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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fortsetzungsfred - An die Krankenhausentbinderinnen: Wurden eure Erwartungen erfüllt?



DagmarR
20.12.2003, 19:00
Alle, die mir schon geantwortet haben, dürfen jetzt auch sagen, ob das, was sie sich vom Krankenhaus erwartet haben, auch eingetreten ist, also Abnehmen der Unsicherheit, Bedientwerden, Saubermachen, medizinische Sicherheit...
Hattet ihr dann wirklich weniger Angst, und hat das was gebracht?
Waren die Betten gemütlich, das Essen gut, das Zimmerservice freundlich? Hattet ihr Ruhe?
Wird der Geburtsraum nach jeder Geburt aufgewischt und wurde die Wäsche regelmäßig gewechselt? War alles hygienisch?
Wurde das Wohlergehen vom Mutter und Kind permanent und richtig überprüft, bzw. gab es irgendwelche Lebensrettungen oder sonstwelche Ereignisse, wo die medizinische Sicherheit zum Tragen kam?

sane
20.12.2003, 19:18
ich antworte dir jetzt hier nochmal - hab ja druemen ein bisschen in deinem fred geschmutzt:

es wurden bei allen drei geburten meine erwartungen bestens erfuellt:

geburt 1: dauerte 2 stden, zimmerservice war bestens, essen war auch nicht schlechter, als wenn ich es gekocht haette,

geburt 2: dauerte 5 stden, weil leah mit der nase bremste. (-: ; danach bekam ich eine narkose, weil sich trotz mehrmaligem bemuehen die nachgeburt nicht loeste. ansonsten wie bei geb1; einziger wehrmutstropfen: sie haben mich schon am 4. tag hinausgeworfen, weil sie mich ueber pfingsten nicht behalten wollten.

geburt 3: hab ich drueben erwaehnt.

alexandrav
20.12.2003, 19:22
Was ich mir erwartet habe (Hilfe bei mir unerträglichen Schmerzen) ist eingetereten. Wenige Minuten nachdem ich den Wunsch nach einer PDA geäußert hatte, war der Anästhesist da. Ich habe in einem Privatspital entbunden weil ich wollte, dass meinen Wünschen ohne Herumdiskutieren Folge geleistet wird und das hat größtenteils funktioniert. Der Geburtsraum wurde natürlich sauber gemacht (ist das nicht selbstverständlich??), bettwäsche wurde jeden Tag gewechselt (auf Anfrage auch öfter). Das Essen war wirklich gut, v.a. das Frühstück konnte man als oppulent bezeichnen, die Betten waren bequem, alles elektrisch verstellbar. Es hat Ruhe geherrscht, da ja nur mein eigener Arzt und die eigene Hebamme zur Visite kamen, einmal am Tag kam die Kinderschwester, das war ok, zum Geburtszimmer hatte niemand außer Arzt und Hebamme Zutritt (außer von mir erwünschte Personen natürlich). Nach der Geburt kam kurz der Kinderarzt, der gefragt hat ob er die Kleine anschauen darf.
Einige Stunden nach der Geburt bekam ich plötzlich unerträgliche Schmerzen im Bauch, es wurde sofort ein US und ein Lungenröntgen gemacht, ausserdem kam ein Internist, das Ganze waren dann peinlicherweise, aber gsd Blähungen...
Ich war mit der Betreuung zufrieden, mit der PDA sehr zufrieden würde aber das nächste Mal gleich nach der Geburt nach Hause gehen, schade, dass ich nicht mehr Selbstvertrauen hatte, das gleich zu machen.

Claudia.Maxi
20.12.2003, 19:40
Und zwar um ein Vielfaches! Ich hab vorher immer gedacht, dass es sich um Horrorgschichteln handelt, wenn was Schlechtes über KH Geburten erzählt wurde. Es ist viel schlimmer geworden, als erwartet.

Angst vor div. Sachen/Situationen ist erst im KH gekommen.

Zimmerservice war eine Katastrophe, musste mir Binden usw. selbst suchen, Stillkissen hab ich auch keines bekommen.
Essen war mir egal, hab mir vorsichtshalber selbst was mitgebracht (Die beste Jause meines Lebens!)

Ruhe Fremdwort. Stündlich ist jemand in der Nacht gekommen.
Geburtsraum aufgewischt? Nach unserer Geburt sicher nicht, die nächste Kundin habens schon reingeschoben, als ich rauskam. Vor unser Geburt? Ich wills gar nicht wissen!

Medizinische Sicherheit? Erhöhten Blutdruck habens mir behandelt, mit dem Erfolg, dass er plötzlich um einiges gestigen ist. Sonde am Kopf vom Kind befestigen war 2x erfolglos, dafür wurde ich am MM getroffen (Danke!) Im Protokoll steht trotzdem drin, dass die Sonde angebracht wurde und dass sie damit die Herztöne abgeleitet haben (erst versagen, dann auch noch lügen).

sabrina
20.12.2003, 20:59
hallo:)

beu nummerro 1: geburt dauerte 18std. , ich hatte keine erwartungen, darum war ich posiztiv überrascht:) alle drei hebammen waren super nett, haben sich sehr um mich gekümmert, als ich den wunsch aussprach einer pda war der anestisist gleich da, essen war super, zimmer wurde jeden tag aufgewischt, die betten jeden tag überzogen, also summa sumarum alles bestens:)

bei nummerro 2: geburt dauerte 2,5std., erwartungen wider keine, und wurde wider positiv überrascht, kannte zwar alles schon weil ich im gleichen spital wider entbunden habe:)


bei nummerro3: sehr positiv überrascht, hatte wider keine erwartungen, nur hoffte ich das mit meinem mädl alles in ordnung ist, beim kaiserschnitt warens alle super nett, hatte ein aufgebot was sehr lustug war. dadurch mein mädl ein herzchen ist, und eher einen seltenen herzfehler hat, bin ich ma wie ein anschauungsobijekt vorgekommen soviele ärzte waren da, vom spital selber und von kinderherzklinik, also ich hab mich medizinisch super sicher gefühlt:)
spital selber super, wurde auf klassezimmer gebracht obwohl ich keine war, sie wollten mich nicht auf die wochenbettstation legen weil ja meine kleine gleich auf die herzintensiv kam, essen sehr gut, personal haben sich sehr um mich gekümmert, jeden tag kam der arzt von der herzstation und informirte mich genau wies nina geht. also ich war sehr zufrieden:)

Lollipop
21.12.2003, 16:06
ich war vom KH Gmunden extrem positiv ueberrascht:
...3 Aerzte + Narkosearzt (PDA) und eine Hebamme bei der Entbindung dabei, dadurch fuehlte mich wirklich sicherer als zu Hause... (war ganz erstaunt ueber den Leute-Auflauf weils eine Geburt ohne Komplikationen war - 2 der Aerzte kannte ich schon von den Untersuchungsterminen vor der Geburt)
...Einzelzimmer bis auf eine Nacht (ohne Zusatzversicherung)
...Extrem nette Kinderkrankenschwestern, die sehr hilfreich beim Stillen lernen waren
...sehr nette Krankenschwestern, die stets 30sek. nach dem Laeuten da waren
...sehr nette Aerzte bei der Visite, alle sehr freundlich und aufmerksam
...sogar die Putzfrauen und die Leute, die zwischendurch Tee oder frische Waesche, etc. gebracht haben, waren nett
...Baby konnte immer bei mir sein, wann ich wollte
...Besuch konnte immer kommen wann und wieviel ich wollte
...Essen war gut und immer zu viel

was sich insgesamt fuer mich am meisten ausgezahlt hat im Vergleich zu einer Hausgeburt:
...5 Tage Erholung wo man sich um nichts kuemmern muss
...24-Stunden-Dauer-Hilfe beim Stillen (davor haette ich nie gedacht, dass das schwierig sein koennte - es hat erst am Tag 4 so richtig geklappt, obwohl ich den Milcheinschuss schon am 2. Tag hatte)
...Essen und Getraenke immer am Bett parat
...dauernd frisch gemachtes Bett und frische Waesche, die ich nicht waschen und buegeln muss
...Tag und Nacht mehrere Stunden Schlaf ohne Baby moeglich, wobei waehrend der Zeit kompetente Leute aufs Kleine aufpassen

..ah ja und bezueglich med. Sicherheit:
Kind wurde sicher besser versorgt als zu Hause (10min. Inkubator nach der Geburt, sie war schon recht blau..aber nur sicherheitshalber)
PDA - ich war heilfroh drum, die Schmerzen waren uebelst vorher
2 Kinderarztuntersuchungen (die ueblichen)
Faeden ziehen (Dammschnitt) auch noch im KH bevor ich heimging

Sicherheit vor allem beim Kind war mehr gegeben als zu Hause; sah ich bei meiner Zimmernachbarin, die nur eine Nacht bei mir im Zimmer war. Da hatte das Kind schlechte Werte und sie haben sich voll lieb ums Kleine und um die Mutter gekuemmert

anhu
21.12.2003, 19:45
Hi,

meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt - Ärzte, Hebammen und Kinderschwestern waren schon vor dem ET bekannt. Ablauf auf der Station detto.

