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DagmarR
26.01.2004, 00:24
Original geschrieben von Nerris
Die Frauen, die (auch zuhause!) vor SCHMERZEN BRÜLLEN und dem KEINERLEI, schon gar keinen (hallo Dagmar! hallo li!) sexuellen, Genuss abgewinnen können, werden als in gewisser Weise unnatürlich dargestellt, die zum WAHREN Frausein noch nicht gefunden haben. Ihr verbreitet hier einen bizarren Weiblichkeitsmystizismus, der Unerfahrene fehlleiten kann.Mit dieser Art von Verfolgungswahn habe ich schon so meine Erfahrungen...
Ich habe einen äußerst technischen Zugang zum Körper und keinerlei Tendenzen, irgendwas zu mystifizieren. Bei der li kann ich mich jetzt auch an nix erinnern, was in diese Richtung geht.
Unnatürlich sind Schmerzen nicht. Im Gegenteil, die bestätigen ja brav meine Theorie. Die Schmerzen gibt es natürlich auch zuhause, aber viel seltener, und da ist meistens eine übergriffige oder dominierende Hebamme schuld.
Es ist aber in der Regel so, dass Frauen, die bei der Geburt Schmerzen haben, irgendwann einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und nicht tun, was sie wirklich wollen. Und das möchte ich ihnen duchaus zum Vorwurf machen.

li
26.01.2004, 00:36
Original geschrieben von Frank-S
ihr ötzis

du, ich glaub, die dagmar is gar ned ausm ötztal;)
und so verhungert wie der ötzi schauts a ned aus:D

li
26.01.2004, 00:48
Original geschrieben von Frank-S
Verantwortung wird auch sehr, sehr gern aus den Händen gegeben und auf andere übertragen. Ärzte können ein Lied davon singen, wenn sie ihre Patienten darauf hinweisen, daß letztgenannte auch Verantwortung für die eigene Gesundheit tragen. Oft heißt es dann: Wieso ich ? Sie sind der Fachmann.

bin mir dessen sehr bewusst...
aber wo hat es angefangen? nutzlose frage, oder? es gibt keine "schuldigen", aber alle wären angefragt, dieser misere entgegenzuwirken. bedingt ja eines das andere, in dieser situation.


Stimmt - aber die Ansprüche an die "NATUR" ändern sich ständig.

ich würde hier die individualität trotzdem nicht ausser acht lassen.

li
26.01.2004, 00:50
Original geschrieben von DagmarR
Ich habe einen äußerst technischen Zugang zum Körper und keinerlei Tendenzen, irgendwas zu mystifizieren. Bei der li kann ich mich jetzt auch an nix erinnern, was in diese Richtung geht.


ich habe keinen äusserst technischen zugang zum körper.
und manches ist für mich durchaus ein mysterium.:)

(dazu muss ich nix "-fizieren")

Beatchen
26.01.2004, 01:48
Zu Li:

Daß eine Geburt Schmerzen verursacht, dafür kann das Krankenhaus nix. Es kann aber etwas dafür, wenn man die Frau in dieser Situation unnötig leiden läßt. Und gerade die Behauptung, eine Entbindung täte doch gar nicht weh, führt zu einer solchen Haltung.


Zu Dagmar:

Sorry, aber manches, was Du schreibst, scheint eher einer lebendigen Vorstellungskraft als den nackten Tatsachen zu entspringen.

Daß Geburtsschmerzen erst mit der Einführung der modernen Geburtshilfe entstanden sein sollen, ist eine seltsame These, die hier im Forum immer wieder angeführt wird, für die es aber nicht die geringsten Belege gibt. Schon die biblische Interpretation des Geburtsschmerzes deutet darauf hin, daß es sich um ein Phänomen handelt, das so alt ist wie die Geburt selber. Daß Neugeborene heutzutage relativ groß sind, macht die Situation nicht gerade leichter.

Wenn Du selber eine schmerzlose Geburt hattest, so gehörst Du zu den wenigen glücklichen Ausnahmen. Die überwältigende Mehrheit der Frauen, dies läßt sich im Nachbarstrang nachlesen, erlebt die Geburt außerordentlich schmerzvoll, was sich in den entsprechenden Schmerzäußerungen zeigt.

