PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsberichte gesucht: Wer hat mit PDA entbunden ?



sweety
12.01.2004, 14:06
Ich hab viermal ohne jegliche Schmerzmittel entbunden, denke aber diesmal bereits jetzt an eine Entbindung mit PDA, würde mich also freuen wenn mir jemand sein Geburtserlebniss mit Unterstützung der PDA niederschreiben würde, wann wurde die PDA gesetzt, gab´s dabei Probleme, wer hat sie gesetzt, habt ihr bereits vor der Geburt bekanntgegeben, dass ihr mit Pda entbinden möchtet oder habt ihr euch unter der Geburt entschieden, könntet ihr das Gefühl beschreiben wenn die PDA wirkt, hat jemand von euch trotz Skoliose mit PDA entbunden oder einfach was ihr dazu schreiben wollt !

Gerne auch per Mail, wer das hier nicht posten möchte

engelchen78@chello.at

herzlichen Dank
sweety

Romy
12.01.2004, 15:46
ich habe marusha mit pda bekommen ( war sozusagen bei timon "erstgebärende" :D ).

das setzten war problemlos, ich hab bis zum schluss nichts gespürt nur die geburt hat sich um 7 stunden verzögert und wäre beinahe ein KS geworden.
nachdem ich auch nicht mehr aufstehen konnte, weil meine beine nachgelassen haben, hatte ich keinen positiven einfluss mehr auf die geburt.

alexandrav
12.01.2004, 17:45
Ich habe mit PDA entbunden. Ich hatte viele Stunden schwache, dann drei Stunden sehr starke Wehen, da ich aber schon seit drei Uhr morgens auf den Beinen war (es war 20:00) wollte ich nur noch schlafen. Ich habe meinen Wunsch nach einer Pda bekanntgegeben, fünf Minuten später war der Anästhesist da, irgendein Primar sowieso. Ich war in einem Privatkrankenhaus, der hatte Bereitschaft und hat anscheinend gleich nebenan gewohnt, in großen KHs dauert das ja anscheinend manchmal länger wenn alle Anästhesisten im OP sind. Jdenfalls war das Setzen zwar nicht sehr angenehm (es ict schon ein komisches Gefühl wenn da jemand in der Wirbelsäule herumstochert...), ging aber RuckZuck. Danach habe ich keine Schmerzen mehr gespürt und konnte wirklich drei Stunden dahindösen, in dieser Zeit hat sich auch der Muttermund vollständig geöffnet. Ich durfte zu jeder Zeit aufstehen, meine Beine waren anfangs ein bisschen kribbelig, haben aber nie versagt. Leonie rutschte leider EXTREM langsam Richtung Ausgang (fünf Stunden von Verstreichen des Mumu bis zur Geburt) und in dieser Zeit hatte ich trotz immer wieder Nachspritzen sehr starke Schmerzen. Das hat mir nur niemand geglaubt, aber ich schwöre sie waren da (und nicht bloß ein "Druck", wie die Hebamme behauptet hat. Ich habe auch eine leichte Skoliose, die hat aber keine Probleme gemacht, ich wurde auch nicht danach gefragt. Jdenfalls war die Pda für mich eine erleichterung- in 26 Stunden war ich immerhin vier Stunden schmerzfrei. Ohne diese vier Stunden Erholung wäre es womöglich ein kS geworden.

marea
12.01.2004, 19:19
Auch ich wollte anfänglich keine PDA. Aber als ich dann im KH war -und die Wehen schon recht heftig waren - hab ich mich doch vor den Schmerzen gedrückt und gleich bei der Aufnahme um eine PDA gebeten. Die Geburt hat 12 Stunden gedauert - bis 12 Uhr mittag. Um 9.00 wurde dann die PDA gemacht und es war einfach herrlich! Ich würde sie mir sofort wieder geben lassen! Eigentlich habe ich von der Wirkung der PDA nicht viel verspürt - außer die Schmerzfreiheit natürlich :) , auch der Stich war total schmerzlos.

lg

sweety
12.01.2004, 19:20
Danke für eure Antworten !

Also dreimal PDA, dreimal unterscheidlich erlebt :)

@Romy: genau davor hab ich Angst, nichtmehr richtig mittun zu können, meine Beine auf einmal nicht mehr spüren !

@alexandrav: so stell ich mir dsa vor , so hätte ich es gerne :D

@lego: die Dauer, einer der Gründe warum ich über eine PDA nachdenke.

Vielleicht ist es auch nicht ganz uninteressant zu wissen warum ich eine PDA möchte bzw. darüber nachdenke, bereits die dritte Entbindung war sehr anstrengend, Wehen, aber am Mumu hat sich nach 3cm nichts mehr getan :( bekam dann eine Spritze (Krampflösend ? ) nachdem sich 7 Stunden lang nichts getan hatte, danahc war er in 10 Minuten da.

