Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : darf ich fragen warum doch so viele hier..
Backinblack
13.10.2005, 14:12
Aha, da ist der Hund begraben! Die Angst des Ödipus ;)
Blödsinn. Ich empfinde nur Brüste nicht primär als Nahrungsquelle (ja, ja, ich weiß schon, daß sie dafür konzipiert sind... :rolleyes: ).
Dagmar-Rehak
13.10.2005, 14:15
verstehst was ich mein?Ja, und ich weiß auch, woher das kommt. Geschriebener Text hat keine Melodie. Die Melodie, mit der man einen geschriebenen Text im Kopf "hört", ist die eigene Stimmung.
Stell dir den Satz mit der Kluppe vor, als würde sie ein Heiland mit seligem Gersichtsausdruck und ausgebreiteten Armen sprechen, Tonhöhe hoch, gegen Ende hin ansteigend, langsam und sanft gesprochen. Harfenklänge erschallen, erstauntes Gemurmel schwillt an zu einem begeisterten "Hurraaaaa!"
Na?
Und das Erkennen eines Dummerlvorwurfs liegt auch nur im Auge des Betrachters.
Blödsinn. Ich empfinde nur Brüste nicht primär als Nahrungsquelle (ja, ja, ich weiß schon, daß sie dafür konzipiert sind... :rolleyes: ).
Und du machst dich hier auch nur über das Thema lustig, super kannst dir auf die Schulter klopfen.
Mich interessiert net ob du jetzt Kuhmilch magst oder net, ist auch nicht das Thema.
Backinblack
13.10.2005, 14:37
Und du machst dich hier auch nur über das Thema lustig, super kannst dir auf die Schulter klopfen.
Mich interessiert net ob du jetzt Kuhmilch magst oder net, ist auch nicht das Thema.
was hast Du für ein Problem? :confused:
Setz Deine Therapie fort... :rolleyes:
Senftube
13.10.2005, 14:42
was hast Du für ein Problem? :confused:
ich glaube es heißt so ähnlich wie bib...
und deine meldungen empfinde ich hier doch als etwas unpassend. mir kommt vor du suchst dir ein neues betätigungsfeld, weilst in letzter zeit sehr oft in den geburt-und-butzi-foren schreibst... :rolleyes:
@dagmar:
goschert bist. fakt. und provokant direkt :D . das ist wohl das, was manche vor den kopf stößt.
Backinblack
13.10.2005, 14:44
ich glaube es heißt so ähnlich wie bib...
und deine meldungen empfinde ich hier doch als etwas unpassend.
daß DU es unpassend findest, wenn ich die Verunglimpfung von nicht-stillenden Müttern zurückweise, dann hast aber DU ein Problem, nicht ich.
DarkThrone
13.10.2005, 14:44
also ich steh's mir nicht drauf, Körpersäfte anderer zu trinken. ich mag ja noch nicht mal Kuhmilch.
ich glaub als baby wärst sehr wohl auf den korpersaft gestanden :)
liegt in der natur der sache ;)
Backinblack
13.10.2005, 14:48
ich glaub als baby wärst sehr wohl auf den korpersaft gestanden :)
liegt in der natur der sache ;)
stimmt gar nicht! meine Mutter hat mir erzählt, ich hätte es abgelehnt.
DarkThrone
13.10.2005, 14:50
das tun sicher viele kinder, aber generell nimmt jedes kind muttermilch an.
kommt wahrscheinlich auch auf die handhabe der mutter an und ob die milch das kind auch wirklich sättigt.
Backinblack
13.10.2005, 14:52
das tun sicher viele kinder, aber generell nimmt jedes kind muttermilch an.
kommt wahrscheinlich auch auf die handhabe der mutter an und ob die milch das kind auch wirklich sättigt.
naja, wie auch immer, ich kann nicht behaupten, mir hätte es an irgendwas gefehlt.
die2hasen
13.10.2005, 14:54
... und ob die milch das kind auch wirklich sättigt.
net scho wieder, bitte :rolleyes: ! nochmal gaaaaaaaaaaanz langsam:
ES GIBT KEINE NICHT SÄTTIGENDE MUTTERMILCH, ausser die mutter steht selbst kurz vor dem verhungern. muttermilch ist immer gleich zusammengesetzt, egal ob sie dünn aussieht, bläulich schimmert, wie wasser aussieht :rolleyes:...
daß DU es unpassend findest, wenn ich die Verunglimpfung von nicht-stillenden Müttern zurückweise, dann hast aber DU ein Problem, nicht ich.
Aja du bist der Rächer der nicht-stillenden Mütter, na das muss man ja wissen.;)
Backinblack
13.10.2005, 15:00
Aja du bist der Rächer der nicht-stillenden Mütter, na das muss man ja wissen.;)
ich bin kein Rächer, ich bilde lediglich einen Gegenpol in dieser einseitigen Geschichte...
Backinblack
13.10.2005, 15:01
net scho wieder, bitte :rolleyes: ! nochmal gaaaaaaaaaaanz langsam:
ES GIBT KEINE NICHT SÄTTIGENDE MUTTERMILCH, ausser die mutter steht selbst kurz vor dem verhungern. muttermilch ist immer gleich zusammengesetzt, egal ob sie dünn aussieht, bläulich schimmert, wie wasser aussieht :rolleyes:...
schon mal von Frauen gehört, die zu wenig haben? Oder gar nichts? :confused: :rolleyes:
honeypie
13.10.2005, 15:01
was hast Du für ein Problem? :confused:
Setz Deine Therapie fort... :rolleyes:
Gleich gibt's Ärger.:cool:
die2hasen
13.10.2005, 15:03
schon mal von Frauen gehört, die zu wenig haben? Oder gar nichts? :confused: :rolleyes:
genau lesen, gutester. von denen hab ich nicht gesprochen. aber muttermilch ist muttermilch, und die ist immer gleich zusammengesetzt. comprende?
DarkThrone
13.10.2005, 15:03
net scho wieder, bitte http://elternforum.hebammen.at/htdocs/ubb/rolleyes.gif ! nochmal gaaaaaaaaaaanz langsam:
ES GIBT KEINE NICHT SÄTTIGENDE MUTTERMILCH, ausser die mutter steht selbst kurz vor dem verhungern. muttermilch ist immer gleich zusammengesetzt, egal ob sie dünn aussieht, bläulich schimmert, wie wasser aussieht http://elternforum.hebammen.at/htdocs/ubb/rolleyes.gif...
wir haben im GVK schon gehört, dass der fettgehalt der mumi net ausreichend sein kann, um das kind zu sättigen.
ob's stimmt weiß i net, aber i denk die wissen schon vo was sie reden :)
naja, wie auch immer, ich kann nicht behaupten, mir hätte es an irgendwas gefehlt.
naja nur weilst mit flasche aufgezogen wurdest, heißts ja net, dass'd irgendan mangel erleiden musstest :)
manche männer hängen halt no immer gern an der flasche :D
die2hasen
13.10.2005, 15:04
wir haben im GVK schon gehört, dass der fettgehalt der mumi net ausreichend sein kann, um das kind zu sättigen.
so ein unsinn. aber anscheinend nicht auszurotten.
ich bin kein Rächer, ich bilde lediglich einen Gegenpol in dieser einseitigen Geschichte...
Weilst net hast stillen können oder was?:D
Ich hab nie gegen Flascherlmamis was negatives gesagt.
DarkThrone
13.10.2005, 15:07
so ein unsinn. aber anscheinend nicht auszurotten.
ich weiß es nicht *mit den schultern zuck*, bin ka medizinerin noch sonstige fachkundige
Backinblack
13.10.2005, 15:08
Weilst net hast stillen können oder was?:D
Ich hab nie gegen Flascherlmamis was negatives gesagt.
Wer redt denn von Dir? Aber die DagmarR ist so eine Extremistin.
