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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : darf ich fragen warum doch so viele hier..



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philipp2
05.10.2005, 09:07
..ihre babies nicht stillen? es fällt mir einfach beim mitlesen auf, dass es einige flaschenbabies gibt und mich würde interessieren, warum die mamis nicht stillen. keine milch oder hat es aus anderen gründen nicht funktioniert?

liebe grüsse
niki

philipp 11.05.03
sebastian 27.07.05

Manischi
05.10.2005, 09:12
Hallo!

Also ich bin so eine "Flaschenmami". Ich habe 2 Wochen lange gestillt und habe dann meinem Kind und mir zu liebe aufgegeben. Ich hatte (so wie es beim Abpumoen ausgehsehen hat) fast nur das wassrige Zeug, davon aber dafür Unmengen. NAch 30 Min. Abpumpen kam dann endlich mal Milch (weiß ich weil ich mußte durch die Nierenkollik - Schmerzmittel). Somit hat Konstantin immer Hunger gehabt und ich einen Busen der nicht mal mehr Wasser vertragen hat, weil es mir vorkam als wenn jeder Tropfen aus Nadeln besteht....geschweige denn BH, Stilleinlagen oder auch nur irgendwas! Jetzt gebe ich seit der 3 Woche Flascherl. Konstantin ist endlich ein zufriedenes und sattes Baby. Und somit hat er auch wieder eine zufriedene und glückliche Mama! :)

guepasema
05.10.2005, 09:15
hallo, stimmt ist mir auch schon aufgefallen, aber das wird anscheinend "modern". das ist nicht bös gemeint, aber das flascherl hat ja einige vorteile, zb. kann der papa auch füttern, was bei der brust ja schlecht geht. *gg*

ich hab meine tochter auch gestillt bis ich mit meinem sohn schwanger geworden bin, dann hat sie sich selbst abgewöhnt, wahrscheinlich hat dich milch anders geschmeckt.
meinen kleinen hab ich leider nicht stillen können, obwohl ich es mir aber vorgenommen hatte. es war ihm zu anstrengend an der brust zu trinken und da er eine woche nach seiner geburt wieder ins krankenhaus kam und dann im inkubator lag wurde er von den schwestern mit der flasche gefüttert, da er einen herzfehler hat. als ich ihn dann heimbekam, wollte er die brust auch nicht, deshalb blieb uns nur die flasche übrig.

also ich finde schon, dass man stillen sollte, es ist ja total gut fürs baby und auch für die mutter. meine meinung

Santoli
05.10.2005, 09:22
Also ich hab nach einer Woche stillen aufgegeben... hätte zwar liebend gerne gestillt aber meine Milch war anscheinend nicht nahrhaft genug weil mein Kleiner nie satt wurde und auch nicht gut zugenommen hat... hatte zwar Unmengen an Milch, aber leider eben nicht gut genug (lag wohl auch daran dass ich nach der Geburt solang ich gestillt hab kaum was gegessen hab... hatte einfach keinen Appetit und musste mich zum Essen zwingen)

im Krankenhaus meinten sie bei einer Kontrolluntersuchung dass ich zufüttern müsste und da hab ich dann das Stillen ganz aufgegeben (innerhalb einer Woche abgestillt, immer vor den Mahlzeiten noch kurz angelegt) weil ich das meiner Tochter nicht antun wollte weil durch das Stillen alleine so viel Zeit draufgegangen ist (mein Kleiner ist ne Stunde an der Brust gehangen und dabei eingeschlafen, kaum wollte ich ihn ins Bett legen ist er aufgewacht und wollte wieder trinken) und außerdem hatte ich höllische Schmerzen beim Stillen (die Brust und ebenso Nachwehen wo ich dachte ich krieg noch ein Kind)
meine Hebamme meinte es wäre zwar gut wenn ich noch stille, aber wichtiger ist dass Kind und Mutter sich wohl fühlen, und das war beim Stillen eben leider nicht der Fall...

Krümel1982
05.10.2005, 09:45
Also...ich habe wirklich versucht, zu stillen! Aber da ich einen KS hatte und mein Sohn sofort nach der Geburt (ohne dass ich ihn EINMAL gesehen habe - war aber auch nicht möglich :( ) nach Leoben gebracht wurde und ich so extrem schwach war, gab es Probleme.
Das erste Mal habe ich ihn nach ein paar Tagen angelegt. Das hat nicht richtig geklappt!
Und da ich mich selbst psychisch so unter Druck gesetzt habe, weil ich unbedingt stillen wollte, hat es erst recht nicht geklappt! Und als dann im Spital auch noch hinter meinem Rücken Fläschchen gegeben wurden, obwohl ich deponiert hatte, dass ich das NICHT will (wenn, dann die Brust) und so Mutter-Schwester-technisch nichts hingehauen hat, hab ich gesagt, ich geb meinem Sohn die Flasche!
Ich hätte Stillen praktischer und "zärtlicher" gefunden und es mir wirklich gewünscht, aber mit den Flaschen ist es auch ok! :)
Letztendlich waren es 2 Wochen, die ich nach Leibeskräften versucht habe, zu stillen und das leider auch nicht voll!

Außerdem ist das mit Frühchen UND Kaiserschnitt angeblich sowieso nicht so leicht!

goodgirl
05.10.2005, 09:54
Kevin hat alle 60 Minuten für 20 Minuten an der Brust getrunken, das war mir echt zu viel irgendwann ;) hab dann abgepumpt, war allerdings ja dann der doppelte Aufwand, und da hat er gerade 1 1/2 Stunden genug gehabt und wollte dann wieder... Milch hatte ich mehr als genug, durfte deshalb vorm Stillen noch 3 Minuten ausstreichen, damit er die Brust überhaupt mitm Mund "greifen" konnte... nach 5 Wochen hab ich drauf gepfiffen und hab ihm das Pre gegeben, mit 10 Wochen dann das 1er und ab da hat er dann auch durchgeschlafen... ich habe es auch gehasst, man hat ewig nach Milch gestunken und diese prallen Dinger... beim nächsten fang ich garantiert nimmer damit an... wenn ich manche Stories aus meinem Umfeld von stillenden Müttern höre, bin ich froh dass ich das nicht mitmachen muss :rolleyes: :D freu mich aber natürlich für jede, bei ders klappt... is aber ja auch jedes kind anders, manche haben ja von geburt an einen 4-stunden-stillrythmus :eek: da hätt ich auch nicht abgestillt :D

philipp2
05.10.2005, 09:54
verstehe, ich dachte nicht, dass es doch so problematisch sein kann.
ich kann glücklicherweise meinen zweiten sohn genauso einfach stillen wie es beim ersten war, bin auch froh darüber. aber ich habe vollstes verständnis, wenn es aus solchen gründen nicht geht, erzwingen kann man es sowieso nicht.

mich hätt nur interessiert, ob es jemand auch aus "schönheitstechnischen" gründen z.b. nicht macht.

alles gute
niki

philipp 11.05.03
sebastian 27.07.05

MamaSonja
05.10.2005, 10:08
Ich hatte vor 6 1/2 Jahren eine Brustverkleinerung und da wurde auch die Brustwarze verkleinert. Also rundherum aufgeschnitten und somit sind die Milchkanäle durchtrennt. Rechts waren die Milchkanäle zwar nicht so verletzt, weil mir während der Geburt doch ein bisschen Milch ausgeronnen ist, aber links hätte die Milch nicht raus können und so wurde der Milcheinschuss gleich nach der Geburt mit Tabletten unterbunden.

Das war mir aber damals vor der OP schon klar. Da standen die Chancen eben 50:50. Ich war aber mit meinen damals 21 Jahren sehr unglücklich mit meinen 90E und somit war mir damals egal, ob ich mal stillen kann oder nicht. Und das Flascherl hat ja auch seinen Vorteil. Mitternachtsfütterung übernimmt der Papa :hug: und ich kann von 23 Uhr bis 3 Uhr durchschlafen :D

LG Sonja

sugardrop01
05.10.2005, 10:35
hallo,

ich bin auch eine flaschimami geworden.

ich hatte zwar milch aber nicht sehr fett - viel aber nicht fettig genug und somit auch nicht nahrhaft genug.
Constantin nahm nicht mehr zu - eine zeit hat er sogar abgenommen, deshalb musste ich mit zwiemilchernährung anfangen. naja und da das flaschi leichter für meinen spatz ist hat er immer weniger die brust genommen. ich habe viel probiert um ihn doch bei der brust zu behalten aber es hat einfach nicht funktioniert.

das jetzt bitte nicht falsch verstehen aber ich finde zum einen nicht das es so viele flaschermamis gibt und zum anderen finde ich das dass stillen sehr "modern" ist. bitte wirklich nicht falsch verstehen das ist nur meine persönliche meinung. ich finde auch stillen super. ich hätte es sehr gerne länger gemacht aber wie schon manischi gesagt hat. ein glückliches kind braucht auch eine glückliche mami und umgekehrt.:love:

also in kurzen worten, bei uns hat es einfach nicht sollen sein.

lg,

Kathi23.4
05.10.2005, 13:23
bin auch eine flaschenmami (das zweite mal schon) beim ersten ging es mir nicht so gut das ich ihn stillen konnte. und der zweite lag im brutkasten und ich hatte keine milch.
muß dazu sagen das ich mich aber so auch viiiiieeellll wohler fühle!

philipp2
05.10.2005, 13:54
man merkt schon: die flaschenmamis fühlen sich als solche wohler und dasselbe gilt für die stillmamis. ich denke, beides hat seine vor- und nachteile und jede findet eh für sich und das kind den besten und passendsten weg.
ich persönlich finde halt stillen das einfachste (muss nie was mitnehmen, zubereiten etc.) und zärtlichste, ausserdem ist es gesund. aber ich weiss nicht, wenn ich nicht stillen könnte aus irgendwelchen gründen wär ich wahrscheinlich mit flascherl auch glücklich.

lg
niki

sugardrop01
05.10.2005, 14:08
liebe niki,

glaube mir du wärst es weil es um dein kind geht.
ich habe lange gekämpft weil es mir sehr leid getan hat das ich nicht so voll stillen konnte wie ich es wollte aber was sollte ich machen, es erzwingen ist unmöglich.

ich muss dir allerdings in einer sache wiedersprechen.
flascherl geben ist genauso zärtlich.
meiner meinung nach kann man beides entweder mit voller hingabe oder lieblos tun das hat nix mit stillen oder flaschi zu tun.

und stillen tun wir alle - egal ob mit der brust oder mit dem flaschi - den wir stillen alle den hunger unserer kinder:herz3:

in diesem sinne mein lieblingsatz:

eine fröhliche still- und/oder flaschizeit euch allen.

lg,

Manischi
05.10.2005, 14:12
man merkt schon: die flaschenmamis fühlen sich als solche wohler und dasselbe gilt für die stillmamis. ich denke, beides hat seine vor- und nachteile und jede findet eh für sich und das kind den besten und passendsten weg.
ich persönlich finde halt stillen das einfachste (muss nie was mitnehmen, zubereiten etc.) und zärtlichste, ausserdem ist es gesund. aber ich weiss nicht, wenn ich nicht stillen könnte aus irgendwelchen gründen wär ich wahrscheinlich mit flascherl auch glücklich.

lg
niki

Da muß ich auch noch was dazu sagen...
Sicher ist es für Deine Maus gesund, für Konstantin wars das sicher nicht. Denn wenn er mal zur Milch gekommen ist, dann war die sicher nicht mehr gesund, denn soviel streß und Schmerz wie ich hatte beim Stillen die ganze Zeit, war die sicher nicht mehr gut! ;)