Ich fühlte mich als ob ich die einzige werdende Mutter auf dieser Welt wäre und es wurde voll und ganz auf meine Wünsche Rücksicht genommen.

Zimmer (2-Bett) war okay
Raumpflege sauber und hygienisch
Hygieneprodukte (Binden, Slips) mehr als ausreichend vorhanden (wurde auch mehrmals täglich nachgefüllt)
Stillberatung okay (einziges Manko - es wurde mit Flascherl zugefüttert ohne mich zu fragen)

Betreuung vor und während der Entbindung
Hebamme super!
Arzt hielt sich auf meinen Wunsch resp. Anweisung der Hebamme zurück :)) bzw griff ein als Schwierigkeiten auftraten (auf alle Fälle waren Arzt und Hebamme eine sehr eingespieltes Team und hat mir sehr viel Sicherheit vermittelt)
Kinderschwestern sehr liebevoll im Umgang mit den Würmern

Hygiene im Geburtsraum:
selbstverständlich wurde nach jeder Geburt saubergemacht und Wäsche gewechselt!! (in welchem KH ist dies nicht der Fall?)

lg
andrea

axi
21.12.2003, 20:09
geburtlich selber, also von der zeit im kreisssaal hab ich mir gar nix erwartet - bei felix - weil ich ja keine ahnung gehabt hab was da passieren wird. ich bin eine schleissige schwangere und war keine geburtsvorbereitung und hab auch den kreisssaal nicht angeschaut. die erwartungen für die zeit nach der geburt wurden völlig erfüllt.

die geburt selbst, im nachhinein denk ich mir, ich hätt doch zumindest schauen sollen, wo ich da hinkomm, dann wär die berühmte wehenpause sicherlich kürzer gewesen. die hebamme war ein alptraum und wurde scheinbar auch kurz danach gekündigt. das ist soweit gegangen, dass sie mir ein schmerzmittel statt im subcutan gespritzt hat. war aber eh egal, weils nur irgendein quatsch war (mein gg als krankenpfleger hatte immer ein wachendes auge über mich ;) ) aja und als ich in die wanne wollte hat sie mir allen ernstes gesagt, dass kein heisses wasser da sei, und ich trotte.l bin erst am übernächsten tag draufgekommen :D

bei max hab ich dann gewusst was mich erwartet und ich hab gewusst, dass die hebamme von felix nicht mehr da sein würde. und da war dann auch nix mit wehenpause und alles war in kürzester zeit angenehm erledigt

hab ich übrigens schoneinmal gesagt, dass ich gern kinder kriege?

gela
22.12.2003, 22:36
Erwartungen wurden erfüllt im Sinne von:

-ewiges rumdiskutieren, was gut und richtig ist für mich und was nicht,

-bis zum Schluß Panik, daß mir wer mit einer Schere am Allerwertsten rumfurwerken könnte,
deswegen totale Verpannung und höllische Schmerzen;

-Zimmerservice gleich null, Essen gabs im Speiseraum;

-nix mit ausruhen, da ich alle 2-3 Stunden 2 Etagen tiefer zu meiner Tochter gegangen bin, um dort auf einem unbequemen Campingsessel mit ihr zu kuscheln;

-als ich dann ein Bett bei ihr unten hatte, hatte ich eine nervige Zimmergenossin, die mich den ganzen lieben langen Tag vollgeblubbert hat, wie ich was zu machen hätte (bis ich ihr irgendwann gesagt habe, was ich beruflich mache - danach hatte sie ihre WB-Depression - sorry)-hat sich um ihr eigenes Kind kaum gekümmert;

In den Entlassungspapieren stand ein Hb-Wert, obwohl mir nie Blut abgenommen wurde, nach der Geburt und ich sollte Fe-Tbl. nehmen deswegen.
Ich weiß nicht, für wiiieee blöd die mich gehalten haben :rolleyes:

Könnte jetzt endlos fortfahren....

Soph
23.12.2003, 00:57
Meine Meinung kennst ja, aber eins muß ich noch sagen:

Frühstücksbuffet. :eek:

Auf der Wochenstation. Und zwar so, wie ich's mir vorstell - net grindig zwa Sorten Wurst und Cornflakes, sondern üppigst. Zitat der Schwester: "Wer orbeit' muaß a gscheit essen!" :D Hat ma fast leid getan, daß es mit der ambulanten Geburt nur einmal zu genießen war.

Lg,
Margit

Sonnenkaefer
25.12.2003, 09:55
Hallo!

Erwartet hatte ich mir eine Geburt in „kleinem intimem Rahmen“; mit der ganzen verfügbaren Technik im Hintergrund – aber vorhanden (inkl. OP-Raum und Neonatologie). Nach der Geburt sollte mir dann jemand freundlicherweise erklären, wie denn das mit dem Stillen und Wickeln funktioniert...
Bei der Kreisszimmerführung wurden mir all die netten Dinge, wie Roma-Rad, Badewanne oder Hocker gezeigt... die habe ich aber später dann nicht wieder gesehen. Die Geburt fand in einem Bett statt.

Meine Erwartungen wurden also nicht (ganz) erfüllt; aber ich habe die erste Geburt doch als sehr schön erlebt. Da ich schon vor der Geburt stationär aufgenommen war (und in 5 Tagen 4 Mal eingeleitet wurde – ohne Erfolg; das Baby wollte einfach noch nicht), hat dann niemand bemerkt, als ich wirklich Wehen hatte (das CTG hat keine angezeigt, also hatte ich auch keine...) und war die längste Zeit auf mich alleine gestellt. Ins Kreisszimmer bin ich erst gegangen, als die Wehen langsam nur noch schwer zu veratmen waren. Da war der Muttermund aber schon 10cm offen. Im Kreisszimmer hätte ich dann gleich einen Einlauf kriegen sollen (wurde dann aber nach der MuMu-Untersuchung „abgesagt“... ausserdem hatte ich sowieso schon die längste Zeit Durchfall...); ans CTG wurde ich aber gleich geschlossen – musste also auf einem Fleck bleiben, da es kein mobiles war. Das CTG wurde auch erst nach der Geburt wieder entfernt. Ausserdem wurde meinem Sohn eine Kopfsonde „montiert“ – etwas worüber ich mir damals nicht allzu viele Gedanken gemacht hatte; was ich aber heute nicht mehr so ohne weiteres machen lassen würde. Danach musste ich ewig Presswehen veratmen (wie eine nicht KH-Hebamme später zu mir sagte, wahrscheinlich weil das KH CTG-Aufzeichnungen von den Wehen haben MUSS und da ich erst so spät kam, haben sie sich diese Aufzeichnungen eben zum Schluss noch schnell verschaffen wollen...).
Die Geburt habe ich als nicht schlimm in Erinnerung (Schmerzmittel habe ich auch keine gebraucht); Aufrechte Geburtsposition – obwohl mich die Hebamme beim Beginn des Drückens zum Hinlegen überreden wollte (weil es dann einfacher für mich wäre)... ich hatte mich geweigert und blieb in der Position in der ich war. Ich habe die Nabelschnur selbst durchgeschnitten. Danach wurde ein leichter Scheidenriss genäht (kein Dammschnitt oder –riss) und ich bin aufgestanden und duschen gegangen (mit meinem Mann und Sohn im Schlepptau).
KH-Betrieb ist nicht meines. Aufstehen, wenn man gerade endlich eingeschlafen ist; mässig gutes Essen; die Besucher von anderen, wenn man ausruhen möchte. Ich hatte keine Dusche und kein WC am Zimmer (eine Schuhschachtel, die ich mit zwei anderen teilte).
Am Gang gab es insgesamt 3 Klos (welches sowohl von Wöchnerinnen als auch den zahlreichen Besuchern benutzt wurde... der Müll mit den Binden ging regelmässig über... wenn man mal länger als eine Minute am WC war, hat dauernd irgendjemand an der Tür „gerüttelt“, zum Händewaschen gab es auf einem WC lediglich eiskaltes Wasser (und natürlich Seife),...).
Trotzdem bin ich da geblieben, weil ich mir Hilfe beim „Baby-Lernen“ erhofft hatte. Ich hatte 24 Stunden Rooming-In, was ich grossteils auch genutzt habe. Die Stillberatungen im „Kinderzimmer“ erwiesen sich im nachhinein betrachtet eher als stillbehindernd, als als Hilfe. Mein Sohn wurde mit Tee und vom mir abgepumpter Milch mit der Flasche „zugefüttert“ (durch mich, weil es an der Brust angeblich nicht so richtig geklappt hat); er bekam einen Schnuller; er wurde jedes Mal vor und nach dem Stillen gewogen; etc.
Ich musste Flasche und Schnuller zwar schriftlich „genehmigen“ – auf die Nachteile hat mich aber keiner aufmerksam gemacht...

