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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Endlich kann ich meine Frage stellen



nbnb
08.01.2005, 11:59
Ich hab mich schon seit langem gefragt, was Mütter dazu bewegt arbeiten zu gehen, obwohl man doch ein Kind hat. Muss man, wiel es sich finanziell nciht ausgeht, will man, weil man auch mal raus muss (da gäbe es aber noch andere Möglichkeiten), will man es, weil man dann mehr Geld hat und sich mehr leisten kann?? Was ist es??

Hoffe auf zahlreiche Antworten...

Ich persönlich studiere nebenbei, dieses Semester zwar nicht, weil Matthias im Oktober geboren ist und fürchterlich unregelmäßig getrunken hat, da hätt ich nicht mal 3 Mal 1 1/2 Stunden ohne Störung hingebracht. Dafür mache ich dieses Semester 2 Prüfungen, eine hab ich schon, die andere mach ich noch, hoffentlich. Nächstes Semester mach ich wieder weiter. Warum? Weil ich auch irgendwann mal fertig werden muss und ich eigentlich sehr gern studiere.

Arbeiten gehen würde ich nicht, wenn ich nicht müsste. Mir gefällt es den Tag mit meinen Kinder zu verbringen. Ich bin aber doch froh auch mal hinauszukommen und zwar ohne Kinder. Da ist das studieren nebenbei gerade richtig. Man kann sich den Stundenplan frei einteilen, wenns nicht passt einfach einen Kurs weniger machen, einfach alles ans Kind anpassen. Außerdem bin ich anch 1 1/2 Stunden wieder daheim...

xyz
08.01.2005, 12:30
Ich hab mich schon seit langem gefragt, was Mütter dazu bewegt arbeiten zu gehen, obwohl man doch ein Kind hat. Muss man, wiel es sich finanziell nciht ausgeht, will man, weil man auch mal raus muss (da gäbe es aber noch andere Möglichkeiten), will man es, weil man dann mehr Geld hat und sich mehr leisten kann?? Was ist es??




weil es spass macht???
und von all deinen angeführten gründen ein bisschen.
hast du schon mal gearbeitet?

Irmi77
08.01.2005, 13:20
Warum gehe ich arbeiten und bleibe nicht mit Lukas zu Hause?
Weil ich gerne arbeite, weil mir die Decke auf den Kopf fällt, wenn ich nur zu Hause bin, weil es natürlich super ist, etwas mehr Geld zur Verfügung zu haben, weil ich dadurch ein ausgeglichenerer Mensch bin und nicht zuletzt weil Lukas so die Möglichkeit hat, von Anfang an mit anderen Kindern aufzuwachsen (er ist bei einer Tagesmutter und ich arbeite seit Oktober 04).
Liebe Grüße

xyz
08.01.2005, 13:21
[QUOTE=Irmi77]weil ich dadurch ein ausgeglichenerer Mensch bin[/ QUOTE]

nicht zu vergessen.

Dolphin
08.01.2005, 13:27
Auch bei mir. Weil ich gerne arbeite. Weil es mir zu viel wäre, "nur" - bitte nicht falsch zu verstehen - Mama zu sein. Ich kann nicht den ganzen Tag nur mit Kind zu Hause verbringen. Ich liebe meinen Sohn, kann aber viel besser mit ihm, wenn ich nicht den ganzen Tag bei ihm bin. Ich genieße es, gute Arbeit zu tun oder auch mich fortzubilden. Es wäre für mich ein Horror, Tagesmutter oder Kindergärtnerin zu sein. Weil es einfach nicht "mein" Gebiet ist, da bin ich komplett überfordert. Und weil ich ein Kind bekommen und auch sehr gewollt habe, heißt das doch nicht, mein Leben ab dem Zeitpunkt aufgeben zu müssen und nur noch Kinderlieder singen zu müssen, oder? (ist auch etwas härter ausgedrückt, aber das ist die andere Seite - zu arbeiten müssen. Es gibt ja auch Mittelwege)

lg Claudia

Beli-Co
08.01.2005, 14:10
Mich würde eigentlich das Gegenteil interessieren:
Was bewegt Mütter (abgesehen von den ersten Jahren), trotzdem jahrelang zu hause zu bleiben. Ich meine nichts für ungut aber was tut man in der Zeit, wo die Kids im Kindergarten in der Schule sind oder grad ihre Freunde besuchen. Und was macht man, wenn die Kinder mal gross sind und eine eigene Wohnung und ein eigenes Einkommen haben? Nach 20 Jahren Abwesenheit in den Arbeitsmarkt wiedereinsteigen gelingt dann doch gar nicht......

Warum ich arbeite?
Weil ich die Abwechslung brauche und weil mich meine Arbeit großteils interessiert. Ich kann es mir nicht vorstelle, nicht zu arbeiten. Ausserdem brauche ich die Kohle, ein nciht unerheblicher Grund. Ja und dann gibts noch ein paar andere Gründe, aber die wurden zum größten Teil eh schon erwähnt.

liebe grüsse
beli

monika67
08.01.2005, 14:36
Ich hab mich schon seit langem gefragt, was Mütter dazu bewegt arbeiten zu gehen, obwohl man doch ein Kind hat. Muss man, wiel es sich finanziell nciht ausgeht, will man, weil man auch mal raus muss (da gäbe es aber noch andere Möglichkeiten), will man es, weil man dann mehr Geld hat und sich mehr leisten kann?? Was ist es??


Du hast Dir die Anwort teils schon selbst gegeben: weil Frau im Regelfall keine Anerkennung für ihre Leistungen zu Hause mit Kind bekommt.

Deine Anerkennung sind Deine bestandenen Prüfungen und die Bewunderung
"wie schaffts Du es neben dem Kind zu studieren!"

Aber wenn man bei jedem Handgriff zu Hause durch das Kind unterbrochen wird, bekommt man irgendwann das Gefühl der Unzulänglichkeit, die Grundstimmung wird trübe.
Nur 2 Stunden um die Mittagszeit, wenn der Zwerg schläft, gschwind bügeln, staubsaugen läßt man lieber damit man ihn nicht aufweckt, etc, etc. :(
Im Büro stört mich nichts und ich kann etwas in Ruhe und ohne Spagat fertig bringen, damit habe ein Erfolgserlebnis, kann mit mir und der Welt zufrieden sein und das überträgt sich auf das Kind. :)

Geistiges abschalten: zum Lesen zu Hause komm ich nicht, außer zum Bilderbuch vorlesen und mein Mann findet, eigentlich kann das Essen schon auf ihn warten, weil frau ist ja eh zu Haus. Ich hatte nach acht Monaten zu Hause, das Gefühl das Denken verlernt zu haben und war froh endlich wieder arbeiten gehen zu können.
In der U-Bahn habe ich Zeit zum Lesen und Nachdenken.
Im Büro sind die Problemstellungen anders, ich denke über verschiedenste Dinge nach, nicht nur über diverse Probleme zu Hause. Daraus kann ich meine Befriedigung ziehen.

Nichts gegen Mütter die jahrelang zu Hause bleiben. Die sind Spitze im Haushaltsmanagement und können daraus ihre Erfüllung ziehen, nur dazu zähle ich nicht. Hausfrau ist ein Beruf, den man wählen können sollte wie jeden anderen.

