Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : warum warum warum?????
mountain
27.03.2007, 16:34
ja... das mit den ankündigungen stimmt...
Und dann pickt man sie schon auf den Platz des Kindes und es gibt immer wieder Eltern, die nicht mal das dann interessiert und es hängen bleibt.
Oder wir hatten aufgeschrieben, dass eben unser Pfarrer kommt u. den Kindern das Aschenkreuz gibt. Die Kinder also bitte bis 3/4 9 gebracht werden sollen.
DAs stand riesig an der Anschlagtafel. Und auch wenn man mit den Eltern spricht, wir können uns nicht hinstellen und jeder MUtter/jedem Vater sagen, wann was ist.
Naja auf jeden Fall kamen dann wieder welche erst um 1/2 10 oder noch später. Natürlich mittenrein.
ABgesehen davon, dass die normale Bringzeit bis 9 Uhr ist. Aber das muss man ja nicht einhalten, weil der Kindergarten ist ja freiwillig (Aussage zweier Mütter)
DAnn muss man den Eltern, wie schon wer gesagt hat, ewig nachrennen, wenn das Kind was braucht. Der eine bringt ewig keine Windeln mit, die nächste hat seit Kiga-Anfang keine Gatschhose, aber hauptsache das Kind darf nicht schmutzig werden. usw...
Zur Zeit wollen alle Eltern die Kinder sowieso am liebsten in die Schule stecken. Ich mein.
Zwei MÜtter von meiner Gruppe meinen, ihr Kind müsse nächstes Jahr in die "ältere" Gruppe. DAss das Kind da überfordert wäre, ist ja egal.
Warum wir den kleinen noch nicht Englisch anbieten?? (Na weils im ersten Jahr eh noch sehr viel zum Lernen gibt, sie sollen sich auch richtig gut eingewöhnen in der Gruppe ein Gefühl für Zusammengehörigkeit entwickeln. ABgesehen davon hatten wir die Englisch-KIgä das erste mal u. wir wollten mal schaun wies ist. DEswegen auch mal nur die großen. Und ich find so sollts auch bleiben, alles zu seiner Zeit)
Die nächsten wollen ihre Kinder alle in die Vorschule schicken. (die aus der anderen Gruppe)
Ein Kind kann noch nicht mal richtig reden mit fünf Jahren. Aber dass da mal geschaut wird, auch nach einigen GEsprächen... Da wird nichts gemacht.
Kann man denn ein Kind nicht einfach Kind sein lassen?
In die Schule kommts noch früh genug.
Und da wärs wichtiger, wenn MANCHE Eltern mal ein bisschen mehr Interesse am Kind hätten.
Jetzt erst hat eine Mutter mit der Leiterin geredet, warum wir eben bestimmte Dinge bei den kleinen erst ab nächstem Jahr anbieten. Die L wollte hat dann mit ihr geredet u. ihr das erklärt u. wollte halt wissen, ob sie vl das Gefühl hätte, dass ihr Kind unterfordert wäre. Sie meinte drauf, dass weiß sie nicht, sie weiß nicht ob wir fürh ihr Kind zu wenig machen würden oder ob es unterfordert wäre bzw. was es denn schon alles kann. DA müsse sie erst mich fragen (hat sie abgesehen davon aber dann auch nicht gemacht)
Katrin08
27.03.2007, 21:53
Bin voll bei maribah. (Und bei manchen Posts frag ich mich, ob es der Erstellerin noch ganz gut geht. Gehört aber nicht her.)
@ Katrin: in unserem KiGa bekommen die Kinder, wenn ein Ausflug ansteht, am Vortag ein neonfarbenes Pickerl angepickt, auf dem groß steht "MORGEN AUSFLUG". Das kann man einfach nicht übersehen, wenn man nicht blind oder debil ist.
DAS ist ja genial - was wär mal eine gute und sichtbare Idee, für die Kinder die anwesend sind.... und was mach ich mit Kindern, die zb montag, dienstag kommen, mittwoch nicht und donnerstag ausflug ist und die eltern vergessen, oder wie schon so oft "ich habs nicht gewusst"
Die Eltern wissen, dass Donnerstag generell Ausflugstag ist, bei Theaterstücken es aber auch mal ein anderer Tag sein kann...
Kann man denn ein Kind nicht einfach Kind sein lassen?
Ja das denk ich mir auch sehr oft, leider ist es in unserer leistungsorientierten Gesellschaft oft nicht mehr Möglich ein Kind Kind sein zu lassen, weil immer mehr gefordert wird, immer mehr Druck auf den Kindern lastet.
Berthold
28.03.2007, 01:29
DAS ist ja genial - was wär mal eine gute und sichtbare Idee, für die Kinder die anwesend sind.... und was mach ich mit Kindern, die zb montag, dienstag kommen, mittwoch nicht und donnerstag ausflug ist und die eltern vergessen, oder wie schon so oft "ich habs nicht gewusst"
Die Eltern wissen, dass Donnerstag generell Ausflugstag ist, bei Theaterstücken es aber auch mal ein anderer Tag sein kann...
Stimmt, das weiß ich jetzt auch nicht. Es kommt auch bei uns mal vor, dass wir ihn aus verschiedensten Gründen mal einen Tag zuhause lassen. Muss mal fragen, woher wir dann von einem Ausflug am nächsten Tag erfahren sollen.
Danke für den Hinweis!
Katrin08
28.03.2007, 09:47
es gäbe dafür schon eine lösung:
die eltern rufen an, wenn ihr kind nicht kommt! somit wissen wir genau, wann das kind zu hause bleibt und können dann per telefon der mutter auskunft über den anstehenden ausflug geben.
aber sogar das ist schon luxus bei uns, wenn eltern anrufen und bekannt geben, dass ihr kind nicht kommt.
@anton
Keine, wirklich keine Pädagogin wird sich darüber aufregen, wenn ein Kind im Kiga belassen wird, dem es aus tiefstem Herzen Spaß macht.
Mir gehts hier eher um die Fälle wo das Kind schon um 15 Uhr anfängt zu fragen, wo denn die Eltern bleiben und die das Kind trotzdem erst auf den letzten Drücker abholen obwohl kein echter Bedarf besteht (und zwar wirklich keiner) es dort den ganzen langen Tag zu belassen.
@Tanten
Ich find das Wort Tante ist aus mehreren Gründen fehl am Platz:
1) ist diese Tante keine wirkliche und im Zuge dessen, dass immer mehr Wert auf richtige Benamsung gelegt wird bzw. werden soll (und zwar in dem Sinn das man zu seinem Kind nicht sagt das ist ein wauwau, sondern das richtige Wort Hund verwendet), soll auch eine Tante die keine ist nicht so genannt werden. .. dieser Einwand kommt übrigens von Kiga-Kolleginnen selber und nicht von mir.
2) ich poch nicht auf korrekten Berufsbezeichnungen und Kindergartenpädagogin ist halt recht lang und umständlich *g*. Nur: was spricht dagegen die vormalige "Tante" einfach nur mit dem Namen anzureden? Und damit ihre jahrelange (ich glaub 5 Jahre sinds) Ausbildung nicht irgendwie auf das Niveau einer halbseidenen Bekannten herunterzudrücken? Das die Kinder kein Problem mit der "Tante" haben ist eh klar, mir gehts da eher um die Erwachsenen.
Es ist im Grunde dasselbe Problem bei einem anderen Beruf, nur kommts bei dem überdeutlich raus: nämlich ob ich zu einem Kind von einer "Putzfrau" sprech oder die besagte Dame als "Reinigungsfrau/kraft" bezeichne. (Ich hab noch nie ein Kind das Wort Reinigungsfrau im abwertenden Sinn aussprechen hören, den anderen Ausdruck dagegen schon)... ist jetzt im Vergleich zur Tante etwas überzogen, aber mir gehts da nur ums Prinzip.
Pädagogische Berufe haben ohnehin so eine leichte Schlagseite ins gepflegte Nichts für viele Menschen. Ähnlich wie beim Jus-Studium wird hier das Märchen von der gmahten Wiesn gelebt, denn zur Pädagogik braucht man nichts lernen und die Glücklichen dürfen eh den ganzen Tag mit den Kindern spielen.
(Ich sag an der Stelle immer - denn es gibt tatsächlich Menschen die das zu einem sagen: Und warum sind sie dann keine Pädagogin geworden, wenn Ausbildung und Beruf eh so ausgesprochen locker sind?)
@Infotafel
Dieses ärgerliche Pänomen zieht sich durch bis die Kids selbstständig genug sind um es selber in die HAnd zu nehmen.
Und auch wenn niemand was sagt, wenn jemand abends müde von der Arbeit die 10cm großen Neonbuchstaben auf der Infotafel trotzdem einmal übersieht - es sind halt doch meistens die gleichen.
Und das hat bei den Ewigselben schon auch was mit Desinteresse zu tun, denn die findet man auch selten auf Info-oder Elternabenden oder auch bei Veranstaltungen und Feiern.:rolleyes:
Berthold
28.03.2007, 15:11
1) ist diese Tante keine wirkliche ...
Gut, das ist die Krankenschwester auch nicht und trotzdem ist es die offizielle Bezeichnung (eigentlich Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester). Bei der kann man gar nichts anderes sagen - bei euch allerdings schon, stimmt.
dorislea
29.03.2007, 09:16
also meine wirkliche tant ist eigentlich keine "halbseidene"
ich sehen den begriff TANTE eher so: familiär aber doch mit respekt zu behandeln.
meine TANTE EVA im kiga (damals!) war für mich für die paar std schon eine art familie, aber das wort TANTE verlieh ihr die gewisse portion respekt den kinder sonst (wenn sie jemanden lediglich beim vornamen nennen) wahrscheinlich nicht haben.
über diese thema könnte man sich den mund fusselig reden.
aber bitte eins muß man betrachten:
ein 14j mädl/junge beschließt "pädagoge" zu sein----5 jahre ausbildung---19jahre, abschluß (liege ich korrekt damit?).... ein allwissender PÄDAGOGE der die augen verdreht wenn die eltern am abend vergessen einen infozettel zu lesen?
da ist mir meine tante eva von damals lieber.
welches kind entwickelt sich schneller/besser/früher o.ä, bzw. ist kommunikativer, geselliger, umgänglicher:
ein kind das erst mit 4j in den kia kommt, od eines das schon mit 2j in den kia geht?
speziell jetzt auf einzelkinder gemünzt.
wenn ich mal von zugewandten bezugspersonen ausgehe:
- sprachlich: definitiv das kind, das vorwiegend mit erwachsenen kommuniziert. da gibt es x untersuchungsergebnisse.
- geselligkeit: wird imo nicht von kindergartenbesuch oder nicht beeinflusst, sondern eher davon, wie das kind da soziale umfeld der eltern erlebt (freunde, besuche, gäste, ...), bzw. seine erbanlagen.
- umgänglicher: hängt wahrscheinlich auch viel mehr vom umgang der eltern mit dem kind ab, als vom kiga-besuch. wenn sie zu früh und zu lang in den kiga kommen, denke ich auch, dass viele kinder eher überfordert (ist einfach eine entwicklungspsychologische tatsache) sind und nicht gerade durch umgänglichkeit glänzen.
aber: es gibt menschen, die in der privilegierten situation sind, dass sie es sich leisten können, ihr kind 3 stunden am vm in den kiga zu geben und den rest mit ihm verbringen können (ich bin jeden tag froh, dass wir dazu gehören).
und andere, die haben keine wahl (warum auch immer).
ich hasse es, wenn handlungsweisen zur schlechtesten seite interpretiert werden.
ganz krass ist es zu bewerten, was eltern ihren kindern zu essen mitgeben. vom gesundheitsaspekt her ist der fruchtzwerg wahrscheinlich weniger bedenklich als die banane.
und last but not least: danke gigi76 für deine worte :herz2:
Gut, das ist die Krankenschwester auch nicht und trotzdem ist es die offizielle Bezeichnung (eigentlich Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester). Bei der kann man gar nichts anderes sagen - bei euch allerdings schon, stimmt.
naja krankenpflegerin vielleicht noch - auch wenn das nicht die wirkliche berufsbezeichnung ist.
im gegenteil: ich glaube JEDES kind geht gerne in den kindergarten,- welcher kleine mensch hat nicht gerne freunde, getümmel um sich? ....außer die mutter lässt es nicht zu.
meiner tochter gefällt es im kiga, aber sie sagt selbst, sie ist lieber bei mama und papa.
und sie liebt getümmel - mit mama und/oder papa im hintergrund.
muss ich mit ihr jetzt zum psychiater? :rolleyes:
dorislea
29.03.2007, 11:08
meiner tochter gefällt es im kiga, aber sie sagt selbst, sie ist lieber bei mama und papa.
und sie liebt getümmel - mit mama und/oder papa im hintergrund.
muss ich mit ihr jetzt zum psychiater? :rolleyes:
wer redet da von psychiater?
meine tochter ist wie deine... mag beides.
gartenzwerg
29.03.2007, 11:34
ja... das mit den ankündigungen stimmt...