Manischi
13.10.2005, 15:58
auch wenn ihr mich jetzt zerfetzt, ich versuchs ein drittes Mal:
Ihr zerflückt das Thema! Ihr seid abgekommen und mittlerweile macht ihr Euch mit Eurer Argumentensuche nur noch lächerlich. Laßt es dabei, auch wenn ihr es versuchts, es gibt Flascherl- und Stillmamas. Das werdet auch ihr nicht änder! ;)
Dagmar-Rehak
13.10.2005, 17:53
Wer redt denn von Dir? Aber die DagmarR ist so eine Extremistin.Die DagmarR hat auch nie was Negatives gegen Flascherl gesagt.
anna.mohr
13.10.2005, 21:24
also ich steh's mir nicht drauf, Körpersäfte anderer zu trinken. ich mag ja noch nicht mal Kuhmilch.
und du glaubst dass die industriemilch gschmackiger ist? die besteht aus reinen kristallklaren milchkügelchen aus milchseeen oder was???
dass man keine milch von anderen gattungen trinkt unterschreib ich, aber muttermilch ist nunmal fürs baby und das liebt sie unendlich!
Backinblack
14.10.2005, 07:50
und du glaubst dass die industriemilch gschmackiger ist? die besteht aus reinen kristallklaren milchkügelchen aus milchseeen oder was???
Ich mag grundsätzlich keine Milch. Wurscht, woher. ABer bitte, des is jetzt schon etwas OT.
Backinblack
14.10.2005, 07:51
Die DagmarR hat auch nie was Negatives gegen Flascherl gesagt.
Du gibst ihnen indirekt die Schuld, etwas falsch zu machen, wenn sie keine sprudelnden Milchquellen sind.
Ich mag grundsätzlich keine Milch. Wurscht, woher. ABer bitte, des is jetzt schon etwas OT.
Was hättest denn gleich nach der Geburt am liebsten gekriegt? Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat oder was? :rolleyes:
ich bin auch ne flascherl mama habe zwar gestillt aber das ging nur 2 wochen, weil meine wurde nicht satt u es war für beide dann stress, gut egal muss mich eh vor keinem recht fertigen.
Wollte nur sagen das beim füttern mit flasche meine kleine genug zuwendung bekommt, kanns auch streicheln,küssen u eng halten u ihr nähe geben!
Und man sollte das ganze nicht über bewerten, ich kritiesere niemand den jede mama tut das beste für ihr baby.
Und jede mama weis selbst was am besten ist u JEDE ist sicher ne gute mAMA mit sTÍLLEN od FLASCHE.
kein kind wurde von Milchnahrung je krank u starb dran......
Nun ja also werfts euch ned gegenseitig was an den kopf!
Geht euch das ned am hammer?
Freuts euch doch über eure babys etc........
Nun ja solche diskussionene wirds eh immer geben, weils jeder anders sieht, ich verurteil niemand u bin mir sicher jede mama hier is ne gute mama.
Viel spass u bitte ned missverstehn normal senf ich nix dazu bei solchen endlos sachen lol:D
nici mit sehr glücklichem flaschen baby;)
kein kind wurde von Milchnahrung je krank u starb dran......
dein wort in gottes ohr.... :o
lies mal da:
http://www.bdl-stillen.de/aktuelles/medizinuw/flaschenn.htm
http://www.afs-stillen.de/cms/cms/upload/pdf/gefahrenkuenstlsaeuglern_2003-04.pdf
Manischi
14.10.2005, 10:34
zitat:
Eine Sorge bleibt jedoch: Die enorme Schadstoffbelastung der Muttermilch. Schließlich reichern sich in ihr all jene Gaben an, die die Menschheit ihrer Umwelt zugemutet hat. Trotzdem sind wir sicher, daß die Vorteile des Stillens die Nachteile der Umweltgifte bei weitem ausgleichen. Aber woher haben wir dieses Wissen? Offen gestanden ist es eine Spekulation, für die es viele gute Gründe, aber keinen einzigen Beweis gibt.
also es gibt nichts "perfektes".
http://www.stillfreundlicheskrankenhaus.de/48.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=11&tx_ttnews%5BbackPid%5D=12
ALLES ist schadstoffbelastet, unsere ganze umwelt, jedes quentchen luft, das wir atmen, der boden auf dem wir gehen, das wasser, das wir trinken.
DAS ist nun wirklich kein argument gegen mumi!!!
............. (http://www.stillfreundlicheskrankenhaus.de/48.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=11&tx_ttnews%5BbackPid%5D=12)DAS ist nun wirklich kein argument gegen mumi!!!
sollte ja auch keins sein.....
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 11:59
Du gibst ihnen indirekt die Schuld, etwas falsch zu machen, wenn sie keine sprudelnden Milchquellen sind.Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, denn jede Frau (außer MamaSonja) kann stillen und jede Frau kann sich frei entscheiden. Das finde ich aber nicht negativ. Es ist doch eine Frohbotschaft, dass alle stillen KÖNNEN und DÜRFEN (außer MamaSonja und HIV-positive Frauen).
Ich gebe ihnen also nicht indirekt, sondern direkt die Schuld, etwas falsch zu machen, wenn sie keine sprudelnden Milchquellen sind. Es liegt nun einmal in ihrer Hand... äh - in ihrem Busen. Was ist daran negativ?
Ich kann und darf zB auch den Führerschein machen, aber ich habe ihn nicht gemacht, weil ich nie wollte. Es ist also meine "Schuld", wenn keinen habe.
die2hasen
14.10.2005, 13:50
...die "schimpfer":
ich möchte wissen warum es in aller welt für frauen so schwer ist, zu akzeptieren, daß sie KEINE männer sind?!
ich möchte wissen, warum diejenige, die derartiges schreibt, nicht sofort sich in schmerzen krümmt und vom sessel fällt.
i kapiers no imma net :mad:
(wo bleibt elgpigen?!)
okay, ich bereue. ich hab grad mit meiner mama telefoniert, ihres zeichens deutschlehrerin und überzeugte verfechterin der weiblichen sprache :)
mein satz, den ich mit "jemand" und "er" im kontext mit "stillen" gebildet hab, ist zwar grammatikalisch vollkommen korrekt, aber inhaltlich anscheinend tatsächlich kaum zu vertreten ;)
ich gelobe besserung, beim nächsten mal falle ich vom sessel...
Backinblack
14.10.2005, 14:02
Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, denn jede Frau (außer MamaSonja) kann stillen und jede Frau kann sich frei entscheiden. Das finde ich aber nicht negativ. Es ist doch eine Frohbotschaft, dass alle stillen KÖNNEN und DÜRFEN (außer MamaSonja und HIV-positive Frauen).
Ich gebe ihnen also nicht indirekt, sondern direkt die Schuld, etwas falsch zu machen, wenn sie keine sprudelnden Milchquellen sind. Es liegt nun einmal in ihrer Hand... äh - in ihrem Busen. Was ist daran negativ?
Ich kann und darf zB auch den Führerschein machen, aber ich habe ihn nicht gemacht, weil ich nie wollte. Es ist also meine "Schuld", wenn keinen habe.
also sind Deiner Meinung nach Frauen, die zu wenig Milch haben, zu deppert zum Stillen?
nun ja egal gg heut zu tage ist alles falsch u verseucht gg luft essen man dürfte ja sowieso nix. u ewig stillen tut keiner u kinder müssen essen.
meine liebt ihr milumil ich bin zufrieden.
naja u sie ist gesund noch gg gottseidank sicher mumi is am besten aber jeder kann eben nicht.
u bbilliger aber ich bin ne eingeschworene flascherl mama weils für uns persönlich! am besten ist!
Ich habe NIE gestillt.
Schon in der § hab ich gesagt das ich meine Tochter nicht stillen werde.
Ich hatte einfach keine Lust dazu mein Kind alle 2 Std. für was weiß ich wie lang an meiner Brust hängen zu haben,nicht das essen zu können was ich gerne esse und nicht das machen zu können was ich gerne mache,..das wäre ja durchs stillen ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.
10 Tage nach dem Termin hatte ich dann einen Not KS.
Dadurch das ich vorher schon am Wehentropf hing und Schmerzmittel bekam,einen Kreuzstich hatte und danach 3 Tage lang mit Scmerzmittel vollgepumt worden bin hatte ich wahrscheinlich auch keinen Milcheinschuss.
Meine Tochter sah ich dann erst am 4.ten Tag nach dem KS.Sie wurde in diesen 4 Tagen mit der Flasche gefüttert und da ich sowieso nicht vorhatte zu stillen war mir das auch so ganz recht.
Ich hab das aber teilweise auch von daheim so mitbekommen.