Gwoelbi
05.10.2005, 17:51
fürs kind ists sicher nicht gut, wenn die mutter sich damit nicht wohl fühlt!!
bin auch flaschenmami. hatte nach kaisershcnitt einen sensationelle milcheinschuss und leon hat auch von anfang an brav genuckelt. kaum daheim hat er abends rumgesponnen und ich war voll im baby-blues. nach 3-4 stunden geschrei und dauernuckeln ist er dann eingeschlafen. als er ca. 4 wochen alt war, hatte ich meine erste gallenkolik.
und da hab ich dann beschlossen, ein abendflascherl einzuführen. 1. hoffte ich, dass seine schreierei besser wird, bzw. ists mir egal, wenn ich ihm das flascherl versuche zu geben und er net am busen rumzieht und beißt, und 2. weiß ich, ob er flascherl nimmt, falls die nächste kolik kommt (während der ersten hat er zum glück keinen hunger gehabt).
1-2 wochen später die nächste kolik - leon hatte hunger --> gg machte flascherl!!
musste dann ins kh - gallenop. war in summe 10 tage im kh und hab danach dann endgültig abgestillt.

stillen ist sicher das gesündeste fürs baby.
ABER zärtlich kann ich auch mit flascherl zu ihm sein, die zubereitung funkt nach kürzester zeit super schnell und ich bin der meinung, dass sich auch die mutter wohl fühlen soll.

aus kosmetischen gründen hätts bei mit nix gebracht, da mein busen bereits während der SChwangerschaft sich verändert hat.

ah ja: ich mag schubladendenken nicht ;)

mar0304
05.10.2005, 18:22
ach die bösen bösen flascherlmamis.:lol: :lol: :lol:

nein, ich sag auch jedem das seine. ich seh halt nur vorteile beim stillen und auch papa kann muttermilch geben. haben wir schon oft gehabt, wenn ich besorgungen gehabt hab.jeder wie er sich wohler fühlt.

joei
05.10.2005, 18:27
ich hatte einfach zu wenig milch...ich habs 10 tage probiert, aber noah hat 500g abgenommen und das war zu viel.
ich hab dann zusätzlich abgepumpt um lal zu sehen wieviel rauskommt...nach 15 minuten linker brust und 15 min rechter warens nie mehr als 20ml und das war zu wenig für meinen großen buben!!
außerdem hab ich durchs häufige anlegen ganz wunde, blutige brustwarzen gehabt und darauf hin eine schlimme brustentzündung...da hab ich dann antibiotika bekommen und aus wars mit dem stillen...
ich bin aber immer noch sehr traurig deswegen...sicher es hat vorteile, aber es fehlt mir was...
aber gsd gehts meinem kleinen wieder gut und er nimmt brav zu...das ist das wichtigste!

happymama40
05.10.2005, 18:29
ah ja: ich mag schubladendenken nicht ;)

Danke, Gwoelbi, du sprichst mir aus der Seele. Ich kann es auch nicht leiden, wenn alles nur schwarz weiss gesehen wird.

Es ist heute absolut "in" zu stillen, und jede Mutter die nicht stillt wird schon schief angesehen. Niemand nimmt sich die Zeit, mal nachzufragen, warum nicht gestillt wird. Und die wenigsten sagen von vornherein, sie wollen gar nicht stillen. Eine Bekannte von mir hat beide Kinder (3 Jahre, 8 Monate) bewußt nicht gestillt. Man muss das ganz einfach akzeptieren, und nicht lange herumdoktern.

Ich bin selber (ungewollt, weil für mich immer nur Stillen in Frage kam) Flascherl-Mama, meine Maus wollte einfach nicht, und das obwohl ich nicht nur mehr als genug Milch hatte (die wäre auch sättigend genug gewesen), ich hatte auch nie Probleme mit wunden Brustwarzen oder so. Aber selbst abpumpen und MuMi mit Flaschi nach Stillen füttern - meine Maus hat jedesmal die Brust angebrüllt und war hungrig. Bis ich dann mit Brustentzündung und fast 40 Grad Fieber im KH lag. Ich hab dann schweren Herzens abgestillt, weil Christina einfach nicht mehr an der Brust getrunken hat. Und mir war es dann wichtig, dass 1. meine Tochter satt wird und 2. wir beide glücklich sind.
Und wie schon gesagt wurde, es hängt von mir als Mutter ab, ob das Flaschi geben eine lästige Notwendigkeit ist oder so wie bei uns ein wunderschönes Erlebnis.

Liebe Grüsse

joei
05.10.2005, 18:33
@happymama<: genauso ist es, stillen ist in!!! nicht flascherl mama sein...man kommt sich echt immer als rabenmutter vor wenn man nicht stillt.
aber es sind immer die gleichen die das "nichtstillen" verteufeln "jute statt plastik"!!(weiß nicht ob ihr den ausdruck kennt)

MamaSonja
05.10.2005, 18:58
Es ist heute absolut "in" zu stillen, und jede Mutter die nicht stillt wird schon schief angesehen. Niemand nimmt sich die Zeit, mal nachzufragen, warum nicht gestillt wird.

Aber Phillip2 fragt ja nach warum wir nicht stillen ;)

Aber du hast schon recht. Man wird normalerweise schief angeschaut und überall (Kia, Spital, usw.) wird zuerst davon ausgegangen, dass du stillst. Ich hab meiner Kia schon 2 mal gesagt, dass Joanne Falscherl bekommt und letztens meint sie (weil die Kleine so geschrien hat) "...und ab nach hause mit dir an die Brust!" :mad:
Auch im Spital beim Hörtest. Mein Mann hat der Kleinen gerade die Jacke ausgezogen und die Logopädin meinte, dass ich mich mit ihr auf den Stuhl setzen soll. Da aber mein Mann die Süße schon mal am Arm hatte fragte ich ihn, ob er sich hinsetzen möchte mit ihr. Und die Logopädin gleich "es sollte jemand sein, der notfalls die Brust geben kann!" :mad: Ich sagte ihr, dass sie Flasche bekommt und das wir die eh mithaben. Die durfte ich ihr dann aber nicht geben, weil die Sauggeräusche beim Hörtest gestört hätten :lol:
In jedem Ratgeber wird zuerst das Stillen ausführlich besprochen und dann kommt erst ..."für Mütter die nicht stillen können oder wollen..." Selbst auf der Flaschennahrung steht, dass stillen das beste ist. Was ja keiner bezweifelt, aber wenn man es wirklich immer und überall unter die Nase gerieben bekommt, dann ist es wie Joei sagt...man fühlt sich manchmal wie eine Rabenmutter.

-cs-
05.10.2005, 20:20
ich bin auch eine flaschenmami,
meine maus und ich haben uns beim stillen wunderbar verstanden, sie hat toll getrunken, aber ich habe leider nie den milcheinschuss bekommen, so hatte sie zuwenig, habe sie regelmässig angelegt, aber es ist leider nicht soviel milch gekommen wie sie gebraucht hätte, sie hatte ja bei der geburt 60 cm! dann haben wir im kh schon zugefüttert (wir haben trinkwiegungen gemacht - und sind draufgekommen, dass ich nicht mehr wie 30 ml milch hergebe). und dann zuhause hab ich auch - schön gestillt und danach flascherl - aber sie hat dann irgendwann das stillen verweigert - und dann hab ich auf nur mehr flascherl umgestellt.

eigentlich schade, aber was soll man machen wenn die milch nicht kommt.

binabina
05.10.2005, 20:27
ich hab beide kinder bis zum 3.monat gestillt

bei der 2. hab ich aufgehört weil ich nicht mehr wollte/konnte.

aber was mich generell anzipft ist, daß man sich immer rechtfertigen muß, warum man nicht stillt. und diejenigen die länger stillen, müssen sich dann rechtfertigen warum sie so lange stillen. also wie mans macht ist´s verkehrt :rolleyes:

jedem das seine. mama und baby machen sich das schon selber aus und brauchen nicht die klugscheißerein anderer (bitte auf keinen von euch bezogen, ist allgemein gesagt)

lg

dealight
05.10.2005, 20:28
ah ja: ich mag schubladendenken nicht ;)

genau so ist es.

jaja - ich hab nie gestillt - mein gott mein kind wäre in der wildnis verhungert:confused::rolleyes:!!

ich hätte es zwar versuchen wollen und ich hätts auch sicher ein weilchen durchgezogen - aber bei mir blieb jeder tropfen dort, wo er nie war. es war nie was da und es schoss auch nix ein. mein junior bekam von anfang an pre nahrung und nach 4 monaten bekommt er die auch noch immer und wird sie auch noch länger bekommen.

stillen mag absolut das beste sein fürs baby.
aber keiner ist schlechter und meine (zärtliche) beziehung zum baby ist einfach himmlich. papa hin oder her - dabei gehts um mich (und das kind).

lg
dea

ps: es mag sicher ned bös gemeint sein, aber die dauernde fragerei is a bissl nervig ;)

beatrix1975
05.10.2005, 20:34
Ich bin auch eine Flascherlmama und jetzt glücklich damit!

Ich muß kurz erzählen: Während der ganzen SS hab ich nichts anderes gehört,bzw.gelesen, wie super,toll und gesund stillen ist.
War total darauf eingestellt zu stillen,alles vorhanden Still BH, Stilleinlagen usw.
Nach der Entbindung( kaiserschnitt), klappte es nicht. Milcheinschuß kam überhaupt keiner,da könnt ich heute noch warten*gg*
Ich hab im Klosterneuburg entbunden und muß sagen,das ich sehr enttäuscht war. Das Personal dort macht mir Vorwüfe,WOLLEN SIE NICHT STILLEN;DANN SAGEN SIE ES GLEICH!!!!

Ich wollte,aber niemand von dort nahm sich Zeit,mir zu zeigen was ich machen muß, ich ließ die kleine Dauernuckeln und es kam nichts.
Sie war sowas von ausgehungert,hat nur geschrien und ich hab betteln müßen,das ich für mein KInd was zu trinken bekomm.
Ich war sehr enttäuscht.:( :( :( :( :( :(

Heute bekommt sie noch immer Pre-nahrung und uns geht es beiden gut damit.
Auch wenn man sich leider sehr oft rechtfertigen muß,das man nicht stillt.
Mein jetzt nicht hier im Forum, meine damit mein Umfeld.

