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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TZ-Varianten - was hat sich bewährt?



Ellen.Ripley
04.02.2005, 11:16
Meine TZ-Karenz endet per 09/2005. (Meine tochter ist dann 3, mein Sohn 5)
Derzeit arbeite ich 15 Stunden/Woche, immer am Donnerstag 9 bis 18 Uhr und Freitag 9 bis 15 Uhr 30 im gehobenen Finanzdienstleistungsbereich.
Da ich viel mit Terminen arbeite, hat das ganz gut funktioniert.

Um den Wegfall des KBG und die Kosten für den Kindergarten wettzumachen müsste ich 27 Wochenstunden arbeiten und sollte die irgendwie innerhalb der Normalarbeitszeitvorgaben Mo,Di,mi,Fr 8 bis 15 Uhr 30 und Do 8 bis 18 Uhr unterbringen.

Meine Wunschvorstellung ist Di, Mi, Fr von 8 Uhr 30 bis 15 Uhr 30, Do bis 18 Uhr zu arbeiten, was mein DG auch genehmigen würde.

Allerdings fürchte ich mich jetzt schon vor der morgendlichen Hetzerei mit zwei Kindern zum KiGa und am Nachmittag wieder abholen, wobei der Weg KiGa-Arbeitsplatz ca 40 Minuten ausmacht.
Meine Kinder wären als eine der ersten im Kindergarten und würden als eine der letzten abgeholt werden. :(
Am Do würden sie meine Eltern abholen, da der KiGa um 17 Uhr schliesst.

Nächstes Jahr wird es noch kritischer, wenn mein Sohn in die Schule kommt...

Für Haushalt, Besorgungen, Arzttermine hätte ich nur am Montag Zeit oder müsste sie zwischen Dienstende und KiGa zwängen bzw danach mit den Kindern erledigen.

Jetzt denke ich darüber nach, doch Mo bis Fr halbtags arbeiten zu gehen, (0 bis 14 Uhr bzw am Do bis 18 Uhr), dann bliebe aber wieder nur der Nachmittag für Erledigungen usw.

Da ich auf das Einkommen angewiesen bin, kann ich nicht kürzer arbeiten. Der Vater der Kinder nicht einsätzbar ist, sodass ich alles organisieren muss.

Welche Erfahrungen habt ihr mit verschiedenen TZ-Formen?

Was hat sich bewährt? Was funktioniert nicht?

biitz&wulli
05.02.2005, 21:29
leider hab ich noch keine erfahrungen. bin aber auch gerade am überlegen. jedenfalls geht es mir ähnlich wie dir- mann ist quasi nicht vorhanden ;)
falls das was wird, was ich hoffe ;) , würde ich gerne drei ganze tage arbeiten und die restlichen tage nicht. von 8-13 uhr oder so, gefällt mir nicht so gut. denn erstens habe ich dann zwei ganze tage für mich und auch mit der kinderbetruung ist es leichter. so braucht man nicht jeden tag wen.
wie es aber dann wirklich ist, würde mcih interessieren.
hoffe noch auf viele antworten.

amydarling
05.02.2005, 23:38
meines erachtens ist das ganz stark von den kindern abhängig! ich habe immer gearbeitet, zwischen 30 und 60 stunden pro woche, aber ich habe dafür ein sehr gutes netzwerk aus großeltern und vater benötigt.
mein älterer sohn hat den kindergarten gehasst, er wollte nie der letzte sein, der abgeholt wird. wie er dann in die vs kam, hat er viel unterstützung gebraucht, da er legastheniker war.

ich kenne andere mütter, die bringen ihr kind in der früh und holen es als letztes ab, die kinder machen keine probleme (ich stehe dann daneben und frage mich: gehts denen zu hause so schlecht, dass sie lieber im kia sind? klares vorurteil meinerseits ;) )

ich bin der meinung, dass mir der job, den ich mache, spaß machen muss, dass ich "nur" fürs geld arbeite, wäre mir zu wenig, das bedeutet aber auch, dass unter umständen die familie "leidet", aber es kann auch sein, dass die kinder merken, mama macht das gerne, sie ist happy, wir tragen das mit.
ich habe glaube ich bei yannick manches falsch rübergebracht diesbezüglich, ich war die mutter mit schlechtem gewissen. das bin ich heute bei vincent nicht mehr, und es hilft mir und ihm!