Meine Mutter hat 4 Kinder zur Welt gebracht und keines davon gestillt...bei meinen zwei jüngsten Geschwistern habe ich das intensiv miterlebt (damals dachte ich halt das muss so sein das ein Kind mit der Flasche gefüttert wird und das es keine Alternative gibt,..ich habe aber auch nie nachgefragt)
Bei mir hat dieses "Nicht-Stillen-Wollen" aber auch nichts mit dem Alter zu tun (bin 17)
Es ekelt mich nicht an und ich fnde stillen nicht abstoßend,ich häge sogar tiefe Bewunderung für Langzeitstill Mamas,...aber ICH für meinen Teil könnte das nicht,denn ich bin in diesem Punkt viel zu egoistisch.
Meinen Körper habe ich diesem Kind 10 Mo. gelassen und jez will ich ihn wieder weil er MIR gehört und nicht meinem Kind.
So denke ich und das war wahrscheinlich auch der Hauptgrund warum ich nicht gestillt habe.
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 14:14
also sind Deiner Meinung nach Frauen, die zu wenig Milch haben, zu deppert zum Stillen?Wenn sie WIRKLICH zu wenig Milch hat, könnte eine Hyperthyreose die Ursache sein - hat man mir einmal erklärt. Aber auch die ist behandelbar. Aber dass sie schlicht und einfach zu deppert ist, ist natürlich auch möglich. Die meisten Frauen, die sagen, sie haben zu wenig Milch, wollen aber nur einfach nicht stillen.
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 14:16
Ich hatte einfach keine Lust dazu ...,nicht das essen zu können was ich gerne esseAUSREDE!!!
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 14:19
Meinen Körper habe ich diesem Kind 10 Mo. gelassen und jez will ich ihn wieder weil er MIR gehört und nicht meinem Kind.Und das Flascherl machst du nicht mit deinem Körper? Da schickst du einen anderen Körper in die Küche?
AUSREDE!!!
Und das weißt du so genau ?
Du bist eine Stillmama od. ? Kannst du ohne dich einfach so vor den Fernseher setzten und ein Sackerl Rumkugeln essen ?
Ich für meinen Teil esse gerne Rumkugeln (zwar nicht ein ganzes Sackerl aber immerhin) und das könnte ich nicht wenn ich stillen würde bzw. könnte ich es schon aber es wäre sicher nicht von Vorteil für das Kind.
das ist doch mal ne klare und ehrlich ansage:
"ich stille nicht, weil ich lieber rumkugeln esse."
da kann man nicht drüber diskutieren. klare frage, klare antwort. kein drumherum und kein vorschieben anderer gründe.
warums mich trotzdem eiskalt überläuft, wenn ich sowas lese, ist ein anderes thema und gehört nicht hierher.
Und das Flascherl machst du nicht mit deinem Körper? Da schickst du einen anderen Körper in die Küche?
Muss ich mich vor dir rechtfertigen ?
Ich wollte einfach nicht stillen,...die Gründe habe ich schon genannt und Basta.
Und um ein Flascherl zu machen geh ich für 5 min. ind ie Küche mach das,steck meinem Kind den Sauger in den Mund und binnen einer viertel Stunde ist die Gschicht erledigt.
Bettyblu
14.10.2005, 14:29
AUSREDE!!!
Ich hab gestern ne ganze (!!) Flasche Hohes C mit Gemüse und Orangensaft getrunken... genau NIX is passiert ;)
Ausrede!! frau KANN essen und trinken was sie will... (ok mit Ausnahme von Alkohol)
das ist doch mal ne klare und ehrlich ansage:
"ich stille nicht, weil ich lieber rumkugeln esse."
da kann man nicht drüber diskutieren. klare frage, klare antwort. kein drumherum und kein vorschieben anderer gründe.
warums mich trotzdem eiskalt überläuft, wenn ich sowas lese, ist ein anderes thema und gehört nicht hierher.
genau meine Rede, endlich eine die ehrlich ist. Auch wenns meiner Meinung nach an Egoismus grenzt, da kriegt man ein Kind und dann auf nichts verzichten wollen kann ich nicht verstehen, aber muss eh sie selber wissen ist ja ihr Kind und net meins.
Und mein Körper sowie mein Busen gehört trotzdem mir, hab ihn ja meinen Kind nicht geschenkt ich ernähr sie ja nur damit.
Und ich verzicht auch auf kein Lebensmittel, mag sein das es Kinder gibt die auf manches empfindlich reagieren, meines zum Glück net und Alkohol trink ich sowieso seit Jaren keinen.
Senftube
14.10.2005, 14:41
Und um ein Flascherl zu machen geh ich für 5 min. ind ie Küche mach das,steck meinem Kind den Sauger in den Mund und binnen einer viertel Stunde ist die Gschicht erledigt.
das klingt alles so herzlich...
ansonsten: auch wenn ich deine begründungen nicht nachvollziehen kann (wie machst du das später einmal, wenn das kind etwas will was du nicht willst?), ist es doch wenigstens eine ehrliche begründung.
wenn auch eine haarsträubende. für mich zumindest.
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 14:48
Du bist eine Stillmama od. ? Kannst du ohne dich einfach so vor den Fernseher setzten und ein Sackerl Rumkugeln essen ?Müssen es Rumkugeln sein oder geht auch Bier? Ich sitz gern herum und trink Bier.
Und wenn mich welche mit offenem Mund anstarren und sich nix sagen trauen, sag ich geduldig: "Also, das mit der Milch und dem Alkohol ist so:..." und rechne ihnen aus, wie viel Prozent Alkohol in der Muttermilch nach so und so viel Krügln sind.
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 14:52
Ich hab gestern ne ganze (!!) Flasche Hohes C mit Gemüse und Orangensaft getrunken... genau NIX is passiert ;)Und was glaubst, passiert bei mir, wenn ich meinetwegen 2 Liter Orangensaft trink?
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 15:00
Und um ein Flascherl zu machen geh ich für 5 min. ind ie Küche mach das,steck meinem Kind den Sauger in den Mund und binnen einer viertel Stunde ist die Gschicht erledigt.Und i häng's Duttl ausse und schlof weida.
die2hasen
14.10.2005, 15:01
Und i häng's Duttl ausse und schlof weida.
:D :D :D
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 15:11
Und was glaubst, passiert bei mir, wenn ich meinetwegen 2 Liter Orangensaft trink?Ich hab's sogar mit Grapefruitsaft probiert. Und Knoblauch. Ich war nämlich einmal krank, da spül ich immer ein paar Knoblauchzecherln mit 2 Liter Orangensaft runter, mehrere Tage hintereinander.
Kinder kriegen einen wunden Popsch, wenn sie zu lang in ihrem Gacka liegen, aber nicht von Orangensaft.
Aber vielleicht fallt dem ZuCkaaL noch was zu Blähungen ein... *händereib*
Und i häng's Duttl ausse und schlof weida.
Ja nur ich muss in der Nacht nicht aufstehen weil mein Kind schläft durch seit der 6.Lebenswoche.
Ich muss frühestens um 9 aufstehen und da hab ich dann ein Flascherl mit Pulver und eine Termos aufm Nachtkastl stehen.
Ich hab's sogar mit Grapefruitsaft probiert. Und Knoblauch. Ich war nämlich einmal krank, da spül ich immer ein paar Knoblauchzecherln mit 2 Liter Orangensaft runter, mehrere Tage hintereinander.
Kinder kriegen einen wunden Popsch, wenn sie zu lang in ihrem Gacka liegen, aber nicht von Orangensaft.
Aber vielleicht fallt dem ZuCkaaL noch was zu Blähungen ein... *händereib*
Ich weiß garned warum du jez so saudeppat herumtust.
Ich hab meine Meinung zu diesem Thema geschrieben,hab Begründet warum ich selber nicht stillen wolte und damit hat sich das.
Ob du stillst oder nicht ist mir scheißegal und was du isst od. trinkt interessiert mich genausoviel wie wenns in China a Sackerl Reis umhaut.
Also nervt nicht rum
Müssen es Rumkugeln sein oder geht auch Bier? Ich sitz gern herum und trink Bier.
Und wenn mich welche mit offenem Mund anstarren und sich nix sagen trauen, sag ich geduldig: "Also, das mit der Milch und dem Alkohol ist so:..." und rechne ihnen aus, wie viel Prozent Alkohol in der Muttermilch nach so und so viel Krügln sind.
