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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2 jahre: kiga oder tm?



karin76
16.05.2005, 11:13
unser kleiner ist seit herbst bei einer tagesmutter, wo es ihm auch sehr gefällt. er ist dort alleine mit deren sohn (knapp 3 jahre) und hat deswegen viel aufmerksamkeit.
das ganze hat zwei nachteile:
1. die kosten: ich habe im april 280€ bezahlt, da doch relativ viele stunden zusammengekommen sind.
2. es passiert immer wieder, dass die tagesmutter oder auch ihr sohn krank sind, und konstantin deswegen nicht hin kann - was mich immer einen pflegetag kostet, oder mich vor das problem stellt, dringend innerhalb kürzester zeit einen ersatz zu finden.

jetzt habe ich vom kindergarten, in dem auch der große ist, die benachrichtigung erhalten, dass ab seinem 2. geburtstag im oktober ein platz in der alterserweiterten gruppe (2-6 jahre, andere gruppe als jakob) für ihn frei wäre, was um einiges günstiger wäre. auch ausfälle seitens des kindergartens würde es wohl nicht geben.
aber mich plagen folgende fragen:
1. ist er nicht doch noch zu klein für den kindergarten?
2. besteht nicht die gefahr, dass die kleinen zwischen den ganzen "großen" untergehen?
3. wie geht es ihm in einigen jahren, da er fast 5 jahre lang in den kindergarten gehen muss?

bitte abstimmen und wenn möglich kommentieren! danke!! :herz:

l.g.
karin

singemaus
16.05.2005, 12:06
Hi!

Wenn ich als Tagesmutter erkranke, steht den Eltern eine kostenlose Krankenstandsvertretung zur Verfügung.
Wie schaut das bei deiner Tagesmutter aus?

LG, singemaus

triddy
16.05.2005, 19:23
moritz (wird auch im oktober 2 jahre alt) wird ab september auch in den kindergarten gehen.
gruppe von 1,5-6jahre (kiwi-kindergarten).
allerdings nur halbtags und außerdem mit der möglichkeit einer gaaanz langen eingewöhnung, weil ich noch nicht arbeiten gehe im herbst.
ich wollt ja eigentlich einen platz ab april, aber des is bei uns in der gegend so schwierig wie ein lottosechser,...
jetzt hab ich den im herbst genommen (und gut wars, weil mittlerweile sinds voll und es gibt keine plätze mehr).
moritz ist aber zusätzlich ein kind, dem trubel spaß macht und nach anderen kindern giert (deswegen geht er auch ab herbst in den kiga)

bin schon gespannt, wies werden wird,...

susanna
18.05.2005, 00:12
da bei uns beide omas im einsatz sind, kam für mich für die regelmäßige betreuung keine vierte "mutter" in frage. sowohl paul als auch elias gingen jeweils mit 18 monaten in eine krippe.

vorteil: keine ausfälle, allerdings ferienzeiten, fenstertage etc. kann man aber wenigstens planen.

die gruppen sind mit 15 schon recht groß, aber alle kinder sind kaum gleichzeitig anwesend

unsere lieben es mit anderen kindern zusammen zu sein. elias hatte den vorteil, dass paul nebenan in der kindergartengruppe (ab 3 jahren) war. gruppen von 2 bis 6 jahren erscheinen mir schon recht anstrengend für die kleinen, ich kenne nur kleinkind- (bis 3) und kindergartengruppen oder 2-4, 3-5, 4-6 jährige zusammen, das finde ich eigentlich am besten (gibt es nur in privaten einrichtungen).

nachteil: öffnungszeiten, fünf ist mir zu früh. das heißt ich brauch immer jemanden der die kinder abholt und nach hause bringt.

simon wird ab herbst in eine kindergruppe gehen, die er nur zweimal wöchentlich ganztags besucht. kostet aber auch 160 euro!

eingewöhnung war kein problem, nach zwei tagen blieben sie alleine. simon liebt es schon jetzt, im kiga seiner brüder herumzutollen, ich seh da keine probleme beim eingewöhnen. wenn er knapp drei ist, hoffe ich ihn in die kindergartengruppe von elias reinzubringen. dann gehen sie noch ein jahr parallel.
lg susanne

