Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : An die Krankenhausentbinderinnen: WARUM habt ihr im Krankenhaus entbunden?
(Komisches Wort, dieses "entbinden". Entbinden kann man wen von einer Pflicht oder Aufgabe, aber doch nicht von einem Kind!)
Nachdem es Menschen gibt, die glauben, Geburt und Krankenhaus sind irgendwie durch natürliche Bestimmung untrennbar miteinander verbunden, muss ich hier auch einmal die Frage stellen, WARUM eine Frau sich für eine Geburt im Krankenhaus entscheidet und warum sie es nicht einfach laufen lässt.
Ich hab jetzt extra keine Umfrage gemacht, weil die Antworten wahrscheinlich zu verschieden sind, aber ich zähl einmal auf, was mir so einfällt, zum Hirnstürming:
Ich wollte größtmögliche Sicherheit.
Eine Hausgeburt war mir zu teuer.
Dort muss ich mich um nix kümmern.
Ich kenne dort den Oberarzt.
Schon meine Mutter hat dort entbunden.
Das macht man doch so, oder?
Ich fang einmal bei mir an:
Bei der ersten Geburt bin ich ins Krankenhaus gefahren, weil ich trotz 3-Minuten-Wehen zu Hause zu wenig Äktschn (=Schmerzen) hatte, und wollte, dass was weitergeht. Das Gegenteil war dann der Fall.
(Und was mir noch dazu einfällt: Es gibt Häuser mit steinernen Tafeln drauf, wo steht: "In diesem Hause wurde am xx. Oktember 2004 die berühmte Nobelpreisträgerin Eulalia Smestecek geboren." Könnts euch das vorstellen, dass zB auf der Semmelweis-Klinik so eine Tafel hängt? Undenkbar! Eine Geburtsort, der irgendwie mit der Herkunft und der Familie zusammenhängt, also die eigene Wohnung, hat doch irgendwie viel mehr Würde, ist es Wert, in einer Biografie erwähnt zu werden. Ok, ich geb zu, eine Geburtstafel gehört auch irgendwie nicht auf ein Stundenhotel montiert, aber auf ein Krankenhaus? Da kann man ja nie wieder berühmt werden, weil dann keiner weiß, wo diese Geburtstafel hin soll.)
Dort war's gemütlich, die hatten eine Badewanne und all die coolen Dinge wie Bälle, gemütliche Matten, Sprossenwände... die Hebamme stand auf Abruf, wenn ich was gebraucht hab und ich mußte weder Wäschewaschen noch Bodenaufwischen.
Mir hats taugt.
Lg,
Margit
Original geschrieben von DagmarR
WARUM eine Frau sich für eine Geburt im Krankenhaus entscheidet und warum sie es nicht einfach laufen lässt.
Wieso sich das bei dir immer gleich zwingend ausschließt versteh ich nicht so ganz.
majaMAMA
20.12.2003, 03:28
hallo dagmar !! ;-)) (gehst no ned bald schlafen??)
also sollte ich ein zweites baby bekommen, würde ich schon gerne zu hause entbinden, bzw. würde ich ernsthaft darüber nach denken ! natürlich nur wenn nichts dagegen spricht !
aber bei maja hatte ich zu große angst, ich denke beim ersten kind ist man noch sehr unsicher ! was muß ich wie, wann wo.....machen .......
aber jetzt so im nachhinein gesehen, hätte ich das sicher auch zu hause geschafft ! denk ich halt !
a) Ich hab mich vorher nicht wirklich darüber informiert, welche Möglichkeiten ich noch gehabt hätte.
b) Weil es für mich einfach sicherer war/ist. Auch wenn alles soweit gut gegangen ist, wer weiß, was nicht alles hätte passieren können *garnichtausmalenwill*
Jedenfalls ... bei Davids Geburt wars gut, dass ich im KH war - 3 x die Nabelschnur umwickelt - 2 Stunden Brutkasten - Sauerstoffsättigung nicht ganz ok.
Und ich war ehrlich froh, dass ich in den ersten Tagen meines Kleinen jederzeit Hilfe hatte. Ich glaub nicht, dass ich das allein zu Hause geschafft hätte. Aber wer weiß das schon wirklich :rolleyes:
LG Elisabeth
Original geschrieben von Soph
Wieso sich das bei dir immer gleich zwingend ausschließt versteh ich nicht so ganz. Weil ich ja dann eine bewusste Absichtshandlung setzen muss, wo ich einen privaten, intimen Bereich verlasse, sobald ich merke, dass ich Wehen habe. Auch wenn ich dann in einen anderen privaten, intimen Bereich gehe - sei es jetzt ein Krankenhaus, wie du es beschrieben hast oder ein Stundenhotel -, dann muss ich mich anziehen, rausgehen (is vielleicht kalt), mit fremden Menschen reden, mich wieder ausziehen, akklimatisieren,...
Davon muss ich mich sicher erst Stunden lang erholen bis ich wieder ganz ich bin.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich dann überhaupt Lust hätte, ins Stundenhotel zu fahren. Vielleicht würd ich mich eh ins Badezimmer hucken, so lange ich Lust hab und bis es erledigt ist.
Aber das Aufsuchen einer speziellen Gebärstätte stellt definitiv einen Widerspruch zum Laufenlassen dar.
Original geschrieben von majaMAMA
hallo dagmar !! ;-)) (gehst no ned bald schlafen??)
Nein, ich muss heut noch wen fertig machen.
ich denke beim ersten kind ist man noch sehr unsicher ! was muß ich wie, wann wo.....machen .......
Ich war auch unsicher. Aber es war mehr so wie Lampenfieber in der Schule bei der Aufführung der Bühnenspielgruppe: Ich hab gewusst, ich schaff es, aber nervös war ich trotzdem. Das was-wann-wie-wo wissen die dort übrigens auch nicht besser. Die können dir bei einem normalen Geburtsvorgang echt nicht helfen.
aber jetzt so im nachhinein gesehen, hätte ich das sicher auch zu hause geschafft ! denk ich halt !
Da kannst einen drauf verdrucken.
Original geschrieben von croire
b) Weil es für mich einfach sicherer war/ist. Auch wenn alles soweit gut gegangen ist, wer weiß, was nicht alles hätte passieren können *garnichtausmalenwill*
"ist" ist falsch. Ich habe bis jetzt außer eine schwedische keine einzige Geburtsstatistik gefunden, wo bei Hausgeburten wirklich mehr "passiert" - im Gegenteil. Hasugeburten sind sicherer. Außerdem braucht man sich gar keine Gedanken zu machen, was passieren KANN, sondern man kann sich anschauen, was tatsächlich passiert. Dann ist man schon viel gscheiter. Geburten gibt's ja schon eine Weile und auch die entsprechenden Erfahrungswerte.
Jedenfalls ... bei Davids Geburt wars gut, dass ich im KH war - 3 x die Nabelschnur umwickelt - 2 Stunden Brutkasten - Sauerstoffsättigung nicht ganz ok.
Das mit der Nabelschnur kommt ziemlich oft vor. Hast du die Nabelschnur angegriffen? Die ist so zäh wie ein Gartenschlauch. Das Umwickeltsein ist weniger ein Problem als zB das Abdrücken im Geburtskanal, was dann besser nicht lange dauern sollte. Und das dauert im Krankenhaus bis zu 1000x länger.
Und ich war ehrlich froh, dass ich in den ersten Tagen meines Kleinen jederzeit Hilfe hatte. Ich glaub nicht, dass ich das allein zu Hause geschafft hätte. Aber wer weiß das schon wirklich :rolleyes:
Ich sag nur Hotel. Da wirst du auch bedient.
Original geschrieben von Soph
Dort war's gemütlich, die hatten eine Badewanne und all die coolen Dinge wie Bälle, gemütliche Matten, Sprossenwände... die Hebamme stand auf Abruf, wenn ich was gebraucht hab und ich mußte weder Wäschewaschen noch Bodenaufwischen.
Mir hats taugt.
Lg,
Margit
genau
obwohl die 2. Babymaus, wird zu Hause auf die Welt kommen
Hallo,
also ich habe mich auch entschieden mein Kind in einer Privatklinik auf die Welt zu bringen, sofern wirklich alles gut geht bis dahin.
Die Gründe:
* es ist mein 1. Kind, ich bin unsicher, hab auch Angst vor der Geburt.
* In der Privatklinik bin ich in super Händen, kann die Hebamme schon vorher kennenlernen. Auch wenn es zu Komplikationen kommt und mein Kind dann doch nicht auf natürlichen Weg zur Welt kommen könnte, ist sofort ein Arzt zur Stelle, der eventuell einen Kaiserschnitt vornehmen könnte. Bei meiner Tante war es letztes Jahr so... Nach 6 Stunden Wehen, ein KS...
* In der Klinik kann ich mir aussuchen, wo ich gebären will...Badewanne, Bälle, Geburtslandschaft mit Sternenhimmel...
*Auch in der Klinik werde ich ein eigenes Zimmer haben und mein Baby ist von Anfang an immer bei mir.
*Sollte das Kind irgendwelche Beschwerden haben, wird es sofort behandelt. Ich glaube nicht, dass ich beim 1. Kind abschätzen könnte, ob alles 100% in Ordnung ist.
*Ich habe meine Ruhe, hab Kinderschwestern da, die mir helfen und mir zeigen, wie ich richtig mit dem Bauxi umgehen muss.
*Ich muss mich sonst um nichts kümmern, keine Viecher die stören und mich in Ruhe mit meinem Baby bekannt machen, ehe ich wieder an andere Arbeit wie Hausarbeit oder Tiere kümmern muss.
Also für mich liegen die Vorteile klar auf der Hand :)
Lg,
Dea
Der erste Grund warum ich bei meinem Sohn ins Krankenhaus bin: Ich hatte noch nie geboren und riesengroße Angst davor! Was ist wenn was passiert? Ich wär nicht die erste Frau die dabei sterben würde..... Und im KH sind sie für Notfälle gerüstet. Das waren echt meine Gedanken damals. Ich hab mir eine Geburt so quasi als "gefährlich" vorgestellt, und zwar hatte ich nicht einmal Angst vor den Wehen, sondern vor dem Moment in dem das Kind unten rauskommt. Ich stellte mir das unglaublich arg vor wie da unten ein Baby durchpassen sollte.
Heute denk ich gerne an die Geburt zurück, es war wunderschön, und ich glaub, natürlich hätte ich es auch alleine geschafft! Ich hab auch schon Berichte von Frauen gelesen, die eine Alleingeb. hatten und dachte mir: Mei, das muss schon unglaublich schön sein! Keine Frage! Wär ich irgendwo auf einer einsamen Insel, würd ichs sofort tun. (Mal ganz abgesehen davon, dass ich dann sowieso keine andere Wahl hätte:D )
Ich hab einmal intensiv über die verschiedensten Geburtsmöglichkeiten nachgedacht, und bin zu folgendem Entschluß gekommen, das ich meine weiteren Kinder auch wieder in einem KH bekommen werde.
Und zwar aus folgenden Gründen:
1. wars für mich im KH auch sehr schön, ich durfte mein Baby trotzdem sofort sehen, selber wickeln, baden, etc. also gleich wie wenn ich mit Kind zu Hause wäre.
2. Und das ist das, was ich gegenüber einer Hausgeburt angenehmer finde - ich muss den "Dreck" nicht selber wegputzen, keine Wäsche machen, nicht kochen, nur umadumknotzen mit meinem Baby, und mich erholen. Zu hause könnte ich das nicht.