Ich sitze auch gerne rum und trinke Bier. Jeden Tag eins, auch gerne ein großes Weizen. Gesagt hat noch keiner was - habe auch im Biergarten gesessen, das WEizen vor mir und das Kind an der Brust :D. Ich eß auch Knoblauch und Zwiebeln und alles was bläht. Ich glaub einfach nicht daran, daß das alles in die Milch geht. Das heißt jetzt nicht, daß ich mich sinnlos besaufen würde, aber dieses absolut strikte Alkoholverbot kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe auch am Ende der Schwangerschaft mein Bier getrunken.
Lg
Alex
Manischi
14.10.2005, 16:31
ich wünsche Dir jetzt eine schußsichere Weste, einen Helm, ein paar Waffen zum Wehren und in einem Panzerglas Käfig sollst sitzen......ich vermute Du wirst das jetzt brauchen! ;) :D
Ich sitze auch gerne rum und trinke Bier. Jeden Tag eins, auch gerne ein großes Weizen. Gesagt hat noch keiner was - habe auch im Biergarten gesessen, das WEizen vor mir und das Kind an der Brust :D. Ich eß auch Knoblauch und Zwiebeln und alles was bläht. Ich glaub einfach nicht daran, daß das alles in die Milch geht. Das heißt jetzt nicht, daß ich mich sinnlos besaufen würde, aber dieses absolut strikte Alkoholverbot kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe auch am Ende der Schwangerschaft mein Bier getrunken.
Lg
Alex
Manischi
14.10.2005, 16:38
ich nicht! :) Bin eine Flascherlmama *pfui**spuck*potz* :D und trinke auch keinen Alkohol! Und rauchen tu ich auch nicht! ;)
Wenn sie WIRKLICH zu wenig Milch hat, könnte eine Hyperthyreose die Ursache sein - hat man mir einmal erklärt. Aber auch die ist behandelbar. Aber dass sie schlicht und einfach zu deppert ist, ist natürlich auch möglich. Die meisten Frauen, die sagen, sie haben zu wenig Milch, wollen aber nur einfach nicht stillen.
hey dagmar,
ich hatte auch zuwenig milch - und glaub mir, ich wollte immer stillen!
ich bereu es heut noch, nicht alles mögliche probiert zu haben.
die anfangszeit war schwierig - bereits im krankenhaus hat maximilian 600 gr. an gewicht verloren - ich durfte deswegen 2 tage lang nicht nachhaus und mußte zufüttern. der kh aufenthalt deprimierte mich, obwohl alle sehr nett waren.
die ratschläge im kh waren auch nicht optimal (es wurde mir erklärt ich muss ihn alle 3 std. anlegen, dass diese aussage nicht ganz korrekt war, dass weiß ich heute)
maximilian hat nie gscheit getrunken, ist ständig eingeschlafen - milcheinschuß am 3ten tag hat genau 10ml pro brust gebracht. aufgrund des abnehmens von maxi hat er nur geschlafen. ich mußte ihn aufwecken um ihn überhaupt alle 3 stunden trinken zu lassen.
zuhaus war ich dann von meinem, vor hunger schreienden, kind überfordert und die bröselmilch machte ihn satter als ich es konnte.
ich hab abgepumpt was nur ging (20ml pro abpumpen) es wurde trotzdem nicht mehr und irgendwann konnte ich der dreifachbelastung (stillen, abpumpen und flascherlmachen) nicht mehr standhalten.
nach 2 wochen hab ich aufgegeben - aufgrund des babyblues war ich zu feig eine stillberaterin anzurufen - im familienumfeld bekam ich nur zu hören das es nicht anders zu erwarten war.................etc.
(babyblues hatte ich, weil ich mich selbst so sehr damit gestresst hab, dass ich mein kind nicht ernähren konnte)
es war einfach ein teufelskreis und ich kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen. leider ist es halt oft so, dass es anders kommt als man denkt........
ich war jetzt (um deine worte zu gebrauchen) schlicht und einfach zu deppert - und ich geb dir sogar recht............................................. .
aber sollte man nicht einfach das thema ruhen lassen?? die flascherlmamas werden immer argumente bringen warum es für sie besser war/ist und die stillmamis werden immer kontern.
:winken:
Mutter-Ente
14.10.2005, 17:40
hey dagmar,
ich hatte auch zuwenig milch - und glaub mir, ich wollte immer stillen!
ich bereu es heut noch, nicht alles mögliche probiert zu haben.
die anfangszeit war schwierig - bereits im krankenhaus hat maximilian 600 gr. an gewicht verloren - ich durfte deswegen 2 tage lang nicht nachhaus und mußte zufüttern. der kh aufenthalt deprimierte mich, obwohl alle sehr nett waren.
die ratschläge im kh waren auch nicht optimal (es wurde mir erklärt ich muss ihn alle 3 std. anlegen, dass diese aussage nicht ganz korrekt war, dass weiß ich heute)
maximilian hat nie gscheit getrunken, ist ständig eingeschlafen - milcheinschuß am 3ten tag hat genau 10ml pro brust gebracht. aufgrund des abnehmens von maxi hat er nur geschlafen. ich mußte ihn aufwecken um ihn überhaupt alle 3 stunden trinken zu lassen.
zuhaus war ich dann von meinem, vor hunger schreienden, kind überfordert und die bröselmilch machte ihn satter als ich es konnte.
ich hab abgepumpt was nur ging (20ml pro abpumpen) es wurde trotzdem nicht mehr und irgendwann konnte ich der dreifachbelastung (stillen, abpumpen und flascherlmachen) nicht mehr standhalten.
nach 2 wochen hab ich aufgegeben - aufgrund des babyblues war ich zu feig eine stillberaterin anzurufen - im familienumfeld bekam ich nur zu hören das es nicht anders zu erwarten war.................etc.
(babyblues hatte ich, weil ich mich selbst so sehr damit gestresst hab, dass ich mein kind nicht ernähren konnte)
es war einfach ein teufelskreis und ich kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen. leider ist es halt oft so, dass es anders kommt als man denkt........
ich war jetzt (um deine worte zu gebrauchen) schlicht und einfach zu deppert - und ich geb dir sogar recht............................................. .
aber sollte man nicht einfach das thema ruhen lassen?? die flascherlmamas werden immer argumente bringen warum es für sie besser war/ist und die stillmamis werden immer kontern.
:winken:
Bitte schön, da häng ich mich gleich dran.....bei uns kommt noch eine schwere Gelbsucht von Julian und ein paar Nervenzusammenbrüche meinerseits dazu.
Ich war bei verschiedenen Stillberaterinnen, Kinderärzten,.... und DIE haben mir gesagt es ist gscheiter wenn ich aufhöre mich zum quälen.
Und ich gebe es zu.....ich hätte ihnen am liebsten die Füsse geküsst! Endlich hatte ich die "amtliche" Bestätigung nicht mehr pumpen, füttern und Flascherl machen zu müssen - und das in einem nie enden wollenden Kreislauf.
LG, Eva
Manischi
14.10.2005, 17:41
aber sollte man nicht einfach das thema ruhen lassen?? die flascherlmamas werden immer argumente bringen warum es für sie besser war/ist und die stillmamis werden immer kontern.
:winken:
genau, warum es für sie besser war das flascherl zunehmen und für eingie die brust. hauptsache für jeden wars besser.
sorry, für jede wars besser! ;)
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 20:31
hey dagmar,
ich hatte auch zuwenig milch - und glaub mir, ich wollte immer stillen!
ich bereu es heut noch, nicht alles mögliche probiert zu haben.
die anfangszeit war schwierig - bereits im krankenhaus hat maximilian 600 gr. an gewicht verloren - ich durfte deswegen 2 tage lang nicht nachhaus und mußte zufüttern. der kh aufenthalt deprimierte mich, obwohl alle sehr nett waren.
die ratschläge im kh waren auch nicht optimal (es wurde mir erklärt ich muss ihn alle 3 std. anlegen, dass diese aussage nicht ganz korrekt war, dass weiß ich heute)
maximilian hat nie gscheit getrunken, ist ständig eingeschlafen - milcheinschuß am 3ten tag hat genau 10ml pro brust gebracht. aufgrund des abnehmens von maxi hat er nur geschlafen. ich mußte ihn aufwecken um ihn überhaupt alle 3 stunden trinken zu lassen.
zuhaus war ich dann von meinem, vor hunger schreienden, kind überfordert und die bröselmilch machte ihn satter als ich es konnte.
ich hab abgepumpt was nur ging (20ml pro abpumpen) es wurde trotzdem nicht mehr und irgendwann konnte ich der dreifachbelastung (stillen, abpumpen und flascherlmachen) nicht mehr standhalten.
nach 2 wochen hab ich aufgegeben - aufgrund des babyblues war ich zu feig eine stillberaterin anzurufen - im familienumfeld bekam ich nur zu hören das es nicht anders zu erwarten war.................etc.