Ciao Beatrix

Babsi*
05.10.2005, 20:38
es gibt auch mamis, die sehr traurig darüber sind, daß es mit dem stillen nicht klappt.

ich hatte vor voll zu stillen und hab mich mit dem thema flascherl und pulvernahrung null beschäftigt gehabt, weil ich dacht es ist eh alles kein problem.

geburt war ein not-ks und der milcheinschuß ließ auf sich warten, so nahm ich stündlich globuli und pumpte mehrmal täglich ab um den einschuß in die gänge zu bringen.

beim abpumpen sind dann ein paar ml gekommen, die hab ich aufbewahrt. dann hab ich ihn angelegt ( inkl. vorher/nachher wiegen ), die abgepumpte milch nachgefüttert und anschl. glukoselösung, weil der bub schon so hungrig war. das war alles sehr stressig war nach einem ks.

milcheinschuß war am tag 5, tag 6 wurde voll gestillt und in der nacht zu tag 7 war plötzlich nix mehr da und der paul bekam flascherl. tag 7 ging ich mit leeren brüsten , verheulten augen und null ahnung was ich nun tun soll, heim. es war echt zum kotzen....

meine schwester hat mir in einer blitzaktion flascherl besorgt und hab dann weiter flascherl geben und versucht die milch durch verschiedenste dinge wieder zum fließen zu bringen. es gelang mir nicht voll zu stillen, aber zumindest konnte ich 3 monate teilstillen und wenns noch länger funktioniert hätte, täte ich es auch noch.

ich bin noch immer sehr traurig, daß es bei mir nicht geklappt hat....die 3 monate teilstillen sind zwar ein kleiner trost, aber ich fühle mich trotzdem irgendwie 'impotent'. ich bin noch immer sehr, sehr traurig deshalb :(

lg
babsi

binabina
05.10.2005, 21:04
darf ich was fragen: ist der milcheinschuß bei einem ks generell später oder gar nicht?

beatrix1975
05.10.2005, 21:08
Bei mir war gar kein Milcheinschuß.
Man hat mir erklärt,das es vielleicht aufgrund der vielen Medikamente nicht dazu kam. Antibiotika,Schmerzmittel usw.:confused:

Gwoelbi
05.10.2005, 22:49
@binabina: angeblich ist beim kaiserschnitt der milcheinschuss später bis gar net, da dem körper das hormon fehlt, dass bei der natülrich geburt entsteht (oder so, bitte, keine fachliche auskunft, nur das, was ich mir im dussel damerkt hab). gibt allerdings auch exemplare wie mich, die einen besseren milcheinschuss haben, als die meisten "normal"-gebärenden ;)

@beatrix: hab penicillin, schmerzmittel usw. auch bekommen....

pju
05.10.2005, 23:02
Also ich bin eine Vollstillmama! - aber es gibt bestimmt gute Gründe warum mamas nicht stillen!!!!! sei es, dass sie krank waren u nicht mehr stillen können. oder dass es einfach nicht funktioniert hat!

und nun ein paar egoistische zeilen meinerseits:
auch ich habe wunde brustwarzen gehabt, auch ich habe shcmerzen beim stillen gehabt (durch die wunden brustwarzen), auch ich habe geschmiert und mir kamen die tränen beim stillen-auch ich habe etwas geblutet bei den brustwarzen-aber ich hab durchgehalten-egoistisch wie ich war, denn ich wollte meine kinder stillen, denn ich wusste ich kann milch geben (alte milchkuh ich bin) auch ich habe bei beiden kindern anfangs (ca das 1 monat hindurch) viel geduld u zeit gebraucht. ca 40- 50 min stillen!) nunja-ich zeigte geduld-mein grosser auch-denn der musste warten, bis mama fertig mit baby valerie´s essen ist.

andererseits bitte nicht die flascherlmamas in eine ecke "werfen" und mit dem finger auf sie zeigen. sie fühlen sich - das kind u mama vielleicht wohler! nicht zu stillen. klingt jetzt vielleicht blöd-ist aber so.

ich kenne einige mamas, die nicht stillen können (von stillgruppe u forum hier) und habe mir auch ihre gründe angehört.

meine nachbarin z.b. bekommt im jänner ihr zweites kind (erstgeborene ist nun schon 8 jahre alt) sie hat sofort gesagt: na stillen werd ich auf keinen fall !!! bzw. nicht sehr lang. nachdem ich sie nach dem grund gefragt hatte, antwortete sie: sie hat ihre erste tochter auch nicht lange gestillt, weils ihr zu lange dauert hat. (damals war sie um die 22/23 jahre alt-vielleicht auch hatte sie keine "gscheite stillberatung"- ok-ich musste auch diese antwort akzeptieren. wenn sie nicht mit dem stillen zurechtkommt. andererseits würde ich ihr nie das stillen aufdrängen. es ist ihre sache. aber vielleicth kommts eh anders als sie sichs vorstellt ;) bis dahin hat sie ja noch ein paar wochen zeit.

ich glaube nicht, dass es ein "trend" ist nicht zu stillen u flascherl zubereiten.

wie gesagt - ein prost mal den kleinen saugern ;)
liebe gruesse
pju

ps und sie werden alle mal ausgewachsene riesenmonster :D mit flascherlmilch oder muttermilch aus der frischmilchzentrale ;)

happymama40
05.10.2005, 23:03
@binabina: angeblich ist beim kaiserschnitt der milcheinschuss später bis gar net, da dem körper das hormon fehlt, dass bei der natülrich geburt entsteht (oder so, bitte, keine fachliche auskunft, nur das, was ich mir im dussel damerkt hab). gibt allerdings auch exemplare wie mich, die einen besseren milcheinschuss haben, als die meisten "normal"-gebärenden ;)

Da muss ich Gwoelbi recht geben: Hatte auch Not-KS am Mittwoch, am Freitag abend spürte ich schon, da kommt der Milcheinschuß und am Samstag morgen war´s soweit: ich kam mir vor wie Pamela Anderson :D, und war keineswegs beleidigt darüber.
Scherz beiseite, ich hör das 1. Mal dass KS und Milcheinschuss nicht funktioniert. Ich war die Milchkuh in Person!

Gwoelbi
05.10.2005, 23:06
@pju: sorry, net bös sein, aber das ist genau wieder grrrrr!! und wenn der grund wunde brustwarzen waren?? ists dann weniger drastisch oder ok, als wenn einfach keine milch da war? nur weil du oder andere heroisch ihre schmerzen ertragen haben??
und stell dir vor, eine mutter die nicht stillen will? einfach so? automatisch schlechte mutter? kann wohl net sein, oder?

übrigens: finde es absoluten schwachsinn, dass stillmütter zärtlicher zu ihren babys sind oder inniger stillen als flascherlmamis. ich selber konnte beim stillen meinem zwerg zb niemals in die augen schaun - aber vermutlich war ich einfach a bissal zu blöd....

sorry, das musste jetzt sein....

pju
05.10.2005, 23:10
@pju: sorry, net bös sein, aber das ist genau wieder grrrrr!! und wenn der grund wunde brustwarzen waren?? ists dann weniger drastisch oder ok, als wenn einfach keine milch da war? nur weil du oder andere heroisch ihre schmerzen ertragen haben??
und stell dir vor, eine mutter die nicht stillen will? einfach so? automatisch schlechte mutter? kann wohl net sein, oder?

übrigens: finde es absoluten schwachsinn, dass stillmütter zärtlicher zu ihren babys sind oder inniger stillen als flascherlmamis. ich selber konnte beim stillen meinem zwerg zb niemals in die augen schaun - aber vermutlich war ich einfach a bissal zu blöd....

sorry, das musste jetzt sein....


gwoelbi
ich habe nur geschrieben wie ich es "durchgehalten habe" und MEINE SITUATION geschrieben.
und ich hab doch nie geschrieben u bin auch nicht der meinung, wenn eine mama nicht stillen kann -oder will- dass sie eine schlechte mutter ist. (ich habe geschrieben, dass es ihre entscheidung ist-und egal welche entscheidung-es ihre vom gefühl richtige ist!) - ist das so schlecht rübergekommen? wenn ja sorry!

edith79
05.10.2005, 23:20
komisch in meinem heimatdorf mach ich eher die erfahrung, dass ich ein alien bin, weil ich stille. da hör ich immer solche aussagen wie "was, du stillst noch? hast überhaupt noch milch? warum tust du dir das an, da bist ja so abhängig?" und lauter so einen schmarren.

ich find diese verurteilungen auch arg, egal ob flascherl- oder stillmamis. jede mami weiß, was für sie und ihr kind am besten ist.

lg

pju
05.10.2005, 23:26
komisch in meinem heimatdorf mach ich eher die erfahrung, dass ich ein alien bin, weil ich stille. da hör ich immer solche aussagen wie "was, du stillst noch? hast überhaupt noch milch? warum tust du dir das an, da bist ja so abhängig?" und lauter so einen schmarren.


rofl :D :D :D wie kannst du nur :eek:

mein vater (age 72) hat mich letztens gefragt, ob unsere tochter schon was anderes auch bekommt als mumi - sagte ich - ne, warum?


ich find diese verurteilungen auch arg, egal ob flascherl- oder stillmamis.

!!!!!!! jede mami weiß, was für sie und ihr kind am besten ist. !!!!!!

lg

genau das ist auch meine meinung - in kurzform - danke!

dealight
06.10.2005, 07:41
im prinzip ist es ja so, dass die stillmamis ja "eh verständnis haben" aber insgeheim den kopf schütteln...

jaja - hätt ich ich noch länger durchgehalten (vielleicht so eine woche), dann hätt oliver wahrscheinlich keine 320 gr sondern knapp einen kg verloren. hätte keine 6 std. gebrüllt sondern 130 oder so..., meine brustwarzen wären sicher auch nach einer woche wieder gut "angewachsen"....
schlechte mutter hin oder her - ich wollt meinem kind was zu essen bieten - obs der busen ist oder das flascherl war mir wirklich schei**egal.

S.i.a.
06.10.2005, 07:44
....fürs kind ists sicher nicht gut, wenn die mutter sich damit nicht wohl fühlt!!



Sehe ich auch so, meine ersten beiden Kinder habe ich 2/3 Monate gestillt, beim dritten wurde dann 7 Monate Stillzeit - möchte ich nicht missen!!:)

-cs-
06.10.2005, 08:59
darf ich was fragen: ist der milcheinschuß bei einem ks generell später oder gar nicht?

mir hat man auch gesagt, dass der milcheinschuss bei einem kaiserschnitt ein paar tage länger dauert, aber die paar tage länger waren schon sehr viel - und milcheinschuss kam trotzdem keiner. aber ich kenne auch frauen die nach einem kaiserschnitt sehrwohl milch hatten (auch genug ;) ).

ausserdem finde ich diese diskussionen unnötig, wie schon oben geschrieben jeder sollte tun was sie für richtig hält, wichtig ist, dass das baby genug zu trinken bekommt, was hilfts wenn man eben nicht viel milch hat und das baby dafür alle 1/2 stunden anlegen muss - man sollte schon noch ein leben neben dem baby haben.

und wegen trend - dass flascherl wieder mehr im trend ist - das stimmt gar nicht - studien beweisen, dass stillen wieder mehr im trend ist, in den 80-er, 90-er jahren war flascherl in und stillen out!

also fazit:
ich bin eine gute mutter, weil mein baby bekommt genug zu trinken und auch beim flascherl geben genug wärme und zärtlichkeit, und das kuscheln nach dem flascherl geben ist auch schon ritual.