3. Und nicht zu letzt im Fall der Fälle - die medizinische Versorgung.
ich habs nicht besser gewusst :(
hätt ich dich - Dagmar - vor meinen Schwangerschaften kennengerlernt, wär ich nicht ins Spital gegangen
muss noch hinzufügen:
dann hätten sich Lis und ich die 2 Std. Presswehen veratmen und den missglückten Saugglockenversuch erspart, ich mir den Dammschnitt mit dem 30 Stichen, bei Flo den Dammschnitt (Arzt hatte Angst, weil die CTG-Töne weg waren, schnipp :mad: ) und bei Dani hätten wir uns die Hetzerei erspart und er wär in den 2 Geburtsdauerstunden in Ruhe auf die Welt gekommen
hi
hab mich bei malena auch nicht zuhause drübergetraut. muß auch zugeben, hab mich über hausgeburtenstatistiken usw. erst nach dem bäh-krankenhauserlebnis informiert.
kurz gesagt, uninformiertheit und unsicherheit waren die hauptgründe für die swk-entscheidung.
allerdings nachher ist frau immer klüger. schon als die wehen losgingen kams mir sowas von komisch vor jetzt rauszugehen und ins krankenhaus zu fahren, ich hab mich dort echt die ganze zeit so was von unwohl gefühlt. dementsprechend ist auch die geburt net von schlechten eltern gewesen. 18 stunden hardcore-wehen, dabei ist mein muttermund net aufgangen. schlußendlich eine pda ........
mit einer zweiten wehenden im vorwehenzimmer (na sehr intim) und sonst auch alles so wie ichs niemals wollte.
mein damm hat gott sei dank gehalten.
na und jetzt kann ich mir echt nimmer vorstellen (außer im supernotfall) ins kh zum gebären zu gehen. soviel bälle und matten und hocker könnens dort gar net haben.
zuhause hab ich mein sofa, meine badewanne, meine riesenmatratze. wohlfühlstimmung halt. keine fremden gerüche, menschen und geräte.....
meine tochter (die mich sogar beim kaka dran errinnert - mama ausatmen!! und das mit knapp drei, die alte besserwisserin), meinen mann.......
ma ich frei mi scho
grüße
sabine
OrangeHair
20.12.2003, 13:07
Einfach weil ich meinen Nachbarn nicht zumuten kann, dass sie sich mein stundenlangen Gejammere, Gebrüll, etc. anhören müssen.
In einem großen allein stehenden Haus hätt ichs sicherlich gemacht, in einer Gemeindewohnung ist das undenkbar;)
LG Chris
beim felix, weil ich gar nicht darüber nachgedacht habe, und ehrlich gesagt nicht auf die idee gekommen bin woanders als in einer privatklinik zu gebären.
bei max hab ich ja dann schon gewusst, was passieren wird und hab auch gewusst, dass es diesmal keine 6 stunden sondern höchstens 2 dauern wird. und bin halt wieder in die klinik.
im hintergrund steht:
für mich ist es bequemer in einer klinik zu entbinden, wo wer anderer den dreck und ich die ruhe habe. vor allem die ersten tage wollte ich immer mit meinem kind vorwiegend allein und in ruhe verbringen. zuhause geht das bei mir einfach nicht, da ich die entsprechende unterstützung nicht bekommen würde.
hallo:)
sabrina unsere erste, hab ich im krankenhaus entbunden, weil ich angst ahtte das was passieren könnte, weil ich ja noch gar nicht wusste wie man mit soeinem zwergal umgeht, ja aber im vordergrund, damit abgesichert ist das was passiern könnte die hilfe da ist die sie dan gebraucht hätte:)
katja hab ich im krankenhaus entbunden, damit ich fünf tage ruhe vor einem trotzigen kleinkind hatte, ja ganz ehrlich war mein haptgedanke, ja und auch das wenn was sein sollte die hilfe da ist:)
nina hab ich in linz entbunden aus dem einen grund, weil sieinen sehr schweren herzfehler hat, sie per kaiserschnitt kam und weil die nötige medizinische erstversorgung die nina damals brauchte gegeben war. also ninas geburt scheidet somit aus, den sie hätte nie eine hausgeburt werden können, weil sie die spontane geburt nicht überlebt hätte.
Nessa Nénharma
20.12.2003, 14:37
Ich wusste instinktiv, es wird ein Kaiserschnitt werden...
Claudia.Maxi
20.12.2003, 14:43
Ich frag mich das heute auch noch....warum nur... wie konnte ich bloß. Mir macht es immer noch traurig, mich zerreisst es vor Wut und ich könnt mich ohrfeigen. Ich weiß nicht welcher Teufel mich geritten hat, ins Spital zu gehen.
Vielleicht weil die Hausgeburtshebamme mich im Stich gelassen hat. Ok, Blutdruck war bissi höher. Hatte einen vorzeitigen Blasensprung, kotzübel war mir, vielleicht war ich auch deswegen verunsichert. Ich hab halt einfach das gemacht was mar mir gesagt hat. Und was es für eine Sch...geburt war.
Nie im Leben mehr, dann doch lieber ins Hotel!
Original geschrieben von DagmarR
Weil ich ja dann eine bewusste Absichtshandlung setzen muss, wo ich einen privaten, intimen Bereich verlasse, sobald ich merke, dass ich Wehen habe. Auch wenn ich dann in einen anderen privaten, intimen Bereich gehe - sei es jetzt ein Krankenhaus, wie du es beschrieben hast oder ein Stundenhotel -, dann muss ich mich anziehen, rausgehen (is vielleicht kalt), mit fremden Menschen reden, mich wieder ausziehen, akklimatisieren,...
Davon muss ich mich sicher erst Stunden lang erholen bis ich wieder ganz ich bin.Mein Gott, Dagmar, was du schon wieder für einen Blödsinn daherredest! Du hast es doch genauso gemacht! Du hast ja zwei Minuten vor der Geburt noch mit der Taxlerin geredet, obwohl du schon ziemlich dringend müssen hast. Also wirst du es auch ins Stundenhotel schaffen, dort musst du ja auch irgendwie hin, anziehen, raus, einchecken, ausziehen - wie im Krankenhaus. Und von Stunden lang erholen war ja letztes Mal auch keine Rede.
@ TeDea und n_m:
Ich weiß schon, ihr seid da nicht die einzigen, besser gesagt, alle Frauen haben Angst vorm "ersten Mal". Aber genauso wie beim anderen "ersten Mal" müsst ihr da auch einfach durch, und es ist genauso wenig hilfreich, wenn da wer dabei ist, der "hilft". Oder könnt ihr euch beim ersten GV vorstellen, dass da ein älteres, sexuell erfahrenes Pärchen sitzt und heiße Tipps gibt? Vielleicht sogar noch hilfreich eingreift?
Die Unsicherheit kann einer keiner nehmen, aber es hilft doch, sich die üblichen Krankenhausnebenwirkungen zu ersparen, wenn man weiß, dass bei der Geburt wirklich NIEMAND helfen kann, lediglich eventuell auftretende Gefahren beseitigen, aber eine normale Geburt, und die ist bei obenklebender Plazenta und Hinterhauptslage und so gut wie 100%ig zu erwarten, kann nur die Frau selbst machen.
Interessanter Weise haben die meisten Frauen vor der eigentlichen Geburt mehr Angst als vor dem, was dann am End schlimmer ist, nämlich die schmerzhaften Wehen, und das Durchtreten des Kopfes wird sogar als angenehm empfunden.
@ Nessa Nénharma:
Wenn ich weiß, was einmal passiert ist und echte, fühlbare Bedenken hab, dann würd ich das nicht "instinktiv" nennen. Nur, weil es keiner außer dir gewusst hat, war es ja trotzdem so. Wenn es "aktenkundig" gewesen wäre, hätte man dir von vornherein zu einem Kaiserschnitt geraten oder sich das zumindest angeschaut.
@ OrangeHair:
So laut wie im Krankenhaus schreit frau zuhause ja nicht, weil es da nicht so weh tut. Du stöhnst vielleicht ein bisschen lauter, dann glauben die Nachbarn halt, du hast schon seit Stunden Sex und klopfen deinem Mann das nächste Mal auf die Schulter. Stundenhotelzimmer sind außerdem schalldicht.
@ Claudia + Maxi:
Das mit dem Ohrfeigen kenn ich. Das ist wirklich die einzige Sache, die ich in meinem Leben anders machen würde, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte. Wenn mich damals eine zurückgehalten hätte und auf mich eingeredet, auf das ich wieder vernünftig werde, und ich würde wissen, was mir das erspart hätte, dera würde ich heute die Füße küssen. Und dabei hab ich kurz danach noch geglaubt, zuhause wäre ich verblutet. Bis ich drauf gekommen bin, dass die Nachwehen natürlich genauso störanfällig sind wie die Hauptwehen. Dann zieht sich eben die Gebärmutter nicht zusammen, weil sie sich nicht traut, weil noch wer zu schaut.
@ sabrina (und auch ein paar andere):
Es ist immer wieder seltsam, dass das, vor dem eine Frau wegen der Geburt Angst hat und deshalb ins Krankehnhaus geht, nur dort passiert, und das sind fast ausschließlich Folgen der ganz natürlichen Gebärhemmung, die im Stundenhotel (Hahaha, bin schon ganz schön fixiert!) einfach nicht vorkommt, weil dort keiner glaubt, irgendwelche Zugriffsrechte zu haben und jeder anklopfen muss, der hinein will, sogar die Hebamme.
Und das mit dem UmgehenmitdemZwergal: Wenn du das Gefühl hast, dass es deines ist - und das hast du nur, wenn DU es das erste Mal angreifst und hältst -, dann tauchen solche Gedanken gar nicht erst auf. Dann ist es einfach deins und nur du allein weißt, was das beste ist. Und wenn die Windel am Anfang noch ein bisschen schief pickt, tut das deiner Zuständigkeit keinen Abbruch. Der Rest steht im Mutter-Kind-Pass.
Ich habe die zwei ersten zu Hause auf die Welt gebracht, das dritte Kind im Spital.
Weil:
- wir kein Geld für die Hausgeburt hatten
- keine Betreung für die Mädchen hätten (ich wollte nicht, dass sie bei der Geburt dabei sind und meine Schreie hören)
- ich nach der zweiten Geburt mich gleich um das grössere Kind kümmern musste, im Endeffekt wollte das Uterus nicht schrumpfen, weil ich zu viel gelaufen bin - wäre sicher nach der dritten Geburt nicht anders gewesen
- weil ich mich ausruhen wollte (was eh nicht funktioniert hat, der Kleine hat sehr viel geschrieen und die Schwestern wollten sich nicht um ihn nicht kümmern, wenn sie ihn nicht mit Zuckerwasser füttern durften <-- das wollte ich nicht; eine Zimmergenossin ständig Besuch hatte, egal zur welcher Zeit, und ständig ihr Handy im Betrieb war, obwohl auf der Tafel steht, dass es Handyverbot in den Zimmern gibt)
Aber falls ich mal ein viertes Kind bekommen sollte (unwahrscheinlich, meine Kinderplanung ist schon abgeschlossen), werde ich wahrscheinlich wieder zu Hause entbinden, weil mein Mann endlich gelernt hat, was bedeutet, sich um die Kinder zu kümmern :D. Mein kleinstes hat im KH eine schlimme Infektion bekommen, das hätte er zu Hause sicher nicht gekriegt!
Original geschrieben von Enola
Weil:
- wir kein Geld für die Hausgeburt hatten
Hatte ich auch nicht.
- keine Betreung für die Mädchen hätten (ich wollte nicht, dass sie bei der Geburt dabei sind und meine Schreie hören)
Hatte ich auch nicht, Kind war dabei und geschrieen hab ich nicht.
Aber langsam denk ich mir, vielleicht haben die anderen doch Recht, und ich habe irgendwie Glück gehabt, obwohl ich eigentlich fast nur Alleingeburten kenne, wo es so ähnlich abgelaufen ist wie bei mir. So ist es eigentich normal, dass eine Geburt nix kostet und nicht weh tut. Das sollte immer so sein.
