Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Veranstaltungstipp: Podiumsdiskussion Wunschkaiserschnitt
20-01-04 19:00 Rathaus
Schnittig ins Leben - Kaiserschnitt auf Wunsch - Selbstbestimmung oder Entmächtigung?
http://wien.gruene.at/pages/termine.html
da würd ich selber gern als betroffene am podium sitzen.
ElisabethSchuster
12.01.2004, 13:56
Werd´mit meinem kaputten Haxn hinhatsch´n.Muss ich mir anschauen.
Lg Elisabeth
Original geschrieben von li
kostet das was?
auf dem Wisch steht nix oben, in Netz hab ich auch nix gesehen, nehme mal an - nein (?)
und nachher lädt man zu einem kleinen Inbiss... ;)
Original geschrieben von Bealee
und nachher lädt man zu einem kleinen Inbiss... ;)
gibts da dann "Kaiserschmarrn"?;)
Original geschrieben von gela
gibts da dann "Kaiserschmarrn"?;) Bruhahahaaa!
Die Grünen schrieben auf ihrer Hohmpejdsch:
Schnittig ins Leben - Kaiserschnitt auf Wunsch - Selbstbestimmung oder Entmächtigung?
Diskussion mit ExpertInnen und Betroffenen
Section light. Wunschkaiserschnitt, elektiver Kaiserschnitt, terminisierte Entbindung - vier Namen für ein und den selben medizinischen Vorgang. Von den BefürworterInnen wird der Wunsch-Kaiserschnitt als Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes der Frauen gefeiert, von den GegnerInnen als weitere Technisierung von Schwangerschaft und Geburt abgelehnt.
Mit: Univ.Prof. Dr. M. Langer (Gynäkologe und Psychotherapeut, AKH Wien), Mag. C. Schwarz (Gesundheitswissenschaftlerin, Hebamme), Mag. A. Reiter (Soziologin), U. Höller (derzeit in Karenz nach term. Entbindung), R. Mittehuber (Lehrhebamme) oder J. Sengschmid (Hebamme); Moderation: Dr. S. Pilz (Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen)
Zeit: 19 Uhr
Ort: Wiener Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse, Stg. 8, Aufzug, 1. Stock, Raum 319Also, für mich ist dieser Text eindeutig Wunschkaiserschnitt-befürwortend. Hätt ich mir von den Grünen nicht gedacht. Dass ein Kaiserschnitt eine schwere Körperverletzung ist, meistens die schwerste im Leben der betroffenen Frau, und so schmerzhaft ist, dass er - im Gegensatz zu einer Geburt - ohne Betäubung nicht durchgeführt werden kann, wurde hier irgendwie vergessen zu erwähnen.
Anton_Jelinek
13.01.2004, 00:06
Seltsam.
Bei der Debatte um potentiell lebensgefährliche Haus- und Geburtshausgeburten beruft man sich ständig auf die Entscheidungsfreiheit der Schwangeren.
Nessa Nénharma
13.01.2004, 01:27
Seltsam.
Bei der Debatte um potentiell lebensgefährliche Haus- und Geburtshausgeburten beruft man sich ständig auf die Entscheidungsfreiheit der Schwangeren.
Du argumentierst gleich wie die DagmarR - nur andersrum - was mich an euch beiden diesbezüglich so stört - ihr kennt kein Mittelmaß - entweder die Frauen gehirnwaschen puncto Alleingeburt (weil gefährliches Krankenhaus) oder die Frauen gehirnwaschen puncto Krankenhaus- und Arztgeburt (weil gefährliche Hausgeburt)
:rolleyes: Könnt´ ihr nicht ein Mal auf subjektive Formulierungen zurückgreifen und dann dabei bleiben?
danke, heut war´s eh in der post.
mal schauen, ob ich´s schaff.
woran erkennen wir einander? :D
Beatchen
13.01.2004, 05:57
Zu Dagmar R:
Mir erscheint es vollkommen folgerichtig, daß die Grünen sich für das Selbstbestimmungsrecht der Frau einsetzten. Und daß die freie Entscheidung für den Kaiserschnitt dazugehört, ist doch logisch, oder?
Beatchen, ein Mensch entascheidet sich immer für die angenehmere von zwei Varianten. Wenn eine Frau glaubt, dass ein Kaiserschnitt angenehmer ist als eine Geburt, dann ist sie einfach falsch informiert. Und dann muss sie besser aufgeklärt werden.
Original geschrieben von DagmarR
Beatchen, ein Mensch entascheidet sich immer für die angenehmere von zwei Varianten. Wenn eine Frau glaubt, dass ein Kaiserschnitt angenehmer ist als eine Geburt, dann ist sie einfach falsch informiert. Und dann muss sie besser aufgeklärt werden.
mein wunsch-kaiserschnitt war ja auch nicht unbedingt ein spaziergang. aber allemal erträglicher als meine "spontan"geburt.