Aber vorallem mein Geburtserlebniss bei Patricia ist mit sehr unangenehmen Erinnerungen verbunden, erstmal ein vorzeitiger Blasensprung, dann nach 3 Tagen endlich ordentliche Wehen, aber...nach 3cm wieder nix, super Wehen und nichts tut sich, auch nach Globuli, nix, die Hebamme hat mir dann den Mumu aufgetsrichen und das tut echt verdammt weh, dass tat sie, weil sich die Herztöne verschlechtert haben, plötzlich als sie bei ca. 8 cm war waren die Herztöne ganz weg, Arzt war sofort da, im Nebenzimmer alles für einen Not - KS vorbeireitet (man kann sich vorstellen wie es mir gegangen ist) , trotzdem nach 2 Minuten war sie pumperlgesund da :)

Ich denke mir jetzt einfach, eventuell geht es mit PDA besser, weil ich mich ja insgesamt mehr entspannen kann und sollte es doch zu einem Not- KS kommen, bei dem man keine Zeit mehr hat eine PDA zu setzen muss ich mir keine Vollnarkose geben lassen, ich will unbedingt den ersten Schrei mitkriegen, dass ist mir sehr wichtig !

lg sweety

conny28
12.01.2004, 19:46
hallo sweety!
Herzlichen Glückwunsch, dass es doch geklappt hat.
Ich hab zwar nicht mit PDA entbunden, weil die Hebamme meinte, es sei schon zu spät. Aber das war wohl nur eine Ausrede. Ich habe mir aber geschworen mir beim nächsten Mal eine machen zu lassen. Ich habe mit einem Anästhesisten gesprochen, und der meinte, heutzutage sei das überhaupt kein Problem mehr. Es macht nur einen kleinen Pieks und schon sind die Schmerzen um vieles geringer. Er meinte auch, dass er nicht versteht, warum das längst nicht alle machen. Eine Freundin von mir lag schon ziemlich lange in den Wehen, bis sie sich zur PDA entschlossen hat und war dann sehr begeistert. Die Geburt hat zwar noch eine Weile gedauert, aber fast ohne Schmerzen.

alexandrav
12.01.2004, 19:57
@Conny28: wie weit war die Geburt denn fortgeschritten?
Das mit "zu spät" habe ich mit meiner Hebamme besprochen, die hat gemeint es ist eigentlich nie zu spät, ausser vielleicht wenn man schon Presswehen hat und da verlangt normalerweise niemand danach. Sie selbst bekam bei der Geburt ihres Kindes eine Pda als der Mumu 8cm offen war.
Für mich hat es oft den Anschein, als ob eine pda für Hebamme und Arzt eher mühsam ist, da war bei mir die Zusatzversicherung von Vorteil: da der Anästhesist für die 5 Minuten Einsatz ein paar hundert euro kassiert hat war er sofort und ohne Diskussionen zur Stelle :rolleyes:. Wahrscheinlich wäre es am Besten die Absicht schon lange vor der Geburt bekannt zu geben, man muss die pda ja dann nicht nehmen, aber vielleicht hält sich eher jemand bereit.

Muckal
13.01.2004, 23:04
Ich hatte eine natürliche Geburt geplant, nach stundenlangen heftigen uneffektiven Wehen (die mich ganz schön geschwächt haben), empfahl mir die Ärztin eine PDA, um Kraft zu sammeln. Ich hatte ziemlichen Bammel vor dem Einstich, da ich einen Bandscheibenvorfall zwischen L3/L4 hatte, genau da, wo normalerweise gestochen wird. Als der Anästhesist kam, dachte ich nur 'Warum schicken die gerade mir einen, der grad mit dem Studium fertig geworden ist?' Das Stechen tat nicht nicht weh, aber es war scheiß unangenehm (sorry den Ausdruck), während einer Wehe ruhig zu halten und einen RUndrücken zu machen. Endlich saß die Nadel, aber.... die PDA hat bei mir nicht gewirkt, auch nicht, als sie noch einmal nachgespritzt haben. Da blieb, nachdem mein Wutzi einfach nicht durch mein Becken durchwollte, nur mehr die Vollnarkose und der Kaiserschnitt. War aber halb so schlimm...