Hallo,
ich bin eine der Frauen, die im Krankenhaus entbunden hat. Ich wäre gar nicht auf die Idee ge´kommen, zuhause zu entbinden, das hätt ich gar nicht gewollt. Ich habe mich im KH viel besser aufgehoben gefühlt.
Letztendlich nach 63 Stunden Wehen wurde ein KS gemacht und daher erübrigt sich die Frage, dass ich jetzt bei Nr. 2 zuhause entbinden würde, da es wieder ein KS wird.
lg Tina
Original geschrieben von Tin@le
Letztendlich nach 63 Stunden Wehen wurde ein KS gemachtSei einmal ganz realistisch: Glaubst du, das wäre zuhause auch passiert?
Die meisten Kaiserschnitte werden übrigens gemacht, weil einfach nix weiter geht und die Mutter einfach nimmer kann. Unter "besser aufgehoben" stell ich mir was anderes vor.
Man muss aber zur Verteidigung der Krankenhäuser sagen, dass es durchaus vernünftige Leute dort gibt, die die Frauen alleine lassen, weil dann eher was weitergeht, auch wenn sie dann nachher deswegen geschimpft werden ("Buhuu! Niemand hat sich um mich geküüüümmert...").
dagmar, jetzt sag grad, dass meine gründe für dich nachvollziehbar waren, und du sie gelten lässt :)
@ axi:
Eine Privatklinik ist doch auch irgendwie wie ein Stundenhotel.
Nur wirst du im Stundenhotel ganz sicher nicht ungefragt angetatscht und belästigt, und in der Privatklinik musst du das erst sagen. Wenn du es dir gerichtet hast, ist es ok, aber wenn du hingegangen bist, um dich betatschen zu lassen, ohne Lust dabei zu empfinden, ist es nicht ok.
ich hab mich jetzt auch ganz brav hier her bequemt um dir hier ganz "sauber" zu antworten, oder muss ich jetzt dir antworten?
ich bin in die klinik:
bei nr. 1 und 2:
- weil ich den dreck daheim nicht wollte,
- weil ich die 5 tage fuer mich und meine kinder haben wollte, ohne dass ich mich um sonst was scheren musste
- weil es mir wirklich "wurscht" ist, hauptsache ich hatte keinen stress dabei
- weil ich nicht wollte, dass meine hunde sich um die entsorgunge der nachgeburt kuemmern
bei nr. 3:
weil ich einen ks wollte, und den machen aerzte nicht so gerne im wohnzimmer ...
bei nr 4 bin ich nicht in die klinik sondern gleich nach afrika:
- weil ich keine schwangerschaft mehr wollte
- weil ich den dreck daheim nicht wollte,
- weil ich die 6 tage fuer mich und helina haben wollte, ohne dass ich mich um sonst was scheren musste
alexandrav
20.12.2003, 17:41
Bei mir war der Grund, dass ich jederzeit Zugang zu allen, sich auf dem Markt befindlichen Schmerzmitteln haben wollte. Als Erstgebärende habe ich ja nicht gewußt wie groß die Schmerzen sein werden und da ich ejher von der wehleidigen Truppe bin, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Ausserdem ist es bei mir so, dass ich z.B. immer dann hunger bekomme, wenn nichts zum Essen daheim ist, dann aufs Klo muss, wenn keines in der Nähe ist usw., da bin ich natürlich davon ausgegangen, dass die Schmerzen geringer sind, wenn Schmerzmittel in der Nähe sind (naja, keine Ahnung wie groß sie sonst gewesen wären, aber fein wars nicht). Ich war mit meinem eigenen Arzt und eigener Hebamme im KH und die waren beide herrlich unaufdringlich und haben sich im Hintergrund gehalten, so hatte ich nicht das Gefühl gestört zu werden.
Original geschrieben von sane
ich bin in die klinik:
weil ich einen ks wollte, und den machen aerzte nicht so gerne im wohnzimmer ...
genau :D.
deswegen hab ich mich auch in die uni-klinik begeben, um mir freiwillig den bauch aufschneiden zu lassen.
Original geschrieben von sane
- weil ich nicht wollte, dass meine hunde sich um die entsorgunge der nachgeburt kuemmern
Ich hab einmal von einem Hund gehört, der sich fürchterlich gefurchten hat vor der Plazenta, bzw. dann auch vor dem Zimmer, wo die Geburt stattgefunden hat. Bei ihrer eigenen Art verstehen sie, was eine Geburt ist, aber bei Menschen anscheinend nicht, die halten das für einen Ritualmord.
bei nr 4 bin ich nicht in die klinik sondern gleich nach afrika:
- weil ich keine schwangerschaft mehr wollte
- weil ich den dreck daheim nicht wollte,
- weil ich die 6 tage fuer mich und helina haben wollte, ohne dass ich mich um sonst was scheren musste
Welche 6 Tage? Wo warst du da?
Original geschrieben von granny
genau :D.
deswegen hab ich mich auch in die uni-klinik begeben, um mir freiwillig den bauch aufschneiden zu lassen.
Naber das wolltest du doch nur, weil du beim ersten Mal den Fehler gemacht hast, ins Krankenhaus zu gehen. Da stellt sich auch noch die Frage, warum du es nicht vorgezogen hast, dir in der Disco ein kleines Kind abzutanzen. Dann hättest du jetzt auch nicht diese Schneidegelüste.
Also *verhör*: Warum bist du beim ersten Mal hingegangen?
Original geschrieben von DagmarR
Welche 6 Tage? Wo warst du da? im hotel in addis abeba um meine ado-tochter abzuholen (-:
und ich hab mir gedacht, du stoerst dich eher an meinem wunsch-ks :D
Original geschrieben von sane
im hotel in addis abeba um meine ado-tochter abzuholen (-:
und ich hab mir gedacht, du stoerst dich eher an meinem wunsch-ks :D
Klar stört mich dein sogenannterWunsch-inWirklichkeitAngstkaiserschnitt, aber den kannte ich schon. Die 6 Tage im Hotel kannte ich allerdings noch nicht. Hierfreds will ich ja außerdem nur wissen, warum eine für die Geburt ins Krankenhaus geht. Ich poste nämlich nicht nur forumssauber, sondern auch fredsauber.
und wie meinst jetzt das mit dem "sogenannterWunsch-inWirklichkeitAngstkaiserschnitt"?
Man kann sich eine so schwere Operation einfach nicht wünschen, ohne vor der Alternative eine riesen Angst zu haben.
Original geschrieben von DagmarR
Man kann sich eine so schwere Operation einfach nicht wünschen, ohne vor der Alternative eine riesen Angst zu haben.
oder die wahl des ks ist der weg des geringsten widerstandes .... und ich wuerde beim naechsten mal wieder den ks waehlen, warum mit einer geburt abquaelen, wenn das ergebnis null ist ....?
ich wuerde auch keinen dauerlauf mitmachen, wenn ich von vornherein weiss, dass ich verlieren werde, das ist fuer mich eine frage der bequemlichkeit ...
Alleingeburten gehen in der Regel recht locker, schnell und schmerzarm und hinterlassen keine hässlichen Narben. Wäre das keine Möglichkeit gewesen? Oder zumindest eine Überlegung wert? Oder halt zumindest eine klassische Hausgeburt?
in dem fall: fuer mich niemals!!!!
die ueberlebensschancen fuer mein baby waren von vornherein nicht besser als max. 10% - das war das ergebnis von diversen untersuchungen.
ich mag lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende. sobald das ergebnis aller untersuchungen feststand, war fuer mich klar, dass ich den ks zu diesem zeitpunkt wollte und nicht mit einem halbtoten baby im bauch noch 7 wochen heile welt spielen wollte.
wenn ich meine ersten beiden geburten in betracht ziehe: ich wuerde wieder ins krankenhaus gehen, die 2 bis 5 stunden herunterbiegen und mich dann 5 tage verwoehnen lassen, eben wie gesagt, ohne mich um den mist daheim zu kuemmern. ...
davidmama
20.12.2003, 22:01
...um sicher sein zu können, daß meinem kind gleich geholfen werden kann, falls doch etwas schief gegangen wäre...würde ich beim nächsten auch wieder machen, allerdings mit "eigener" hebamme.
also echt,jetzt frag ich mich mal was ihr unter "den dreck wegputzen"versteht.
ich hab 2mal zu hause geboren und ich musste mich um nichts kümmern. die hebamme hatte eh unterlagen mit und wäsche muss man dann sowieso waschen,falls doch was daneben geht. sogar die plazenta hat sie "verpackt" und hätte sie entsorgt,nur wir wollten sie behalten(ist jetzt im tiefkühler,wollen wir dann mal gemeinsam eingraben)...also nix mit dreck wegputzen.
ich konnte auch im bett knotzen und musste mich um nichts kümmern-alles einteilungssache. vorgekocht,eingefroren,mann urlaub und verwöhnt mich,familie hilft im haushalt,falls erwünscht...
angst hatte ich auch und bei mir war das auch ein grund nicht ins kh zu gehn...
und unsere erste kam auch in einer wohnung zur welt,in einem haus,wo man die waschmasch.,den staubsauger,...alles durchhörte,aber als ich mich einige tage nach der geburt erkundigte,ob die schrei eh nicht störend waren,hat man angeblich nichts gehört...und wenn,mir egal.
irgendwie ging die 2.geburt so schnell und unkompliziert-bei der 1. hatte ich totale probleme(mit mir;laut hebamme wärs im kh ein kaiserschnitt geworden)- und ich überleg echt,falls ich je noch ein kind krieg,es "allein",nur mit meinem mann zu bekommen(dürft ich der fam. nicht vorher sagen,die kriegen panik).einfach so,weil mich das reizen tät...(hätt ich mir vor der 1. nie vorstellen können)
ganz einfach: weil ich mich bei der geburt im krankenhaus wohl und gut aufgehoben gefühlt habe und weil ich mich auch nur beim gedanken an eine hausgeburt unwohl fühle.
aber wahrscheinlich bin ich pervers... ;)
gruß von cyn
Bei mir wars auch nicht so eine Patzerei, obwohl das Rausschießen des Kindes für mich überraschend war. So ist der ganze Saft auf die Decke gegangen. Es war aber nur der Überzug voll durchnässt, das Innere von der Decke war nur oberflächlich nass und nicht durchdringend. Ich habe nicht geblutet, weil die Plazenta irgendwie den Ausgang verstopft hat, es war nur ein heller blutiger Fleck am Leintuch, und nach der Plazenta (mit Blutschwall) habe ich ein Handtuch zwischen den Beinen gehabt, das ich dann samt Deckenüberzug in den Kübel getan habe, und danach eine ganz normale Pampers als Vorlage genommen.
Die Kübelwäsche habe ich in der Badewanne sozusagen vorgewaschen, und dann noch einmal (+Deckeninneres) in der Waschmaschine.
Wenn ich also abschätzen hätte können, wann was passiert, hätte ich drei Schichten Handtücher drunter gelegt, die dann gleich in die Waschmaschine gesteckt, und alles andere wäre sauber geblieben. So eine Patzerei ist das nicht.
Original geschrieben von DagmarR
Aber das Aufsuchen einer speziellen Gebärstätte stellt definitiv einen Widerspruch zum Laufenlassen dar.
Ich find's grad umgekehrt, wenn ich drüber nachdenk. Eine bewußte Handlung hilft mir zu realisieren - wow. jetzt ist es echt so weit. Hätt ich zu Hause geboren, hätt ich auch ein paar bewußte Handlungen gesetzt. Duftlamperl, zum Beispiel.
