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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Horror beim Kinderarzt



Alice-Smiley
21.07.2006, 16:46
Hallo liebe Kolleginnen,

haben erst gestern den 2-Jahres Termin für den MuKi-Pass gehabt und es war wieder Stress pur für mich und meinen Zwuck!
Keine Ahnung wovor er sich so fürchtet, aber kaum sitzen wir im Behandlungszimmer weicht er nicht von meinem Schoss und die Untersuchung selbst artet in ein Gebrüll Zur-Wehr-Setzen aus, das schließlich auch in Um-Sich-Hauen und Treten mündet, dass es manchmal drei Leute braucht, um ihn halbwegs untersuchen zu können. Am Ende sind wir beide immer ganz fix und foxi und unterschwellig klingt dann immer ein "Na, was haben sie denn da für einen Wildling aufgezogen" (ich weiß, ich sollte das nicht auf mich münzen und darauf beharren, dass er halt so ist, punktum, basta - tja, dazu fehlt mir leider noch das nötige Selbstvertrauen :( )

Wer hat ähnliche Erfahrungen und kann mir eventuell Tipps geben, wie wir das für uns beide besser gestalten können?? Übrigens, hängt nicht von meiner derzeitigen Ki-Ärztin ab - ist bei jedem so!!

Bitte um Tipps oder Erfahrungsberichte (vielleicht geht das ja auch einfach so vorbei und wird irgendwann wieder besser??) - Danke!!

lg,

Maggie
21.07.2006, 17:33
Ich würde einen Arzt-Koffer kaufen und mit deinem Kind den Arztbesuch nachspielen. Oder mir ein Buch, das sich mit dem Thema beschäftigt besorgen.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir leider (oder für mich gottseidank) nichts raten, denn Kathrin mag ihre Kinderärztin total gerne, weil sie sooo tolle Geschichten erzählen kann ;) !

_fluegerl_
21.07.2006, 18:51
Mit Marcel hab ich keine Probleme bei der Ärztin, doch da liegt auch viel an der Ärztin selbst.Da dürfen die Kinder einen Bären untersuchen und der Bär darf dann mit Hilfe von der Frau Doktor auch schauen ob alles in Ordnung ist:) Sie macht das wirklich ganz grossartig.

Ich würde auch um ein Buch schauen, wo alles erklärt wird.Auch das Lieblingsstofftier mal abhorchen und in die Ohren schauen.Dabei erzählen das die Ärztin nichts anderes macht.

Wünsch euch alles Liebe:winken:

Babe
21.07.2006, 20:55
Sohnemann verhält sich so wie du es beschrieben hast. :winken:

unsere kiä ist da sehr verständnisvoll. sie lobt ihn immer nach der untersuchung und er bekommt auch die übliche "belohnung" von ihr.
sie hat mich bereits mehrfach versucht zu beruhigen, dass so ein verhalten normal ist bei kindern und sich das wieder gibt. um es ev. zu beschleunigen hat sie uns geraten, einen arztkoffer zum spielen zu kaufen bzw. ein buch vom arztbesuch.
beides hat nicht gefruchtet. er spielt liebend gerne spritzen geben und abhorchen, allerdings sobald wir das wartezimmer betreten, will er gleich wieder raus.

warum er so angst hat, können wir uns nicht erklären - er hatte nie ein schlechtes erlebnis mit ihr - im gegenteil - sohnemann kennt sie sogar privat. hmmmm - hoffe, dass sich das mit der zeit gibt!

lg

Victoria22
21.07.2006, 21:52
Vor einem halben Jahr hätte ich noch genau das gleiche berichten können wie du jetzt.

Noah ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und lässt sich untersuchen. Öffnet sogar den Mund und redet mit dem Arzt.

Warum der Wandel?

1. Glaub ich, dass das er jetzt älter und schon etwas vernünftiger;) ist.
2. Hat uns der Arztkoffer den das Christkind gebracht hat viel geholften.