Und dann pickt man sie schon auf den Platz des Kindes und es gibt immer wieder Eltern, die nicht mal das dann interessiert und es hängen bleibt.
Oder wir hatten aufgeschrieben, dass eben unser Pfarrer kommt u. den Kindern das Aschenkreuz gibt. Die Kinder also bitte bis 3/4 9 gebracht werden sollen.
DAs stand riesig an der Anschlagtafel. Und auch wenn man mit den Eltern spricht, wir können uns nicht hinstellen und jeder MUtter/jedem Vater sagen, wann was ist.
Naja auf jeden Fall kamen dann wieder welche erst um 1/2 10 oder noch später. Natürlich mittenrein.
ABgesehen davon, dass die normale Bringzeit bis 9 Uhr ist. Aber das muss man ja nicht einhalten, weil der Kindergarten ist ja freiwillig (Aussage zweier Mütter)
DAnn muss man den Eltern, wie schon wer gesagt hat, ewig nachrennen, wenn das Kind was braucht. Der eine bringt ewig keine Windeln mit, die nächste hat seit Kiga-Anfang keine Gatschhose, aber hauptsache das Kind darf nicht schmutzig werden. usw...
Zur Zeit wollen alle Eltern die Kinder sowieso am liebsten in die Schule stecken. Ich mein.
Zwei MÜtter von meiner Gruppe meinen, ihr Kind müsse nächstes Jahr in die "ältere" Gruppe. DAss das Kind da überfordert wäre, ist ja egal.
Warum wir den kleinen noch nicht Englisch anbieten?? (Na weils im ersten Jahr eh noch sehr viel zum Lernen gibt, sie sollen sich auch richtig gut eingewöhnen in der Gruppe ein Gefühl für Zusammengehörigkeit entwickeln. ABgesehen davon hatten wir die Englisch-KIgä das erste mal u. wir wollten mal schaun wies ist. DEswegen auch mal nur die großen. Und ich find so sollts auch bleiben, alles zu seiner Zeit)
Die nächsten wollen ihre Kinder alle in die Vorschule schicken. (die aus der anderen Gruppe)
Ein Kind kann noch nicht mal richtig reden mit fünf Jahren. Aber dass da mal geschaut wird, auch nach einigen GEsprächen... Da wird nichts gemacht.
Kann man denn ein Kind nicht einfach Kind sein lassen?
In die Schule kommts noch früh genug.
Und da wärs wichtiger, wenn MANCHE Eltern mal ein bisschen mehr Interesse am Kind hätten.
Jetzt erst hat eine Mutter mit der Leiterin geredet, warum wir eben bestimmte Dinge bei den kleinen erst ab nächstem Jahr anbieten. Die L wollte hat dann mit ihr geredet u. ihr das erklärt u. wollte halt wissen, ob sie vl das Gefühl hätte, dass ihr Kind unterfordert wäre. Sie meinte drauf, dass weiß sie nicht, sie weiß nicht ob wir fürh ihr Kind zu wenig machen würden oder ob es unterfordert wäre bzw. was es denn schon alles kann. DA müsse sie erst mich fragen (hat sie abgesehen davon aber dann auch nicht gemacht)
ist es ein katholischer kindergarten?
also ansonsten wäre ich ehrlichgesagt auch nicht begeistert wenn ein pfarrer irgendwelche religiösen rituale an meinem kind vollzieht :eek: .
aber wenn ich mir das so durchlese- vor allem der teil dass die in der anderen gruppe die kinder lieber in die vorschule schicken wollen-, könnte es vielleicht sein, dass es in eurem kindergarten doch gröbere kommunikationsprobleme zwischen eltern und pädagogen gibt (und umgekehrt)?
wie läuft es denn ab, wenn bei einem elternabend diese problem erörtert werden? hattet ihr das schon mal? oder anregungssammlung? oder die elternvertreter darauf anreden, ob sie nicht ein gemeinsames treffen aller eltern (oder wenigstend derer die bereit sind auch wirklich zu kommen)veranstalten können um diese probleme zu besprechen?
bei meiner kleinen gabs mal sowas, allerdings hier ging es um den umgang mit gewalttätigkeiten innerhalb der gruppen, weil das halt ein großes thema war welches das klima auch zwischen eltern und betreuerinnen vergiftet hat. eigentlich war es (für die meisten) sehr konstruktiv (alle wird man eh nie zufriedenstellen können).
aber ich versteh das ganze nicht so wirklich
warum sind die kinder am land besser als die in der stadt??????
warum sind landmütter besser?
bei uns im kiga hab ich all diese vorwürfe nicht gefunden (wir haben einen hohen ausländeranteil und alle können deutsch)
alle eltern sind sehr bemüht.
die kiga-damen auch, wobei schon des öfteren sachen vorgekommen sind, wo ich mir am kopf gegriffen hab. von wegen pädagogin....
doch das haben wir dann persönlich besprochen...
also wo ist das problem:confused:
Ist jetzt schon eine Stunde her, dass ich mein Kind in den Kiga quitiert hab. Aber ich bin mal wieder total überdreht und happy gestimmt.
Unsere Gruppe ist einfach fabelhaft :love:
Bei uns hätts sogar geheißen, Medis etc. werden nicht verabreicht. Mein Sohn ist aber derartig *schwitzig* veranlagt, dass er zwischen den Beinen rote *Pusteln* bekommt.
Ohne weiteres hat eine Kigatante mich drauf angesprochen und schon hatten wir eine Lösung parat, dass er dort seine *eigene* Salbe draufbekommt. Und jetzt haben wir das Gemeinsam in den Griff bekommen.
Und grad dieses Gemeinsame taugt mir wahnsinnig und da bin ich einfach dankbar, in so einem Kiga gelandet zu sein.
mountain
30.03.2007, 18:12
ist es ein katholischer kindergarten?
also ansonsten wäre ich ehrlichgesagt auch nicht begeistert wenn ein pfarrer irgendwelche religiösen rituale an meinem kind vollzieht :eek: .
ja, es ist ein katholischer kiga
aber wenn ich mir das so durchlese- vor allem der teil dass die in der anderen gruppe die kinder lieber in die vorschule schicken wollen-, könnte es vielleicht sein, dass es in eurem kindergarten doch gröbere kommunikationsprobleme zwischen eltern und pädagogen gibt (und umgekehrt)?
da kannst du dir sicher sein, dass das nicht so ist. aber wenn die eltern sagen, dass es völlig normal ist, dass das kind mehrere sprachfehler hat, dass man da nicht schaun muss - was soll man da machen?
und es geht nicht um die kommunikation. da kannst du dir sicher sein, echt.
soviele gespräche wies bei uns gibt.
wie läuft es denn ab, wenn bei einem elternabend diese problem erörtert werden? hattet ihr das schon mal? oder anregungssammlung? oder die elternvertreter darauf anreden, ob sie nicht ein gemeinsames treffen aller eltern (oder wenigstend derer die bereit sind auch wirklich zu kommen)veranstalten können um diese probleme zu besprechen?
was soll man denn tun, wenn manche eltern (ich rede hier jetzt wirklich von manche - in dieser situation sind jetzt nicht so viele, nur ein paar) einfach bestimmte dinge nicht sehen oder wahrhaben wollen.
da kann man sich den mund fusslig reden u. es wird nichts bringen. bei manchen.
es sind nicht alle so, mit einigen kann man wieder sehr gut kooperieren. das sieht man z.B. bei einem kind von mir....
bei meiner kleinen gabs mal sowas, allerdings hier ging es um den umgang mit gewalttätigkeiten innerhalb der gruppen, weil das halt ein großes thema war welches das klima auch zwischen eltern und betreuerinnen vergiftet hat. eigentlich war es (für die meisten) sehr konstruktiv (alle wird man eh nie zufriedenstellen können).
Und zur TANTE EVA:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du als Kind mitbekommen hast, wenn sich die Tante Eva auch mal geärgert hat.
Und trotzdem. DAs zuspät kommen. Auch wenns manchen egal ist...
Aber es ist ungut.
Wenn mitten in ein Angebot die Mutter oder der Vater reinplatzt, sich nicht entschuldigen kann, wenn er zu spät kommt und sich darüber aufregt, dass er sich z.B. noch nicht an die Sommerzeit gewöhnt hat.
Ich hab echt nix dagegen, wenn mal wer zu spät kommt. Kann ja mal passieren.
ABer es sind immer wieder die gleichen.
Das gilt auch bei Ankündigungen. Und wenn etwas über eine Woche angeschlagen hängt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass ichs halt einmal übersehen habe.
Und in unserem Kiga herrscht ein schönes Klima. Die Eltern sagen immer wieder, wie gerne die Kinder in den Kiga kommen.
So solls sein.
Aber es gibt halt trotzdem Fälle, wo man sich denkt, dass muss doch einfach nicht sein.
Und man soll das Kind doch mal Kind lassen und nicht nur unter Druck setzen.
gartenzwerg
30.03.2007, 18:38
da kannst du dir sicher sein, dass das nicht so ist. aber wenn die eltern sagen, dass es völlig normal ist, dass das kind mehrere sprachfehler hat, dass man da nicht schaun muss - was soll man da machen?
und es geht nicht um die kommunikation. da kannst du dir sicher sein, echt.
soviele gespräche wies bei uns gibt.
.
kann ich nicht beurteilen wie die gespräche bei euch ablaufen.
nur ein beispiel für schlechte kommunikation kindergarten-eltern aus sicht eines elternteiles:
etwas wird kritisiert (du kennst ja das beispiel mit gemeinschaftspinkelzwangspausen) ich habe es wirklich freundlich formuliert, dass meine tochter das nicht möchte und ich es verstehen kann und natürlich dies an die gruppenleitung weiterleite. die reaktion ist "ein gespräch" in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich erstens keine ahnung hätte, was so ein kind braucht, ich mein kind "künstlich klein" halten will und wenn mir das nicht passt, könnte ich ja eine andere krippe suchen (mit höhnischem zusatz: "wenns glauben dass sie eine finden" :rolleyes: )
ich habe trotzdem angebracht, dass MEIN kind nicht zwangstopf sitzen darf (sie darf auf den topf wenn sie möchte, und nicht wenn die kindergärtnerin es möchte)
anderes beispiel einige monate später: meine damals mittlerweile fast dreijährige hat sich wahnsinnig für buchstaben interessiert, jeden buchstaben wollte sie wissen (schuld waren die pampers windeln auf denen "A B C D" draufstand ;) ). somit habe ich am kindergartenflohmarkt eine buchstabentafel ergattert. daraufhin gab es ein "gespräch" in dem ich zur sau gemacht wurde ich würde ein "wunderkind" heranzüchten (wenige monate zuvor wollte ich es ja unbedingt "klein halten" :rolleyes: ) wollen. auf meinen einwand, das interesse würde vom kind ausgehen, kam der "pädagogisch wertvolle rat" ich müsse es ihr halt verbieten :eek: buchstaben zu lernen.
damals (erstes kind) war ich danach echt verunsichert und suchte eine psychologin des jugendamtes auf wegen eines beratungsgespräches, die durch die blume sagte, dass ich auf die aussagen der kindergärtnerinnen pfeiffen soll und meinem kind das bieten soll was es fordert, solange es für mich ok. ist.
summa summarum gab es in dieser krippe viele gespräche die so abliefen, dass die angestellten des kindergartens versuchten den eltern einen brocken hinzuwerfen und davon ausgingen die weisheit mit löffeln gefressen zu haben und wir sind als eltern sowieso nur trotteln und haben gefälligst zu tun was sie uns anschaffen.
ein besonders nettes gespräch hatten wir auch, als ich ankündigte, dass meine große ab dem darauffolgenden jahr einen anderen kindergarten besuchen würde (der umgang mit den kindern war in diesem kindergarten bei den größeren noch schlimmer als der umgang mit den kleinen, schreien, brüllen kinder in der ecke stehen lassen, wegen widerspruchs gegenüber einer kindergärtnerin waren an der tagesordnung) kam der nächste anschiss, dass ich schon sehen werde wo dieser lasche erziehungsstil hinführen würde, dass ich nicht glauben soll im anderen kindergarten noch eine ermäßigung zu bekommen.
im neuen kindergarten lief es echt toll. beide seiten hörten einander zu, es wurde versucht gemeinsame lösungen zu finden (wobei uns das dort nicht betraf, da es eigentlich beiderseits keinerlei probleme oder so gab.)
ich will damit wirklich nicht behaupten obiges trifft auf euch zu! ich wollte nur erklären dass gespräche nicht immer wirklich so geführt werden, dass beide seiten ihren standpunkt klarlegen können und ein für beide seiten akzeptabler kompromiss gefunden werden kann.
und wer zum geier ist tante eva? :D
Berthold
30.03.2007, 19:10
naja krankenpflegerin vielleicht noch - auch wenn das nicht die wirkliche berufsbezeichnung ist.