(babyblues hatte ich, weil ich mich selbst so sehr damit gestresst hab, dass ich mein kind nicht ernähren konnte)
es war einfach ein teufelskreis und ich kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen. leider ist es halt oft so, dass es anders kommt als man denkt........
ich war jetzt (um deine worte zu gebrauchen) schlicht und einfach zu deppert - und ich geb dir sogar recht............................................. .
aber sollte man nicht einfach das thema ruhen lassen?? die flascherlmamas werden immer argumente bringen warum es für sie besser war/ist und die stillmamis werden immer kontern.
:winken:Ich glaube dir, dass du stillen wolltest und dass du es bereust, dass du nicht alles probiert hast, aber ich hatte im St. Anna genau das selbe Problem mit ungebildetem Personal, und ich hab gemacht, was ich für richtig gehalten habe und auch richtig war.
Dabei hatte ich keine Erfahrung mit saugschwachen Kindern - die dort aber schon, wussten aber trotzdem nicht, was zu tun ist, erzählten mir sogar stolz, dass sie es schon ein paar Mal geschafft haben, dass die Mutter zumindest teilweise stillt. (Applaus, Applaus...) Die wollten mich dort mittels Schlafentzug umbringen, und zwar mit dem angeblich allseits bewährten Stillprogramm. 10 Minuten links, 10 Minuten rechts (Wie ich gesagt hab, er braucht mindestens eine halbe Stunde, bis er überhaupt die Brustwarze reinkriegt, hab ich anscheinend gegen eine Wand geredet - bei 10 verschiedenen Personen!), dann abwiegen, mit Flascherl auffüllen (45 Minuten, immer einschlafen, auch weil es viel zu heiß war, wobei immer eine kontrollieren gekommen ist, wie weit er schon ist), dann abpumpen, und das rund um die Uhr alle drei Stunden. Wie soll das gehen? Und alles ohne jedes Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes. Die Idee "Wenn er alle drei Stunden trinkt, wird er seine Saugschwäche schon überwinden" ist was für rechthaberische Schwiegermütter, aber nicht für für Babies ausgebildetes Krankenhauspersonal. Ich hab dann unbewusst etwas gemacht, wo ich erst nachher gelesen habe, dass das sogar im Stillberaterinnen-Lernprogramm enthalten ist, und zwar der "Zungenspaziergang", mit dem der Zungenmuskel trainiert wird.
Vorher zuhause hat Emil hat auch nicht gscheit getrunken, hat reingebissen und es rinnen lassen statt zu saugen. Und ist dabei immer eingeschlafen, nachdem er sich am Milchfluss verschluckt hat. Damals habe ich abgepumpt und mit Flaschl gefüttert. Da ist auch immer eingeschlafen, aber er bekam mit seinen Schmatzbewegungen mehr raus. Aber es war zu wenig.
Im Krankenhaus dann war er der einzige, der mich motiviert hat. Ich's ihm richtig angesehen, wie er es schaffen WOLLTE, richtig zu saugen und wie er sich dann gefreut hat. Und wie er es dann heraus hatte, wollte er nie wieder was anderes.
Langer Rede, kurzer Sinn: Es gibt keinen Grund, auf die Weisheit von Krankenhauspersonal zu vertrauen. Man sich IMMER selber informieren und dann das richtige tun. So gesehen warst du wirklich schlicht und einfach zu deppert. Du hättest wen gebraucht, der dich aufbaut. Alser Geknickter geht es nicht so gut, das ist mir schon klar. Aber dann muss man sich halt selber gut zureden und die Seelenpflege für später aufheben.
Nein, das Thema sollte man NICHT ruhen lassen. Mir kommt ganz einfach das kalte Grausen, wenn ich mir vorstelle, wie Mütter von saugschwachen Kindern durch Dummheit und Ignoranz im Krankenhaus abgestillt werden. Die sollen ihre Leute gefälligst besser ausbilden, wenn sie sie schon obergscheit daherreden lassen.
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 20:34
Bin eine Flascherlmama *pfui**spuck*potz*Jetzt graust's euch Flaschenmamas schon vor euch selber? Die Welt steht auf keinen Fall mehr lang...
*gg* wir flascherl mamas sind ja sooo böse nun ja denk das war sakastisch gemeint mit pfui kotz von ihr ;)
Ich nehms auch ehrlich gesagt ned ernst u eher lustig bin ja auch so ne böse :D
Dagmar-Rehak
14.10.2005, 20:44
Bitte schön, da häng ich mich gleich dran.....bei uns kommt noch eine schwere Gelbsucht von Julian und ein paar Nervenzusammenbrüche meinerseits dazu.
Ich war bei verschiedenen Stillberaterinnen, Kinderärzten,.... und DIE haben mir gesagt es ist gscheiter wenn ich aufhöre mich zum quälen.
Und ich gebe es zu.....ich hätte ihnen am liebsten die Füsse geküsst! Endlich hatte ich die "amtliche" Bestätigung nicht mehr pumpen, füttern und Flascherl machen zu müssen - und das in einem nie enden wollenden Kreislauf.
LG, EvaIch hab schon langsam den Verdacht, das stillen-pumpen-flascherln-Programm wurde extra erfunden, um stillwillige Mütter erst in den Wahnsinn zu treiben und dann abzustillen.
Das gehört schleunigst geändert, solche Ratschläge sind bösartig und verantwortungslos. Grad am Anfang, wo frau eh nicht zu Schlaf kommt, soll's noch groß herumhantieren. Die putzen sich dann alle ab mit "Wir haben ja alles versucht, aber Frau xy konnte dann doch nicht stillen.", sind aber absolut nicht bereit, aus ihren schlechten Erfahrungen zu lernen, damit sie andere Mütter besser beraten können. Wennsd dich da nicht um alles selber kümmerst, bist echt aufgschmissen...:mad: Ich glaub, ich muss jetzt meinen Stilltee trinken.
Nein, das Thema sollte man NICHT ruhen lassen. Mir kommt ganz einfach das kalte Grausen, wenn ich mir vorstelle, wie Mütter von saugschwachen Kindern durch Dummheit und Ignoranz im Krankenhaus abgestillt werden. Die sollen ihre Leute gefälligst besser ausbilden, wenn sie sie schon obergscheit daherreden lassen.
ich meinte ja auch nicht, dass man das thema generell ruhen lassen sollte - nur hier - diese diskussion.
möchte trotzdem noch kurz was anbringen:
soviel ich weiß hast du bereits vor emil 2 (oder sogar 3 ) kinder zur welt gebracht und somit auch um einiges mehr erfahrung als ich als erstmami.
deine probleme mit emil (saugschwäche) hab ich mit verfolgt - und ich hab dich bewundert wie konsequent du das im st. anna durchgezogen hast - das letztendlich an deiner resoluten person und charakterstärke liegt.
nur ist jeder anders - und ich hab mich nicht getraut den mund aufzumachen - vielleicht, weil mir die lebenserfahrung fehlte.
in der § hab ich voll und ganz meinem körper vertraut - und mit dieser einstellung ("mein körper macht das schon") bin ich, zu naiv, an die stillerei rangegangen.
ja, ich hab mich vorher nicht informiert, nicht glesen und meine brustwarzen nicht mit wäscheklammern stimuliert. ;)
letztendlich hat mir mein positives denken nicht geholfen und bin gescheitert - auch, weil ich mir nie vorstellen konnte, wie es ist ein schreiendes kleines bündel im arm zu halten. ich hab mir die zeit nach der geburt anders und einfacher vorgestellt - und vielleicht war es bei deinem 1. kind auch ähnlich??
jetzt, fast 11 monate nach der geburt - ärgere ich mich noch immer darüber, aber ich weiß, dass es beim 2. kind anders wird.
zum einen nehm ich mir eine eigene hebamme und werd sicher abulant entbinden - um den ungeschulten kh personal und dieser blöden wiegerei aus dem weg zu gehen.