Kasperltheater
06.10.2005, 09:17
bei kind 1 hatte ich einen milcheinschuss, dass a freu war :eek: leider hab ich den 6 wochen schub als "zu-wenig-haben" verstanden und aufs flascherl umgestellt.

bei kind 2 hatte ich gar keinen milcheinschuss und die kleine hat falsch gesaugt, deshalb hatte ich nach 2 wochen gar keine milch mehr - flascherl (ich war wahnsinnig traurig, wo mir doch alle erzählt haben, wie toll es ist sein kind über monate zu stillen).

bei kind 3 hatte ich soviel milch.. wahnsinn.. sie ist jetzt 4,5 monate alt, und wird nach wie vor gestillt. ausser abends bekommts ein pre flascherl, weil ich grad wegen den 2 großen nicht 1-2 std. dauernuckeln lassen kann. ich hatte schon mehrere stilltiefs .. gsd haben mich die damen immer wieder aufgebaut und mir mut gemacht und gut zugeredet.

fazit: ich kenne beides. mir ist das flascherl machen (unterwegs) viel zu mühsam. allein die herumschlepperei. andererseits, grad wenn schübe anstehen und die babies dauernuckeln wollen, ist es nicht minder mühsam :D ..

sugardrop01
06.10.2005, 09:56
also ich bin auch eine ungewollte ks mami allerdings ich hatte milch für 5.
aber ich bin da eine ausname denn auch ich habe gehört das es bei einem ks zu "problemen kommen KANN":

ich möchte hier eines noch sagen.
wisst ihr eigentlich gehts den flascherl mamis doch glaube ich nur darum. akzeptiert zu werden denn: JEDE FRAU KANN STILLEN IST EIN ABERGLAUBE.
seit jahrhunderten wenn nicht seit menschen gedenken gibt es die amen. wenn eine frau (und sowas gibts es auf der ganzen welt) probleme hat ihr kind zu füttern dann kommen die amen ins spiel. bei uns ist das halt das flaschi geworden, in anderen ländern ist es eine andere frau.

ich finde auch das in der ganzen ss nur auf das stillen eingangen wird.
ja es ist gesund und ja es ist praktisch weil immer bei der hand. aber was wenn es probleme gibt?
es ist wie bei der geburt. die vaginale wird schon fast zerredet - der ks wird lediglich am rande erwähnt.....obwohl er heute garnicht so selten ist....

ich will damit sagen das man sich mit all den
stillen ist so toll
du musst stillen
versuch alles
gibt nicht auf
tu dies - tu jenes
leide wenn es sein muss
aber es ist halt das beste
sich wirklich besch.... fühlt wenn es dann doch nicht klappt.
wenn man dann auch noch mit dem bitteren beigeschmack gefragt wird; quasie, warum hast du aufgegeben (hab ich mir oft gesagt bekommen)...na dann ist es perfekt. dann kann man sich nur mehr schlecht fühlen oder nicht?!?

ich kann mich nur wiederholen.
BEIDES IST ZÄRTLICH.
lasst euch bitte, weder die still noch die flaschenmamis, von irgendjemanden verunsichern. ich finde wir mamis sollten doch zusammen halten:)
unsere kinder kommen zuerst - das ist das wichtigste das es ihnen gut geht.
jeder soll das tun was für sein kind und sich selbst das beste ist und ein andere hat nicht das recht das zu bewerten denn es gibt nicht nur die eine wahrheit.

in diesem sinne euch allen einen schönen tag.

lg,

Sanina
06.10.2005, 10:27
Hallo!

Ich bin zwar auch eine "Flaschenmami" aber eine solche, die ihr Kind nur mit abgepumpter Muttermilch füttert. Aus vielen bereits oben genannten Gründen hat auch bei uns das Stillen leider nicht funktioniert (Kind zu schwach zum saugen, Fläschchen bekommen im KH obwohl ich nichts davon wusste und wollte, Kind erst 16 Stunden nach KS das erste Mal bekommen, etc. etc.) und nach 4 wöchigem Versuch doch irgendwie zu Stillen haben wir es aufgegeben. Diese 4 Wochen waren die schlimmsten für mich. Kind stillen (lag ja teilweise stundenlang an der Brust), danach Fläschchen mit aufgewärmter MuMi hinterherfüttern und dann abpumpen gehen. Dazwischen dann noch immer wieder die Fläschchen und Pumpaufsätze reinigen und sterilisieren - Tag und Nacht, ich glaube ich habe diese 4 Wochen wirklich nichts anderes getan und wenn wir mal ein paar Schritte draußen waren wars schon eine Sensation.

Meine Ärztin meinte das wär alles kein Problem, sie hatte selbst 2 Kinder bei denen sie das so praktiziert hatte, und die Kleine wird - wenn sie dann mal 3-3,5 kg hat nurmehr die Brust nehmen, da sie dann schon kräftiger ist und immer weniger Flascherl bis irgendwann dann garnicht mehr. War bei uns genau umgekehrt. Als sie die 3 kg Grenze überschritten hatte, hat sie die Brust nurmehr mit hochrotem Kopf angebrüllt als wollte man sie umbringen und mit einem Leibesgenuss die Flasche leergesüffelt. Das war dann der Knackpunkt wo ich mich gefragt habe warum wir 2 uns das eigentlich antun.

Ich wollte und will ihr aber meine Mich nicht vorenthalten, deshalb habe ich weiter abgepumpt und das immer voll - zufüttern musste ich nie auch nur einen Tropfen. Auch jetzt praktizieren wir das noch so und am Samstag wird sie ein halbes Jahr alt...;) Und ja, auch ich kenne wunde Brustwarzen, Milchstau und Brustentzündung. Umso härter ist dann das Durchhalten, wenn man nicht sein liebevoll nuckelndes Kind beim Trinken ansehen darf sondern eine Milchpumpe in der Hand halten muss, während das Kind womöglich gerade beschäftigt werden will oder selbst Hunger hat und weint.

Also falls irgendeine Mutti, die ihr Kind super stillen kann, mal eine Fläschchenmami wo sitzen sieht, dann sollte sie nicht negativ darüber denken, sondern erstmal dankbar sein, dass das Stillen bei ihr gut klappt und in weiterer Folge erstmal nachfragen was in dem Flascherl überhaupt drin ist - denn man kann sein Kind im Notfall auch mit Milchpumpe und Fläschchen "stillen". :herz2:

EmmaWoodhouse
06.10.2005, 10:27
Hallo!
Meiner Meinung ist auch das Stillen derzeit sehr modern. Und als Flaschenmami wird man von den meisten gleich verteufelt.Ich hab mal in ein Forum eine Frage wg. dem Flascherl trinken gestellt und anstatt irgendwelche Tipps und Antworten zu kriegen kamen nur Sachen wie "warum stillst du denn nicht?" ,"wär doch besser für deine Kind" etc. Als ob ich das nicht wüßte!

Ich würde meine Kleine auch am Liebsten voll stillen, aber sie wird davon einfach nicht satt und weint auch nach 1 h stillen hungrig weiter. Wenn sie dann wirklich mal erschöpft vom Weinen einschläft, wacht sie garantiert spätestens nach 1 h wieder auf und will trinken.

Ich hab das mit dem Dauerstillen 11 Wochen durchgehalten, aber dann konnte ich einfach nicht mehr. jetzt geb ich ihr nach dem Stillen ein Flascherl damit sie mal ordentlich satt wird, sie tut mir ja so leid wenn sie dauernd hungrig ist und nie in Ruhe schlafen kann.

Aber ich bin deswegen doch nicht weniger zärtlich zu ihr und würde auch nie auf dasStillen verzichten wollen aber erzwingen soll man es doch auch nicht.
Und wenn für manche Mamis das Stillen nicht das richtige ist, dann ist es eben so, als Mutter weiß man glaube ich was das richtige für sein baby ist.

Ich finde nur man sollte dann aber auch das Stillen nicht von vornherein ablehnen sondern mal ausprobieren wies geht. ich kenn auch mütter die gar nicht erst angefangen haben weil das flascherl geben einfacher ist und man nicht so angehängt ist. I

ch finde das aber gar nicht so schlecht mit dem angehängt sein. Es stimmt man kann nie für lange weg aber es ist doch ein schönes Gefühl zu wissen das meine Kleine mich braucht und das ihr das niemand anders geben kann :herz3:

Also: jedem das seine, Mutter UND KInd sollen sich schließlich dabei wohl fühlen, nicht alle anderen!!:)

TaiChi
06.10.2005, 11:21
Ich bin eine halben Flaschenmami,
ich habe leider nicht genug Mich, der kleine hat mir 5 Tage lang die Brust verweigert und seitdem wird er nicht satt wenn er nur die Brust bekommt, daher stillen ich ihn zwar bei jeder Mahlzeit ca. 15-20 Minuten und dann bekommt er ein Fläschchen mit so 50-80ml dann ist er satt und ich habe 4 Stunden meine Ruhe.
Ich finde es ok wenn jemand sagt er will nicht stillen aus welchen Gründen auch immer ich weiß wie es war als der Kleine die Brust nicht genommen hat, ich war auch schon kurz davor einfach es nicht mehr zuprobieren das ich ihn anlege, aber dann hat es auf einmal doch funktionier.
Mir ist das stillen wichtig, da mein Mann Neurotermitis hat und ich allergisches Asthma und daher unser Kind Allergie gefährdet ist, ich könnte zwar die HA Nahrung ihm geben aber auf die dauer ist mir das zuteuer und so wie ich es zur Zeit mache bekommt er wenigsten etwas Muttermilch und das ist mir wichtig.

anna.mohr
06.10.2005, 11:37
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.
für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis

sugardrop01
06.10.2005, 12:00
@anna.mohr:
nicht böse sein aber genau das ist es was hier nicht her gehört.
egoistisch ist hier sicher keine und das du über andere urteilst finde ich nicht nett.
alle mädls hier haben offen ihre geschichte erzählt da brauchts ehrlich gesagt nicht deinen bösen zeigefinger der auf uns gerichtet ist und sagt: buh ihr egoisten.

milch wenn sie zu wässrig ist, ist nicht fett genug. und milch die nicht fett genug ist - ist nicht nahrhaft.
aber weißt du es sind genau diese aussagen die eine frau die EINFACH NICHT STILLEN KANN fertig macht. hast du darüber schon mal nachgedacht?
hast du eigentlich gelsen wieviel alle hier getan haben damit es doch klappt? ich glaube nicht denn sonst würdest du nicht soetwas schreiben.
weißt du eigentlich das du mit solchen worten verletzt und zwar menschen die eh schon leiden? finde ich toll das man da dann auch noch darauf rumtrammpelt....

es tut mir leid wenn ich hier jetzt so aus mir gehe aber ich finde es nicht fair.
keiner hier ist besser oder schlechter - KEINE.

lg,

irene79
06.10.2005, 12:07
ich bin eine vollblut-stillmama, aber sind wir doch froh das es dieses "industriell gefertigte zeugs" gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich hab ihn ein paar mal das flaschi gegeben 1. weil ich am anfang verzweifelt war als er nur geweint hat nach dem stillen und 2. ich mal für 24 std. flasche geben musste weil ich geröngt wurde!

ausserdem was solln die mamas machen die keine milch haben bzw die einfach probleme damit haben? sollns die kleinen verhungern lassen bzw sich und das kind quälen?

ich finde auch das sillen das beste fürs baby ist, aber wenns nicht geht, geht´s nicht.

und diese grundsatzdiskussion ist überflüssig weil jede mutter das richtige macht!

in diesem sinne
irene

Babsi*
06.10.2005, 12:17
@anna mohr:

dein beitrag ist unsensibel und eigentlich unnötig. solche postings kommen leider immer wieder und zeigen, daß die Toleranz doch nicht vorhanden ist.

die ursprünglich frage war, warum manche nicht stillen und das wird hier beantwortet. eine diskussion über die wertigkeit des stillens kotzt eh schon jeden an :blahblah:.


zitat von dir' ...stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter...'

danke, daß haben wir alle sicher noch nie gelesen...*lach*...