Mit meiner Tochter wollte ich dann nur zur Geburt rein und dann möglichst schnell wieder nach Hause. Hat leider auch nicht geklappt, weil es ein Notkaiserschnitt wurde. Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass es mit ihr wirklich auf Messers Schneide stand und auch leicht hätte anders ausgehen können. Sie hatte die Nabelschnur vier mal straff um den Hals gewickelt und sich während einer Routine-CTG Kontrolle wegen Terminüberschreitung (ich war also nicht mal zur Geburt dort) die Nabelschnur abgedrückt (wodurch die Herztöne in den Keller gingen). Grosses Gerenne rund um mich und kurz später Vollnarkose und KS. Alle (Ärzte, Hebammen, Schwestern) haben mir gesagt, was wir für grosses Glück hatten...
Auch die Frau, die im Nebenraum zur Geburt war, als mein CTG geschrieben wurde, habe ich später in einer Rückbildungsgymnastik zufälligerweise kennengelernt. Wir haben die Geburtstage unserer Kinder „ausgetauscht“, sind drauf gekommen, dass sie am selben Tag (ihr Kind nur kurz nach meinem) zur Welt kamen. Als die Frau hörte, dass ich einen KS hatte, hat sie mich gefragt, ob ich diejenige war, die hier diesen Aufruhr ausgelöst hatte – um 9 Uhr sind plötzlich alle, die an ihrer Geburt „beteiligt“ waren davon gerannt, weil es wo anders „Probleme“ gab... dieses Problem war meine Tochter...
Ich weiss also nicht, wie ernst es wirklich war, aber es kann gut sein, dass bei meiner Tochter das KH, die CTG-Kontrolle und die OP absolut notwendig waren.
Bei einem dritten Kind würde ich wieder versuchen ambulant zu entbinden – zur Geburt aber trotzdem ins KH gehen.

LG, Petra

DagmarR
25.12.2003, 15:04
Original geschrieben von Sonnenkaefer
Aufrechte Geburtsposition – obwohl mich die Hebamme beim Beginn des Drückens zum Hinlegen überreden wollte (weil es dann einfacher für mich wäre)... ich hatte mich geweigert und blieb in der Position in der ich war.
Nein, weil sie dann einfacher "ihr" Baby schnappen kann.

Am Gang gab es insgesamt 3 Klos (welches sowohl von Wöchnerinnen als auch den zahlreichen Besuchern benutzt wurde...
Na, Mahlzeit!

Sie hatte die Nabelschnur vier mal straff um den Hals gewickelt
Schade, dass du nicht bestätigen kannst, ob das wahr ist. War dein Mann dabei und hat das gesehen?

Sonnenkaefer
25.12.2003, 22:21
Hallo Dagmar!
Nein - mein Mann war nicht beim Not-KS dabei (er hat zu Hause auf unseren 18 Monate alten "Grossen" aufgepasst während ich nur mal kurz zur CTG-Kontrolle weg musste...).
Dass die Nabelschnur 4 Mal straff um den Hals war, stand aber sowohl im OP-Bericht, als auch in den KH-Aufzeichnungs-Unterlagen das Kind betreffend (ich habe mir das ganze Zeug schicken lassen, da mir durch die Vollnarkose einfach wichtige Stunden verloren gegangen sind, die ich soweit wie möglich rekonstruieren wollte...).
Ausserdem hat mir die OP-Hebamme mündlich mitgeteilt, dass die Nabelschnur sehr lang und dünn gewesen sein soll; was möglicherweise wiederum erklären würde, warum meine Kleine in den letzten SSWs nicht mehr richtig zugenommen hat und bei der Geburt (4 Tage nach Termin) dann auch nur 2.650g auf die Waage brachte...

LG, Petra

Mela
25.12.2003, 22:25
Hallo!

Ich hab alle Kinder im KH entbunden, weil ich mich nie getraut hätte zu Hause zu bleiben. Ich wollte vor allem bei der letzten Entbindung zwar gleich nachher wieder nach Hause, aber die Sicherheit schnellster medizinischer Versorgung im Bedarfsfall war mir schon sehr wichtig.

Und ich denke, daß das meiner Steffi auch das Leben gerettet hat!!!

Es war ca. 6 - 7 Stunden nach der Geburt, Steffi lag in ihrem "Wagerl", Martin war bereits da, und ich packte alle Sachen fürs Nachhausegehen zusammen. Eigentlich warteten wir nur mehr auf die Visite.
Während ich überprüfte, ob ich alles zusammen hatte, ein kurzer Blick ins Wagerl - mein Baby hatte den Hals nach hinten überstreckt und war dunkelblau!!!!!:eek:

In Panik nahm ich sie heraus, drehte sie um, klopfte auf den Rücken und dann kam schon die Hebamme, denn mein Mann hatte bereits nach ihr geläutet.
Innerhalb von Sekunden war sie mit Steff im gleich angrenzenden Neonatologieraum, wo zwei Reanimationsbetterln standen und Steffi war von Ärzten umringt.

Mir kam es eine Ewigkeit vor, bis mir eine Ärztin endlich zunickte, daß alles ok war.

Aus der ambulanten Geburt wurde nichts, ich blieb noch eine Nacht im KH, Steffi am Monitor - ergeben hat alles nichts - sie hat sich wohl an restlichem Fruchtwasser oder Vormilch oder sonst was verschluckt.

Was gewesen wäre wenn...hab ich im Kopf millionen Male durchgespielt - mir zittern heut noch die Hände wenn ich weiterdenk....

...andererseits, wär es zu Hause vielleicht gar nicht zu der Situation gekommen, aber wenn doch..?!

Würde ich noch ein Kind bekommen, dann sicher wieder im Spital, aber nur mehr mit eigener Hebamme, die mich und meine Bedürfnisse bereits kennt.

Die Hebamme bei Steffis Geburt war unter jeder Kritik, da könnt ich stundenlang erzählen...

Die Sicherheit ist mir noch immer überaus wichtig, obwohl ich davon überzeugt bin, daß es zu Hause wohl am schönsten wäre ;)

Lg
Mela

DagmarR
25.12.2003, 22:36
Original geschrieben von Mela
Die Hebamme bei Steffis Geburt war unter jeder Kritik, da könnt ich stundenlang erzählen...
Erzähl, erzähl!

Die Sicherheit ist mir noch immer überaus wichtig, obwohl ich davon überzeugt bin, daß es zu Hause wohl am schönsten wäre ;)
Dass abgesehen von der höheren THEORETISCHEN Sicherheit im Krankenhaus Geburten zu Hause weitaus seltener einen pathologischen Verlauf nehmen, weißt du aber schon, oder?

Mela
25.12.2003, 23:08
hallo dagmar!

das kann schon sein, aber es geht da um das leben meines kindes, das ich gerade geboren hab, und ich will auch nicht zu den gaaaanz wenigen prozenten gehören, wo´s doch nicht gut ausgegangen ist....außerdem, so glaub ich jedenfalls, stellt sich die frage für mich ohnehin nimmer....

zur hebamme: sie war sehr nett, sehr bemüht, freundlich - aber total chaotisch und nervös. es hatte den anschein, daß ich schon bei mehr geburten dabei war, als sie ;)

sie wirkte schrecklich fahrig und nervös und es waren einige dinge, die mich im nachhinein gesehen wirklich sehr gestört haben.
in der situation selbst, wars mir eher wurscht, weil ich war nur mit mir und meinem baby beschäftigt. weil ich alles um mich herum ausgeschaltet hab, wars eine traumhafte geburt, bei der ich wirklich gefühlt hab, was da in mir vor sich geht, ich konnte loslassen, hab nur einmal, ganz kurz "geröhrt" ;) und es war einfach wunderbar :)

ABER: ich stand mit ctg vor dem bett, als meine fruchtblase platze (war ca. 10 minuten nach dem eintreffen ins kh). mein mann sagte der hebi bescheid, die noch papierkram erledigen wollte und vor der tür an ihrem schreibtisch saß.
sie ließ alles fallen und stürmte herein - ich war die ruhe in person.

ich sagte ihr, daß ich lulu muß - sie suchte hektisch, verzweifelt eine schüssel....im endeffekt einigten wir uns auf "laufen lassen" und sie wischte dann alles samt fruchtwasser mit einem nachthemd auf, weil sie keine anderen bodentücher finden konnte...

sie richtete mir das bett - wir zuvor besprochen - so her, daß ich sitzend entbinden konnte, ich wollte dann doch im vierfüßlerstand bleiben, was ich auch durfte - das rechne ich ihr seeeeehr hoch an! (hab mich bei meiner zweiten geburt von der hebi zum liegen überreden lassen.....)
irgendwann meinte sie, daß ich nocheinmal andrücken sollte - ich fragte mich insgeheim warum, denn ich wollte meine kräfte einteilen, wollte auf die nächste wehe warten. mein mann (!!!) sagte mir dann, daß der kopf ja eh schon da ist! (das war das einzige, was ich nicht gespürt hatte). ein kurzes drücken, steffi war da!

und was dann folgte, nehm ich ihr schwer übel!
sie meinte, sie wolle steffi, die ich mit einem blick durch meine beine hin, zu sehen versuchte, abnabeln will, damít ich mich hinsetzen kann. ich stimmte zu, in der erwartung, mich hinzusetzen und mein baby endlich betrachten zu können.

