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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie lange habt Ihr voll gestillt??



Kyra24
14.01.2004, 22:05
Meine Kinderärztin ist sonst eher stillfreundlich bzw eine Befürworterin des Stillens.

Allerdings hat sie mir am Monat geraten bereits in 3 Wochen also wenn Lilly etwas älter als 5 Monate ist mit der Beikost zu beginnen.

Ich dachte, daß ich solange sie so schön zunimmt aber zumindest bis sie 6 Monate alt ist voll stillen kann

Aber die Ärztin meint Ihr Eisenvorrat sei dann aufgebraucht und es dauert ja bis sie regelmäßig zusätzlich was ißt.

Ich würde allerdings gerne länger voll stillen!

mama2003
14.01.2004, 22:17
Habe 5 1/2 Monate voll gestillt, dann hat sie Interesse am essen gezeigt.
Dann haben wir sehr langsam angefangen. Sie hat dann immer nur sehr wenig gegessen, ihre wirkliche Nahrung hat sie sich aus der MuMi geholt. Das ist immer noch so:rolleyes:
Du kannst bestimmt länger voll stillen. Meine Hebamme hat von 8 Monaten gesprochen. Du merkst es eh, wenn deine Kleine Interesse am Essen zeigt.(Wenn sie jeden Bissen, den du isst, bis in den Magen verfolgt):D
LG, Iris

Mary2
14.01.2004, 22:31
Auch so zw. dem 5. und 6. Monat. Julia wollte unbedingt mitessen.

nik4
14.01.2004, 22:45
Teresa wurde 6 Monate vollgestillt - ist aber durch ihre Schwester allergiegefährdet! Liebe Grüsse Andrea

aurora1503
14.01.2004, 22:59
Ich habe Kiran länger als 6 Monate (6 1/2 ? 7?) voll gestillt.
Versucht haben wir es allerdings schon früher. Aber er wollte einfach noch nicht.
Ich glaube man merkt es bei den Kinder selbst ob sie bereit für Beikost sind oder nicht.

LG

Kyra24
14.01.2004, 23:15
allergiegefährdet ist Lilly auch! Deshalb hat Ies mich ja so gewundert.

Allerdings zeigt sie wahnsinniges Interesse wenn ich was esse - und das schon seit einigen Wochen. Allerdings nur bei den Dingen die sie gar nicht essen soll wie Müller Milchreis und sowas in der Art. Soll ich meinen Milchreis in Zukunft mit MuMi anrühren damit sie mitessen kann :D ???

Naja ich werd wohl eher in ein paar Wochen mit Karotten-Paperl anfangen *igitt*

cybernola
15.01.2004, 00:14
Hallo.
Ich habe vollgestillt bis die Kleine fast 9 Monate alt war, seit kurzem isst sie zu Mittag Brei. Vorher habe ich es immer wieder mit Beikost versucht, aber es hat sie nicht so wirklich interessiert. Probleme mit Eisen haben wir zum Glück nicht, auch wenn die Kinderärztin immer wieder gemeint hat "jetzt sollte sie eigentlich schon etwas dazuessen"
6 Monate voll stillen wird aber wirklich von allen empfohlen. So schlimm ist das Eisenproblem sicher nicht - schaut sie denn anämisch aus??

Quebec
15.01.2004, 02:12
Ich habe (leider) auch mit 5 1/2 Monaten mit Beikost begonnen. Aber die paar Löfferl hätte ich mir wirklich sparen können. Richtig gut Beikost essen hat sie erst mit 10 Monaten begonnen, aber auch nur kurz, beim Zahnen wollte sie wieder nur Mumi haben. Eigentlich hat sie sich im 1. Lj hauptsächlich von Muttermilch ernährt, sie gedeiht übrigens ausgezeichnet. Das Eisen aus Fleisch z. B. wird aber immer noch schlechter verwertet als das wenige Eisen in der Muttermilch nach dem 6. Monat. Ich würde mir keine Gedanken wegen der Eisenversorgung machen.
Du machst das schon richtig!:)

Antschi
15.01.2004, 07:57
Hallo!