Gwoelbi
06.10.2005, 12:26
@anna mohr: *kotz* danke, genau das, war hier niemand hören will, uns allen schon sonst wo herauskommt. aber falls es dir besser geht:
DU BIST DIE BESTE UND TOLLSTE UND DEIN KIND WIRD NIE KRANK WERDEN ODER ALLERGIEN BEKOMMEN. ALLE KINDER DIE MIT DEM INDUSTRIELL GEFERTIGTEM ZEUGS GROß WERDEN SIND ARME SCHWEINE UND BEMITLEIDENSWERTE KREATUREN.
danke für deinen beitrag
seidoch verd.... noch mal froh,d ass es bei dir funkt, und lass die flascherlmamis flascherlmamis sein. möchte dich sehen, wenn du probleme gehabt hättest (red jetzt net voneiner brustentzündung) und die stundenlang dein hungriges kind brüllend ansehen hättest müssen. und deine entscheidung dann???? aber, bei dir ging ja alles offensichtlich mehr oder weniger problemlos (nochmal, red net von brustentzündung usw.). freu dich, und lass uns bitte in ruhe!!

ähm, hab ich schon erwähnt, dass ich schubladendenken hasse?? ich hasse übrigens auch stilldiskussionen und das kotzt mich zur zeit echt an.
sorry....

Kasperltheater
06.10.2005, 12:29
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis

dazu fällt mir auch nur folgendes ein: a so a schaas...

kind 1: 6 wochen gestillt, dann flascherl - keine allergien, seltenst krank
kind 2: 2 wochen gestillt, dann flascherl - keine allergien, virus erwischt, seitdem probleme mit den lungen bei verkühlungen (RS-Virus)
kind 3: jetzt 4,5 monate alt, noch immer gestillt (nur abends flascherl) - infekt im rachenbreich mit 2 monaten

und ich kann am abend, wenn 2 kinder ins bett müssen und ihr ritual haben, mich nicht beinhart 1-2 std hinsetzen und die kleine stillen .. das geht einfach nicht. das hat nix mit bequemlichkeit zu tun (weil so bequem ist das flascherl machen auch ned).

und bzgl. intensivere bindung.. - gehts noch??? ich liebe keins meiner kinder mehr oder weniger als ein anderes..

*pff* :blahblah:

Sandrine
06.10.2005, 13:02
@babsi, ja DANKE!

:goodpost:

philipp2
06.10.2005, 14:05
wow - also ich muss sagen, ich bin ganz baff. hatte gestern keine zeit mehr hier rein zu schauen und bin jetzt echt erstaunt, was für eine diskussion hieraus geworden ist.

ich möchte noch sagen, dass ich flascherlmamis ganz sicher nicht verurteile oder negativ über sie denke, mich hat nur wirklich interessiert, aus welchen gründen man nicht stillt. wenn es nicht funktioniert ist es klar, dann würde ich es auch bleiben lassen. ich selbst finde stillen halt sooooo bequem, muss nix vorbereiten, zubereiten, mitnehmen etc. und drum denk ich mir halt, dass es das praktischste ist. und ich hab auch gesagt, dass es zärtlich ist, und das kann glaub ich mit einem flascherl nicht sein. und ich rede hier nur vom trinkvorgang!!! dass jede mami mit ihrem kind zärtlich ist, ist ja logisch. aber wenn mein kleiner sich an meinen busen schmiegt und saugt und mich dann von unten angrinst, ich weiss nicht, ob er das bei einem flascherl auch machen würde??

also, wünsche ALLEN mamis, egal ob flascherl oder busen, einen schönen tag bei diesem herrlichen wetter!

niki

philipp 11.05.03
sebastian 27.07.05

sugardrop01
06.10.2005, 14:12
gell arg kaum schaut man mal nicht rein;)

toll das du nochmal was dazu sagst. aber ich muss dir noch mal sagen. ganz ehrlich....
ob flasche oder brust - ich habe beides erlebt. sie schauen dich verliebt an, schmiegen sich an deinen körper und kuscheln. mein kleiner streichelt meinen rücken und hält meinen finger....die augen deines babies schauen dich so oder so an und es ist wirklich beides total zärtlich......

in diesem sinne einen wunderschönen tag.

lg,

philipp2
06.10.2005, 14:17
sugardrop, das klingt gut, was du schreibst.
ich lass mir auch gern was sagen, und offensichtlich lieg ich mit meinem denken über das zärtlich-sein auch bissl falsch...

also, weiterhin zärtliche stunden euch allen!

niki

Babsi*
06.10.2005, 14:31
....... aber wenn mein kleiner sich an meinen busen schmiegt und saugt und mich dann von unten angrinst, ich weiss nicht, ob er das bei einem flascherl auch machen würde??
.........

die babies kuscheln sich genauso an den körper und grinsen tun sie auch beim flascherl....nur daß statt einem nippel einen sauger im mund haben...

mal ehrlich, haben manche sooo wenig phantasie um sich vorstellen, daß man babies auch ohne busentrinken körpernähe und geborgenheit geben kann.....? :rolleyes:

ich kann mich des eindruckes nicht verwehren, daß so manche stillmami zwar schreibt es ist ja eh o.k. mit dem flascherl geben, aber hintennach kommt das große ABER....

find ich zum:
http://www.smiliemania.de/smilie132/00000458.gif

philipp2
06.10.2005, 14:38
ähme, nochmal ganz langsam: ich sprach hier vom trinkvorgang und nicht davon, dass flascherlmamis keine körpernähe und geborgenheit geben können.

ich glaube eher, dass hier manche flascherlmamis glauben, sie MÜSSEN sich auf biegen und brechen verteidigen, obwohl niemand sie anklagt...

und diese schnellen "finde ich zum kotzen etc."-ansagen zeigen mir wieder mal deutlich, warum ich in diesem forum so selten was schreibe. eine normale diskussion ohne "zum kotzen" etc. ist kaum möglich - und auf diesem niveau unterhalte ich mich nicht gern.

schönen tag noch!
niki

Kasperltheater
06.10.2005, 14:39
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.
für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis

@phillip: um dieses post gings

TaiChi
06.10.2005, 14:40
Da ich stillen und Flascherl gebe, kann ich aus meiner (doch kurzen Erfahrung sagen) ob ich ihn jetzt die Brust gebe oder das Flascherl schaut er mich gleich süß an, könnte ihn ja die ganze Zeit knuddel *g*
Ich glaube es ist vollkommen egal ob man stillt oder nicht, weil lieben tut man sein Baby ja genauso viel und das lässt man ja den Baby auch spüren in dem man kuschelt und mit ihm redet usw. ich finde nicht das es einen unterschied macht.
Das wichtigste ist doch das mein sein Baby liebt und das man ihm oder ihr auch zeigt und das kann man auch genauso gut wenn man nicht stillt.

goodgirl
06.10.2005, 14:42
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.
für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis

*gääähn* :D ;)

abgesehen davon, dass dein beitrag ÜBERHAUPT NICHT zur eigentlichen themen-frage passt (hier werden nämlich flascherl-mamis gefragt warum sie nicht stillen, nicht stillmamis, wie sie flascherlmütter finden):

muttermilch hat bei weitem mehr fett als flascherlnahrungen, aber ich möchte ja nicht belehrend klingen, ich als flascherlmami darf das ja nicht besser wissen ;) *lol*

ansonsten sag ich gar nix zu dem beitrag, ist es mir wirklich nicht wert :)

happymama40
06.10.2005, 15:16
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!

Verstehst du sonst andere Menschen, oder gilt nur deine Meinung?


wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?

Ist bei Flaschenkindern nicht anders, meine trinkt auch stündlich - ich beschwer mich aber nicht!


und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.

Wer hat dir gesagt, dass alle am Anfang offene Brustwarzen haben od. dass es schmerzhaft ist? Ich muss wohl ein Alien sein, hatte nie Probleme damit und auch keine Nachwehen beim Stillen!


für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.

Ich wünsche dir, dass du nie in die Lage kommst, dass du Flaschi geben musst!


stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.

Meine beiden Neffen (beide wurden bis weit ins 2. Lebensjahr voll gestillt sind wahre Fundgruben für jeden Arzt vor lauter Allergien. Und Atemwegserkrankungen waren und sind an der Tagesordnung - Eltern sind Nichtraucher!!!)


ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis

Egoistisch ist für mich eine Mutter, die auf Biegen und Brechen stillt, obwohl es vielleicht fürs Kind gar nicht das Gelbe vom Ei ist.


Einen schönen Tag an Alle, die noch wissen was Toleranz ist.

Sandrine
06.10.2005, 15:17
ich glaub auch nicht, dass philip es verurteilend meinte. aber viele andere denken (und sagens auch ) so und wahrscheinlich gehen viele flascherl mamas von haus aus gleich in angriffs (bzw. eigentlich ABWEHR) position.
weil man wird doch oft blöd angemahct und wenn ich das, dann angeschaut und man hat ein irrsinniges schlechtes gewissen, wenn mans mit dem stillen nicht schafft.
dem baby gegenüber und der umwelt fast auch.... das find ich nicht fair
ich hatte nach dem KS eine starke infektion, musste nochmals operieren werden, mein frühgeburts-baby hatte den saugreflex noch nicht stark ausgebildet und wir waren froh, wenn er irgendwas (irgendwie) was in seinen kleinen körper bekam.
durch den stress der dazukam wars auch mit dem abpumpen bald vorbei, weil ich so gut wie keine milch hate. ich kämpfte sehr mit mir, aber im endeffekt sind wir nun glücklich mit dem flascherl (auch wenn das stillen für mich abgesehen von der medizin. seite den vorteil hat; billiger und: man muss nicht überall mit einigen flascherl etc anreisen, zumindest solange man noch sterilisiert).
was mode ist oder nicht......kein kommentar...dumme aussage.
wenn mich wer fragt, sag ich immer, ich bin froh dass ich und mein baby gesund am leben sind, das wiegt deutlich mehr als stillen oder nicht.....

Betti.c
06.10.2005, 17:58
Unser Kleiner lag die ersten 4 Wochen seines Lebens im Krankenhaus und konnte nicht gestillt werden. Also hab ich abgepumpt, kam aber viel zu wenig milch. Nachdem er dann endlich von mir gestillt werden konnte bekam er zu wenig und ich musste noch zufüttern. Dabei ist er dann jedesmal eingeschlafen. Er nahm dann ab anstatt zu und die Ärzte wollten ihn erst entlassen wenn er zugenommen hatte. Also hab ich eine Entscheidung fällen müssen: Flasche !!

anton
06.10.2005, 18:35
Also ich hab Anton 8 Wochen und Kilian 6 Wochen gestillt- ich hatte genug Milch. Und jetzt kommts: Ich hab aus reinem Egoismus aufgehört!!:eek:

Mein Busen gehörte nicht mehr zu mir, er war irgendwie vorne drauf gesetzt. Niemand durfte ihn angreifen- nicht mal ich. Duschen ging auch nicht.

OK- bei Anton hatte ich anfangs stark enzündete Warzen weil mir niemand erklärt hat, dass man den Sog lösen muß
Und bei Kilian hatte ich eine Brustenzündung.

Aber ich habe trotzdem wegen mir aufgehört, ich wollte meinen Busen wieder für mich haben- ich wollte mir nicht mehr wie eine wandelnde Milchbar vorkommen- ich wollte wieder auf dem Bauch schlafen- ich wollte wieder mal zwei Stunden ausser Haus gehen können ohne das Leiberl wechseln zu müssen und ich wollte wieder mal mit einer Freundin ins Kino gehen.