Dagmar-Rehak
15.10.2005, 12:21
@ gwangi:
Hast du eine Ahnung, wie "resolut" ich bin! Bei Forumstreffen sitz ich immer schüchtern herum und schau nur groß, und die anderen können gar nicht glauben, dass ich die Dagmar bin.
Ich hab damals im St. Anna auch nicht groß den Mund aufgemacht, sondern mit verzagter Stimme und gesenktem Blick meine Argumente in abgebrochenen Halbsätzen vorgebracht und dann leise weinend heimlich gestillt.
Übrigens habe ich einen neuen Verdacht, warum er sich am Anfang so schwer getan hat: Wenn ich ihm hinter den unteren Schneidezähnen unter die Zunge fahr, geht es eher flach hinunter, bei mir sehr steil. Vielleicht hatte er nicht genug Mundhöhle, um die Zunge ordentlich zu bewegen. Ich werd jetzt allen Leuten auf der Gassn zu Vergleichsstudien in den Mund fahren.
Ich werd jetzt allen Leuten auf der Gassn zu Vergleichsstudien in den Mund fahren.
:D ;) :D (du mußt uns auf jeden fall berichten)
Hast du eine Ahnung, wie "resolut" ich bin!
naja, du kommst hier im forum zumindest so rüber - leider hatte ich noch nie das vergnügen dich persönlich kennenzulernen! :)
und du hast wenigstens den mund aufgmacht, auch wenn´s nur kleinlaut war - ist immer noch besser als gar nichts zu sagen. :rolleyes:
ich war halt einfach zu deppert und hab geglaubt was die netten schwestern mir erzählt haben, aber jetzt bin ich um einige erfahrungen gscheiter - leider etwas zu spät (aber besser als nie) ;)
die2hasen
15.10.2005, 13:37
...Bei Forumstreffen sitz ich immer schüchtern herum und schau nur groß, und die anderen können gar nicht glauben, dass ich die Dagmar bin.
nageh, mir hast jede menge tragetuchtricks gezeigt, die ich noch nicht kannte :herz: aber es stimmt: du kommst irl nicht unbedingt grossgoschert rüber ;)
Hmm, also unsere waren auch immer sehr glücklich und zufrieden. Denke nicht, daß das damit zusammen hängt, ob gestillt wird oder mit dem Flascherl gefüttert.
ich bin in der beziehung ego-schwein da gehts nicht nur um die befriedignung der kindlichen wünsche sondern auch um die befriedignung meines wunsches;)
zu fühlen wie sie saugt, zu hören wie sie gemütlich an mamas busen schmatzt und zu sehen wie sie ohne pulverzeug gedeiht!
klar gebe ich den kids viel liebe mit auch ohne brust, aber flasche und stillen kannst meiner meinug nach nicht vergleichen.
greez
Nein, das Thema sollte man NICHT ruhen lassen. Mir kommt ganz einfach das kalte Grausen, wenn ich mir vorstelle, wie Mütter von saugschwachen Kindern durch Dummheit und Ignoranz im Krankenhaus abgestillt werden. Die sollen ihre Leute gefälligst besser ausbilden, wenn sie sie schon obergscheit daherreden lassen.
*unterschreib*
Auch ich war in dem typischen Krankenhaus - jede Schwester redet was anderes, und alles ist falsch - Teufelskreis mit Stillen, Pumpen, Flascherl, Wiegen drin.
Hatte zum Glück einen Kinderarzt der mich sofort zu einer Stillberaterin geschickt hat und mir eine sehr gute und informative (nicht von Milu.... oder anderen gesponserte) Broschüre übers Stillen gegeben hat. Wir haben es dann geschafft vollzustillen.
Aber es tut mir immer wieder weh, so viele Geschichten zulesen und zu hören wo es dann doch nciht funktioniert hat und ich mir denke, dass wäre nciht notwendig gewesen.
Aber ich kann jede Flascherlmama, die letztendlich den anderen Weg gewählt hat verstehen.
Bettyblu
15.10.2005, 20:15
@schüchterne dagmar: was machst eigentlich im st. anna? oder gibts noch ein anderes als das kinderspital?
Bettyblu
15.10.2005, 20:19
bei mir wars im stillfreundlichen, mit who-plakette ausgezeichneten korneuburg, das ich mir extra deshalb ausgesucht habe, ähnlich. 15 schwestern und hebammen, alle sagen was anderes, und der kiarzt hat dann gemeint, das zufüttern hätt ich mir sparen können, weil er eh ein ganz schönes bröckerl war, der joseph... hab mich dann nach 4 tagen trotz notkaiserschnitt entlassen lassen, weil ichs nimmer ausgehalten hab, den stress dort... und siehe da... zu hause war der liebe jo dann viel entspannter und wir konnten uns dem stilltraining widmen... auf individuelle gschichten können die halt nicht so eingehen in einem spital, egal wie stillfreundlich. das erlaubt schon das system dort nicht. war auch jedes mal fertig, wenn der kleine im nachbarbett friedlich genuckelt hat und bei uns gabs nur gebrüll...
@bettyblu: ist im kh korneuburg leider nicht nur auf gyn/geburtshilfe so, dass jeder was anderes sagt.
mich wolltens übrigens damals net entlassen, weil leon angebl. ev. eine gelbsucht hatte - dabei habens ihn verwechselt (also, der eine OA). so war ich allerdings recht zufrieden.
bei mir wars im stillfreundlichen, mit who-plakette ausgezeichneten korneuburg, das ich mir extra deshalb ausgesucht habe, ähnlich. 15 schwestern und hebammen, alle sagen was anderes, und der kiarzt hat dann gemeint, das zufüttern hätt ich mir sparen können, weil er eh ein ganz schönes bröckerl war, der joseph... hab mich dann nach 4 tagen trotz notkaiserschnitt entlassen lassen, weil ichs nimmer ausgehalten hab, den stress dort... und siehe da... zu hause war der liebe jo dann viel entspannter und wir konnten uns dem stilltraining widmen... auf individuelle gschichten können die halt nicht so eingehen in einem spital, egal wie stillfreundlich. das erlaubt schon das system dort nicht. war auch jedes mal fertig, wenn der kleine im nachbarbett friedlich genuckelt hat und bei uns gabs nur gebrüll...
ich war auch in so einem KH. jede schwester hat was anderes erzählt, alle mit vorwurfsvollelm blick.
beim 1. kind hab ich nach 6, beim 2. nach 8 wochen aufgegeben.
beim 3. hab ich mir nicht mehr dreinreden lassen, weil ich mir gesagt hab: meine brust kann milch geben, hat sie bewiesen. meine kinder können saugen. also kann ich stillen!
mit 6 wochen kam wieder eine krise - diesmal war ich gewappnet. stundenlange stillsessions, schmerzende brust, aber nach 1 woche wars überstanden. danach folgte eine unglaublich schöne und intensive stillzeit - 11 monate lang (viiiel zu kurz!!!!)
Mutter-Ente
16.10.2005, 09:41
Ich war auch in Korneuburg....zu mir hat eine der Hebammen gesagt:"Ich würd mir den Stress a ned antun.....da würd i lieber abstillen!" *naja*
Beim nächsten Kind werde ich wohl nach Mistelbach gehen.......aber auf jeden Fall werde ich mir das KH und die Hebammen dann genauer anschaun!
Bettyblu
16.10.2005, 10:20
ich wollte mich eigentlich nicht übers krankenhaus korneuburg beschweren, weil ich sehr zufrieden war mit der betreuung... "meine" hebamme, heidi glaser, war wirklich super und auch die ärztin, die mich operiert hat... es ist halt ein krankenhaus und da gibts dienstwechsel und viel personal und da weiß halt jede/r was anderes... ich hab halt geglaubt, dass korneuburg fast wie eine hausgeburt ist ;) außerdem hat mich der spitalsalltag dort gestresst: visite, bettenmachen, wiegen, etc... und dazwischen sollst noch duschen, frühstücken, aufs klo gehen... war ja alles net so einfach nach der op! würde aber nirgends anders hingehen, sollte ich ein 2. kind kriegen, das ist klar für mich!