Lg
Monika & Katharina (*19.12.2002)

guggi
08.01.2005, 19:11
- weil ich lieber ungefragt mein selbstverdientes Geld ausgebe
- weil ich 10 Jahre Ausbildung für meinen Beruf hinter mir habe
- weil ich eine eigene Pension haben möchte
- weil ich mich einfach gut fühle, wenn ich meine Kompetenz zeigen und damit auch vielen helfen kann
- weil ich meiner Tochter zeigen möchte, wie wichtig es ist, daß man gerade als Frau für sich selbst sorgen kann
- weil ich putzen, bügeln, aufräumen überhaupt nicht mag und lieber an jemand anderen delegiere
- weil ich in der Zeit, wo ich ausschließlich beim Kind daheim war, für meinen Mann ziemlich ungenießbar geworden bin, weil grantig und depressiv
- weil ich mir gewisse Dinge leisten möchte, die ich ohne Arbeiten gehen nicht könnte - ich spreche hier nicht von Luxus, sondern Bildung, Kultur, körperliche Fitness
- weil ich mich 8 Stunden täglich besser auf mein Kind konzentrieren kann als 12 Stunden.

amydarling
08.01.2005, 20:42
Mich würde eigentlich das Gegenteil interessieren:
Was bewegt Mütter (abgesehen von den ersten Jahren), trotzdem jahrelang zu hause zu bleiben. Ich meine nichts für ungut aber was tut man in der Zeit, wo die Kids im Kindergarten in der Schule sind oder grad ihre Freunde besuchen. Und was macht man, wenn die Kinder mal gross sind und eine eigene Wohnung und ein eigenes Einkommen haben? Nach 20 Jahren Abwesenheit in den Arbeitsmarkt wiedereinsteigen gelingt dann doch gar nicht......
beli

ich glaube, diese gattung ist ja schon fast ausgestorben, aber es gab auch zeiten (generation meiner eltern), wo es eine prestige-sache war, dass es sich die familie leisten konnte, zu hause zu bleiben.

und es gibt auch einfach frauen, die die arbeit im haus gerne machen, die gerne kochen, putzen etc. die gerne intensiv die zeit mit ihren kindern verbringen usw.

ich bin selbst berufstätig und habe zwei kinder, eines muss ich aber schon sagen: manchmal bleiben die kinder auf der strecke! das hat sich vor allem in der schulzeit bei meinem großen herausgestellt. es ist schwierig, einen guten halbtagsjob zu finden (vorallem, wenn man eine gewisse bildung mitbringt und damit auch ansprüche ans jobprofil), d.h. man landet in einem ganztagsjob und da muss ich schon sagen: für yannick war das nicht optimal. er hätte eine mama gebraucht, die mittags zu hause ist und dann mit ihm lernt etc.
das kann natürlich bei jedem kind anders sein, aber in der zeit war mein schlechtes gewissen oft übersimensional, da hätte ich mir manchmal gewünscht, ich wäre als huasfrau zufrieden.

nbnb
08.01.2005, 20:52
Falsch mich wer falsch verstanden hat, ich verurteile das arbeiten gehen nicht, ich wollte es nur wissen...

Ich habs chon mal gearbeitet, während dem Studium eben und dann bin ich schwanger geworden. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich habe immer wieder das Angebot bekommen zurückzukommen, auch weil sie mich ein wenig gebraucht haben. Ich hätte auch nur 10 Stunden arbeiten gehen können, das wär sich locker ausgegangen, aber ich bin lieber daheim geblieben, weil es schön ist den ganzen Tag mit dem Kind zu verbringen.

Als Ausgleich bin ich viel unterwgs gewesen, baden, Freunde treffen, auf die Uni marschieren, in die Stadt fahren,... mir hat all das gereicht als Ausgleich.

Wenn ich vor den Kindern schon gearbeitet hätte, in einem fixen Beruf, dann würde ich auch ned gleich wieder arbeiten gehen wollen. Ich würde sicherlich bis zum Kinderagrten daheim bleiben und dann auch nur so arbeiten, dass ich mein Kind wieder abholen kann. Einen Tag in der Woche könnt ich mri auch vorstellen, dass es von jemanden anderen (oma,...) abgeholt wird. Aber ich würde sicherlich ned mehr arbeiten. In der VS das selbe, ich will zuhause sein, wenn mein Kind nachhause kommt.

Was machen nun die Frauen, die zuhause bleiben. Also, wenn ich jeden Tag 3-4 Stunden ohne Kinder wäre, würde ich mindestens eine Stunde für mich haben wollen - LESEN - und die restliche Zeit, würde ich in Hausarbeit stecken. Also, bei mir gibts genug zu tun!!!!

Mein Studium gibt mir Bestätigung, das stimmt, vielelicht würde ich doch arbeiten gehen wollen, wenn ich diese nicht hätte. Nein, ich würde bis zum Kindergarten sicherlich auch zuhause bleiben wollen.

Was ich mir vorstellen könnte, wäre eine Teilung der Kinderbetreuungszeiten mit dem Vater der Kinder. Ich gehe 10 Stunden arbeiten und er passt einstweilen auf. Dies wäre für mich ein Einstieg ins Berufsleben ab dem ersten Geburtstag des Kindes, vorher auf keinen Fall.

Da solche Themen oft falsch verstanden werden, nochmal: Ich mein nix was ich sage böse. Ich will auch keinen verurteilen...

nbnb
08.01.2005, 20:54
Noch was: 20 Jahre zuhause bleiben, das könnt ich auch ned...

lupinchen76
08.01.2005, 21:18
hi!

meine antwort passt eher zur frage von beli&co, steht aber eigentlich irgendwo dazwischen. im moment würde ich sehr gerne noch einige jahre zu hause bleiben, aber für immer könnte ich es mir nicht vorstellen.

bei mir ist es so, dass ich vor der karenz 7 jahre lang in meinem job war und im juni wieder beginne.
ich habe meinen job sehr gerne gemacht, bin aber im arbeitsleben eher der genügsame typ -nicht auf karriere aus, hauptsache ich fühl mich dort wohl mit job und kollegen. und so war´s auch, darauf freu ich mich auch schon wieder.
allerdings habe ich ziemlich ungute dienstzeiten, ich werde kaum vor halb acht uhr abends zu hause sein und d.h. sobald nils in den kindergarten geht, werde ich unter der woche so gut wie nichts mehr von ihm sehen :( .

deshalb werde ich einmal abwarten, wie es uns (v.a.mir) mit dieser situation geht und wenn ich wirklich unglücklich dabei sein sollte, was ich befürchte, werde ich ernsthaft in betracht ziehen, zu kündigen. und falls ich wieder schwanger werden sollte, ist für mich klar, dass ich dann von vornherein 2 jahre karenz anmelden werde.
für mich war das letzte jahr mit meinem kind zu hause eines der schönsten, aufregendsden jahre überhaupt und mir war keine minute langweilig. ich habe auch nie das gefühl, dass mir die decke auf den kopf fällt oder dass ich geistig unterfordert bin (obwohl ich mich schon für einen weltoffenen, vielseitig interessierten menschen halte;)). ich habe auch nicht das gefühl, zu wenig anerkennung zu bekommen.

