Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abstillen mit DOSTINEX-erfahrungen?
mondkind
02.12.2005, 13:17
HALLO!
hab ja schon ein wenig von meinen problemen berichtet, hat sich leider nicht verbessert. auch mit hilfe der stillberatung leider nicht und da mich wieder stau und entzündung plagten habe ich mittwochs nach langem überlegen mit dostinex begonnen.
wer hat damit von euch erfahrung? der milchstau ist schon verdammt schmerzhaft und ich weiß eigentlich nicht wie lange das wohl dauern wird. ich pumpe 1x am tag wenig ab, damit der reiz nicht wieder kommt,
würde mich interessieren wie es euch damit ergangen ist!
mondkind
08.12.2005, 12:24
Hallo!
da viele gelesen, aber keiner geschrieben hat, denke ich das wenige erfahrung damit haben. es ist jetzt 1 woche her und ich habe erfolgreich und ohne probleme mit dostinex abgestillt. man hört ja immer ganz viel über die medikamentöse abstillmethode und viele raten davon ab, oder sagen, daß man große probleme haben kann. bei mir gab es 2 tage einen milchstau, aber dann ist alles glatt verlaufen. auch psychisch ging es mir sehr gut, besonders weil die letzten wochen doch sehr belastend waren. jetzt ist alles vorbei und wir entwickeln gerade eine wunderschöne fütterungsituation und alles beginnt sich zu entspannen!
ich bin sehr glücklich darüber, daß es so glatt gelaufen ist. natürlich dauert es ein wenig bis man sich vom stillen verabschiedet hat, aber bei uns hat sich das sicherlich ausgezahlt, denn wir haben einfach viel mehr zeit zum kuscheln und genießen!
ganz liebe grüße, nicole und luna
simplyjacqui
08.12.2005, 12:28
kann mir gut vorstellen, dass es am anfang schwierig ist nicht mehr zu stillen, aber wenn es dir und deinem baby damit besser geht, dann ist das die hauptsache!
alles gute für euch:herz3:
Bummale24
12.05.2010, 05:53
Bin zufällig über deinen Beitrag gestolpert, da ich selber gerade das Problem habe. Hatte nicht mehr genug Milch für unser kleine Maus, jetzt hab ich Dostinex bekommen.
Hab gestern angefangen. Ich hab mega riesige Brüste, sie schmerzen irrsinnig. Hab die ganze Nacht nicht geschlafen.
Ist das nach der 2tägigen Einnahme vorbei? Bin echt ratlos. Ständig schießt neue Milch ein, und ich kann nur ganz wenig ausstreichen.
Ich hoffe, dass du öfters im Forum bist und mir vielleicht einen Rat dazu geben kannst?
Danke schon jetzt ganz herzlich
Bummale
Snoooopy
12.05.2010, 06:11
Hi Bummale :)
ich hatte letzte Woche das Problem und JA, nach der letzen Einnahme (ich habe 4 x eine halbe Tablette genommen über 2 Tage) waren die Schmerzen vorbei, auch wenn ich das am Tag 1 nicht geglaubt hätte.
Am Tag 3 oder 4 (weiß ich nimmer so genau) war die Brust dann auch dann total weich und ohne Milch.
Irgendwann (ich glaub am 2. Tag) habe ich aber auch ganz wenig ausstreichen müssen (unter der Dusche), weil es sonst nicht zum Aushalten gewesen wäre.
Welche Säuglingsnahrung bekommt denn deine Maus jetzt?
lg an dein Aprilbaby von meinem :)
HALLO!
hab ja schon ein wenig von meinen problemen berichtet, hat sich leider nicht verbessert. auch mit hilfe der stillberatung leider nicht und da mich wieder stau und entzündung plagten habe ich mittwochs nach langem überlegen mit dostinex begonnen.
wer hat damit von euch erfahrung? der milchstau ist schon verdammt schmerzhaft und ich weiß eigentlich nicht wie lange das wohl dauern wird. ich pumpe 1x am tag wenig ab, damit der reiz nicht wieder kommt,
würde mich interessieren wie es euch damit ergangen ist!
Hallo!