Ich war wegen Allergiegefahr auch eher vorsichtig mit Beikost. Ich habe ca. 7 Monate voll gestillt (naja, mit 6 Monaten probierte ich ob sie was mag und sie mochte nicht). Aber die Mengen waren auch nicht gerade viel, ich würde sagen ich hab sie zu 95% gestillt bis zum 10. Monat, dann vielleicht etwa 80% die nächsten paar Monate. Brei wollte sie übrigens überhaupt nie, also gabs Fingerfood (Reiswaffeln, Obst- und Gemüsestücke).

Wegen dem Eisen brauchst Du Dir nicht soviele Sorgen machen. Wenn Dein Kind kein Frühchen ist und Du selbst in der Schwangerschaft keinen Eisenmangel hattest, hat Dein Kind mit großer Wahrscheinlichkeit einen guten Vorrat. Außerdem wird das Eisen aus der MuMi sehr gut verwertet, und die erste Beikost sind keine typischen Eisenlieferanten.

Warte bis sie von selbst Interesse am Essen zeigt. Wenn sie es mit der Zunge wieder herausschiebt ist sie noch nicht soweit, selbst wenn sie Dir interessiert zuschaut.

pomelo
15.01.2004, 09:30
bei uns warns auch ca 9 monate voll und so richtig vom essen begeistert war ben erst, als er schon weit über ein jahr war.ben hatte auch scon früh interesse an meinem essen, wollt immer reingreifen und hat dem essen bis in den magen nachgeschaut. aber das wars auch schon, als ich ihm mit ca. 61/2 monaten das erste mal beikost angeboten hab, wollt er das überhaupt nicht. hat aber weiterhin großes interesse an meinem essen.

das mit der eisen.gschicht hat mir meine damalige kinderärztin auch gesagt. meine stillberaterin hat mir dazu allerdings gesagt, daß das ein veralteter wissensstand ist. es stimmt, daß der eisengehalt in der mumi nach ca 6 monaten abfällt. allerdings steigt er auch wieder an, wenn man normal weiterstillt.
ben zb hatte nie einen eisenmangel, obwohl ich in der schwangerschaft(vertrug außerdem keine eisenpräperate) und in der ersten stillzeit einen (starken) eisenmangel hatte.

ich bin dann zu einer anderen kiä gegangen, weil mich die drängerei zum zufüttern generft hat. bei der waren wir dan, bis sie gemeint hat, ben wird jetzt ein jahr und ich soll abstillen. da hab ich nocheinmal gewechselt. unsere jetzige kiä sagt, bei allergiegefährdeten kindern so lange wie möglich vollstillen (!!!!!!) und vom langzeitstillen ist sie soundso voll begeistert.

lg, sandra

Martina-M
15.01.2004, 10:55
genau mit 6 monaten hats die erste beikost gegeben, durch zahnen und 3 tage fieber gabs aber immer wieder einen rückfall ins vollstillen. zum jahreswechsel, mit knapp 28 monaten, hat sie sich jetzt abgestillt.
lg,

Kyra24
15.01.2004, 13:50
Danke für die vielen Antworten.

Ich werds Ihr halt mit etwa 6 Monaten anbieten aber wenn sie es nicht mag normal weiterstillen.

Ich nehm noch Eisen zusätzlich weil ich von Natur aus immer einen Mangel hatte aber die KiÄrztin meinte das geht nicht in die Mumi über

Soph
15.01.2004, 19:10
Mein Arzt hat bei der letzten Mutterkind-Untersuchung schon gesagt "Ah, fütterns noch gar nicht zu? Jetzt müssens aber bald einmal mit den Glaserl anfangen". Sophie ist jetzt in drei Tagen 4 Monate alt. :rolleyes:

Lg,
Margit

die2hasen
15.01.2004, 19:52
6,5 monate! dann wollte sarah essen. hat für uns gepasst, sie hat immer gerne und gut gegessen.

@soph: :eek:

lg,
ilse

die2hasen
15.01.2004, 19:56
nochwas zum von ärzten oft und gern zitierten eisenmangel:

"...da sich der Eisengehalt der Muttermilch nicht durch die Ernährung der Mutter beeinflussen lässt, ist es auch absolut unsinnig, dass eine stillend Frau zusätzlich etwas einnimmt. Eisenpräparate sind für die Frau nur bei einem nachgewiesenen Mangel sinnvoll und sonst nicht.

Im ersten halben Jahr ist in aller Regel noch keinerlei Beikost notwendig und auch darüber hinaus kann ein Kind - wenn es von sich aus noch alle Beikost ablehnt, gut gedeiht und sich altersgemäß entwickelt - noch einige Zeit weiterhin voll gestillt werden.