Hoffe für dich, das es bald besser wird:hug:

elamae
22.07.2006, 08:54
Sohnemann verhält sich so wie du es beschrieben hast. :winken:

unsere kiä ist da sehr verständnisvoll. sie lobt ihn immer nach der untersuchung und er bekommt auch die übliche "belohnung" von ihr.
sie hat mich bereits mehrfach versucht zu beruhigen, dass so ein verhalten normal ist bei kindern und sich das wieder gibt. um es ev. zu beschleunigen hat sie uns geraten, einen arztkoffer zum spielen zu kaufen bzw. ein buch vom arztbesuch.
beides hat nicht gefruchtet. er spielt liebend gerne spritzen geben und abhorchen, allerdings sobald wir das wartezimmer betreten, will er gleich wieder raus.

warum er so angst hat, können wir uns nicht erklären - er hatte nie ein schlechtes erlebnis mit ihr - im gegenteil - sohnemann kennt sie sogar privat. hmmmm - hoffe, dass sich das mit der zeit gibt!

lg


Ist bei uns haargenau das gleiche.
Die Kinderärztin ist nie ungeduldig, immer lieb zu Amy. Der Arztkoffer hilft gar nicht dagegen. Arzt spielen taugt ihr dagegen sehr, auch selbst damit untersucht werden.

Es wird langsam besser, finde ich, die Lautstärke ist nicht mehr so arg ;)

LG Manuela

mariste
22.07.2006, 13:57
sandra mag auch keinen arzt sehen schon allein wenn er hallo sagt dann fängt sie an zu weinen wenn der kia sie untersuchen will, ohren usw... dann wehrt sie sich auch heftig - der hausarzt meinte es kommt davon dass die kinder so viele impfungen hinter sich haben und desshalb haben sie immer angst! obwohl der kia und der hausarzt total lieb mit ihr sind!

meine nichte liebt es zum doktor zu gehen!

so sind sie alle verschieden

ich wünsch dir alles liebe und dass es besser wird!

Andromache
23.07.2006, 12:16
sophia hatte bis vor kurzem auch immer große angst und brüllte bis zur erschöpfung. der kinderarzt hat uns sogar zur entwicklungsdiagnostik geschickt :rolleyes:
von einem tag auf den anderen hat sich das gebessert. ich wollte schon den arzt wechseln, weil er mir persönlich nicht sympathisch ist und ich irgendwie ein bisschen überkreuz mit ihm bin, aber sie liebt ihn heiß und schließlich ist SIE seine patientin, nicht ich...
jedenfalls geht sie jetzt fast gern zum arzt. und ich sag auch immer, wsa gemacht wird, wenn wir hingehen (heute gehen wir zum kinderarzt und der hört dich ab, schaut dir in den mund und dann bekommst du eine impfung, damit du nicht krank wirst...).

SSS
24.07.2006, 09:04
Hallo liebe Kolleginnen,

haben erst gestern den 2-Jahres Termin für den MuKi-Pass gehabt und es war wieder Stress pur für mich und meinen Zwuck!
Keine Ahnung wovor er sich so fürchtet, aber kaum sitzen wir im Behandlungszimmer weicht er nicht von meinem Schoss und die Untersuchung selbst artet in ein Gebrüll Zur-Wehr-Setzen aus, das schließlich auch in Um-Sich-Hauen und Treten mündet, dass es manchmal drei Leute braucht, um ihn halbwegs untersuchen zu können.

hat er dort impfungen bekommen?

ich erinnere mich an prinzessin bei unserem kinderarzt. sie konnte gerade sitzen (war also etwa 8 monate alt).
ich zog sie aus, und sie saß dort oben auf dem behandlungstisch und schaute neugierig und interessiert herum.
kia gab noch daten ein. war also noch gar nicht bei ihr.

plötzlich erstarrte ihr gesicht. sie schien zu überlegen. sie verzog das gesicht und begann laut zu brüllen ;) .
tja. irgendeine schlüsselinformation schien sie daran zu erinnern, dass hier die spritzen gegeben werden ...

diese brüllphase dauerte dann bis sie ca. 2,5 war.
trotz arztkoffer, obwohl wir erklärten, dass sie "nur" untersucht wird (sie verstand das auch), etc.

zudem denke ich, dass sich kinder halt auch nicht gerne in höchst intimen zonen (mund!!!) herumfummeln lassen wollen und das auch noch von fast-fremden.

ich finde die reaktion deines kindes normal. es will nicht, dass etwas mit ihm geschieht und es setzt sich zu wehr. hoffentlich bleibt ihm das erhalten.

phantomine
24.07.2006, 09:12
hi!

bei uns ist/war es das gleiche. beim großen ist es im moment besser, einfach weil wir ihn schon besser darauf vorbereiten können (und er keine impfungen im moment kriegt, obwohl ich ihm noch irgendwie die zweite mmr geben lassen muss *grübel*). ansonsten haben wir auch arztkoffer und der große hatte letztens seine puppe mit, die er arzt untersuchen musste bevor er an raphael ran durfte.

beim kleinen hilft momentan leider nur "augen zu und durch" - er hat auch beim praktischen arzt angst, der ihn noch nie gestochen hat.