denkste! sie trug steffi weiiiiiiiiiiit weg, legte das schreiende bündel unter die wärmelampe am anderen ende des kreißsaales und fing an, mich sauberzumachen und die auflagen unter meinem popsch wegzuräumen und auszutauschen. ich sagte ihr, daß ich nicht auf frische auflagen bestehe, weil ich wollte einfach nur mein kind. ob diese tücher da sauber, oder blutig waren, war mir sch**** egal.

jedenfalls hat mein mann mir dann die steffi gebracht - nach einer für mich unendlich langen zeit.

was dann noch schrecklich war, war das nähen. der arzt wurde verständigt, meine beine in die schienen gelegt - mein allerwertester schön in richtung tür, sodaß ich den doc mit weit gespreizten beinen begrüßte :mad:

außerdem schüttete sie mir vorher noch irgendein zeug über meine eh schon offene stelle, durch die mein kind grad geboren worden war, und das brannte so was von höllisch...hatte ich bei keiner anderen geburt...

sie war mehr als nur hektisch, damit sie für den "mächtigen doc"
alles richtig herrichtete, und suchte ständig irgendwelche sachen zusammen, klapperte mit allen ladeln...
kurz - das ging mir auf die nerven!

aber trotzdem - es war eine wunderschöne geburt - und eine weitere würd ich nur mehr mit einer hebi machen, die ich schon vorher "beschnuppert" hab, und sie mich auch ;)

lg
mela

DagmarR
25.12.2003, 23:31
Das erstaunt mich immer wieder, dass sich die geburtshilflichen Abteilungen zwar die teuersten Geräte, aber anscheinend keinen Kanalanschluss leisten können. Dass man während einer Operation nicht einfach aufstehen und aufs Klo gehen darf, seh ich ja noch ein, aber bittscheen bei einer Geburt kann es doch vorkommen, dass man muss. Da ist wirklich jedes Stundenhotel besser ausgestattet.

Das mit dem Kind-wegtragen könnte im Zusammenhang mit den anderen "Symptomen" der Hebamme auch was mit ihrem Gehorsam zu tun haben, denk ich. Sie hat einfach brav das Programm runtergespult, das sie gelernt hat.

anhu
26.12.2003, 22:01
Es gibt aber auch andere Hebammen und andere Spitäler.

2 verschiedene KHs, 3 verschiedene Hebammen

1. Kind (Wechsel der Gyn in der 32 SW):
Mit Blasensprung nach einigen Stunden ins KH (da die Wehen nicht richtig einsetzten). Hebamme war äußerst rücksichtsvoll, Arzt hielt sich auf meinem Wunsch zurück. Ich durfte mich frei bewegen, duschen (Wanne war besetzt), aufs WC gehen und wurde auch bzgl Geburtshaltungswünsche befragt. Baby wurde nicht weggenommen, sondern so wie es kam auf meinen nackten Bauch und Brust gelegt (Hebamme: das Baby gehört auf die nackte Haut!). Vom Blasensprung bis zur Geburt dauerte es ca 12 Stunden.

2. Kind:
Zum ET (Kontrolle) MuMu 4 cm offen, keine Wehen, Schädelhaltung nicht optimal, wurde gefragt ob ich eine Wehenprobe möchte oder nicht. Nach der Wehenprobe (hab prompt drauf angesprochen) durfte ich rumlaufen soviel ich wollte. Wurde immer wieder gefragt ob alles okay ist ob ich Wünsche hätte. Es tauchten beim Austritt Probs auf (Nabelschnur mehrfach um den Hals) und deshalb wurde mein Sohn vom Kinderarzt in den Nebenraum gebracht (Papa wurde extra aufgefordert mitzukommen, damit das Baby nicht allein ist und ich beruhigt wäre). Er war ziemlich blau obwohl die Hebamme ihn 'auswickeln' konnte. Geburt dauerte knappe 3 Stunden.

3. Kind (Wechsel des KH in der 30 SW):
meine persönliche Traumgeburt und angedrohte Hausgeburt, wenn eine bestimmte Hebamme anwesend ist *g*
Blasensprung mitten in der Nacht. Da ich als Risikoschwangere eingestuft war (ziemliche Herzprobleme während der SS) sind wir dann langsam ins KH gezuckelt. Die Hebamme war zucker. Ich gab ihr Anweisungen (da ich sie nicht kannte): kein Arzt, ich möcht mich frei bewegen, werde nicht liegen und möcht allein sein ...
sie hielt sich dran ohne wenn und aber (schaute immer nur kurz rüber und kam sofort wenn ich sie rief). Mein Mann legte sich im eigentlichen Geburtsbett schlafen und ich hab mich mit einer anderen jungen Mutti unterhalten, ging Duschen, bekam den Rücken marsiert, durfte Essen/Trinken, herumlaufen ... alles was ich wollte. Da ich nicht wusste wie ich mein Kind bekommen wollte (Seil, Ball, Hocker, Gebärstuhl), hatte sie überhaupt nichts dagegen, dass ich alles ausprobierte und natürlich auch alles durch das austretendte Fruchtwasser versaute.
EKG wurde auf meinen Wunsch nicht angeschlossen, weil es mir gutging und ich versprach rechtzeitig zu sagen, wenns mir schlecht geht. Arzt kam erst nach der Geburt dazu um kurz nachzusehen ob alles okay ist. Geburt dauerte vom Blasensprung an ca 6 Stunden und das Baby wurde mir nicht weggenommen.

Resume: Ich wurde von allen 3 Hebammen nur mit Vorwarnung und mit meinem okay untersucht und auch nur so wenig wie möglich (die Hebamme beim 2. Kind hatte mir gesagt, je mehr da untersucht wird, desto langsamer gehts weiter außerdem merkt man das als Hebamme auch ohne tasten ob es soweit ist). Ich wurde von keinem Arzt nach der Entbindung angefasst (bin jedoch weder gerissen noch geschnitten worden). Es wurde bei allen drei Geburten auf meine deutlich ausgesprochenen Wünsche Rücksicht genommen.

Für mich war es eine wertvolle Erfahrung 3 ausgesprochen kompetente Hebammen (der Hebamme meines 2. Kindes habe ich sehr, sehr viel zu verdanken - aber das ist eine andere Geschichte) bei meinen Geburten dabei zu haben. Beim ersten Kind ist es mir leider nicht gelungen mich völlig fallenzulassen (hatte zu viel Angst), bei meinen anderen beiden Kindern ist mir dies gelungen.

Problem ist, dass wir Frauen verzweifelt versuchen in der Schwangerschaft ein Körpergefühl zu entwickeln - das wird nicht funktionieren - wir müssen uns schon vorher spüren lernen um uns selbst monumentale Ereignisse wie eine Geburt zutrauen zu können und ev. Komplikationen durch "nicht entspannen können", "nicht fallen lassen können" zu vermeiden.

Eine Gebärende kann allein zu Hause ebenso in Panik verfallen wie im Krankenhaus - nur zu Hause ist sie mit ihrer Angst alleine - mit einer guten Hebamme hat sie eine wertvolle Stütze.

Ich sehe die heutigen Geburträume als Weiterentwicklung von Geburtshütten. Bei sehr vielen Völkern haben Frauen ihre Rückzugsmöglichkeiten um ihre Kinder gebären zu können. Kinder sind/waren wertvoll also wird/wurde meistens alles getan um ihnen einen guten Start in diese Welt zu ermöglichen. Um in die Glaubenswelt abzugleiten: Erst die Kirche hat aus "Kinderkriegen" was schlechtes und unreines gemacht.

lg
andrea

DagmarR
27.12.2003, 05:02
Original geschrieben von anhu
Resume: Ich wurde von allen 3 Hebammen nur mit Vorwarnung und mit meinem okay untersucht und auch nur so wenig wie möglich (die Hebamme beim 2. Kind hatte mir gesagt, je mehr da untersucht wird, desto langsamer gehts weiter außerdem merkt man das als Hebamme auch ohne tasten ob es soweit ist). Ich wurde von keinem Arzt nach der Entbindung angefasst (bin jedoch weder gerissen noch geschnitten worden). Es wurde bei allen drei Geburten auf meine deutlich ausgesprochenen Wünsche Rücksicht genommen.
Schön.

Problem ist, dass wir Frauen verzweifelt versuchen in der Schwangerschaft ein Körpergefühl zu entwickeln - das wird nicht funktionieren - wir müssen uns schon vorher spüren lernen um uns selbst monumentale Ereignisse wie eine Geburt zutrauen zu können und ev. Komplikationen durch "nicht entspannen können", "nicht fallen lassen können" zu vermeiden.
Na, hoffentlich nicht! Wenn das erst in der Schwangerschaft passiert, dann ist Hopfen und Malz eh schon verloren. Wie du richtig schreibst, sollte das schon vorher passieren. Aber wer sagt, dass das gute Körpergefühl nicht schon da ist, und dass es uns nicht erst später durch Horrorgschichtln aberzogen wird?
Ich sehe das "nicht entspannen können", "nicht fallen lassen können" als durchaus gesunde und angebrachte Reaktion auf eine ungeburtliche Situation, wie sie in unseren Breiten zu praktisch 100% statt findet, an. Eine Frau, die sich dazu erzieht, dann trotzdem entspannt zu sein, erzieht sich zur Selbstvergewaltigung.