Eisenmangel ist bei gestillten Kindern eher selten. Muttermilch enthält zwar weniger Eisen als zum Beispiel künstliche Säuglingsnahrung oder Kuhmilch, doch die Verfügbarkeit des Eisens in der Muttermilch ist um ein Vielfaches höher als die des in der künstlichen Säuglingsnahrung enthaltene Eisen und da bei voll gestillten Babys kleine Darmblutungen sehr viel seltener sind als bei mit künstlicher Säuglingsnahrung ernährten Kindern, verlieren Stillkinder auf diese Weise auch kein Blut.

Die Eisenreserven, die ein Baby bei der Geburt hat und das leicht zu verwertende Eisen aus der Muttermilch reichen zusammen gewöhnlich aus, um den Hämoglobinwert auch noch ins zweite Lebenshalbjahr des Babys hinein innerhalb des normalen Bereiches (10,2 bis 15 gm/dl) zu halten (McMillan 1976; Siimes 1984; Duncan 1985). Eine Untersuchung an gestillten Babys, die weder Eisenpräparate noch mit Eisen angereicherte Getreideprodukte erhalten hatten, ergab, dass die Babys, die sieben Monate und länger ausschließlich gestillt wurden, im Alter von einem Jahr deutlich höhere Hämoglobinwerte aufwiesen, als diejenigen Babys, die mit weniger als sieben Monaten bereits feste Nahrung bekommen hatten (Pisacane 1995). Die Forscher fanden bei den Babys, die sieben Monate lang voll gestillt worden waren, keinen Fall von Anämie während des ersten Lebensjahres und folgerten daraus, dass ausschließliches Stillen während der ersten sieben Lebensmonate das Risiko einer Anämie senkt.

Eine finnische Studie ergab, dass bei neun Monate alten Kindern, die immer noch ausschließlich gestillt werden, ein Eisenmangel in weniger als 25 % der Fälle auftritt. "

(biggi welter, lalecheliga, auf www.rund-ums-baby.de)

lg,
ilse

Kyra24
15.01.2004, 21:02
Danke schön!

Ich werd das gleich an die ungläubigen Verwandten und Bekannten weiterleiten denn sowohl meine Mutter als auch ich haben Anämie und Eisenmangel (beide nur ca. 4 Monate gestillt worden)

alias Floh
15.01.2004, 22:33
Original geschrieben von Kyra24
Danke schön!

Ich werd das gleich an die ungläubigen Verwandten und Bekannten weiterleiten denn sowohl meine Mutter als auch ich haben Anämie und Eisenmangel (beide nur ca. 4 Monate gestillt worden)

Paul wird jetzt seit über 16 Monaten gestillt. 8 Monate davon voll und die restlichen 8 1/2 Monate auch so gut wie voll. Weil ich vor ein paar Wochen so "down" war hab ich mir Blut abnehmen lassen. Ich war der festen Überzeugung ich hätte Eisenmangel. Falsch gedacht - KEIN Mangel - und das nach so langer und wirklich sehr intensiver Stillzeit.

Liebe Grüße

Anneliese
16.01.2004, 14:13
Hallo!

Ich habe Lily 6 Monate voll gestillt und dann "vorschriftsgemäß" letztes Jahr im April mit Beikost angefangen, hab mich anfangs wegen Allergiegefährdung streng an den Plan von I. Hanreich gehalten.

Nach ersten Negativ-Erfahrungen (Karotten bäh!!! und dann arge Verstopfung; Äpfel bäh!! ...) konnte sich Lily doch dafür erwärmen, ein Viertel- bis halbes Hipp-Glaserl zu essen, aber ein großer Beikost-Fan wurde sie nicht. Als es dann im Juni so heiß wurde, wollte sie die Gemüse- und Gemüse-Fleisch-Glaserln gar nicht mehr und hat außer Stillen nur ein bisschen Obstbrei gegessen.