Anna
06.02.2005, 09:06
ich hatte teilzeit: 20 Stunden an 2 Tagen (also mo und di ganztags), allerdings war da der vater zugegen.

meine freundin hat teilzeit di-fr am vormittag. montag hat sie frei. sie meint, dass die leute am freitag allgemein besser drauf wären als am montag, da ja das wochenende naht. sie hätte am sonntag nicht so einen stress mit dem wochenbeginn.... Am Montag macht sie Arzttermine, oder sonst wichtige Dinge aber KEINEN Haushalt. Es ist IHR Vormittag.

lg

anna

dulcinea
06.02.2005, 09:28
das mit dem Freitag hat was für sich !
Ich mache derzeit Montag - Donnerstag vormittag (insgesamt 20h). Ich stille aber noch, darum sind für mich ganze Tage nur sporadisch drinnen. Aber danach möchte ich auch zumindest zwei halbe gegen einen ganzen Tag tauschen.

Dosi
06.02.2005, 10:07
ich arbeite seit genau einer Woche Teilzeit- 25 Std Mo- Freitag- und jetzt kommt der Hammer: 7 Uhr 30 bis 12 uhr 30- wäre ja eine ideale Arbeitszeit, da vom Nachmittag noch viel übrig bleibt- nur: da wir von NÖ nach Wien pendeln, müssen die Kids gemeinsam mit mir um 6 Uhr das Haus verlassen.
Ich muss also meinen Kindern schon in ihrem zarten Alter den Morgenablauf eines Berufstätigen zumuten ( soweit ich mich an meine Kindheit erinnern konnte, musste ich erst um 9 Uhr in den Kiga gehen- da war auch meine Oma bei uns). Ich habe leider ein schlechtes soziales Netzwerk, da meine Mutter nur für Notfälle vorhanden ist und meine SM noch arbeiten muss. Arbeitszeit um 9 Uhr ist aus traditionellen Begebenheiten leider nicht möglich ( " 7 uhr 30- des wor scho imma so.....)
also wenn ich könnte, so würde ich am liebsten um 8 30 oder 9 uhr beginnen, denn die lieben Kleinen haben sich schon so schnell an den morgentlichen Trott gewöhnt, so dass sie auch am Wochenende um 5 30 aufstehen... :eek:
liebe Grüsse
dosi

dulcinea
06.02.2005, 11:19
ich beginne auch um 7:00. Allerdings habe ich das Glück, das mein Kind bei mir zu Hause betreut wird und noch weiterschläft, wenn ich aufstehe.

Ena
06.02.2005, 22:32
Arbeite derzeit 18 Stunden (Mo, Mi, Fr 9:00-15:00).
Werde im Sommer aber auf 35 Stunden weschseln (5x7 Stunden).

Da mein Mann Schichtdienst hat bzw. ich auch die Möglichkeit habe, von daheim gelgentlich zu arbeiten, wird es mit Arztterminen etc. nicht so schlimm und auch das Mutter-Kind-Turnen (1x wöchentlich um 15:00) will ich beibehalten. Muss ich eben an diesem Tag eine Abendschicht einlegen.

Streßig wird es sicher werden (mehr als jetzt), obwohl es schon ein Hammer ist, dass ich seit Dezember statt 10 Minuten in die Arbeit zwischen 35-55 Minuten brauche (es lebe die Südosttangente). Aber ohne KBG muss ich einfach wieder mehr arbeiten, denn sonst bekämen wir finanzielle Troubles.

LG,

lucky75
06.02.2005, 23:14
Hmmm, schwer zu sagen, v.a. generell.

Ich habe eine Zeitlang 3 ganze Tage gearbeitet (9-17 Uhr), dann mit Einschulung meines Sohnes, wurde es notwendig die Stunden zu reduzieren, da es Troubles mit Hausaufgaben machen etc. gab und meine Mutter, die die Kids nachmittags betreute, damit überfordert war), habe dann auf 2 x 9-14 Uhr, 1 x 9-17 Uhr verkürzt, aber da auch noch mind. 50 Min. Wegzeit (jeweils) dazu kamen, war es trotzdem zu lang letztendlich und ich habe gekündigt.

Nach ein paar Monaten Pause habe ich dann bei meiner jetzigen Firma begonnen, auch für 3 Tage die Woche, allerdings nur jeweils 5 Stunden und die Arbeitszeit kann/konnte ich mir mehr oder weniger selbst aussuchen (hätte auch jeden Tag für 3 Stunden reinfahren können, Hauptsache Arbeit ist erledigt wann, ist in meinem Fall ja fast egal ;)..) und auch recht flexibel einteilen.