Eine Gebärende kann allein zu Hause ebenso in Panik verfallen wie im Krankenhaus - nur zu Hause ist sie mit ihrer Angst alleine - mit einer guten Hebamme hat sie eine wertvolle Stütze.
Dass eine Frau in Panik verfällt, ist bei der alleinzuhaus-Version sogar um einiges wahrscheinlicher. Allerdings tut das dem glatten Geburtsverlauf keinen Abbruch - es ist nämlich nur eine eingeredete, sehr oberflächliche, "intellektuelle" Panik. Im Gegensatz zur KuschelundSanfteGeburt-Stimmung; da fühlen sich die Frauen vielleicht "totaaal gut aufgehoben und geborgen", der Muttermund geht aber trotzdem nicht auf.

Anita30
28.12.2003, 22:53
Hallo!
Ich war nicht so zufrieden im Krankenhaus bei meinen 1. Kind, abgesehen davon das mein Kind eine Ewigkeit in mir fest steckte da er den Kopf ausgestreckt hielt und dadurch nicht raus konnte, und es die Hebamme nicht erkannte sondern meinte das meine Blase (Urin) voll sei dann aber doch merkte das es der Kopf von meinen kleinen war.... Das man mir das Kind nicht gleich brachte zum Stillen, da die im Krankenhaus der Meinung waren das der Milchfluß nicht gleich kommt nach einem KS, und sich das erst herum sprechen musste bei den Kinderschw. das ich doch genug Milch hatte und sie meinen Zwerg nichts mehr zum futtern geben müssen....

Bei meinen 2. Kind war ich mit der Ärztlichen Versorgung im Krankenhaus bei meinem Kind super toll zufrieden.
Das einzige was mich gestört hat, das manchmal die Kommunikation zwischen Ärzten und Schwestern nicht so gut funktioniert hat, den manchmal wußten die Schwestern nicht richtig was der Arzt angeordnet hat usw..
LG Anita

li
29.12.2003, 00:18
diese gewisse panik, die da vor der austreibung aufkommt, ist sogar höchst förderlich. durch den plötzlichen adrenalin-ausstoss wird der reflex ausgelöst, das kind rauszulassen.
nix kuschel. schlag nach bei odent.

Mela
29.12.2003, 07:10
hallo dagmar!

also klo hats schon gegeben auf der station, aber ich war nimmer in der lage dorthin zu gehen. wollte auch gar nicht..ich glaub, 10 minuten später war steffi geboren...hätts also mit den wehen nimmer aufs klo geschafft...

alles andere läßt mich einfach auf mangelhafte ausbildung, bzw. unzureichende erfahrung tippen.

bin ich froh, daß wenigstens ich gewußt hab, was zu tun ist :D

lg
mela

Mela
29.12.2003, 07:16
das körperefühl muß man erst entwickeln, denk ich.

bei meiner ersten geburt hatte ich das überhaupt nicht, konnte nicht einordnen, was da grad mit mir geschah.

ab der zweiten geburt
wußte ich ja dann, was da auf mich zukommt, konnte es besser versethen, mich drauf vorbereiten. und deshalb hats auch immer so gut geklappt

bei steffis geburt war das schönste, daß ich so gelassen war :)


und ich mußte erst lernen, daß ICH den ton im kh angeb, daß ich laut und stark verkünden muß, was ich will, weil ich sonst überbleib. da ich von natur aus eher zurückhaltend bin, war das gar nicht so einfach...

lg
mela

anhu
29.12.2003, 17:47
@li,

die Panik, die ich meine ist, wenn die zukünftige Mutter derart hysterisch wird, dass gar nix mehr weitergeht.

@Mela,

sicher kannst den 'Zustand' während der Entbindung nur durch Praxis erfahren ;)
In der Realität siehts aber so aus, dass Frauen, die sich schon vor der SS mit ihrem Körper beschäftigen und mit dem was in uns passiert auch leichter mit der Geburt zurechtkommen (und dafür hat man ja 9 Monate Zeit zu üben *g*)

Eine Frau, die auf einmal damit konfrontiert ist, dass da was Monströses aus ihr rauswill wo sie net mal mit den Fingern hinfasst, ist arm dran :/

ad Mundaufmachen:
*g* da stimme ich dir voll und ganz zu - Hebammen sind keine Hellseher also woher soll sie wissen was die Gebärende will, wenn die jammert aber nix sagt.
Kein vorsichtiges 'dürft ich mich umdrehen', 'könnt ich mich vielleicht aufsetzen' nein - ich WILL jetzt das und das machen, helfen sie mir dabei und punkt *g*
(Für Schwangere, die sich das nicht trauen, wärs vielleicht nicht schlecht einen 'Sprecher' mitzunehmen, den Mann/Freund oder eine gute Freundin, die sich um diese Sachen kümmert und sich traut was zu sagen)

War bei mir auch so - ich war bei der ersten ziemlich in Panik, weil ein Baby nach nur knapp 2 h richtigen Wehen noch nicht kommen kann :)) Da war ich froh, dass die Hebamme die Führung übernommen hat - als ich das Kopferl anfassen durfte hab ich ihr geglaubt, dass es nun wirklich soweit ist *g*

ad Klo:
bei uns gab es für die Gebärenden eigene Klos (gleich gegenüber der Geburtszimmer). Wo die WCs sind und wer da aller drauf gehen darf wusste ich schon vorher (das ist aber auch ein Punkt über den man sich vorher erkundigen kann um danach net blöd dazustehen)

lg
andrea

Mezzo
02.01.2004, 00:17
also die hebamme war wudnerbar. hat usn in ruhe gelassen. und wenn wenig und genau gesprochen. schwein gehabt!!!

erwartungen erfüllt: ja, denn man hat mir geholfen udn mich machen lassen wo ich keine hilfe brauchte.

fehler: auch meiner - bin am rücken gelandet.
fehler: zuviele leute im zimmer - wehenstillstand.

diese fehler werden nicht wieder passieren egal ob zu hause oder im krankenhaus.

ach ja und das nächste mal brauche ich aus unsicherheit (habe angebot angenommen, weil ich nicht wußte was noch kommen würde und habe schmerzen erwartet) kein schmerzmittel mehr.

.... habe erlebt, daß preßwehen nicht wehtun. davor hab ich mich auch nicht gefürchtet:)

DagmarR
02.01.2004, 04:09
Knirschgrumbel... Warum gibt es eigentlich niemanden, der es sich zur Aufgabe gemacht, Schwangere vor eben diesen Fehlern, die dann eh alle heftixt bereuen, zu warnen. Ich hätte ihr die Füße geküsst. Aber dumm, wie Erstgebärende nun einmal sind, bin ich trotzdem hingefahren.

DagmarR
02.01.2004, 05:46
ICH wär aber zumindest leicht zum Überreden gwesen, wenn eine xagt hätt: "Bist waunsinnig? Bleib do! Kumm, wir beschdöhn uns a Pizza und lossn de ondan ohglahnt..."

Nana, li, sooo schlimm is es aa wieder net - wos bistn du ibahaupt no auf? Mir wurde schon einmal anvertraut, dass sie (Person) es urgern allein machen würde, aber nur, wenn ich sie entführe und festhalte. Es ist zwar nicht sooo wortwörtlich rüber gekommen, aber da war schon zu merken, dass an dem angeblichen Horrorszenario ein bisserl Wunschtraum dabei war, so auf die Art Alleingeburt, aber ohne, dass ich was dafür kann.
Aber da wären wir wieder bei "Frauen wollen vergewaltigt werden", und auf das hab ich im Moment ka Lust.

li
02.01.2004, 05:56
ich bin bitte noch auf, weil ich gestern erst um 15.00 aufgwacht bin :D

DagmarR
02.01.2004, 06:07
Die ersten drei freien Tage (23., 24. u. 25.) hab ich noch ganz wild durcheinander geschlafen, großes Nachholbedürfnis. 14 Stunden durchschlafen, 2 Stunden so tun, als ob ich wach wär, 6 Stunden schlafen, 4 Stunden so tun, als ob ich wach wär, 6 Stunden..., 4 Stunden...
Und jetzt hat sichs halbwegs eingependelt auf 7-15 Uhr. Muss ich mich jetzt schämen?

BB73
02.01.2004, 10:43
Aaaalso ...
Vorerst mal, ich hatte auch meine fixen Vorstellungen und die hätte ichmir durch niemanden vorher "zerstören" lassen.
Obwohls gscheiter gwesen wär, auf andere zu hören. Na egal.

Leonie´s Geburt war ganz entsetzlich und das schreib ich eindeutig dem KH zu! Keine meiner Erwartungen wurde erfüllt. Nicht mal die, dass ich mich in medizinischer Sicherheit wiegen konnte. Denn ich lag nach dem Not KS irgendwo in einem fremden Zimmer, nicht mal auf der Wochenbett Station, sondern auf der Chirurgie. Mein Bett stand mitten im Zimmer, ich hatte keine Glocke zum nach der Schwester läuten, bekam nichts zu trinken und die ganze Nacht scherte sich keiner um mich.
Ich hatte furchtbare Schmerzen, weil ich nach der KS OP kein Schmerzmittel bekam (ich konnte mich ja nicht verständlich machen mitten in der Nacht ohne Glocke) und mein Baby habens mir direkt nach der Geburt auch weggenommen und die ganze Nacht nicht gebracht. Die haben nicht mal gesagt, wo sie ist und ob eh alles in Ordnung ist.
Könnts Euch vorstellen, wie sich eine Mutter da fühlt?
Die medizinische Ursache für den KS wurde übrigens auch nicht erkannt, denn den KS verlangte ich. GsD hat mir mein Körper damals die richtigen Impulse gegeben. Gar nicht auszudenken, was sonst passiert wäre.