Dann waren wir wegen unklarem Fieber beim Kinderarzt und eine Blutabnahme hat als einziges Ergebnis EISENMANGEL erbracht. Da war Lily etwa 9 Monate alt. Der Kinderarzt meinte, sie müsste mindestens 3 Monate Eisensaft einnehmen, aber als wir nach einem Monat bei seinem Vertreter zur Kontrolle waren, meinte der, wir könnten schon wieder aufhören damit. :confused:
Bei einer weiteren Kontrolle Mitte September waren die Werte normal, im Dezember gabs mal wieder eine Blutabnahme wegen unklarem Fieber und jetzt ist der Wert schon wieder an der untersten Grenze, obwohl Lily inzwischen mittags brav ein Dreiviertel-Gläschen "ab 1 Jahr" mit Fleisch und Gemüse verspeist, zum Frühstück ein Gläschen Gemüsebrei :eek: (komisch, ich weiß, aber ich hab 5 Monate gesucht, bis ich was gefunden habe, was sie essen mag, während ich frühstücke!), zur Jause ein Gläschen Obst-Getreide-Brei und abends Nudeln mit Brokkoli, ihr aktuelles Lieblingsgericht. Dazwischen und nachts stillt sie immer noch ausgiebig.


Sichere Zeichen für Eisenmangel sind laut meinem KiA brüchige Nägel (hat sie seit der Geburt) und ständige Müdigkeit (hat sie nie).

An dem "6 Monate voll stillen" würd ich an deiner Stelle nicht rütteln, aber danach ist es sicher kein Fehler, deiner Lilly zusätzlich was anzubieten, vielleicht schmeckts ihr ja! Ein Eisenmangel kann - wie in unserem Fall - durchaus einmal auftreten, ist aber einfach behandelbar und manchmal wohl nicht zu verhindern (denn ich hab mir wirklich Mühe gegeben :rolleyes:, aber sie ist nun mal kein Fleischtiger).

Liebe Grüße

Sonnenkaefer
17.01.2004, 13:56
Hallo!
Meinen Sohn 5 Monate.

Meine Tochter fast ein Jahr. Sie war eine "Beikostverweigerin" - ich habe also schon im zweiten Lebenshalbjahr immer wieder das Zufüttern versucht; aber meine Tochter hat das kategorisch abgelehnt; die Mengen, die sie bei diesen Versuchen "gegessen" hat, waren nicht der Rede wert.
Sie hatte keinerlei Mangelerscheinungen oder Gedeihstörungen.

LG, Petra

Quebec
17.01.2004, 19:05
wegen Eisenresorption. Gib deiner Kleinen zum Fleischgläschen Orangensaft zu trinken. Das fördert die Eisenresorption aus dem Fleisch.

Kyra24
17.01.2004, 22:10
Ich werd auf jedenfall noch länger voll stillen!

Stöpsl
17.01.2004, 22:21
Hallo!

Nach 6,5 Monaten voll stillen haben wir es mal mit der Beikost versucht, allerdings gänzlich ohne Erfolg - Laura war noch nicht so weit. Also hab ich 8,5 Monate voll gestillt, seither versuchen wir jeden Tag Mittags und Nachmittags Brei zu geben. Manchmal mit gutem Erfolg (= 1/2 Gläschen zu mittag, 1/2 Gläschen nachmittag), manchmal ohne Erfolg. Zwischendurch knabbert sie an Brotrinden, Grissini oder anderen Dingen. Ich versuche halt, ihr jetzt schon eher die Dinge schmackhaft zu machen, die wir auch essen. Aber trotzdem, Laura wird immer noch sehr viel gestillt, bezieht oft ihren ganzen Nahrungsbedarf aus der Mumi (z.B. beim Zahnen). Und sie nimmt immer noch zu. Eine KiÄ in der ElternBeratung hat gemeint, dass das überhaupt kein Problem ist.

Also, stille ruhig 6 Monate - kannst ja zur Vorsicht ein Eisenpräparat einnehmen. Und achte auf deine Kleine, wann sie "bereit" dafür ist!

Anneliese
18.01.2004, 10:41
Original geschrieben von Quebec
wegen Eisenresorption. Gib deiner Kleinen zum Fleischgläschen Orangensaft zu trinken. Das fördert die Eisenresorption aus dem Fleisch.