Was bin ich doch für eine egoistische Mutter!!!!

juli4-mel
06.10.2005, 18:43
ich kann verstehen, dass ihr die stilldiskussionen satt habt. ich bin auch eine stillmami und, ganz ehrlich, ich habe bei flascherlmamas schon das gefühl, sie werten uns stillende ab, auf die art, wir kämen uns ja sooo supertoll vor.

nur weil wir zum glück gute unterstützung von stillberaterinnen/hebammen bekommen haben und zum glück stillen können, bedeutet das NOCH LANGE nicht, dass man uns hinstellen darf, als wären wir eingebildet, oder kämen uns als supermamas vor. dieses vorurteil schwingt bei flascherlmamis immer mit...

blablabla...jajajaja...jedem das seine.... toleranz hin oder her, flascherlmamas können ganz schön agressiv werden, puh. von toleranz reden und dann so agressiv schreiben?

melania

juli4-mel
06.10.2005, 18:50
anton, und, welche reaktion erwartest du dir jetzt auf dein posting? eine gratulation?

anton
06.10.2005, 19:02
juli4-mel: Eigentlich sehe ich in meinem Beitrag keinen Angriff auf die Stillmamas- Du etwa?
Mir hat nur der Beitrag von anna.mohr aufgestossen, manche Mütter WOLLEN nun mal nicht stillen auch aus rein privaten Gründen. Deswegen ist man noch lange keine schlechte Mutter.:rolleyes:

sugardrop01
06.10.2005, 19:03
l@melania und alle die hier mit quatschen:

schade das du das hier als angriff nimmst. und schade das du eigentlich ein wenig
agressiv konterst.
also ich bin ja eine die beides gemacht hat - also zwiemilch und ich kann dir nur eines sagen;
ich sehe eine stillende mami nicht an und denk mir; pha die denkt wohl sie ist was besseres. oh nein, das wäre gegen meine überzeugung - jeder tut was für ihn das richtige ist.
dennoch muss ich dir sagen, und vielleicht gibts du mir ja auch irgendwie recht, manchmal gehen mamis die stillen schon auf mamis die es eben nicht mehr können ziemlich los.
ich habe es selbst erfahren. nicht einmal sehr viele male.
und das glaube mir auch ich war bei hebammen, stillberaterinnen und so weiter. alles half nix - es ging nicht.

also bitte nicht hier irgendjemanden als agressiv betiteln. es gibt immer mal wieder solche und solche aber ich denke der großteil von uns allen ist "nett"

und noch was - an alle:
irgendwann essen alle mit dem löffel:)

also bitte lassen wir doch diese ewigen nie endente diskussionen. das bringt keinem was. jeder soll tun was für ihn gut ist und keiner darf den anderen verurteilen.

schönen abend,

juli4-mel
06.10.2005, 20:12
manuela, du warst ja gar nicht agressiv.
lg, melania

dealight
06.10.2005, 20:56
Also ich hab Anton 8 Wochen und Kilian 6 Wochen gestillt- ich hatte genug Milch. Und jetzt kommts: Ich hab aus reinem Egoismus aufgehört!!:eek:

Mein Busen gehörte nicht mehr zu mir, er war irgendwie vorne drauf gesetzt. Niemand durfte ihn angreifen- nicht mal ich. Duschen ging auch nicht.

OK- bei Anton hatte ich anfangs stark enzündete Warzen weil mir niemand erklärt hat, dass man den Sog lösen muß
Und bei Kilian hatte ich eine Brustenzündung.

Aber ich habe trotzdem wegen mir aufgehört, ich wollte meinen Busen wieder für mich haben- ich wollte mir nicht mehr wie eine wandelnde Milchbar vorkommen- ich wollte wieder auf dem Bauch schlafen- ich wollte wieder mal zwei Stunden ausser Haus gehen können ohne das Leiberl wechseln zu müssen und ich wollte wieder mal mit einer Freundin ins Kino gehen.

Was bin ich doch für eine egoistische Mutter!!!!

dazu fällt mir nur eins ein: :goodpost:
ich kann dich verstehen.

lg
dea

Mutter-Ente
06.10.2005, 21:06
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.
für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis

Und was sind dann meine Geschwister und ich? Aliens? Weltwunder?
Wir (23, 20, 16) wurden alle nicht gestillt und haben die damalige "Industriemilch" bekommen........ Wir haben alle drei keine Allergien, sind so gut wie nie krank - also dürfte unser Immunsystem passen - und haben eine intensive Beziehung zu unserer Mutter...........

Liiisa
06.10.2005, 21:55
Und was sind dann meine Geschwister und ich? Aliens? Weltwunder?
Wir (23, 20, 16) wurden alle nicht gestillt und haben die damalige "Industriemilch" bekommen........ Wir haben alle drei keine Allergien, sind so gut wie nie krank - also dürfte unser Immunsystem passen - und haben eine intensive Beziehung zu unserer Mutter...........


Kann mich nur anschliessen! Meine Schwestern und ich wurden auch nicht gestillt, keine Allergien, selten krank, sehr sehr gute Beziehung zu unserer Mama....

di
06.10.2005, 22:14
ich wollte nie stillen und habe es demnach auch nicht getan. weder hatte ich vormilch noch einen milcheinschuß nach der geburt. mein sohn ist jetzt 3 vorbei, hat keine allergien und eine sehr innige beziehung zu mir.
ich fühl mich wohl als rabenmutter ;)

lg
di

Ceyra
06.10.2005, 22:39
Ich bin auch eine Falscherlmami. Hab Nicolas nie ganz gestillt sondern teil gestillt. Wär auch nicht anders gegangen. Ich war eine Woche nach seiner Geburt bereits wieder für Schularbeiten/Tests etc in der Schule. Und seit nun einem Monat stille ich gar nicht mehr, da ich in der Schule bin. Und mir es zu umständlich ist in der Schule abzupumpen die Milch dann irgendwo (weil wo in der Schule kriegst an Kühlschrank her?) kühl zu stellen etc.

Mir tuts schon irgendwie leid dass ich nicht stillen kann. Hab zwar einen schweren Stillanfang gehabt (blutige und eitrige Brustwarzen. 2 Monate Stillhütchen und dann gings erst ohne...) aber ich habs dann schon sehr genossen. Und leider ist fürs "Gute Nacht Stillen" meine Milch zu wenig worden.

Suelk
06.10.2005, 22:55
Bei Viktoria musste ich wegen Leberproblemen nach der Geburt aufhören und ich war froh darüber es war der Horror. Es hat soooo weh getan und ich war erleichtert das ich dann sowieso aufhören musste.
Bei Julia dagegen war es von anfang an SUPER - alles hat geklappt und somit hab ich mich in eine Leidenschaftliche Stillerin verwandelt :D

Beide Kinder sind gsund und munter und Viktoria war gleich schwer wie Julia jetzt.

Ich find das ganze "ja die sind gsünder bla bla" eigentlich total bescheuert tut ma leid aber mein Bruder und ich sind beide keine Stillkinder und ich bin wirklich immer, immer krank und er hatte nie was aber das liegt od. lag unter anderem auch darin das er sich schon von Anfang an immer viel besser ernährt (schon als Kind), Sport treibt und sich mehr schont und ja ganz sicher auch das bessere Immunsystem hat - aber das würde ja in seinem Falle auf die Flascherlnahrung zurück führen.

:winken: und gute Nacht :D

Bettyblu
06.10.2005, 22:59
ich wollte wieder auf dem Bauch schlafen- ich wollte wieder mal zwei Stunden ausser Haus gehen können ohne das Leiberl wechseln zu müssen und ich wollte wieder mal mit einer Freundin ins Kino gehen.

Was bin ich doch für eine egoistische Mutter!!!!

Das kann ich und mach ich auch. Und ich stille voll! :eek:

Bine*Max
06.10.2005, 23:36
Irgendwas muss aber dran sein an der Thematik ;) dass sich die Gemüter da immmer so dran aufheizen....

Was mich nur immer eigentlich traurig macht ist wie wenig wir Frauen uns auf unsere Instinkte verlassen (können).

Fast jedes Säugetier schaffts seine Kinder zu ernähren und groß zu kriegen und wir intelligente hochentwickelte Spezies Mensch scheissern damit so herum und scheitern sooo oft damit - :confused: :confused: :confused:

DAS macht mich eigentlich traurig weil wir uns selbst und unseren Kindern net vertrauen....... oder nicht trauen zu vertrauen.

Die Mamas die sich bewusst und ohne Stillprobleme fürs Flaschegeben entschieden haben sind dabei natürlich ausgenommen - aber all die die es wirklich gerne probiert haben und gescheitert sind machen mich um ihretselbstwillens ein bisserl traurig, denn stillen KANN viel mehr sein als nur sein Kind zu ernähren und halt schade dass das nicht selbstverständlich ist (wie bei Säugetieren sonst üblich ;)) dass das jede Mama selbst kennenlernen darf - vorausgesetzt sie wollte es....

P.S: ich weiss auch Themaverfehlung, aber ich hab da drüber heut schon den ganzen Tag gegrübelt, dass es eigentlich schlimm ist wie oft es "nicht funktioniert" und wie viele wirklich schlimme Startbedingungen es so gibt - kenne persönlich ja auch eine ganze Menge Stillprobleme...

pju
07.10.2005, 00:31
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.
für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis


und bitte, was ist mit müttern, die leider zu wenig milch "fördern"????
- und "lästig": schon mal auch von müttern gehört die einen babyblues haben? (obwohl wie ich schon auf seite 2 von meiner nachbarin erwähnt habe, sie empfand (ihre worte) das stillen als anstrengend-aber es war ihre entscheidung! und ihre tochter ist auch gross geworden eine gesunde maus!)
-"industriell gefertigte zeugs"-seien wir froh, dass es sowas gibt ;)
-"egoismus" - den legt doch jeder in die tat um-oder?

man macht immer das-wo sich mu u kind wohl fühlen. die umgebung hat eigentlich wenig mitzureden-oder?

eine vollstillmama lässt gruessen!
lg pju

mamaalexandra
07.10.2005, 07:28
darf ich was fragen: ist der milcheinschuß bei einem ks generell später oder gar nicht?

Hallo

Kann ich nicht sagen.Bei Kevin hatte ich einen NOT-KS und der Milcheinschuss fand genau 48 Stunden nach seiner Geburt statt und da ich soviel hatte musste ich sogar ein bisschen abpumpen damit er die Brustwarze überhaupt dawischt.

Bei Noah hatte ich einen WUNSCH-KS und der Milcheinschuss fand da 3 Tage nach der Geburt statt.

Es war schön,das ich Kevin stillen konnte und es ist schön das ich Noah auch stillen kann.