Wut überkommt mich jedes Mal, wenn ich an ihre Geburt zurückdenk! Dieses KH war echt das letzte!

lG
BB

li
02.01.2004, 15:55
oh, scheisse!:(
das ist so arg.
hast du was unternommen? jetzt nachher, meine ich.

Mezzo
02.01.2004, 17:52
was mich verblüfft, ist, daß es auch beim zweitenmal passieren kann, daß einem die dinge aus der hand gleiten. vorallem dann wenn zum beispiel das erste mal eigentlich gut geklappt hat.

das macht mich nachdenklich.

noch ein frage an (@dagmar, @li, @anhu, .....): aber wie geht es euch mit den kuschelberichten der 'ichgebäreschmerzfrei'erinnen? ich hab da so amerikanische internetseiten vor meinem auge, wo es vor wir verbinden uns mit der erde, bemalen den bauch udn füüüüüühhhhhhhhlen uns nur so trieft. ich finds schrecklich. esoterischquatschig. auch wenn ich verstehe was die meinen udn auch für mich sowas empfinde, aber *uaxs*

kommt vielleicht daher daß ich lieber den reschen typ mag um selber lockerlassen zu können und um viel weiblicher reagieren zu können als die meiste andere zeit im leben.hmmmmmm

@li. wer ist 'odent'

ungebildetnochbin

DagmarR
02.01.2004, 18:25
Original geschrieben von Mezzo
aber wie geht es euch mit den kuschelberichten der 'ichgebäreschmerzfrei'erinnen? ich hab da so amerikanische internetseiten vor meinem auge, wo es vor wir verbinden uns mit der erde, bemalen den bauch udn füüüüüühhhhhhhhlen uns nur so trieft. ich finds schrecklich. esoterischquatschig. auch wenn ich verstehe was die meinen udn auch für mich sowas empfinde, aber *uaxs*
Genauso waren die in meiner newsgroup auch, nicht alle, aber zuu viele. Die haben auch alles abgelehnt, was mit Untersuchungen in der Schwangerschaft zusammen hing. Ich hatte da auch einmal einen ordentlichen Wickel, weil ich Ultraschall mag und am liebsten ein eigenes Gerät zuhause hätte.
Und das Schlimmste: Ich mache dieses Getue auch für den einzigen newsgroup-Kaiserschnitt verantwortlich, weil die Mutter nicht und nicht andrücken wollte. Die hat sich einfach fix eingeredet, alles fliehießt, und die Natuuur macht alles für sie. So geht's ganz einfach nicht.
Für mich ist eine Geburt was richtig saumäßig schweinisch Geiles, zutiefst Körperliches, was mit diesem Abgehobensein einfach nicht zusammen passt. Obwohl, Bauch bemalen ist ja ganz lustig, wahrscheinlich auch bei Vollond zusammen Bauchtänze machen, hat was von einer Partystimmung, die ist einer guten Geburt ja nicht abträglich. Aber frau sollt scho wissen, um was es geht.

BB73
02.01.2004, 21:20
Original geschrieben von li
oh, scheisse!:(
das ist so arg.
hast du was unternommen? jetzt nachher, meine ich.

Ja für mich hab ich was unternommen, indem ich eine Therapie gemacht hab. Gegen das KH nicht. Obwohl geschrieben hab ich ihn ja den Beschwerdebrief, aber eben nie abgesendet.

lG
BB

jenni
02.01.2004, 21:52
@BB73 ...
deine zeilen erschüttern mich ... ich lese das zum ersten mal dass es dir da SO mies ergangen ist ...

in der chirurgie war ich auch über nacht ohne baby ... WEIL es in der geburtenstation nur eine nachtschwester gab/gibt und falls es zu mehren zwischen- oder notfällen kommt und die eine schwester überfordert wäre bleibt man eben auf der chirurgie ... habens mir gesagt ... mein LG hat mir aber unsere lara gleich nach den untersuchungen gebracht!

Mezzo
02.01.2004, 22:49
[QUOTE]Original geschrieben von li
[B]übrigens krieg ich solche zustände (*örks*) mitunter beim leboyer.
als er uns seinen letzten film gezeigt hat, mussten wir danach alle schweigen (verordneterweise!!), durften nichts fragen, anmerken - damit keine kritik kommt?!?


auch die besten ansätze und ideen arten dann immer in religion (im schlechtesten sinne) aus. aber zu dem leboyer muß ich noch was ganz anderes berichten. ich hab ein buch zu hause, weis jetzt nicht genau welches und die stehen im bücherregal neben dem familienbett. (unser bett steht eigentlich in der "bibliothek":D ) und adam fischt sich immer irgend ein buch raus und wir schauen dann bilder. und bei den butzelfotos vom leboyer hat er ganz intensiv auf das gefühl reagiert und genau gesagt ob das baby "lieb ist" (heißt bei ihm gut aufgelegt) und "nicht lieb ist" (böse, schimpft) . später hat er dann genau gesagt, welches weint und ob es sich gut oder schlecht fühlt/traurig,.....
ich habe wirklich nie was dazu gesagt. erzählt vielleicht mehr über die wahrnehmungsfähigkeit von kindern im algemeinen, als über leboyersfotos:D

Mezzo
02.01.2004, 22:53
wenn schon wer dabei sein soll, dann möglichst eine frau, die schon geboren hat, die stört am wenigsten.
usw.usw. [/B][/QUOTE]

das will ich aber eigentlich auch nicht. denn wenn wer wem anderen erzählt wie denn alles so ist ist das am ehesten eine die schon mal hat, oder? ich wäre sicher so und müßte meine guten tipps runterschlucken. auch die andere frau in der geburtssituation einschätzen ist ja fast unmöglich.

ich glaube so ein hebammenjob ist uuuuur schwer.:D ;)

Nessa Nénharma
03.01.2004, 13:54
Original geschrieben von DagmarR
Alle, die mir schon geantwortet haben, dürfen jetzt auch sagen, ob das, was sie sich vom Krankenhaus erwartet haben, auch eingetreten ist, also

- Abnehmen der Unsicherheit:

Also ich hatte das Gefühl, die Leute dort sind viel unsicherer als ich gewesen - so richtig hysterisch :eek:


- Bedientwerden: Jein

- Saubermachen: Jein

- medizinische Sicherheit: jein, aber Kaiserschnitt hätte ich mir selbst keinen machen können.

- Hattet ihr dann wirklich weniger Angst, und hat das was gebracht?

Das ganze Drumherum (Herumfummelei und CTG-Dramatik) hätte ich mir ersparen können - rein, Schnitt, raus - im Grunde wurde ich dort massivst traumatisiert und die Behandlung war eine bodenlose Frechheit.

Waren die Betten gemütlich: nein

das Essen gut: ja

das Zimmerservice freundlich? nein

Hattet ihr Ruhe? NEIN!

Wird der Geburtsraum nach jeder Geburt aufgewischt und wurde die Wäsche regelmäßig gewechselt? keine Ahnung

War alles hygienisch? nein

Wurde das Wohlergehen vom Mutter und Kind permanent und richtig überprüft: nein

bzw. gab es irgendwelche Lebensrettungen oder sonstwelche Ereignisse, wo die medizinische Sicherheit zum Tragen kam? Ausser den Kaiserschnitt nicht - ich verließ ja nach 2 Tagen das KH weil die Umstände fatal waren - wie du weißt.

Alexandra2
03.01.2004, 14:06
ich kann absolut nichts negatives über das spiatl sagen, in dem ich entbunden habe!
ich ging angstfrei hin, wenn auch mit vorgeschichte, egal.
ich fühlte mich sehr gut betreut, medizinisch als auch persönlich und menschlich.
es war sauber, hygienisch einwandfrei.
jede hebamme war äusserst freundlich, so auch die ärzte.
das essen konnte man essen, aber ich bin ja sowieso nicht wählerisch, wenn ich hunger hab ;)
ich lag auf der wochenbettstation alleine im zimmer, das hat mich nicht gestört, ich wollte meine ruhe haben und die hatte ich auch.
die schwestern waren auch sehr nett, ich kann mich nicht beschweren.
hilfsbereit waren sie sehr. als ich nach der geburt auf das zimmer gebracht wurde, hat mir die schwester gesagt, ich soll unbdingt läuten, wenn ich das 1.mal zum wc muss.
man konnte wirklich alles von ihnen haben.

ich werde wieder nach mödling gehen, mit sicherheit.

lg
xandi

anhu
03.01.2004, 18:57
@mezzo

noch ein frage an (@dagmar, @li, @anhu, .....): aber wie geht es euch mit den kuschelberichten der 'ichgebäreschmerzfrei'erinnen? ich hab da so amerikanische internetseiten vor meinem auge, wo es vor wir verbinden uns mit der erde, bemalen den bauch udn füüüüüühhhhhhhhlen uns nur so trieft. ich finds schrecklich. esoterischquatschig. auch wenn ich verstehe was die meinen udn auch für mich sowas empfinde, aber *uaxs*

*g* wenns manchen Frauen hilft, dann sollen sie sich Pünktchen, Kreise und Monde auf ihren Bauch malen - hab nix dagegen. Ich finde es sind einfach Hilfsmittel und wenn sie sich nicht anders fallen lassen können, dann sollen sie es halt machen.