Hallo,
danke! Das hat mir mein KiA auch gesagt, aber keiner der Säfte, die ich bisher probiert habe (Orange, Apfel, Multivitamin, Baby-C-Saft) hat Lily geschmeckt. Sie trinkt zum Essen eigentlich immer nur Wasser. Vielleicht müsste ich den Saft direkt ins Essen mischen, aber besonders viel werde ich auf dem Weg wahrscheinlich nicht in sie reinbringen ...

lg

Lydia
27.01.2004, 19:40
Meine Tochter hat bis zu ihrem ersten Geburtstag voll gestillt, dann hat sie "normal" mit uns zu essen begonnen. Insgesamt hat sie bis einen Monat vor ihrem 2. Geburtstag gestillt und von einem Tag auf den anderen aufgehört. :)

mayte
09.02.2004, 20:36
Original geschrieben von Kyra24
Meine Kinderärztin ist sonst eher stillfreundlich bzw eine Befürworterin des Stillens.
Allerdings hat sie mir am Monat geraten bereits in 3 Wochen also wenn Lilly etwas älter als 5 Monate ist mit der Beikost zu beginnen.
Ich dachte, daß ich solange sie so schön zunimmt aber zumindest bis sie 6 Monate alt ist voll stillen kann
Aber die Ärztin meint Ihr Eisenvorrat sei dann aufgebraucht und es dauert ja bis sie regelmäßig zusätzlich was ißt.
Ich würde allerdings gerne länger voll stillen!

Ich habe meinen sohn 8 monate voll gestillt, er wollte gar nichts anderes; hab versucht - als er sechs monate war - etwas anderes zu geben, er hat es schlicht weg einfach ignoriert, das erste das er getrunken hat, war im 9 monat wasser, alles andere hat er abgelehnt,
ich denke kinder wissen ganz genau was sie wollen bzw. was nicht, aber acht monate ging ganz gut, er hatte gar kein bedürfniss nach mehr, das kommt eh von ganz allein,
lg

Kyra24
09.02.2004, 20:48
Danke nocheinmal für alle Eure Antworten. Aufgrund des vielen Zuredens der Ärztin und meiner Verwandtschaft und des regen Interesses meines Kindes hab ich es doch die letzte Woche immer wieder probiert nur ein paar Löfferl zum kosten.

Doch Lilly reagiert gar nicht gut darauf!

Zwar schmeckt es Ihr und sie würde auch ein halbes Gläschen essen doch verdauungsmäßig klappt es nicht.
Sie hat die ärgsten Probleme damit.

Also hab ich mich nun endgültig entschlossen noch länger voll zu stillen und erst in ein paar Wochen nocheinmal zu probieren. Lilly ist ja noch nichteinmal volle 6 Monate alt.

DoubleL
07.05.2004, 20:09
Original geschrieben von die2hasen
nochwas zum von ärzten oft und gern zitierten eisenmangel:

"...da sich der Eisengehalt der Muttermilch nicht durch die Ernährung der Mutter beeinflussen lässt, ist es auch absolut unsinnig, dass eine stillend Frau zusätzlich etwas einnimmt. Eisenpräparate sind für die Frau nur bei einem nachgewiesenen Mangel sinnvoll und sonst nicht.

Im ersten halben Jahr ist in aller Regel noch keinerlei Beikost notwendig und auch darüber hinaus kann ein Kind - wenn es von sich aus noch alle Beikost ablehnt, gut gedeiht und sich altersgemäß entwickelt - noch einige Zeit weiterhin voll gestillt werden.

Eisenmangel ist bei gestillten Kindern eher selten. Muttermilch enthält zwar weniger Eisen als zum Beispiel künstliche Säuglingsnahrung oder Kuhmilch, doch die Verfügbarkeit des Eisens in der Muttermilch ist um ein Vielfaches höher als die des in der künstlichen Säuglingsnahrung enthaltene Eisen und da bei voll gestillten Babys kleine Darmblutungen sehr viel seltener sind als bei mit künstlicher Säuglingsnahrung ernährten Kindern, verlieren Stillkinder auf diese Weise auch kein Blut.

Die Eisenreserven, die ein Baby bei der Geburt hat und das leicht zu verwertende Eisen aus der Muttermilch reichen zusammen gewöhnlich aus, um den Hämoglobinwert auch noch ins zweite Lebenshalbjahr des Babys hinein innerhalb des normalen Bereiches (10,2 bis 15 gm/dl) zu halten (McMillan 1976; Siimes 1984; Duncan 1985). Eine Untersuchung an gestillten Babys, die weder Eisenpräparate noch mit Eisen angereicherte Getreideprodukte erhalten hatten, ergab, dass die Babys, die sieben Monate und länger ausschließlich gestillt wurden, im Alter von einem Jahr deutlich höhere Hämoglobinwerte aufwiesen, als diejenigen Babys, die mit weniger als sieben Monaten bereits feste Nahrung bekommen hatten (Pisacane 1995). Die Forscher fanden bei den Babys, die sieben Monate lang voll gestillt worden waren, keinen Fall von Anämie während des ersten Lebensjahres und folgerten daraus, dass ausschließliches Stillen während der ersten sieben Lebensmonate das Risiko einer Anämie senkt.