Wahrscheinlich wird das irgendwann einmal auch kommen. Aber derzeit ist es noch nicht.
04Cinderella
30.03.2007, 21:43
ganz krass ist es zu bewerten, was eltern ihren kindern zu essen mitgeben. vom gesundheitsaspekt her ist der fruchtzwerg wahrscheinlich weniger bedenklich als die banane.
Es geht hier nicht ums bewerten, sondern es ist doch wesentlich für die Gesundheit, wie man als Kind ernährt wird. Und es ist von beiden Seiten wichtig - Eltern UND Kindergarten- also eines jeden Erwachsenen, den Kindern eine gesunde Ernährung anzubieten. In der Kindheit wird nun mal der Grundstein für die späteren Ernährungsgewohnheiten gelegt. Es geht nicht darum, ob ab und zu ein Fruchtzwerg oder eine pestizidverseuchte Banane (es gibt ja auch Bio) gegessen wird, sondern ob es TÄGLICH ungesundes Essen gibt.
In einer Welt mit einer zunehmenden Anzahl von Diabetikern, Allergikern und Essgestörten sollte das nicht unterschätzt werden.
mountain
31.03.2007, 12:25
na, bei uns werden wirklich gespräche geführt.. normale wo beide seiten wenn es ein problem gibt eine lösung zu suchen finden.
aber es gibt halt dann doch wieder eltern, denen manche dinge nicht zu herzen gehen.
und vor allem wenn schon viele gespräche statt gefunden haben und MANCHE nichts ändern wollen.. und das kind aber drunter leidet, wie erst jetzt kürzlich wieder was vorgefallen ist.
aber das mag ich da jetzt nicht reinschreiben.
es war halt schon was ärgeres und als die mutter das kind dann abholen gekommen ist hat sie nur gemeint, ob das leicht bedenklich ist :eek: .
gut, ihr wisst jetzt nicht um was es geht, aber alles möcht ich auch nicht ausplaudern, könnt ja sein, dass wer die mutter kennt (auch wenn ich eh keine namen schreibe)
naja
und wer zum geier ist tante eva? http://elternforum.hebammen.at/htdocs/ubb/biggrin.gif
*g* ich weiß nicht, irgendwer hat von einer tante eva geschrieben :D
[/QUOTE]
über diese thema könnte man sich den mund fusselig reden.
aber bitte eins muß man betrachten:
ein 14j mädl/junge beschließt "pädagoge" zu sein----5 jahre ausbildung---19jahre, abschluß (liege ich korrekt damit?).... ein allwissender PÄDAGOGE der die augen verdreht wenn die eltern am abend vergessen einen infozettel zu lesen?
da ist mir meine tante eva von damals lieber.
Ja könnte man sich.
Ich finds trotzdem nicht okay. Ob ich als Erwachsene ein Problem mit der frischgebackenen Kindergartenpädagogin hab und sie nicht als solche bezeichnen möcht, weil ich persönlich sie noch zu jung finde...:rolleyes:
Das Problem ist übrigens tatsächlich eines. Ich war viel ungeübter als ich im Kiga angefangen hab (ich komm ja aus einer etwas anderen pädagogischen Richtung und begann mit ca. 28 Jahren) und hab mir nie auch nur im Ansatz das anhören dürfen was sich jüngere - und jünger ausschauende - Kolleginnen von Eltern zwischen Tür und Angel haben sagen lassen müssen.
Denn obwohl die Letztinstanz bezüglich der Persönlichkeit des Kindes immer die eigenen Eltern sind, denk ich nicht das 5 Jahre pädagogische Ausbildung einfach weggewischt werden sollten. Auch nicht bei der frischgebackenen 19jährigen die doch keine Pädagogin sein kann, weil so jung.:rolleyes:
Und genau wegen dieser Einstellung stößt mir die "Tante" sauer auf, wenn sie von Erwachsenen gebraucht wird. Denn wenn ich ein Kind vor mir hab, dass die familiäre Anrede braucht, werd ich nicht auf Korrektheit pochen wenn es mich mit Tante anredet (:rolleyes:).
Nur wenn die Eltern das machen, dann störts mich gewaltig. Es ist von Seiten der Erwachsenen her distanzlos und äußerst deplaziert. Sorry die Deutlichkeit.
Es geht hier nicht ums bewerten, sondern es ist doch wesentlich für die Gesundheit, wie man als Kind ernährt wird. Und es ist von beiden Seiten wichtig - Eltern UND Kindergarten- also eines jeden Erwachsenen, den Kindern eine gesunde Ernährung anzubieten. In der Kindheit wird nun mal der Grundstein für die späteren Ernährungsgewohnheiten gelegt. Es geht nicht darum, ob ab und zu ein Fruchtzwerg oder eine pestizidverseuchte Banane (es gibt ja auch Bio) gegessen wird, sondern ob es TÄGLICH ungesundes Essen gibt.
In einer Welt mit einer zunehmenden Anzahl von Diabetikern, Allergikern und Essgestörten sollte das nicht unterschätzt werden.
im grunde bin ich natürlich deiner meinung.
nur der punkt ist, dass man von einer jause nicht auf die essensgewohnheiten des ganzen tages schließen kann.
meine große hat auch öfters ihre knabbernossi mit. trotzdem kann sich ihr obst- und gemüsekonsum sehen lassen.
mir geht es einfach grundsätzlich um das bewerten der interpretation von elterlichen handlungen.
erstens muss es nicht stimmen und zweitens bringt es niemanden etwas.
was die härtefälle betrifft: in meiner jugendberatung hatte ich dann die kids, die meist die in vorangegangenen posts beschriebenen backgrounds hatten.
ich halte es aber für verschwendete energie, die eltern anzuklagen. ich habe es auch nie gemacht, dafür bin ich nicht der typ.
es geht darum zu verstehen, wie es den kids geht und ihnen - ähnlich dem tropfen auf dem heißen stein - unterstützung angedeihen zu lassen, nach besten möglichkeiten halt. dahingehend hat mir auch gigi76 aus dem herz gesprochen.
Laluna100
01.04.2007, 14:36
ich finde es nicht ganz ok, wie jetzt alle über die anfangsschreiberin herfallen, denn sie hat natürlich nicht ganz unrecht. man kann nie ein thema verallgemeinern, es gibt eltern, die wirklich schauen, das sie arbeit und kindergarten gut vereinbaren können, die ihre kinder schnurstracks nach der arbeit abholen und noch wirklich viel am nachmittag oder abend unternehmen. natürlich gibts auch ganz andere .. keine frage, eltern die den kindergarten nicht als familienergänzende einrichtung sehen, sondern wo der kg. alles ersetzen soll.
ich kann das von meiner gruppe eigentlich nicht behaupten, natürlich gibts eltern die in karenz sind und ihr kind bis 14.30 uhr im kg. haben, aber ich denke, wenn man sich danach dem kind wirklich widmet, dann man es vertreten, ohne als rabenmutter dazustehen.
es gibt kinder die den ganzen tag nur jammern sie wollen fernsehen, oder computer spielen, da ist es doch wirklich besser, sie sind auch nachmittags im kindergarten und können mit gleichaltrigen spielen, oder?
es kommt bestimmt auf den kindergarten an, aber ich denke das viele eltern wirklich versuchen einen guten ausgleich zwischen kg. und zu hause zu schaffen. das es natürlich immer wieder ausnahmen geben wird, ist klar!
Katrin08
01.04.2007, 14:44
natürlich gibts eltern die in karenz sind und ihr kind bis 14.30 uhr im kg. haben, aber ich denke, wenn man sich danach dem kind wirklich widmet, dann man es vertreten, ohne als rabenmutter dazustehen.
das seh ich auch gar nicht als problem, wenn die kinder bis 14. 30 bleiben würden. Bei uns gibt es immer wieder Kinder, deren Mütter in Karenz sind und das Kind bis 17 Uhr bleiben muss. Was hat denn das Kind dann noch von ihrer Familie?
es gibt kinder die den ganzen tag nur jammern sie wollen fernsehen, oder computer spielen, da ist es doch wirklich besser, sie sind auch nachmittags im kindergarten und können mit gleichaltrigen spielen, oder?
ja, da geb ich dir recht. Sinnvoller glaub ich wäre es aber, die Eltern darüber aufzuklären, dass fernsehen und computer spielen nicht die einzigen Möglichkeiten sind ein Kind zu beschäftigen. Generell ist nichts dagegen einzuwenden, doch bei einigen Kinder nimmt diese Freizeitgestaltung überhand, sodass sie kaum andere Möglichkeiten warhnehmen können und zunehmend mit Langeweile nicht mehr umgehen können.
es kommt bestimmt auf den kindergarten an, aber ich denke das viele eltern wirklich versuchen einen guten ausgleich zwischen kg. und zu hause zu schaffen. das es natürlich immer wieder ausnahmen geben wird, ist klar
:goodpost:
Sag mal, hast du eigentlich selber Kinder?? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Deine Einstellung - gerade als KG - ziemlich arg finde. Mir würde es nie einfallen, andere derart zu kritisieren oder bei agressiven Verhalten von Kindern sofort alle Schuld auf die Eltern abzuwälzen. Kinder sind halt so - manche mehr und manche weniger. Und meiner Meinung nach, tun und wollen Eltern immer das beste für ihre Kinder und gerade als Pädagogin sollte man das so sehen..
Mir kann niemand erzählen, dass man immer super perfekte Kinder hat und die Meinung, dass der Großteil der Eltern einen "Huscher" hat, kann ich auch nicht teilen. Vielleicht machen viele Eltern Dinge anders als wir selber, aber deswegen kann man doch nicht sein eigenes Tun als das einzig wahre und richtige hinstellen. Wer das tut, ist ziemlich verbohrt und weltfremd.
Katrin08
01.04.2007, 14:49
Sag mal, hast du eigentlich selber Kinder?? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Deine Einstellung - gerade als KG - ziemlich arg finde. Mir würde es nie einfallen, andere derart zu kritisieren oder bei agressiven Verhalten von Kindern sofort alle Schuld auf die Eltern abzuwälzen. Kinder sind halt so - manche mehr und manche weniger. Und meiner Meinung nach, tun und wollen Eltern immer das beste für ihre Kinder und gerade als Pädagogin sollte man das so sehen..
Mir kann niemand erzählen, dass man immer super perfekte Kinder hat und die Meinung, dass der Großteil der Eltern einen "Huscher" hat, kann ich auch nicht teilen. Vielleicht machen viele Eltern Dinge anders als wir selber, aber deswegen kann man doch nicht sein eigenes Tun als das einzig wahre und richtige hinstellen. Wer das tut, ist ziemlich verbohrt und weltfremd.
bin ich richtig in der annahme dass du NUR das ausgangsposting gelesen hast??