Fabs-2002
18.05.2005, 08:54
Fabian geht seit September letzten Jahres in die Krippe und wechselt im September in die Familiengruppen (Gruppe gemischten Alters). Habe mir schon recht viel Eindruck davon gemacht und finde diese Familiengruppen auch garnicht mal so schlecht! Die Kleinen lernen viel von den Großen! Noch dazu ist unser Kindergarten ein offenes Haus, sprich die Kinder können sich frei bewegen und in andere Gruppen auch gehen wenn sie wollen! Meiner wird gerade von der Krippe in die Große Gruppe umgewöhnt und es gibt keinerlei Probleme! Auch bei seiner Eingewöhnung gab es kaum Probleme! Er geht gerne in den Kindergarten, sicher gibt es auch manchmal Tage wo er garnicht mag und auch weint aber wenn ich dann mit der Tante rede, hat er sich immer sehr schnell beruhigt und auch nicht mehr nach mir gefragt!
Mein Kleiner wird zu Mittag von meinen Papa abgeholt uns muss nur äusserst selten im Kiga schlafen, aber auch beim schlafen gibt es keine Probleme! Der Kiga ist von der Gemeinde Wien und ich bezahle 160€!

latella
18.05.2005, 11:19
je nach temperament des kindes!
meinem ersten wilden extrovertierten kind hats super getan, ab 1,5 in einer krabbelstube und ab 3 im kiga zu sein.
der zweite ist ruhiger und vorsichtiger. der kommt mit 2 zur tagesmutter.

ich hab jetzt mal "tagesmutter" angekreuzt, obwohl - es kommt wie gesagt ganz aufs kind drauf an!

any
18.05.2005, 11:57
marco geht seit jänner (19Mon.) 2-3 halbtage zur tagesmutter. ich habe besser gefunden, wie die gemischte gruppen mit so großen altersunterschied. bei ihr sind es ca. 3-4 kinder von 2-3 jahre. ab mittag kommt ihr kindergartenkind nach hause. er ist 4 jahre alt.

jazz
18.05.2005, 13:07
rate dir von der alterserweiterten gruppe ab.

meist wird die kinderanzahl nicht weit genug herunter gesetzt. ( in einer krippe sind nur 16 kinder mit zwei erzieherinnen und 1-2 Helferinnen. das ist auf die kleinen zugeschnitten und deckt ihre bedürfnisse ab)

je größer die altersspanne ist desto schwieriger ist es die kinder nicht zu überfordern oder zu unterfordern (oft fallen dann einzelne kinder durch den rost weil es einfach von dem verhältnis erzieher zu kindern nicht möglich ist allen gerecht zu werden)

der tagesablauf (in der krippe gehen sie früher schlafen,...),
die ausgänge ( ein 2 jähriger bei einem museumsvortag? ein 6 jähriger auf einem kleinkindspielplatz? ),
die feste (werden gemeinsam gefeiert - nikologeschichte, Faschingsspiele,... sind sehr schwer auf diese große altersspanne anzupassen)
sind in der praxis ein großer kompromiss, den man vielleicht nicht eingehen will

der wahrscheindlichste grund für die neu definition der gruppe ist es, die gruppe einfacher voll zu bekommen. Restplätze können so einfacher gefüllt werden.

Arielle1974
18.05.2005, 21:45
viola wird ab herbst in den kdg gehen - krippe mit nur 15 kindern.
sie ist dann 20 monate und da sie kinder liebt und auch bei den besuchen im kdg nur mehr dort spielen wollte, mach ich mir keine sorgen, dass das nicht klappen könnte! eine tagesmutter kam für uns nicht in frage - die kosten sind einfach zu hoch und wie du schon erwähntest: sollte sie krank sein, muss man sich um einen ersatz umsehen. das wäre mir zu mühsam. und da viola so sehr den kontakt mit anderen kindern liebt, ist der kdg die beste lösung und ich mache mir auch keine vorwürfe. aber sie wird auch nur bis 13 oder 14 uhr in den kdg gehen, dann hole ich sie ab.

susanna
18.05.2005, 21:51
[QUOTE=latella]je nach temperament des kindes!
meinem ersten wilden extrovertierten kind hats super getan, ab 1,5 in einer krabbelstube und ab 3 im kiga zu sein.
der zweite ist ruhiger und vorsichtiger. der kommt mit 2 zur tagesmutter.[QUOTE]

das temperament ist sicher sehr ausschlaggebend, kann ich auch unterschreiben. paul gehört auch zu den sehr extrovertierten, elias auch eher, obwohl er auch mal ganz gerne für sich alleine ist, und simon ist wieder ein richtiger temperamentsbolzen

der bub meiner freundin (4 jahre) ist irrsinnig introvertiert, der hat bisher den einstieg in den kiga nicht geschafft.

[QUOTE]je größer die altersspanne ist desto schwieriger ist es die kinder nicht zu überfordern oder zu unterfordern (oft fallen dann einzelne kinder durch den rost)[QUOTE]

würde ich auch bestätigen, denn die anforderungen an ein kiga-kind sind schon anspruchsvoller, der umstieg für paul war nicht schwer, aber dennoch bemerkbar