Bettyblu
16.10.2005, 10:21
Ich war auch in Korneuburg....zu mir hat eine der Hebammen gesagt:"Ich würd mir den Stress a ned antun.....da würd i lieber abstillen!" *naja*
würd mich jetzt interessieren welche das war... die elisabeth?
beatrix1975
16.10.2005, 10:29
In der Babyvilla in Klosterneuburg,hat sich auch niemand die Zeit für mich genommen.
Die sind total überbelastet und ich wurde sogar angeschnauzt: Na wolln sie nicht stillen oder wie??
HALLO, ES HAT NICHT GEKLAPPT!!! Ich mußte wirklich betteln,das meine kleine was zu trinken bekam.ICh war sehr enttäuscht und furchtbar traurig,das ich nicht stillen konnte.:( :( :(
Hatte keinen Milcheinschuss und das trotz dauernuckeln und brustwechsel.
Ich war und bin so enttäuscht,was die NAchsorge betrifft, von der Babyvilla,das ich bei meinem 2 ten Kind, sicherlich dort nicht mehr hingehen werde.
Dagmar-Rehak
16.10.2005, 10:59
@schüchterne dagmar: was machst eigentlich im st. anna? oder gibts noch ein anderes als das kinderspital?Nein, es war eh das Kinderspital. Dort war ich mim Emil 1 Monat nach der Geburt, weil er zu schüchtern getrunken hat, viel abgenommen und dann nicht zugenommen.
Bei der Geburt selber hab ich mich schüchtern zuhause versteckt.
ich bin wohl auch so ein stillopfer!
mewinkleiner hat 500g abgenommen, ich hatte wunde, blutige brustwarzen (weil sie sagten , immer wenn er kommt anlegen) aber nie einen milcheinschuß!
und ich sag euch eines, ich werd ewig einen knacks davon haben dass es bei uns nicht geklappt hat und ich nicht die hilfe bekommen hab (als erstmama) die ich gebraucht hätte
noch dazu im stillfreundlichsten kh der steiermark! haha!!!
offensichtlich ists relativ egal, wo man entbindet...stillkundige gibts offensichtlich kaum wo und die kinderkrankenschwestern geben schnell mal die pumpe her, damit ist dann frau beschäftigt und kann sich alleine dem stillfrust hingeben.
ist zwar nicht erfreulich, dennoch etwas tröstlich, daß es auch andere frauen gibt, die unglücklich darüber sind, daß es nicht so richtig geklappt hat.
Dagmar-Rehak
16.10.2005, 11:45
Ja stimmt, und die wenigen wirklich Stillkundigen fallen dann immer wieder in Ohnmacht, wenn sie so Gschichtln hören.
Es ist für eine gscheide Ausbildung kein Geld da, akzeptiert. Aber dann verlange ich, dass das auch zugegeben wird, und dass sich nicht irgendwelche Leute als wissend in Stillfragen aufspielen. Menschen in weißen Kitteln sind glaubwürdig (zu Recht oder zu Unrecht), und junge Mütter oft verunsichert. Diese Mischung hat ein völlig lebens- und zukunftsveränderndes Potezial, daher muss verantwortungsvoll damit umgegangen werden. Es geht nicht, dass Unausgebildete Ammenmärchen loslassen und billigend in Kauf nehmen, dass die jungen Mütter ihnen glauben und dadurch abstillen. Das ist ein Verbrechen an der Frau und ein Verbrechen am Kind.
Es darf sich ja auch keiner als Steuerberater aufspielen und väterlich lächelnd sagen "jojoimochdesscho", und den Unternehmer dann ins Kriminal buchhaltern.
Und wenn ich keinen Führerschein hab, darf ich nicht Auto fahren.
Ich verlange Berufsschutz für Stillberaterinnen.
Bettyblu
16.10.2005, 16:51
Ja stimmt, und die wenigen wirklich Stillkundigen fallen dann immer wieder in Ohnmacht, wenn sie so Gschichtln hören.
Es ist für eine gscheide Ausbildung kein Geld da, akzeptiert. Aber dann verlange ich, dass das auch zugegeben wird, und dass sich nicht irgendwelche Leute als wissend in Stillfragen aufspielen. Menschen in weißen Kitteln sind glaubwürdig (zu Recht oder zu Unrecht), und junge Mütter oft verunsichert. Diese Mischung hat ein völlig lebens- und zukunftsveränderndes Potezial, daher muss verantwortungsvoll damit umgegangen werden. Es geht nicht, dass Unausgebildete Ammenmärchen loslassen und billigend in Kauf nehmen, dass die jungen Mütter ihnen glauben und dadurch abstillen. Das ist ein Verbrechen an der Frau und ein Verbrechen am Kind.
Es darf sich ja auch keiner als Steuerberater aufspielen und väterlich lächelnd sagen "jojoimochdesscho", und den Unternehmer dann ins Kriminal buchhaltern.
Und wenn ich keinen Führerschein hab, darf ich nicht Auto fahren.
Ich verlange Berufsschutz für Stillberaterinnen.
Ich würde jedes Wort unterschreiben! Gebts ma an Kuli ;)
Dagmar-Rehak
16.10.2005, 17:02
Ich würde jedes Wort unterschreiben! Gebts ma an Kuli ;)Aber net aufm Bildschirm!
Aber jetzt im Ernst: Wo müsst man so eine Petition hinschicken?
Aber net aufm Bildschirm!
Aber jetzt im Ernst: Wo müsst man so eine Petition hinschicken?
Gesundheitsministerium (is ja grad richtig auch Frauenministerium)
An die Gemeinden (in Wien MA 11 und ich glaub MA 15 für Gesundheit)
Bin jedenfalls dabei bei einer Petition
Mir fällt da auch noch der Krankenanstaltenverbund und die Gebietskrankenkassen ein.
Dann noch Ärztekammer.
Ich denk noch ein bisserl nach:rolleyes:
Zucchini
16.10.2005, 21:37
also: jonas kam 10 wochen zu früh und ich hab 12 wochen mumi abgepumpt umstellen konnten wir nie zuviel stress bei 4 kindern und natürlich flaschenverwöhntes kind, ich hätte soooooooooo gern gestillt *nochimmertraurigbinmanchmal*
naja und dann hat er eben flaschinahrung bekommen, weil mir die abpumperei zu blöd geworden ist.
Dagmar-Rehak
27.12.2005, 07:01
Es sind übrigens nach so einem hierfreds besprochenem Zwiemilchernährungsprogramm (abwiegen-stillen-abwiegen-Differenzmenge im Flascherl machen) 30%, die teilweise stillen und 70%, die nicht stillen. KEINE stillt voll. Aber allen wird gesagt "Wenn Sie wirklich wollen, halten Sie das durch."
Zahlt sich also voll aus...
Die Zahlen hab ich ich von ********.
gwangi, bitte erinnere mich das nächste Mal, dass ich dir ein Bussi geb!
Mich gruselt's ja ganz besonders vor denen, die ICH hätte sein können, die echte ICH ist aber mit viel Glück grad noch davon gekommen. Bei den Kapitulationskaiserschnitten zieht's mir genauso immer alles zsamm, und seit einem Jahr auch bei den Trinkschwächlingsmüttern. Ich bin mit viel Glück immer gut davon gekommen. und sehr dankbar dafür
Möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass das entfernteste Gefühl für die, die es in der gleichen Situation nicht geschafft haben, Verachtung ist, wie mir oft vorgeworfen wird. Im Gegenteil.
Und das Schöne ist: Vor einem Jahr haben mich alle meine drei Kinder mental maximal unterstützt. Danke an dieser Stelle. Aber sie wissens eh schon.
Hier ist ja eine interessante Diskussion in Gang!
Meine erste Tochter, fast 13, habe ich 3 Monate gestillt.
Ich war 18, und habe gerade Matura gemacht. Vormittags hat meine Schwiegermama oder ihr Papa, der noch studiert hat und so nur 2 Vormittage Zeit hatte,ihr ein Fläschen abgepumpte Muttermilch gegeben, nachmittags hatte ich sie mit.
Entspannt stillen konnte ich nur nachts, da habe ich aber auch noch zusätzlich abgepumpt.
Nach 3 Monaten ging es aber nicht mehr! Leider.