conny28
14.01.2004, 09:37
Also Presswehen hatte ich noch keine. Im war um 7 Uhr im KH und wurde untersucht, dann habe ich geduscht und dann habe ich gleich gesagt, dass ich eine PDA möchte. Die Hebamme meinte, sie muss nachsehen, wie weit wir schon sind. Das war dann so gegen 9 Uhr. Um 12 Uhr 04 war Simon da. Also von Presswehen keine Spur. Das war so kurz vorm Übergang von der Eröffnungsphase in die Übergangsphase (oder wie das heisst). Der Arzt, mit dem ich ein paar Wochen später gesprochen habe, meinte, dass es eigentlich fast nie zu spät ist. Zumindest nicht in dieser Phase. Die Hebamme muss aber die PDA betreuen und das wollte sie vielleicht nicht. Dazu muss ich noch sagen, dass mir der Anästhesist nicht sehr kompetent vorgekommen ist. Ich kann mich natürlich täuschen. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich darauf bestanden. Im Grunde genommen hatte ich eine schnelle Geburt. Beginn der Wehen um 00 Uhr, dann war ich um 7 im KH und 5 Std. später war der Kleine da. Aber die Übergangsphase ist mir so elend lang vorgekommen und ziemlich heftig. Ich würde es nur mehr mit PDA machen.
Die Hebamme hat mir dann ein Mittel gespritzt, damit ich zwischen den Wehen besser entspannen kann.

LG, Conny

alexandrav
14.01.2004, 10:26
Es gibt schon wirklich seltsame Hebammen, deswegen hatt ich eine eigene, mit der ich das Thema Pda vorher besprochen habe. Aber wenn der Anästhesist nicht sehr vertrauenserweckend war, sei froh, dass er nicht in deiner Wirbelsäule herumgestochen hat ;) .

phantomine
14.01.2004, 19:42
hi!

ich habe auch mit pda entbunden.

bin mit 3/4 minuten wehen ins kh gefahren und dort wurde die fruchtblase geöffnet. nach etwa 2 stunden wurde die pda gesetzt (meine ärztin und hebamme haben das diskutiert - ich habs gehört und sofort "ich will" :D gesagt - hatte zu dem zeitpunkt das gefühl, daß ichs noch aushalte, aber auch, daß ichs nimmer allzu lange aushalte), da der muttermund nicht aufgehen wollte und sie mich kurz nach der pda an den wehentropf hängen wollten.

beim stechen hat sichs ein bissl "komisch" angefühlt und ich hab dann bemerkt, daß sie recht einseitig wirkt. meine linke seite war komplett taub (sogar mein linkes augenlid wurde schwer und mein auge in folge knallrot) und auf der rechten spürte ich beinahe alles (bis auf die wehen)!

ich hatte dann etwa 1 1/2 stunden meine ruhe und dann kamen die wehen wieder und wurden schnell stärker! es wurde nachgespritzt, aber die spritze wirkte nicht mehr. nach etwa 30/40 minuten meinte meine hebamme, ich könnte jetzt mitpressen - d.h. die preßphase hab ich wieder voll mitbekommen, aber das war durchaus ok (mein psychischer druck, den ich mir gemacht habe, wirkte schwerer...).

kurz darauf war mein riesenbaby da.

ich würds wieder mit pda machen, die pause dazwischen hab ich genossen und gebraucht :)

mlg, karin!

noah
23.01.2004, 21:59
ich überlege, mir auch eine pda geben zu lassen. ich hab gehört, dass man da vorher die blutgerinnungszeit bestimmen sollte.
habt ihr diesen bluttest in der schwangerschaft machen lassen?
danke andrea

phantomine
24.01.2004, 09:18
hi!

bei mir wurde blutgerinnung etc... ein paar tage vorher getestet, da ein verdacht auf gestose bestand - ob's es sonst gemacht hätten?!?

mlg, karin!

noah
24.01.2004, 10:33
danke für die antworten. es ist nur so, dass das im infoblatt des krankenhauses steht, aber ich glaub nich, dass das jeder testen lässt.
manche unterschreiben ja auch erst vorort.
danke andrea

sarma
24.01.2004, 14:41
hi

bei meiner ersten tochter ließ ich mir nach 12 stunden uneffektiven aber sehr schmerzhaften wehen in der semmelweis eine pda geben.
war damals eine ziemliche erleichterung, aber im nachhinein hatte ich immer wieder das gefühl, die geburt nicht wirklich selber vollbewußt erlebt und durchlebt zu haben.

es war ein großes verantwortung abgeben, so auf die art - machts ihr nur, ich schau zu.....

gott sei dank hat meine jetzige geburt das mehr als aufgewogen. jetzt durfte ich erfahren was es heißt das kind selber zu gebären, mit allem was dazu gehört.

also ich würd mir keine pda-geburt mehr wünschen.

der stich bei der pda tat übrigens überhaupt nicht weh. (klar wennst vorher schon stunden die echt krassen wehen hattest)

lg
sabine&co