deshalb hab ich schon ein bisserl bauchweh bei dem gedanken, wieder arbeiten zu müssen und ich möchte mich nach einer zweiten karenz zumindest für einige jahre nach einem halbtagsjob umschauen (im gegensatz zu voll arbeiten). ganz zu hause bleiben, kann ich mir des geldes wegen nicht vorstellen und auch, weil ich über kurz oder lang schon etwas außerhalb der familie machen möchte (glaub ich halt).

liebe grüße

lupinchen76
08.01.2005, 21:21
dass ich im juni schon wieder beginne und nicht erst später, liegt daran, dass:

-mein freund in karenz gehen möchte und ich denke, dass es gut und wichtig für ihn und für nils ist, wenn er das tut
-ich um einiges mehr verdiene als mein freund
- ich vermutlich für 2006 keine chance auf einen dienstvertrag hätte, wenn ich nicht 2005 wieder arbeite
-ich nie damit gerechnet hätte, dass ich sooo gern zu hause bin

lg

biitz&wulli
08.01.2005, 21:47
weil ich im job erfolgserlebnisse und anerkennung bekomme.
daheim lobt mich keiner, wenn die socken und leiberl gewaschen und gebügelt ordentlich wieder im kastel liegen ;)
weil ich shoppen gehen will ohne meinen mann vorher zu fragen.
und weil ich studiert und mir wissen angeeignet habe und es schad um das wäre.

latella
09.01.2005, 10:34
...natürlich das geld (obwohl bei meinen kinderbetreuungskosten bleibt mir in den ersten jahren fast nix davon, siehe mein beitrag :( )

...aber auch - und noch viel wichtiger: um den anschluss an den arbeitsmarkt nicht zu verlieren! ich habe studiert und habe einen meinen qualifikationen entsprechenden job, der mir freude macht! aber ich mache mir nichts vor - es kommen viele neue junge studienabgängerInnen nach.
in ein paar jahren bin ich 40. wenn ich mir nun eine mehrjährige kinderpause gönnen würde, dann bin ich mit garantie völlig im beruflichen out. alternativen: putzen gehen, regaleinräumen, im besten fall aushilfsverkaufskraft bei dm :rolleyes:
das sind nicht die wahren alternativen, vor allem, da ich als in lebensgemeinschaft lebende in keiner weise durch ausgiebige unterhaltsansprüche finanziell abgesichert bin. dh wenns beziehungsmäßig hart auf hart käme, dann müssten die kids und ich von dem leben, was ich verdiene.

hegko
09.01.2005, 15:16
- weil ich lieber ungefragt mein selbstverdientes Geld ausgebe
- weil ich 10 Jahre Ausbildung für meinen Beruf hinter mir habe
- weil ich eine eigene Pension haben möchte
- weil ich mich einfach gut fühle, wenn ich meine Kompetenz zeigen und damit auch vielen helfen kann
- weil ich meiner Tochter zeigen möchte, wie wichtig es ist, daß man gerade als Frau für sich selbst sorgen kann
- weil ich putzen, bügeln, aufräumen überhaupt nicht mag und lieber an jemand anderen delegiere
- weil ich in der Zeit, wo ich ausschließlich beim Kind daheim war, für meinen Mann ziemlich ungenießbar geworden bin, weil grantig und depressiv
- weil ich mir gewisse Dinge leisten möchte, die ich ohne Arbeiten gehen nicht könnte - ich spreche hier nicht von Luxus, sondern Bildung, Kultur, körperliche Fitness
- weil ich mich 8 Stunden täglich besser auf mein Kind konzentrieren kann als 12 Stunden.

yes! das ist es. lge va

honeypie
09.01.2005, 16:05
Das meiste von dem, was guggi sagt. :D
Aber eigentlich: Für mich ist es vom Gefühl her selbstverständlich, dass eine erwachsene Person durch Arbeit zum Erhalt der Familie beiträgt. Komisch, denn meine eigene Mutter war zu Hause ... vielleicht sogar gerade deshalb? :)

Aber nicht nur das, es ist auch dieser Beitrag zum "großen Ganzen", das Teilhaben an der Welt durch Leistung, Mitarbeit, ... wenn ihr versteht, was ich meine.

Ich bin auch deshalb nach 1 1/2 Jahren wieder arbeiten gegangen, weil LG ebenfalls in Karenz gehen wollte. Und weil wir das Geld brauchen. Und weil mich der "Haushalt" nicht ausfüllt, Pension, nicht abhängig sein wollen. Und und und ...

Das mit der Vorbildwirkung ist auch ein gutes Argument, finde ich.

ebsie
09.01.2005, 16:19
das geldverdienen steht eigentlich nicht sosehr im vordergrund; ich glaub auch, dass unterm strich weniger rauskommt, weil ich ja dann ja ausgaben für die kinderbetreung und eventuell auch haushaltshilfe habe, die wohl meine einkünfte übersteigen würden.
aber wenn ich nicht am ball bleibe und bald wieder arbeite, hab ich angst, dass alle guten kontakte verloren gehen. komme ich erst in 2 jahren ins berufsleben zurück, ist es vielleicht schon zu spät und keiner erinnert sich mehr an mich und das was ich kann (bin selbständig). ich wollte mir eigentlich ein jahr geben, in dem ich mich nur um paul kümmere, jetzt scheint es mir aber zulange zu sein... denn paul soll ja auch geschwister bekommen und wenn ich für jeden solange wegbleibe, dann kann ich mir den beruf eh in die haare schmieren...

valentiger
09.01.2005, 19:29
"nur glückliche mütter haben glückliche kinder!"

...deshalb muss jede mami für sich entscheiden was sie braucht um glücklich zu sein!

alina
09.01.2005, 20:17
hmmm, ich dachte eigentlich immer & denke meistens immer noch so, dass auch ich nicht die geborene vollzeitmama bin. d.h. ich hab als leo 6 monate alt war wieder zu studieren angefangen und das ziemlich "flott", weil ich meinen zweiten abschnitt durchpeitschen wollt (wegen meiner eigenen familienbeihilfe, wegen finanziellem, weil ich dachte, wenn ich zu lange pausiere, werd ich's nie fertig machen etc.) jetzt wird leo drei und ich bin in meiner "diplomarbeitsphase" und hab somit seit 2 1/2 jahre zum ersten mal zeit ein bissl luftzuholen. erst rückwirkend gesehen merke ich, wie anstrengend die vergangene zeit war, wie oft ich unter großem druck gestanden bin, wobei ich mich wohl selber am meisten unter druck gesetzt habe - einfach in allem perfekt sein zu wollen und kind, studium, haushalt und partnerschaft unter einen hut zu bringen.
mir geht es momentan eigentlich schon so gut wie lange nicht mehr und denke in der logischen folge auch meinem kind und meiner partnerschaft.
lange rede, kurzer sinn: ich verstehe jede & jeden, die/der arbeitet, eben aus den vielen schon von euch angeführten gründen. ich für mich hätt mir aber eben in den letzten jahren oft gewünscht, nicht jeden tag einen spagat machen zu müssen, leo vielleicht nur 3mal wöchentlich anstatt wirklich jeden vormittag in fremdbetreuung geben zu müssen...ich war einfach viel zu oft von dem gedanken begleitet - ich müsst mehr lernen oder ich müsst& will mehr zeit mit meinem sohn verbringen, einfach ein ewiger kreislauf ;-)
aber irgendwie hab ich inzwischen auch gelernt, prioritäten zu setzen und ärgere mich nicht mehr über mich selber, wenn nicht alles perfekt ist - haushalt kann jetzt oft warten oder ein prüfung wird auch mal verschoben, auch wenn mich das schlechte gewissen quält und ich mich frag, ob ich nicht zu nachlässig bin.
meine vollste bewunderung jedenfalls an jede von euch.
lg anna & leo (20.02.2002)

yu-lin
09.01.2005, 22:17
Zu den bereits allen erwähnten, guten Gründen.
Noch ein ganz Wesentlicher: " In der Arbeit kann ich wenigstens alleine und in Ruhe auf die Toilette gehen" :D :D :D
lg
Christine