Aus heutiger Sicht, damals war stillen noch verpönnt und von Stillberaterinnen keine Spur!,weiß ich dass es doch gegangen wäre.
Zweite Tochter wurde ambulant entbunden und gestillt bis sie selbst aufgehört hat, da war ich schon mit Nummer 3 schwanger.
Jakob wurde 15 Monate voll gestillt trotz widrigster Umstände!
Mit 12 Tagen hatte er eine Herzoperation und lag 5 Tage auf der Intensivstation.
Damals, vor fast 7 Jahren, gab es im AKH Linz eine ganz tolle Stillberatin, die mich sehr unterstütz und auch gestätkt hat, den wäre ich in der Kinderklinik geblieben, hätte ich Stillen vergessen können. Die hatten keine Beratung, ein uraltes Abpumpgerät, ein Besenkammerl zum Milchabpumpen und waren GEGEN das Stillen.
Auf der Intensiv in der Kinderklinik, wohin er am 5. Tag verlegt wurde, hat er nur einmal ein Teeflascherl bekommen und das war in der Nacht als ich nicht da war. Nachdem ich dann so ordentlich mit der Oberärztin diskutiert hatte, durfte ich ihn stillen! Auf der Intensiv!
Das war allerdings eine Prozedur! Häne waschen, Mundschutz und ein total verkabeltes Baby!
Dr. Gitter, ein Kinderkardiologe, hat gemeint ich bin die erste Mama die auf der Intensiv stillt, aber war für ihn total in Ordnung.
In der AKH-Intensivstation hat Jakob nur abgepumpte Muttermilch bekommen!
Leider kenne ich viele Mütter, denen Stillen zu " anstrengend " ist.
Meine Kinder haben sich nie an einen 4 Stunden Rhytmus gehalten. Als Neugeborene hatten wir einen 1 bis 2 Stunden Rhytmus.
Jeder der sich mit Stillen intensiv auseinander setzt, weiß, dass es so was wie 4 Stunden Rhytmus kaum gibt und man ist auch sehr eingeschränkt.
Fortgehen, shoppen,... geht nicht ohne Kind. Die beiden Jüngeren haben nie ein Flascherl getrunken, also Milch abpumpen war sinnlos.
Es hat sich aber gelohnt.
Den Draht den man zu gestillten Kinder hat ist einfach anders als zu Flaschenkindern.
Und man muß den Mut haben, das zu tun was man für richtig hält.
Meine Schwiegermutter hat ihre kinder in den 60er bekommen. Stillen durften man nur alle 4 Stunden, nachts 8 Stunden Pause.
Noch heute sagt sie, dass es ihr sooo leid tut, denn sie hat den Schwestern und Ärzten geglaubt, und Sohn Nummer eins hat viel geweint, weil er Hunger hatte. Damals hat man den Müttern noch geraten das Kind in ein anderes Zimmer zu tragen damit man es nicht schreien hört.
Sohn Nummer 2 und 3 hatten es besser, da war Schwiegermama schon routinierter und hat gestillt, wann die Kinder wollten.
Tina
.........................................
Den Draht den man zu gestillten Kinder hat ist einfach anders als zu Flaschenkindern.
......................................
aha.....
musste dann ins kh - gallenop. war in summe 10 tage im kh und hab danach dann endgültig abgestillt.
Habe bei meinem 2. Sohn, als er 3 Monate alt war ebenfalls eine Gallenkollik und musste hatte sogar einen NotOP (hatte Gallensand) lag 2 1/2 Std. unterm Messer (eine schöne lange Narbe ziert auch meinen Bauch :rolleyes: :( ) ich habe im Krankenzimmer auf eine Milchpumpe bestanden und dort abgepumpt, damit ich eben weiterhin einen Milchfluss habe, bekommen hat er sie natürlich nicht, da ich ja Schmerzmittel bekam!
5 Tage lang hat mein Sohn ein Flascherl bekommen, die er Anfangs nicht wollte, aber mein Mann und die SchwiEltern mussten da durch, ich schlief ja mehr als was ich wach war :(
Und trotzdem am 5. Tag als ich rauskam habe ich den Zwerg sofort wieder angelegt, er kam nat. alle Stunden, weil ich zum Schluss nur noch in der Früh und am Abend gepumpt habe, aber nach ein paar Tagen ging es wieder ganz normal weiter und ich habe ihn gestillt bis er 9 Monate alt war! :herz2:
Und warum dass alles? Weil ich "Angst" hatte vor dem Flascherl geben.... all das Zeug mitnehmen, heisses Wasser etc.
Jeder soll es so machen wie ER und das KIND sich dabei wohl fühlen!! :hug: :herz2:
MamaSonja
27.12.2005, 10:39
Den Draht den man zu gestillten Kinder hat ist einfach anders als zu Flaschenkindern.
Da liegts aber an der Einstellung der Mutter. Weil wenn ich schon so an mein Kind ran gehe, dass ich kein gutes Verhältnis haben werde, weil ich nicht stille, dann kanns ja nur schief gehen
:boes:
Mein Kind hat jetzt schon auch einen super Draht zu ihrem Papa, weil der ihr von Anfang an auch das Flascherl gegeben hat. Und ich find das wunderschön und das wäre mit stillen nicht gegangen
Den Draht den man zu gestillten Kinder hat ist einfach anders als zu Flaschenkindern.
Aha, gut zu wissen..........
Stille übrigens nicht, Gründe will ich hier nicht breit treten.
lg,
Finde es echt toll wie manche Benutzer Aussagen auf das Wesentliche reduzieren!
Lob an alle nicht Stillende!
Tina
Lob an alle nicht Stillende!
wieso???
fruchtzwerg
27.12.2005, 11:51
... also einige hier versteh ich echt nicht, sorry!
wie kanns einem zu lästig sein sein baby alle stunden zu stillen??? ist halt am anfang so! oder dass man nach milch riecht?
und das mit der wässrigen milch ist doch total normal, muttermilch hat wenig fett und viel kohlehydrate! und dass am anfang schmerzhaft ist und man offene brustwarzen hat vergeht ja auch, genauso wie die nachwehen beim stillen.
für mich gehört das einfach alles dazu. ich könnt mir nie vorstellen meinem kind dieses industriell gefertigte zeugs zu verabreichen.
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ich finds schade für alle die wirklich nicht stillen können, aber sehr viele argument hier hören sich für mich sehr egoistisch an. leider: kein verständnis
... .
stillkinder haben deutlich weniger allergien, generell ein besseres imunsystem und eine intensivere bindung zur mutter.
ist zwar schon ein uraltposting. (oktober) aber dennoch möchte ich was dazu schreiben..
ich habe meine 5 kinder quasi gar nicht gestillt, das erste aus unerfahrenheit, depressionen, milchstau mit fast 41° fieber, das zweite wollte ich nicht stillen, das dritte konnte ich 3 monate stillen, 4. kind ebenfalls 3 monate, hatte dann soviel stress dass die milch wegblieb, beim 5. kind stillte ich noch im spital ab mit tabletten da ich mich auf grund des hohen milchverlußtes außerstande sah das kind zu stillen, mir ging es schlicht und einfach miserabel...
bis auf kind nr4 das aber von geburt an probleme hatte (schreikind, muskelschwäche, entwicklungsretardierung usw) waren alle gesund, selten bis gar nicht krank.
also nimm dich ein bissal zurück und werte diverse milchnahrungen die müttern und den kindern das leben erleichtern nicht als industriell gefertigtes "zeugs" runter.
das stillkinder eine festere bindung zur mutter haben :mad: ...schau doch einmal über den tellerrand dann wirst sehen wie glücklich und liebevoll auch flascherlmamis mit ihren kindern umgehen.
mir platzt der kragen wenn stillende mütter sich ständig selbstbeweihräuchern müssen
super, ich hab mich so viel gefreut, dass dieser bescheidene thread endlich weg war. danke fürs wiederbeleben.... :rolleyes:
man soll sich nie zu früh freuen;)
eine rabenmutter:cool:
puppi270
27.12.2005, 19:37
Konnte nur 2 Wochen stillen, die Milch war nicht nahrhaft genug und nicht ausreichend.
Seit dem Fläschchen wollte sie keine Brust mehr.
Ich hätte gerne zumindest ein halbes Jahr gestillt.
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