Das mit dem 'erden' hilft allerdings nicht nur bei Entbindungen.

Die erste Geburt war schmerzhaft (ab einsetzen der richtigen Wehen), bei der zweiten nur noch die Übergangswehen und dann das Auswickeln meines Sohnes aus der Nabelschnur. Die dritte Geburt war überhaupt nicht schmerzhaft - ich war (ohne Medis) derartig high *g* habe aber dennoch jeden Centimeter gespürt wie er sich 'rausarbeitet'.

lg
andrea

Antschi
04.01.2004, 19:05
Also ich bin ins KH gegangen weils fast alle so machen. Theoretisch wußte ich zwar von der Hausgeburt, aber auch daß ich mich das nicht traute weil ich nicht weiß was auf mich zukommt. Außerdem war mir klar daß mein Mann keinesfalls eine Hausgeburt mitmachen würde.
Ums Bedientwerden und Saubermachen gings mir gar nicht, dafür hätt ich mir ein anderes KH aussuchen müssen.
Wirklich Angst hatte ich eigentlich nicht, bißchen nervös und ein flaues Gefühl hatte ich natürlich. Aber ich hatte auch nicht viel Zeit zum Angsthaben, mich hat der Blasensprung um 5 Uhr früh 2 Tage vor Termin geweckt, wo ich der Meinung war ich geh sicher 1 Woche über Termin. Hab meinen Mann noch in Ruhe Tasche fertig packen lassen und die Rettung gerufen. Denen bin ich ein bißchen böse, sie hätten ruhig etwas langsamer fahren können, da hatte ich Angst daß es mich von der Liege schmeißt in einer Kurve. :rolleyes:
Die Eröffnungswehen hab ich auf der Seite liegend im Bett verbracht, anders wollte ich gar nicht weil ich sowieso nach nur 4 Stunden Schlaf müd war und in den Wehenpausen abgetaucht bin um weiterzuschlafen. :D
Was nicht gepaßt hat war die Hebamme die mir zugeteilt war. Sie hat uns eigentlich in der Eröffnungsphase ziemlich in Ruhe gelassen. Sie wollte mich nur einmal massieren (während einer Wehe) meinem Mann der ihr sagte daß ich es nicht wollte glaubte sie nicht, erst als ich nach der Wehe wieder reden konnte hörte sie auf.:mad: Irgendwann kam wer vorbei ob ich was gegen die Schmerzen wollte - die Frage mitten in einer Wehe, da sag ich natürlich ja! Hätten sie mich dazwischen gefragt hätt ich nein gesagt, aber ich bin sicher daß die Minidosis einfach wirkungslos war.
Als ich sie später rief um den MuMu zu kontrollieren war sie auch skeptisch, aber er war vollständig offen und ich spürte das.
Dann kam mein großes Problem - ich wollte mein Kind noch nicht bekommen, vor allem nicht rauspressen. Tja, geholfen hat eigentlich eine andere Hebamme die ich von der Akkupunktur kannte, die hat auf mich eingeredet und mir klargemacht daß der Kopf eigentlich fast schon da ist, dann hab ich mich getraut mitzumachen.
Was mich im Nachhinein noch sehr gestört hat ist daß sie mich nach der Geburt nicht aufstehen ließen, dabei hätte ich so dringend aufs Klo gemußt (hab ja unterdessen über 3l Wasser getrunken).
Fazit: beim nächsten Mal nehm ich mir eine eigene Hebamme mit die mich und meine Wünsche kennt, deswegen wirds auch ein anderes KH und wahrscheinlich eine ambulante Geburt.
Außerdem brauch ich ein Zimmer das relativ schalldicht ist weil es mich gestört hat daß andere mich hören können (mich störte es nicht wenn eine jammernd vorbeilief).
Die Station war OK, 24h Rooming-in, vernünftige Stillberatung, leider eine obligate Untersuchungszeit im Säuglingszimmer.

Sonschi
07.01.2004, 23:55
Original geschrieben von DagmarR
Alle, die mir schon geantwortet haben, dürfen jetzt auch sagen, ob das, was sie sich vom Krankenhaus erwartet haben, auch eingetreten ist, also Abnehmen der Unsicherheit, Bedientwerden, Saubermachen, medizinische Sicherheit...
Hattet ihr dann wirklich weniger Angst, und hat das was gebracht?
Waren die Betten gemütlich, das Essen gut, das Zimmerservice freundlich? Hattet ihr Ruhe?
Wird der Geburtsraum nach jeder Geburt aufgewischt und wurde die Wäsche regelmäßig gewechselt? War alles hygienisch?
Wurde das Wohlergehen vom Mutter und Kind permanent und richtig überprüft, bzw. gab es irgendwelche Lebensrettungen oder sonstwelche Ereignisse, wo die medizinische Sicherheit zum Tragen kam?

Das KH war gut, nur das Personal war shit. Die haben dafür gesorgt, dass einem auch ein KS zur Horrorgeburt werden kann!
Nie wieder dorthin! :(

li
08.01.2004, 00:11
nämlich wohin?
und wohin diesmal?

leahrot
08.01.2004, 01:48
Die erste Geburt war eher ein wenig tolles Erlebnis.
Erstens war der Mann an meiner Seite nicht so wie ich Ihn gerne gehabt hätte
zweitens wurde eingeleitet
drittens war ich nicht darauf vorbereitet.
Nach der Geburt war ich ncoh 5 Tage auf Station. Nie wieder. Ständig waren Besucher da, ständig hat irgendein Kind geweinst, das Essen war scheiße, meine Stimmung im Keller. Hatte danach ca. 9 Monate eine Depression.

Die zweite Geburt war ein wunderschönes Geburtserlebnis. Der Kreissaal nur für mich alleine, lange gebadet, schöne Geburt, toller Mann.
Anschließend sind wir eh gleich heim.

Dritte Geburt habe ich mir mit 5 anderen Leuten und einer Hebamme den Kreissaal geteilt.:eek:
Ich wollte unbedingt in die Wanne, das ging allerdings nciht.
Außerdem wurde mir ständig gesagt ich dürfe erst als zweite entbinden.:confused:
Nachdem ich Terror gemacht habe wurde eine Hebamme zum Dienst bestellt, ich durfte in der Wanne als erste entbinden, und alles war wieder perfekt. Auch gleich wieder heim.

Dipsy
08.01.2004, 06:19
ich war vollauf zufrieden, sowohl mit der hebamme, als auch mit der ärztin...alles palletti...

das einzig negative war das 4 bett-zimmer,

es hat halt immer ein süßer wurm geschrien...und wenn einer
anfing ließen die anderen nicht lang auf sich warten.


ich hab die drei tage somit kaum geschlafen und das war nervig .


ich würde eher nicht zu hause entbinden, hätte zu viel bammel...
ich tät vielleicht ein anderes haus wählen (goldenes kreuz...mit zusatzversicherung, z.b)
oder ambulant entbinden !

marieclaire
08.01.2004, 10:14
Nicht wirklich. Hab mir eigentlich alles anders vorgestellt ...
Mir kam im KH vieles sehr unpersönlich vor. Außerdem war ich in einem 5-Bett-Zimmer und andauernd waren irgendwelche Besucher da (aber nicht max. 3 Besucher pro Bett, wie es auf einem Zettel im Zimmer stand, nein sonder bis zu 7 Leute :eek: Ich hatte nie wirklich meine Ruhe.
Bei meiner nächsten Geburt möcht ich ambulant entbinden :)

ElisabethSchuster
08.01.2004, 13:20
Muss jetzt meine Erfahrung beim ersten Kind auch noch dazugeben:bin zwar wenigstens soweit gewesen damals nach Oberpullendorf zu gondeln,hätt ich mir aber auch gleich sparen können (wenn ich fürs Wochenbett wen gehabt hätte ),denn erstens ist es sehr schnell gegangen -Blasensprung beim Schlafen-1.5 Std kind da) und zweitens war das Beste,dass ich nicht ernst genommen wurde.Nach dem Blasensprung wollte ich gleich in die Badewanne,die Hebamme meinte das ist ja viel zufrüh,ich hatte erst zwei Wehen und war einen cm offen.Hab aber drauf bestanden.Dann hab ich sie eh nicht mehr gesehen (nebenan hat eine andere gebärende so geschrien,da konnte sie nicht weg...) bis ich meine Begleitperson schickte sie zu holen.Sie kommt (etwas genervt) und meint nebenan sei es bald soweit,sie könne nicht lange weg.Ich sage ihr,dass mein kind jetzt aber kommt,sie drauf,dass ist unmöglich,sie gibt mir jetzt ein Schmerzmittel.Langer Rede,kurzer Sinn,ich hab´zwei Mal gedrückt,mein Kind war da.Nicht ernst genommen zu werden ist nicht schön.Die nebenan hat Stunden später geboren...
Aber gut,jeder kann sich mal täuschen,nur irgendwas hätt sie sagen können.
Die nächsten zwei Mal bin ich dann gleich zuhause geblieben.