Muckal
09.01.2005, 23:02
Ich hab mich schon seit langem gefragt, was Mütter dazu bewegt arbeiten zu gehen, obwohl man doch ein Kind hat. Muss man, wiel es sich finanziell nciht ausgeht, will man, weil man auch mal raus muss (da gäbe es aber noch andere Möglichkeiten), will man es, weil man dann mehr Geld hat und sich mehr leisten kann?? Was ist es??


Ich wollte eigentlich nicht arbeiten gehen bis Tristan 3 jahre alt ist und in den KiGa geht.

Es hat sich aber Einiges geändert:
1) Tristan ist ein absolut unkompliziertes Kind und ich sehe den Kontakt mit anderen Kindern in seinem Alter als absolute Bereicherung für ihn! Ab April 2005 wird er vormittags (8:00-13:00) eine Kinderkrippe besuchen, im Mai 2005 wird er 2 Jahre alt.
2) Einführung des Anspruchs auf Elternteilzeit bis zum 7. Geb. des Kindes: Ich wäre meinen Job wahrscheinlich nicht wieder angetreten, wenn ich damit hätte rechnen müssen, nach 3 (?) Monat wieder gekündigt zu werden, weil ich mit einem Kind weniger flexibel bin.
3) jetzt habe ich einen fixen Teilzeitjob und ein eigenes Einkommen bis mein kind 7 Jahre alt ist!!! Das ist in der heutigen Zeit sehr sehr viel wert!!!!

Mir fällt die Decke nicht auf den Kopf und ich hätte keinerlei Probleme damit, noch länger Mutter (und Hausfrau) zu sein. Finanziell würde sich meine 'Arbeits'losigkeit bei uns ausgehen, aber wir könnten uns nie unsere Vorstellungen unseres zukünftigen Lebens verwirklichen!!!

Das war eigentlich der Hauptgrund, meinen Job zu behalten (zuerst Vollzeit, dann Recht auf Teilzeit!), unsere Familie finanziell zu unterstützen, damit wir unseren Kindern unseren (!) Traum von einem eigenen Haus im Grünen mit Garten, Hund und Geschwistern (!) erfüllen können.

Annika
09.01.2005, 23:09
Mein Grund arbeiten zu gehen ist, dass auch mein Mann das Recht darauf hat Zeit mit unserer Tochter zu verbringen und aus diesem Grund haben wir uns die Karenzzeit geteilt. Ab Februar gehe ich arbeiten und mein Mann bleibt zuhause.

guggi
10.01.2005, 08:35
Zu dem bereits allen erwähnten, guten Gründen.
Noch ein ganz Wesentlicher: " In der Arbeit kann ich wenigstens alleine und in Ruhe auf die Toilette gehen" :D :D :D
lg
Christine

Jaaaa! Und einen Kaffee trinken!

HeniG
10.01.2005, 08:48
Weil ich sehr gerne arbeite und 24 Stunden "nur zu Hause" sein für meinen Geist (nicht für den Körper! ;)) zu langweilig ist und mir die Decke auf den Kopf fällt.

cybernola
10.01.2005, 09:24
Wenn ich mir das so durchlese (in Ruhe Klo gehen, Kaffee trinken :D) bekomme ich sofort wieder Lust auf meinen alten Bürojob (Marketing, Fondsgesellschaft) - tatsächlich habe ich mit meinem Arbeitgeber aber eine 6,5 jährige Karenz vereinbart, erst bei Schuleintritt der Kleinen gehe ich zurück in meinen alten Job. Zwischenzeitlich arbeite ich zwar auch, aber größenteils zuhause und mit Kindern.

Für mich stellt die lange Karenz jetzt eine Art Pause vom Berufsalltag dar, bei dem ich mir klarwerde, was ich weiter machen will. Mein zweites Standbein - Trageberatung - ist jetzt in den Vordergrund gerückt, mein Studium möchte ich auch gerne abschließen. Vor allem möchte ich herausfinden, was ich weiter machen will, was ich "riskieren" will.

Einerseits habe ich einen gesicherten Job mit einigen Benefits und der Möglichkeit, mich fortzubilden und (in bescheidenem Umfang) Karriere zu machen. Andererseits mein Studium und die Erwachsenenbildung, die mir verdammt viel Spaß macht, allerdings weder gesichertes Einkommen noch eine geordnete Karriereplanung bietet.

Ich sehe mich als eigenständige Person, die sich - neben vielen anderen Dingen - auch eine zeitlang hauptsächlich um die Kinder kümmert. Ich liebe meine Kinder, aber als "Lebensaufgabe" wäre es mir persönlich zuwenig, ihnen beim Wachsen und Großwerden zuzusehen. Der finanzielle Aspekt ist bei mir völlig untergeordnet, wir unterteilen nicht in "mein Geld" "dein Geld" - bei uns gibt es 2 Konten mit "unserem Geld" - für die "Befüllung" ist derzeit halt in erster Linie mein Mann zuständig, das wird bei uns aber kaum thematisiert.

LucieB
10.01.2005, 12:42
ganz ehrlich gesgt, wenn ich könnte, hätte ich noch nicht so bald zum arbeiten angefangen. bei mir ist es schlicht und einfach geldmangel der mich dazu treibt!!!! nix mit, selbstverwirklichung, alleine aufs klo gehen, etc.

im dezember war mein kind schon bei der tagesmutter und ich muss sagen die paar stunden alleine sein habe ich genossen!!! endlich das tun, was ich will und wenns nur stricken, lesen oder nix tun war!!! wenn ich wieder arbeiten gehe, habe ich wieder den druck, pünktlich zu sein, etwas weiter zu bringen, und habe wieder keine zeit nur das zu tun, was mir wirklich gefällt!

also mein persönlich idealfall wäre, mein kind ist 2-3 woche bei einer tagesmutter und ich habe genug geld mir meine träume zu erfüllen! z.b. wieder studieren, sprachen lernen,.....und erst wieder voll arbeiten zu gehen, wenn mein mini in die schule geht!!!

aber es habert einfach am lieben geld!!!

darum: ich gehe nur arbeiten wegen dem geld und nicht, weil mir meine arbeit fehlt!!!

ps: wenn mich wer fragt, warum ich arbeiten gehe, dann sage ich halt so sachen wie: weil mir sonst die decke auf den kopf fällt, weil ich "erwachsenenaustausch" brauche, weil... halt dinge, die anderen suggerieren wie toll man halt alles managt, kind haushalt, mann, arbeit. wenn ich sage: nur wegen dem geld und mich g'freusts eh nicht, kommt das lange nicht so gut an! ist halt auch eine kleine selbstlüge, muss mir das arbeiten schmackhaft machen!