Für uns hat sich bewährt, daß ich einfach nach "Ausliefern" der Kids in Schule, KIGA und Großeltern (*GsD* alles im Umkreis und die Großeltern auch in der richtigen Fahrrichtung ;)) weiterfahre ins Büro, bin dann meist so ca. 8.15 Uhr dort und nach 5 Stunden gehe ich wieder heim (meistens halt, wenn mehr anfällt halt schon mal länger oder einen Tag zusätzlich...).

Gaaaaanz angenehm ist der relativ flexible Beginn, ich muß nicht um punkt xx Uhr dort sein, sondern eben so wie es sich ausgeht (das war immer sehr, sehr stressig bei der vorigen Arbeit in Wien, da ich Kanzlei aufsperren musste, also verläßlich um eine gewisse Zeit pünktlich dort sein). Meist bin ich spätestens 14 Uhr also wieder zu Hause samt Kids und unser großer Sohn braucht daher auch nur die Mittagsbetreuung im Hort (KIGA bietet leider nix gestaffelt an, alles was nach 13 Uhr ist, ist NMbetreuung und muß entsprechend bezahlt werden, würde sich also für eine knappe Stunde nicht rentieren und dank meinen Eltern auch nicht notwendig, sie holen also Tochter ab).

Für mich paßt das gut, auch wenn ich gerne lieber noch früher anfangen würde, damit ich früher wieder zu Hause bin ;), aber da müsste ich die Kids so früh aufwecken, also lassen wir es lieber dabei.

Die 2 freien Vormittage mag ich nicht missen, freu mich schon drauf wenn sie ganz frei sind, also auch unser Jüngster in den KIGA geht ;). Da Du ja, aber mehr Stunden insgesamt arbeiten willst, würde ich auch lieber möglichst viel an einem Tag machen, sofern es sich irgendwie mit der Kinderbetreuung ausgeht, damit "freie" Tag(e) übrig bleiben. Wenn es dann mit der Einschulung - sowie bei uns halt anders wird - kannst es ja wieder anders einrichten ;).

Ellen.Ripley
07.02.2005, 09:52
meine freundin hat teilzeit di-fr am vormittag. montag hat sie frei. sie meint, dass die leute am freitag allgemein besser drauf wären als am montag, da ja das wochenende naht. sie hätte am sonntag nicht so einen stress mit dem wochenbeginn.... Am Montag macht sie Arzttermine, oder sonst wichtige Dinge aber KEINEN Haushalt. Es ist IHR Vormittag.

lg

anna


Ähnliche Gedanken habe ich auch und mich daher für Di bis Fr entschieden.
Mir tuts nur weh, meine Kinder (bzw derzeit mein Sohn) am Fr als einer der letzten vom KiGa abgeholt wird.

Ellen.Ripley
07.02.2005, 09:54
Hmmm, schwer zu sagen, v.a. generell.

Ich habe eine Zeitlang 3 ganze Tage gearbeitet (9-17 Uhr), dann mit Einschulung meines Sohnes, wurde es notwendig die Stunden zu reduzieren, da es Troubles mit Hausaufgaben machen etc. gab und meine Mutter, die die Kids nachmittags betreute, damit überfordert war), habe dann auf 2 x 9-14 Uhr, 1 x 9-17 Uhr verkürzt, aber da auch noch mind. 50 Min. Wegzeit (jeweils) dazu kamen, war es trotzdem zu lang letztendlich und ich habe gekündigt.

.


Ich habe auch schon überlegt, ob ich mit Schulbeginn meines Sohnes, also 09/06 auf Halbtags umsteigen soll... :rolleyes:

uschi101
07.02.2005, 11:58
noch ein tip: wenn du weniger verdienst kostet doch auch der kiga weniger. geht sich das nicht auch irgentwie aus?

susanna
07.02.2005, 23:41
mein job in einer tageszeitung läßt keine halbtagsvarianten zu, weshalb ich drei volle tage mache, ab herbst verkürze ich auf zwei (ältester wechselt in die schule und meine karenzvertretung, die jetzt mutter wurde, kommt zurück und wir probieren ein job-sharing aus.