Achja - das wollte ich noch nachtragen ... Mein älterer Sohn war in einem KG - nach einiger Zeit meinte seine KG wir müssten zum Entwicklungspsychologen, er sei nicht normal, könne sich nicht unterordnen usw!! Haben wir dann gemacht, alle Tests usw. Es kam raus, dass er ein total "normal" und völlig "richtig" entwickelter 4jähriger war. Sie haben sich dann den KG und die Pädagogin angeschaut und waren schockiert über die Art und Weise wie in dem KG mit den Kindern umgegangen wurde! Wir haben dann KG gewechselt und er war dort ein "anderes Kind." Seitdem weiss ich wieviel Schaden Päd. anrichten können, wenn manche Kinder nicht "Ihren" Vorstellungen entsprechen.. Die müssen dann entweder "verrückt" sein oder unfähige Eltern haben..
bin ich richtig in der annahme dass du NUR das ausgangsposting gelesen hast??
Ja
Katrin08
01.04.2007, 14:57
Ja
dann würd ich dich bitten, auch die andern postings durchzulesen, wenn du wirklich interesse daran hast, vor allem auch die weiteren postings der ausgangsschreiberin.
zu deiner geschichte:
find ich auch sehr heftig, dass es so verlaufen ist und dein Kind als normal entwickeltes eingestuft worden ist. Du hast aber auch die richige Konsequenz daraus gezogen, und den KIGA gewechselt.
Dazu ist auch zu sagen, dass nicht ein jedes Kind gleich auf den selben Erziehungsstil der Pädagogin reagiert. Jede Pädagogin hat ihre eigenen Prinzipien und Prioritäten.
Gab es für eure Pädagogin konsequenzen??
Welchen "Schaden" hat sie denn an deinem Kind angerichtet?
Gab es für eure Pädagogin konsequenzen??
Welchen "Schaden" hat sie denn an deinem Kind angerichtet?
Konsequenzen gab es keine, da besagte Dame die Leiterin des KG war
"Schaden" hat er keinen genommen, jedenfalls keinen, der nicht behoben werden konnte. Er hatte damals keinerlei Selbstbewußtsein mehr und hat im KG nichts mehr gesprochen. Im anderen KG konnte sein Selbstvertrauen wieder gestärkt werden und gesprochen hat er dort von Anfang an ;)
Werde die anderen Postings lesen, wenn ich genug Zeit habe..
Katrin08
01.04.2007, 15:08
Konsequenzen gab es keine, da besagte Dame die Leiterin des KG war
find ich aber auch nicht OK! wenn es wirklich extreme Missstände in ihrer pädagogischen Arbeit gibt, dann sollte auch dagegen was getan werden!
wie ist sie denn mit den Kindern umgegangen?? wie oft war sie denn in der Gruppe deines Kindes, wenn sie Leiterin war? war seine gruppenführende pädagogin auch so??
"Schaden" hat er keinen genommen, jedenfalls keinen, der nicht behoben werden konnte. Er hatte damals keinerlei Selbstbewußtsein mehr und hat im KG nichts mehr gesprochen. Im anderen KG konnte sein Selbstvertrauen wieder gestärkt werden und gesprochen hat er dort von Anfang an ;)
schön, dass er so schnell wieder vertrauen gewonnen hat!
find ich aber auch nicht OK! wenn es wirklich extreme Missstände in ihrer pädagogischen Arbeit gibt, dann sollte auch dagegen was getan werden!
wie ist sie denn mit den Kindern umgegangen?? wie oft war sie denn in der Gruppe deines Kindes, wenn sie Leiterin war? war seine gruppenführende pädagogin auch so??
schön, dass er so schnell wieder vertrauen gewonnen hat!
Das war ein Privatkg, da gab es nur sie und eine 2. KG-Tante, die aber immer nach ihrer Pfeiffe tanzen musste. Im prinzip war sie KG bei beiden Gruppen.
Es herrschte ein extrem militanter Ton, Kinder wurden vorgeführt und vor anderen Kindern runtergemacht wenn sie nicht "gespurt" haben. Die meisten Kinder dort sind gerne hingegangen, hatten kein Problem sich unterzuordnen. Mein Sohn ist dahingehend das Gegenteil - wenn er Zwang spürt od. Druck auf ihn gemacht wird, dass er so und so zu sein hat, sich den anderen anpassen muss stellt er auf stur. Damit kam sie halt nicht zurecht. Mittlerweile ist sie schon in Pension was ich gehört habe..
Katrin08
01.04.2007, 15:24
Das war ein Privatkg, da gab es nur sie und eine 2. KG-Tante, die aber immer nach ihrer Pfeiffe tanzen musste. Im prinzip war sie KG bei beiden Gruppen.
Es herrschte ein extrem militanter Ton, Kinder wurden vorgeführt und vor anderen Kindern runtergemacht wenn sie nicht "gespurt" haben. Die meisten Kinder dort sind gerne hingegangen, hatten kein Problem sich unterzuordnen. Mein Sohn ist dahingehend das Gegenteil - wenn er Zwang spürt od. Druck auf ihn gemacht wird, dass er so und so zu sein hat, sich den anderen anpassen muss stellt er auf stur. Damit kam sie halt nicht zurecht. Mittlerweile ist sie schon in Pension was ich gehört habe..
jetzt wirft es für mich die frage auf: war das schon so, bevor dein kind in den kindergarten gegangen ist? hast du von diesen missständen schon vorher gewusst?
Hätt ich ihn hingegeben, wenn ich das gewußt hätte??
Ich hab mir sogar x Kindergärten angeschaut, hatte auch eine Empfehlung einer Bekannten - ihr Kind fühlte sich ja auch wohl dort.. Wir sind halt erst nach ca. 8 Monaten dahintergekommen wie`s wirklich zugeht dort. Nach außen war natürlich alles sehr kompetent und perfekt..
Aber um das gehts hier ja eigentlich nicht, sondern um die Einstellung mancher KG. Hab mir die anderen Beiträge durchgelesen, und bin immer noch der gleichen Meinung wie bei meinem Erstposting.
Katrin08
01.04.2007, 15:46
das problem ist, dass sich meistens die eltern angegriffen fühlen, die sich eh immer sehr bemühen. die eltern, aber die es betrifft, beschäftigen sich nicht damit, weil sie es entweder selbst nicht wahrhaben können oder wollen.
bestes beispiel: ich hänge einen brief auf die infotafel, in dem darin steht, dass wir die eltern bitten die infotafel täglich genau zu lesen, damit sie über die ausgänge und aktivitäten im kindergarten informiert sind und das kind dementsprechend rechtzeitig in den kindergarten bringen können - was passiert: die mutter, die immer rechtzeitig nachfragt, sich über alles informiert, alles in den kalender aufschreibt, fragt ob sie was übesehen hätte. natürlich nicht, sie ist immer genau informiert.
die eltern, die es betroffen hatte, lesen trotzdem nicht die infotafeln und beschweren sich danach, sie haben es nicht gewusst.
Ich fühle mich nicht als Elternteil angegriffen, ich finde nur die Einstellung als Päd. eine Falsche. Früher, als Kinderlose, hab ich mir auch oft gedacht - Mein Gott, was sind das für Eltern, können die die Kinder nicht erziehen usw. wenn sich ein Kind mal nicht so benommen hat, wie ich es mir damals gedacht habe, wie sich Kinder aufzuführen haben..Habe heute auch einige Freundinnen ohne Kinder, die Meldungen lasssen, wo`s einen alle Haare aufstellt. Ich weiss, dass sie halt keine Ahnung haben wie Kinder sind, deshalb wissen sie es nicht besser und das ist auch ok so. Menschen die selber Kinder haben oder gar Pädagogen, die darüber urteilen was gut oder schlecht, welche Kinder gut oder schlecht erzogen sind usw. diese Menschen sind mir sehr suspekt.
Laluna100
01.04.2007, 18:06
Konsequenzen gab es keine, da besagte Dame die Leiterin des KG war
"Schaden" hat er keinen genommen, jedenfalls keinen, der nicht behoben werden konnte. Er hatte damals keinerlei Selbstbewußtsein mehr und hat im KG nichts mehr gesprochen. Im anderen KG konnte sein Selbstvertrauen wieder gestärkt werden und gesprochen hat er dort von Anfang an ;)
Werde die anderen Postings lesen, wenn ich genug Zeit habe..
darf ich fragen welcher kg. das ist? ich hab da nämlich so eine vermutung, wenns dir nix ausmacht dann bitte per pn!
Berthold
02.04.2007, 21:46
im grunde bin ich natürlich deiner meinung.
nur der punkt ist, dass man von einer jause nicht auf die essensgewohnheiten des ganzen tages schließen kann.
Achja, das liebe Thema "Kindergarten und Ernährung". *seufz*
Unsere Kindergartenleiterin hat uns Actimel (bzw. das Hoferpendant) als Jausenbestandteil verboten. Zu süß, zu ungesund. Aber Fruchtjoghurts (egal mit wieviel Zucker) sind erlaubt.
Selbstgebackene Muffins sind natürlich auch No-no. :rolleyes:
Und eine andere - ebenso erfahrene Kindergärtnerin - sieht das wiederum viel entspannter. Naja, die hat auch selber Kinder.
Achja, das liebe Thema "Kindergarten und Ernährung". *seufz*
Unsere Kindergartenleiterin hat uns Actimel (bzw. das Hoferpendant) als Jausenbestandteil verboten. Zu süß, zu ungesund. Aber Fruchtjoghurts (egal mit wieviel Zucker) sind erlaubt.
Selbstgebackene Muffins sind natürlich auch No-no. :rolleyes:
Und eine andere - ebenso erfahrene Kindergärtnerin - sieht das wiederum viel entspannter. Naja, die hat auch selber Kinder.
Bei uns ist auch "Gesunde Jause" erfordert. Also keine Süssigkeiten- keine Milchschnitte,...
Allerdings sind Actimel erlaubt. Dafür hatten sie einen anderen Vogel. Sollte ein Kind ein Actimel bei der Jause mithaben- bekommt es nichts Anderes zu trinken- weil das Flüssigkeit genug ist.:eek: Nachdem wir das von einer anwesenden Mutter erfahren haben- haben wir uns beschwert- und es wurde natürlich geändert. Oft bekommt man aber gar nicht mit- wie es bei der Jause abläuft.
konsequenzen für die leiterin`???? haha das ich nicht lache.
ich hab mir den kiga angeschaut, ich war bei der schnupperwoche dabei und bei der zweiten woche auch noch. da hab ich sachen gesehen - die will ich hier jetzt gar nicht aufzählen....
jedenfalls bin ich zur zuständigen MA´, hab um einen sofortigen platzwechsel ersucht und diesen auch erhalten. hab eine ordentliche beschwerde geführt. kam dann eine prüferin der stadt wien. wir haben uns zu fünft zusammengesetzt (die prüferin, die leiterin, die pädagogin, die helferin und ich) sämtliche vorwürfe hats geheissen ,dass hab ich falsch gesehn, oder mißverstanden (weil ich ja so blöd bin) und bei 3 gegen einen bin ich regelmässig überstimmt worden. geändert hat sich nur, dass wir den kiga und hort niemals weiterempfehlen können. ach ja und eine zweite helferin kommt ab 2007 in die krippe.....
Katrin08
03.04.2007, 19:57
konsequenzen für die leiterin`???? haha das ich nicht lache.
ich hab mir den kiga angeschaut, ich war bei der schnupperwoche dabei und bei der zweiten woche auch noch. da hab ich sachen gesehen - die will ich hier jetzt gar nicht aufzählen....
jedenfalls bin ich zur zuständigen MA´, hab um einen sofortigen platzwechsel ersucht und diesen auch erhalten. hab eine ordentliche beschwerde geführt. kam dann eine prüferin der stadt wien. wir haben uns zu fünft zusammengesetzt (die prüferin, die leiterin, die pädagogin, die helferin und ich) sämtliche vorwürfe hats geheissen ,dass hab ich falsch gesehn, oder mißverstanden (weil ich ja so blöd bin) und bei 3 gegen einen bin ich regelmässig überstimmt worden. geändert hat sich nur, dass wir den kiga und hort niemals weiterempfehlen können. ach ja und eine zweite helferin kommt ab 2007 in die krippe.....
ich finds echt traurig, dass man dagegen nicht ankämpfen durfte, gab es denn keine anderen Eltern, mit denen du dich zusammenschließen konntest? Alleine erreicht man oft wenig, wenn es aber der halbe Kdg ist, wo sich die Eltern beschweren kommen, muss doch euch Glaube geschenkt werden können.
