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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : eigewöhnungszeit....



Dipsy
04.01.2004, 20:44
will mal fragen, wie lang es bei euch gedauert hat und wie es
euren kleinen und euch dabei ergangen ist.....


....oje, sorry ist ein bißl lang geworden !



bei uns...es ist jetzt genau ein jahr her, war es problematisch, obwohl ich mit dem gegenteil gerechnet hatte.
julia, sie war beim kindergartenstart 23 monate alt und ein
kontaktfreudiges extrovertiertes mädchen, daß auch oft längere zeit bei oma verbrachte und überhaupt nicht den eindruck eines rockzipfltyps machte.


die ersten 5 tage liefen mit dem stundenweise wegbleiben ganz gut, aber dann war es aus und vorbei, sie wollte ohne mich nicht mehr allein dort sein. sie wollte zwar hingehen und dort spielen, aber halt nur mit mir.
wir haben dann ganz, ganz sachte versucht...wenigstens auf´s klo darf die mama...daß ich wieder weg darf.
es hat im endeffekt fast 8 Wochen gedauert mit dem stufenweise
eingewöhnen.
sie geht teilzeit, also bis 14 uhr...und ich bin sehr glücklich damit,
weil sie als einzelkind doch unter kinder soll und ich den erzieherinnen dort voll vertraue und ich merke, daß ich mich auf deren pädagogische fähigkeiten voll verlassen kann.
und das erste kindergartenjahr verlief dann auch noch recht entspannt und alle waren rundum glücklich....doch......

leider hat julia ein dummes alter..alle anderen kamen im september in den richtigen kindergarten, da sie aber noch keine 3 ist bleibt sie in der Krippe.
Eigentlich war ich froh, da ich den eindruck hatt, daß sie sehr an der Krippenerzieherin hängt, die ihre Gruppe weiterhin betreut...
weit gefehlt,
die großen...von denen sie soviel geschwärmt hat...ihre freunde dürften ihr fehlen und so macht sie eigentlich seit september immer ein bisschen zoff in der früh....
3 von 5 tagen klammert sie sich an mich und wenn ich schnell weggeh hört sie bald auf, aber es nervt....
und irgendwie paßt es nicht recht zu ihrem charakter....
ich will eigentlich auch nicht veranlassen, daß man eine ausnahme macht und sie zu den großen nimmt ....
da ich finde echt zu den großen gehört sie erst, wenn sie endlich diese doofe marotte vom großen geschäft mach ich nur in eine windel(aber das ist ein anderes thema)ablegt.

ich erwarte mir jetzt auch gar keine expertentipps, denn
ich komm schon klar , aber ich hab mir ein wenig von der seele geschrieben....und...


eigentlich wollte ich nur den eingewöhnungstipp loswerden, daß man sich ausreichend zeit freihalten soll für den start in den kindergarten

denn wenn ich damals schon gleich in den job hätte müssen einsteigen, hätt ich eine arge krise gehabt !(hatte ein paar wochen zeitpolster)



lg
susi

sabrina
04.01.2004, 21:17
hallo:)


mir ist es mit sabrina genauso ergangen wie dir:) sabrina genauso vom typ her wie deine kleine, auch kein rockerlzipfmädl. die ersten zwei tage waren super kein problem, aber dan fings an:) wenn ich dagewesen bin kein problem, aber wehe ich wollte weg:) sabrina geht auch teilzeit, zuerst hab ich sie in der früh hingebracht und zu mittag hat sie mein mann abgeholt. hat nix bracht weinterror weiter. gut dan ist katja in den kiga gekommen,da haben wir glaubt na wenn sie sieht das katja auch geht, dan hörts vielleicht aif, nichts da:) dan sind wier alle mit ihr in den kiga, ehrlich wenn ma einen hund hättn were der auch noch mitgewesen, hat auch nix gfruchtet:)
naja was soll ich sagen ich war schon mit den nerven am ende, immer in der früh einen weinendes und schreiendes etwas dorthin zuschleppen, ich wollte schon aufgeben nach 3.monaten. aber aufeinmal von einem tag auf dem anderen wars vorbei, ich weis auch nicht an was es gelegen ist, ich hab viel mit iherer betreuerrin gesprochen, aber sobald sie in der gruppe war und ich weg wars aus mit dem weinen:)

ich hätts mir bei sabrina nie gedacht das die mal solche probleme mit dem kiga hat, im gegenteil:)
mit katja ihrer mittleren schwester hatte ich überhaupt keine probleme im gegnteil:9 und gerade bei katja hab ich mir gedacht, na da wierd was auf uns zukommen, den die ist nur an meinen zipf ghängt:9 sichst so kann man sich täuschen:)

Ashley
05.01.2004, 11:47
Meine persönliche Meinung ist , dass die "Probleme" die erst nach 2-3 Wochen auftauchen daher kommen, dass sie merken "ooups da gehe ich jetzt immer hin" - auch wenn es sie mal nicht freut! Und es ist ja auch nicht mehr so Neu - sprich interessant wie am Anfang!

Unter Umständen wird die Eingewöhnung gestaffelt, und noch ein oder zwei andere Kinder kommen neu in die Gruppe? Dann widmet die Kindergärtnerin denen vielleicht jetzt mehr Zeit?

Ich begann mit meinem Großen damals ja im Oktober - das finde ich optimal! Die Gruppe ist schon eingespielter, ruhiger - trotzdem haben sie noch nichts verpasst !