Ulli0271
10.01.2005, 15:27
Ich hab es eh schon in einigen ählnichen Freds geschrieben.
Ich gehe aus verschiedenen Gründen arbeiten. Erst mal ist es eine Geldfrage, andererseits bin ich einfach keine Hausfrau und all die Sachen geben mir nichts. Ich habe lange studiert, um den Beruf ausüben zu dürfen, den ich immer wollte - und es macht einfach Spaß mit anderen LEuten zusammenzusein, Anerkennung zu finden, etc.
Sicher wünsch ich mir zwischendurch so Tage zum Verschnauen, ich würd auch gern am Vormittag Freudinnen treffen oder shoppen gehen, wenn nicht alle anderen unterwegs sind. Aber die Freude am Job ist einfach vieeel größer - und nicht zuletzt wollte ich den Anschluss nicht verlieren. Das war der Hauptgrund, dass ich schon als meine Tochter knapp 1 Jahr alt war wieder zu unterrichten begonnen habe! Ich hab natürlich auch den Vorteil, dass ich in den Ferien ZEit für meine Kids habe - aber ich merke immer schon sehr bald, dass mir die Schule abgeht...
lg
ulli

sabineh
10.01.2005, 15:59
Ich tus nicht wengam Geld, weil ich sonst etwas anderes machen müsste. Ich leite eine Selbsthilfeorganisation und bekomme nix dafür. Im Gegenteil, jetzt leiste ich mir sogar eine Putzfrau, denn da habe ichfür die Gestose-Frauen mehr Zeit...
Für mich ist es ein Ausgleich zu den Kindern, da verblöde ich nicht daheim, denn ich habe Kinder, die vom Füttern her so problematisch sind, dass es besser ist, sie nur daheim zu füttern.
Alles Liebe, Sabine

tibia
10.01.2005, 22:47
Bei mir ist die Sachlage auch eher pragmatischer Natur:
* ich habe lang studiert, sollte man nicht brach liegen lassen
* bei langer Pause wäre ich beruflich nicht mehr up to date ( nicht, daß ich
das jetzt wäre :D )
* monetas, monetas

Hätte ich genug Geld: ich würde nicht arbeiten gehen, ich sags ehrlich.

was mir spontan einfällt:
- Reisen, Reisen, Reisen
- Wellnessen
- Shoppen :D
- Zeit stressfrei mit meinem Kind ( in Zukunft wohl Kindern)
- Freunde treffen und gemeinsam das Leben auskosten! :herz:

Bei solchen Diskussionen werde ich regelmäßig recht philosophisch: was habe ich persönlich davon, mehr als ein Drittel meines Lebens gearbeitet zu haben? Was, wenn ich morgen den Löffel abgebe?
Die wirklich emanzipierte Frau bleibt neuerdings zuhause, habe ich gehört! :D

Níx für ungut. That's life.

Bealee
11.01.2005, 08:43
Die wirklich emanzipierte Frau bleibt neuerdings zuhause, habe ich gehört! :Dis nich wahr...? :eek: ;)

nach 7 1/2 Jahren Karenz war ich am Arbeitsmarkt kaum was wert "Sie kennen sicher kaum die aktuellen Programme...!" und das, nachdem ich während der Karenz-Jahre stets mit aktueller Software freiberuflich gearbeitet hab... :rolleyes: (bin in der EDV-Branche)

also hab ich nach den Kids dort weitergemacht, wo ich in der Karenz begonnen hab und mich selbstständig gemacht, da fragt keiner dämlich

wären die Karenzzeiten nicht ineinander übergegangen, hätt ich sicher dazwischen wieder gearbeitet, der Arbeitsmarkt ist nicht mehr so rosig wie vor den Kids...

also: am Ball bleiben, wems Spaß macht und Zeit für die Kids bleibt auch genug

ebsie
11.01.2005, 08:53
is nich wahr...? :eek: ;)

nach 7 1/2 Jahren Karenz war ich am Arbeitsmarkt kaum was wert "Sie kennen sicher kaum die aktuellen Programme...!" und das, nachdem ich während der Karenz-Jahre stets mit aktueller Software freiberuflich gearbeitet hab... :rolleyes: (bin in der EDV-Branche)

also hab ich nach den Kids dort weitergemacht, wo ich in der Karenz begonnen hab und mich selbstständig gemacht, da fragt keiner dämlich

wären die Karenzzeiten nicht ineinander übergegangen, hätt ich sicher dazwischen wieder gearbeitet, der Arbeitsmarkt ist nicht mehr so rosig wie vor den Kids...

also: am Ball bleiben, wems Spaß macht und Zeit für die Kids bleibt auch genug

da stellt sich die frage, ob die großzügige österreichische karenzregelung so ein vorteil für frau ist?

Bealee
11.01.2005, 09:13
da stellt sich die frage, ob die großzügige österreichische karenzregelung so ein vorteil für frau ist?nein, die Frage stellt sich nicht - die Frage ist, warum die Arbeitgeber noch immer nicht kapieren, dass Frau in der Karenz nicht verblödet...

ist eine Frage der (vorwiegend) männlichen Einstellung zu Familie und Kindern...

guggi
11.01.2005, 10:06
Hätte ich genug Geld: ich würde nicht arbeiten gehen, ich sags ehrlich.

was mir spontan einfällt:
- Reisen, Reisen, Reisen
- Wellnessen
- Shoppen :D
- Zeit stressfrei mit meinem Kind ( in Zukunft wohl Kindern)
- Freunde treffen und gemeinsam das Leben auskosten! :herz:

Bei solchen Diskussionen werde ich regelmäßig recht philosophisch: was habe ich persönlich davon, mehr als ein Drittel meines Lebens gearbeitet zu haben? Was, wenn ich morgen den Löffel abgebe?
Die wirklich emanzipierte Frau bleibt neuerdings zuhause, habe ich gehört! :D

Níx für ungut. That's life.

Die Idee hat schon was. Dafür müßte man aber so richtig stinkreich sein, damit man allein von den Zinsen so leben kann. Aber ich hab das Gefühl, nach 2,3 Monaten wär mir das zu fad. Ich hätte das Gefühl, ich muß meinem Leben einen Sinn geben. Vielleicht würde ich dann auch irgendwas Wohltätiges machen - Krankenhaus in Afrika aufbauen oder so.

ebsie
11.01.2005, 10:06
nein, die Frage stellt sich nicht - die Frage ist, warum die Arbeitgeber noch immer nicht kapieren, dass Frau in der Karenz nicht verblödet...

ist eine Frage der (vorwiegend) männlichen Einstellung zu Familie und Kindern...

ich wollte mit meiner bemerkung in keinster weise deinen ehemaligen arbeitgeber verteidigen (seine begründung klingt eher nach einer ausrede) sondern generell die frage stellen, ob es für frauen am arbeitsmarkt nicht ein grosser nachteil ist, überhaupt die option zu haben im falle einer schwangerschaft/geburt solange wegzubleiben...

