kookaburra
11.12.2003, 18:58
Geburtsbericht von Teresa
Bei mir ist alles unheimlich schnell gegangen! Nach einer Bilderbuchschwangerschaft ohne wirkliche Beschwerden war ich in der 37. SSW zur Geburtsanmeldung im KH. Dabei wurden ein leicht erhöhter Blutdruck und auch einige andere geringgradig veränderte Laborwerte festgestellt, die ein Hinweis auf eine Gestose sein könnten. Da die Veränderungen jedoch minimal waren und es mir gut ging, sollte ich nur eine Woche später wieder zur Kontrolle kommen.
Ich selber machte mir natürlich trotzdem Gedanken und wurde immer nervöser (was den Blutdruck natürlich auch nicht gerade senkte). Daher schlug mir eine Freundin, die derzeit gerade ihren Turnusdienst auf der Gyn durchmachte, vor, zu meiner eigenen Beruhigung am Samstag schon in ihrem Dienst sämtliche Werte zu kontrollieren. Unnötig zu sagen, dass sie sich verschlechtert hatten, aber nicht wirklich drastisch – so viel zur Beruhigung!!!
Also Vorschlag vom Oberarzt: Probieren wir es doch mit einer (sanften!!) Einleitung! Es wird zwar wahrscheinlich noch zu früh sein, weil ich doch erst zu Beginn der 38. Woche sei, aber einen Versuch wäre es wert! Und wenn es nicht funktionieren würde, wäre danach zumindest der Muttermund weicher.
Daher machten wir uns am Samstag, den 6.7. um 20 Uhr (wehenfrei natürlich!) auf den Weg ins KH. Um 23 Uhr gabs dann das Prostin – Zäpfchen, das zweite sollte dann 12 Stunden später folgen. Die Nacht war eher unruhig, an Schlaf war nicht zu denken! Ich hatte furchtbare Kreuzschmerzen, jedoch zeigten sich im CTG keine wirklichen Wehen.
Um 8 Uhr morgens kam dann die Hebamme zur Untersuchung – der CK war zwar um etwa 1 cm verkürzt, aber wirklich getan hatte sich nichts! Und ich hatte so gehofft! Vor allem fürchtete ich mich schon vor dem zweiten Zäpfchen. Am liebsten wär ich wieder heimgegangen und hätte den Versuch gestoppt, der ja doch ausser Schmerzen nichts gebracht hatte!
Und auf einmal ging es los! Kurz nach 8 war der Blasensprung, und die Wehen setzten ein. Ich war immer noch allein, ab jetzt war ja mit einigen Stunden zu rechnen, aber immerhin, es ging weiter! Eine Stunde lag ich in meinem Zimmer, versuchte die Wehen zu veratmen, dann stand die nächste Untersuchung an, und auch mein Mann, den ich mit der SMS „Blasensprung – komm!!“ geweckt hatte, kam ins KH.
Und welche Überraschung: der Muttermund war bereits 8 cm offen!!!! Schnell fuhren sie mich in den Kreissaal, an ein Selber-gehen war gar nicht zu denken! Die Badewanne fiel aus – Gebärpositionen durchprobieren – keine Chance! Irgendwie wuchtete ich mich auf das Bett, und irgendwie verbrachte ich die Wehen. Veratmen, Entspannen – alles nicht möglich! Wehenpausen gab es quasi keine!
Aber weitere 1,5 Stunden später, also 2,5 Stunden nach Wehenbeginn, war die kleine Maus da! Über die Geburt kann ich nur sagen: kurz und heftig!
Aber es geht uns allen gut (ich bin halt noch ein bisschen groggy, da ich bei meiner verzögerten Pazentalösung sehr viel Blut verloren habe), aber 4 Tage später bin ich jetzt auch wieder daheim, blass wie ein Leintuch, aber glücklich!
Übrigens: für den Namen haben wir uns erst am 2. Tag entscheiden können! Wir haben gelost!