Eine finnische Studie ergab, dass bei neun Monate alten Kindern, die immer noch ausschließlich gestillt werden, ein Eisenmangel in weniger als 25 % der Fälle auftritt. "

(biggi welter, lalecheliga, auf www.rund-ums-baby.de)

lg,
ilse

danke ilse!
ich habs bis jetzt nur in englisch gefunden - auf deutsch ist aber besser, da ich vor habe länger voll zu stillen werde es ausdrucken und kia zeigen ;)

Hakuna.Matata
09.05.2004, 10:25
Hallo!
Ich schließe mich allen an, die geschrieben haben, dass das Eisen in der Muttermilch vom Kind besser verwertet werden kann, als das Eisen in Fleisch... weshalb weniger Eisen in MuMi in dem Fall besser ist, als mehr Eisen in Fleisch...
Solange das Kind gut aussieht... nicht dauernd blaß und kränklich ist... würde ich mir über Eisenmangel nicht allzuviele Gedanken machen...

Und übrigens: ich habe meine Tochter 1 Jahr lang voll gestillt... das war nicht meine Idee, sondern ihre... sie hat Beikost verweigert und erst im zweiten Lebensjahr damit begonnen.

LG, Petra

Karlotta
09.05.2004, 22:33
Jakob habe ich 4 Monate voll gestillt. Er hatte schon sehr früh Interesse am Essen, und ich habe einfach mal probiert, ob es ihm schmecken würde. Er war von Anfang an begeisterter Löffelesser, konnte das vom 1. Mal an, und so habe ich eben schön langsam nach Plan mit der Beikost begonnen. Abgestillt hat er sich selbst mit 10 Monaten.

Karla machte mit 6 Monaten erste zaghafte Versuche, aß oft nur einen Löffeln, den aber dafür gerne. Dafür ging die Umstellung auf bei uns mitessen ziemlich schnell, mit 10 Monaten hat sie Brei verweigert und wollte nur noch selbst essen. Ab einem Jahr wurde das Stillen untertags uninteressant, und Nachtstillen tun wir immer noch, mit inzwischen 28 Monaten...

Mir haben die Kinder immer genau "gesagt" was sie wollen, der Kinderärztin hab ich nie so ausführlich erzählt, wie wir die Esserei handhaben ;) .

ManuH
14.05.2004, 20:57
Also ich hab sicher 7-8 monte fast voll gestillt - Leonie hat das normale Essen nicht so wirklich interessiert, und an ihrem Gewicht konnte ich feststellen, das sie auch nicht zu wenig bekam!
Ich hab ihr nur hin und wieder - zum Angewöhnen, ein Gläschen gemacht - so max. 1 mal in der Woche!!!!!! Aber ca so ab 8 Monate hat sie brav Beikost gegessen, aber gestillt haben wir noch bis 20 Monate..;)

Miezekatze
17.05.2004, 00:34
6 1/2 monate. dann hat sie zumindest pseudo-beigekostelt. also alle 2 tage mal ein löfferl oder so.

Katze

Soph
04.06.2004, 04:53
Weil ich grad den alten Beitrag seh...

Die Soph ist jetzt übrigens schon 8,5 Monate alt, und ich still sie immer noch voll. sie hat keinen Eisenmangel und entwickelt sich super. (Hält sich beim Gehen nur mehr lässig mit einer Hand am Kastel fest :eek: )

Hat er wohl Pech gehabt, der Kinderarzt, mit seiner Eisenmangel-Theorie. ;)

Lg,
Margit

wuschel-maus
08.06.2004, 13:57
5 Monate voll gestillt, bis 14 Monate noch teilweise.

mipasi
10.06.2004, 22:15
Heute erstes mal beikost gegeben
ungefähr 5 löffel frühkarotten.
hat ihm gefallen, war auch nicht soo eine batzerei wie ich befürchtet hab. simon ist 6 monate und 1 woche alt.