virunum
11.01.2005, 11:23
nein, die Frage stellt sich nicht - die Frage ist, warum die Arbeitgeber noch immer nicht kapieren, dass Frau in der Karenz nicht verblödet...

ist eine Frage der (vorwiegend) männlichen Einstellung zu Familie und Kindern...
diese feststellung triffst ziemlich gut, genau meine ansicht!!!! ich habe das glück einen chef zu haben, der selbst sehr engagierter vater von zwillingen ist. dementsprechend versteht er meine probleme bzgl. kinderbetreuung pflegeurlaub etc. sehr gut. aber das ist scheinbar die ausnahme! ich gehe auch hauptsächlich deswegen wieder stundenweise arbeiten um für einen wiedereinstieg nach der karenz gerüstet zu sein und nicht wieder bei null anfangen zu müssen. auch wenn ich selbst meine qualifikationen kenne und überzeugt bin, dass ich jeden berufsanfänger um längen schlagen könnte.

noch eine anmerkung: ich bin froh, dass es hier eine plattform für gleichgesinnte gibt! ich habe nämlich alle aussagen, wie: "meinst nicht, dass es noch zu früh ist das kind alleine zu lassen", "hast das wirklich notwendig", etc. echt satt!!!!!!!

Bealee
11.01.2005, 13:48
ich wollte mit meiner bemerkung in keinster weise deinen ehemaligen arbeitgeber verteidigen (seine begründung klingt eher nach einer ausrede) sondern generell die frage stellen, ob es für frauen am arbeitsmarkt nicht ein grosser nachteil ist, überhaupt die option zu haben im falle einer schwangerschaft/geburt solange wegzubleiben...ich verteidige auch niemanden, schon gar nicht einen der weltweit größten Konzerne... :rolleyes:

ABER: eine Option kann kein Nachteil sein, zum Glück kann Frau ja arbeiten, ab wann es ihr passt, nun mal ungeachtet der in beiden Fällen entb.e.h.r.-lichen *zensurumgehe* Kommentare...

Julia25
11.01.2005, 23:03
Hallo,
bin erst jetzt auf das neue Forum gestossen und freue mich echt, dass es jetzt auch ein Forum für berufstätige Mütter gibt, wo nicht sofort Kritik und negative Bemerkungen zur Berufstätigkeit kommen, sondern wo man unter Gleichgesinnten, ohne vorherige Abstempelung (Berufstätige Mutter = Rabenmutter) echt konstruktiv diskutieren kann.

Ich habe 2 Kinder und arbeite seitdem sie jeweils 6 Monate sind in Teilzeit und da möchte ich etwas zu den letzten Beiträgen und zum Kinderbetreuungsgeld etwas bemerken.

Bei meinem Sohn war ich in Teilkarenz, damals bedeutete das man muss die Stunden reduzieren (damals arbeitete ich 20 Stunden, hätte noch mehr machen können) und man hat das halbe Karenzgeld doppelt so lange bekommen (in Summe das gleiche wie eine nicht arbeitende Mutter) - das fand ich OK.
Jetzt mit dem "Supertollen Kinderbetreuungsgeld" werden die Frauen in eine Falle gelockt: Kinderbetreuungsgeld 2 Jahre und arbeitsrechtlicher Karenzanspruch 1,5 Jahre und so nebenbei die Obergrenze beim Gehalt. Nicht das die Regierung eine Staffelung macht oder bedenkt, dass die Kinderbetreuung für Kleinkinder sauteuer ist.

Ich kann jetzt nur 15 Stunden arbeiten (der Gleichstand zum Verdienst, wenn ich auf das Kinderbetreuungsgeld verzichte wär bei etwa 32 Stunden !!), da hat sogar mein Arbeitgeber, der sehr tolerant ist, Schwierigkeiten gemacht, ich habe einen guten Posten und ein gutes Projekt verloren. Leider musste ich in vorzeitigen Mutterschutz in der 24. Woche und musste nur mehr liegen, ganze 2 Monate lang :-( das hat schon gereicht und ich war weg. Jetzt nach bald einem Jahr wieder arbeiten, tut sich wieder eine Chance auf, aber wenn ich wirklich länger daheim geblieben wäre, wäre ich absolut weg vom Fenster gewesen.

Mir ist mein Beruf wichtig (ich habe nicht Jahre studiert um dann nach 2 Jahren Berufstätigkeit daheim zu bleiben - manchmal kommt es halt früher als geplant), mein eigenes Einkommen und meine finazielle Selbständigkeit sind mir überaus sehr wichtig, ich möchte nie von einem Mann finanziell abhängig sein und so nebenbei ist es im Büro manchmal richtig entspannend, wenn es nicht jede Sekunde "MAMIIIII ! geht :-)))

liebe Grüße - jetzt leg ich mich lieber nieder, ein Arbeitstag beginnt bei mir mit Aufstehen um 5:45

tia
12.01.2005, 13:35
Jetzt mit dem "Supertollen Kinderbetreuungsgeld" werden die Frauen in eine Falle gelockt: Kinderbetreuungsgeld 2 Jahre und arbeitsrechtlicher Karenzanspruch 1,5 Jahre Kinderbetreuungsgeld 2,5 Jahre, arbeitsrechtlicher Karenzanspruch 2 Jahre!

LucieB
12.01.2005, 14:18
meine einstellung hat sich jetzt ein klein wenig verändert. hatte wohl bammel vor dem ersten arbeitstag! bin jetzt den zweiten tag arbeiten und ich muss meine meinung ein bisschen korrigieren!

die arbeit an sich ist toll! habe ja zeit und geld in mein studium investiert! das problem bei mir sind immer die wechsenlden kollegen und mom habe ich ein sehr demotiviertes kollegium aufgetan!

aber an und für sich hat tibia das geschriben, dass ich für mich auch in anspruch nehmen würde!

susa73
13.01.2005, 18:00
1. Ich liebe meinen Job und die Aufgaben, die damit zusammenhängen
2. Verdiene ich damit ziemlich viel Geld
3. Kann ich viel zuhause erledigen und muss nicht 40 Stunden im Büro
absitzen - kann mich also zuhause um Carolin kümmern
4. Hasse ich jedwede Hausarbeit wie die Pest - insbesondere Bügeln :mad:
5. Haben wir vor Haus zu bauen und da wird jeder Euro benötigt

silvie
13.01.2005, 19:00
Julia 25:
Versteh ich nicht, es ist doch jede Frau ein mündiger Bürger. :confused:
Nur weil man die Möglichkeit hat, bis zu 2 Jahre daheim zu sein beim Kind, bedeutet doch nicht, dass man dies auch muss. Es entscheidet doch jede für sich, wie sie ihr Leben gestalten möchte/kann. Die einen möchten länger daheimbleiben - mit allen Konsequenzen, die anderen gehen lieber früher arbeiten - mit allen Konsequenzen. Und egal ob man arbeitet oder nicht, ist es doch toll länger Geld zu erhalten. :)
Meinst du mit Falle, dass das Kinderbetreuungs-geld gekürzt gehört?

LG
S.