Das mit dem fremden intimen Bereich. Hm. Hast du nicht unrecht. Ist aber wohl auch jede verschieden empfindlich. Und liegt auch viel an der Einstellung...? Ich bin mir bei der Fahrt in's KH und beim SachenimGebrutszimmereinräumen vorgekommen wie die Katze, die das Nesterl am Heuboden macht. ;)
Lg,
Margit
@ Soph:
Ich bin zwischenzeitlich eh draufgekommen, dass es zB auch eine bewusst gesetzte Handlung wäre, wenn ich ins Stundenhotel fahre, bzw. es auch eine tatsächlich stattgefunden habende bewusst gesetze Handlung war, wie ich damals in die Geburtswohnung gefahren bin, und das hat mich ja auch nicht sonderlich gestört. Aber wenn ich wo hinfahre, wo ich mich nicht auskenne oder nicht das uneingeschränkte Hausrecht hab, dann bräucht ich sicher ein paar Stunden, um wieder locker zu werden.
Hallo,
also ich muss mich nochmal einmischen, obwohl ich ja erst Mama werde:
Ein Stundenhotel find ich reichlich unpersönlich, ich hab net die Gelegenheit das Haus wirklich kennenzulernen, mute Stubenmädchen zu, alles wieder zu reinigen (ich hab selbst als Empfangschefin 4 Jahre lang in einem Hotel gearbeitet und seh das aus der anderen Sicht), und bringe die ganzen Angestellten dort, wenn ich wirklich laut schreien muss, in eine ziemlich missliche Lage, weil die Wände im Hotel prinzipiell dünn sind und der Gast im Nebenzimmer das net lange mitanhören wird. Er wird die Rezeption informieren, die werden einen "Lohndiener" hochschicken, der nachschaut was da los ist und dann hat man erst nicht seine Ruhe.
Für mich war die Privatklinik von anfang an klar, das habe ich mir auch schon vorher überlegt, ehe ich schwanger war. Einige Bekannte von mir haben dort entbunden, es ist ein wunderschönes Haus, man kann hingehen, es kennenlernen, das Personal kennenlernen, sich die Zimmer ansehen, die auch net klinisch weiss, sondern in Holz eingerichtet sind, man hat Geburtslandschaften, Badewanne, etc... man entbindet garantiert nicht mit anderen Müttern gemeinsam, sondern ist definitiv allein und man kann die Hebamme seiner Wahl mitnehmen. Bei mir wird es meine Frauenärztin sein, die ich seit Jahren kenne, der ich vertraue und die mit in die Privatklinik kommt.
Ich krieg mein lecker Essen, muss mich um nix kümmern, hab danach die Zeit, mich dort zu schonen und mich ans Bauxerl zu gewöhnen, mein Zimmer wird geputzt und ich lieg da und empfang Besuch und Geschenke :)
Nein, ernsthaft, ich weiss schon, dass das alles nicht so romantisch wird, aber ich hab keine allzugrosse Angst vor der Geburt - was raus muss, muss raus, aber gerade beim ersten Kind, will ich in einer Umgebung gebären, die mir Sicherheit vermittelt und Menschen an meiner Seite haben, die wissen was sie tun, auch wenn das Kind nach der Geburt Probleme beim Atmen oder sonstwas hätte.
Ich bin da eben eine Spur vorsichtiger, schliesslich ist es "mein" Leben, dass da einen guten Start ins selbige haben soll :)
Lg,
Dea
Original geschrieben von TeDea
Hallo,
also ich habe mich auch entschieden mein Kind in einer Privatklinik auf die Welt zu bringen, sofern wirklich alles gut geht bis dahin.
Die Gründe:
* es ist mein 1. Kind, ich bin unsicher, hab auch Angst vor der Geburt.
* In der Privatklinik bin ich in super Händen, kann die Hebamme schon vorher kennenlernen. Auch wenn es zu Komplikationen kommt und mein Kind dann doch nicht auf natürlichen Weg zur Welt kommen könnte, ist sofort ein Arzt zur Stelle, der eventuell einen Kaiserschnitt vornehmen könnte. Bei meiner Tante war es letztes Jahr so... Nach 6 Stunden Wehen, ein KS...
* In der Klinik kann ich mir aussuchen, wo ich gebären will...Badewanne, Bälle, Geburtslandschaft mit Sternenhimmel...
*Auch in der Klinik werde ich ein eigenes Zimmer haben und mein Baby ist von Anfang an immer bei mir.
*Sollte das Kind irgendwelche Beschwerden haben, wird es sofort behandelt. Ich glaube nicht, dass ich beim 1. Kind abschätzen könnte, ob alles 100% in Ordnung ist.
*Ich habe meine Ruhe, hab Kinderschwestern da, die mir helfen und mir zeigen, wie ich richtig mit dem Bauxi umgehen muss.
*Ich muss mich sonst um nichts kümmern, keine Viecher die stören und mich in Ruhe mit meinem Baby bekannt machen, ehe ich wieder an andere Arbeit wie Hausarbeit oder Tiere kümmern muss.
Also für mich liegen die Vorteile klar auf der Hand :)
Lg,
Dea
:) das unterschreib ich mit - hat bei mir beim 1. Kind auch gestimmt :)
fürs 2. geh ich wieder ins Spital. Grund: es ist mir bei der 1. Geburt gut gegangen, aber Probleme hatte ich nicht bei der Geburt sondern erst 2 Tage später (Kreislauf, Blutdruck, .......)
Hi,
ich denke jede Schwangere sollte dort ihr Baby bekommen wo sie sich am wohlsten fühlt. Manche entscheiden sich ja auch erst im allerletzten Moment doch noch anders als geplant.
Es ist sicher von Vorteil sich vor der Entbindung genau über die verschiedenen Möglichkeiten zu erkundigen und dann mit Hausverstand aus dem Bauch raus ;) zu entscheiden wohin.
Grundsätzlich kann sich eine Frau auf einer Geburtsstation genauso wohlfühlen wie bei einer Hausgeburt - es kommt auf das gesamte Umfeld an (Hebamme, Partner, Ausstattung, Arzt ...)
Sicher passiert es, dass Schwangere mit "3 Minuten Wehen" auf der Geburtsstation ankommen und dann mal stundenlang Pause ist - das kann aber genauso bei einer Hausgeburt geschehen (alles rennt toll, bis zu dem Zeitpunkt wo die Hebamme sagt 'so jetzt wirds ernst, das sind richtige Wehen ....')
Manche Frauen fühlen sich zu Hause wohler, manche auf der Geburtsstation, manche lassen sich während der Entbindung gerne in den Arm nehmen, andere werfen alle aus ihrem Geburtsraum ....
Ich kann einer jeden Frau nur raten sich vor der Entbindung genau zu erkundigen, mit den Hebammen zu reden, mit den Müttern auf den Stationen zu reden, wie die Betreuung ist (einfach zur Besuchszeit hingehen und die Station ansehen).
Persönlich halte ich eine Hausgeburt nur dann für "sicher", wenn Frau genau weiß was auf sie zukommt und keinerlei Risiken vorab festgestellt wurden.
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es leider weder zu Hause noch im KH - passieren kann leider immer irgendwas.
lg
andrea
Original geschrieben von anhu
Sicher passiert es, dass Schwangere mit "3 Minuten Wehen" auf der Geburtsstation ankommen und dann mal stundenlang Pause ist - das kann aber genauso bei einer Hausgeburt geschehen (alles rennt toll, bis zu dem Zeitpunkt wo die Hebamme sagt 'so jetzt wirds ernst, das sind richtige Wehen ....')
Der empfindliche Moment bei einer Hausgeburt ist, wenn die Hebamme bei der Tür herein kommt, später hat sich dann schon alles akklimatisiert, da kann sie eigentlich nix mehr Störendes sagen. Wenn also die Hebamme frisch eingecheckt hat, kann es vorkommen, dass eine Wehenpause einsetzt, aber die stört ja nicht - man muss ja was besprechen - und kommt auch nicht in diesen epidemischen Ausmaßen vor wie im Krankenhaus. Was weiters zuhause nicht vorkommt, ist der nicht-öffnungsbereite Muttermund. Dass Geburtshemmungen "genauso" bei einer Hausgeburt vorkommen können, ist schlichtweg falsch. Können ja, aber sie tun es nicht.
@ TeDea:
Ich kenne Stundenhotels, wo die Zimmer sehr wohl (aus nahe liegenden Gründen) schalldicht sind, und man hat auch Zeit, es vorher kennen zu lernen - naja, das geht ins Geld..., doch nicht.
Mir würde jetzt glatt noch eine Frage einfallen zu deinem Gedanken wegen den Mitgebärerinnen, aber ich habe in letzter Zeit schon so viel ausgefratschelt, das wird inflationär. Aber interessieren würde mich, ob Mitgebärende als störend empfunden werden. Wenn sie genauso wie die eigene Person an ein Bett gefesselt sind und nur vor sich hinschreien, während die Zugriffsberechtigten ohne Passwort an allen herumfummeln, ist das sicher nicht geburtsfördernd. Aber ich könnte mir vorstellen, mit ausschließlich Mitgebärenden in einem Raum zusammen zu sein, nicht viele, vielleicht maximal 4-5, und eine Art Party zu feiern.
Ich erinnere mich da mit Entzücken an meine Meerschweinchen, die beide schwanger waren, und die Geburt der einen hat die Geburt der anderen ausgelöst. Und dann haben alle 5 Babies bei beiden Müttern getrunken.
@ kat:
Badezimmerboden ist voll geil! Da hast du gleich alles im Raum, was du brauchst, und kannst dann super aufwischen, ohne dass der Parkettboden hinig ist. Und eine Geburtstafel (Kacheln?) kann man auch anbringen: "Hier habe ich am 1.12.03 den kleinen Oskar geboren. Mama". Stell dir vor, wie stolz der einmal ist, wenn er einmal lesen kann. Das kann er noch seinen Enkelkindern zeigen.
Aber das mit dem Fruchtblasenzabong, das musst du echt noch machen, sonst hast was versäumt. Wie viele Kinder möchtest du denn noch?
1. kind war zu klein und musste nach der geburt 3 wochen auf die neonat.
2. kind: blasensprung, dann einen tag lang noch keine wehen
3. kind: einleitung wegen spätgestose
ich fuhr also nie mit wehen ins kh, und eigentlich habe ich immer an die sicherheit fürs kind gedacht
und was ist ein Fruchtblasenzabong? bitte um aufklärung oder habe ich das überlesen
susanne
Original geschrieben von susanna
und was ist ein Fruchtblasenzabong? bitte um aufklärung oder habe ich das überlesen
Es ist schon länger her, da habe ich von meinen Erlebnissen mit der Fruchtblase berichtet und die Frauen hierforums aufgefordert, auch einmal hinzugreifen.
In der Suche finde ich es jetzt nicht mehr.
Also, es geht so: Wenn der Muttermund ca. 5 cm offen ist, dann steht die Fruchtblase wirklich utraaffengeil in die Scheide hinein. Die Häute der Fruchtblase sind relativ stark, nicht so wie ein Kondom, was dann platzt und dann Timon heißt, sondern wirklich stark. Und diese herausstehende Blase habe ich zur Belustigung benutzt, draufgedrückt, losgelassen, draufgedrückt, losgelassen, und wenn du das ein paar Mal hintereinander machst, kriegst du gleich eine neue Wehe, weil der Muttermund ziemlich empfindlich ist und auf jede Schwingung mit einer neuen Wehe antwortet.
Ich hab ich dann abgewartet und dann weiter gemacht, weils so lustig war. Aber dann hab ich aus der Wanne wieder rausmüssen, weil ich ja noch andere hausfrauliche Verpflichtungen hatte.
Ich hab natürlich schon früher angefangen, wie es bei ca. 3 cm war, da habe ich auch ganz lustig drauf herumdrücken können, aber so richtig witzig gewordfen ist es erst bei ca. 5 cm.