LG Elisabeth

Sonschi
08.01.2004, 18:02
Nie wieder ins KH Hohenems/Vorarlberg. Diesmal versuch ich es in der Semmelweisklinik/Wien.
Falls die Frage an mich gestellt war, li? :)

Claudia.Maxi
08.01.2004, 18:29
Darf ich mal fragen, wie's dir ergangen ist in Hohenems? Ich gehe sicher nimmer nach Dornbirn, viel bleibt da nicht mehr übrig. (Vom Hotel mal abgesehen ...ggggg)

Sonschi
08.01.2004, 20:58
Wann hast denn Termin?
Darf ich dir das bei Gelegenheit mal per e-Mail erzählen? (nicht heut, ich bin schon soo müde ;))
Ich schreib dir aber gerne mehr per mail! Schreib mir einfach mal an sonni@gmx.at und ich schick dir einen kurzen Erfahrungsbericht! OK?

LG

's Sonscherl

Sonschi
08.01.2004, 22:47
Ich geh morgen hin, hab schon einen Termin. Aber danke für die Warnung, wenn ich diese Knaur erwische, schau ich sie mir ganz genau an und dann weiß ich wenigstens wen ich für die Geburt ev. verweigere ;)
Sonst noch gute Tipps? :)

dolleken
08.01.2004, 22:50
ich war mit meiner entbindung sehr zufrieden. ich hatte mich nicht allzu sehr auf eine wassergeburt versteift, es hätte ja anders kommen können. doch es hat geklappt. die hebamme war auf den ersten blick mir nicht sehr sympathisch, doch das änderte sich minütlich. vielleicht ist das das beste kompliment, das man einer hebamme machen kann, dass sie sich perfekt an meinen bedürfnissen orientierte und super auf mich einging. die badewanne wurde gleich nach mir gereinigt, also gehe ich davon aus, dass sie völlig sauber war. ebenso das folgende kreissbett für die 2 std. danach. die hebamme redete auf uns ein, dass wir unbedingt spätestens nach einem tag nach hause gehen sollen. knapp auf der station angekommen, haben mich ärzte und kinderschwestern verunsichert, es sei ja das erste kind... lieber 3 tage bleiben. leider bekam ich dann fieber, so dass ans nach hause gehen eh nicht mehr zu denken war. am 2. tag hat mein töchterchen leider soooooo viel abgenommen, dass wieder nicht nach hause gehen konnten, am 3.tag waren meine entzündungswerte immer noch zu hoch, aber ich ging trotzdem. im nachhinein tuts mir leid, dass wir die 3 tage nicht zu dritt zu hause im bett verbracht haben. meinmann hat viel verpasst.
das dreibettzimmer ging mir auch total auf die nerven. ewig war was los, wenngleich alle sehr, sehr nett waren und perfekte stillhilfe boten.

falls es ein nächstes mal gibt: unbedingt eine ambulante entbindung, aber ganz sicher im krankenhaus mit angrenzender neonatologie.

dorit

li
08.01.2004, 23:32
Original geschrieben von Sonschi

Sonst noch gute Tipps? :)

machst eh geburtsvorbereitung :D

Sonschi
08.01.2004, 23:38
Original geschrieben von li
machst eh geburtsvorbereitung :D

Nein, nachdem ich die letzte ja quasi umasonst gemacht hab, hab ich gedacht ich rechne einfach die für diesmal an und spar mir das Geld bzw. investiers in Akupunktur.... ;)

li
09.01.2004, 00:08
Original geschrieben von Sonschi
investiers in Akupunktur.... ;)

is eh auch eine.

Khesarria
12.01.2004, 16:21
also, über die Hebamme könnte ich mich auslassen *gg*
das KH war auch nicht grad das was ich mir vorgestellt habe, nach der geburt wurde mir die kleine draufgelegt und ich durfte dann aufstehen und mit der kleinen am arm auf den gang gehen wo ein anderes bett für mich stand....das ganze ca 20 mins nach der geburt...anlegen hat die hebi mir nicht gezeigt...mein mann wollte mir beim rausgehen helfen da ich ziemlich wacklig unterwegs war, wurde aber von den 2 putzdamen angekeift vonwegen das er meine sachen nehmen soll denn sie müssen putzen...
ich hab 17 std (solang dauerte die geburt) nix gegessen als ich aufs zimmer kam fragte mein mann ob es möglich wäre das ich ne kleinigkeit bekommen könnte...die schwester "und woher soll i des jetzt no nehman" gut es war schon 22.00 uhr aber ich denk in nem KH wird wohl irgendetwas aufzutreiben sein, ich wollt auch sicher kein menü ;)

die schwestern waren unfreundlich, helfen beim stillen, ne sicher nicht man hat mir ein stillhütchen in die hand gedrückt als es auch damit net klappte hat die schwester gemeint ich soll abstillen weil das wäre zu stressig für meine kleine...also wurde ich nach 3 tagen abgestillt
andere probleme mit der kleinen wurden ignoriert oder man bekam ne dumme antwort

es gab frühstücksbuffet, nach der geburt in der früh ( hatte in der nacht nen Kreislaufkollaps) wollte mich ne schwester aus dem zimmer werfen weil ich am zimmer frühstücken wollte...ne andere hat sih erbarmt mit den worten "na ausnahmsweis owa nur heit"
bettwäsche wurde in den 5 tagen wo ich dort war kein einziges mal gewschselt

im Kinderzimmer wurde man immer schief angeschaut wenn man was wollte, die kleine mal für ne std dortlassen net möglich, ich ging dann am abend duschen wenn mein mann kam

usw...

LG Tanja & Jeannine

banjina
30.01.2004, 18:51
Hallo!
Für mich zur Zeit ein brandheißes Thema...
Ich überlege immer noch eine Hausgeburt- das beruht auf den vielen negativen Einflüßen meiner Umwelt. "na und wenn dann was ist..."
Tja schrieb ja schon einen Artikel darüber: stressige Hebammen , hätte mein zweites Söhnchen beinahe allein gekriegt. Im 5-6 Bett Zimmer gelegen(vor 12 bzw.10 Jahren)An Ruhe war nicht zu denken. Wc /Bad dreckig.
"Wehwechen" nach der Entbindung wurden als lästig empfunden.
Zu Hause hätte ich meine Kompressen, Topfenwickel, Infrarot und vor allem meinen Schlaf haben können.
Musste mich jedes Mal vom Krankenhaus erholen und den bakteriellen Dreck abwaschen.
Warum bist du(Dagmar) eine Befürworterin der Hausgeburt?
Eigene Erlebnisse?

...und Hr. Jelinek: aus welchen Grund sie dagegen?
(ausser Links von Ärzten)
Sind sie selbst Mediziner oder vielfacher Vater, Geburtshelfer?

Mache mir meine Entscheidung nicht leicht, aber deshalb erfrage ich auch alles und prüfe und prüfe...
l.g. Banjina

DagmarR
30.01.2004, 23:10
Original geschrieben von banjina
Hallo!
Für mich zur Zeit ein brandheißes Thema...
Ich überlege immer noch eine Hausgeburt- das beruht auf den vielen negativen Einflüßen meiner Umwelt. "na und wenn dann was ist..."
Tja schrieb ja schon einen Artikel darüber: stressige Hebammen , hätte mein zweites Söhnchen beinahe allein gekriegt. Im 5-6 Bett Zimmer gelegen(vor 12 bzw.10 Jahren)An Ruhe war nicht zu denken. Wc /Bad dreckig.
"Wehwechen" nach der Entbindung wurden als lästig empfunden.
Zu Hause hätte ich meine Kompressen, Topfenwickel, Infrarot und vor allem meinen Schlaf haben können.
Musste mich jedes Mal vom Krankenhaus erholen und den bakteriellen Dreck abwaschen.
Ich sag nur: Hotel. Dass man eine Ganslhaut kriegt, wenn man duschen möchte, sollte eigentlich nicht sein, kommt aber immer wieder vor. Jede Frau sollte eigene Sanitäranlagen haben und sich auch sonst wohl fühlen dürfen.

Warum bist du(Dagmar) eine Befürworterin der Hausgeburt?
Bist du für Haussex ohne Schmerzen und Herzinfarkt und Regieanweisungen?

Eigene Erlebnisse?
Und gründliche Forschung.

...und Hr. Jelinek: aus welchen Grund sie dagegen?
(ausser Links von Ärzten)
Sind sie selbst Mediziner oder vielfacher Vater, Geburtshelfer?
Er heißt in Wirklichkeit Ralf ********, ist Kinderarzt in Frankfurt (angeblich in natura nett) und hat so viel ich weiß ein Kind.