Stillst du während eines Milchstaus ab? Wenn ja bitte tue das nicht! Denn die beste Therapie bei einem Milchstau ist die Brust am Fliessen zu halten.
So wird dieser am schnellsten überwunden.
Wenn möglich bitte verschiebe das Abstillen bis der Milchstau wieder weg ist. Ausserdem ist 1x pumpen am bei einem Milchstau nicht die ideale Therapie.
Wichtig ist folgendes:
Ganz wichtig ist Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.
Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung.
Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden.
Manche Frauen empfinden auch Topfenwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Topfenwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Topfen allergisch reagieren, dann sollten keine Topfenwickel gemacht werden. Du kannst die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen, oder mit Kirschkernkissen aus dem Tiefkühler, oder TKerbsen in einem Beutel (ca 2 bis 3 hand voll)
Um eine gestaute Stelle zu entleeren, sollte jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis d die Schmerzen vergangen sind. Es sollte alle eineinhalb bis zwei Stunden anlgelegt werden und dabei das Baby so gehalten werden, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein.
Häufiges Stillen (oder abpumpen) rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird.
LG
susa
Hallo!
Stillst du während eines Milchstaus ab? Wenn ja bitte tue das nicht! Denn die beste Therapie bei einem Milchstau ist die Brust am Fliessen zu halten.
So wird dieser am schnellsten überwunden.
Wenn möglich bitte verschiebe das Abstillen bis der Milchstau wieder weg ist. Ausserdem ist 1x pumpen am bei einem Milchstau nicht die ideale Therapie.
Wichtig ist folgendes:
Ganz wichtig ist Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.
Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung.
Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden.
Manche Frauen empfinden auch Topfenwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Topfenwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Topfen allergisch reagieren, dann sollten keine Topfenwickel gemacht werden. Du kannst die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen, oder mit Kirschkernkissen aus dem Tiefkühler, oder TKerbsen in einem Beutel (ca 2 bis 3 hand voll)
Um eine gestaute Stelle zu entleeren, sollte jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis d die Schmerzen vergangen sind. Es sollte alle eineinhalb bis zwei Stunden anlgelegt werden und dabei das Baby so gehalten werden, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein.
Häufiges Stillen (oder abpumpen) rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird.
LG
susa
Das ist schon ein paar Jährchen her - siehe Datum :D (2005)
Danke :o:oehrlich ich schau nie auf das Datum .... werde ich mir angewöhnen müssen ...
Danke !
Susa
Bummales Beitrag ist aber neu! :D;)
Also ich hab mit Dostinex abgestillt und ich würde es NIE wieder tun. Aber das ist eine lange Geschichte....:(:(
Bummales Beitrag ist aber neu! :D;)
Also ich hab mit Dostinex abgestillt und ich würde es NIE wieder tun. Aber das ist eine lange Geschichte....:(:(
Aber auf diesen hat susa schon in ihrem eigenen Thread geantwortet ;);)
Danke :o:oehrlich ich schau nie auf das Datum .... werde ich mir angewöhnen müssen ...
Danke !
Susa
Mir ist´s auch erst nach dem Lesen aufgefallen :D
cinderella08
12.05.2010, 11:36
Da mir unser Abstill-Prozess schon zu langwierig und schmerzhaft war (obwohl alle Susa-Tipps befolgt wurden), hab ich letztendlich mit Dostinex abgestillt. Nebenwirkungen bei mir: Müdigkeit, leichter Schwindel, leichte Übelkeit und kurzfristige Verdauungsstörungen. Alles besser als eine ständig volle Brust und das Risiko einer Mastitis.
Nach 4x 1/2 Tbl. war der "Spuk" vorbei und ich bin nun wieder knoten- und milchfrei :-))) Nach 3-4 Tagen war die Brust dann endgültig leer.
Alles Gute!
Bummale24
12.05.2010, 18:18
Hi Bummale :)
ich hatte letzte Woche das Problem und JA, nach der letzen Einnahme (ich habe 4 x eine halbe Tablette genommen über 2 Tage) waren die Schmerzen vorbei, auch wenn ich das am Tag 1 nicht geglaubt hätte.