Das mit dem Actimel find ich auch seltsam. Gerade dann wenn die Jause von zu Hause mitgebracht wird, kann ich doch nicht meinen Sturkopf durchsetzen und sagen, nein du bekommst jetzt nix anderes. Wenn ich mit einer Ernährung des Kindes nicht einverstanden bin aus gesundheitlichen Gründen, dann such ich das Gespräch mit den Eltern und schau ob es einen anderen Lösungsweg gibt. Aber das an dem Kind auszulassen find ich nicht in Ordnung, schließlich lass ich mir auch nicht vom Kind verbieten, was ich ess oder trinken darf. Dass Actimel nicht erlaubt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn das Kind allerdings tag täglich irgend ein ungesundes Essen mitbekommt, das viel Schokolade und Zucker enthält, versteh ich das schon.
Drum bin ich immer wieder dafür, dass die Jause vom Kindergarten bereit gestellt wird.
Ich hab beides schon erlebt, wie es is der Praxis ist, und für mich hat mitgebrachte Jause von zu hause mehr nachteile als vorteile
googlehupf
04.04.2007, 10:40
die nächsten erziehen is kind so, dass es vorm schlafen angst hat, eine panikattacke bekommt, wenn es nur ein kleines bröserl auf der hose hat... weil er so perfekt sein muss. auf der andern seite ist er aber wieder der arme kleine bub....
.
kennst du die famile ? kennst du den genauen umgang? bist du den ganzen tag IN der familie dabei, das du dir ein urteil erlauben kannst?
ich finde das eine ziemliche frechheit von dir.
meine tochter will auch ned schmutzig sein. greift keine erde an und spielt vorsichtig im sand. sie hasst es schmutzig zu sein. das ist allerdings nicht " mein verdienst". SIe ist einfach so. das war immer schon so. ich hätt siogar gerne, dass sich sich mal im dreck wutzelt, aber das tut sie nicht. WEIL SIE ES NICHT WILL UND NICHT ICH!
sicher gibts auch andere eltern, die etepetete sind, aber alle in einen topf zu schmeißen OHNE wirklich die hintergründe zu kennen , finde ich ziemlich anmaßend von dir.
in welchem KIGA arbeitest du? Nur damit ich mein Kind dort nicht hingebe.
Wenn du überfordert bist, dann mach bitte eine supervision oder geh mal länger auf urlaub.
wenn ich die schnauze voll hab von meinem job, dann bitte ich um ein paar tage urlaub, oder mache eben eine supervision. aber mich so derart auszulassen, das würde mir nie im traum einfallen. und ich hab auch einige schwierige menschen, mit denen ich arbeiten muss. aber ein urteil kann ich mir deswegen auch ned bilden, weil ich eben NICHT mit ihnen lebe und daher die genauen Umstände nicht kenne.
googlehupf
04.04.2007, 10:52
[...] oder dass manche eltern ihre eigenen kinder nicht kennen - bestimmte verhaltensweisen....
das ärgert mich.
du es gibt kinder, die verhalten sich im kiga anders als zu hause.
mein bruder war zu hause total "brav" und im kiga hat er aufgedreht. Die pädagogin hat mit ihr über sein verhalten gesprochen und meine mutter kannte das nicht an ihm.
es gibt auch solche kinder, also gilt auch hier wieder, nicht alle in einen topf zu schmeißen!
googlehupf
04.04.2007, 11:04
mir gefällt nicht wie du über deine "kunden sprichst"....
mir auch nicht.
ich weiß nicht wie sie mit den kindern umgeht, aber wenn sie mein kind betreuen würde und sie hinter meinen rücken sich derart aufregt und dinge schreibt, die sie vielleicht gar nicht nachvollziehen kann und das auch noch in einem öffentlichen forum, kann ich sehr unangenehm werden.
es gibt dinge, die tut man einfach nicht und das zähle ich dazu.
wenn ich sowas erfahren würde,m würde ich ein ernsthaftes gespräch mit ihr suchen und sie ehrlich fragen, was sie sich einbildet ein urteil zu fällen.
ich finde das schlichtweg gemein.
ja , ich ärgere mich auch oft über die art und weise wie manche menschen ihre angehörigen behandeln, aber ich kann mir trotzdem kein urteil darüber bilden und schon gar nicht würde ich darüber öffentlich herziehen.
wie gesagt, wenn man sich überfordert fühlt, oder nicht weiß man mit solchen situationen umgehen soll, dann gibt es ja GSD die möglichkeit einer supervision und das würde ich ihr dringend raten.
googlehupf
04.04.2007, 11:10
[...]
warum hat das meine mutter geschafft??
warum schaffen das so viel andere???
und warum haben so viele ein problem damit, sich mit ihrem kind zu beschäftigen?? aber in solchen fällen ists dann leider wirklcih sinnvoller, wenn das kind den ganzen tag im kiga ist.
schon mal auf den gedanken gekommen, das nicht alle menschen gleich sind?
mountain
04.04.2007, 20:16
@ googlehupf
mich würd mal interessieren ob du dir alle beiträge durchgelesen hast. wahrscheinlich nicht, grad mal ein paar aber sicher nicht alle....
abgesehen davon erfind ich doch nicht irgendwas.
das was du schreibst ist mir bewusst, jeder ist anders, ich wohne nicht in der Familie.
Aber ich bekomm viel mit und ich hör doch zu, wenn mir die Kinder etwas erzählen.
Ich bin nicht perfekt.
Ich brauch auch keinen Urlaub oder eine Supervision.
Es war einfach grad eine Woche wos mir angestanden ist und ich halt einmal alles auslassen hab.
machst du das nie?
und is nicht gscheiter ich schreib da einmal meine meinung als dass ich sie bei den kindern auslassen würde????????
googlehupf
04.04.2007, 21:15
@ googlehupf
mich würd mal interessieren ob du dir alle beiträge durchgelesen hast. wahrscheinlich nicht, grad mal ein paar aber sicher nicht alle....
abgesehen davon erfind ich doch nicht irgendwas.
das was du schreibst ist mir bewusst, jeder ist anders, ich wohne nicht in der Familie.
Aber ich bekomm viel mit und ich hör doch zu, wenn mir die Kinder etwas erzählen.
Ich bin nicht perfekt.
Ich brauch auch keinen Urlaub oder eine Supervision.
Es war einfach grad eine Woche wos mir angestanden ist und ich halt einmal alles auslassen hab.
machst du das nie?
und is nicht gscheiter ich schreib da einmal meine meinung als dass ich sie bei den kindern auslassen würde????????
tja, fehleinschätzung.
ich hab alles durchgelesen.
doch ich ärgere mich auch oft und lasse das aber sicher nicht an meinen patienten aus. ich spreche mit kollegen darüber und auch mit meinem partner. wenn mir etwas zu nahe geht, dann mache ich auch mal eine supervision. was ist für dich daran so schlimm? das kann dir helfen die dinge von anderen seiten zu sehen und es kann dir helfen deinem ärger luft zu machen und danach darüber zu diskutieren, wie man änderungen herbeiführen könnte, oder man besser reagiert.
was mir aber nicht im traum einfallen würde, ist, das ich in einem öffentlichen forum so derart hinterrücks rede. was ist wenn eine dieser mütter hier mitliest... bist du nicht auch an eine gewisse schweigepflicht gebunden?
ich sagte nicht das du es an kindern auslassen sollst, deshalb empfahl ich dir eine supervision oder eine gespräch mit anderen, aber nicht ein forum.
und ich hab nicht gesagt, dass du irgendetwas erfunden hast.
ich sagte, dass du nicht in die familien reinschauen kannst und du dir deshalb kein objektives urteil erlauben kannst. ja sicher, die kinder erzählen dir was, dann kannst du dem ja nachgehen, soweit das möglich ist.
und du kannst den kinder einen schönen tag machen. und das sollte eines der wichtigsten dinge in deinem job sein. dein beruf ist sehr verantwortungsvoll, genauso wie meiner. und es gibt eben grenzen, die man erkennen muss. und ich denke, dass du das noch lernen musst. dich selber abgrenzen. geht natürlich auch ned immer, das weiß ich.
aber du musst lernen.
ich kreide an dem ganzen an, das du so derart über andere schimpfst, die sich gar ned verteidigen können. und das du dir hier in einem öffentlichen forum luft verschafft hast über dinge, die niemanden außer dem kind, den eltern und dir etwas angehen.
ich sagte nicht das du es an kindern auslassen sollst, deshalb empfahl ich dir eine supervision oder eine gespräch mit anderen, aber nicht ein forum.
Hm interessant..nachdem ich deine posts jetzt gelesen hab, hab ich auch an das Wort Supervision gedacht... nur hätt ich dir diese empfohlen.
Ich könnt jetzt auch einen ellenlangen post drüber schreiben, dass ich gern wissen möcht in welcher Einrichtung du arbeitest, denn anhand dieser superemotional eingefärbten Ärgerposts möcht ich nicht, dass ich, noch irgendein Mensch der mir lieb und teuer ist auch nur in deine Nähe kommt und deine professionelle "Gastfreundschaft" genießt.
Jemand der sich so wertend über einen Menschen auslässt den er nicht wirklich kennt, dessen wirkliches Arbeitsumfeld er nicht kennt, die an der Situation beteiligten realen Personen nicht kennt... der kann auch im normalen Leben nur ein schnellschießender Mensch sein bei der Beurteilung von Menschen.
Merkst du was? :rolleyes:
googlehupf
04.04.2007, 22:07
Hm interessant..nachdem ich deine posts jetzt gelesen hab, hab ich auch an das Wort Supervision gedacht... nur hätt ich dir diese empfohlen.
Ich könnt jetzt auch einen ellenlangen post drüber schreiben, dass ich gern wissen möcht in welcher Einrichtung du arbeitest, denn anhand dieser superemotional eingefärbten Ärgerposts möcht ich nicht, dass ich, noch irgendein Mensch der mir lieb und teuer ist auch nur in deine Nähe kommt....
Jemand der sich so über einen Menschen auslässt den er nicht kennt, dessen Arbeitsumfeld er nicht kennt, die an der Situation beteiligten Personen nicht kennt... der kann auch im normalen Leben nur ein schnellschießender Mensch sein bei der Beurteilung von Menschen.
Merkst du was? :rolleyes:
ich habe nichts über ihre arbeitsweise mit kindern umzugehen geschrieben, dass sollte dir schon aufgefallen sein, wenn du meine post aufmerksam gelesen hast. auch ich musste erst lernen mit schwierigen situationen umzugehen, wenn ich einen patienten bekomme, der verwahrlost ist und wunden bis auf die knochen hat , aber von tochter oder sohn gepflegt wird. denen würd ich manchmal am liebsten an die gurgl gehen. aber ich musste lernen mich zurück zu halten, eben weil ich nicht weiß wie es bei denen daheim wirklich ist, ob sie selber überfordert sind, oder nicht. ich kann es nur annehmen, aber wissen kann ich es nicht.
und ich habe aus der situation einer mutter heraus geschrieben, dass ich sehr verärgert wäre, wenn ich mich im internet wieder finden würde, wo sich die pädagogin meines kindes über mich das maul zerreist.
und ja, ich habe supervisionen und kurse besucht um mich abgrenzen zu können um zu lernen mit solchen situationen besser umzugehen. ( im beruf)
und genau das hab ich ihr empfohlen. supervisionen sind kein armutszeugniss oder sonst was. ich finde sie sehr wichtig.
und ja, ich habe mich geärgert über die art und weise, wie sie ihr post verfasst hat. den ärger kann ich schon verstehen. aber wie schon gesgat, kann ich sowas nicht ins netz stellen.
aber im gegensatz zu ihr, hab ich es ihr "persönlich" gesagt und nicht irgendwo anders über sie geschimpt.
merkst du was?
aber im gegensatz zu ihr, hab ich es ihr "persönlich" gesagt und nicht irgendwo anders über sie geschimpt.
merkst du was?
Ja ich merk was... anhand dessen das mein post nicht in den falschen Hals gegangen ist.;)
Nun, ich bring an der Stelle das was mir bereits mehrmals - nicht immer zu Unrecht *g* - präsentiert worden ist: dann können wir aufhören zu diskutieren.