Es zeugt für mich von einer verqueren Logik, wenn Frauen nun ausgerechnet ihre Autonomie dadurch erweitern wollen, daß sie die Hilfe der modernen Technologie in den Wind schießen und sich auf die primitivere Form der Hausgeburt zurückbesinnen. Wenn man weiß, daß Gebärende in einer Klinik mies behandelt wurden, warum beschwert man sich nicht? Warum pochen Frauen nicht auf eine ihren Bedürfnissen angepaßte Geburt und auf respektvolle Behandlung, OHNE deshalb auf maximale Sicherheit für sich und das Kind zu verzichten? Es gibt doch ganz wunderbare Privatkliniken, die diese beiden Aspekte miteinander verbinden. Warum sollen das die staatlichen Krankenhäuser nicht können?

li
26.01.2004, 02:19
Original geschrieben von Beatchen
Zu Li:

Daß eine Geburt Schmerzen verursacht, dafür kann das Krankenhaus nix.

oh doch. und wie.

li
26.01.2004, 02:21
Original geschrieben von Beatchen
Die überwältigende Mehrheit der Frauen erlebt die Geburt außerordentlich schmerzvoll

die überwältigende mehrheit der frauen erlebt die geburt nicht ungestört.

DagmarR
26.01.2004, 02:49
Original geschrieben von Beatchen
Daß eine Geburt Schmerzen verursacht, dafür kann das Krankenhaus nix.
Das Krankenhaus selbst eh nix, sondern die Frau selbst, 1. weil sie hingegangen ist und 2., weil sie ein vagisches Nervensystem hat, das nun einmal so programmiert ist, dass Gebären nur in einem sicheren Versteck funktioniert. Aber das Personal hat das gelernt und müsste eigentlich entsprechend handeln. Tatsächlich handeln es aber bewusst (muss ich voraussetzen, weil die das ja gelernt haben) geburtsstörend.

Daß Geburtsschmerzen erst mit der Einführung der modernen Geburtshilfe entstanden sein sollen, ist eine seltsame These, die hier im Forum immer wieder angeführt wird, für die es aber nicht die geringsten Belege gibt.
Dafür gibt's aber wirklich massenhaft Belege. Lies dir doch einfach alle Geburtsberichte durch, die du kriegen kannst! Könntest du dir so einen Horror in der Steinzeit vorstellen? Die hätten sich doch die Kugel gegeben, und wir wären elendiglich ausgestorben. Auch bei in Ruhe gelassen Tieren hab ich nie so ein Geschrei gehört wie in Geburtskliniken. Übrigens hat man auch in veterinärmedizinischen Instituten "entdeckt", dass auch Tiere bei der Geburt Schmerzen haben.

Schon die biblische Interpretation des Geburtsschmerzes deutet darauf hin, daß es sich um ein Phänomen handelt, das so alt ist wie die Geburt selber. Daß Neugeborene heutzutage relativ groß sind, macht die Situation nicht gerade leichter.
Neugeborene sind nicht größer als zu Bibelzeiten, da überschätzt du ein bisschen die Evolution. Die berühmteste Alleingebärerin, die Heilige Jungfrau Mutter Maria, die hat sicher auch keine besonderen Schmerzen gehabt, höchstens, wie ihr Jungfernhäutchen gerissen ist. Das hätte doch den Ox und den Esel und das ganze Dorf rebellisch gemacht! Mit den biblischen Schmerzen könnten auch nur die Wehen kurz vorm Pressen gemeint sein, da steht ja nirgends, dass die Frauen schon bei einer Eröffnung von 2cm schon fast sterben vor Schmerz.

Wenn Du selber eine schmerzlose Geburt hattest, so gehörst Du zu den wenigen glücklichen Ausnahmen.
Ich hatte keine Schmerzen, WEIL ich allein geboren habe. Eine Ausnahme bin ich, das ist richtig, aber wenn alle Frauen allein gebären würden, dann wäre ich keine Ausnahme gewesen, sondern dann hätten alle keine Schmerzen.
Oder warum funktioniert das denn wie ein Lichtschalter?

Die überwältigende Mehrheit der Frauen, dies läßt sich im Nachbarstrang nachlesen, erlebt die Geburt außerordentlich schmerzvoll, was sich in den entsprechenden Schmerzäußerungen zeigt.
Die überwältigende Mehrheit geht ja auch ins Krankenhaus.