Am Tag 3 oder 4 (weiß ich nimmer so genau) war die Brust dann auch dann total weich und ohne Milch.
Irgendwann (ich glaub am 2. Tag) habe ich aber auch ganz wenig ausstreichen müssen (unter der Dusche), weil es sonst nicht zum Aushalten gewesen wäre.
Welche Säuglingsnahrung bekommt denn deine Maus jetzt?
lg an dein Aprilbaby von meinem :)
Hypoalergene Prenahrung. Cora verträgt sie sehr gut und sie trinkt auch sehr brav. Sie wirkt sehr zufrieden nach dem Essen! Irgendwie hab ich mir nie vorstellen können sie 6 Monate zu stillen. Deshalb war ich bei den ersten Anzeichen dass sie nicht mehr satt wird, der Meinung, dass ich abstille. Bis ich mich wirklich dazu entschieden habe, sind 6 Tage vergangen, in denen sie wirklich jede Std. an die Brust wollte und dann meist fast 2,5 std getrunken/gezuzelt hat.
Es ist jetzt schon leichter mit den Schmerzen und dem Druck. Hoffe dass es bei mir dann auch bald vorbei ist. Hab von meiner FÄ sicherheitshalber nochmals für 4 Halbe Tabletten ein Rezept bekommen.
Da mir unser Abstill-Prozess schon zu langwierig und schmerzhaft war (obwohl alle Susa-Tipps befolgt wurden), hab ich letztendlich mit Dostinex abgestillt. Nebenwirkungen bei mir: Müdigkeit, leichter Schwindel, leichte Übelkeit und kurzfristige Verdauungsstörungen. Alles besser als eine ständig volle Brust und das Risiko einer Mastitis.
Nach 4x 1/2 Tbl. war der "Spuk" vorbei und ich bin nun wieder knoten- und milchfrei :-))) Nach 3-4 Tagen war die Brust dann endgültig leer.
Alles Gute!
Schwindel und Übelkeit hab ich auch! Jetzt bin ich wieder positiv eingestellt, dass es wirklich 2 Tage oder so dauert und dann wieder alles bestens ist.
Ich bin beim Flascherl geben jetzt viel ruhiger. War beim Stillen zum Schluss immer schon so komisch aufgelegt. Soll ja Frauen geben, die das nicht als so angenehm empfinden. Ich bin von Haus aus sehr empfindlich bei den Brustwarzen.... Ich glaub das liegt in meiner Familie. Keine Frau hat lange gestillt.
Bitte verurteilt mich nicht, aber ich habs wirklich probiert. Dachte echt die Milch ist fast weg. Vielleicht hab ich zu wenig lang gewartet. Aber ich denk mir 6 Tage fast nix und ich hab sie wie gesagt nach jeder Mahlzeit gleich ne Std darauf wieder angelegt.... :o
Ich will dich sicherlich nicht verurteilen. Meine erste hat auch flaschel bekommen und auch ich hab medikamentös abgestillt. Leninist jetzt 2 und es war sicher gut so. Mein Kinderarzt hat damals auch gemeint, dass stillen das beste ist wenn's die Mama nicht stresst. Ichbhabe zwar heute noch oft ein schlechtes gewissen, aber es war mir echt zuviel. Bei uns wurde im Spital gl zugefuttert und sie hat dann am Busen nie gut gesaugt. Dieses anlegen, futtern und dann abpumpen war mir als erstlingsmama nach 4 Wochen zuviel.
ABER ich ärgere mich immer wenn ich lese es war zuweni Milch. Das gibt es aber sooooooo selten! Mein2. Wird gestillt und auch er war die ersten 6 Wochen fast nur am Busen. Beim abpumpen kommt kein ml, schaffe es nicht dass der mchspendereflex ausgelöst wird, da Konstantin jetzt mit 7 Monaten 7 kg hat zeigt aber dass ich völlig ausreichend Milch hab.
Ich finde es voll im Ordnung dass du flaschi
gibst, aber bitte belüg dich nicht selbst von wegen zuwenig Milch! Nicht stillen is ok, aber zuwenig Milch ist unwahrscheinlich.
Alles liebe für dich und deine maus!
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