Aber die Eingewöhnung ist finde ich so ein umfangreiches Thema !! ;) Jedes Kind ist eben anders! Viel hängt auch von uns Müttern ab - haben wir auch ein gutes Gefühl sie dort zu lassen??????? :D ........... dann wird´s (meistens) auch viel einfacher ! ;)

So - jetzt gehen wir raus in den Schnee!!

Dipsy
05.01.2004, 11:57
also karin, da hab ich mir jetzt gedacht, als ich gelesen hab, daß
bei sabrina eine ähnliche situation war,

daß das wohl so ist wie mit den bellenden hunden...von wegen
beißen nicht...(wenn du verstehst wie ich´s mein)

und das sprichwort "und zweitens anders als du denkst"
kommt mir in der situation auch gelegen :)

lg
susi

Dipsy
05.01.2004, 12:08
Original geschrieben von Tini9901

Jedes Kind ist eben anders! Viel hängt auch von uns Müttern ab - haben wir auch ein gutes Gefühl sie dort zu lassen??????? :D ........... dann wird´s (meistens) auch viel einfacher ! ;)

LG Tina


das stimmt 100 pro ....und ich hab mich klar gefragt, ob ich vielleicht mit verantwortlich bin wenn julia nicht den eindruck erweckt als würd sie gerne hingehen....

ich glaub inzwischen...da ich ihr ja all meine zeit und meine ganze liebe in der uns verbleibenden zeit besonders intensiv schenke...

ich fast interessanter und lustiger als der kindergarten bin.
ich bastle sehr viel ,ich lese ihr vor ,ich geh auf den spielplatz ,in den zirkus ,in den schwimmkurs....

klar bin ich für sie allein "personal trainer" und bei mir geht auch viel durch
lange leine...hat sie da
und im kiga muß man schon mal gut folgen....und die tamara ist für alle da !

lg
susi

chrimonic
05.01.2004, 12:30
hi,

mir selber war schon tage vorher schlecht,hat sich gsd nicht auf meinen kleinen abgefärbt.
also moritz war damals 13 monate als er in den kiga/kripe kam.
ich hatte ein total ungutes gefühl,vonwegen abschieben u.s.w..
ich hatte ja schliesslich noch ein halbes jahr erziehungsurlaub.
aber ich dachte wir versuchen es schon mal wer weiss was wird.
aber mein kleiner überraschte mich total,er fand es prima dort,neues spielzeug und kinder.er ist ein sehr geselliger mensch.

ich war anfangs mit und schon in der zweiten woche hab ich ihn allein dort gelassen"schnief",alles ging glatt.er ist anfangs von 8.30-12.00uhr dageblieben.tja,da wir aber im oktober angefangen haben,kamen uns natürlich die vielen erkältungsvieren in den weg.moritz war dann oft krank(mittelohrentzündung)vom feinsten und das den ganzen winter lang.eine war auskuriet ,kiga,schnupfen-krank.naja so ging das bis zum märz.ich war drauf und dran den kleinen wieder raus zunehmen,aber meine kia sagte immer halten sie durch,das wird schon.und sie sollte recht behalten,diesen winter noch keine mittelohrentzundung,nur banale schnupfen und husten.

also alles in allem hatten wir einen guten start,was mein sohn immer samstags und sonntags beweist.er will sich immer anziehen und "zu seine freunde"gehen.

ich glaube ich war immer aufgeregter als er.und heute bin ich froh das ich so eine lange eingewöhnungsphase hatte den ich glaube nicht,dass sich ein arbeitgeber das lange mit angesehen hätte.(das kranksein mein ich)

lg nicole+moritz 13.09.01

Sonnenkaefer
05.01.2004, 13:21
Hallo!
Ich bin damals auch positiv überrascht worden. Niki war früher immer sehr anhänglich... mit etwas mehr als zwei Jahren war er aber daheim eindeutig unterfordert und es sind ihm andere Kinder abgegangen (seine Schwester war damals erst ein halbes Jahr alt und noch kein voller Spielgefährte).
Angefangen hat er dann mit 2,5 Jahren. Für das Eingewöhnen haben wir uns ewig Zeit genommen. Er hat im Jänner mit dem Eingewöhnen begonnen und ab März war er dann inklusive Mittagessen drinnen (davor habe ich ihn immer schon um 11:45 wieder abgeholt). Anfangs war ich immer mit drinnen; später bin ich dann raus und diese Zeiten wurden langsam gesteigert. Er hat nie geweint und motzt heute noch, wenn ich ihn zu Mittag wieder abholen komme. Er geht nach wie vor Halbtags (bis 12:30) - jetzt ist er 3,5 Jahre alt.
Bei mir war es auch so, dass ich ihn nicht in den Kindergarten geben "musste", also auch kein "schlechtes Gewissen" hatte. Ich dachte, vielleicht gefällt es ihm - wenn nicht, bleibt er halt noch zu Hause (ich war ja sowieso noch mit der Kleinen in Karenz). Also konnte ich das ganze auch recht entspannt und ohne Zeit- und Erwartungsdruck angehen. Für ihn war es ein Volltreffer.

Jetzt im April steht die zweite "Prüfung" bevor. Dann wechselt er nämlich in "meinen" Betriebskindergarten und gleichzeitig fängt seine Schwester (dann 27 Monate alt) auch dort an. Ist für uns einfach besser so, da im Betriebskindergarten die Abholzeiten flexibler sind - bei gleichen Kosten... dadurch habe ich dann nicht ständig den Stress, wie ich es schaffe, die Kinder pünktlich abzuholen. Ich fange dann im September halbtags 20 Stunden zu arbeiten an und bis dahin sollte es für beide Kinder halbtags im Betriebskindergarten klappen. Wird schon gehen.

LG, Petra