ich fand und finde es ganz gut, den ganzen tag im beruf zu sein, da hat man denn kopf dann frei, halbtags hab ich mal ganz kurz ausprobiert, war ziemlich ein stress. leider sind die kinderbeteurungseinrichtungen nicht so flexibel. ich würde gerne simon, der derzeit von meiner mutter betreut wird (die älteren beiden holt mein mann vom kiga ab) zweimal wöchentlich ganztags in die kinderkrippe geben, müsste aber den vollen ganztagstarif zahlen! nur unser waldorfkindergarten bietet in der kindergruppe ein zwei/drei-tage-modell an, kostet aber leider soviel wie in unserer bewährten kindergruppe die ganze woche. und tagesmutter will ich keine, wir haben ja beide omas und beide opas.

lg susanne

Paris
09.02.2005, 16:56
Ich arbeite 4 Tage in der Woche, bei meinem Job ist aber auch nicht weniger möglich
Ich finde es generell einfacher, einfach einen Tag nicht hinzugehen, als pünktlich am Abend fortzumüssen, weil irgendwas kommt immer dazwischen und den chefs fallen die pünktlichen eher auf als die, die eh nicht da sind.
Und an meinem freien Tag krieg ich jede Menge hin, ist nur eine Frage der Organisation.

Netzwerk brauchst auf jeden Fall, schon für Unvorhersehbares wie Krankheit etc. Such Dir zumindest 2,3 Studentinnen ,die einspringen können oder auch immer einen Abend pro Woche 2 Stunden machen. Die lieben das regelmässige Einkommen...

Shelby
11.02.2005, 09:55
Ich hab's mit 25 Wochenstunden wie folgt gelöst:
Montag 10 Stunden
Mittwoch 10 Stunden
Freitag 5 Stunden

Für mich hat es die Vorteile, dass ich genug im Büro bin, um alles mehr oder weniger mitzubekommen, das Einkommen bei 25 Stunden nicht so schlecht ist, mein Kind nur 2,5 Tage auswärts betreut sein muss und ich an den restlichen Tagen zu Hause bin und genug Zeit für Erledigungen, Kind, Haushalt, etc etc habe.

Sonia
13.02.2005, 00:42
Gut ist ein Beginn um 9:00, da kannst Du die Kinder recht stressfrei in die Schule oder den KiGa bringen, freie Tage unter der Woche sind auch fein. Ich arbeite derzeit nach Diensteinteilung ab 9:00 bis ca 16:00-18:00 (je nach Arbeitsvolumen), habe Dienste auch am Wochenende, aber dafür freie Tage unter der Woche. Meine größere ist in einer Schule mit Nachmittagsbetreuung, die kleinere im KiGa bis 14:30. Vorher war ich vollzeitbeschäftigt mit Nachtdiensten, das ging nur mit Au-pair im Haus, da ich keine helfende Familie habe und ich nicht bereit war meine Kinder schon um 5:30 zu wecken und sie ab 7:00 in den KiGa zu geben (mußte es selbst auch nicht, deshalb taten sie mir leid, vor allem im Winter stelle ich mir das schlimm vor, funktioniert aber bei mehreren Bekannten einwandfrei-die kleinen gewöhnen sich offenbar leicht an alles).
Aber eigentlich läßt sich das nicht generalisieren, es hängt viel von Mithilfe Deines Partners ab oder ob Du helfende Omas/Opas/Tanten etc. hast.
Habe eine Bekannte mit 3 Kindern, die vollzeitbeschäftigt ist, mit Nachtdiensten, und das alles nur mit Hilfe des Mannes schafft. Der macht eben sehr viel (ist selber selbstständiger Physiotherapeut).
LG
Sonia

Ellen.Ripley
16.02.2005, 03:42
noch ein tip: wenn du weniger verdienst kostet doch auch der kiga weniger. geht sich das nicht auch irgentwie aus?

Das wird sich leider nicht ausgehen bzw rechnen, schon nachgefragt.

Ellen.Ripley
16.02.2005, 03:43
Netzwerk brauchst auf jeden Fall, schon für Unvorhersehbares wie Krankheit etc. Such Dir zumindest 2,3 Studentinnen ,die einspringen können oder auch immer einen Abend pro Woche 2 Stunden machen. Die lieben das regelmässige Einkommen...

Zum Glück sind alle Grosseltern meiner Kinder bereits in Pension und räumlich "griffbereit" und auch gerne bei den Kindern im Einsatz.