Muckal
14.01.2005, 11:43
Julia 25:
Versteh ich nicht, es ist doch jede Frau ein mündiger Bürger. :confused:
Nur weil man die Möglichkeit hat, bis zu 2 Jahre daheim zu sein beim Kind, bedeutet doch nicht, dass man dies auch muss. Es entscheidet doch jede für sich, wie sie ihr Leben gestalten möchte/kann. Die einen möchten länger daheimbleiben - mit allen Konsequenzen, die anderen gehen lieber früher arbeiten - mit allen Konsequenzen. Und egal ob man arbeitet oder nicht, ist es doch toll länger Geld zu erhalten. :)
Meinst du mit Falle, dass das Kinderbetreuungs-geld gekürzt gehört?

LG
S.

Das ist doch wirklich auf den Punkt gebracht!!!! Aber viele sind wahrscheinlich so dermaßen gierig, vom Staat Geld zu bekommen, dass ihnen gar nicht in den Sinn kommt, darauf zu verzichten (was man ja eigentlich nicht muss, denn es gibt eine Zuverdienstgrenze, die die meisten wahrscheinlich mit einem 20 Std.Gehalt nicht überschreiten würden) und sich stattdessen den Arbeitsplatz zu erhalten!!! Und die neue Elternteilzeit find ich eine absolute Verbesserung!!!!

Muckal
14.01.2005, 11:47
4. Hasse ich jedwede Hausarbeit wie die Pest - insbesondere Bügeln :mad:



Und wer macht das dann??? Viele Mütter, die Vollzeit arbeiten gehen, machen das zusätzlich.

nbnb
15.01.2005, 20:14
da stellt sich die frage, ob die großzügige österreichische karenzregelung so ein vorteil für frau ist?man muss ja nicht solange zuhause bleiben, wie es einem angeboten wird. und alljene, die es wollen, für die ist es ein vorteil!!! vorallem für studenten und bäurinnen, die nämlich früher kein geld erhalten haben.

aber der sinn war ja nicht nur, dass man mehr geld bekommt, sondern auch, dass mütter wieder dazu animiert werden zuhause zu bleiben und für die kinder zu sorgen. ich finde das irgendwie auch richtig, es ist nunmal so, dass die mutter in den ersten jahren besser ist als der papa, die natur hätt es ja sonst nicht so eingerichtet, das wir frauen die kinder bekommen, wir frauen stillen... (was nicht heißt, dass ich die verachte oder als schlechtere mütter betrachte, die arbeiten gehen)

ein problem ist aber sicher, dass es in der arbeitswelt manchmal sehr schwierig sein kann, wenn man 3 jahre nicht mit dabei war. aber dann sollte man daran etwas ändern, da etwas mehr aufklärung bieten, damit frauen dann auch wirklich 3 jahre zuhause bleiben können und nacher nicht diskriminiert werden.

virunum
15.01.2005, 20:32
ich finde das irgendwie auch richtig, es ist nunmal so, dass die mutter in den ersten jahren besser ist als der papa, die natur hätt es ja sonst nicht so eingerichtet, das wir frauen die kinder bekommen, wir frauen stillen... (was nicht heißt, dass ich die verachte oder als schlechtere mütter betrachte, die arbeiten gehen)


hallo!!!?? lebst du hinterm mond??? die natur hast eingerichtet, was soll das? mein mann geht mit der kleinen mindestens genauso gut um wie ich. er hat sogar mehr geduld für sie. stillen tu ich nicht, hat nicht geklappt. bin aber auch nicht böse darüber, so kann mein mann auch nachtschichten übernehmen und wir können dank der großeltern auch einmal einen freien tag und eine freie nacht genießen.
aber bitte, jeder soll nach seiner version glücklich werden. ich stehe aber nicht unbedingt auf solche pauschalierungen wie "wir" frauen.......!!!!!!! in meinem fall zähle ich mich halt nicht 100% zu den oben genannten.

virunum
15.01.2005, 20:41
ein problem ist aber sicher, dass es in der arbeitswelt manchmal sehr schwierig sein kann, wenn man 3 jahre nicht mit dabei war. aber dann sollte man daran etwas ändern, da etwas mehr aufklärung bieten, damit frauen dann auch wirklich 3 jahre zuhause bleiben können und nacher nicht diskriminiert werden.noch was: jede mündige und halbwegs intelligente frau braucht sicher keine aufklärung, sondern kommt gar nicht in die verlegenheit nach der karenz blöd dazustehen. und nur zur info: kindergeld bekommt man nur 2,5 jahre. anspruchsberechtigt für die 3 jahre ist mann/frau nur, wenn der partner zumindest 6 monate die kinderbetreuung übernimmt. soweit zum thema!!!!!

nbnb
15.01.2005, 21:06
kindergeld bekommt man nur 2,5 jahre. anspruchsberechtigt für die 3 jahre ist mann/frau nur, wenn der partner zumindest 6 monate die kinderbetreuung übernimmt.ist bei uns so, deswegen rede ich immer von 3 jahren...

ebsie
15.01.2005, 21:34
man muss ja nicht solange zuhause bleiben, wie es einem angeboten wird. und alljene, die es wollen, für die ist es ein vorteil!!! vorallem für studenten und bäurinnen, die nämlich früher kein geld erhalten haben. (...)
ein problem ist aber sicher, dass es in der arbeitswelt manchmal sehr schwierig sein kann, wenn man 3 jahre nicht mit dabei war. aber dann sollte man daran etwas ändern, da etwas mehr aufklärung bieten, damit frauen dann auch wirklich 3 jahre zuhause bleiben können und nacher nicht diskriminiert werden.

is schon klar dass jede frau die entscheidung selbst für sich richtig treffen kann, wielange sie wegbleiben kann, wie sie sich in der zwischenzeit weiterbildet etc.
die frage die ich nur aufwerfen wollte in bezug auf die karenzlösung (betrifft nicht kindergeld) ist, ob die diskriminierung da nicht schon vorher, bei der jobsuche passiert! wenn sich frau im entsprechenden alter wo vorstellt, weiss der mögliche arbeitgeber ja nicht, wielange sie im falle einer geburt wegbleiben würde (weiss sie ja vermuitlich selbst nicht), aber er weiss dass sie 2,5 jahre wegbleiben könnte.
ich finde schon, dass man diese frage stellen darf - allerdings immer in der forderung, dass sich die einstellung, was mann und was frau in der familie zu tun hat, langsam aber doch grundlegend ändern wird. mir ist halt noch nicht ganz klar, was der beste weg dahin ist.