Nalso, wenn sich eine Frau sowas entgehen lasst und stattdessen andere das Spielchen spielen lässt, ist sie wirklich selber schuld.
Naja, und das ist das Fruchtblasenzabong...
Und jetzt todernster Hintergrund: Durch die Häute hindurch spürst du die Hinterhauptsfontanelle. Wenn du sie gleich ertasten kannst, liegt sie richtig (meistens). Wenn du sie eher am Rand tastest, ist es schon ein bissl blöd, aber mit Schütteln kriegst du das hin, und wenn du die komplett falsche Stelle ertastest, nämlich die Stirn o.ä., dann würd ich mit dem Nachwüchsling entweder ein ernstes Wort reden oder ins AKH fahren.
Der empfindliche Moment bei einer Hausgeburt ist, wenn die Hebamme bei der Tür herein kommt, später hat sich dann schon alles akklimatisiert, da kann sie eigentlich nix mehr Störendes sagen. Wenn also die Hebamme frisch eingecheckt hat, kann es vorkommen, dass eine Wehenpause einsetzt, aber die stört ja nicht - man muss ja was besprechen - und kommt auch nicht in diesen epidemischen Ausmaßen vor wie im Krankenhaus.
Auch im KH gibt es Dinge, die vor der Entbindung zu besprechen sind und daher eine kurze Wehenpause willkommen ist.
Und wie gesagt, ob sich eine Frau entspannen kann, dass die Geburt weitervoranschreitet oder nicht hängt von vielen Faktoren ab und nicht nur ob sie nun in ihrem eigenen Bett hockt oder nicht!
Was weiters zuhause nicht vorkommt, ist der nicht-öffnungsbereite Muttermund. Dass Geburtshemmungen "genauso" bei einer Hausgeburt vorkommen können, ist schlichtweg falsch. Können ja, aber sie tun es nicht.
Das ist schlichtweg Humbug!! Es passiert im KH genauso wie zu Hause ... nur mit einem Unterschied, wenns zu Hause vorkommt wird die Schwangere ins KH eingeliefert weils eben unter Komplikationen fällt und somit ist es eine "normale KH-Entbindung".
Es stört mich etwas, dass du die Hausgeburt bzw Alleingeburt als das Optimum favorisiert. Wenns für dich das richtige ist dann okay ... aber es gibt eben nun auch Frauen, die sich anders entscheiden und das aus gutem Grund.
Ich würde gerne wissen woher du deine Informationen beziehst?
lg
andrea
Mir würde jetzt glatt noch eine Frage einfallen zu deinem Gedanken wegen den Mitgebärerinnen, aber ich habe in letzter Zeit schon so viel ausgefratschelt, das wird inflationär. Aber interessieren würde mich, ob Mitgebärende als störend empfunden werden. Wenn sie genauso wie die eigene Person an ein Bett gefesselt sind und nur vor sich hinschreien, während die Zugriffsberechtigten ohne Passwort an allen herumfummeln, ist das sicher nicht geburtsfördernd. Aber ich könnte mir vorstellen, mit ausschließlich Mitgebärenden in einem Raum zusammen zu sein, nicht viele, vielleicht maximal 4-5, und eine Art Party zu feiern.
Als störend habe ich es beim:
- 1. Kind empfunden (da ich ja selbst net wusste was auf mich zukommt)
- beim 2. Kind, weil meine Zimmernachbarin einen hysterischen Anfall bekommen hat und mitten in den Presswehen heimgehen wollte
- beim 3. Kind wars angenehm, weil wir beide tratschend und lachend vor den Geburtsräumen auf- und ab gelaufen sind und um die Wette "geweht" haben *g*
Wieso meinst du, dass nicht "Zugriffsberechtigte" bei einer Schwangeren rumfummeln? Ich hab vorab meiner Hebamme gesagt, dass ich keinen Arzt bei der Geburt dabei haben will und mich auch nicht von einem männl. Arzt danach untersuchen lasse. Sie hat sich voll daran gehalten und der Arzt bzw Ärztin haben bei 2 vor der Tür gewartet (beim Mittleren gabs Probleme, deshalb war die Ärztin im Raum, hat mich aber nicht angefasst).
Und "ans Bett gefesselt" wie zum Teufel kommst du darauf, dass alle Gebärenden im KH ans Bett sind? So viele Möglichkeiten wie im KH hätte ich zu Hause nicht - Wanne, Sprossenwand, Hocker, Ball, Matten, Seile .... wenn ich gewollt hätt, hätt mir meine Hebamme auch geholfen einen Kopfstand zu machen!
lg
andrea
Mir würde jetzt glatt noch eine Frage einfallen zu deinem Gedanken wegen den Mitgebärerinnen, aber ich habe in letzter Zeit schon so viel ausgefratschelt, das wird inflationär. Aber interessieren würde mich, ob Mitgebärende als störend empfunden werden. Wenn sie genauso wie die eigene Person an ein Bett gefesselt sind und nur vor sich hinschreien, während die Zugriffsberechtigten ohne Passwort an allen herumfummeln, ist das sicher nicht geburtsfördernd. Aber ich könnte mir vorstellen, mit ausschließlich Mitgebärenden in einem Raum zusammen zu sein, nicht viele, vielleicht maximal 4-5, und eine Art Party zu feiern.
Also ich für meine Person finde Mitgebärende definitiv als störend, gleich wie ich in einem Krankenhauszimmer Patienten im selben Zimmer als störend empfinde. Man nimmt automatisch Rücksicht und hört oder sieht, was der andere macht. Eine Geburt ist für mich ein sehr intimes Erlebnis, das ich mit all meinen Sinnen erfahren möchte, bei mir wird nur eine enge Freundin dabei sein, die selbst 3 Kinder hat und meine Hebamme. Mein Körper ist etwas intimes für mich, meine Anstrengung und meine Emotionen, wenn mein Baby da ist - ich hab keine Lust selbiges mit einem wildfremden Menschen zu teilen.
Ich stell mir Geburten auch net wirklich als Party vor, zumindest kann ich mir nicht vorstellen zwischen 2 Presswehen lustige Hütchen aufzusetzen und Sekt zu schlürfen....*ironiemodusende*
LG,
Dea
Sonnenkaefer
22.12.2003, 16:49
Hallo!
Ich hab' jetzt nicht mehr alle anderen gelesen. Bei mir war es jedenfalls beim ersten Kind so:
Ich hatte kurz überlegt zu Hause zu entbinden. Ich habe mich dann dagegen entschieden weil
1.) mein Mann dagegen war (und dass er in dieser Situation nervös um mich herumtigert und sich Sorgen (und mich damit wahnsinnig) macht, konnte ich nicht brauchen... mal davon abgesehen: die Vorwürfe, die ich dann ewig bekommen hätte, hätte das Ganze während der Geburt doch aus irgendwelchen Gründen ins KH überstellt werden müssen...)... nein... ich denke, da müssen einfach beide Partner 100%ig dahinter stehen...).
2.) ich in einer recht hellhörigen Wohnung lebe und ich mir Gedanken darüber gemacht hatte, was passieren würde, falls ich bei der Geburt doch lauter werden sollte (holen die Nachbarn dann die Polizei... oder schreibt man da einen Zettel an die Tür: "keine Sorge - ich entbinde nur gerade..."
3.) ich von Babies sowieso keine Ahnung hatte und mir dachte, dass man mich im KH noch "richtig" instruieren würde.
Meine zweite Wahl wäre damals das Geburtshaus Nussdorf gewesen... war aber zu teuer (bin nicht privatversichert).
War also im KH... wie es da war schreib ich dann gleich in Deinem Folgethread.
Das zweite Kind wollte ich dann ambulant entbinden - möglichst kurz im KH... aber doch nicht zu Hause, weil mein GöGa noch immer dagegen war. Ist dann eine Not-Sectio geworden und ich war wieder "die volle Zeit" im KH...
"Mitgebährende" haben mich beide male nicht interessiert bzw. "gestört"...
LG, Petra
phantomine
22.12.2003, 17:04
hi!
warum hab ich in einer klinik entbunden?
ich hab in einer privatklinik aus folgenden gründen entbunden - ich kenne meine ärztin und vertraue ihr. ich hab auch die hebamme vorher kennengelernt und auch ihr hab ich blind vertrauen können - ich habe damit kaum fremde um mich herum gehabt.
ich hab mich vorher in aller ruhe mit den dortigen gegebenheiten vertraut machen können und mich so sicher gefühlt dort (@tedea: sternenhimmel - wirst in der privatklinik ragnitz entbinden *gg*?)...
je nachdem wie es mir gepaßt hätte bzw. die situation es erfordert hätte, gab es dort pezziball, hocker, badewanne etc... ich brauch mich um nichts kümmern.
hab nachher noch immer wen da, wenn ich hilfe brauchen sollte - sei es beim aufstehen oder sonstiges (fragen über fragen etc...)!
ich hab das gefühl gebraucht, unterstützung zu haben oder anfordern zu können, sofern ich sie brauche (so bin ich um 2 in der früh mit meinem kind in die kinderstation gerannt "der nabel, oh mein gott...." :D :D )!
und es ist nicht so, daß bei einer geburt im kh jeder an dir rumfummelt. meine hebamme hat die untersuchungen gemacht und eine schwester hat mich anfangs ans ctg angeschlossen. ansonsten hatte ich hilfe von meiner ärztin beim aufstehen - aber ansonsten - keiner, der an mir "rumgedoktert" hätte. und wir hatten ruhephasen wo wir ganz allein im kreissaal waren und das ganze in aller ruhe so richtig "erfassen" konnten ;)
alles in allem ein sehr schönes erlebnis!
mlg, karin!
:) Ja, ich hab mir für meine Entbindung die Privatklinik Graz-Ragnitz ausgesucht :)
Lg,
Dea
Original geschrieben von anhu
Und "ans Bett gefesselt" wie zum Teufel kommst du darauf, dass alle Gebärenden im KH ans Bett sind?Das war ein Szenario, keine Feststellung!
Übrigens war es bei meiner eigenen Geburt so.
Hi Dagmar,
nur weils bei dir so war, heissts net, dass es bei jeder anderen auch so abrennt.
Wieso durftest du das Bett nicht verlassen? Gabs dafür einen medizinischen Grund?
Bei meiner Tochter hat mich die Hebamme ins Geburtstzimmer 'reingezerrt' (dh wir hatten es grad noch so geschafft, dass ich im Bett halbwegs gemütlich halb aufrecht gesessen bin), bei meinem Sohn "musste" ich zum Schluss liegen (Schädellage war nicht optimal und Nabelschnur war vorgefallen und rutschte nicht zurück), bei meinem Jüngsten bin ich gar nicht ins Bett rein (die Hebamme hat mir sogar unter der Dusche den Rücken massiert, weil mein Mann eingeschlafen war *g*).
lg
andrea
Hi Dagmar,
nur weils bei dir so war, heissts net, dass es bei jeder anderen auch so abrennt.
Wieso durftest du das Bett nicht verlassen? Gabs dafür einen medizinischen Grund?
Bei meiner Tochter hat mich die Hebamme ins Geburtstzimmer 'reingezerrt' (dh wir hatten es grad noch so geschafft, dass ich im Bett halbwegs gemütlich halb aufrecht gesessen bin), bei meinem Sohn "musste" ich zum Schluss liegen (Schädellage war nicht optimal und Nabelschnur war vorgefallen und rutschte nicht zurück), bei meinem Jüngsten bin ich gar nicht ins Bett rein (die Hebamme hat mir sogar unter der Dusche den Rücken massiert, weil mein Mann eingeschlafen war *g*).
lg
andrea
War medizinisch notwendig aufgrund einiger Probleme, die auftauchten. Die Geburt selber habe ich aber als sehr gut und schnell empfunden. Habs nicht bereut.