Denn da man reale Situationen und reale Menschen erlebt sind auch ide Probleme und Fragestellungen real.
Ich kann übrigens anhand der hier gefallenen Beschreibungen mit Sicherheit weder eine Örtlichkeit noch eine Person identifzieren, weswegen ich das nicht als Hintenrumgeschimpfe empfinde. Denn ich geh davon aus dass sie die Problematiken die ihr so zusetzen, schon mit den Eltern besprochen hat. Aus meiner Zeit im Kiga weiß ich halt leider auch, wie bequem hoch die Wände sein können an denen das abprallt.
Supervision ist natürlich ein sehr probates Werkzeug und wär in dem Fall wirklich anzudenken.
Und wegen dem du hast nicht über ihre Arbeitsweise geredet: ich trau mich jetzt mal vermessenerweise zu sagen, dass die Inhalte deiner posts zu: es gibt auch andere Kinder, wenigen so bewusst sind wie einer Erzieherin.
Und die Sicht von mountain ist sehr kindorientiert, denn ansonsten würd sie nicht an dem gepglegten Stillstand knabbern, denn sie mit den Eltern erlebt.
Und weil du bei dem Beispiel penibles Kind eingehakt hast...tut mir leid wenn ich es so direkt sag, aber wenn ich als Erzieherin auch nur halbwegs was auf dem Kasten hab, dann weiß ich ob das penible aus dem Kind selbst kommt, oder ob das eine Rappelei der Eltern ist. Und sie wird die Hintergründe ihrer Kinder kennen, auch dafür trau ich mich die Hand ins Feuer legen aus eigener Erfahrung heraus.
Bei der Abgrenzungsproblematik bin ich voll bei dir, nur grad bei Kindern ist das besonders schwer. Ich habs selber erlebt anhand eines Falls der gerichtsanhängig war.
Ist eigentlich kein Wunder, dass unsere Berufsgruppen eine so hohe Burn-Out-Quote haben, besonders weil das, was wir machen ja so den Touch eines gepflegten 12Stunden Kaffeeklatsches mit: geh Kinder gehts spielen....hat.:rolleyes:
du es gibt kinder, die verhalten sich im kiga anders als zu hause.
mein bruder war zu hause total "brav" und im kiga hat er aufgedreht. Die pädagogin hat mit ihr über sein verhalten gesprochen und meine mutter kannte das nicht an ihm.
es gibt auch solche kinder, also gilt auch hier wieder, nicht alle in einen topf zu schmeißen!
meiner meiner meiner ist so einer....;)
im kiga puzzelt er gern (bei uns zu haus niemals). er machts im kiga als ausgleich wenns ihm zu wild wird - da er zu haus ein einzelkind ist (und selber ein wilder) braucht er das scheinbar nicht.
im kiga isst er dinge, die er zu hause niemals anrühren würd. eben in der gruppendynamik
wenn dir jedoch soviele sachen auffallen, warum nimmst dir nicht die jeweiligen eltern zur seite und sprichst mit ihnen. das würde vielleicht beiden seiten und dem kind was bringen.
in wirklichkeit wissen wir eltern oft gar nicht, was sich im kiga abspielt - nicht aus desinteresse sondern weil die kinder nix erzählen. mir hat mein kleiner erzählt, dass sie nie singen und nie rausgehn...(hatte aber eine völlig verdreckte gatschhose an :D ) und bei der weihnachtsaufführung konnte er alle 8 (!) lieder und hat seinen auftritt im kleinen theaterstückerl meisterhaft gebracht. :love:
und ich hatte vorher keine ahnung.....
das von einer mama, die sehr eng mit dem kiga zusammenarbeitet ;)
[quote=Katrin08]ich finds echt traurig, dass man dagegen nicht ankämpfen durfte, gab es denn keine anderen Eltern, mit denen du dich zusammenschließen konntest? Alleine erreicht man oft wenig, wenn es aber der halbe Kdg ist, wo sich die Eltern beschweren kommen, muss doch euch Glaube geschenkt werden können.
] leider nein - da ich die anderen eltern nach 2 wochen nicht so gut kannte. und die ich gefragt habe, haben sich zwar geärgert - aber für eine offizielle beschwerde war keiner zu haben :(
Katrin08
05.04.2007, 20:02
leider nein - da ich die anderen eltern nach 2 wochen nicht so gut kannte. und die ich gefragt habe, haben sich zwar geärgert - aber für eine offizielle beschwerde war keiner zu haben :(
und genau das ist die Ironie und der Widerspruch des Problems:
viele ärgern sich, aber ändern wollen sie es nicht...... also warum drüber ärgern?? scheinbar passt es, sonst würd ich was ändern wollen.
schade, dass so viele den Mut nicht haben gegen solche Situationen anzukämpfen, sich ihr Recht zu erkämpfen, so gibt man diesen Leuten immer wieder recht, so arbeiten zu dürfen.....
mir gefällt gar nicht, wie du über die eltern sprichst. v.a. kann ich mir nicht vorstellen, dass du von jedem kind die genaue familiensituation kennst; trotzdem maßt du dir an, so zu (ver)urteilen.
mein kind ist im kiga eines dieser "problemkinder" - sie spricht seit kigabeginn (im september) nicht - kein einziges wort. sie wird oft von oma abgeholt oder vom papa in den kiga gebracht; obwohl ich nicht voll erwerbstätig bin. wenn ich mein kind im kiga seh, würd ich sie oft selbst nicht erkennen. daheim ist sie ganz anders - selbstbewusst, aufgeweckt, gar nicht schüchtern. im kiga eben nicht. möchte nicht wissen, was sich eine kindergärtnerin wie du bei meinem kind über mich denken würde :rolleyes:
ich würde dir auch ganz dringend eine supervision empfehlen. oder einen jobwechsel.
im kiga eben nicht. möchte nicht wissen, was sich eine kindergärtnerin wie du bei meinem kind über mich denken würde :rolleyes:
ich würde dir auch ganz dringend eine supervision empfehlen. oder einen jobwechsel.
Kann mir irgendjemand sagen wieso sich immer ausgerechnet die Eltern, denen man auch in RL ansehen kann, dass sie trotz Berufstätigkeit ihre Kinder nicht als Anhängsel betrachten so schwer getroffen sind, wenn so etwas wie das Eingangspost geschrieben wird?
Es ist ja nicht, so dass das Erzieherinnen nicht auffällt liebe Mütter (und Väter). Oder das wir so abgehoben sind, dass Berufstätigkeit per se als unzumutbar von uns empfunden wird.
Trotzdem reitet der Umstand, dass es sich manche Eltern wirklich einfach machen und das auch gesagt wird, offenbar auf den Nerven so mancher berufstätiger Eltern herum, weil man sich zu erkennen glaubt.:rolleyes:
Und dann auch gleich in diese Kerbe schlägt. Denn die Erzieherin die diejenigen Eltern anprangert die sich durch ihr eigenes Verhalten den Kindern gegenüber ins Aus stellen (die einem als Erzieherin die mit ihnen und ihrem Schicksal stundenlang mehrere Tage die Woche befasst sind ja überhaupt nicht nahe kommen:rolleyes:) muss ja dann auch entsprechend unsensibel oder untalentiert im Umgang mit den Kindern sein.
Ich wiederhol mich hier: es gibt wirklich Eltern die ihre Kinder nicht abholen obwohl von ihrer Seite aus kein Bedarf (und auch kein Wille des Kindes da ist) sie dort bis Toreschluß zu belassen.
Das hat nichts mit wirklichem Bedarf bei Berufstätigkeit zu tun, oder wer das Kind wann abholt und wie oft die mutter auf der Matte steht.:rolleyes: Aber wer sich - aus schlechtem Gewissen dem eigenen Kind gegenüber - trotz aller Klarstellung immer noch den den Schuh anzieht, soll ihn dann aber auch behalten bitte und nicht an die ERzieherin weiterreichen die eigentlich ein ganz anderes Elternkaliber angesprochen hat
Das hat nichts mit wirklichem Bedarf bei Berufstätigkeit zu tun, oder wer das Kind wann abholt und wie oft die mutter auf der Matte steht.:rolleyes: Aber wer sich - aus schlechtem Gewissen dem eigenen Kind gegenüber - trotz aller Klarstellung immer noch den den Schuh anzieht, soll ihn dann aber auch behalten bitte und nicht an die ERzieherin weiterreichen die eigentlich ein ganz anderes Elternkaliber angesprochen hat
jetzt gehen die pferde aber ein bisserl mit dir durch - oder? ich hab weder ein schlechtes gewissen meinem kind gegenüber, noch zieh ich mir "irgendeinen schuh" an :rolleyes: ich habe unserer kindergärnterin gegenüber aber auch nie "klargestellt" warum ich die kinder nicht so oft bringe - dafür öfter der papa oder die oma, weil ich einfach finde, dass sie das nix angeht und ich ihr weiß gott keine rechenschaft schuldig bin.
Ja happy, sicher. Die Pferde gehen mit mir durch und du ziehst dir den Schuh natürlich NICHT an.:rolleyes: Nur angesprochen fühlst du dich.
Ich hab in meinem posting gesagt was zu sagen war. Wenn du dich darin nicht erkennst gut, wenn nicht auch gut. ;)
ich denke wir berufstätigen mütter, welche sich um die kinder sorgen und ALLES für unsere kinder tun würden, fühlen uns deshalb angesprochen - weil IMMER und ÜBERALL ganz leise das schlechte gewissen an uns nagt. weil wir unseren kindern die schönste, beste kindheit geben wollen, die es gibt. weil wir unseren kindern ALLE möglichkeiten bieten wollen und trotzdem immer wieder an unsere grenzen stossen (z.b. arbeiten und kinderbetreuung, haushalt, förderung, "richtige" erziehung etc.)
weil wir hoffen, dass sie dann in den kindergarten von der überdrüberpädagogin betreut werden und wir somit uns in die arbeit hetzen können.
ich denke, die eltern welche zu haus sind, die kinder in den kiga ganztags schicken, denen es wurscht ist, ob die kinder einen ausflug machen und sie zu spät bringen, ob sie feste schuhe brauchen, ob handschuh im winter und sonnencreme im sommer - die sind auch nicht im elternforum und lesen hier mit....:winken:
ich kann aber deinen frust verstehn - nur bringst du es vielleicht so aggressiv rüber, dass sich die "anderen" mütter angesprochen fühlen und sich rechtfertigen...:winken:
@myway
Ich bin mir nicht ganz sicher ob du mich meinst, nur ich schieb keinen Frust deswegen. Es fällt mir nur auf.
Und ja - genau dieses Quentchen schlechtes Gewissen sprech ich an. Nur wie gesagt und wie in meinem ersten post beschrieben, fühlen sich bei klarem Aussprechen dieser Sache betreffende Mütter allermeistens auf den Schlipps getreten... und reagieren entsprechend patzig.
Nur, das Problem hat die betreffende Mutter und nicht ich als Erzieherin (auch wenn manche es gern in die Richtung schieben möchten).
Bei mir hat allerdings schon mal eine Mutter ihren Frust rausgelassen und da sind wir draufgekommen, dass ihr (ausgerechnet einer alleinerziehenden Mutter von drei kleinen Kindern die nach endlos langer Arbeitssuche endlich einen annehmbaren Job gefunden hat) Sachen peinlich waren, die aber nur sie angedacht hat.
Sie war bis dahin unendlich angerührt und kaum ansprechbar für gewisse Dinge (bis eben das eigentliche Problem vom Tisch war)weil sie geglaubt hat wir schauen irgendwie auf sie herab, weil sie ihre Kinder erst so spät abholen kam oder manchmal noch in die Arbeit mitnehmen musste.:rolleyes:
Und eben genau dass, das man als Erzieherin sehr wohl mitbekommt was Bedarf ist und was Faulheit und Desinteresse am Kind...das wollt ich ansprechen.