mein kia sagt jedesmal, dass das in dem alter halt so ist und sich etwa mit 2,5 jahren legt. und nachdem sich der große seit etwa einem halben jahr relativ kooperativ zeigt (und vorher bei JEDEM arzt den wahnsinnsstreß bekommen hat), gehe ich davon aus, dass es sich auch beim kleinen legen wird...

mlg, karin!

mami20
24.07.2006, 23:16
Genauso war es bei uns auch. Bin ebenfalls der Meinung, dass es von den Impfungen kommt... Johannes konnte sich damals schon beim 2. Impftermin erinnern (wahrscheinlich unterbewusst), seitdem gabs dieses Drama, mir war schon immer vorher schlecht... :(

Das Kind kann da gar nix dafür, es hat halt immer die Erfahrung gemacht, dass es beim Arzt-besuch weh tut, und es hat einfach Angst davor.

Johannes bekam auch einen Doktorkoffer, ist leidenschaftlicher Arzt u. Spritzengeber :rolleyes: ;), die 3 Jahres-MuKiPa-U. war auch noch ein Wahnsinn, aber seitdem weint er nicht mehr drin...

meraner
25.07.2006, 09:58
also, ich versteh aerzte nicht, die kinder untersuchen gegen widerstand, also mit festhalten und 3 leuten und so. das macht alles immer schlimmer.
du sagst, er hat nie was schlimmes erlebt - bitte, ist das nicht schlimm, wenn man festgehalten wird, damit irgendjemand irgendwas mit einem macht, das man nicht will.
ich hab das als kind auch erlebt, grauenhaft.
wenn meine tochter nicht will, dann muss sie auch nicht, ist fuer mich ein klarer fall.
wenn sie megakrank waer, dann wuerd sie sich nicht mehr so wehren, weil sie eh viel zu fertig waer.
aber zu einer gesundenuntersuchung zwingen? das versteh ich nicht, das ist fuer mich ein sehr sehr schlechter arzt.

meine tochter geht sehr gern zum arzt, ich sag ihr jeweils vorher, ob sie eine spritze bekommen wird oder nicht. und wenn sie nicht bereit waer fuer die spritze, dann wuerd ich mich tadellos erweichen lassen fuer 1 tag oder 1 woche. ist doch egal.

lg
liz

Alice-Smiley
25.07.2006, 23:58
Hallo Mit-Mamis,

ein großes, fettes DANKESCHÖÖÖÖN :) für Eure Antworten, sei haben mir allein schon beim Lesen geholfen und ich weiß, dass meiner nicht ein Einzelfall ist!!
Also, ich werde mir Eure Vorschläge durch den Kopf gehen lassen und schauen was davon für mich/uns umsetzbar ist - Doktorkoffer kommt jetzt mal ins Haus, vielleicht bringts uns was.
Ich finde ja auch, dass Sohnemann halt eine sehr starke Persönlichkeit hat und sehr bestimmt zeigt, dass er bestimmte Dinge nicht mit sich geschehen lassen will (was ich ja eigentlich sehr gut finde, das soll auch so bleiben), aber ich hoffe halt, dass er irgendwie mitkriegt, dass Ki-Ärztin ok. ist, alles andere nicht!

liebe Grüße und Danke

Andromache
26.07.2006, 10:00
wenn sie megakrank waer, dann wuerd sie sich nicht mehr so wehren, weil sie eh viel zu fertig waer.
dem muss ich widersprechen. s hat ja sehr schlimme erlebnisse mit ärzten und krankenschwestern wegen ihrer damaligen vermeintlichen krampfanfälle. verdacht auf BNS MUSS untersucht werden, auch wenn das kind so ganz gesund ist und dementsprechend kräftig sich wehrt (zitat einer ärztin aus der ambulanz, die aber eh eine wirklich GANZ nette war: "ein kind, das sich SO stark wehrt und versucht, sich beim blutabnehmen aufzusetzen, obwohl drei leute festhalten, und das mit 8 monaten, habe ich noch nie erlebt!")
und selbst, wenn s sher krank ist und hoch fiebert, wehrt sie sich, wenn sie nicht will, dass man ihr z.b. in die ohren schaut. überhaupt ist es leider so, dass sie vehement verlangt, die stellen, an denen sie schmerzen/eine verletzung hat in ruhe zu lassen. also ein lasch am arm hängendes, fiebriges kind beim arzt habe ich in meinem fall noch nie erlebt :D

