Adsharta
12.01.2006, 14:45
In der Familie meines Patenkindes (13) herrschen massive Probleme, die sich jetzt anscheinend leider auf ihre Psyche auswirken.
Die Mutter hat multiple Sklerose, schreit sehr viel herum und anscheinend gibt es auch des öfteren Ohrfeigen oder ähnliches. Außerdem macht sie dem Kind permanente Schuldgefühle wegen ihrer Krankheit. Corinna war letzten Sommer 3 Wochen bei mir und da hat die Mutter permanent angerufen, daß sie keine Hilfe beim Einkäufen und Putzen hätte. Corinna war nach jedem Telefonat ganz fertig. Bei ihrem Aufenthalt bei mir ist mir schon aufgefallen, daß sie eigentlich Null Selbstbewußtsein hat, sehr schüchtern ist und vor allem sich alleine nirgends hintraut (nicht mal 200 m weiter vor unser Haus, um die Rehe am Waldrand zu fotografieren).
Jetzt scheint die Situation zu eskalieren. Sie spricht fast nichts mehr, zieht sich vollkommen zurück. Anscheinend hat sie in der Schule all ihre Freundinnen verloren und wenn ihr Vater mit ihr sprechen will, dann fängt sie sofort zu weinen an und es ist aus ihr nichts herauszubringen.
Leider bin ich in Tirol und somit auch keine große Hilfe.
Meine Oma, die mit Kindern sehr feinfühlig ist, hat beobachtet, daß Corinna von der Mutter total mißachtet wird und nur die 2 anderen Geschwister in den Vordergrund geschoben werden, wodurch sich Corinna noch mehr zurückzieht. Sie meint sogar, daß Corinna regelrecht depressiv wirkt. Nach einem Telefonat mit Corianne neige ich auch zu dieser Meinung.
In der Hauptschule ist sie auch total schlecht, obwohl sie sicher nicht dumm ist, nur ist sie für nichts zu interessieren.
Im Sommer gab es Ansätze von Eßstörungen. Sie hat ca. 3 Wochen das Essen verweigert, allerdings hat sich das jetzt wieder gegeben.
Wir haben jetzt mit ihrem Vater gesprochen und suchen nun einen guten Therapeuten in Wien.
Von der Schulseite heißt es eigentlich nur, daß sie nicht auffällig ist. Ihr jüngerer Bruder war wegen Verhaltensauffälligkeiten schon beim Schulpsychologen, allerdings meint der, daß der Bub nicht auffällig ist. (!???)
Weiß wer einen guten Therapeuten und wie ist das bei finanziell schwachen Familien, gibt es da irgendwelche Möglichkeiten eine längerfristige Therapie zu bekommen ohne daß es ein Vermögen kostet?
Ich will einfach nicht, daß ihr ganzes Leben zerstört wird, wenn sie nicht einmal die Hauptschule schafft durch ihre Probleme. Vielleicht lernt sie durch einen Therapeuten mit den Problemen in ihrer Familie umzugehen. Und vor allem falls sie wirklich depressiv ist, gehört da einfach schnellstens etwas gemacht.
lg Sabine
Die Mutter hat multiple Sklerose, schreit sehr viel herum und anscheinend gibt es auch des öfteren Ohrfeigen oder ähnliches. Außerdem macht sie dem Kind permanente Schuldgefühle wegen ihrer Krankheit. Corinna war letzten Sommer 3 Wochen bei mir und da hat die Mutter permanent angerufen, daß sie keine Hilfe beim Einkäufen und Putzen hätte. Corinna war nach jedem Telefonat ganz fertig. Bei ihrem Aufenthalt bei mir ist mir schon aufgefallen, daß sie eigentlich Null Selbstbewußtsein hat, sehr schüchtern ist und vor allem sich alleine nirgends hintraut (nicht mal 200 m weiter vor unser Haus, um die Rehe am Waldrand zu fotografieren).
Jetzt scheint die Situation zu eskalieren. Sie spricht fast nichts mehr, zieht sich vollkommen zurück. Anscheinend hat sie in der Schule all ihre Freundinnen verloren und wenn ihr Vater mit ihr sprechen will, dann fängt sie sofort zu weinen an und es ist aus ihr nichts herauszubringen.
Leider bin ich in Tirol und somit auch keine große Hilfe.
Meine Oma, die mit Kindern sehr feinfühlig ist, hat beobachtet, daß Corinna von der Mutter total mißachtet wird und nur die 2 anderen Geschwister in den Vordergrund geschoben werden, wodurch sich Corinna noch mehr zurückzieht. Sie meint sogar, daß Corinna regelrecht depressiv wirkt. Nach einem Telefonat mit Corianne neige ich auch zu dieser Meinung.
In der Hauptschule ist sie auch total schlecht, obwohl sie sicher nicht dumm ist, nur ist sie für nichts zu interessieren.
Im Sommer gab es Ansätze von Eßstörungen. Sie hat ca. 3 Wochen das Essen verweigert, allerdings hat sich das jetzt wieder gegeben.
Wir haben jetzt mit ihrem Vater gesprochen und suchen nun einen guten Therapeuten in Wien.
Von der Schulseite heißt es eigentlich nur, daß sie nicht auffällig ist. Ihr jüngerer Bruder war wegen Verhaltensauffälligkeiten schon beim Schulpsychologen, allerdings meint der, daß der Bub nicht auffällig ist. (!???)
Weiß wer einen guten Therapeuten und wie ist das bei finanziell schwachen Familien, gibt es da irgendwelche Möglichkeiten eine längerfristige Therapie zu bekommen ohne daß es ein Vermögen kostet?
Ich will einfach nicht, daß ihr ganzes Leben zerstört wird, wenn sie nicht einmal die Hauptschule schafft durch ihre Probleme. Vielleicht lernt sie durch einen Therapeuten mit den Problemen in ihrer Familie umzugehen. Und vor allem falls sie wirklich depressiv ist, gehört da einfach schnellstens etwas gemacht.
lg Sabine