Und noch was als Nachtrag: ich werd als selber Erzieherin nach der Karenz auch eine berufstätige Mutter sein. Und das ist so und Punkt. Wenn die Kiga meines Kindes ein Problem damit haben sollte, darf sie es gern ihrem Spiegel erzählen. Der wird nämlich in meiner Causa der einzige sein, der ihr Beachtung schenkt. *g*
Ich finde es MUSS Kindergärtnerinnen komplett egal sein, ob die Eltern berufstätig sind oder nicht!! Mein Sohn kommt ab Herbst in den KG (bis 14 Uhr) und ich bin zzt. nicht berufstätig! Ich stecke zwar momentan in einer Ausbildung, aber das weiß die Kindergärtnerin ja nicht.. Dennoch wäre mir nie der Gedanke gekommen, dass sich jemand denken könnte - Die geht eh nicht arbeiten und steckt ihr Kind bis am Nachmittag in den KG - so eine Rabenmutter.. Das ist doch einfach lächerlich..
Ich finde es MUSS Kindergärtnerinnen komplett egal sein, ob die Eltern berufstätig sind oder nicht!! Mein Sohn kommt ab Herbst in den KG (bis 14 Uhr) und ich bin zzt. nicht berufstätig! Ich stecke zwar momentan in einer Ausbildung, aber das weiß die Kindergärtnerin ja nicht.. Dennoch wäre mir nie der Gedanke gekommen, dass sich jemand denken könnte - Die geht eh nicht arbeiten und steckt ihr Kind bis am Nachmittag in den KG - so eine Rabenmutter.. Das ist doch einfach lächerlich.. Ist es den allermeisten eh helen. Schwarze Schafe gibts überall.
Ich sag ja auch nur: es gibt Eltern die das so machen und wo wir alle Hände voll zu tun haben das Kind zu beruhigen, das schon ab 15 Uhr nur noch fragt wann es abgeholt wird, während uns andere Eltern erzählen die das mitbekommen und zufällig in derselben Siedlung wohnen, dass sich die Mutter gerade beim Kaffee auf der Terrasse entspannt. Was auch kein Problem wär, wenn sie es nicht jeden Tag so machen würde und was mir persönlich auch dann noch so was von egal wär, wenns dem Kind nicht tagtäglich das Herz brechen würd...verstehst auf was ich hinauswill?
Die Lebensplanung der Eltern hat mich grundsätzlich nichts anzugehen, aber sie berührt mich dann, wenn das Kind darunter leidet. (Und dreimal darfst du dir ausrechnen wie Mutter reagiert, wenn ich sie drauf ansprech. Dann bin plötzlich ich die Faule die ihre Arbeit nicht erledigen will...alles schon gehabt. *seufz)
Und dann gibts den Kontrapunkt: Mütter die arbeiten müssen, die sich zu Tode genieren wie obig beschriebene, obwohl ich da nicht einmal was andenk. Das sind die mit dem großen schlechten Gewissen, obwohl eh Gott und die Welt einsieht, dass es nicht anders geht.
Und auch alle diejenigen dazwischen, bei denen es eh für beide Seiten passen würd, die sich aber deutlich abgesprochen fühlen (happy war in dem Thread ja nicht die erste), wenn man den Hintergrund anspricht, warum manche Erzieherinnen an manchen Eltern scheitern, obwohl sie gar nicht angesprochen sind. Und auch da geht die Schiene sofort in Richtung unfähige Erzieherin (obwohls - happy ausgenommen- im Grunde das kleine schlechte Gewissen ist, das da draus spricht).
Aber auch hier...wehe wenn es angesprochen wird.
Ich denk mir manchmal, dass Erzieherinnen schon bisweilen ins weltfremde Eck eingeordnet werden von den berufstätigen Müttern...wobei eben gern übersehen wird, dass heutzutage auch die meisten Erzieherinnen berufstätige Mütter waren oder sind. Und von daher schon wenigstens den Tupf einer Ahnung haben was mit Berufstätigkeit geht und was nicht.
Ich z.b. werd meinen Kleinen - trotz lockerlässigem Pädagogenjob :rolleyes: - ganztags in den Kig geben müssen weil meine Arbeitszeit von Vormittag bis abends geht. Und ich hab ein schlechtes Gewissen jetzt schon. Aber es ist ebens so. Ich werd dafür jede verblieben Zeit ihm (und seinen hoffentlich Geschwisterchen) widmen.
Ich kenn genug Eltern, die zu uns kommen und uns die Kids aus den Händen reißen *g* weil sie noch was mit ihnen machen wollen (das ist eh die große Mehrheit) und die soll sich bitte endlich NICHT angesprochen fühlen.:rolleyes:
Ich weiss schon, wie du es meinst.. Meine Schwester ist ja auch KG - und auch sie ist öfter mal verärgert über diverse Eltern (nicht über dieses Thema, eher über andere Dinge), aber sie kann eigentlich ganz gut damit umgehen.
Ich arbeite ja (noch) nicht im päd. Bereich, stelle mir das auch nicht leicht vor.. Ich denke ich werde dennoch unbedingt versuchen, meine eigenen Wertvorstellungen nicht auf die Eltern zu übertragen und Lebensformen akzeptieren, auch wenn sie mir noch so unsinnig vorkommen, und das ist es einfach, was mich am Ausgangsposting einfach geärgert hat - dass man den Eindruck bekommt, dass sich hier nicht mal die Mühe gamacht wird Eltern zu akzeptieren und einfach mal anzunehmen, dass auch sie ihre Kinder sehr lieben und ihr Bestes geben. Ich denke, davon sollte man einfach immer ausgehen.
Ja happy, sicher. Die Pferde gehen mit mir durch und du ziehst dir den Schuh natürlich NICHT an.:rolleyes: Nur angesprochen fühlst du dich.
Ich hab in meinem posting gesagt was zu sagen war. Wenn du dich darin nicht erkennst gut, wenn nicht auch gut. ;)
tja das ist einfach. mich zitieren und wenn ich dann darauf antworte, meinst du, du hast mich eh nicht angesprochen :rolleyes:
schau, ich finds trotz allem nicht in ordnung, wie mountain über die eltern redet. soviel einblick KANN eine kigärtnerin gar nicht haben... blöd daher reden kann man schnell mal, wenn man immer nur kleine aspekte des familienlebens mitbekommt. aber aus ein paar minuten kind in den kiga bringen und kind wieder abholen gleich solche schlüsse zu ziehen ist schlichtweg anmaßend.
und weil jemand vorher gemeint hat, alle berufstätigen mütter hätten ein schlechtes gewissen: das unterschreib ich nicht! ich hab kein schlechtes gewissen weil der papa die kids in den kiga bringt oder die oma sie abholt. warum auch? können das nur mütter?
ich find diese herablassende art à la "ja ja ich weiß du hast ein schlechtes gewissen und deswegen regst dich jetzt auf" *kopftätschel* einfach :boes:
und weil jemand vorher gemeint hat, alle berufstätigen mütter hätten ein schlechtes gewissen: das unterschreib ich nicht! ich hab kein schlechtes gewissen weil der papa die kids in den kiga bringt oder die oma sie abholt. warum auch? können das nur mütter?
ich find diese herablassende art à la "ja ja ich weiß du hast ein schlechtes gewissen und deswegen regst dich jetzt auf" *kopftätschel* einfach :boes:
das war ich!
und es war nicht als kopftätschel gemeint, sorry wenn du es so aufgefasst hast. ich hab auch nicht dich persönlich gemeint. sondern nur einen anstoß geben wollen, warum manche mütter sich auf den schlips getreten fühlen könnten.
und ICH hab ein schlechtes gewissen auch wenn ich weiss, dass es nicht anders geht. auch wenn ich ein teilzeitarbeitstier bin und zu den mütter gehör, die die kinder der pädagogin aus der hand reissen, weil sie auch noch den nachmittag ihr kind haben wollen....:winken:
Ich denke ich werde dennoch unbedingt versuchen, meine eigenen Wertvorstellungen nicht auf die Eltern zu übertragen und Lebensformen akzeptieren, auch wenn sie mir noch so unsinnig vorkommen, und das ist es einfach, was mich am Ausgangsposting einfach geärgert hat - dass man den Eindruck bekommt, dass sich hier nicht mal die Mühe gamacht wird Eltern zu akzeptieren und einfach mal anzunehmen, dass auch sie ihre Kinder sehr lieben und ihr Bestes geben. Ich denke, davon sollte man einfach immer ausgehen.
Danke fürs tippen - :goodpost:
Ich denke ich werde dennoch unbedingt versuchen, meine eigenen Wertvorstellungen nicht auf die Eltern zu übertragen und Lebensformen akzeptieren, auch wenn sie mir noch so unsinnig vorkommen, und das ist es einfach, was mich am Ausgangsposting einfach geärgert hat - dass man den Eindruck bekommt, dass sich hier nicht mal die Mühe gamacht wird Eltern zu akzeptieren und einfach mal anzunehmen, dass auch sie ihre Kinder sehr lieben und ihr Bestes geben. Ich denke, davon sollte man einfach immer ausgehen.
Genaus so ist es.
Und ich kann dir auch genau sagen wo im Detail es hacken wird (da du ja offenbar im Begriff bist einen Beruf aus der Sparte auszuüben (wegen dem : noch):
Nämlich da wo du siehst, wie ein dir anvertrautes Kind an den Werten der Eltern leidet (und diese Werte nicht nur deinen zuwiederlaufen, sondern man sich im Hinterstübchen irgendwann einfach fragt woher zum Kuckuck der Kinderwunsch bei diesem speziellen Elterntyp gekommen ist, der die Kinder eher wie eine Belastung handhabt... wir haben einen Ausdruck dafür: Modekinder)
Und die negative Einstellung diesem Elterntyp kommt ja nicht von vorneherein (denn soviel Professionalität möcht ich für mich schon wahren, dass ich spontane Sympathie und Antipathie in den ersten Tagen und Wochen gar nicht erst aufkommen lass), sondern entwickelt sich über Wochen und MOnate.
Und irgendwann, nach den nicht wahrgenommenen Elternabenden, dem fortlaufenden Desinteresse zum allgemeinen Ablauf und den speziellen Events, nach tagtäglichem nachmittäglichem Drama für das Kind weil nicht abgeholt oder nur sehr spät (ohne Bedarf wie gesagt), nach Erzählungen anderer Eltern (deren Beobachtungen und Bewertungen üblicherweise um einiges krasser ausfällt als unsere, möcht ich noch einwerfen), nach vielen Kleinigkeiten die die gewisse Wurschtigkeit dem Kind gegenüber zeigen...wie z.b. aus Bastelbeiträgen Affären machen obwohl genau in der Familie das Geld zuhause ist... oder keinen Geburtstag feiern weil keine Zeit... oder dem Kind bei einem lange angekündigten Winterausflug Gummistiefel ohne Socken anziehen (kein fiktiver Fall bitte)... etc..etc..
...genau dann tuts mir leid für die betroffene Mutter, wenn sie ihr Kind liebt und ihr Bestes gibt. Denn dann ist - auch Mensch der ich bin - meine Vorschußuhr leider abgelaufen. Und genau dann kommen solche Kommentare wie das Eingangspost und nicht im Vorfeld.
Im pädagogischen Bereich trennt sich die Spreu vom Weizen übrigens recht bald. Diejenigen die nicht zurechtkommen oder wollen, sind nicht lang in dem Beruf. Bei allen anderen ist es jahrelange Erfahrung, die zum Burn-Out führt.
Aber nicht weil von Erzieherseite Eltern schon im Vorfeld abgesprochen wird dass sie ihre Kinder nicht lieben, sondern weil der alltägliche beobachtete Umgang mit ihnen von Lieblosigkeit und Desinteresse dominiert wird.
schau, ich finds trotz allem nicht in ordnung, wie mountain über die eltern redet. soviel einblick KANN eine kigärtnerin gar nicht haben... blöd daher reden kann man schnell mal, wenn man immer nur kleine aspekte des familienlebens mitbekommt. aber aus ein paar minuten kind in den kiga bringen und kind wieder abholen gleich solche schlüsse zu ziehen ist schlichtweg anmaßend.
happy auch wenn du mich jetzt würgen möchtest, du hast keine Ahnung wieviel Ahnung ich haben KANN. Wieviele Informationen man hat und die einem zugetragen werden. Und ich möcht jetzt keinesfalls so interpretiert werden als wärs nötig wem gezielt hinterher zu schnüffeln...:rolleyes:
Das ist jetzt ganz allgemein: aus dem wie das Kind tagtäglich daherkommt, wie seine Sachen beieinander sind wenns an Ausflüge geht, wie die Jause beschaffen ist (und zwar nicht auf dem Niveau gesund oder nicht, sondern ob überhaupt oder nicht), am sozialen Umgang den das Kind selber hat (und zwar nicht im Sinn von Verhaltensaufälligkeiten, das Detail machts da).