meraner
26.07.2006, 10:13
dem muss ich widersprechen. s hat ja sehr schlimme erlebnisse mit ärzten und krankenschwestern wegen ihrer damaligen vermeintlichen krampfanfälle. verdacht auf BNS MUSS untersucht werden, auch wenn das kind so ganz gesund ist und dementsprechend kräftig sich wehrt (zitat einer ärztin aus der ambulanz, die aber eh eine wirklich GANZ nette war: "ein kind, das sich SO stark wehrt und versucht, sich beim blutabnehmen aufzusetzen, obwohl drei leute festhalten, und das mit 8 monaten, habe ich noch nie erlebt!")
und selbst, wenn s sher krank ist und hoch fiebert, wehrt sie sich, wenn sie nicht will, dass man ihr z.b. in die ohren schaut. überhaupt ist es leider so, dass sie vehement verlangt, die stellen, an denen sie schmerzen/eine verletzung hat in ruhe zu lassen. also ein lasch am arm hängendes, fiebriges kind beim arzt habe ich in meinem fall noch nie erlebt :D

meine tochter ist da halt anders. wenn sie richtig fiebert, dann kann ich ihr tadellos ein zapferl geben oder fieber messen. bei leichtem fieber ein virbucol, vergiss es. und billie hat bis dato keine schlimmen erfahrungen mit aerzten gehabt (ausser impfungen), und sie hat sicher auch weniger angst als andere, weil sie so gern aerzten beim operieren im tv zuschaut.
ich war auch so ein kind, das 6 leute gebracht hat zum festhalten zum blutabnehmen. ich war da vielleicht 4 jahre alt. und ich weiss, haette auch nur 1 arzt sich die muehe gegeben, meine aengste ernst zu nehmen, ehrlich zu sein und mitleid gehabt, ich haette mitgespielt. aber ich hab die medizin so als etwas kennengelernt, das sich einen sch**ssdreck um die patienten kuemmert und sich nur fuer krankheiten interessiert. ich lass das nicht zu bei meiner tochter.
ja, man muss untersuchen, wenn was schlimm ist. aber zwingen, nein, solange es nicht lebensgefaehrlich ist, kein zwingen von mir. das ist es nicht wert - aus meiner erfahrung gesprochen.
z.b. hab ich beim blutabnhemen mit billie erlebt (wg allergietest), dass die helferin mir einfach nicht erlauben wollte, dass ich ihren arm festhalte und nicht sie. sowas rennt bei mir nicht. wenn jemand den sicherheitsgriff macht, dann ich, sonst geh ich. und bis dato komm ich damit durch. (wir mussten sie nicht festhalten beim blutabnehmen, war nur sicherheitsgriff, damit sie nicht wegzuckt, hat sie aber nicht; sie hat als es wehtat einfach nur geweint, die arme).

ich versteh, dass es schwer ist. und ich bin froh, dass ich noch nie in brenzligen situationen mit meiner tochter und medizin war. aber wenn meine tochter krank ist, dann bin ich der chef, der auf sie aufpasst, und kein arzt der welt darf was machen, was ich nicht mit ihr ausmachen kann.

lg
liz
ps: ja, bei fieber ueber 40 grad haengt meine tochter lasch rum, da kann man dann fast alles mit ihr machen, da ist sie nur noch im halbschlaf. oder man wartet bis sie einschlaeft...:)

lupinchen76
26.07.2006, 10:31
Von wegen ungewollt festhalten... bei uns liegt der Fall so, dass Nils vor normalen Arztbesuchen keine Angst hat. Wir besprechen alles vorher und er findet die Untersuchungen sogar spannend und interessant. Bei Impfungen ist es ein bisserl blöd: er weiß, dass er eine bekommt, wird darauf vorbereitet und setzt sich auch freiwillig hin, in dem Moment, wo die Ärztin die Spritze aufzieht, bekommt er aber Angst und sagt "nein, ich will nicht". Was man dagegen tun kann, weiß ich nicht, Hinauszögern machts nur noch schlimmer, Ablenken geht nicht und Abbrechen kann man die Aktion ja auch nicht mehr (da der Imfstoff dann schon angebrochen ist). Somit muss er dann einfach schnell durch trotz Weinen und ich muss ihn festhalten. Wenn er dann getröstet und beruhigt ist, sprechen wir halt im Nachhinein noch einmal darüber.
Bestechen oder auch nur was Positives in Aussicht stellen wie "wir gehen nachher gemeinsam auf ein Eis" funktioniert nicht, da kommt dann im Augenblick der Impfung "ich will kein Eis";) .
LG