Beatchen
13.01.2004, 15:37
Zu Dagmar:
Eine Frau aufzuklären ist die eine Sache, ihren Willen zu respektieren, die andere. Unter Aufklärung verstehe ich allerdings nicht, einer Frau zu sagen, daß der Kaiserschnitt grundsätzlich nicht angenehmer sei als die Spontangeburt. Damit tut man nämlich so, als wisse man vorher schon, was die Frau bei einer Spontangeburt wird durchmachen müssen.
lisi1981
13.01.2004, 16:02
Original geschrieben von DagmarR
Wenn eine Frau glaubt, dass ein Kaiserschnitt angenehmer ist als eine Geburt, dann ist sie einfach falsch informiert. Und dann muss sie besser aufgeklärt werden.
angenehmer sicher nicht - und schmerzfrei auch nicht. aber sag mal ... du redest da jedesmal mit so einem enthusiasmus mit ... sag mal: hattest du jemals einen ks? nein, oder?
also!
und für mich waren die wehen - die ich bereits hatte - überhaupt nicht angenehm!
na und soll ich dir noch was sagen?! das 2. kind wird auch wieder per ks entbunden
*zischundweg*
Bei mir wäre es beinahe ein KS geworden da anscheinend bei mir die Plazenta vorgelegen ist!
Hatt sich aber Gottseidank nach 3 Monaten verändert.
Ich persönlich war enttäuscht als mein FA sagte das wird ehh ein Kaiserschnitt weil ich eine "Natürliche Geburt "möchte.
Mir ist schon klar das dies kein spaziergang wird und viele Schmerzen mit sich bringt!:eek:
Wenn es aber zu komplikationen kommt finde ich es trozdem gut das man heutzutage auf KS zurückgreifen zu können.
Auch wissen´s manche schon im Vorhinein dass sie einen KS brauchen z.B:Nachgeburt liegt vor, BEL,........da finde ich es beruhigend dass es KS gibt den früher haben teilweise Frauen sterben müssen weil es keinen KS gab. Aber das ist Gott seidank schon lange her!
Aber ich würde nie wenn alles in bester Ordnung ist schon im Vorhinein sagen und ich will einen Wunsch KS weil ich villeicht die Schmerzen nicht haben will oder dergleichen.
Aber es sollte jeder für sich entscheiden denn da könnte es ja wieder sein wenn jemand so partou gegen Natürliche Geburt ist und sich richtig davor Fürchtet das man sich dann so verkrampft das ohnehin nix weitergeht und es zu Komplikationen kommen kann das er am Ende ehh einen KS braucht.
Beatchen
13.01.2004, 17:48
Ich meine, eine Frau sollte gar nicht erst höllische Angst vor der Geburt haben müssen, bevor man ihr den Wunschkaiserschnitt gnädigst zugesteht.
lisi1981
13.01.2004, 17:56
Original geschrieben von Beatchen
Ich meine, eine Frau sollte gar nicht erst höllische Angst vor der Geburt haben müssen, bevor man ihr den Wunschkaiserschnitt gnädigst zugesteht.
bin ganz deiner meinung! ich hatte ein paar tage lang (durch tabletten und tropf) wehen ... aber die waren zu wenig bzw. zu wenig stark ... und dann musste es ja eh schnell gehen, weil jan nimmer versorgt wurde. und ich war soooo froh, dass der ks gemacht wurde :)
und deswegen steht für mich auch für die 2. entbindung der ks fest
Original geschrieben von granny
meine "spontan"geburt. Es war nicht deine Geburt, sondern eine völlig fremdbestimmte. In Wirklichkeit hattest du doch eh ein ungutes Gefühl, wie du dort angekommen bist, gö? Du wolltest eh gleich wieder nachhause und dich irgendwo verstecken, stimmt's? Dann wäre deine Spontangeburt viel schöner geworden, du würdest heute so reden wie ich, die Alleingeburtsentwicklung wäre schon viel weiter, Alleingeburten selbstverständlich, und mich würde überhaupt niemand kennen. Im nächsten Leben denk an mich, bevor du einen Blödsinn machst.
Aber ich glaub, das hamma eh schon besprochen.
Original geschrieben von Beatchen
Ich meine, eine Frau sollte gar nicht erst höllische Angst vor der Geburt haben müssen, bevor man ihr den Wunschkaiserschnitt gnädigst zugesteht. Warum haben denn die Frauen so viel Angst davor? Jeder normale Mensch hat vor so einer schweren Operation Angst, also muss die Angst vor so einem geilen, bombastischen Akt wie der Geburt noch größer sein, und zwar pathologisch groß.
Warum? Das darf's ja eigentlich gar nicht geben.
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