Das sind Oberflächlichkeiten...aber dann kommt noch dazu: wie treten die Eltern selber auf, wie das Kind und was erzählt uns das Kind (selbst nach massig Abstrichen an die Phantasie, ergänzt das eine oder andere Detail einfach Beobachtungen oder verifiziert sie). Dann erzählen Freunde des Kindes und auch andere Eltern, die Nachbarn sind oder Eltern von Geschisterchens Freunden etc....
Und so lässt sich die Liste fortführen.
Und selbst wenn du jetzt sagst, all diese diesen Infos können eine irreführende Beurteilung erwirken, dann sag ich ja. Aber letzte Instanz ist für mich das Kind. Ist es glücklich (und zwar wirklich glücklich und das kann ich sehr wohl abschätzen, denn leidende Kinder können viel kaschieren sind aber nie glücklich) trotz all meiner Rundherum-Infos, werd ich nie was aufwerfen. Leidet es darunter, ist das für mich sozusagen die letzte Bestätigung.
Und darum gehts nicht um die paar MInuten abholen und bringen, sondern die Summe machts.
Ich weiß nicht ob diese Aussage jetzt den richtigen Weg findet happy, aber allein an deiner Argumentationsweise seh ich dass du nicht in die Kategorie Mutter fällst, um die es mir eigentlich geht.
Da dir die echte Vorstellung fehlt dein Kind links liegen zu lassen muss dir die Erzieherin, die diesen Mißstand anprangert anmaßend vorkommen. (nicht böse gemeint bitte)
Nur wär wie ich schon mal geschrieben habe, weniger die Erzieherin anzugehen die das Problem ausspricht (gut, auskotzen dürft in dem Fall eher hinkommen), als vielmehr die Eltern dies verursachen.
und warum sprichst du dann die eltern nicht an - denn diese sachen, die du da ansprichst sind ja keine bagatellen mehr...:eek: ???
seid ihr als pädagogen nicht angehalten bei solchen - will sagen nahezu - vernachlässigungen gegenüber dem kind, diesen nachzugehn?
steh no neben mir...
und warum sprichst du dann die eltern nicht an - denn diese sachen, die du da ansprichst sind ja keine bagatellen mehr...:eek: ???
seid ihr als pädagogen nicht angehalten bei solchen - will sagen nahezu - vernachlässigungen gegenüber dem kind, diesen nachzugehn?
steh no neben mir...
Wieviele Diskussionen hier im Forum schon geführt wurden zu Erziehungsmaßnahmen, die unter jeder Kritik waren....:(
Wieviele haben danach umgedacht, meinst du ?
Wenn am Kind ein Desinteresse besteht, wenn es hauptsächlich als Belastung empfunden wird, wenn die Eltern selbst massive Defizite aufweisen, wieviel kann da ein Gespräch der Kindergärtnerin bewirken?
In den meisten Fällen wird sofort auf Abblocken oder Angriff geschalten, das geht bis zu Beschimpfungen und Beschwerden .
gartenzwerg
10.04.2007, 19:30
und warum sprichst du dann die eltern nicht an - denn diese sachen, die du da ansprichst sind ja keine bagatellen mehr...:eek: ???
seid ihr als pädagogen nicht angehalten bei solchen - will sagen nahezu - vernachlässigungen gegenüber dem kind, diesen nachzugehn?
steh no neben mir...
wenn das gespräch auch beim zwanzigsten mal nichts bringt?
ich kenne eine kindergärtnerin die in einem fall heimlich das jugendamt informierte, da es wirklich extreme zustände waren und von der leiterin verboten wurde das jugendamt einzuschalten.
Sandrine
10.04.2007, 21:55
ich glaub, es ist kein kiga, eltern, kind problem, sondern ein menschliches problem...
im kiga hab ich als praktikantin erlebt, dass eine "pädagogin" einem kind das essen in den mund geschoben hat und als das kleinkind (krippe!) geweint hat, hat die pädagogin gesagt: "Wenn du weinst, holt dich deine mama heut nicht ab".
soviel zur anderen seite....
ich wurde dann doch krankenschwester und in der ambulanz hab ich dort das selbe problem, wie überall, wo man viel mit menschen zu tun hat: egoismus, aggressivität,- auch beim grossteil der menschen. man freut sich über jeden NORMALEN menschen! (traurig, oder?)
und warum sprichst du dann die eltern nicht an - denn diese sachen, die du da ansprichst sind ja keine bagatellen mehr...:eek: ???
seid ihr als pädagogen nicht angehalten bei solchen - will sagen nahezu - vernachlässigungen gegenüber dem kind, diesen nachzugehn?
steh no neben mir...
Also ehrlich myway, woraus liest du bitte die Idee ab, dass ich das NICHT ansprech? (mal abgesehen davon dass wie gartenzwerg richtig sagt, dass bei den Ohren für dies besimmt ist üblicherweise da reingeht und schnurstracks wieder raus)
das war ich!
und es war nicht als kopftätschel gemeint, sorry wenn du es so aufgefasst hast. ich hab auch nicht dich persönlich gemeint. sondern nur einen anstoß geben wollen, warum manche mütter sich auf den schlips getreten fühlen könnten.
und ICH hab ein schlechtes gewissen auch wenn ich weiss, dass es nicht anders geht. auch wenn ich ein teilzeitarbeitstier bin und zu den mütter gehör, die die kinder der pädagogin aus der hand reissen, weil sie auch noch den nachmittag ihr kind haben wollen....:winken:
das mit dem kopftätscheln war nicht auf dich bezogen ;)
(anm.: mein kind geht auch nur halbtags und ich bin froh, wenn es heim kommt ;))
@maribah: ich hab bei dir auch nicht den eindruck, den ich bei mountain hab... mir hat einfach die art, wie sie über die eltern redet nicht gefallen. ist mir irgendwie zu unprofessionell...
wir haben gsd kindergärtnerinnen die es ansprechen, wenn sie etwas beschäftigt. bei uns zb, warum die große nicht spricht im kiga. und sie gehen ganz toll auf sie ein. wir haben geklärt, dass sie daheim ganz und gar nicht so ist, was wir machen könnten, was die kigärtnerinnen tun usw.
Also ehrlich myway, woraus liest du bitte die Idee ab, dass ich das NICHT ansprech? (mal abgesehen davon dass wie gartenzwerg richtig sagt, dass bei den Ohren für dies besimmt ist üblicherweise da reingeht und schnurstracks wieder raus)
ich frag mich wirklich warum du so aggressiv rüberkommst?:boes:
woher soll ich wissen, welche möglichkeiten einer pädagogin zustehn. als laie mit hausverstand würd ich mal sagen, ich würd die eltern mehrmals ansprechen, hilft das nicht ein gespräch mit einer pädagogin vom jugendamt im beisein aller. hilft das nicht, würd ich eine anzeige beim jugendamt machen. aber wie gesagt, ich bin ein laie und wahrscheinlich ist das nicht möglich kindern in solchen situationen zu helfen.:(
wenn das gespräch auch beim zwanzigsten mal nichts bringt?
ich kenne eine kindergärtnerin die in einem fall heimlich das jugendamt informierte, da es wirklich extreme zustände waren und von der leiterin verboten wurde das jugendamt einzuschalten.und wenn was passiert hat wieder niemand was gewußt:eek:
ich glaub, es ist kein kiga, eltern, kind problem, sondern ein menschliches problem...
im kiga hab ich als praktikantin erlebt, dass eine "pädagogin" einem kind das essen in den mund geschoben hat und als das kleinkind (krippe!) geweint hat, hat die pädagogin gesagt: "Wenn du weinst, holt dich deine mama heut nicht ab".
soviel zur anderen seite.... ich glaub i spinn - die pädagogin gehört ja auch in die klappse
ich wurde dann doch krankenschwester und in der ambulanz hab ich dort das selbe problem, wie überall, wo man viel mit menschen zu tun hat: egoismus, aggressivität,- auch beim grossteil der menschen. man freut sich über jeden NORMALEN menschen! (traurig, oder?) ja traurig und macht mich soo wütend:mad:
ich frag mich wirklich warum du so aggressiv rüberkommst?:boes:
woher soll ich wissen, welche möglichkeiten einer pädagogin zustehn. als laie mit hausverstand würd ich mal sagen, ich würd die eltern mehrmals ansprechen, hilft das nicht ein gespräch mit einer pädagogin vom jugendamt im beisein aller. hilft das nicht, würd ich eine anzeige beim jugendamt machen. aber wie gesagt, ich bin ein laie und wahrscheinlich ist das nicht möglich kindern in solchen situationen zu helfen.:(
Mayway, da ich von mir persönlich weiß dass ich grundsätzlich eher wenig Aggression zu diesem Thema habe weils mich im Moment auch gar nicht betrifft (da ich schon seit Jahren eine andere Altersklasse betreue und schon seit über einem Jahr in Karenz bin), kannst du dir aussuchen wieso es so rüberkommt.
Die letzte Bemerkung allerdings, zu dem wieso wir nichts machen hat mich geärgert geb ich zu. Und zwar deshalb weil du einfach gewisse Sachen voraussetzt.
Ich spreche mit den Eltern, wenn das auf taube Ohren trifft, was soll ich der Meinung eines "Laien" (wie du dich selbst bezeichnest) machen? Jugendamt? Ich bitte dich, die sind so überlastet..effektive Hilfe hab ich aus der Richtung noch nicht erlebt und ich hab auch schon an die 10 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel. (ich greif nicht die Leute an die beim Jugendamt arbeiten und sicheinsetzen, sondern die generelle Ineffizienz dieser Instanz)
Ich hatte einen Fall der war gerichtsanhängig - kam später raus - und was könnte ich machen, nachdem sogar das Gericht der Frau keine Weisheit eintrichtern konnte? Sie hat ihr Kind nicht geliebt einfach weils ein Mädchen war.
Furchtbar, aber wahr.
Man kann keine Liebe von außen forcieren, da kann ich persönlich innerlich toben und schreien wenn ich die Mutter oder den Vater vor mir hab. Und auch den Pädagogen sind irgendwann die Hände gebunden.
Man siehts eh am Verlauf des Threads. Spricht man gewisse Sachen an die einem persönlich ans Herz gehen wird man als anmaßend und unfähig hingestellt weil sich Eltern auf ihrem "Terrain" angegriffen fühlen, ansonsten sehen wir nichts, hören wir nichts, schauen wir zu...
Das ist jetzt stark ausgedrückt und trifft nur die wirklichen Härtefälle, aber wo fängts an und wo hörts auf? Auch ich kenn Pädagogen von Kiga bis Schule denen könnt ich als selbst Pädagogin von oben bis unten nur die Meinung geigen.
(Und das Beispiel mit dem Essen, dass vorhin gebracht worden ist auch für mich inakzeptabel. Eine Erzieherin deren Problemlösungsstrategie darin besteht dem dem Kind Angst zu machen, sollte sich dringend selbst aus der erzieherischen Steinzeit holen)
Letzen Endes ist es in der großen Mehrheit der Fälle wirklich ein menschliches Problem.
Eltern und Pädagogen haben - alles Menschen - einen "Auftrag" bezüglich des Wohls des Kindes, wobei die Eltern klarerweise absolut die Nase vornhaben. Nur sind die Pädagogen nicht im Auftrag der Eltern unterwegs (auch wenn das auf den ersten Blick so ausschaut und von vielen Eltern auch so wahrgenommen wird) sondern in dem der Kinder.
Und da kommen eben hie und da unangenehme Sachen auf, denen sich dann auch die Eltern stellen müssen. Wobei ich nur in den aller-allerseltensten Fällen davon ausgeh, dass die Eltern ihr KInd nicht lieben (genau 1Fall in 10 Jahren siehe oben beschrieben). Aber gerade weil sie es lieben sollten sie die Stimme von außen wahrnehmen. Nicht als Angriff sondern als Ergänzung und manchmal auch um eingefahrene Verhaltensweisen die unbewusst ablaufen ein wenig zu überdenken.
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