ALLEGRA
18.01.2005, 22:15
angelehnt an die frage, warum zuhause bleiben, warum ohne "selbstbestätigung" zu leben!

ich werde zu jenen gehören, die laaange zu hause sind.
für mich ist aber auch wichtig, da ich für mein kind da sein möchte und nicht will, das es mehr bei oma oder im kindergarten ist, als sonst wo.
was ich interessant finde, als ich kürzlich zu meinen bruder meinte, das lena mit wahrscheinlich 3 1/2 in den kiga kommt hat er mich mit großen augen angesehen und gemeint, was schon so früh?
ich dachte immer, das ist spät...

was man macht wenn man zuhause ist?
einfach nicht nur in der wohnung sein, sondern raus gehen, viel bewegung, viel anschauen.
es gibt in wien unheimlich viele museen - auch für kinder, man kann eine menge an kurse besuchen (sprachen, etc...) und was mir wichtig ist, wir sind meist 2-3 stunden am tag spazieren.

also ich find es genial, mal wirklich zeit für vieles zu haben, das ich, wenn ich nun auch berufstätig wäre, nicht tun könnte.
und was das geld angeht. ich liege meinem mann nicht auf der tasche - ich habe mein eigenes geld und damit komme ich ganz gut aus.
zahle mir auch meine reisen selbst, da ich es nicht mag, das er mir meine freizeit finanziert.
solange (und ich denke das wird ein schönes zeiterl) es uns so geht, werde ich nicht arbeiten gehen und wenn dann höchstens mal 20 stunden - ich finds einfach so schön mutter sein zu dürfen.


lg

susanna
23.01.2005, 03:19
1. ich definiere mich seit 20 jahren auch durch meine berufliche tätigkeit - zuerst ausbildung, dann im job, warum sollte sich das seit sechs jahren ändern? also ich liebe meinen beruf und meine arbeit

2. ich wollte mehr kinder, längere karenzzeiten kamen deshalb nicht in frage (ging beim 1. nach 8, beim 2. und 3. nach 11 monaten wieder arbeiten)

3. das liebe geld, klar spielt das auch eine rolle und jetzt zu fünft brauchen wir es mehr denn je. auch für die lebensplanung meiner kinder: ich lege vieles in diversen sparformen an, damit beizeiten (schlechten zeiten) geld für ihre ausbildung, start ins selbständige leben etc. da ist

4. auch wenn ich zu hause bin, geht viel zeit für tätigkeiten drauf, wo ich mich nicht voll den kindern widmen kann, genau das delegiere ich jetzt auf andere (haushalt, einkaufen, kochen, füttern...)

5. ich bin auch während meiner arbeitszeit im job eine gute mutter, weil ich die chefin des ganzen unternehmens familie bin!!! bei mir laufen die fäden zusammen, ich entscheide, ich organisiere, nur durchführen tun es halt andere, aber immer zum wohle der kinder

lg susanne

Simon.Andrea
25.01.2005, 14:16
Wir brauchen das Geld, mein LG ist derzeit arbeitslos .....

Ausserdem werde ich heuer 40 und wenn ich - sagen wir mal bis Simon in den Kindergarten geht - zu Hause bleiben würde, wäre der Wiedereinstieg sicher sehr, sehr schwierig.

Hmm, das klingt jetzt sehr negativ - soll aber nicht so rüber kommen. Ich gehe sehr gerne arbeiten! Aber im Moment noch lieber wieder nach Hause!

GLG
Andrea

Larissa+Maus
31.01.2005, 21:53
hm also eigentlich von allem ein wenig.
ich war jetzt fast 2 jahre bei meinem mäuslein zu hause, habe diese zeit seeehr genossen. seit sie 2 ist gehe ich samstags nebenbei arbeiten, in dieser zeit passt mein mann auf die kleine auf. es ist schön wieder arbeiten zu gehen, weil es mir einfach spass macht, ich habe zwar auch abwechslung zu hause, treffe mich mit freunden usw, aber es macht mir auch spass zu arbeiten, dadurch bin ich auch viel ausgeglichener und das übertrage ich auch auf mein kind! das geld ist natürlich auch nett, denn wenn man gewohnt ist gehalt zu bekommen und dann plötzlich nur noch ca. 450 euro kinderbetreuungsgeld zu bekommen, muss man sich dann doch etwas einschränken - also ich zumindestens.
lg larissa+maus

Martina&Vanessa
31.01.2005, 22:02
Also ich persöhnlich kann es nicht verstehen wenn jemand arbeiten geht nur das er sich bestätigt fühlt und ausgeglichen für was bekommen dann manche ein kind das bei der tagesmutter laufen lernt und das die mein kind aufwachsen sieht nein danke arbeiten kann ich wenn das kind so ca 3 jahre ist immer noch wenn in kindergarten geht.
Aber bitte es gibt solche und solche ich bin gerne "nur" mama (man hat sehr viel zu tun haushalt und so weiter) und ich spiele sehr viel mit meinem kind was ich nicht glaub das das eine berufstätige mutter kann neben dem haushalt und den wiel ich auch 100 pro haben

Maddalena
31.01.2005, 22:09
ich sehe absolut keinen unterschied in 'arbeiten gehen' oder 'zu studieren':confused: !

mir macht beides spass - mit dem studium bin ich aber schon fertig ;) .

... angefangen habe ich mit 15 stunden die woche. war ideal, da ich diese auf 5 tage verteilt hatte! ;-) vormittags mal 3 stunden weg - war für mich, als auch für die kids zumutbar und für den job auch.

ich weiss ja nicht, was du studierst, aber 1,5 stunden am tag (?) erscheint mir schon wenig? und wenn man mal ein bisschen fortgeschritten ist im studium - sinkt die wahlmöglichkeit der seminare ... die anwesenheitspflicht steigt mit zunehmender semesterzahl ... bei mir gab es dann viele gruppenarbeit - da investiert man auch viel zeit.

nbnb
03.02.2005, 12:13
ich sehe absolut keinen unterschied in 'arbeiten gehen' oder 'zu studieren':confused: !

mir macht beides spass - mit dem studium bin ich aber schon fertig ;) .

... angefangen habe ich mit 15 stunden die woche. war ideal, da ich diese auf 5 tage verteilt hatte! ;-) vormittags mal 3 stunden weg - war für mich, als auch für die kids zumutbar und für den job auch.

ich weiss ja nicht, was du studierst, aber 1,5 stunden am tag (?) erscheint mir schon wenig? und wenn man mal ein bisschen fortgeschritten ist im studium - sinkt die wahlmöglichkeit der seminare ... die anwesenheitspflicht steigt mit zunehmender semesterzahl ... bei mir gab es dann viele gruppenarbeit - da investiert man auch viel zeit.
ich studiere jus und wenn man jedes fach nacheinander macht, dann geht sich das mit 3 oder 4 kurse aus. natürlich kommt dann noch die lernzeit zuhause dazu, aber das mach ich sowieso am abend...

virunum
04.02.2005, 10:08
Also ich persöhnlich kann es nicht verstehen wenn jemand arbeiten geht nur das er sich bestätigt fühlt und ausgeglichen für was bekommen dann manche ein kind das bei der tagesmutter laufen lernt und das die mein kind aufwachsen sieht nein danke arbeiten kann ich wenn das kind so ca 3 jahre ist immer noch wenn in kindergarten geht.

Aber bitte es gibt solche und solche ich bin gerne "nur" mama (man hat sehr viel zu tun haushalt und so weiter) und ich spiele sehr viel mit meinem kind was ich nicht glaub das das eine berufstätige mutter kann neben dem haushalt und den wiel ich auch 100 pro haben
na den haushalt bekomme ich auch neben der arbeit noch auf die reihe und keine sorge, ich sehe mein kind heranwachsen, spiele mit ihm und nebenbei fühle ich mich gut.

ach ja liebe martina und außerdem verlerne ich durch meine arbeit nicht das rechtschreiben. ich denke meine artikulationsgabe wird meinem kind später im schulalltag doch etwas weiterhelfen, was meinst du??? aber wie du schon sagtest, jeder soll auf seine art und weise glücklich werden, also richte nicht in einer ziemlich inkompetenten art und weise über andere!