Es zeugt für mich von einer verqueren Logik, wenn Frauen nun ausgerechnet ihre Autonomie dadurch erweitern wollen, daß sie die Hilfe der modernen Technologie in den Wind schießen und sich auf die primitivere Form der Hausgeburt zurückbesinnen. Wenn man weiß, daß Gebärende in einer Klinik mies behandelt wurden, warum beschwert man sich nicht? Warum pochen Frauen nicht auf eine ihren Bedürfnissen angepaßte Geburt und auf respektvolle Behandlung, OHNE deshalb auf maximale Sicherheit für sich und das Kind zu verzichten? Es gibt doch ganz wunderbare Privatkliniken, die diese beiden Aspekte miteinander verbinden. Warum sollen das die staatlichen Krankenhäuser nicht können?
Mit dieser, sehr deiner Interpretation offenbarst du nur etwas über dich selbst. Übrigens bin auch ich für maximale Sicherheit.
Im Übrigen würde es mich freuen, wenn du die Beiträge, auf die du antwortest, auch lesen und nicht nur reizwörterauffangend überfliegen würdest.

li
26.01.2004, 02:52
"Das Krankenhaus selbst eh nix, sondern die Frau selbst"

ich hab gwusst, dass du das sagen wirst.:D

Beatchen
26.01.2004, 09:46
Zu Dagmar:

>>…weil sie ein vagisches Nervensystem hat, das nun einmal so programmiert ist, dass Gebären nur in einem sicheren Versteck funktioniert.<<

Hier handelt es sich, wie ich vermute, um eine unbelegte, sozusagen ‘Dagmarsche’ These - ?

>>Dafür gibt's aber wirklich massenhaft Belege. Lies dir doch einfach alle Geburtsberichte durch, die du kriegen kannst! Könntest du dir so einen Horror in der Steinzeit vorstellen?<<

Nun, erstmal fallen Geburtsberichte, selbst in ein und demselben Krankenhaus, außerordentlich unterschiedlich aus. Nicht nur in Hinblick auf die personelle Betreuung, sondern vor allem was den eigenen Geburtsverlauf anbelangt. Das rangiert irgendwo zwischen ‘Horror’ und ‘Traumgeburt’. In der Steinzeit dürfte es normal gewesen sein, daß Menschen von allem möglichen dahingerafft wurden, was in der modernen Welt kaum noch Gefahr darstellt – Seuchen, Katastrophen, Hungersnöte. Während es uns heute skandalös erscheint, wenn eine Frau bei einer Geburt stirbt, dürfte das selbst bis weit in die Neuzeit hinein ein Phänomen gewesen sein, mit dem man einfach leben mußte. Ebenso daß schwächliche Säuglinge oft nicht überlebten und überhaupt die Lebenserwartung gemessen an heutigen Verhältnissen außerordentlich kurz war.

>>Die hätten sich doch die Kugel gegeben, und wir wären elendiglich ausgestorben.<<

Das erscheint uns nur aus unserer ‘zivilisierten’ Sichtweise so. Wir wären heute einfach nicht mehr in der Lage, die wahren Härten des Lebens in der Natur durchzustehen.

>>Auch bei in Ruhe gelassen Tieren hab ich nie so ein Geschrei gehört wie in Geburtskliniken.<<

Die Tragezeit unserer nächsten Verwandten im Tierreich ist nicht nur kürzer, sondern das Junge ist im Verhältnis zum Körper der Mutter auch kleiner. Daraus erklärt sich wohl die leichtere Geburt.

>>Neugeborene sind nicht größer als zu Bibelzeiten, da überschätzt du ein bisschen die Evolution.<<

Das muß mit Evolution gar nichts zu tun haben. Meines Wissens ist das Gewicht Neugeborener selbst in den letzten Jahrzehnten angestiegen – möglicherweise zeitgleich mit der wachsenden Körpergröße der Menschen insgesamt, für die man noch nicht einmal Statistiken braucht, um sie festzustellen.

