeaky
26.03.2007, 19:56
Und wenn Du beim nächsten Elternabend die bewussten Mütter mal direkt ansprichst???

Ob das eine Mutter ist, die zu einem Elterabend überhaupt kommt?

Ich bin auch schleissig, was es anbelangt, Infos zu lesen. Dafür unterhalte ich mich sehr gern mit den Betreuerinnen ;) und die sind schon draufgekommen, dass man mit mir reden kann :p

Nicht dass ich sie nicht lesen würde/wollen täte, nur ich hab soviel im Schädl, dass ich gar nicht dran denke die Tafel anzuguggen! Zu Hause denk ich mir dann ... so ein Mist! :cool:

Katrin08
26.03.2007, 20:04
Ob das eine Mutter ist, die zu einem Elterabend überhaupt kommt?

Dafür unterhalte ich mich sehr gern mit den Betreuerinnen ;) und die sind schon draufgekommen, dass man mit mir reden kann :p



Ja das ist ja eh nicht schlecht ;) nur bei uns gibts auch eltern die mit uns kaum sprechen. meistens seh ich die eltern nicht mehr rechtzeitig, sprich einen tag vorher um sie nochmal zu erinnern. Aber es gibt ja auch die löblichen eltern, die am montag schon fragen kommen ob es diese woche einen ausflug gibt, wenn noch nix hängt. ;)
und das was es auch noch schwieriger macht: die kinder werden nicht jeden tag von der selben person abgeholt. oft ist es oma opa, onkel, tante..... und da kann auch schon mal passieren dass die kommunikationskette abbricht und es den eltern nicht weitergesagt wird

Berthold
27.03.2007, 08:00
Bin voll bei maribah. (Und bei manchen Posts frag ich mich, ob es der Erstellerin noch ganz gut geht. Gehört aber nicht her.)

@ Katrin: in unserem KiGa bekommen die Kinder, wenn ein Ausflug ansteht, am Vortag ein neonfarbenes Pickerl angepickt, auf dem groß steht "MORGEN AUSFLUG". Das kann man einfach nicht übersehen, wenn man nicht blind oder debil ist.

S.i.a.
27.03.2007, 09:39
Wenn bei uns ein Ausflug ansteht, wird den Kindern eine Benachrichtigung mitgegeben, ansonsten, sehe ich die Kindergartenpädagogin meines Sohnes jeden Tag 2x.

dorislea
27.03.2007, 10:02
Stichwort "TANTE":

auch wenn es einigen bei dieser benennung sauer aufstößt; ich bin bj 69 und verbinde wunderschöne erinnerungen an meine Tante eva und Tante rita aus dem kindergarten der kinderfreunde (9,bez. simon denkgasse).
sie waren richtige tanten, mit allem drum und dran.
bastelwütig, naseputzend und tröstend. singend, auch ab und zu streng, habe ich sie auch noch im jahre 2007 bildlich vor mir.


welches kind wird sich in 30 jahren noch an seine jetzige "pädagogin" erinnern.:rolleyes: noch dazu wenn die 1/2j kündigen und keine geduld und kein nervenkostüm haben daß kleine kinder strapazieren dürfen.

ich liebte meine "tanten" und wünschte es gäbe noch welche davon.:love:

dorislea
27.03.2007, 10:05
PS w/ausflug: unser kindergarten macht wegen ständigem personalmangel einfach KEINE ausflüge.

auch eine möglichkeit :mad:

anton
27.03.2007, 10:14
:goodpost: Stichwort "TANTE":

auch wenn es einigen bei dieser benennung sauer aufstößt; ich bin bj 69 und verbinde wunderschöne erinnerungen an meine Tante eva und Tante rita aus dem kindergarten der kinderfreunde (9,bez. simon denkgasse).
sie waren richtige tanten, mit allem drum und dran.
bastelwütig, naseputzend und tröstend. singend, auch ab und zu streng, habe ich sie auch noch im jahre 2007 bildlich vor mir.


welches kind wird sich in 30 jahren noch an seine jetzige "pädagogin" erinnern.:rolleyes: noch dazu wenn die 1/2j kündigen und keine geduld und kein nervenkostüm haben daß kleine kinder strapazieren dürfen.

ich liebte meine "tanten" und wünschte es gäbe noch welche davon.:love:


:goodpost:
Auch ich erinnere mich gern an meine wunderschöne Tante Monika die so herrlich lange schwarze Haare hatte. Und ich bin kaum jünger als Du!;)

Anton hatte so eine liebgewonnene "Tante" 2,5 Jahre lang- leider wurde sie vom Kindergarten vertrieben. Sie fehlt uns allen sehr- gerade deshalb weil so jemand selten ist.