Purzel
07.10.2005, 07:52
Ohne gleich auf mich loszugehen... ich glaube einfach, dass der Hauptgrund für "nicht Stillen können" einfach darin liegt, dass jemand nicht gut beraten ist und dann zu schnell zur Flache greift.
ICH WILL NIEMANDEN PERSÖNL. ANGREIFEN!!!!!
Außerdem, warum fühlen sich alle immer gleich so persönl. angegriffen? :rolleyes:

sugardrop01
07.10.2005, 08:49
guten morgen alle miteinander,

also eigentlich wiederhole ich mich nicht gerne - kommt vielleicht altklug rüber aber ich habs eh schon mal gesagt und weil es einige wieder ansprechen möchte ich es nochmal zum thema machen.

nicht jeder kann sein baby/jungtier stillen/füttern
ammen gibt es doch seit menschengedenken (in manchen kulturen heute noch) in der menschen und in der tierwelt.
bei den tieren ists sicher schwieriger aber es kommt auch vor.
noch nie habe ich gehört das es tatsächlich so ist das J E D E Frau stillen kann.
übrigens in bern wurde in den 50er jahren die letzte berufliche amme in den ruhestand geschickt.

ja es ist richtig das heute mit dem ganzengeredet und den tausenden theorien und studien viele dazu neigen ihrem instinkt nicht mehr zu folgen.
ich habe freundinnen denen geht es leider so.
aber ich glaube nicht das es nur an mangelnder/schlechter beratung oder so liegt.

vielleicht einigen wir uns bitte einfach darauf:
jede von uns tut was für ihr kind das beste ist.
beides ist liebevoll und zärtlich
beides MACHT SATT
keine von uns ist besser oder schlechter
und es ist doch wirklich egal ob busen oder flasche

ich finde das diese ewigen diskussionen aufhören sollten. sie bringen nix und es soll doch bitte kein kampf zwischen busen und flaschenmamis sein. viel schöner fände ich es wenn wir uns alle über die ERNÄHRUNG unserer kinder unterhalten könnten. denn genau das ist es - ernährung.

in diesem sinne wünsche ich euch ein wunderschönes wochenende und weiterhin eine fröhliche busen- und/oder flaschenzeit.

ganz liebe grüße,

Manischi
07.10.2005, 08:59
Nur zur Erinnerung! ;) :D
..ihre babies nicht stillen? es fällt mir einfach beim mitlesen auf, dass es einige flaschenbabies gibt und mich würde interessieren, warum die mamis nicht stillen. keine milch oder hat es aus anderen gründen nicht funktioniert?

liebe grüsse
niki

philipp 11.05.03
sebastian 27.07.05

anton
07.10.2005, 09:12
@dealight: Vielen Dank fürs Verstehen!!;)

@Bettyblu: Das freut mich natürlich sehr für Dich.
ICH konnte es nicht, wie schon geschrieben wollte/konnte ich meinen Busen nicht mal angreifen- geschweige denn darauf liegen.
Ich hatte einfach ZUVIEL Milch. Anton hat bereits im KH mehr als 80 ml pro Mahlzeit getrunken- und auch dementsprechend gesaugt. Er hat nie an Gewicht verloren- hatte beim Heimgehen sogar fast ein halbes Kilo mehr als bei der Geburt.
Von den Schwestern wurde er liebevoll "Säuferlein" genannt.

Übrigens: Er war ein KS-Kind!!

Sandrine
07.10.2005, 14:30
@purzel: WARUM sich alle immer persönlich angegriffen fühlen? vielleicht wegen aussagen wie deiner? Manche versuchen alles, probieren monatelang, wenden sich an verschiedenste hilfen etc und dann kommt eine altkluge aussage wie deine....

bondideiki
07.10.2005, 23:28
es gibt auch mamis, die sehr traurig darüber sind, daß es mit dem stillen nicht klappt.

ich hatte vor voll zu stillen und hab mich mit dem thema flascherl und pulvernahrung null beschäftigt gehabt, weil ich dacht es ist eh alles kein problem.

geburt war ein not-ks und der milcheinschuß ließ auf sich warten, so nahm ich stündlich globuli und pumpte mehrmal täglich ab um den einschuß in die gänge zu bringen.

beim abpumpen sind dann ein paar ml gekommen, die hab ich aufbewahrt. dann hab ich ihn angelegt ( inkl. vorher/nachher wiegen ), die abgepumpte milch nachgefüttert und anschl. glukoselösung, weil der bub schon so hungrig war. das war alles sehr stressig war nach einem ks.

milcheinschuß war am tag 5, tag 6 wurde voll gestillt und in der nacht zu tag 7 war plötzlich nix mehr da und der paul bekam flascherl. tag 7 ging ich mit leeren brüsten , verheulten augen und null ahnung was ich nun tun soll, heim. es war echt zum kotzen....

meine schwester hat mir in einer blitzaktion flascherl besorgt und hab dann weiter flascherl geben und versucht die milch durch verschiedenste dinge wieder zum fließen zu bringen. es gelang mir nicht voll zu stillen, aber zumindest konnte ich 3 monate teilstillen und wenns noch länger funktioniert hätte, täte ich es auch noch.

ich bin noch immer sehr traurig, daß es bei mir nicht geklappt hat....die 3 monate teilstillen sind zwar ein kleiner trost, aber ich fühle mich trotzdem irgendwie 'impotent'. ich bin noch immer sehr, sehr traurig deshalb :(

lg
babsi


hallo!

das eine sag ich dir du brauchst die alles andere als impotentf fühlen!
erstens hast du es versucht, was schon viel wert ist, und ich muß dir auch sagen, dass ich es ohne hilfe auch nicht geschafft hätte (wunde warzen, später milcheinschuß, dann milchstau, gewichtsverlust von meinem spatz...)
wenn die schwestern nit so super gewesen wären und sich nit die zeit genommen hätten hätt i es sicher a nit geschafft!
also nit traurig sein, du hast dein bestes gegeben ;)

dani30
08.10.2005, 10:52
Ich habe meine ersten beiden Kinder auch nicht sehr lange stillen "können" wobei ich meiner Meinung zu früh aufgegeben hab, keine Ahnung von Schüben hatte und auch der Meinung war zu wenig Milch zu haben oder diese wäre nicht nahrhaft genug. Ich war immer traurig darüber obwohl ich sagen muss sind wir doch froh das es diese künstlich Milch gibt. Mein erster Sohn war ein sehr kränkliches Kleinkind, heut ist fast 11 Jahre pumperlgesund und ohne jegliche Allergien und heut fragt keiner mehr ob er gestillt wurde, denn er ist ja schon seit geraumer Zeit mit Besteck.

Der zweite Sohn ebenfalls Flascherkind war immer topfit und hat ebenfalls weder Krankheiten noch Allergien. Er ist jetzt 6 Jahre und ist auch mit Besteck und manchmal tuns notfalls seine Finger auch.:D

Meine jüngste ist jetzt knapp über zwei Monate alt und voll gestillt von anfang an und ohne Probleme, sie schläft durch, hat einen 4 Stunde Rythmus. Ich bin so happy dass ich stille, es ist so einfach, wenn ich mal länger weg will brauch ich nicht ein Sammelsorium aus Flascherln, Wasser und Pulver mit. Stoffwindel reicht. Allein in der Früh wenns Hunger hat, Brust raus und los gehts, brauch nicht mal aufstehen.

Was ich mit meinen ganzen :blahblah: sagen will ist, dass ich bevor meine letzte zur Welt kam ich mich sehr gut unter anderem auch in diesem Forum informiert hab, da ich unbedingt stillen wollte und dank vielen Mütter hier eben Dinge wie den Schüben erfahren hab und es hat mir über diese Zeit hinweggeholfen wenn man merkt es geht manchen auch mal nicht so gut beim Stillen.

Ich denke Mütter die nicht stillen wollen oder der Meinung sind es nicht zu schaffen sind mit flascherlgeben besser aufgehoben, kein Kind hat was von eine nervösen Mutter die die ganze Zeit gestresst rumrennt. Aber Mütter die gerne stillen wollen und nicht aufgeben wollen informiert euch holt euch Rat bei anderen Müttern, hier im Forum.

lg
Dani

Seehexe
08.10.2005, 12:27
Wie ich hier so lese, gibt es ja doch mehr Frauen bei denen es nicht klappt als ich dachte.

Bei meiner großen hat es damals auch nicht funktioniert. Sie trank 40 min. und nach 20 min. hatte sie schon wieder Hunger. Anfangs dachte ich die Windel sei voll oder sie hat Blähungen... legte sie an und sie trank wieder 40 min. Ich konnte mir das nicht erklären...und sie schrie und schrie und keiner von uns kam zu Schlaf.
Ich wusste zwar das man zu wenig Milch haben kann, aber dass man genug Milch haben kann, die aber a "dünne Suppen" ist wusste ich nicht.
Keine Stillberaterin oder Hebamme sagte mir dass, aller sagten: weiterstillen, durchhalten, nicht aufgeben!

Nach zwei Wochen konnt ich einfach nimmer - Lisa hatte abgenommen statt zu und wir waren alle mit den Nerven am Ende. Erst eine gute Bekannte die 5 Kinder hat, hat mich darauf gebracht,dass woh die Milch nix hergibt.
Ich hab ihr dann am Abend ein Flascherl gegeben und von da an hat sie bis 7 Uhr früh durchgeschlafen... es war 100 zu 1!

Diesmal werd ich es natürlich wieder versuchen. Stilleinlagen, BH, Stillpyjama alles schon zu Hause... aber wenns nicht klappt mach ich mir diesmal sicher nicht mehr so einen Streß!!

guggi
08.10.2005, 13:30
Dem muß ich wiedersprechen. Es gibt medizinisch betrachtet keine Milch, die "nix hergibt" oder eine "dünne suppen" ist. Die Muttermilch ist auf allen Kontinenten, bei allen Frauen, gleich gehaltvoll und kalorienreich.

Es gibt wenige Frauen, die mengenmäßig nicht ausreichend produzieren können, das sind aber unter 5%.

Ich weiß nicht, was bei Euch genau schiefgelaufen ist, und warum Dein Kind abgenommen hat, es wird wohl einen Grund geben. Aber sicher nicht, daß Deine Milch nicht nahrhaft genug war.

Manischi
08.10.2005, 20:07
Dem muß ich wiedersprechen. Es gibt medizinisch betrachtet keine Milch, die "nix hergibt" oder eine "dünne suppen" ist. Die Muttermilch ist auf allen Kontinenten, bei allen Frauen, gleich gehaltvoll und kalorienreich.

Es gibt wenige Frauen, die mengenmäßig nicht ausreichend produzieren können, das sind aber unter 5%.

Ich weiß nicht, was bei Euch genau schiefgelaufen ist, und warum Dein Kind abgenommen hat, es wird wohl einen Grund geben. Aber sicher nicht, daß Deine Milch nicht nahrhaft genug war.

Darf ich dann nur fragen was das dann bei mir war? Ich habe 30 min. nur "Wasser" (wirklich nur dünnes, durchsichtiges Zeug) abgepumpt und dann kam gelblich fette Milch - ca. genau 5.
Minuten lang.......dann nichts mehr.

Habe eigetnlich gedacht, daß das der Grund war, warum Konstantin immer anch 30 Minuten schon wieder Hunger hatte. :(

guggi
09.10.2005, 10:57
Na, das ist normal, was Du da beschreibst. Anfangs kommt die Vormilch mit einem geringeren Fett- und höheren Zuckeranteil, später dann die fettreichere Hintermilch.
Daß Du 30 Minuten lang Vormilch abgepumpt hast, kann ich fast nicht glauben, normalerweise kommt die Hintermilch nach ca.15 Minuten.

Und wenn das Kind nach 30 Minuten schon wieder Hunger hat, dann einfach an der gleichen Seite nochmal anlegen, dann kriegt es gleich die fettigere Milch.

Auch diese kurzen Trinkabstände sind in der ersten Wochen normal und sogar notwendig, damit sich die Milchbildung einpendelt.

Manischi
09.10.2005, 13:11
Das war in der 2 Woche noch genauso...