>>Eine Ausnahme bin ich, das ist richtig, aber wenn alle Frauen allein gebären würden, dann wäre ich keine Ausnahme gewesen, sondern dann hätten alle keine Schmerzen.<<

Yepp. Damit könnten wir alle Gerüchte über die Individualität des Geburtsereignisses ein für allemal in den Wind schießen…

sarma
26.01.2004, 10:48
hi

ich kann mich dagmar was die geburtsschmerzen beim alleine-gebären betrifft nicht anschließen, weil schmerzen hatte ich schon - in der übergangsphases sogar recht schlimme. trotzdem waren diese schmerzen nicht annähernd vergleichbar mit denen die ich im kh bei lenas geburt hatte.

(ich bin ja eine mehr oder weniger unfreiwillige alleingebärerin, weil unsere hebamm eine halbe stund nach dem schlupfen kam)

und ich hab orgastisch geschrien. schmerz schließt lust nicht aus. es war ein durchaus ekstatisches erlebnis. ich war in einer echten geburts-trance.
könnt ja gern meinen bericht lesen, (tabeas wunderbarer start ins leben)
das hätt ich in einem krankenhaus niemals können, mich so gehen lassen. ob ich da einfach nur verklemmt bin?? fraglich, geh mal vor den augen anderer einfach so cool pinkeln, wird schwer fallen....

und jetzt halt ich mich auch schon wieder raus, möcht meine energie derzeit noch für anderes aufsparen, zum beispiel nächtliches langzeitstillen....*gähn*

grüße
sabine&co

Beatchen
26.01.2004, 11:22
Wenn ein Krankenhaus es seinen Patientinnen nicht ermöglicht, sich den Schmerz von der Seele zu schreien, so halte ich das schon für ein großes Manko. Vermutlich wäre es sinnvoll, Entbindungsstationen mal einer Qualitätsprüfung zu unterziehen, wobei nicht rein medizinische Erfolge, sondern vor allem die Zufriedenheit der Patientinnen ausschlaggebend sein sollten.

Beatchen
26.01.2004, 11:25
>>und ich hab orgastisch geschrien. schmerz schließt lust nicht aus. es war ein durchaus ekstatisches erlebnis. ich war in einer echten geburts-trance.<<

Dann hast Du den Wehenschmerz also nicht erlitten, sondern genossen.

li
26.01.2004, 13:00
Original geschrieben von Beatchen
>>und ich hab orgastisch geschrien. schmerz schließt lust nicht aus. es war ein durchaus ekstatisches erlebnis. ich war in einer echten geburts-trance.<<

Dann hast Du den Wehenschmerz also nicht erlitten, sondern genossen.

weisst du, beatchen, das ist, als würde frau einer blinden einen regenbogen erklären wollen.

es ist einfach unvergleichlich schön.

li
26.01.2004, 13:03
Original geschrieben von Beatchen
>>…weil sie ein vagisches Nervensystem hat, das nun einmal so programmiert ist, dass Gebären nur in einem sicheren Versteck funktioniert.<<

Hier handelt es sich, wie ich vermute, um eine unbelegte, sozusagen ‘Dagmarsche’ These - ?



du weisst aber schon, dass es bei tieren, die gefahr spüren, zu einem geburtsstillstand kommt!? und erst, wenn der störenfried weg ist, geht´s wieder weiter...

gela
26.01.2004, 13:05
@beatchen:
In der Urfassung des alten Testamentes ist davon die Rede, daß das Weib unter MÜHEN gebären soll und nicht unter Schmerzen. Da ist bei der Übersetzung wohl was (absichtlich???) schiefgelaufen.

Und es ist erwiesen und die Erfahrung gibt dem recht, daß es mühevoller und schmerzvoller ist zu gebären, wenn der Adrenalinspiegel zu hoch ist bzw. passiert dann gar nix mehr (im günstigsten Fall).
Der Adrenalinspiegel steigt, wenn der Sympathicus zu stark angeregt wird. (Das ist ein Teil des autonomen Nervensystems im menschlichen Körper, verantwortlich für Gefäßverengung, Beschleunigung des Pulses, Hemmung von Peristaltik und Drüsentätigkeit - Ausnahme: Angstschweiß, etc.)
Das passiert bei: ungewohnter Umgebung, hellem Licht, fremden Leuten, Angst vor dem Unbekannten (belebt oder unbelebt). Wenn nun zu viel Adrenalin zirkuliert, kommt es zu einer Gefäßverengung, welche unter anderem im Bereich der Genitalien eine schlechtere Durchblutung zur Folge haben kann. Schlechte Durchblutung bedeutet Funktionseinschränkung (u.a. Schmerz, Verkrampfung), was fatale Auswirkungen auf die Plazenta haben kann und damit auch auf des Kind. Nicht umsonst hören bei den meisten Frauen die Wehen erstmal auf, wenn sie den Kreißsaal betreten. Der Körper muß sich erst mal "orientieren". Die Ausschüttung des Hormons Oxytocin wird gehemmt - welches als Wehenhormon essentiell für die Geburt ist.
Es gibt Frauen, die sich anpassen können und welche, die sich verkrampfen. Erstere können, egal wo, gut gebären und letztere könnens nur zu Hause.