Unfreiwillig in der Klinik gelandet, weil 34+2 SSW und Blasensprung.
Das nächste Mal bleib ich zu Hause!
@ anhu:
Bei meiner EIGENEN Geburt. MIR könnte sowas nicht passieren. Wenn ich weiß, dass es dort so zu geht, geh ich einfach nicht hin.
Ja, das ist damals immer so grennt, und natürlich ohne jede Notwendigkeit.
Hi
@Dagmar
Bei MEINER eigenen Geburt, 1977, ist es auch nicht toll gelaufen - meine Mutter lag 36h im Kreissaal, ehe der lebensnotwendige KS eingeleitet wurde - meine Mutter hätte auf normalen Weg nie ein Kind gebären können, weil ihr Schambein zu spitz war, wie man Jahre später herausfand. Meine Mutter und ich wären bei der Geburt fast draufgegangen, nochdazu war ich ein Sonntagskind, das alles in einem Landkrankenhaus, keine Ärzte in Sicht, etc pp...aus dem Grund blieb ich auch das einzige Kind meiner Eltern...
Da das ganze jetzt fast 27 Jahre her ist, ist auch anzunehmen, dass sich die Zustände in fast 3 Jahrzehnten doch um einiges ändern. Was früher mal schlecht war muss nicht zwingend heute auch noch mies sein. Die Medizin entwickelt sich rasant, die Betreuung in den Spitälern hat sich grundlegend um ein vielfaches gebessert.
Lg
Dea
@Dagmar,
du kannst die "Zustände" vor einigen Jahrzehnten nicht mehr mit Heute vergleichen. Es hat sich viel getan, wenn auch noch nicht in allen Geburtsstationen optimale Zustände herrschen, geben sich viele Krankenhäuser, Ärzte, Hebammen, Kinderschwestern viel Mühe.
Vorteil von Heute: Uns stehen viel (manchmal zu viele) Informationsquellen zur Verfügung und wir können selbst bestimmen wo wir hingehen und von wem wir uns bei der Geburt helfen lassen wollen.
Vor ein paar Jahren war es noch undenkbar, dass der Vater bei der Geburt dabei ist ... heut ist es (leider) schon fast ein muss und wieder ein Zwang.
Ich kann nur einer jeden Schwangeren empfehlen: Erkundigt euch über die verschiedenen Möglichkeiten (Hausgeburt, Ambulant oder Stationär), redet mit den Hebammen (sind sie bereit auf eure Wünsche einzugehen, wieviel hat die Hebamme zu sagen falls ein Arzt bei der Geburt dabei ist), wie denken bereits entbundene Mütter über KH, Hebamme und Arzt.
Wenn ein Kaiserschnitt angeordnet wird unbedingt eine zweite Meinung von einem anderen Arzt, anderem KH einholen (sämtliche Befunde verlangen).
undundund
Ich hab in meinen Schwangerschaften einmal die Gyn und einmal ein KH jeweils ein paar Wochen vor dem ET gewechselt ... einfach weil ich mich nicht sicher fühlte und tlw falsche Diagnosen bzw falsche Schlussfolgerungen gestellt wurden ... und ich hatte in beiden Fällen recht.
Die Frage wo du deine Infos bzgl der absoluten Sicherheit einer Haus- oder Alleingeburt hast, hast du mir noch nicht beantwortet.
(Ich habs weiter oben schon mal geschrieben:
Wenn zu Hause die Geburt nicht voranschreitet, wird die Schwangere ins KH eingeliefert weils eben unter Komplikationen fällt und somit ist es eine "normale KH-Entbindung".)
lg
andrea
@ anhu:
Ich habe nicht die Zustände von vor ein paar Jahrzehnten mit heute verglichen.
Ich habe auch nicht gesagt, dass eine Hausgeburt absolut sicher ist, sondern, dass sie sicherER als eine Krankenhausgeburt ist.
Aber du hast Recht: Jede Frau sollte sich maximal informieren (aber wirklich).
Original geschrieben von Bealee
ich habs nicht besser gewusst :(
hätt ich dich - Dagmar - vor meinen Schwangerschaften kennengerlernt, wär ich nicht ins Spital gegangen
genau :(
und noch etwas: fürs geburtshaus hatten wir damals kein geld und in der wohnung fühlte ich mich noch nicht zuhause....
trotzdem hätte ich mir viel ersparen können
aber die anschließenden 2 hausgeburten waren dafür umso schöner :)
Statistikzwischenstand (die selbe Umfrage habe ich übrigens schon vor Jaaahren gemacht, damals allerdings noch mit richtigen Menschen, ohne Internetz):
Die meisten Frauen nennen als Grund für die Entscheidung zur Krankenhausgeburt Unsicherheit und Angst, aber wenn sie die los sind und dann unmittelbar vor der Entscheidung stehen, ist es doch das Geld, was den Ausschlag gibt.
Aber die, die sich's leisten können, machen alle eine Hausgeburt. (Ist euch das schon aufgefallen? Die Hausgeburtlerinnen sind immer Wohlsituierte.) Sind die alle weniger unsicher und ängstlich?
Pervers eigentlich: Du kannst in jedes Krankenhaus gehen, sämtliche noch so unnötigen Eingriffe über dich ergehen lassen, aber das alles zahlt die Krankenkasse. Aber eine Hausgeburt nur bei bestimmten Hebammen, bei den anderen musst noch eine Weile um dein Geld zittern. Geburtshäuser gibt es nur mit Zusatzversicherung.
Dass mir das Stundenhotel nicht gezahlt wird, seh ich ja noch ein, bin ja keine Klassepatientin, aber ganz durchschaubar ist das System nicht. Der gefährlichste und teuerste Ort wird gezahlt, aber je günstiger und je gesünder (weiß jetzt kein besseres Wort) die Geburt verläuft, desto unwahrscheinlicher ersetzt die Krankenkasse die Kosten.
Man könnte doch wenigstens sowas wie einen Bonus einführen, dass zB die Frau 100 € extra kriegt, wenn sie eine Hebamme für zuhause nimmt, die natürlich auch ungefragt zur Gänze bezahlt wird.
Oder man könnte einen 10%igen Selbstbehalt für JEDE Geburt einführen, außer bei echter Lebensgefahr natürlich.
Ich glaub, das würde die österreichischen Gebärgewohnheiten total umschmeißen. Werd gleich ein E-Mail an unseren lieben Gesundheitsminister schreiben.
sorry, dagmar, aber schön langsam nervt mich diese hatz auf frauen, die im krankenhaus gebären möchten.
zu deinem letzten posting...
1. ich bin ein richtiger mensch
2. ich könnte mir (symbolisch) 10 hausgeburten 'leisten', aber ich würds trotzdem nicht tun.
3. ich war bei meiner ersten geburt weder unsicher noch ängstlich, sondern ich wollte nie im leben etwas so entscheidendes und wichtiges in einem umfeld erleben, in dem mir in einem notfall niemand richtig oder zeitgerecht helfen kann. wer das tut, hat in meinen augen ein unendliches kindisches vertrauen auf des leitsatz 'wird schon nix passieren'. sorry, dafür ist mir mien kind zu wichtig. fraglich, ob ein kind, dass durch einen notfall bei einer hausgeburt eine dauerhafte behinderung davongetragen hat, sich davon trösten lassen wird, dass die mami ein heimeliges geburtserlebnis wollte...
nochmal sorry, aber ich finde deine ausdrucksweise zunehmend despektierlich und herabwürdigend. werde daher deine ergüsse in hinkunft meiden, was dir sicherlich egal ist, aber da dies ja ein forum ist, kann ja auch ich schreiben, was ich möchte.
gruß von cyn
Ja, das ist die Theorie...
Die Hatz auf Frauen, die eine Hausgeburt wollen, ist (unberechtiger Weise) um ein Vielfaches größer und verlangt nach einer angemessenen Gegenkraft. Meine "Hatz" ist ein Lerchenfurz dagegen, ich sollte mir eigentlich viel mehr Mühe geben. Vor allem auch deshalb, weil fernab von der Theorie und dem Vorsatz, dass eine Krankenhausgeburt medizinische Sicherheit bietet, die Statistiken das Gegenteil besagen.
Claudia.Maxi
28.12.2003, 19:02
Da kann ich Dagmar nur zustimmern, es wird ein gewaltiger Druck auf Hausgeburtsmütter ausgeübt. Da wird plötzlich jeder zum Auskenner, zum geburtshilflichen Experten und meint er muss das Baby vor dem Risikofaktor Mutter retten. Selten, wenn Frau da eine große Portion Selbstvertrauen bewahren kann.
Wenn wir jetzt mal die Statistik beiseite lassen, wo jetzt mehr oder weniger "passiert", so ist es leider so, dass es gesellschaftlich akzeptiert ist, wenn im KH Komplikationen erzeugt werden und es zu "Schäden" kommt. Manche Frauen, so wie ich, können halt einfach nicht im KH, da läuft es allein/zuhause viel besser, diese Frauen wollen eben auch Komplikationen vermeiden. Nur wenn da was "passiert", wird ein großes Geschrei gemacht.
Original geschrieben von DagmarR
Aber die, die sich's leisten können, machen alle eine Hausgeburt. (Ist euch das schon aufgefallen? Die Hausgeburtlerinnen sind immer Wohlsituierte.) Sind die alle weniger unsicher und ängstlich?
naja, als gut situiert würde ich uns nicht gerade bezeichnen.....wir haben eher einen haufen schulden (hausbaukredit)
ich kennen jetzt schon eine menge hausgeburtsfrauen hier in graz, die haben alle matura od. hochschulabschluss.
sogar eine medizinierin ist darunter :)
Es ist eigentlich wie zu Semmelweis' Zeiten, nur in milderer Form:
Die Armen sind ins Krankenhaus gegangen und zu 25% gestorben, die Bessergestellten konnten sich eine Hebamme leisten und haben alle überlebt. Im Film übern Semmelweis ist sogar eine Bettlerin vorgekommen, die ihre Kinder vorzugsweise in einer gemütlichen Seitengasse gekriegt hat - wird schon einen wahren Hintergrund haben.
Claudia.Maxi
28.12.2003, 20:22
ALso ich weiß net ?....Ich hab jetzt grad mal 300 € draufgelegt für die abgebrochene Hausgeburt, welche als vollendete genauso viel gekostet hat. Gibts wirklich Frauen, die das nicht aufbringen können, wenn sie sich doch die Hausgeburt sooo sehr wünschen?
@dagmar,
was du schreibst ist Schwachsinn³!!!
Suchst du eigentlich nur eine Entschuldigung oder Ausrede, weil deine erste Geburt net so toll war? Deine Probleme bei deiner ersten Geburt hat wohl ausschließlich eine Hebamme verursacht oder wie? Was ist dein eigentliches Problem?
Nochmal:
Es ist klar, dass jede Alleingeburt augenscheinlich ohne Probleme verläuft, wenns nämlich zu Problemen kommt und die Geburt net weitergeht, geht jede Frau in ein Krankenhaus oder ruft die Rettung.
Entbindungen in Geburtsstationen als potentiell gefährlich einzustufen und Hebammen pauschal als geltungssüchtige Weiber hinzustellen ist eine Frechheit sondergleichen.
Ich frag dich nun zum dritten Mal - woher nimmst du deine falschen Infos? Du pickst dir anscheinend nur die bösen Beispiele aus den KH raus und die guten bei den Alleingeburten.
Wenn du mit einer Alleingeburt glücklich bist ist das okay - aber zwing deine Meinung nicht anderen Schwangeren auf oder verunsichere mit deiner "100%igen Sicherheit und keine Probleme daheim" Erstgebärende.