Bei mir ist alles unheimlich schnell gegangen! Nach einer Bilderbuchschwangerschaft ohne wirkliche Beschwerden war ich in der 37. SSW zur Geburtsanmeldung im KH. Dabei wurden ein leicht erhöhter Blutdruck und auch einige andere geringgradig veränderte Laborwerte festgestellt, die ein Hinweis auf eine Gestose sein könnten. Da die Veränderungen jedoch minimal waren und es mir gut ging, sollte ich nur eine Woche später wieder zur Kontrolle kommen.
Ich selber machte mir natürlich trotzdem Gedanken und wurde immer nervöser (was den Blutdruck natürlich auch nicht gerade senkte). Daher schlug mir eine Freundin, die derzeit gerade ihren Turnusdienst auf der Gyn durchmachte, vor, zu meiner eigenen Beruhigung am Samstag schon in ihrem Dienst sämtliche Werte zu kontrollieren. Unnötig zu sagen, dass sie sich verschlechtert hatten, aber nicht wirklich drastisch – so viel zur Beruhigung!!!
Also Vorschlag vom Oberarzt: Probieren wir es doch mit einer (sanften!!) Einleitung! Es wird zwar wahrscheinlich noch zu früh sein, weil ich doch erst zu Beginn der 38. Woche sei, aber einen Versuch wäre es wert! Und wenn es nicht funktionieren würde, wäre danach zumindest der Muttermund weicher.
Daher machten wir uns am Samstag, den 6.7. um 20 Uhr (wehenfrei natürlich!) auf den Weg ins KH. Um 23 Uhr gabs dann das Prostin – Zäpfchen, das zweite sollte dann 12 Stunden später folgen. Die Nacht war eher unruhig, an Schlaf war nicht zu denken! Ich hatte furchtbare Kreuzschmerzen, jedoch zeigten sich im CTG keine wirklichen Wehen.
Um 8 Uhr morgens kam dann die Hebamme zur Untersuchung – der CK war zwar um etwa 1 cm verkürzt, aber wirklich getan hatte sich nichts! Und ich hatte so gehofft! Vor allem fürchtete ich mich schon vor dem zweiten Zäpfchen. Am liebsten wär ich wieder heimgegangen und hätte den Versuch gestoppt, der ja doch ausser Schmerzen nichts gebracht hatte!
Und auf einmal ging es los! Kurz nach 8 war der Blasensprung, und die Wehen setzten ein. Ich war immer noch allein, ab jetzt war ja mit einigen Stunden zu rechnen, aber immerhin, es ging weiter! Eine Stunde lag ich in meinem Zimmer, versuchte die Wehen zu veratmen, dann stand die nächste Untersuchung an, und auch mein Mann, den ich mit der SMS „Blasensprung – komm!!“ geweckt hatte, kam ins KH.
Und welche Überraschung: der Muttermund war bereits 8 cm offen!!!! Schnell fuhren sie mich in den Kreissaal, an ein Selber-gehen war gar nicht zu denken! Die Badewanne fiel aus – Gebärpositionen durchprobieren – keine Chance! Irgendwie wuchtete ich mich auf das Bett, und irgendwie verbrachte ich die Wehen. Veratmen, Entspannen – alles nicht möglich! Wehenpausen gab es quasi keine!
Aber weitere 1,5 Stunden später, also 2,5 Stunden nach Wehenbeginn, war die kleine Maus da! Über die Geburt kann ich nur sagen: kurz und heftig!
Aber es geht uns allen gut (ich bin halt noch ein bisschen groggy, da ich bei meiner verzögerten Pazentalösung sehr viel Blut verloren habe), aber 4 Tage später bin ich jetzt auch wieder daheim, blass wie ein Leintuch, aber glücklich!
Übrigens: für den Namen haben wir uns erst am 2. Tag entscheiden können! Wir haben gelost!