Und ich lüge nicht, wenn ich 30 min, schreibe, warens das auch...:boes:

Babsi*
09.10.2005, 14:13
[quote=guggi]................
Und wenn das Kind nach 30 Minuten schon wieder Hunger hat, dann einfach an der gleichen Seite nochmal anlegen, dann kriegt es gleich die fettigere Milch.............
quote]

das höre/lese ich zum ersten mal :eek: mir wurde immer gesagt( KH und Ratgeber ) , andere brust nehmen, wenn er bei einer quengelig wurde....

tja, beim nächsten kind klappts dann, weil was man ( frau ) alles falsch machen kann, weiß mittlerweile ganz gut :rolleyes:

lg
babsi

Senftube
10.10.2005, 10:03
Wie ich hier so lese, gibt es ja doch mehr Frauen bei denen es nicht klappt als ich dachte.

die frage ist halt, wie frau "es klappt nicht" definiert.

und wie ich das hierforums mitbekomme, liegt es meist an mangelnder oder falscher information, an ammenmärchen, denen doch geglaubt wird (weil frau nicht weiß daß es ammenmärchen sind), an "expertInnenhörigkeit" usw usf.

und hinter allem steht doch das regal mit den vielen kunstmilchprodukten und flüstert dir in den hinterkopf "alles nicht schlimm, schau wie einfach es wäre wenn du etwas von mir kaufen würdest".


mich wunderts immer daß sich die kunstmilchmütter so angegriffen fühlen. als langzeitstillmutter habe ich eher das gefühl, daß es umgekehrt so ist. als frau mit einem kleinkind am busen wirst du beguckt wie eine völlig verrückte, dir wird ökowahn unterstellt (habe ich hier nicht was von "jute statt plastik" als synonym für ökovertrotteltheit gelesen?), bindungszwang und weiß der geier was noch alles.
ein kleinkind mit aptamil in der flasche wird als völlig normal betrachtet. ein kleinkind mit mamimil im mund hat einen klescher bzw. hat die mutter einen.

soviel also zum thema "stillen ist in".

abgesehen davon kapier ich nicht, wie artgerechte ernährung einer modeströmung unterworfen sein kann.
ist irgendwann kacken nicht mehr in und wir lassen uns alle künstliche ausgänge operieren?


i kapiers net.

Bettyblu
10.10.2005, 10:23
senftube, ich muss dir ein kompliment machen. du übertriffst dich mit diesem beitrag wieder einmal selbst! :D du hast völlig recht, langzeitstillen ist AUCH nicht in. 4-6 Monate stillen ist "normal" alles andere ist "abartig" oder bestenfalls wird pseudopsychologisch genau wie du sagst "bindungszwang" diagnostiziert! ich stillw zwar erst seit 3 monaten, habs aber noch länger vor, ich glaub da braucht man wie bei der impfgeschichte gute nerven und gute abgrenzung gegenüber den gscheitlöchern, die immer alles besser wissen. ich finds immer wieder schade, dass sich mütter so verunsichern lassen (ich nehm mich da gar nicht aus), am ärgsten mit dem beispiel der "schlechten" milch... das pack ich ja überhaupt nicht! angeblich steht ja auch auf den similisan milchbildungstropfen drauf, dass sie die milch "besser" machen....
joseph hat in den ersten tagen auch abgenommen (im spital nach not-ks) und ich musste zufüttern, weil das im spital so ist, wenn ein baby mehr als 10% seines gewichts abnimmt. und das im stillfreundlichen korneuburg. der erfolg vom zufüttern war ein 2-wöchiger kampf, dass er überhaupt die brust nimmt (obwohl ich nur 2 tage lang zugefüttert habe). jetzt klappt das stillen ganz gut und ich bin echt froh, dass ich nicht aufgegeben habe. allein hätt ichs aber nicht geschafft! ohne die unterstützung von meinem freund und meiner schwester, die neben mir gesessen ist beim stillen/flascherl mit mumi geben und mich gecoacht hat, wär ich jetzt auch eine flascherlmami und es hätt mich ewig traurig gemacht...

sugardrop01
10.10.2005, 12:32
hallo mädls,

kann mir mal eine sagen warum es leider immer noch darauf hinaus läuft das busen und flascherlmamis anscheinden wie mann und frau von zwei planeten kommen und ergo nicht dieselbe sprache sprechen?

ich versteh das nicht.
warum immer nach einem warum suchen.
warum sitllt die eine 3 monate und die andere 3 jahre?
ist das nicht jedem selbst überlassen?
und dann immer dieses wir flaschenmamis werden von den stillmamis angegriffen und umgekehrt.....ich kanns echt nimma hören. sorry aber das ist doch nciht sinn und zweck oder?
ich verstehs einfach nicht.
seid ich im vdg forum bin meide ich fast immer themen die mit stillen & co zu tun haben.
es geht doch immer nur um das eine.

entweder werden stillmamas die sich angegriefen fühlen ausfallend über flaschennahrung oder umgekehrt.
mädls es ist tatsächlich meiner meinunge nach (und ihr könnt mich jetzt ruhig zerpflücken) egal was sie bekommen solange es AUS LIEBE ZUM KIND gegeben wird.

es wäre so wahnsinnig toll wenn wir uns gnaz einfach über die ernährung unserer kinder unterhalten könnten. das wäre echt mal eine gelungende abwechslung.

ich hoffe es versteht mich hier keine falsch denn oft kommen geschriebene wörter doch etwas anders rüber als gesprochenen.

in diesem sinne weiterhin FRÖHLICHES SCHAFFEN;),

monaaa
10.10.2005, 12:42
Darf ich dann nur fragen was das dann bei mir war? Ich habe 30 min. nur "Wasser" (wirklich nur dünnes, durchsichtiges Zeug) abgepumpt und dann kam gelblich fette Milch - ca. genau 5. Minuten lang.......dann nichts mehr.

...man sagt ja babys sind die besseren pumpen ;) nur weils beim abpumpen so war heisst das ja noch nicht das nicht das baby die vormilch nicht schneller gemolken hätte - und nicht auch wesentlich mehr hintermilch rausgezutzelt hätt!

@seehexe: vielleicht hat deine nur genuckelt und nicht anständig gemolken :rolleyes:

Senftube
10.10.2005, 14:17
warum sitllt die eine 3 monate und die andere 3 jahre?
ist das nicht jedem selbst überlassen?


eindeutig: NEIN.

sugardrop01
10.10.2005, 17:00
eindeutig: NEIN.

verzeihung bitte aber ist das dein ernst?????

denn es ist sehrwohl JEDER SELBST ÜBERLASSEN UND NUR JEDER.

oder meinst du das du sagen darfst wie es andere machen sollen?

wenn das dein ernst ist dann ist das wohl das schärfste das ich je gehört habe.

lg,

Bettyblu
10.10.2005, 17:04
hmm, es ist immer blöd die postings von anderen menschen zu interpretieren.... ich verstehe senftubes posting so: es ist anscheinend nicht jeder selbst überlassen, sonst würde es ja nicht so eine emotionale diskussion drum geben....

bovary
10.10.2005, 17:36
tja, ich gehör bei dieser diskussion weder zur einen seite noch zur anderen... mein buzi war sehr groß, ist schon hungrig auf die welt gekommen und hat einfach nur gebrüllt. die hebamme hat ihm dann ein flascherl gegeben, ich hatte von anfang an zuwenig milch. mittlerweile bekommt er eine stillmahlzeit und eine flascherlmahlzeit. hab ich eurer meinung nach auch was falsch gemacht? :confused: ich hab ihm immer vorher angelegt und danach flaschi - trotzdem hat es nicht zum voll stillen gereicht, was mich am anfang sehr traurig gemacht hat.
auf jeder flascherlpackung steht: stillen ist das beste für ihr kind, man kommt sich vor wie eine rabenmutter, ich bin in den ersten beiden wochen bei jedem flaschi in tränen ausgebrochen. und dann sagen oft frauen, sie können sich nicht vorstellen, dass ich wirklich stillen wollte - find ich gemein.

sugardrop01
10.10.2005, 17:54
@bovary:
ich habe constantin auch zwiemilch ernährt.
immer vorher brust und dann flaschi, bis er nicht mehr wollte und nic mehr ging. hab auch viel geweint.

hoffe dir gehts heute gut.

N E I N DU BIST KEINE RABENMUTTER:

alles liebe,

MamaSonja
10.10.2005, 17:58
Senftubes Kommentar verstehe ich so...
es ist nicht jedeM selbst überlassen, weil jedem die männliche Form ist, sie ist aber sicher der Meinung, dass es jedeR selbst überlassen ist, oder? :D

Bettyblu
10.10.2005, 19:46
tja, ich gehör bei dieser diskussion weder zur einen seite noch zur anderen... mein buzi war sehr groß, ist schon hungrig auf die welt gekommen und hat einfach nur gebrüllt. die hebamme hat ihm dann ein flascherl gegeben, ich hatte von anfang an zuwenig milch. mittlerweile bekommt er eine stillmahlzeit und eine flascherlmahlzeit. hab ich eurer meinung nach auch was falsch gemacht? :confused: ich hab ihm immer vorher angelegt und danach flaschi - trotzdem hat es nicht zum voll stillen gereicht, was mich am anfang sehr traurig gemacht hat.
auf jeder flascherlpackung steht: stillen ist das beste für ihr kind, man kommt sich vor wie eine rabenmutter, ich bin in den ersten beiden wochen bei jedem flaschi in tränen ausgebrochen. und dann sagen oft frauen, sie können sich nicht vorstellen, dass ich wirklich stillen wollte - find ich gemein.

erst mal NEIN, du hast meiner Meinung nach nichts falsch gemacht. Bei mir war es genau so. GSD haben die Hebammen ihm KEIN Flascherl gegeben, sondern ICH oder mein Freund haben ihn mit dem Becher, Löfferl oder dann später mit dem Finger gefüttert. War zwar auch Pre-Irgendwas drin aber das Nuckelgefühl gabs nur am Busen ;)
Aber bei dir ist wieder das, dass es die "Experten" sprich die Hebammen im Spital versiebt haben... und am Anfang hat frau ohne starke Unterstützung fast keine Chance, wenn man eh total am Semmerl ist nach der Geburt und dann klappt das Stillen auch net gscheit... Ich hab nicht nur einmal gedacht ich pfeif drauf, kriegt er halt das Flascherl....und geheult, weil das Kind vorm vollen Busen verhungert.
Die meisten Spitäler sind nicht wirklich stillfreundlich, um nicht zu sagen stillfeindlich.

Crush
10.10.2005, 20:06
ich bin zum 2. mal flaschen-mama und gar und gar unglücklich damit.
eigentlich dachte ich beim 2. hab ich das gefühl nicht stillen zu können besser im griff.
denkste!
ich halte mir täglich vor augen daß das flascherl vorteile hat und daß ich mienem kind genausoviel wärme beim flascherl trinken geben kann wie beim busen nuckeln, aber tief drinnen tuts einfach nur weh, wenn ich sehe wie sehr sie nach der flasche giert.
*snief*

warum allerdings nicht akzeptiert werden kann wenn eine frau nicht stillen will, aus welchen gründen auch immer wird mir nie eingehen.
ist es besser unglücklich und mit widerwillen zu stillen als glücklich und zufrieden dem baby die flasche zu geben?

ich frag mich gerade warum ich mich hier überhaupt eingeklinkt habe, es ist doch wieder nur einer dieser endlosthreads bei denen es nie ein ende gibt, weil keiner dem anderen "zuhört" bzw die meinung der anderen akzeptieren will oder kann.

greez