@all
um eins klarzustellen - ich bin absolut offen für alle Geburtsstellungen und -orte, solang sie freiwillig von der Mutter gewählt und net irgendwie aufgezwungen sind. (Ich hatte bei meinem Jüngsten ebenfalls eine Hausgeburt nur mit meiner Mutter bzw eine Alleingeburt in Erwägung gezogen.)
Und ich hasse es wie die Pest, dass Frauen verurteilt werden, weil sie einen KS wollten, Schmerzmittel verlangen, daheim oder in einer Geburtsabteilung entbinden. Soll doch jede Frau für sich und ihr Kind den besten Weg finden und andere in Ruhe gebären lassen.
Geburten waren und werden niemals 100 % sicher sein. Es können wie überall im Leben jederzeit irgendwelche Probs auftauchen und da ist es völlig egal ob ich zu Hause mit einer Hebamme sitze oder in einem Geburtszimmer.
Ich lasse mir aber nicht einreden, dass eine Geburt (vor allem Erstgeburt) allein zu Hause so toll zu bewältigen ist! (Für die beiden Mädls, die daheim allein am Klo versteckt vor ihrer Familie entbunden haben, war das nach Jahren noch ein schweres Trauma, dass sie allein waren) Wenn es eine "erfahrene" Schwangere ist - okay, die weiß ja ungefähr was auf sie zukommt.
Jedoch die Frau als die Heldin, die mal schnell in ein Hotelzimmer oder in den Wald verschwindet um ein paar Stunderln später mit einem Wonneproppen wieder aufzutauchen, hinzustellen, find ich schlicht und einfach nur blöd!
He klar, in Afrika gehens einfach in den Busch und kriegen ihre Kinder .. ohne Probleme - Mädls!! klar tun sie das und keiner aus dem Dorf wird nur ein Wort über die Frauen verlieren, die nicht mehr zurückkommen, weils Unglück bringt!!
Es hat sich in den letzten 20-30 Jahren auf dem Sektor "Geburtshilfe" und auch in anderen Bereichen (zb Begleitung von Kiddies im KH - vor einigen Jahren noch undenkbar) dermaßen viel geändert (in einigen Teilen der westl. Welt sicher noch nicht genug) und grad ein Großteil der Hebammen kämpft für das Recht der Gebärenden auf Selbstbestimmung wie noch nie.
lg
andrea
Wenn du die Wahl hast zwischen 300 € ausgeben oder behalten und glaubst, dass die Wahl des Geburtsortes keinen großen Einfluss auf den Geburtserfolg hat, dann behältst du lieber die 300 €.
Und einige müssten sicher eine Weile drauf sparen.
@ anhu:
Es gehört ein Gegengewicht her. SO frei tun sich die Frauen nämlich wirklich nicht entscheiden, wenn 98-99% von ihnen ins Krankenhaus gehen.
Meine falschen Informationen beziehe ich zum großen Teil von den Krankenhäusern selbst und von ganz normalen Statistiken, nicht vom Hörensagen.
Ich hab dir glaub ich schon einmal gesagt, dass man nicht darüber nachdenken sollte, was passieren KANN, sondern, was TATSÄCHLICH passiert. Ich habe das getan - offensichtlich im Gegensatz zu dir. Es ist nicht so, dass überall alles gleich ist. Manchmal ist mir echt das Grausen gekommen, und ich hab geglaubt, ich hab mich verlesen oder der Webmaster hat sich vertippt, o.ä. ...
Mein Problem ist ganz konkret, dass abgesehen von den hohen Kosten, die die österreichische Geburtskultur verursacht, die Frauen auch gesundheitlich beeinträchtigt werden (Operationen, Medikamente,...) und in der Regel unnötige Schmerzen haben, ihnen aber trotzdem unrichtiger Weise erzählt wird, dass Hausgeburten gefährlich wären. Oder soll ich es einfach hinnehmen, dass Frauen ungehemmt massenhaft belogen werden? Meiner Meinung nach hat das schon kriminelle Ausmaße angenommen.
Wir reden hier jetzt aber nicht von Afrika, sondern von Österreich. Bleiben wir doch im Land!
... jetzt hab ich erst gelesen ...
Wieso "Heldin"? Interpretierst du da nicht etwas hinein, was nur in DEINEM Kopf statt findet, ich aber nie so formuliert habe? Ist bei dir gleich jede Frau eine Heldin, die einen einfachen primitiven Vorgang zu Wege bringt? Nachn Scheißen hab ich mir auch noch nie auf die Brust getrommelt, warum also nach dem Gebären? Das Heldenhafte ist eher selber nachzudenken. Das scheint viel schwieriger zu sein.
@Dagmar,
nenne die Quellen deiner Infos, um welche Statistiken geht es, wer und wann hat die gemacht ... Du wirfst mit Filmszenen (oh wie toll) und nicht belegten Daten um dich ...
Die 98-99 % waren vielleicht vor ein paar Jahren aktuell aber sicher nicht mehr jetzt. Inzwischen entbinden etliche Mütter in Geburtsabteilungen stationär oder ambulant, daheim mit Hebamme und einige auch ohne.
Sind in deinen Statistiken auch berücksichtigt, dass einige Alleingebärende nach ein paar Stunden doch noch ins KH eingeliefert werden? Deinen 'infos' zufolge kommt sowas ja net vor - lüg dir doch nicht selber in den Sack.
Ich hab dir glaub ich schon einmal gesagt, dass man nicht darüber nachdenken sollte, was passieren KANN, sondern, was TATSÄCHLICH passiert. Ich habe das getan - offensichtlich im Gegensatz zu dir.
Das habe ich sehr wohl:
1. Kind war ich mir einfach zu unsicher
2. Kind wurde bei der Kontrolle festgestellt, dass sein Puls rauf- und runterging und die Hebamme (mit über 40 Jahren Erfahrung) hat festgestellt, dass MuMu 4 cm offen, Nabelschnur vorgefallen und Kopferl schief ist. Ich hätt daheim bleiben können und ich mein Kind damit umgebracht, wenn ich es allein bekommen hätt. (Nabelschnur zweimal um den Hals, aussetzen seines Herzschlages, Nabelschnur war zu kurz, die Hebamme hat ihn noch halb in mir abgenabelt und beatmet.)
3. Kind wäre ein Wahnsinn gewesen es daheim zu riskieren da ich schwere Herzrhythmusstörungen hatte und während der ganzen SS und auch noch danach Herzmedikamente schlucken musste. AKH wollte unbedingt Kaiserschnitt machen - ich hab mich anders entschieden und hab KH gewechselt.
Jede verantwortungsvolle Mutter MUSS sich Gedanken drüber machen was passieren kann (tut sie auch hormonbedingt in der Schwangerschaft und das ist gut so! Dadurch wird jede Schwangere feinfühliger und -höriger was in ihr vorgeht)
Wenn ich nicht auf mein Gefühl vertraut hätte, hätt ich jetzt ein Kind weniger!
lg
andrea
Wieso "Heldin"? Interpretierst du da nicht etwas hinein, was nur in DEINEM Kopf statt findet, ich aber nie so formuliert habe? Ist bei dir gleich jede Frau eine Heldin, die einen einfachen primitiven Vorgang zu Wege bringt?
in dem du alle KH-Gebärenden als Looser hinstellst ist doch die klare Schlussfolgerung, dass nur die Heimgebärenden wissen wo es langgeht.
Nachn Scheißen hab ich mir auch noch nie auf die Brust getrommelt, warum also nach dem Gebären?
wow - toller Vergleich.
Das Heldenhafte ist eher selber nachzudenken. Das scheint viel schwieriger zu sein.
no comment
Ok, dann such ich dir halt ein paar Links raus. Aber erst muss ich meiner Tochter eine Pizza holen gehen. Ich meld mich dann wieder. Wenns mich nicht auf dem Rückweg in die Weibar verschlägt, antworte ich sogar noch heute.
also: meine erste tochter hätt ich nicht im alleingang gebären können,aber mit meiner hebamme wars super.
nr.2 hätt ich vielleicht sogar allein geschafft,aber dazu fehlte mir wohl etwas der mut...
wohlsituiert stimmt bei uns auch nicht so recht. ich würd mal sagen mittelschicht.nicht reich und nicht am hungertuch nagend.aber das geld dafür hätt ich mir im notfall auch vom mund abgespart oder ich hätt mirs zum geb. gewunschen etc....
und ich find auch,dass man zur hausgeburt ruhig was dazuzahlen könnt.die kasse erspart sich ja einiges und da könnten sie nen teil davon wohl für hausgeburten sponsern.
Ich habe im Krankenhaus entbunden, da die Geburt in der 42 SSW auf Anordnung des Arztes eingeleitet wurde und ich mich mit einer Hausgeburt gedanklich garnicht auseinander gesetzt habe, abgesehen davon wars gut so, den ich bekam nach langen langen Wehen einen KS, da bei meinen Kind die Herztöne abfielen.
Bei meinen 2. Kind wäre ich auch ins Spital gegangen, da ich mich bei Notfällen dort besser aufgehoben fühle - hat aber sicher etwas damit zu tun da ich bei der 1. Geburt einen Notkaiserschnitt bekam.
LG Anita
Beatchen
28.12.2003, 22:44
Original geschrieben von DagmarR
Nachn Scheißen hab ich mir auch noch nie auf die Brust getrommelt, warum also nach dem Gebären?
Hmmm.... Ich wette, Du hast auch noch nie 'nen Thread zu der Frage eröffnet, warum die Leut' sich zum Sch***en immer wieder an den einen Ort begeben, wenn's doch woanders auch geht - ?
- only jokin' ;)
Sodale, anhu, jetzt kümmere ich mich endlich wieder um dich.
Jetzt wundere ich mich selbst, dass ich im Internet nur die "Guten" finde. Anscheinend trauen sich die anderen (Kaiserschnittrate bis zu 37%) nicht mehr ins www. Vor einem Jahr konnte man aber noch einige nachlesen. Naja, muss man halt bei den Kliniken direkt fragen. Aber glaube mir, es gibt sie.
Eine sehr positives Beispiel:
http://www.iet.at/GRT_01/sites/uebersicht.htm
Da lasse ich das Argument mit dem höheren Risiko gelten, da stimmt's nämlich.
http://www.univie.ac.at/Frauenheilkunde/geburtshilfe/
Auch eher eine Vorzeigemodell:
http://www.barmherzige-brueder.at/bblinz/abt/gyn.htm
Die ist ganz super:
http://www.gzo.ch/klinik/frauenklinik/s_geburt.htm#gebstat
Aber hier wiederum speibst dich fast an (Austreibungsphase durchschnittlich eine Stunde lang!!! Und sind auch noch stolz, wenn sie's um 9 Minuten verkürzen!)
http://www.geburtsvorbereitung.com/services.htm
Ist aber kein eigenes Krankenhaus, sondern eine Erfindung.
Aber trotzdem: Die kleinste Kaiserschnittrate auf diesen Seiten von 11%, wenn ich mich recht erinnere, ist jenseits von gut und böse. Die Semmelweisklinik hatte einmal eine Kaiserschnittrate von 1,03% (kein Tippfehler), aber die post-perinatale Säuglingssterblichkeit war sogar niedriger als im wienweiten Durchschnitt, wo die Kaiserschnittrate 10mal so hoch war. (Quelle: Alfred Rockenschaub, "Gebären ohne Aberglaube", ISBN 3-85076-547-4)
Hausgeburtsstatistiken sind naturgemäß nicht so einfach zu kriegen, bis auf den Durchschnittswert der Abbrüche und der Totgeburten. Letztere sind übrigens genau gleich hoch wie im österreichweiten Durchschnitt. Genaueres konnte ich nur bei Hebammendirektbefragungen herausfinden, und da schwankt die Abbruchrate zwischen 0 und 25 %. Ursache auch hier wie bei den meisten Geburtsabbrüchen im Krankenhaus (Kaiserschnitten) ist, dass nix weiter geht und die Mutter nicht mehr kann und will.