Wenn man die Zusammenhänge verstehen WILL, dann versteht man auch, warum es Frauen gibt, welche nicht zur Geburt in eine Klinik gehen wollen.
Und warum Geburt so eng mit Sexualität zusammenhängt..... .

Beatchen
26.01.2004, 14:02
>>es ist einfach unvergleichlich schön.<<

Yepp. Nur komisch, daß keine Frau es wirklich bedauert, wenn ihr Geburtsverlauf schneller voranging und die Wehen eher ein Ende fanden als ursprünglich erwartet.

>>du weisst aber schon, dass es bei tieren, die gefahr spüren, zu einem geburtsstillstand kommt!? und erst, wenn der störenfried weg ist, geht´s wieder weiter...<<

Verstehe. Die Hebamme, die im Geburtshaus mit Kerzenschein, Räucherstäbchen und leiser Musik aufwarten kann, bietet eine zweifellos geburtsförderndere Umgebung als der klinische Kreißsaal mit weißbekitteltem Personal und all diesen gräßlichen Instrumenten, die da so rumstehen…

Nein, ich denke, man sollte mal hinterfragen, WARUM eine Frau beim Betreten des Kreißsaals Angst bekommt und ihre Geburt damit blockiert. Die Angst ist ja – aus Sicht der Vernunft – nicht berechtigt, denn: Nirgendwo wird man ihr in einem Notfall so effiziente Hilfe bieten können wie in der Klinik. Eine Frau, die ins Geburtshaus geht, muß erst einmal die Aussicht auf eine komplikationsfreie Geburt nachweisen können, sonst wird sie gar nicht erst aufgenommen. Und selbst wenn sie aufgenommen wird, kann es ihr passieren, daß sie in die Klinik verlegt wird, wenn irgendwas doch nicht so läuft wie vorhergesehen. Gerade bei Erstgebärenden ist das gar nicht so selten der Fall.

Während also die Klinik für JEDE Patientin sorgen kann, ist das Geburtshaus nur unter günstigen Bedingungen ein geeigneter Ort. Würden die Vorauswahl und die Verlegung von Notfällen bei den Geburtshäusern nicht stattfinden, so könnte sich die romantisch-gemütliche ‘Geburtshöhle’ ganz schnell zu einen Ort des Grauens wandeln.

gela
26.01.2004, 14:14
Ich glaub, wir reden in verschiedenen Sprachen - Du verstehst die Zusammenhänge einfach nicht!
Ich bins müd.

li
26.01.2004, 14:22
Original geschrieben von Beatchen
Yepp. Nur komisch, daß keine Frau es wirklich bedauert, wenn ihr Geburtsverlauf schneller voranging und die Wehen eher ein Ende fanden als ursprünglich erwartet.


wie kommst du denn darauf?
ich kenne genug, die nicht begeistert waren von der kürze ihrer geburt:) mich eingeschlossen.
wenn du wirklich diese erfahrung gemacht hast, zeigt das nur, wie grauenhaft wehen im spital erlebt werden.

ich verweise dich auf den vor allem an dich gerichteten thread zur "geburs-trance", da habe ich dieses dein post schon im voraus beantwortet.

ich nehme mal an, du bist nicht vom fach, oder?

Beatchen
26.01.2004, 15:16
>>ich kenne genug, die nicht begeistert waren von der kürze ihrer geburt mich eingeschlossen.<<

Was heißt bei Dir ‘genug’?

Lies doch mal Berichte von Frauen, die von ihrer ‘Traumgeburt’ schwärmen. Endlose Wehen gehören eindeutig nicht dazu.