Ich weiß nicht, wie weit du meine Beiträge zurückverfolgt hast, aber der Vollständigkeit halber muss ich noch erwähnen, dass ich die meisten Komplikationen, die typischer Weise im Krankenhaus auftreten (Schmerzen, Wehenschwäche, verschlossener Muttermund, starke Blutungen nach der Geburt, langsame Rückbildung,...) für direkte und unmittelbare Folgen der Krankenhaussituation (fremde Umgebung, keine Intimsphäre) halte, und die in Krankenhäusern sehr viel längere Austreibungsphase für eine Folge der eigentlich geburtsunmöglichen Rückenlage (sollte schon längst verboten sein).
Das hast du bei einer Hausgeburt in abgeschwächter Form auch, aber ganz weg gehen diese Gebärhemmungen nur, wenn du ganz allein bist. In der amerikanischen newsgroup, wo ich drin war, bis mir diese Ultraschallfeindlichkeit am Oasch ging und ich ausgetreten bin, gab es bei ca. 200 Geburten einen Kaiserschnitt und keine einzige Totgeburt. Einmal war sogar ein 6 kg schweres Baby dabei, und zwar ohne Dammriss. Die Wehen haben teilweise live stattgefunden, und Fotos hat es nachher auch immer ziemlich schnell gegeben, also da wurde nix gefakt. Und wenn eine plötzlich gefehlt hätte, wäre das sofort aufgefallen. Die Gschichtln halte ich für ziemlich authentisch. Das blöde ist nur, der eine Kaiserschnitt wäre nicht gewesen, wenn die dazugehörige Mutter nicht geglaubt hätte, jemand namens "Mutter Natur" erledigt die Geburt für sie. Sie war praktisch zwei Tage lang wahrscheinlich vollständig eröffnet, wollte aber nicht pressen, weil sie auf den "unwiderstehlichen" Pressdrang wartete. Der kam aber nicht, also fuhr sie ins Krankenhaus. Wenn sie einfach nur angedrückt hätte, hätte meine persönliche Alleingeburtsstatistik eine Kaiserschnitt- und Totgeburtsrate von 0%. Und das macht sicher kein Krankenhaus nach - trotz der Theorie mit der medizinischen Sicherheit, die mit dem Restrisiko.
Aja, und noch was zu den Heldinnen: Jede Frau hat die Möglichkeit, sich zu informieren, und sollte das auch tun. Wenn sie das nicht macht, ist das in der Tat nicht sehr Respekt einflößend.
(Uff, bist du anstrengend...)
Adsharta
29.12.2003, 20:44
Bei Simon Elias, meinem ersten Kind:
Weil ich selbst in diesem Krankenhaus gearbeitet habe, mich dort sicher und gut aufgehoben fand.
Weil mir das Risiko (egal was jetzt irgendwelche Statistiken sagen) zuhause einfach zu groß war.
Weil ich die Betreuung und Hilfe, die mir auf der Geburtenstation zuteil wurde auch genossen habe.
Außerdem erscheint mir mein Schlafzimmer, wo ich auch mit meinem Mann Sex habe, einfach nicht als der ideale Ort um dort mein Kind zu Welt zu bringen.
Dreck putzen muß zuhause auch keiner.
Die 8-stündige Geburt von Simon habe ich in keinster Weise als negativ in Erinnerung im Gegenteil irgendwie habe ich es genossen.
Bei meinem zweiten Kind Miriam Leonie war der Hauptgrund wieder im Krankenhaus zu entbinden folgender:
Ich wußte, ich habe nie wieder Zeit mich ihr so intensiv zu widmen, wie in den 4 Tagen, die ich im Krankenhaus verbringen kann. Ich werde die nächsten Jahre keine Gelegenheit mehr haben mich von vorne bis hinten bedienen zu lassen. Und ganz ehrlich, ich habe diese 4 Tage vor Weihnachten in vollen Zügen genossen, da bei mir zuhause außer meinem Mann keine Betreuungsperson vorhanden ist.
Und wieder war es eine schöne Geburt mit einer netten Hebamme.
Abgesehen davon bin ich ein absoluter Gegner davon, wenn Kinder die Geburt in irgendeiner Form live mitbekommen. Mein Sohn ist erst 2 Jahre und der ist schon ein paar Tage vorher voll ausgeflippt, als ich einmal das Gesicht verzogen habe wegen einer Vorwehe.
lg Adsharta
+ Simon Elias 3.1.2002
+ Miriam Leonie 17.12.2003
Original geschrieben von Adsharta
Abgesehen davon bin ich ein absoluter Gegner davon, wenn Kinder die Geburt in irgendeiner Form live mitbekommen. Mein Sohn ist erst 2 Jahre und der ist schon ein paar Tage vorher voll ausgeflippt, als ich einmal das Gesicht verzogen habe wegen einer Vorwehe.Wenn eine Geburt weh tut oder das Kind sonstwie Angst um die Mutter haben muss, bin ich auch absolut dagegen. Ein Kind soll maximal bei einer Geburt dabei sein, nicht bei einer Schmerz- und Blutorgie.
Beim ersten Kind war eine Hausgeburt geplant, durch Frühgestose wurde es dann eine Notsectio in der 33. Woche.
Beim zweiten Kind zwar 40. Woche, aber Einleitung aufgrund Gestose, wieder Krankenhaus, aber mit viel eigenem Einsatz und der Unterstützung einer besonderen Ärztin die (für mich) richtige Methode der Einleitung durchgesetzt und dann dadurch Gott sei Dank trotz der Skepsis so mancher Ärzte Spontangeburt, wobei die durch die Einleitung nicht grad schmerzlos war... aber trotzdem viel schöner als die erste Geburt.
Trotz Zusatzversicherung habe ich die Krankenhausroutine nicht ausgehalten, und bin trotz hohem Blutdrucks und trotz abnehmendem leicht gelb gefärbten Kind vorzeitig heimgegangen, wo es viel schöner und ruhiger war. (Mußte Revers unterschreiben). Dazu muß ich sagen, daß mich meine Mama in den ersten zwei Wochen im Haushalt unterstützt hat.
Ich verstehe schon, daß viele lieber zu Hause gebären, aber alle können es sich halt nicht aussuchen.
Und die, die nicht daheim bleiben wollen, müssen das ja auch nicht tun.
Alles Liebe, Sabine
hab wo gelesen der babyflüsterer interessiert dich. ich find ihn schlecht. schenk dir mein buch wenn du willst, oder du schaust es dir einfach nur an. als ausleihen bekannt.
so. zum krankenhaus.
also ich hab kein ahnung vom gebären gehabt. 32 alt und noch nie mich damit beschäftigt. ertses mal, blablabla.....
aber ich war schon so g'scheit es ambulant zu tun - HA - und war nach einer nachtruhe mit adam und gg im nebenkreissaal, total leer, niemand kam rein um 10h auch schon wieder auf dem heimweg. yeah! (die geburt war um 2h50)
ganz gut für eine anfängerin oder?
das nächste mal....... mail ich dich vorher ganz viel an;)
Original geschrieben von Mezzo
ganz gut für eine anfängerin oder?
jp!
weil ich mich dort am sichersten gefühlt habe. ich konnte eine pda bekommen, und mein baby war in sicheren händen. falls es irgendwelche komplikationen gegeben hätte, hätten wir keinerlei zeit verloren. würde jederzeit wieder in ein privates kh gehen.
eine hausgeburt kostet "nur" 300 euro??? - aber da sind die ganzen vorbesuche und nachbesuche ja noch nicht dabei, oder? insgesamt kommt das ganze doch viel teurer??? hab ich mir zumindest ausgerechnet und deswegen für uns nicht leistbar im moment...:(
wär sonst auch in eine privatklinik gegangen, aber da ich keine zusatzversicherung hab kann ich mir das auch schenken.
bleibt mir nur ein lkh :( will aber wenn möglich eine ambulante geburt, auch wenn meine familie tw dagegen ist, da sie das nicht kennen und denken, im kh ists am sichersten. nur hab ich angst, dass etwas nicht passt und ich im kh bleiben muss, was für mich eine horrorvorstellung ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!! ich will meine ruh, und nicht mit 4 oder mehr patientinnen im gleichen zimmer liegen, die dann ständig besuch bekommen oder immer eine aufs klo rennt in der nacht etc.... wo das baby einfach wegkommt und die wiedergebracht wird, wo es bestimmte essenszeiten gibt, bestimmte untersuchungszeiten etc... man hat einfach nie seine ruhe und wenn ich weiß, dass jede minute jemand reinkommen könnte werd ich einfach narrisch....
zuhause wirst umsorgt (wenn du glück hast und es ist jemand da!), kannst dir aussuchen was du wann und wieviel du essen willst. du weißt, es kommt eine hebamme, die dir mit dem baby hilft und es untersucht und dich auch untersucht. du hast deie ruhe und kannst dich um das kleine wutzerl kümmern. besuch kann man ganz gut abwimmeln (lassen). du bist in deiner gewohnten umgebung und fühlst dich wohl und kennst dich aus... das sind so meine gedanken zur geburt...
Werde, wenn es nochmal soweit kommen sollte, mein nächstes Kind zu Hause bekommen, weil mir das am sichersten ist und ich mein Kind in sichereren Händen weiß, als in der Klinik, wo manche Geburtshelfer nicht eins und eins zusammenzählen können!!!
Original geschrieben von gela
Werde, wenn es nochmal soweit kommen sollte, mein nächstes Kind zu Hause bekommen, weil mir das am sichersten ist und ich mein Kind in sichereren Händen weiß, als in der Klinik, wo manche Geburtshelfer nicht eins und eins zusammenzählen können!!!
(möchte das nur nochmal hervorheben!)
Iris0205
05.01.2004, 02:49
einerseits froh dass ich im krankenhaus war, da schwierige geburt und sohn musste 2 wochen stationär wg. hochgradiger sepsis bleiben, jedoch nicht mehr DIESES Krankenhaus...!
lg iris
@ Iris0205:
Na, dann wäre es aber doppelt gscheiter gewesen NICHT hinzufahren.
Iris0205
05.01.2004, 03:21
..und mein sohn an hochgradiger sepsis versterben zu lassen..?????Wenn die nicht sofort einen Bluttest gemacht hätten, wäre man nicht draufgekommen...ich meinte dsw. dieses Krankenhaus wg. Personal! Waren nicht sehr freundlich...!
lg iris
Woher hat er denn die Sepsis gehabt?
Krankenhäuser sind ja überlicher Weise Paradiese für antibiotikaresistente Keime.
Iris0205
05.01.2004, 03:39
tja die Frage stelle ich mir heute noch...aber ich hatte grünes Fruchtwasser und die Hebamme wusste das, aber seit dem Zeitpunkt als sie die Fruchtblase aufgestochen hatte, vergingen bis zur Geburt noch mehr als 8 Stunden...!
Die Ärzte sagten mir, dass dies immer wieder passiert, ich bin jedoch der Meinung, dass diese Hebamme schuld trägt...?!
Naja gsd ist alles überwunden und jetzt wird mein Schatz 2 Jahre, aber ich hab so einen Geburtsschock davongetragen, dass ich eigentlich keine Kinder mehr will...! (und ohne Partner gehts auch nicht:D )
aber trotzdem finde ich es mutig von dir zuhause zu entbinden...hätte nicht den MUmm dazu...aber ich kenne viele, die davon schwärmen...!
lg iris
Zuhause kann eigentlich viel weniger passieren.
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